DE1909579B2 - Schneilösliches Zusatzmittel für Aluminiumschmelzen - Google Patents
Schneilösliches Zusatzmittel für AluminiumschmelzenInfo
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Description
Zeitdauer nach dem Zusatz |
Gelöstes Mn | Ungelbstes Mn |
Minuten | % | % |
0 | 0,02 | 1,5 |
2 | 0,23 | 1,24 |
4 | 0,50 | 1,02 |
8 | 0,84 | 0,68 |
15 | 1,12 | 0,40 |
Zusammensetzung der Kügelchen ist in der folgenden Tabelle Ua aufgeführt; die Dichte der Kügelchen
und die ermittelten Versuchsergebnisse sind in der Tabelle Ub aufgeführt.
Werden diese Werte unter Verwendung halblogaritbmiseher
Koordinaten aufgetragen, so ergibt sich eine Steigung von —0,039, die als Lösungsgeschwindigkeit
K bezeichnet wird. Analog wurden die Auflösungsgeschwindigkeiten weiterer Zusatzmittel bestimmt;
in allen Fällen bedeuten höhere negative Werte für K groSere Auflösungsgeschwindigkeiten.
Analog zu Beispiel 1 wurden 34 g Zusatzmittel in Form von Kügelchen mit einem Durchmesser von
22 mm zugesetzt. Diese Kügelchen bestanden aus gepreßten Mischungen, die unter einem Druck von
1400 kg/cm2 zusammengepreßt worden waren. Die
IO | Mangan- | Zusam mensetzung | Ursprünglicher | |
Material | Schuppen ... | Teit-hen- | ||
15 Aluminium.. | durehmesser | |||
100% Mn | ||||
Ferro- | 100% Al | < 104 μπι | ||
manganI ... | 147 bis | |||
43 μιτι | ||||
20 Ferro- | (90% Mn, 2% Si, | |||
mangan II .. | 6,7% C, Rest Fe) | ^ 208 μπι | ||
(86% Mn, 9% Si, | ||||
0,05% C, Rest Fe) | S 208 μηι | |||
Weitere Stoffe, einschließlich eines »Härters* aus Mangan mit 5% Mn, Rest Al, wurden nach dem Vetfahren
des Beispiels 1 geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle Hb enthalten.
Probe Nr. |
Art und For»n des Z.-satzes | Lösungsgesch Badtempe 760 |
windigkeit K ratur°C 850 |
Dichte dei g/cm3 |
Kügelchen % der theore tischen Dichte |
1 | 20%Mn + 80%Al | -0,50 | 2,56 | 83% | |
2 | 50% Mn + 50% Al | -0,55 | 3,53 | 88% | |
3 | 90% Mn + 10% Al | -0,20 | 4,26 | 68% | |
4 | 50 % Ferromangan I + 50% Al |
-0,75 | 3,16 | 64% | |
5 | Ferromangan I und II + 50% Aluminium |
-0,60 | 3,53 | ||
6 | 5% Mn + 95% Al, Kügelchen | -0,032 | 2,41 | 86% | |
7 | Ferromangan I, 0 10 mm | -0,005 | |||
8 | 5% Mn-»Härter«, 38-mm-Stücke | -0,152 | -0,18 | ||
9 | Mn-Schuppen, stückig, 50 · 3 mm |
-0,0159 | -0,039 | ||
10 | Mn-Schuppen, 0 0,1 mm | -0,256 | |||
11 | Legierung aus 60% Mn, 40% Al, 0 10 mm |
-0,122 | -0,235 |
Die Proben 1 bis 5 fallen unter den Bereich der Erfindung: bei allen Proben 1 bis 11 lag die Manganausbeute
bei 95% oder höher.
Aus der Tabelle Hb ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen
Zusatzmittel (Proben 1 bis 5) sehr rasch aufgelöst werden; d.h., diese Proben zeigen
negativere Werte für K. Insbesondere zeigen die erfindungsgemäßen Zusatzmittel 1, 2, 4 und 5 Auflösungsgeschwindigkeiten,
die um ein Mehrfaches höher sind als die Lösungsgeschwindigkeiten der handelsüblichen
Zusätze 7 und 8. Die Lösungsgeschwindigkeiten für den Zusatz 2 und den handelsüblichen
Härter sind in der Zeichnung graphisch dargestellt. Die Tabelle Hb zeigt, daß erfindungsgemäße Zusatzmittel
mit etwa 50% Mn und 50% Al (2 und 4) sehr hohe Auflösungsgeschwindigkeiten aufweisen.
