DE1869335U - Vorrichtung zum verschliessen von verpackungsbeuteln. - Google Patents
Vorrichtung zum verschliessen von verpackungsbeuteln.Info
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Description
"Vorrichtung" zum "Verschließen von Verpaokungsbeuteln"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die dazu dient, die Luft aus einem luftdichten Verpackungsbeutel,
insbesondere aus Kunststoff, herauszudrücken und direkt anschließend den Beutel zu versehließen.
10
■20
In den letzten Jahren ist man auf allen Gebieten dazu übergegangen, Kunststoffolien in den verschiedensten !Formen
zur Verpackung von Waren zu verwenden. Eine besondere Bedeutung hat die Verpackung von Nahrungsmitteln in Kunststoff
beut ein, aus denen die Luft weitgehend herausgedrückt wird, gewonnen. Man geht hierbei so vor, daß man
die zu verpackenden Nahrungsmittel, beispielsweise geschnittene Wurst oder geschnittener Käse, in den an einer
Seite offenen Kunststoffbeutel hineinlegt, danach den Beutel in einer Vorrichtung zusammenpreßt und anschließend
die offene Seite luftdicht verschließt.
lür einen derartigen Verschließvorgang sind bereits verschiedene
Vorrichtungen bekannt geworden. Eine dieser bekannten Vorrichtungen ist nach Art einer Presse aufgebaut,
wobei an den Backen der Presse elastische Einlagen zum Herausdrücken der Luft vorgesehen sind, die an den Druckflächen
einen spitzen Winkel einschließen. Hierdurch soll erreicht werden, daß beim Herunterdrücken der beweglichen
Backe die Luft aus dem Beutel von der hinteren verschlos-
senen Seite aus beginnend nach vorn herausgedrückt wird. Diese Torrichtung enthält ferner eine Schweißelektrode,
die am Ende der feststehenden Preßbacke sitzt und in Verbindung mit einer Gegenleiste die offene Seite des Beutels
verschließt.
Bei einer anderen "bekannten Vorrichtung ist die bewegliche
Backe durch ein Scharnier mit der feststehenden Backe verbunden, und zwar an derjenigen Seite der Backe, an
der das Ende des zu verschließenden Beutels liegt. Die zum luftdichten Verschließen des Beutels vorgesehenen
Heizstäbe sind an den Saiden der beiden Backen derart fesfc
angeordnet, daß bei geschlossener Vorrichtung die Heizstäbe
dicht aufeinanderliegend.
Schließlich ist noch eine Vorrichtung bekannt, bei der die Backen ebenfalls durch ein Scharnier verbunden sind,
das g'edoch parallel zu einer Längsseite des zu verschließenden
Beutels liegt. Bei dieser Vorrichtung ragt das Ende des Beutels, an dem die Verschweißung
vorgenommen wird, aus den beiden Druckbacken, wenn diese in der Schließstellung liegen, heraus, wobei
ein entsprechendes Schweißgerät von außen angesetzt werden soll. . "
Die bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art haben
sich in der Praxis insofern als nachteilig erwiesen, als das Abheben der beweglichen Druckbacke nach erfoügjjem
Herauspressen der Luft von der Beendigung des Schweißvorganges abhängig 1st. Bei der zuletzt erwähnten bekannten
Vorrichtung trifft dies nur teilweise zu, dafür erfordert aber das Herauspressen der Luft und
das Ansetzen der eigentlichen Schweißvorrichtung zwei oder gar mehr getrennte Handbewegungen.
Die vorliegende Erfindung hat sieh das Ziel gesetzt,
eine Vorrichtung zum Herausdrücken der Luft aus einem
Verpackungsbeutel und zum direktnachf olgenden Verschließen dieses Beutels zu schaffen, bei der für jeden
Herausdrüok- und Verschließvorgang eine einzige Handbewegung erforderlich ist und trotzdem eine erhebliche Leistungssteigerung pro Zeiteinheit erzielt wird.
