DE2307160C3 - Gardinenband - Google Patents
GardinenbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gardinenband mit im Abstand über die Länge des Bandes verteilten
Lochpaaren zur Aufnahme von Aufhängern, die einen Aufhängebügel aufweisen, der zur Faltelung des Bandes
durch zumindest zwei Lochpaare einführbar ist.
Ein derartiges Gardinenband ist aus der DT-Gbm 19 63044, Fig.7, bekannt Bei dem bekannten Gardinenband
sind die Lochpaare längs der Längsmittelebene des mit gleichmäßiger Maschendichte ausgebildeten
Gardinenbandes angeordnet Damit die Ränder der Lochpaare in jedem Fall die auftretende Belastung
aufnehmen können, muß die Maschendichte des Bandes verhältnismäßig groß sein. Die große Maschendichte
dieses bekannten Bandes bedingt einen entsprechend großen Materialaufwand und relativ lange Herstellungszeiten.
Außerdem ist dieses Band verhältnismäßig dick, so daß, wenn Mehrfachfalten gebildet werden
sollen, keine normalen U-förmigen Aufhänger verwendet werden können, sondern Spezialaufhänger erforderlich
sind, die ein sehr breites Joch aufweisen, das bei
is zurückgezogenen Gardinen die Raffung zusätzlich
verbreitert Außerdem müssen die Ränder der Löcher zusätzlich verstärkt werden, wenn ein Ausreißen der
Löcher bei der auftretenden Belastung vermieden werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gardinenband der eingangs beschriebenen Art so
auszubilden, daß der Materialaufwand gegenüber dem bekannten Band verringert ist und normale Aufhänger
verwendet werden können, wobei eine zusätzliche Verstärkung des Lochrandes entbehrlich ist
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Lochpaare unterhalb des oberen
Randfadens einer in Bandlängsrichtung verlaufenden verstärkten Zone im Bereich der Kreuzungsstellen
zwischen der in Bandlängsrichtung verlaufenden verstärkten Zone und quer zum Band verlaufenden
weiteren verstärkten Zonen angeordnet sind.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß im Bereich der Kreuzungsstellen der verstärkten Zonen das
Gardinenband eine große Tragfähigkeit aufweist, die es ermöglicht, das Band in seinen anderen Bereichen mit
einer relativ geringen Maschendichte auszustatten. Dadurch bleibt das erfindungsgemäße Gardinenband so
flexibel, daß auch bei Verwendung eines üblichen U-förmigen Aufhängers das Joch des Aufhängers durch
mehr &is zwei in Längsrichtung einander benachbarte Lochpaare gesteckt werden kann und so im Bereich
eines Aufhängers auch mehrere Falten erzielt werden können. Die Anordnung der das Gewicht der Gardine
aufnehmenden Löcher in der verstä-kten Zone macht es möglich, auf eine besondere Randverstärkung der
Löcher zu verzichten, die in der Herstellung aufwendig ist. Die in Bandlängsrichtung verlaufende verstärkte
Zone, zumindest ihr oberer Randfaden, bildet eine leicht herstellbare, längs des Bandes verlaufende und den stark
belasteten oberen Rand der Löcher schützende Verstärkung, und durch die netzartige Struktur der
verstärkten Zonen des Bandes wird das Band gerade an denjenigen Stellen besonders verstärkt, nämlici· an den
Kreuzungsstellen oder Knoten der verstärkten Zonen, an denen der Aufhänger ar.greift und das Gewicht der
Gardine zu tragen hat. Weiter ist von Vorteil, daß das Band an der Stelle, an der es durch den Aufhänger und
durch die angenähte Gardine am stärksten quer zu seiner Längsrichtung beansprucht wird, besonders
verstärkt ist, so daß nicht die Gefahr des Verziehens oder einer Beschädigung des Bandes besteht, obwohl
das Band großenteils nur eine verhältnismäßig geringe Maschendichte aufweist. Schließlich ist von Vorteil, daß
wegen der besonderen Anordnung der Verstärkungszonen das erfindungsgemäße Gardinenband leicht hergestellt
werden kann, insbesondere auf Raschelmaschinen sehr rationell hergestellt werden kann.