Der Zusatz 10 aus elektrolytischeiri Mangan mit einem Teilchendurchmesser von 0,1 mm besitzt ebenfalls
eine gute Auflösungsgeschwindigkeit. In dieser Form kann Mangan aber nicht zweckmäßig schmelzflüssigem
Aluminium zugesetzt werden, da das Mangan die Schlacke auf der Oberfläche des geschmolzenen
Aluminiums nur schlecht durchdringt. Es treten Manganverluste durch Oxidation auf, ferner ergeben sich
Schwierigkeiten durch Entflammung und Staubbildung.
909
Wolframpulver mit Teilchendurchmessern von 7 μηι wurde unter einem Druck von 700 kg/cma zu
Kügelchen von 22 mm Durchmesser gepreßt. Diese Kügelchen wurden bei 850° C geschmolzenem Aluminium
zugesetzt, in einer solchen Menge, daß ein Wolfram gehalt von 1% erreicht werden sollte. Dabei
wurde keine Auflösung des Wolframs festgestellt.
Ein Gemisch aus 50% Wolframpulver mit Teilchendurchmessern von 7 μΐη und 50 % Aluminiumpulver
mit Teilchendurchmessern von 147 bis 43 μηι wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu Kügelchen von
22 mm Durchmesser gepreßt. Diese Kügelchen hatten eine Dichte von 3,7 g/cm3. Sie wurden geschmolzenem
Aluminium bei 7600C in einer solchen Menge zugegeben, daß die Legierung 1% Wolfram enthalten
sollte. Die Lösungsgeschwindigkeit K betrug —0,036. Mehr als 95 % des zugesetzten Wolframs wurden gelöst.
eine Metallfolie eingeschlagen und geschmolzenem Aluminium bei 79O0C in einer solchen Menge zugegeben,
daß die Legierung 3,5 % Chrom enthalten sollte. Die festgestellte Lösungsgeschwindigkeit K betrug
-0,068.
50% Pulver aus elementarem Chrom mit Teilchendurchmessern von 208 μη: und darunter wurden mit
50% Aluminiumpulver nach Beispiel 6 gemischt. Das Gemisch wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu
Kügelchen von 22 mm Durchmesser gepreßt.. Die Kügelchen hatten eine Dichte von 3,15 g/cm3. Sie
wurden einem Bad aus geschmolzenem Aluminium bei 760° C in einer solchen Menge zugegeben, daß die
Legierung einen Gehalt von 1,5% Chrom haben sollte. Die erhaltene Lösungsgeschwindigkeit ΛΓbetrug -0,56.
M"ihr als 95 % des zugesetzten Chroms wurden gelöst.
Molybdänpulver mit Teilchendurchmessern von 7 μΐη wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu
Kügelchen von 22 mm Durchmesser gepreßt. Die so erhaltenen Kügelchen wurden geschmolzenem Aluminium
bei 850° C in einer solchen Menge zugegeben, daß die Legierung 1 % Molybdän enthalten sollte. Es
wurde kein gelöstes Molybdän festgestellt.
Ein Gemisch aus 50% Molybdänpulver mit Teilchendurchmessern von 7 μίτι und 50% Aluminiumpulver
mit Teilchendurchmessern von 1470 bis 43 μΐη
wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu Kügelchen von 22 mm Durchmesser gepreßt. Die Kügelchen hatten
eine Dichte von 3,3 g/cm3. Sie wurden einem Bad aus geschmolzenem Aluminium bei 76O0C in einer solchen
Menge zugesetzt, daß die Legierung 1% Molybdän enthalten sollte. Die festgestellte Lösungsgeschwindigkeit/:
betrug —0,029. Mehr als 95% des zugesetzten Molybdäns wurden gelöst.
Ein Pulver aus Ferrochrom mit 70% Cr, 2% Si, Rest Fe mit Teilchendurchmessern von 104 μπι und
darunter wurde m eine Metallfolie eingeschlagen und einer Aluminiumschmelze bei 760°C in einer solchen
Menge zugesetzt, daß die Legierung 1,5% Chrom enthalten sollte. Die Lösungsgeschwindigkeit K betrag
-0,002.
Ein Gemisch aus 50 Gewichtsteiien einer pulverförmiger!