Ί0 Dieses Ziel wird nach einem Grundgedanken der Erfindung
dadurch erreicht, daß die Anordnung zum Verschließen des Beutels zwar mit dem Erreichen der Schließstellung
der "beweglichen Druckplatte in Tätigkeit tritt, aber unabhängig von der sogleich wieder abzuhebenden Druckplatte
in der Arbeitsstellung verbleibt, bis die Druckplatte ihre Offenstellung erreicht hat. Hierdurch ergibt
sich der wesentliche Vorteil, daß nach Beendigung des Verschließvorganges der fertige Beutel sogleich herausgenommen werden kann und nicht erst das Öffnen der
Vorrichtung, d.h. der beweglichen Druckplatte, abgewartet zu werden braucht.
Bei der Verwirklichung des Erfindungsgedankens wird von einer Vorrichtung ausgegangen, bei der zwei mit
elastischen Kissen, beispielsweise aus Schaumstoff, belegte Druckplatten vorhanden sind, von denen die
untere feststehend, die obere beweglich ist und bei der von den beheizbaren Verschlußleisten eine an der
unteren Druckplatte befestigt ist. Ein wesentliches
Kennzeichen der Erfindung "besteht darin, daß die
andere, obere Yerschlußleiste an der-unteren schwenkbar
angeordnet ist, unter der Einwirkung eines elastischen Elementes, z.B. einer Jeder, selbsttätig die Offenstellung
einnimmt, beim Herunterdrücken der beweglichen Druckplatte von dieser in die Schließstellung
gebracht und in der Schließstellung durch eine Sperre solange gehalten wird, bis die in die Ausgangslage
zurückgekehrte !Druckplatte die Sperre freigibt.
Mit dieser Vorrichtung lassen sich in der gleichen Zeit etwa fünfmal soviel Beutel absolut zuverlässig
verschließen wie mit den bekannten Torrichtungen.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes sind an der oberen Druckplatte eine Anschlaghase und an der
oberen Verschlußleiste eine mit der Anschlagnase in Verbindung tretende Druckrolle vorgesehen. Beim Herunterdrücken
der beweglichen Druckplatte legt sich die Anschlagnase kurz vor dem Erreichen der Endstellung auf
die Druckrolle und bewirkt dadurch das Herunterdrücken der schwenkbaren Yerschlußleiste.
Ein weiterer Erfindungsgedanke befaßt sich mit einem
besonders vorteilhaften Bewegungsablauf der beweglichen Druckplatte beim Herauspressen der Luft aus dem Verpakkungsbeutel.
Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck die obere Druckplatte mittels zu beiden Seiten angeordneter,
ungleich lang ausgebildeter Laschen als Gelenkteile mit
der unteren Druckplatte verbunden. Durch die Anwendung
- 5 ■-
einer derartigen Laschengelenkverbindung führt die <=
"bewegliche Druckplatte eine aus einer senkrechten ■and einer waagerechten Bewegungskomponente zusammengesetzte
Bewegung aus. Die im Ergebnis schräg nach vorn gerichtete, resultierende Bewegung "begünstigt
das Herauspressen der Luft in einem vom. hinteren Ende
des Beutels nach vorn fortschreitenden Torgang.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die obere Druckplatte auf an den,Enden der Torrichtung "befindlichen,
nach oben ragenden Mhrungsstangen angeordnet. Auf
diesen Mhrungs stangen befinden sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung Schraubenfedern, die. das
Bestreben haben, die obere Druckplatte in der Offenstellung
zu halten. Bei dieser Ausführungsform wird
1-5 die Kraft zum Herunterdrücken der oberen Druckplatte
über ein Kniehebelgelenk übertragen, das aus zwei zu beiden Seiten der Druckplattenan diesen schwenkbar
angeordneten Laschen besteht. Wenn nur eine der beiden
unteren "Laschen zu einem Handhebel verlängert ist, sind diese Laschen durch eine Welle drehfest miteinander
verbunden. Es ist jedoch auch denkbar, an beiden Laschen ein Handhebel anzuordnen; dabei kann die drehfeste
Terbindung entfallen.
