DE1910285A1 - Betaetigungszylinder fuer eine hydraulische Bremsanlage - Google Patents
Betaetigungszylinder fuer eine hydraulische BremsanlageInfo
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Description
GIELING LBiITED Birmingham, Warwickshire, England
betreffend Betätigimgszyli'nder für' eine hydraulische Bremsanlage,
Die Erfindung bezieht sich auf das Entlüften für ~I _~ __
den Betätigungszylinder einer Jahrzeugbremsanordnung und betrifft
ganz allgemein das Entlüften hydraulischer Anordnungen, beispielsweise einer hydraulischen Bremsanlage für ein Fahrzeug. Die
Erfindung ist besonders anwendbar für den Betätigungszylinder einer Scheibenbremse der Zangenbauart, und zwar insbesondere
einer Zweikreisbremsanlage mit einer Zange, in der einander gegenüberliegend topfartige Zylinder ausgebildet sind.
Um Luft aus einer hydraulischen Anlage zu entfernen, wird vor der Inbetriebnahme ein Druckmittel durch die Anlage gespült.
Dieser Vorgang wird als Entlüften der Anlage bezeichnete;
In denjenigen Teilen einer Anlage, in denen die Druekmittelströmung
rasch ist, wie in Verbindungsleitungen mit kleinem Querschnitt, ist die Lage des Druckmittelauslasses für den Entlüftungsvorgang
nicht von entscheidender Bedeutung. Aber in jenen Teilen einer Anlage, in denen die Druckmittelströmung nicht
schnell ist, wie in den Betätigungszylindern, sammelt sich, vorhandene
Luft an der in senkrechter Richtung höchstgelegenen Stelle dieses Teils der Anlage und kann nur dadurch entfernt
vierden, daß eine Entlüftungsöffnung vorgesehen wird, die direkt
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mit dieser Stelle in Verbindung steht.
Dies ist nicht immer zweckmäßig,-da die Stellung oder die
Winkellage der Betätigungszylinder einer Anordnung so sein kann, daß ein unzugänglicher Bereich jenes Teils die am höchsten
gelegene Stelle einnimmt, und infolgedessen sind derartige Anlagen schwer zu entlüften.
Ziel der Erfindung ist es daher, Entlüftungsöffnungen für
unzugängliche oder unbequem gelegene hohe Stellen der Betätigungszylinder
einer hydraulischen Bremsanlage zu schaffen.
Gemäß der Erfindung wird in einem Betätigungszylinder für eine hydraulische Bremsanlage, bei der eine Entlüftungsöffnung
im Zylinder vorgesehen ist, die, wenn der Zylinder betriebsmäßig eingebaut ist, zumindest unter einem Teil des Arbeitsraunes
innerhalb des Zylinders liegt, ein Kanal bzw. Durchlaß vorge- '_ '
sehen, der Druckmittel vom Zylinder zur Entlüftungsöffnung leitet und der nur mit der Entlüftungsöffnung und dem Teil ·
des Arbeitsraumes oberhalb der Entlüftungsöffnung in Verbindung steht.
Dieser Durchlaß oder Kanal kann entweder völlig innerhalb des Zyliiiderkörpers ausgebildet sein, indem eine Bohrung im
Körper zwischen der Entlüftungsöffnung und einer Öffnung in der Zylinderwand in demjenigen Teil des Arbeitsraums oberhalb der
Entlüftungsöffnung vorgesehen ist.'
Gemäß einer Alternativlösung kann der Durchlaß bzw. Kanal
auch teilweise von einem Einsatz gebildet sein, beispielsweise von einer Platte oder einem Ring, der innerhalb des Zylinders an
demjenigen Ende angeordnet ist, dem während des Betriebes Druckmittel zugeführt wird. Diese Platte oder der Ring kann derartig
verformt bzw. ausgeschnitten sein, daß er mit der Zylinderwand so zusammenarbeitet, daß ein Kanal bzw.. Durchlaß zwischen dem
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verformten bzw. ausgeschnittenen Bereich der Platte oder des Ringes und der Zylinderwand entsteht.