Legierung aus 85% Mn, 9% Si, Rest Fe
mit Teilchendurchmessern von 208 μπι und darunter
wurden mit 42 Gewichtsteilen Pulver aus 92% Al und 8% Cr mit Teilchendurchmessern von 208 μ\ν. und
darunter gemischt. Das Gemisch wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu Kügelchen von 22 mm
Durchmesser gepreßt, die eine Dichte von 3,21 g/cm3 hatten. Diese Kügelchen wurden geschmolzenem Aluminium
bei 7600C in einer solchen Menge zugesetzt, daß die Legierung 1,5% Mangan enthalten sollte. Die
Lösungsgeschwindigkeit K betrug —0,14. Mehr als 95% des zugesetzten Mangans wurden gelöst.
37% Manganpulver und 63% einer Legierung aus 60% Aluminium und 40% Vanadium mit Teilchendurchmessern
von 208 μη und darunter wurden bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu Kügelchen von 22 mm
Durchmesser mit einer Dichte von 2,65 g/cm3 gepreßt. Diese Kügelchen wurden geschmolzenem AIuminium
bei 760° C in einer solchen Menge zugesetzt, daß die Legierung 1,5% Mangan enthalten sollte. Die
festgestellte Lösungsgeschwindigkeit K betrug —0,04. V/eitere Versuche wurden durchgeführt, um den
Temperaturabfall bei Zusätzen von 1,5% Mangan zu geschmolzenem Aluminium zu bestimmen. Zur Bestimmung
der Temperatur wurde ein Thermoelement verwendet.
des im Beispiel 7 genannten Ferrochroms wurden mit 50% des im Beispiel 6 erwähnten Aluminiumpulvers
gemischt. Das Gemisch wurde bei einem Druck von 700 kg/cm2 zu Kügelchen von 22 mm
Durchmesser gepreßt, die eine Dichte von 3,08 g/cm3 hatten. Diese Kügelchen wurden bei 760° C geschmolzenem
Aluminium in einer solchen Menge zugesetzt, daß die Legierung 1,5% Chrom enthalten sollte. Die
festgestellte Lösungsgeschwindigkeit K betrug —0,093. Mehr als 95 % dss zugesetzten Chroms wurden gelöst.
B e i sp i e 1 9 ;
Pulver aus elementarem Chrom mit einem Teilchendurchmesser von 104 (xm und darunter wurde in
Temperaturabfall, 0C | 760° C | |
Zusätze | Badtemperatur | |
73G°C | 90 | |
Probe Nr. 8 | ||
Handelsüblicher Härter | 70 | 8 |
Probe Nr. 2 | ||
50%Mn + 50%Al ... | 8 |
Die Tabelle III zeigt, daß der erfindungsgemäße Zusatz Nr. 2 einen geringeren Temperaturabfall ver-
ursacht als das handelsübliche Material. Das ist ein bedeutender Vorteil der Erfindung.
Weitere Versuche wurden mit verschiedenen gepreßten Zusatzmitteln aus elektrolytischem Mangan
und elementarem Aluminium durchgeführt, die nach
dem Beispiel 2 hergestellt worden waren. Lediglich die Dichten der Preßkörper wurden geändert, um die Wirkung
dieser Änderungen auf die Auflösungsgeschwindigkeit festzustellen. Die Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle IV aufgeführt.
Tabelle | IV | Dichte | Lösungsgeschwindigkeit K bei einer Badtemperatur von 760 C |
|
Zusatzmittel | %der theoretischen Dichte |
3,53 g/cm3 2,4 g/cm3 3,6 g/cm3 3,95 g/cm3 |
-0.55 -0,45 -0,042 -0,027 |
|
Nr. 2 50% Mn + 50% Al 50% Mn + 50% Al 50% Mn + 50% Al 50% Mn + 50% Al |
88 61 91 95 + |
Die Tabelle zeigt, daß Dichten über 95 % der theoretischen vermieden werden sollen, da hierbei die Lösungsgeschwindigkeit
scharf absinkt. Gemäß der Erfindung liegen die Dichten für die Preßkörper zwischen
65 und 90% der theoretischen Dichte.
Weitere Versuche wurden durchgeführt, um den Einfluß der Teilchendurchmesser der Ausgangsstoffe
auf die Lösungsgeschwindigkeit festzustellen. Hierzu wurden je 34 g Preßkörper mit einem Durchmesser
von 22 mm aus 50% Mangan und 50% Aluminium mit einer Dichte von etwa 3,50 ± 0,05 g/cm3 verwendet.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle V aufgeführt.
