DE1878456U - Schutzvorrichtung fuer mit isolierfluessigkeit gefuellte elektrische apparate. - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer mit isolierfluessigkeit gefuellte elektrische apparate.Info
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61/1490 SM
SIEMENS ,
siEMENS-scHUCKERTWERKE pa 61/1490 SM
Aktz. S 38 542/21d Sa
Schutssvorrlehtung für alt Isolierflüssigkeit gefüllte elektrische Apparate«
Sie Heuerung bezieht eich auf eine Schutzvorrichtung für mit Isolierflüssigkeit
gefüllte elektrische Apparate» z.B. öltransformator»
bei denen sie In die Ve rTaindunge rohr leitung zwischen transformatorkessel und ölausdehnungsgefäB eingebaut 1st» Solche Schutzeinrichtungen
dienen dazu, sowohl die Gasbildung» als auch die ölströmung und
den Ölverlust au überwachen* Dies geschieht gewöhnlich mit Schwimmern
und/oder Stauklappen, wobei meist ein Schwimmer auf Gasbildung
anspricht und ein Warnsignal auslöst» während ein. anderer Schwimmer
auf Ölverlust und eine Stauklappe auf ölströaung anspricht und Signa'*·
lleiert bzw. das (Jerät abschaltet* Bisher hat man an den Schwimmern
uad Stauklappen derartiger Schutzvorrichtungen Quecksilberschaltröhren angebracht» die beim Verschwenken der Schwimmer bzw,Stauklappen,
d.h. bei Betriebsstörungen, z.B. Kurzschlüssen oder am
Apparat auftretenden Überschlägen bzw. Ölverlust im Apparatekessel einen Signal- oder Steuerkreis betätigen« Derartige Schutzvorrichtungen
arbeiten Im allgemeinen recht zufriedenstellend, solange sie nicht größeren.Erschütterungen, z.B. bei Erdbeben u.dgl. ausgesetzt
werden· Bis bei Erschütterungen auftretenden Stöße, insbes. die
hler einsehenden Horizontalschwingungen bringen das Quecksilber
in den Schaltröhren sum Überlaufen» sodaß diese Falschauslösungen
verursachen* Es wurde schon vorgeschlagen* eine Signalgabe auf
andere Welse» as.B. mit Hilfe eines im Ansprechfall durch einen
Spiegel abgelenkten Lichtstrahls und einer Fotozelle zu erreichen*
laehteilig hierbei war» daß keine dauernde zuverlässlgeAnzeige möglich war» well der !lichtstrahl bei einer Verschlechterung, insbes·
Trübung des Öles nicht mehr mit genügender Intensität das öl dureh-
eetste und außerdem der Spiegel auch leicht «um Verschmutzen neigte»
Aufgalie der leuerung ist es, eine Schutz einrichtung 212 schaffen,
die sämtliche vorgenannten »achte ile vermeidet und die praktisch
über unbegrenzte Zeit voll wirksam bleibt und die vor allem ohne
großen Aufwand am Material und Raum erhältlich ist»
Dieeee Siel wird gemäß der Heuerung dadurch erreicht» daß die Signalgabe
kontaktlos mit Hilfe Ton an den Schwimmern und/oder Stauklappen
angebracht en» als Sender dienenden Bauermagneten und einem ortsfest
angeordneten, mit eine» Verstärker zusammenarbeitenden Hallspanmingserseuger
erfolgt· Der hierau benötigte Sauersagnet ist ebenso
wie der HallspannungserjBeuger praktisch, Tor allem auch im heißen
Ol unbegrenst haltbar und, da beide feile bekanntlich sehr klein
sind, wird nur äußerst wenig laum für ihre Unterbringung benötigt.
Infolge des geringen öewichts des kleinen Dauermagneten sind die
Schwimmer und Stauklappen durch kein zusätzliches Gewicht belastet
und somit im ihrer Arbeitsweise in keiner Weise beeinträchtigt.
