DE1920966A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer Leiter - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer LeiterInfo
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Description
STANDARD ELEKTRIK LORENZ AG
7 Stuttgart-Zuffenhausen
Hellmuth-Hlrth-Str-42 . 1920966
H.J.Haise-H;Harbort 1-1 ■ ·
Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung isolierter elektrischer
Leiter.
Die Anmeldung bezieht sich auf das Kennzeichnen von isolierten·
elektrischen Leitern, vornehmlich auf das Kennzeichnen von kunststoffisolierten Fernme,ldeadern mit Parbringen.
Bekanntlich wird die Ringsignierung aus fabrikatorisehen Gründen
und auch um eine gute Haftung der Farbe auf den zu signierenden Adern zu gewährleisten in einem Arbeitsgang mit der Ader·
isolierung vorgenommen. Da die frisch extrudierte Aderisolierung keiner nennenswerten mechanischen Beanspruchung ausgesetzt
werden darf, ist es üblich, die Adern mit einem bewegten Farbstrahl zu signieren.
Zu diesem Zweck ist ein Verfahren zum fortlaufenden Kennzeichnen von Formsträngen, insbesondere der Isolierung oder Ummantelung
elektrischer Leiter oder Kabel bekannt geworden, bei
dem ein oder mehrere unter Druck stehende Farbstrahlen mittels elektrischer Schwingungserzeuger, an denen die SpritzdUsen befestigt
sind, in senkrecht zur Aderachse verlaufende Schwingungen versetzt werden (DOS 1 415 791)·
Bei diesem bekannten und in der Praxis verbreiteten Verfahren bzw. der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist die
SchwingfrequBnz und damit die maximale Fertigungsgesohwindigkeit
stark begrenzt durch die mechanische Trägheit des Schwingsystems.
21. April 1969 !
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Die maximale Schwingfrequenz der bekannten Einrichtung beträgt
etwa 500 Hz. Damit ist bei einem Abstand der Farbringe von 5 mm,wie er beispielsweise für Schaltdrähte vorgeschrieben
ist, die Fertjgingsgeschwindigkeit auf maximal 300 m/min
begrenzt. Wegen d*r bei der maximal möglichen Schwingfrequenz
sehr begrenzten Lebensdauer des Schwingsystems beträgt die Arbeitsfrequenz in der Praxis jedoch vielfach nur etwa 300 Hz,
welches bei dem erwähnten Abstand der Farbringe einer Fertigungsgeschwindigkeit von etwa l80 m/min entspricht.
Auch bei dieser stark reduzierten Fertigungsgeschwindigkeit weist das bewegte Schwingsystem der bekannten Einrichtung nur
eine begrenzte Lebensdauer auf.
Es ist noch ein anderes Verfahren zur Kennzeichnung von vorzugsweise
mit thermoplastischen Stoffen isolierten elektrische Leitern durch in Abständen mittels Spritzdüsen hergestellte
Farbzeichen bekannt, bei dem die von der Spritzvorrichtung erzeugten Farbstrahlen quer zur Leiterlängsrichtung
mit kleinem Abstand an dem Leiter vorbeigeführt und in zeitlichen Abständen durch auf den Leiter gegebene Hochspannungsimpulse
auf diesen gelenkt werden (DBP 1134 129).
Es ist nicht bekannt, ob dieses bekannte Verfahren bereits in der Praxis Anwendung gefunden hat. Dies ist auch schwer vorstellbar,
weil die dabei ii der rauhen Praxis des Betriebes auftretenden Probleme, von denen nur auf die Kontaktgabe des Leiters
und der Schutz des Bedienungspersonals vor der Hochspannung erwähnt werden sollen, kaum, wirtschaftlich und den Unfallschutzvorschriften
genügend gelöst werden dürften.
Die Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen sollen mit der nachstehend aufgezeigten, allen praktischen Erfordernissen
gerecht werdenden Lösung behoben werden.
Sie betrifft ein Verfahren zur Kennzeichnung von in Richtung
ihrer Längsachse bewegter vornehmlich mit thermoplastischem Werkstoff isolierter elektrischer Leiter mittels eines Färb-
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Strahles, der unter Druck aus einer rechtwinkelig zum isolierten
Leiter fest angeordneten Spritzdüse austritt.
Erfindungsgemäss wird der in Hchtung auf den isolierten Leiter
aus der Spritzdüse geradlinig austretende Farbstrahl hinter der Spritzdüse in einem elektrodynamischen Ablenksystem
etwa sinusförmig abgelenkt und die Ablenkung in einer nachgeschalteten
etwa zylindrischen innenprofilierten elektrostatisohen Verstärkungselektrode verstärkt.