Durchmesser
der Manganteilchen
der Manganteilchen
833
208
104
208
104
Lösungsgeschwindigkeii K bei 760° C
Aluminium-Teilchendurchmesser
833 bis
208 μπι
833 bis
208 μπι
833 μίτι liegen. Vorzugsweise sollte der Teilchendurch
messer unter 208 μίτι liegen.
Auch die Abmessungen der Preßkörper, welche als Zusatzmittel dienen, haben wesentlichen Einfluß auf
as die Auflösungsgeschwindigkeit. Die Preßkörper aus
Mischungen sollten in einer Dimension nicht mehr als etwa 22 mm groß, vorzugsweise nicht mehr als etwa
12,5 mm groß sein, d. h., bei zylindrischen Preßkörpern sollte entweder der Durchmesser oder die
Länge nicht mehr als 22 mm betragen. Die optimalen Abmessungen liegen zwischen etwa 6 bis 12,5 mm.
Die folgende Tabelle VI bringt die Auflösungsgeschwindigkeiten für zylindrische Preßkörper mit
einer Dichte von 3,40 ± 0,15 g/cm3 aus elektrolytischem
Mangan mit Teilchendurchmessern von 104 μηι
und darunter und aus Aluminiumpulver mit Teilchendurchmessern
von 147 bis 43 μπι.
833 μπι
-0,069
-0,313
-0,465
-0,465
104 μπι 4<j —
-0,63
Die Tabelle zeigt, daß die besten Ergebnisse erhalten werden, wenn die Teilchendurchmesser unter
Tabelle VI | Auflösungs geschwindigkeit K bei 76O0C |
Kleinste Preßkörper-Abmessung (mm) |
-0,71 -0,64 -0,55 -0,3V.' |
6 12,5 IS 22 |
|
Claims (4)
1. Schnellösliches Zusatzmittel für Aluminium- Die erfindungsgemäßen Zusatzmittel bestehen aus
schmelzen, gekennzeichnet durch eine einer innigen Mischung aus 10 bis 90% Aluminium
innige Mischung aus 10 bis 90% Aluminium und und 90 bis 10% zumindest eines der folgenden Metalle
90 bis 10% zumindest eines der folgenden Metalle Mangan, Chrom, Wolfram, Molybdän, Titan, Vana-Mangan,
Chrom, Wolfram, Molybdän, Titan, io dium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Niob, Tantal,
Vanadium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Niob, Zirkonium, Hafnium, Silber, oder deren Legierungen,
Tantal, Zirkonium, Hafnium, Silber, oder deren die in Form kompakter Stücke mit einer Dichte von
Legierungen, das in Form kompakter Stücke mit 65 bis 95 % der theoretischen Dichte der Mischung voreiner
Dichte von· 65 bis 95% der theoretischen liegt, deren maximale Dicke 22,2 mm nicht übersteigt.
Dichte der Mischung vorliegt, deren maximale 15 Ein bevorzugtes Zusatzmittel besteht aus einer Mi-Dicke
22,2 mm nicht übersteigt. schung aus 30 bis 70% Aluminium und 70 tis 30%
2. Zusatzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet zumindest eines der folgenden Metalle Mangan,
durch eine Mischung aus 30 bis 70% Aluminium Chrom, Wolfram, Molybdän, Titan, Vanadium,
und 70 bis 30% zumindest eines der folgenden Me- Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Niob, Tantal, Zirkotalle
Mangan, Chrom, Wolfram, Molybdän, 20 nium, Hafnium, Silber, oder deren Legierungen.
Titan, Vanadium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Weitere bevorzugte Zusatzmittel bestehen aus einer Niob, Tantal, Zirkonium, Hafnium, Silber, oder Mischung aus 10 bis 90% Aluminium und 90 bis 10% deren Legierungen. Ferromangan bzw. aus einer Mischung aus 10 bis 90%
Titan, Vanadium, Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Weitere bevorzugte Zusatzmittel bestehen aus einer Niob, Tantal, Zirkonium, Hafnium, Silber, oder Mischung aus 10 bis 90% Aluminium und 90 bis 10% deren Legierungen. Ferromangan bzw. aus einer Mischung aus 10 bis 90%
3. Zusatzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet Aluminium und 90 bis 10% Ferrochrom. Auch diese
durch eine Mischung aus 10 bis 90 % Aluminium 25 bevorzugten Ausführungsformen liegen in Form kom-
und 90 bis 10% Ferromangan. pakter Stücke mit einer Dichte von 65 bis 95% der
4. Zusatzmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet theoretischen Dichte der Mischung vor, deren maxidurcb
eine Mischung aus 10 bis 90% Aluminium male Dicke 22,2 mm nicht übersteigt.