Andererseits kann die Platte oder der Ring auch lediglioh
als Abdeckung für eine in der Zylinderwand ausgebildete Nut dienen, die dann einen Kanal bzw. Durohlaß bildet, wenn sie vom Ring bzw.
der Platte überdeokt ist.
Gemäß einer anderen Lösung kann der Kanal oder Durchlaß auch völlig innerhalb der Platte oder des Ringes ausgebildet sein.
Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung eines gegossenen oder geformten Einsatzes, in welchem die Löcher während des Form- oder
Gießverfahrens ausgebildet worden sind, so daß keine Bearbeitungsoder Bohrvorgänge mehr nötig sind.
Der Einsatz kann aus Metall oder einem Kunststoff bestehen.
Es wird also gemäß der Erfindung auch ein Einsatz zum Einpassen in den Arbeitsraum eines hydraulischen Betätigungszylinders
geschaffen, der eine Entlüftungsöffnung hat, die zumindest unter einem Teil des Arbeitsraumes liegt, wenn der Zylinder betriebsmäßig
eingebaut ist. Dabei ist in dem Einsatz ein Druokmitteldurchlaß ausgebildet. Und der Einsatz ist derartig in
den Zylinder einpaßbar, daß ein Ende der Durchlaßeinrichtung mit demjenigen Teil des Arbeitsraumes oberhalb der Entlüftungsöffnung
zusammenfällt, während das andere Ende mit der Entlüftungsöffnung zusammentrifft.
Gemäß der Erfindung wird auch eine Scheibenbremse der Zangenbauart
geschaffen, in der ein Betätigungszylinder gemäß der Erfindung verwendet ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert.
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Pig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines runden, flachen, schalenförmigen Einsatzes zur Schaffung einer ringförmigen
Kammer am Ende eines hydraulischen Betätigungszlyinders;
Fig. 2 ist eine Ansicht des Endes des Betätigungszylinders
mit eingesetzter Platte gemäß Mg. 1;
Pig. 3 ist'ein Axialschnitt und zeigt auch den Kolben in
seiner Lage;
Pig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Einsatzes, der aus einem nicht geschlossenen Ring zum Einpassen.
in einen hydraulischen Betätigungszylinder zur Schaffung einer ringförmigen Kammer zusammen mit einer Ringnut in der Zylinderwand
in der Nähe eines Endes desselben besteht;
* Pig. 5 ist eine Ansicht eines Endes des Zylinders mit eingesetztem
Ring gemäß Pig. 4;
Pig. 6 ist ein Axialschnitt durch den in Pig. 5 gezeigten Zylinder und zeigt auch den Kolben in seiner Lage;
Pig. 7 ist ein Schnitt längs der Linie VII-VII in Pig. 8 und zeigt eine Zweikreisscheibenbremsanlage der Zangenbauart,
bei der jeder Betätigungszylinder einen Ring gemäß den Pig. 4 bis 6 zur Schaffung einer ringförmigen Kammer innerhalb des
Zylinders aufweist;
Pig. 8 ist ein Querschnitt längs der Linie VIII-VIII in
Pig. 7;
Pig. 9 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Einj.
satzes mit einer festen Scheibe zum Einpassen in ein Ende des Betätigungszylinders, wobei von einer Bohrung innerhalb der
Dicke der Scheibe ein Kanal gebildet ist;
Pig. 10 ist eine perspektivische Ansicht eines anderen Einsatzes mit einer festen Scheibe zum Einpassen in ein Ende eines
Betätigungszylinders, wobei von einer Nut in der Oberfläche der Scheibe ein Kanal gebildet ist.
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- ο —
Der in Pig. 1 gezeigte Einsatz weist eine kreisförmige
Platte 10 auf, deren Hand so abgestuft ist, daß ein Unifangsflansch 12 über den größten Teil des Umfanges der Platte hinweg gebildet
ist, welcher gegenüber der Ebene des mittleren Bereichs der Platte axial versetzt ist. Die abgestufte Verformung ist bei 14 unterbroohen,
so daß die Platte, wenn sie in einen Betätigungszylinder 20 eingepaßt ist, wie am besten aus Hg. 2 hervorgeht, die Druckmitteleinlaßöffnung
16 nicht behindert. Der Flansch 12 ist bei ausgeschnitten.