Da bei dem neuen Verfahren zur Herstellung des Farbringes auf dem isolierten elektrischen Leiter- wie an sich bekanntzwei
Jeweils auf verschiedenen Seiten des elektrischen Leiters angeordnete und Je einen Halbring erzeugende Signiergeräte
vorgesehen sind, deren Farbstrahlen miteinander syn- ι chronisiert werden müssen, durchläuft nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung der vertikal oszillierende Farbstrahl zur seitlichen Verschiebung in Richtung des isolierten Leiters
eine asymmetrisch zum Farbstrahl angeordnete elektrostatische Verschiebungselektrode.
Nach dem neuen Verfahren können nicht nur Einzelringe auf den
isolierten elektrischen Leitern, sondern auch mehrere Ringe gleidrceitig nebeneinander , dh. sogenannte Ringgruppen, erzeugt
werden. Es können daher zur Herstellung einer ringförmigen Kennzeichnung auf dem isolierten Leiter Jeweils abgelenkte Farbstrahlen entsprechend der Anzahl der gleichzeitig
herzustellenden Ringmarkierungen auf beiden Seiten des isolierten
Leiters angeordnet werden, wobei die zusammenarbeitenden, gegenüberliegenden Farbstrahlen in Richtung der Aderachse
um einen oder mehrere Ringabstände gegeneinander verschoben sind.
Als Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens dient erfiüdungsgemäss ein aus zwei isolierten Paralleldrähten bestehendes
elektrodynamisches Ablenksystem und eine zylindrische, sich innen konisch verjüngende Verstärkungselektrode.
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H. J. Hai se-H. Harbor t 1-1 Ί -ι r>
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Die Verschiebung des oszillierenden Farbstrahls ist gemäss
eines weiteren Merkmales der Erfindung gewährleistet durch eine asymmetrisch zum Farbstrahl angeordnete , elektrostatische
Verschiebungselektrode, die vorzugsweise kastenförmig oder oval sein soll.
Die oszillierende Ablenkung des Farbstrahles wird d'adurch erreicht,
dass die Elektroden des elektrodynamischen Ablenksystems abwechselnd mit positiven oder negativen, halbsinusförmigen
Hochspannungsimpulsen beaufschlagt sind.
Für die Erzeugung mehrerer parallel nebeneinander liegender abgelenkter Farbstrahlen hat sich eine Vorrichtung als günstig
erwiesen, bei der eine gemeinsame elektrodynamische Ablenkelektrode, eine mit der entsprechenden Anzahl von Bohrungen
versehene Verstärkungselektrode und separate Verschiebungselektroden vorgesehen siüd.
Anhand der Figuren 1 bis 4 sollen Einzelheiten der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig.l eine Seitenansicht der Ablenkvorrichtung Fig.2 in schematischer Darstellung die neue Vorrichtung
Fig.3a-o die Ablenkvorrichtung mit Verschiebungselektrode,
und
Fig.4 eine Ablenkvorrichtung zum Aufbringen von Ringgruppen
auf den isolierten Leiter.
Wie aus Fig.l erkennbar, wird die Farbe aus einer feststehenden, elektrisch auf Erdpotential liegenden Düse lr.mit etwa 0,5 mm
Düsenöffnung unter einem Druck von 0,5 bis 0,8 atü herausgedrückt. Dabei entsteht ein zunächst horizontal verlaufender
dünner Farbstrahl 3* der etwa 5 mm hinter der Düse in ein zweipoliges
elektrodynamisches Ablenksystem 2 eintritt, das aus zwei
runden, isolierten Drähten von etwa 2 mm Durchmesser besteht. Form, Abstand (ca. 2,5mm) und Isolationswerkstoff der Ablenkelektroden
stellen sicher, dass Sprühentladungen vermieden wer-
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den und beim Ein- und Ausschalten des Farbstrahles die auf die
Elektroden gelangende Farbe abtropfen kann. Den Ablenkelektroden werden - wie aus Fig.2 besser zu erkennen- abwechselnd
positive oder negative halbsinusförmige Hochspannungsimpulse von 3 bis 5 kV Scheitelspannung aufgeprägt, wodurch der Farbstrahl
J eine sinusförmige Ablenkung erfährt. Die "ßchwingungsamplitude
des Farbstrahls hängt dabei in erster Linie von der Potentialhöhe der Ablenkspannung, der Impulsfrequenz, dem
Farbdurchsatz und der relativen Dielektrizitätskonstante der Farbe ab.