Um auch bei dieser Ausführungsform eine am hinteren
Ende des Beutels beginnende und zur offenen Seite fortschreitende Druckkraft zum Herauspressen der Luft
zu erzielen, greifen die Kniehebelgelenke nach der
weiteren Erfindung an der oberen Druckplatte etwa am Ende des hinteren Drittels des Abstandes zwischen den
IHihrungs stangen an. Um die dabei eintretende Schief—
stellung der oberen Druckplatte zu ermöglichen, sind
die FührungsÖffnungen als Langlöcher ausgebildet.
Die Sperre, mittels der die Verschlußleiste in der Sehließstellung gehalten wird, kann nach einem weiteren
Kennzeichen der Erfindung aus einer Klinke bestehen, die
durch Federkraft in der Sperrstellung gehalten wird und mit einer Schrägfläche versehen ist, an der ein an der
oberen Yerschlußleiste befindlicher Bolzen beim Heruntergehen entlanggleitet und selbsttätig in eine entsprechende
Aussparung einrastet. Die !Freigabe der Klinke beim Erreichen
der Ausgangslage der beweglichen Druckplatte kann mechanisch, hydraulisch, elektrisch oder pneumatisch erfolgen.
Eine einfache mechanische Anordnung besteht in weiterer
Ausbildung-des Erfindungsgedankens aus einem Gestänge,
das an der Gelenklasche oder an der Lasche des Kniehebelgelenkes
angeschlossen ist und beim Erreichen der Ausgangslage
der oberen Druckplatte.auf die Klinke eine
Zug- oder Druckkraft im Sinne einer !freigäbe des Zapfens
überträgt.
Um einen zuverlässigen Abschluß des Beutels zu erzielen,
sind die Auflageflachen/TerschluBleisten nach einem
weiteren Erfindungsmerkmal mit mehreren parallel zur
offenen Seite des Beutels nebeneinanderliegenden Rillen
_ π
"versehen. Die Erwärmung der "beweglichen Heizleiste:~
oder beider Heizleisten erfolgt in an sich bekannter Weise durch elektrische Widerstandserhitzung; durch
einen Kegler können verschiedene Wärmestufen eingestellt
werden. . . .
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
ffig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform
der Verschließvorrichtung, in der 0£fensteilung,
lig. 2 eine Seitenansicht der gleichen Ausführungsform
in der Schließstellung,
-E1Ig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung nach den Eig*
1 und 2,
Fig.. 4 eine Schnittdarstellung des vorderen Teiles der
Vorrichtung, wobei die bewegliche Verschlußleiste
die Schließstellung einnimmt, während die obere"
Druckplatte bereits .wieder geöffnet wird und
S1Jg. $ eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform
' der Vorrichtung nach der Erfindung in der Offenstellung*
Die dargestellten Vorrichtungen bestehen im wesentlichen
aus einem unteren kastenartigen Seil 1, der beweglichen
Druckplatte 2, die ebenfalls als offener Kasten ausgebildet
ist, und der Verschlußeinrichtung 3· Innerhalb
des als Grundkörper ausgebildeten Kastens 1, der teilweise
auch die feste Druckplatte darstellt, ist das elastische, aus einem Schaumstoff' bestehende Kissen
angeordnet. Ein weiteres Kissen 5 mit etwa den gleichen
Abmessungen befindet sich in der kastenförmigen Druckplatte 2.