Zwar ist aus der DT-AS 17 29 930 ein Gardinenband
lekannt, bei dem Aufhängeschlaufen durch im Band iingewvkte Fäden gebildet sind, wobei die Fäden in den
Jereichen, in denen sie nicht als Schlaufen abstehen,
;lne gewisse Verstärkung des Bandes in Längsrichtung jewirken. Bei diesem bekannten Band fehlt jedoch
gerade dort die Verstärkung, wo die Betastung am größten ist, nämlich unmittelbar oberhalb und unterhalb
der Schlaufen, weil in diesem Bereich die Fäden ja die
Schlaufen bilden und daher flottieren, also nicht in den
Stoff eingewirkt sisd. Außerdem weist derjenige Teil, an
dem der Aufhänger angreift, nämlich der Faden, eine geringere Belastbarkeit auf als das Band an den Stellen,
an denen der Faden eingewirkt ist. Das bekannte Gardinenband weist zwar Schwächungsbereiche auf,
um das Falten zu erleichtern, diese Schwächungsstellen sind jedoch gerade an den Stellen angeordnet, nämlich
im Bere'ch der Aufhängepunkte für die Aufhänger, an denen gemäß der Erfindung das Gardinenband Verstärkungen
aufweisen soll.
Auch bei dem aus dem DT-Gbm 69 07 937 bekannten Gardinenband, bei dem zum Befestigen der Aufhänger
ebenfalls keine Löcher, sondern Schlaufen vorgesehen sind, ist diejenige Stelle, nämlich die Schlaufe, an der der
Aufhänger eingehängt wird, schwächer ausgebildet als andere Stellen des Bandes.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind in an sich bekannter Weise drei Lochpaare übereinander
angeordnet, wovon das unterste Lochpaar im Bereich der Kreuzungsstellen der verstärkten Zonen liegt. Dies
hat den Vorteil, daß die oberen Lochpaare den durch sie hinduichgesteckten Schenkeln der Aufhänger einen
Halt geben, so daß die Gefahr eines Verkantens der Aufhänger in der Gleitschiene wesentlich verringert
wird. Es ist zwar durch das DT-Gbm 19 72 607 bekannt geworden, drei Lochpaare übereinander vorzusehen.
Bei diesem Band wird aber die Fältelung nicht durch das Einstecken des Aufhängers in mehrere nicht unmittelbar
einander benachbarte Löcher erreicht, sondern am oberen und unteren Rand des Bandes sind in Kanälen
verlaufende sogenannte Kräuselschnüre eingezogen, die zum Fälteln des Bandes angezogen werden. Mit
cV.esen Kräuselschnüren ist jedoch ein dauerhafter regelmäßiger Faltenwurf nur schwer zu erzielen, da sich
im Laufe der Benutzung einer Gardine das Band relativ zu den Kräuselschnüren verschieben kann.
Die in Bandlängsrichtung verlaufende verstärkte Zone des Bandes kann so breit ausgebildet sein, daß
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung das unterste Lochpaar vollständig innerhalb der in
Längsrichtung des Bandes verlaufenden verstärkten Zone des Bandes angeordnet ist. Diese Ausbildung des
Gardinenbandes hat den Vorteil, daß die Ränder der Lochpaare, durch die die tragenden loche des
Aufhängers hindurchgesteckt sind, auch einer in Längsrichtung auftretenden Belastung, wie sie beim
Auf- und Zuziehen der Gardine und bei einem Verhaken der Aufhänger in ihrer Führungsschiene auftreten kann,
ohne weiteres standhalten können, so daß das Gardinenband auch bei häufig auftretenden Belastun- g0
gen dieser Art eine hohe Lebensdauer aufweist. Diese Ausführungsform hat auch den Vorteil, daß der untere
Rand der verhältnismäßig gut sichtbaren Verstärkungszone eine Markierung für das Annähen der Gardine
bildet.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung können die untersten Lochpaare auch an den unteren
Rand der in Längsrichtung des Bandes verlaufenden verstärkten Zone anschließend angeordnet sein.
Diese Ausführungsform ist besonders für schwere Gardinen geeignet, deren im Bereich des oberen Randes
der Löcher der untersten Lochpaare angreifendes Gewicht in diesem Fall von der gesamten Breite der
verstärkten Zone aufgenommen wird.