Aus den Fig. 2 und 3 geht hervor, wie die Platte 10 in den Zylinder 20 eingesetzt ist, wobei der mittlere unverformte Bereich
der Platte an der Zylinderendwand 22 ruht. Ein Kolben 21
ist in den Zylinder eingesetzt. Die Platte ist so bemessen, daß sie mit Paßsitz im Zylinder aufgenommen ist, so daß der abgestufte
Umfang der Platte 10 mit der Endwand 22 eine ringförmige Kammer 24 bildet. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Platte so angeordnet,
daß der nicht verformte Bereich 14 mit der Druckmitteleinlaßöffnung 16 und der Ausschnitt 18 mit dem oberen Bereich im
Zylinderquerschnitt zusammenfällt.
Eine Auslaßöffnung 26, die mit einer Entlüftungsöffnung 28 in Verbindung steht, ist vom Flansch 12 überdeckt, so daß Druckmittel
aus. dem Arbeitsraum im Zylinder, wie die Pfeile zeigen, nur zum Auslaß 28 gelangen kann, wenn es durch den Ausschnitt 18
und um die ringförmige Kammer 24 herumströmt.
Bei der in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Anordnung.besteht der
Einsatz aus einem Ring 30 mit einer Lücke oder Unterbrechung Diese Art von Einsatz ist für Zylinder bevorzugt, in denen der
axiale Raum begrenzt ist. Wie Fig. 6 zeigt, ist der Ring 30 im
Schnappsitz in eine Ringnut 34 eingesetzt, die in der zylindrischen Wand eines Zylinders 36 ausgebildet ist, in dem ein Kolben
38 arbeitet. Die Ausnehmung 34 ermöglicht die Ausnutzung der vollen Länge des Zylinders 36 bis zur Endwand 40.
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Die Ausnehmung 34 ist selbst mit einer Ringnut 42 ausgebildet. Wenn der Ring 30 in seiner Lage angeordnet ist, überbrückt
er die Nut 42 und bildet mit ihr eine geschlossene Kammer, die mit dem Zylinder 36 über die Unterbrechung 32 im Ring in
Verbindung steht.
Eine Entlüftungsöffnung 44 eteht mit der Nut 42 über einen
Durchlaß 46 in Verbindung.
Druckmittel wird dem Zylinder 36 durch eine Einlaßöffnung zugeführt, die mit dem Zylinder über eine Öffnung ih der Endwand
40 in Verbindung steht.
Der Ring 30 ist im Zylinder so angeordnet, daß die Unterbrechung 32 mit dem oberen Bereich des Zylinderquerschnitts
zusammenfällt. Der vom Druckmittel während eines Entlüftungsvorganges
durchströmte Weg ist durch die PfedLe in Pig. 5 angezeigt.
Aus dieser Figur geht hervor, daß das Druckmittel durch die Unterbrechung 32 hindurch in die Nut 42 strömen muß, ehe es durch
die Entlüftungsöffnung 48 entweichen und daduroh Luft mit sioh nehmen kann.
Wie die gestrichelten Linien in Fig. 4 zeigen, kann der
Ring eine Lasohe 50 haben, mit deren Hilfe er im Zylinder anbringbar
ist. Zu diesem Zweck ist in der Zylinderwand ein entsprechendes Loch bzw. eine Ausnehmung zur Aufnahme der Lasche
vorgesehen, so daß der Ring an einer Drehung gehindert ist, die die Unterbrechung aus ihrem Zusammenfallen mit dem oberen Bereich
des Zylinderquerschnitts herausbewegen würde.