Zur Verbindung der beweglichen Druckplatte 2 mit dem
unteren Kasten 1 sind zu beiden Seiten der Vorrichtung ungleich lang ausgebildete Laschen 6, 7 vorgesehen,
wobei die kürzere Lasche 6 am hinteren Ende der Vorrichtung sitzt. Durch die Anwendung dieser Laschengelenk-•verbindung
führt, die bewegliche Druckplatte 2 eine Be- wegung
entlang zweier Kreisbahnen aus, bei der neben einer nach unten gerichteten auch eine parallel zur
Auflagefläche gerichtete Bewegungskomponente entsteht. Das Herauspressen der Luft aus dem Beutel wird hierdurch
begünstigt. -
Die Verschlußeinrichtung 3 besteht im wesentlichen aus einer feststehenden Verschlußleiste 8, die am
inneren Ende des zur unteren Druckplatte gehörenden Kissens 4 parallel zu dessen Sndkante verläuft und
einer beweglichen Verschlußleiste 9» die in einem Gehäuse
10 angeordnet ist, das über Drehgelenke 11. mit dem Grundkörper 1 in Verbindung steht. Zweckmäßigerweise
wird man die Leiste 9 nicht fest im Gehäuse 10 anordnen,
sondern diese unter Zwischenschaltung von Federelementen
. 12 "begrenzt nachgiebig lagern. Innernalb des -Gehäuses
sitzt außer den notwendigen elektrischen Einrichtungen, wie Schalter 13, Kontrollampe 14,
Temperaturregler 15, eine Druckfeder 16, die das Bestreben hat, das Gehäuse 10 in der Offenstellung
zu halten.
Wie aus Pig. 3 zu ersehen ist, ist an der Druckplatte
2 eine Anschlagnase 17 "befestigt, die sich beim Heruntergehen der Druckplatte auf eine Druckrolle
a-O-f dem Gehäuse 10 legt.
- An -
4ß%£ dem Grundkörper 1 ist ferner die Sperre angeordnet,
mittels der das Gehäuse 10 und damit die bewegliche
Yerschlußleiste 9 in der Schließstellung gehalten wird.
Diese Sperre besteht aus einer, als zweiarmiger Hebel .15 ausgebildeten Klinke 19, die auf einem Zapfen 20 gelagert
ist und an der eine Zugfeder 21 im Sinne einer Aufrechterhaltung der Sperrstellung angreift.· Diese
Klinke 19 besitzt am oberen Ende eine Schrägfläche mit einer daran anschließenden Einkerbung 23· Beim Heruntergehen
des Gehäuses 10 gleitet ein Zapfen 24 an der Schrägfläche entlang, bis die Klinke unter der Einwirkung
der Federkraft mit der Einkerbung über den
Zapfen 24 gedrückt wird.
Die Klinke 19 steht über eine Zugstange 25 mit der
Gelenklasche 7 derart in Verbindung, daß beim Erreichen der Offenstellung der Druckplatte 2 die Zugstange
25 die Klinke 19 in der Entriegelungsstellung
- 10 -
hält» Für das Herunterdrücken' der Druckplatte 2 sind
auf der oberen Seite zwei Handknöpfe 26.vorgesehen.
Die in I1Ig. 5 dargestellte abgewandelte Ausführungsform
unterscheidet sich von der anderen Ausführungsform lediglieh durch eine andere Bewegungsführung der oberen
Druckplatte. In dieser Darstellung sind diejenigen Bauteile, die mit der ersten Ausführungsform übereinstimmen,
mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Zur !führung der Druckplatte 2a sind an der Grundplatte 1a an den Stirn- ;
selten jeweils eine oder mehrere Führungsstangen 2? vor- i
gesehen. Auf diesen Pührungsstangen 27 ist die Druck- j
platte 2a in der Weise geführt, daß sie in der Höhe auf ! und ab senkbar ist. Zu diesem Zweck sind an der Druck- i
platte 2a ein^ oder mehrere Flacheisen 28 angeordnet, - ;
die an ihren Enden Öffnungen 29 bzw. Langlöcher 30 auf- ;
weisen. Auf den lührungsstangen 27 sitzen ferner Schrauben-j
federn 31, die die Aufgabe haben, die Druckplatte 2a in der oberen Endlage zu halten.