und 90 bis 10% Ferrochrom. Die obengenannten Metalle können in dem erfin-
30 dungsgemäßen Zusatzmittel auch in Form von Legierungen vorliegen, die mindestens 50 Gewichtsprozent
eines oder mehrerer dieser Metalle enthalten. Für die rasche und weitgehend vollständige Auf-
lösung der erfindungsgemäßen Zusatzmittel in einer
35 Aluminiumschmelze sind die Dichte und die äußeren Abmessungen des Zusatzmittels von besonderer Bedeutung.
Erfindungsgemäß liegt das Zusatzmittel in kompakten Stücken, etwa in Form von Preßkörpern
Die Erfindung betrifft schneilösliche Zusatzmittel oder Kügelchen vor, mit einer so großen Dichte, daß
für Aluminiumschmelzen. 40 diese durch ihr eigenes Gewicht unter die Oberfläche
Bei metallurgischen Verfahren ist es bekannt, die der Metallschmelze herabsinken. Von Bedeutung ist
gewünschten Legierungszusammensetzungen durch ferner die Teilchengröße der Ausgangsstoffe; diese
Zugabe von Feststoffen zu dem geschmolzenen Grund- sollten einen Durchmesser unter 0,85 mm, vorzugsmetall
zu erhalten. So wird beispielsweise geschmolze- weise unter 0,2 mm, aufweisen, um eine optimale Lönem
Aluminium Mangan in Form von Mangan-Alu- 45 sungsgeschwindigkeit ?u erreichen. Diese Ausgangsminium-Legierungen
mit etwa 5 bis 20% Mangan zu- materialien werden zu kompakten Stücken verdichtet,
gesetzt, um erhöhte Festigkeit des gekneteten Alumi- Hierbei sind sehr hohe Dichten zu vermeiden, um die
niums zu erzielen. Auch Chrom, Wolfram, Molybdän, besten V'erte für die Lösungsgeschwindigkeit zu erhal-Vanadium,
Eisen, Kobalt, Kupfer, Nickel, Niob und ten. Erfindungsgemäß weisen die kompakten Stücke
andere Metalle können in vorlegierter Form den Me- 50 65 bis 95% der maximalen theoretischen Dichte der
tallschmelzen zugegeben werden, um Legierungen mit Mischung auf. Zur optimalen Auflösung dieses Mabestimmten
Eigenschaften zu erhalten. So wird bei- terials in geschmolzenem Aluminium ist es erforderspielsweise
Aluminiumschmelzen Chrom zugesetzt, um lieh, daß die Abmessungen der kompakten Stücke beeine
erhöhte Korrosionsbeständigkeit zu erzielen, und stimmte Werte nicht überschreiten. Erfindungsgemäß
zu Titan werden Molybdän, Eisen, Vanadium und 55 beträgt die maximale Dicke dieser Stücke nicht mehr
Chrom als Stabilisatoren hinzugefügt. als 22,2 mm.
Aus der französischen Patentschrift 1396 811 ist Die nachstehenden Beispiele beschreiben einige Ausferner
bekannt, geschmolzenem Stahl zur Entfernung fübiungsformen der Erfindung,
von Desoxidationsprodukten und anderer Arten von
von Desoxidationsprodukten und anderer Arten von
Einschlüssen, zur wirksamen Entschwefelung und zur 60 B e i s ρ i e I 1
Erhöhung des Mangangehaltes Briketts zuzusetzen,
welche Ferromangan, Aluminium, Flußspat und Kalk 2,27 kg Aluminium wurden bei 85O°C in schmelzenthalten
können. flüssigem Zustand gehalten. Dieser Schmelze wurden
Die bisher als Zusatzmittel verwendeten Vorlegie- 34 g (1,5%) elektrolytische Manganschuppen mit Ab'
rungen sind verhältnismäßig teuer. Ihre Lösungs- 65 messungen von 50 · 3,2 mm zugesetzt. In verschiedenen
geschwindigkeit ist häufig nicht genügend, was bei der Zeitabständen wurden Proben aus der Schmelze entAnwendung
zu größeren und unerwünschten Erniedri- nommen und deren Mangangehalt bestimmt. Die Ergungen
der Badtemperatur führt. gebnisse sind in der folgenden Tabelle I aufgeführt.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
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