Um eine einwandfreie Ringkennzeichnung zu ermöglichen, muss .die Schwingungsamplitude beim Errdchen des isolierten Leiters
4 mindestens dem viefachen Durchmesser des isolierten Leiters entsprechen. Zur Verstärkung der Schwingung des Farbstrahles
ist daher etwa 10 mm hinter den Elektroden des elektrodynamischen
Ablenksystem 2 eine zylindrische Verstärkungselektrode 5 angeordnet, welche die SehwingungsampiLitude verstärkt.
Die Verstärkungselektrode liögt auf einem positiven oder negativen steuerbaren Gleichspannungspotential von etwa
2 bis 4 kV. Auf diese Weise lann je nach Grosse der .anliegenden
Gleichspannung eine Verstärkung der Schwingungsamplitude von
100 bis 500$ erzielt werden.
Im Abstand von etwa 15 bis 40 mm hinter der Verstärkungselektrode
5 trifft der oszillierende Farbstrahl auf den senkrecht dazu bewegten isolierten Leiter 4 und erzeugt dort bei jedem
Schwingungsnulldurchgang einen Halbring.
Aus Figr2 is:tnebenfalls eine zum Erzeugen der Hochspannungsimpulse
geeignete elektrische Einrichtung erkennbar. Darin wird die Ausgangsspannung eines nach Frequenz und Spannung
regelbaren Tonfrequenz-Generators 6 oder mit der Fertigungsgeschwindigkeit der Ader synchronisierbaren Tachogenerators
in einem Leistungsverstärker 7 verstärkt und in einem nachgeschalteten Transformator 8 auf die erforderliche Spannung hochtrangformiert.
Die von den beiden symmetrischen Sekundärwibk-
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lungen des Transformators abgegebene Spannung wird durch
die Gleichrichter 9 und 10 gleichgerichtet und den beiden
Ablenkelektroden über kurze kapazitäts- und ableitungsarme
Leitungen zugeführt.
Die Spritzdüse 1 ist über eine Rohrleitung an den farbbehälter
11 angeschlossen, in dem die Farbe mittels Druckluft aus, der Vorratsflasche 12 über ein Ventil 13 unter einstellbarem
Druck steht.
Zur Erzeugung von geschlossenen Ringen auf dem isolierten Leiter sind - wie bei den bekannten Kennzeidnungseinrichtungenzwei
sich am isolierten Leiter gegenüberliegende Ablenkvorrichtungen erforderlich. Damit die beiden Farbstrahlen sich
nicht gegenseitig beeinflussen können, sind die beiden Ablenkvorrichtungen um einen oder mehrere Ringabstände entlang
des isolierten Leiters gegeneinander versetzt angeordnet. Um eine genaue Deckung der beiden Halbringe zu gewährleisten, ist
vielfach noch eine Peinregulierung, d.h. eine Synchronisationseinrichtung notwendig. Hierfür dient die in Fig.Ja in Seitenansicht,
in Fig.3b in Vorderansicht und in Fig. 3c in Draufsicht
gezeigte auf steuerbarem Gleichhobhspannungspotential
liegende kastenförmige oder ovale platten-oder drahtförmige Verschiebungselektrode 14. An dieser vorbeigeführt, erfährt
der Farbstrahl 3 eine Ablenkung zu der am nächsten liegenden Platte, wobei der Auslenkwinkel mit steigendem Potential zunimmt.
In der Praxis wird man einen mittleren Auslenkwinkel als Ruhelage nehmen und die Synchronisation durch Erhöhung oder
Erniedrigung des Potentials vornehmen.
In Fig.4 ist noch eine Vorrichtung gezeigt, die zur gleichzeitigen
Herstellung von Dreifachringen mit einem Ablenksystem geeignet ist. Dabei treten aus der Dreifachdüse 1 drei Farbstrahlen aus, die durch das gemeinsame Ablenksystem 2 abge—
lenkt werden. Die Verstärkung erfolgt in einer Dreifachver-
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- 7 - ■ H.J. Haise-H.Harbort-1-1
Stärkerelektrode 5, die aus drei galvanisch verbundenen Einzelelektroden besteht, während für jeden Farbstrahl eine
separate Verschiebungselektrode 14 vorgesehen ist.