In den Pig. 7 und 8 ist die Erfindung in Anwendung bei einer Scheibenbremse der Zangenbauart für eine hydraulische
Bremsanlage mit zwei unabhängigen hydraulischen Kreisen gezeigt. In einer derartigen Anlage hat die Zange zwei Paar einander
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gegenüberliegende Kolben- und Zylinderanordnungen, die getrennt mit Druokmittel versorgt werden, jedooh gemeinsam auf ein
einziges Paar Heibungskiasenanordnungen wirken. Eine solche Anordnung
ist im allgemeinen in den Fig. 7 und 8 dargestellt, in denen die Zange insgesamt mit 52 bezeichnet ist. Das einander
gegenüberliegende Kolbenpaar 54, 56 wird von der Linie VII-VII geschnitten und, ist in Fig» 7 gezeigt. Der eine Kolben 56 des
zweiten Paares ist aus Fig. Θ zu entnehmen. Die beiden Kolbenpaare wirken auf ein Paar Reibungskissen 60, 62, zwischen denen
die Bremsscheibe 64 angeordnet ist. Die Kolben 54, 56 sind in Zylindern 66 bzw. 68 angeordnet, während der Kolben 58 in einen
Zylinder 70 eingepaßt ist.
Druckmittel wird den Zylindern 68 und 70 duroh getrennte. Druokmitteleinlässe 72 und 74 zugeführt. Wie Fig. 7 zeijrfc, gelangt
Druokmittel vom Zylinder 68 zum gegenüberliegenden Zylinder 66 duroh einen Kanal 76 in der Zange 52, wobei die Strömungsrichtung vom Zylinder 68 zum Zylinder 66 durch Pfeile gekennzeichnet
ist. Ein ähnlicher, hier nicht gezeigter Kanal verbindet die beiden Zylinder des anderen Paares miteinander.
Eine abgestufte ringförmige Ausnehmung 78 ist am geschlossenen Ende jedes Zylinders ausgebildet, und ein Ring 80 (entspreohend
dem in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Ring 30) ist mit Sohnappsitz in den den größeren Durchmesser aufweisenden abgestuften
Bereioh der Ausnehmung 78 eingesetzt. Dieser Bereich weist auch eine Ringnut 82 auf, die vom Ring 80 überdeckt ist.
Um zu verhindern, daß die Kolben 54, 56 etc. den Druckmitteleinlaß
und die Öffnungen des Übergangskanals in der Zylinderwand verdeoken, enden diese Öffnungen im abgestuften Bereich jeder
ringförmigen Ausnehmung 78, der den kleineren Durchmesser hat.
Die dem Zylinder 66 zugeordnete Ringnut 82 steht mit einem
Kanal 84 in der Zange in Verbindung, der in einer Entlüftungsöffnung 86 für das einander gegenüber angeordnete Kolben/Zylinder-
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paar 54, 66/56, 68 endet. Ein ähnlicher, hier nicht gezeigter Kanal steht mit dem entsprechenden Zylinder des anderen hier
ebenfalls nicht gezeigten Paares in Verbindung und endet in einer zweiten Entlüftungsöffnung 88 für das andere Kolben/Zylinderpaar.
Die hier gezeigte Zange ist so konstruiert, daß beim Betrieb das linke Ende der Zange (in Fig. 8 gesehen niedriger
liegt als das rechte Ende. Infolgedessen sammelt sioh Luft an der rechten Seite jedes Zylinders (in Pig· 8 gesehen), da diese
Bereiche den hochgelegenen Stellen jeder einzelnen Betätigunga-
W zylinderanordnung entsprechen. Jeder Ring 80 ist folglich so in
seine Ausnehmung eingesetzt, daß seine Unterbrechung sioh in der Nähe der hochgelegenen Stelle des entsprechenden Zylinders befindet,
wie aus Pig. 8 hervorgeht. Die Strömungsriohtung des
jedem Zylinder 68 und 70 während der Entlüftung zugeführten Druckmittels ist durch Pfeile in Fig. 8 gekennzeichnet.,
Fig. 9 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Einsatzes 92, der beispielsweise anstelle des in den Fig. 4 bis 6 gezeigten
Ringes 30 verwendbar ist. Wegen seiner Dicke kann dieser Einsatz nur verwendet werden, wenn genügend axialer Raum zur
Verfügung steht. Der Einsatz besteht aus einer festen Scheibe, ■ \ die mit Festsitz in das Ende des Zylinders 36 (Fig. 6) eingesetzt
ist. Ein achsparalleler Durchlaß 94 ermöglicht eine Druckmittelströmung vom Druckmitteleinlaß 48 (Fig. 6) in den Zylinder.