Da bei einer Vielzahl handelsüblicher Aufhänger die beiden Schenkel des U-förmigen Aufhängebügels
zumindest in der Nähe ihres Joches aufeinander zulaufend ausgebildet sind, ist es vorteilhaft, wenn in
weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Lochabstand des untersten Lochpaares in der aus dem DT-GM
19 72 607 bekannten Weise geringer ist als der Lochabstand der beiden oberen Lochpaare. Das
Einführen des Aufhängebügels in die übereinander angeordneten Lochpaare ist dadurch erleichtert.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Löcher der beiden oberen Lochpaare als Lang'.öcher
ausgebildet
Dadurch wird einerseits ebenfalls das Einführen des AufhängerschenkeJs erleichtert und andererseits erreicht,
daß nahezu alle handelsüblichen Aufhänger, bei denen die Abstände der Schenkel des Aufhängebügels
verschieden sein können, in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Gardinenband benutzbar sind.
Dabei ist es unerheblich, daß durch die größere Ausdehnung der Langlöcher eine Schwächung des
Bandes im Bereich der oberen Lochpaare eintritt, da das Band in diesem Bereich keiner nennenswerten Belastung
ausgesetzt ist und das Hindurchführen der Aufhängebügel durch diese Löcher nur den Zweck hat,
dem Aufhänger einen Halt zu geben.
Vielmehr ist es zum Einführen der Schenkel in diese oberen Lochpaare sogar vorteilhaft, wenn entsprechend
einer Ausführungsform der Erfindung die oberen Lochpaare in einer in Längsrichtung des Bandes
verlaufenden Schwächungszone angeordnet sind. Das Band kann dann um eine in Band.ängsrichtung
verlaufende Linie leicht abgeknickt werden, so daß die Schenkel der Aufhängebügel in einem Zug durch die
übereinander angeordneten Löcher hindurchgesteckt werden können. Außerdem wird durch diese Ausbildung
des Gardinenbandes eine weitere Materialersparnis erzielt.
Zweckmäßig ist es dabei, wenn in weilerer Ausgestaltung
der Erfindung die beiden oberen Lochpaare gleichartig ausgebildet und einander unmittelbar benachbart
angeordnet sind, wobei die beiden Lochpaare so eng aneinandergerückt sein können, daß gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der zwischen den beiden oberen Lochpaaren in Bandlängsrichtung
verlaufende Steg durch ein einziges Maschenstäbchen gebildet ist.
Dadurch wird erreicht, daß sich die Schenkel der Aufhängebügel schon bei einem geringfügigen Umbiegen
des Bandes um den zwischen den beiden Lochpaaren verbleibenden Steg bequem von der
Oberseite des Bandes her in die einander benachbarten Löcher einführen lassen. Außerdem sind die verhältnismäßig
kleinen Löcher, wenn sie einander unmittelbar benachbart angeordnet sind, auffälliger und in dem für
das Auge oftmals irritierenden Maschenwerk eines solchen Gardinenbandes leichter auffindbar, wodurch
das Anbringen der Aufhänger nicht unwesentlich erleichtert sein kann. Hierfür kann es, insbesondere bei
solchen Bändern, bei denen die oberen Lochpaare in einer Schwächungszone angeordnet sind, deren Maschenwerk
ohnehin sehr locker ist, auch von Vorteil
sein, wenn gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
in Längsrichtung zwischen den beiden oberen Lochpaaren zumindest ein Maschenstäbchen verläuft, dessen
Farbe von der Farbe des Gardinenbandes verschieden ist, so daß der Benutzer unschwer erkennen kann, in
welcher Höhe des Bandes der Steg zwischen den beiden Lochpaaren verläuft.
Sämtliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gardinenbandes können in allen möglichen
Bindungsarten und aus den verschiedensten Fasern und mit den verschiedensten Ausrüstungen und Färbungen
hergestellt sein. Insbesondere ist das erfindungsgemäße Gardinenband in rationeller Weise auf Raschelmaschinen
mit und ohne Fallblech herstellbar.
Die Erfindung wird in der Beschreibung und der Zeichnung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Abschnitt des Gardinenbandes mit einer
Aufhängerolle in vergrößertem Maßstab.