Zu beiden Seiten der Druckplatten sind Khiehebelgelenke
angeordnet, die jeweils aus zwei Laschen 32 und 33 bestehen, wobei die untere Lasche auf einer oder auf
beiden Seiten zu einem Handhebel 32I- verlängert ist.
Sofern nur auf einer Seite ein Handhebel vorgesehen ist, sind die Laschen .32 durch eine Welle 35 drehfest
miteinander verbunden. Die gelenkige Lagerung der Lasche 33 am Ende der Lasche 32 erfolgt innerhalb eines Langloches 36, durch das die Unterschiede in der Ereisbe-
- 11 -
wegung "und in der gradlinigen Bewegung ausgeglichen
werden.
Die Klinke 19a ist ähnlich ausgebildet wie bei der
ersten Ausführungsform, wobei lediglich die Zugfeder 21a auf der entgegengesetzten Seite angreift. Das
Herausdrücken der Klinke aus der Sperrstellung mit Hilfe
der Stange 25a erfolgt bei dieser Ausführungsform
durch eine Druckkraft mit Hilfe des Widerlagers 37 am Ende der Stange 25a« Zur Begrenzung der Senkbewegung
ci-er Druckplatte 2a ist an ihrem hinteren Ende ein
Endanschlag 38 vorgesehen.
Anstelle einer Handbetätigung kann selbstverständlich auch eine Fußbetätigung oder eine Betätigung durch
hydraulische elektrische oder pneumatische Mittel vorgenommen werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist folgende!
Der mit der zu verpackenden Ware gefüllte Verpackungsbeutel wird derart zwischen die beiden Druckplatten ge-
legt, daß die offene Seite, an der die Verschweißung erfolgen soll, zwischen den Verschlußleisten 8, 9 liegt.
■Daraufhin wird die Druckplatte 2 bzw. 2a durch Betätigung
an den Handknöpfen 26 oder am Handhebel 34- heruntergedrückt
,· wobei die bewegliche Verschlußleiste in die
Schließstellung gelangt. Die Druckplatte 2a kann darauf sofort wieder in die Ausgangslage zurückbewegt werden;
mit dem Erreichen der Ausgangslage wird die Sperre für
12 -
die Verschlußleiste- 9 freigegeben, die unter der
Einwirkung der Federkraft selbsttätig in die Offenstellung zurückkehrt»- Der verschlossene Beutel kann herausgenommen und durch einen neuen Beutel ersetzt werden.
Einwirkung der Federkraft selbsttätig in die Offenstellung zurückkehrt»- Der verschlossene Beutel kann herausgenommen und durch einen neuen Beutel ersetzt werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Herausdrücken der Luft aus einem luftdichten Verpackungsbeutel, insbesondere aus Kunststoff,
und zum direktnachfolgenden Verschließen des Beutels unter Verwendung iron zwei mit elastischen
Kissen, beispielsweise aus Schaumstoff, belegten Druckplatten, von denen die untere feststehend, die obere
beweglich ist, und beheizten Verschlußleisten, wobei eine der Leisten an der unteren Druckplatte befestigt
ist, da,: durch gekennzeichnet,
daß die andere, obere Verschlußleiste (9) an der unteren schwenkbar angeordnet, unter der Einwirkung eines
elastischen Elementes (16), z.B. eine Jeder, selbsttätig die Offenstellung einnimmt, beim Heruhterdrücken der
beweglichen Druckplatte (2, 2a) von dieser in die Schließstellung gebracht und in der Schließstellung
durch eine Sperre (19, 19a) solange gehalten wird, bis die in die Ausgangslage zurückgekehrte Druckplatte (2,
2a) die Sperre (19, 19a) freigibt«
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,. daß an der oberen Druckplatte (2, 2a) eine Anschlagnase
(17) nnd an der oberen Verschlußleiste (9) eine mit der Anschlagnase (17) in Verbindung tretende Druckrolle
(18) vorgesehen ist. '--._
3. Vorrichtung nach. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Druckplatte (2) mittels zu beiden Seiten angeordneter, ungleich lang ausgebildeter
Laschen (6, 7) als Gelenkteile mit der unteren Drucken
platte (1) in Verbindung steht, wobei die kürzeren Laschen (6) am hinteren Ende liegen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der unteren Druckplatte
bzw. des Grundkörpers (1a) nach oben ragende !"ührungs-
-]0 stangen (27) angeordnet sind, auf denen die obere Druckplatte
(2a) geführt ist, wobei auf den führungsstangen
(2a) Schraubenfedern (31) sitzen, die das Bestreben haben, die obere Druckplatte (2a) in der Offenstellung zu
halten.