Der Umfang der Scheibe ist so ausgeschnitten, daß eine Vertiefung 96 gebildet ist, und ein radialer Kanal 98 steht mit dieser
Vertiefung 96 sowie mit einem mittleren Blindloch 100 in Verbindung, welches sich an derjenigen Seite der Scheibe öffnet, die
an der Endwand des Zylinders anliegt. Eine hier nicht gezeigte Entlüftungsöffnung ist in der Mitte dieses Endes des Zylinders
vorgesehen und fällt folglich mit dem Blindloch 100 zusammen.
Die Lage der Vertiefung ist so gewählt, daß sie der hochgelegenen Stelle des Zylinderquerschnitts entspricht, wenn sich der
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Zylinder in Betriebsstellung befindet.
Fig. 10 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines festen scheibenförmigen Einsatzes 102, der ebenfalls mit Festsitz in
den Zylinder 36 (Fig. 6) eingesetzt ist. Die Scheibe hat einen Durchlaß 104, durch den dem Zylinder Druckmittel vom Druckmitteleinlaß
48 zugeführt wird. Der Rand der Soheibe ist bei über die ganze Dicke der Scheibe ausgeschnitten, und eine Nut
110 ist in derjenigen Oberfläche der Scheibe 108 ausgebildet,
die am geschlossenen Ende des Zylinders anliegt. Die Nut 110 wirkt mit der Endwand des Zylinders zusammen und bildet einen
Kanal, der mit einer hier nioht gezeigten Entlüftungsöffnung in der Endwand in Verbindung steht.
Die in den Fig. 9 und 10 gezeigten Scheiben können z.B. aus
einem zweckmäßigen Kunststoff oder aus einem Kunstharz geformt oder aus einem zweckmäßigen Metall oder einer Metallegierung gegossen
sein.
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Claims (16)
1. Betätigungszylinder für eine hydraulische Bremsanlage, bei
der eine Entlüftungsöffnung im Zylinder vorgesehen ist, die bei betriebsmäßigem Einbau des· Zylinders zumindest unterhalb eines
Teils des Arbeitsraumes im Zylinder liegt, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß ein Kanal bzw. Durchlaß (24; 42; 82; 98; 110) vorgesehen ist, durch den Druckmittel vom Zylinder (20; 36;
66, 68) zur Entlüftungsöffnung (28; 44; 86) strömt und der nur mit der Entlüftungsöffnung und dem Teil des Arbeitsraumes oberhalb
der Entlüftungsöffnung in Verbindung steht.
2. Betätigungszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Kanal bzw. Durchlaß (24)
zumindest teilweise innerhalb des Arbeitsraumes im Zylinder (20) liegt.
3. Betätigungszylinder nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet,
daß der Kanal bzw. Durchlaß vollkommen im Zylinderkörper ausgebildet ist und eine Bohrung im
Zylinderkörper umfaßt, die sich zwischen der Entlüftungsöffnung und demjenigen Teil des Arbeitsraumes oberhalb derselben erstreckt.
4. Betätigungszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Kanal bzw* Durchlaß (24; 42;
82) zumindest teilweise von einer Platte (10) oder einem ringförmigen Einsatz (30; 80) gebildet ist, der im Zylinder (20;
36, 66, 68) an demjenigen Ende angeordnet ist, dem zur Betätigung des Zylinders Druckmittel zugeführt wird.
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5« Betätigungszylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Einsatz (10; 102) verformt
oder ausgeschnitten ist, so daß ein Kanal (z.B. 24) zwischen der Zylinderwand und dem verformten oder ausgeschnittenen Bereich
(12; 110) des Einsatzes (10; 102) gebildet ist.
6. Betätigungszylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß in der Zylinderwand eine Nut (42)
ausgebildet ist, wobei der Einsatz (30) als Abdeckung für die Nut dient und (bei 32) ausgeschnitten ist, so daß Druckmittel in
den zwischen der Nut und der Abdeckung gebildeten Kanal von demjenigen Bereich des Arbeitsraums oberhalb der Entlüftungsöffnung
(44) strömen kann.