F i g. 2 einen Abschnitt eines im Bereich des Aufhängers aufgefältelten Gardinenbandes mit angenähter
Gardine, ebenfalls in vergrößertem Maßstab.
Das in F i g. 1 dargestellte Gardinenband 1 weist in regelmäßigen Abständen Gruppen von Lochpaaren 2,3,
4 auf, die übereinander angeordnet und zur Aufnahme von Aufhängern 5 vorgesehen sind. Als solche können
nahezu alle handelsüblichen Aufhänger verwendet werden. Die einzelnen Lochpaare 2, 3 und 4 sind
symmetrisch zur Mittellinie einer verstärkten Zone 6 angeordnet die oberhalb des untersten Lochpaares
beginnt und sich zwischen den Löchern einer jeden Gruppe quer zur Bandlängsrichtung bis zum unteren
Bandrand erstreckt Die in Querrichtung des Bandes verlaufenden Maschenstäbchen dieser Verstärkungszone
sind mindestens doppelt so stark ausgebildet wie die in den anderen Bereichen des Bandes parallel zu ihnen
verlaufenden Maschenstäbchen und können eine von oben nach unten zunehmende Verstärkung aufweisen.
Jede Lochpaargruppe weist drei Lochpaare 2,3,4 auf,
deren einander entsprechende Löcher auf gleicher Höhe des Bandes angeordnet sind Die beiden oberen
Lochpaare 2 und 3 sind in einer in Längsrichtung unterhalb des mit mittlerer Maschendichte ausgebildeten
Randes 7 des Bandes 1 verlaufenden Schwächungszone 8 angeordnet Sie sind gleichartig ausgebildet und
einander unmittelbar benachbart wobei die zwischen den Löchern der beiden Lochpaare 2 und 3 verlaufenden
Stege 9 von jeweils nur einem Maschenstäbchen gebildet sind, in das zur besseren optischen Markierung
der Lochpaare ein Faden mit einer sich von dem Band abhebenden Färbung eingewirkt sein kann.
Die jeweils untersten Lochpaare 4 der einzelnen Gruppen sind innerhalb einer in Längsrichtung des
Bandes verlaufenden verstärkten Zone 10 angeordnet Sie weisen gegenüber den oberen Lochpaaren 2 und 3
geringere Lochabstände auf. Dieser Lochabstand kann so gewählt sein, daß die Länge des Abschnitts der in
Längsrichtung verstärkten Zone 10, der zwischen den Schenkeln 11 und 12 der parallel zu dem sie
verbindenden Joch 13 des U-förmigen Aufhängebügels des Aufhängers 5 verläuft der Länge des horizontalen
Abschnitts des Joches 13 entspricht Oder kann der horizontale Jochabschnitt auch größer als dieser
ίο Lochabstand sein.
Sowohl der obere Rand 7 des Bandes als auch der zwischen der Schwächungszone 8 und der in Längsrichtung
verlaufenden Verstärkungszone 10 sowie der unterhalb dieser Zone verlaufende Teil des Bandes, der
Ii etwa die halbe Bandbreite umfaßt sind mit derselben,
verhältnismäßig geringen mittleren Maschendichte des Bandes ausgebildet
In F i g. 2 ist dargestellt wie mit Hilfe des Gardinenbandes unter Benutzung eines handelsüblichen Aufhängers
5 eine Fältelung der am unteren Teil des Bandes angenähten Gardine erreicht werden kann.