5· "Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch- gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten der Druckplatten (1a, 2a) Kniehebelgelenke (32, 33) zum Herunterdrücken der oberen Druckplatte
(2a) vorgesehen sind, wobei auf einer oder auf beiden Seiten die untere Lasche (32) des Kniehebelgelenkes
zu einem Handhebel (34) verlängert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5? dadurch gekennzeichnet,
daß die Kniehebelgelenke (32, 33) an der oberen Druckplatte (2a) etwa am Ende des "Sinteren Drittels des
Abstandes zwischen den Führungsstangen (27) angreift.
7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch
- 15■-.
gekennzeichnet, daß die Sperre aus einer durch Federkraft in der Sperrstellung gehaltenen Klinke
(195 19a) mit Schrägfläehe (22) zum Einrasten eines
an der Verschlußleiste (9) "befindlichen Zapfens (24) "besteht, wo"bei die Klinke (19, 19a) durch- ein an der
o"beren Druckplatte (2', 2a) angeschlossenes Gestänge
(25, 25a) aus der Sperrstellung herausdrückbar ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 "bis 7? dadurch
gekennzeichnet, daß die Auflageflächen der Verschlußleisten (8, 9) mit mehreren parallel zur offenen Seite
des Beutels neheneinanderliegenden Rillen versehen sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1963B0051951 DE1869335U (de) | 1963-01-26 | 1963-01-26 | Vorrichtung zum verschliessen von verpackungsbeuteln. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1963B0051951 DE1869335U (de) | 1963-01-26 | 1963-01-26 | Vorrichtung zum verschliessen von verpackungsbeuteln. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1869335U true DE1869335U (de) | 1963-03-21 |
Family
ID=33138666
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1963B0051951 Expired DE1869335U (de) | 1963-01-26 | 1963-01-26 | Vorrichtung zum verschliessen von verpackungsbeuteln. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1869335U (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1290476B (de) * | 1964-06-17 | 1969-03-06 | Duplan Ab | Vorrichtung zum Verpacken von zusammendrueckbarem Gut in an ihren freien Kanten miteinander verschweissten Kunststoffolien |
DE1511488B1 (de) * | 1965-05-06 | 1970-01-29 | Tetra Pak Ab | Pressbackenpaar |
EP0258145A1 (de) * | 1986-08-26 | 1988-03-02 | Bernard Fafournoux | Flexible Verpackung mit einem Element zum Evakuieren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Vakuums in dieser Verpackung |
-
1963
- 1963-01-26 DE DE1963B0051951 patent/DE1869335U/de not_active Expired
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1290476B (de) * | 1964-06-17 | 1969-03-06 | Duplan Ab | Vorrichtung zum Verpacken von zusammendrueckbarem Gut in an ihren freien Kanten miteinander verschweissten Kunststoffolien |
DE1511488B1 (de) * | 1965-05-06 | 1970-01-29 | Tetra Pak Ab | Pressbackenpaar |
EP0258145A1 (de) * | 1986-08-26 | 1988-03-02 | Bernard Fafournoux | Flexible Verpackung mit einem Element zum Evakuieren und Vorrichtung zur Erzeugung eines Vakuums in dieser Verpackung |
FR2603257A1 (fr) * | 1986-08-26 | 1988-03-04 | Fafournoux Bernard | Emballage souple comportant un organe de mise sous vide et dispositif pour la mise sous vide de cet emballage |
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