Torteilhaft ist ferner noch, daß im Gegensatz zu <ke& bisher gebräuchlichen
Quecksilberschaltröhren an den Schwimmern selbst keine elektrischen Leitungen angeschlossen werden müssen.» die ebenfalls
die Schwimmer bewegung beeinträchtigem könnten und daß nunmehr die sum Hallgenerator führenden elektrischen Leitungen fest verlegbar
sind« Erwähnt soll noch werden» daß auch bereits vorhandene,
mit Schwimmern und Stauklappen ausgerüstete Schutzvorrichtungen durch Austausch der Quecksilberschaltröhre durch einen Dauermagnetes
und Zuordnung eines Hallgenerators sich zu einer Schutzvorrichtung
mach der leuerung umrüsten lassen.« Der wichtigste Vorteil ist aber«
daß die neuerungsgemäße Schutevorrichtung kontaktlos arbeitet und absolut erschütterungsfest ist* denn, wie durchgeführte Versuche
seigten, ist die erreichbare Schwingfestigkeit jswanssigmal höher
als bei den bisherigen Schutzvorrichtungen, die mit QuecksilberscIÄt
röhren arbeite»·
Sie neuerungsgemäße Schutzvorrichtung ist auch insofern noch. Ton
Torteilt als bei ihrer Herstellung keine zeitraubende Justierung Ton Magnet und Hallgenerator nötig wird» sondern daß sie auch bei
großen Toleranzen noch, absolut präzise arbeitet, wobei es gänzlich
gleichgültig ist* ob die Schwimaerbewegung schnell oder ganz langsam
erfolgt« Dies bedeutet« daß die Herstellung verbilligt ist und die
Betriebssicherheit in allen fällen gewährleistet ist« Die neuerungsgemäße
Schutzvorrichtung ist ohne weiteres mit Gleichspannung be* treibbar» so wie dies bei Überwachungseinrichtungen gefordert wird*
Dies ist vor allem gegenüber Schutzeinrichtungen» die mit Spulen
arbeiten und die die Induktivitätsänderung ausnutzen» von Bedeutung},
da bei diesen Einrichtungen zusätzlich noch ein Zerhacker erforderlich ist, wenn «an »it Gleichspannung arbeiten will«
Anhand der Zeichnung« die in stark vereinfachter schematiseher
Schnittdarstellung ein Ausführungsbeispiel zeigt, soll die Neuerung
näher erläutert werden·
Mit 1 ist das die Schutzvorrichtung enthaltende Gehäuse bezeichnet,
das Mittels der flanschen 2 und 3 in die das Tranaformatorgehäuse
»it de» ölauBdehnungsgefäß verbindende !Rohrleitung eingebaut ist*
4 1st ein mit seine» Schwenkhebel 5 bei β drehbar gelagerter Schwimmer bekannter Bauweise» der auf Gasbildung anspricht und ? ist ein auf
Ölverlust ansprechender Schwimmer, der mit seinem Schwenkhebel 3 bei 9 drehbar gelagert ist» wo auch zweckmäßig die Stauklappe 10 drehbar
gelagert ist» die auf öletrömung anspricht· 11 ist ein an der
Stauklappe angebrachter Anschlagt der in die Schwenkebene des Hebels
8 hineinragt und der bei» Verschwenken &bt Stauklappejauf dem Hebel β
*ur Anlage kommt und damit diesen nach unten drückt« 12 ist ein
kleiner Dauermagnet, der mittels einer geeigneten fassung seitlich am Schwenkhebel 5 des Schwimmers befestigt ist und 13 und 130 sind
mittels einer geeigneten Halterung (nicht dargestellt) fest am Gehäuse 1 angebrachte Hallspannungserzeuger. Diese beeinflussen über
Claims (1)
- die an ihnen angeschlossenen Leitungen 14 ein nicht dargestelltes» einen Signal- oder Abachaltstromkreia betätigendes Beiais» das selbst an beliebiger Stelle außerhalb des Gehäuse», z.B. in der Schaltwarte untergebracht sein kann* und «war Über einen Kippverstärker» «.B· Transistorverstärker» Simatic u.dgl., der wieder ein einen Steuerstromkreis» e.B. Sigral- oder Abschaltstroa^reis betätigendes Relais beeinflußt. 15 ist ein am Hebel 8 des Schwimmers 7 befestigter Bauermagnet, der mit dem fest angeordneten Hallspannungeerzeuger 130 bei» Verschwenken des Schwimmers 7 zusammenarbeif.1 Schutzaiispruch 1 figur3chutzans pruch ιSchutzvorrichtung für itit Isolierflüssigkeit gefüllte elektrische Geräte, κ.B. öltransformatoren, bestehend aus auf Gasbildung, ?lÜ88iglteitastrÖBung und/oder Plüsaigkeitsverlust ansprechenden Steuerorganen, wie Schwimmer- und Stauklappenanordnungen, die Signal-* oder Steueretromkreise betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgabe kontaktlos mit Hilfe von an den Schwimmern und/ oder Stauklappen angebrachten, als Sender dienenden Dauermagneten und einem ortsfest angeordneten, Bit einem Yerstärker zusammenarbeitenden Hallaparmungserzeuger erfolgt*- 4
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