Als Beispiel ist eine Doppelfalte gewählt wobei das Joch 13 des Aufhängebügels durch die Löcher von drei
der untersten Lochpaare 4 gesteckt ist zwischen denen jeweils ein Lochpaar 4 ausgelassen worden ist Diese
sind dadurch in den Bereich der beiden äußeren Faltlinien 15 und 16, die durch die verstärkten vertikale
Zone 6 markiert sind, gerückt Die Fältelung wird dadurch erzielt daß die freien Schenkel 12 des
Aufhängebügels von oben her auf der Außenseite des Steges 9 zwischen den äußeren Löchern der beiden
oberen Lochpaare 2 und 3 hindurch wieder auf die Innenseite des Bandes geführt und sodann im Bereich
der Faltstellen 17, 18, 19, die längs der verstärkten Querstege verlaufen, abwechselnd auf der Innen- und
Außenseite des Bandes durch die Löcher der untersten Lochpaare 4 und von der 'nnenseite des Bundes aus
hinter dem Steg 9 der äußeren Löcher der anderen äußeren oberen Lochpaare 2 und 3 hindurch wieder auf
der Innenseite des Bandes nach oben geführt und an dem Rollenkörper des Aufhängers 5 befestigt wird. Auf
diese Weise lassen sich durch verschiedene Wahl der Faltstellen im Bereich des Aufhängers und durch Wahl
des Abstandes der untersten Lochpaare voneinander, die auf dem Joch des Aufhängebügels aufgefädelt
werden, ein einfacher Weise verschiedenartige Fältelungen erzielen, deren Faltentiefe auch nach wiederholtem
Öffnen und Zurückziehen der Gardine erhalten bleibt Dabei ist das Einführen der Schenkel des Bügels des
Aufhängers in die verhältnismäßig gut sichtbaren und zugänglichen Löcher sehr bequem und ermöglicht ein
rasches Aufhängen einer Gardine. Das in der Zeichnung dargestellte Gardinenband laßt sich besonders rationell
auf einer Raschelmaschine ohne Fallblech fertigen.
Claims (10)
1. Gardinenband mit im Abstand über die Länge
des Bandes verteilten Lochpaaren zur Aufnahme von Aufhängern, die einen Aufhängebügel aufweisen,
der zur Faltelung des Bandes durch zumindest zwei Lochpaare einführbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochpaare (4) unterhalb des oberen Randfadens einer in Bandlängsrichtung
verlaufenden verstärkten Zone (10) im Bereich der Kxeuzungsstellen zwischen der in Bandlängsrichtung
verlaufenden verstärkten Zone (10) und quer zum Band (1) verlaufenden weiteren verstärkten
Zonen (6) angeordnet sind.
2. Gardinenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Wtise drei
Lochpaare (2, 3, 4) übereinander angeordnet sind, wovon das unterste Lochpaar (4) im Bereich der
Kreuzungsstellen der verstärkten Zonen (6,10) liegt
3. Gardinenband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das unterste Lochpaar (4)
vollständig innerhalb der in Längsrichtung des Bandes (1) verlaufenden verstärkten Zone (10) des
Bandes (1) angeordnet ist
4. Gardinenband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das unterste Lochpaar (4)
unterhalb der in Längsrichtung des Bandes (1) verlaufenden verstärkten Zone (10) des Bandes
angeordnet ist
5. Gardinenband nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochabstand des
untersten Lochpaares (4) in an sich bekannter Weise geringer ist als der Lochabstand der beiden oberen
Lochpaare (2,3).
6. Gardinenband nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet riaß die Löcher der beiden oberen Lochpaare (2, 3) als Langlöcher
ausgebildet sind.
7. Gardinenband nach einem der Ansprüche 2 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Lochpaare (2, 3) in einer in Längsrichtung des
Bandes verlaufenden Schwächungszone (8) des Bandes (1) angeordnet sind.
8. Gardinenband nach einem der Ansprüche 2 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden oberen Lochpaare (2, 3) gleichartig ausgebildet und
einander unmittelbar benachbart angeordnet sind.
9. Gardinenband nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet daß der zwischen den beiden
obersten Lochpaaren (2, 3) in Bandlängsrichtung verlaufende Steg (9) durch ein einziges Maschenstäbchen
gebildet ist.
10. Gardinenband nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung
zwischen den beiden oberen Lochpaaren (2, 3) als Steg (9) zumindest ein Maschenstäbchen verläuft,
dessen Farbe von der Farbe des Gardinenbandes (1) verschieden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732307160 DE2307160C3 (de) | 1973-02-14 | Gardinenband |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19732307160 DE2307160C3 (de) | 1973-02-14 | Gardinenband |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
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DE2307160A1 DE2307160A1 (de) | 1974-09-05 |
DE2307160B2 DE2307160B2 (de) | 1976-07-08 |
DE2307160C3 true DE2307160C3 (de) | 1977-02-24 |
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