7. Betätigungszylinder nach Anspruch 4, dadurch ge-·
kennzeichnet , daß der Kanal bzw. Durchlaß (93) vollkommen im Einsatz (92) ausgebildet ist.
8. Betätigungszylinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Einsat ζ (92) gegossen oder
geformt ist, wobei der Kanal bzw. Durchlaß (98) während des Gieß- bzw. Formverfahrens ausgebildet ist.
9. Betätigungszylinder nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet , daß der Einsatz (10; 30; 92; 102) aus Metall gebildet ist.
10. Betätigungszylinder nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet , daß der Einsatz (10;
30; 92; 102) aus einem Kunststoff gebildet ist.
11. Bet ätigungs zylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß er den Badbrems zylinder einer hydraulischen Bremsanlage bildet.
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12. Betätigungszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß er den Hauptbrerne- ■
zylinder einer hydraulischen Bremsanlage bildet.
13. Einsatz zum Einpassen in den Arbeitsraum eines hydraulischen Betätigungszylinders mit einer Entlüftungsöffnung, die
zumindest unter einem Teil des Arbeitsraumes liegt, wenn der _..
Zylinder betriebsmäßig eingebaut ist, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß ein Druckmittelkanal (98) im Einsatz (92) ausgebildet ist, und daß der Einsatz in einen Zylinder einpaßbar
ist, so daß ein Ende (96) des Kanals mit dem Teil des Arbeitsraums oberhalb der Entlüftungsöffnung und das andere Ende
(100) mit der Entlüftungsöffnung zusammenfällt (Pig. 9).
14. Scheibenbremse mit ortsfester Zange, die voneinander unabhängige
Paare Betätigungszylinder zum Anschluß an eine Zweikreisanlage aufweist, von denen jedes Paar mit einem Druckmitteleinlaß
und einem Entlüftungsanschluß an einen der Zylinder versehen ist, und die derartig anbringbar ist, daß zumindest
ein Teil des Arbeitsraumes mindestens eines der Zylinder oberhalb der ihm zugeordneten Entlüftungsöffnung liegt, dadurch
gekennzeichnet , daß ein Kanal bzw. Durchlaß (24; 42; 82; 98; 110) vorgesehen ist, durch den Druckmittel von dem
erwähnten Teil des Arbeitsraums im Zylinder zur Entlüftungsöffnung strömt.
15. Scheibenbremse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß der Kanal bzw. Durchlaß zumindest teilweise
innerhalb des Arbeitsraumes im Zylinder liegt.
16. Scheibenbremse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß eine Ringnut (42) in der Zylinderwand
ausgebildet ist, und daß ein Einsatz (30) als Abdeckung für die Nut dient, wobei der Einsatz (bei 32) ausgeschnitten ist, so
daß Druckmittel in den zwischen der Uut und der Abdeckung gebildeten
Kanal von demjenigen Teil des Arbeitsraumes oberhalb
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der Entlüftungsöffnung (44) strömen kann, und daß ein Bruekmittelkanal
(46) im Zangenkörper eine Vsr-bindung zwischen der
Nut und der Entlüftungsöffnung herstellt,
17· Scheibenbremse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß der Kanal bzw« Durchlaß (24) teilweise
von einem runden, plattenförmigen Einsatz (10) begrenzt ist, der in dem Zylinder (20) an demjenigen Ende angeordnet ist, dem
Druckmittel zur Betätigung des Zylinders zugeführt wird, wobei der Einsatz (10) derartig verformt ader ausgeschnitten ist, daß
eine ringförmige Versetzung (12) gebildet ist, die mit der
Zylinderendwand so zusammenwirkt, daß der Kanal (24) zwischen
der Zylinderendwand (22) und der Versetzung (12) des Einsatzes
gebildet ist, wobei die Entlüftungsöffnung (28) mit einer Öffnung (26) in der Zylinderendwand in Verbindung steht, die
mit der Versetzung des Einsatzes zusammenfällt, und wobei der
Einsatz ferner (bei 18) verförmt oder ausgeschnitten ist, um
eine Öffnung zwischen der Versetzung und demjenigen Teil des Arbeitsraumes oberhalb der Entlüftungsöffnung zu bilden.
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