Die wichtigsten Vorteile des neuen Verfahrens und der neuen Vorrichtung gegenüber den bekannten Signiereinrichtungen sind
einmal - infolge Fehlens von mechanisch schwingenden Bauteillen
- die wesentliche höhere Lebensdauererwartung, worin auch erhebliche fabrikatorische Vorteile liegen, und zum anderen
infolge der höheren möglichen Schwingfrequenz eine höhere Fertigungsgeschwindigkeit. In eiöben Versuchen .arbeitet eine
Versuchseinrichtung noch bei 1400 Hz zufriedenstellend, welches bei dem schon erwähnten Ringabstand von 5 mm einer Fertigungsgeschwindigkeit
von etwa 85O m/min entspricht.
Für die Durchführung der Ringkennzeichnung mit diesen hohen
Fertigungsgeschwindigkeiten sind grundsätzlich die gleichen handelsüblichen Farbzusammensetzungen verwendbar, wie sie bisher
bei den bekannten Einrichtungen verwendet wurden. Wegen der für diese Farben notwendigen Trockenzeit ist daher eine
lange Trockenstrecke nach dem Aufspritzen der Ringe erforderlich, welches in der Fabrikation jedoch unerwünscht ist. Es
ist deshalb gleichzeitig nach einer besseren, insbesondere schneller trocknenden Farbe gesucht worden. Als besonders günstig
erwies sich-dabei eine Farbe, welche zu 95# aus Lösungsund
Verschnittmittel, 2-3% Bindemittel (PCV) und 3-2% Farbanteil
besteht. Das Lösungsmittelgemisch setzt sich aus 67% Methylenchlorid, 10# Chloroform und 2J>% Cyclohexanon zusammen.
Diese Farbe wies neben den gewünschten elektrischen und mechanischen
Eigenschaften eine sehr kurze Trocknungszeit auf. Im Versuch benötigte diese Farbe bei einer Fertigungsgeschwindigkeit von 350m/min auf der noch heissen, gerade extrudierten
Isolierung eine Trockenstrecke von etwa einem Meter.
7 Patentansprüche,
2 Bl.Zeichnungen, 4 Fig. -/-
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Claims (1)
- Patentansprüche . 'Verfahren zur Kennzeichnung von in Richtung ihrer Längsachse bewegter vornehmlich mit thermoplastischem Werkstoff isolierter elektrischer Leiter mittels eines Farbßtrahle, der unter Druck aus einer rechtwinkelig zum isolierten Leiter fest angeordneten Spritzdüse austritt, dadurch gekennzeichnet,dass der in Richtung auf den isolierten Leiter aus der Spritzdüse geradlinig austretende Farbstrahl hinter der Spritzdüse in einem elektrodynamischen Ablenksystem etwa sinusförmig abgelenkt und die Ablenkung in einer nächgeschalteten etwa zylindrischen Innenprofilierten elektrostatischen Verstärkungselektrode verstärkt wird.2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikal oszillierende Farbstrahl zur seitlichen Verschiebung in Richtung des isolierten Leiters eine asymmetrische zum Farbstrahl angeordnete elektrostatische Verschiebungselektrode durchläuft.3. Verfahren nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ,dass zur Herstellung einer ringförmigen Kennzeionung auf dem isolierten Leiter jeweils abgelenkte Farbstrahlen entsprechend der Anzahl der gleichzeitig herzustellenden Ringmarkierungen auf beiden Seiten des isolierten Leiters angeordnet werden, wobei die zusammenarbeitenden, gegenüberliegenden Farbstrahlen In Richtung der Aderachse um einen oder mehrere Ringabstände gegeneinander verschoben sind.4. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 und 3, gekennzeichnet ,durch ein aus zwei isolierten Paralleldrähten bestehendes elektrodynamisches Ab-Ψ-009887/0719■!lenksystem (2) und eine zylindrische·, sich innen konisch verjüngende Verstärkungselektrode (5).5* Vorrichtung nach Anspruoh 4 zur Durchführung der Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 bis 3* gekennzeichnet.durch eine asymmetrischezum Farbstrahl angeordnete elektrostatische Verschiebungselektrode (14).6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden des elektrodynamischen Ablenksystems abwechselnd mit positiven oder negativen halbsinusförmigen Hoohspannungsimpulsen beaufschlagt sind«7. Vorrichtung nach.den Ansprüchen 4 bis 6 zur Erzeugung mehrerer parallel nebeneinander liegender abgelenkter Farbstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Farbstrahlen eine gemeinsame elektrodynamische Ablenkelektrode, eine mit der entsprechenden Anzahl von Bohrungen versehene Verstärkungselektrode und separate Verschiebungselektroden vorgesehen sind.009887/0719
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