DE1839754U - Verkaufsstaender. - Google Patents
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- A47F5/10—Adjustable or foldable or dismountable display stands
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Description
- Verkaufsständer.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verkaufsständer zum Schaustellen und Feilhalten von Waren aller Art - Der Aufbau von Verkaufsständern in der Weise, daß an einem Gestell die Ware aufnehmende Kästen oder Körbe angehängt werden können, ist bereits in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Das Gestell ist hierbei so eingerichtet, daß die Kästen oder Körbe in mehreren
Etagen übereinander angebracht werden können. Hierzu , ist der Rahmen des Gestells in den entsprechenden Etagen mit einem Quersteg versehen. In einer anderen Höhe als Die Erfindung hat eine-weitere Ausgestaltung von Verkaufsständern der genannten Art zum Gegenstand. - Der Verkaufsständer gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die in dem Gestellrahmen liegenden Flächen aus gitter-, netz-oder geflechtartigen Wandflächen gebildet sind. Vorteilhaft weist das zwischen den Gestellteile gespannte Gitter-oder Netzwerk Maschen auf, die in horizontaler Richtung enger gehalten sind als in vertikaler Richtung. Die Maschen können eine hochstehende länglich-rechteckige Gestaltung haben.
- Man erhält auf diese Weise einen Verkaufsständer, bei dem man hinsichtlich der Lage des Anhängens von Warenkörben oder-kästen völlig frei ist. Das gespannte Netzwerk erlaubt die volle Ausnutzung der ganzen Fläche innerhalb des Gestellrahmens nach Belieben. Das Netzwerk ist hierbei nicht nur der Träger für die Warenauslagen, sondern kann auch zugleich als Fläche zum Anbringen von Ankündigungen, Werbetexten u. dgl. benutzt werden. Der Verkäufer hat es beispielsweise völlig in der Hand, den Verkaufsständer im ganzen nur als Werbefläche zu verwenden, oder nach Belieben Werbefläche und Fläche zum Anhängen der Warenkörbe o. dgl. zu verteilen. Durch das Netzwerk ist man nicht mehr an das Aufhängen der Warenkörbe in bestimmten Abständen übereinander gebunden.
- Man kann das Anhängen der Körbe an jedem querlaufenden Draht des Netzwerkes vornehmen. So kann man beispielsweise die Verteilung der Warenkörbe in Diagonalrichtung oder nach einer S-Linie oder nach einer sonstigen Kurve vornehmen. Die dazwischen freibleibenden Flächen des Netzwerkes können mit Schildern o. dgl. besetzt werden, auf denen irgendwelche schriftlichen Ankündigungen stehen.
- Das Netzwerk ist aber auch geeignet, daß man unmittelbar an der Fläche, beispielsweise mit Werbetexten versehene Zettel ankleben kann. Die Rückseite des Netzwerkes bzw.
des, Verkaufsständers kann in gleicher Weise ausgenutzt werden, wobei man auf die Aufteilung der Vorderseite - In der Freiheit für die Wahl der Lage der anzuhängenden Warenkörbe und in der Möglichkeit der Ausnutzung der dann freibleibenden Flächen des Netzwerkes für Werbezwecke liegt ein wesentlicher Vorteil des Erfindunggegenstandes.
- Die Gestalt und der Aufbau des Gestells an sich kann beliebig sein. Das Gestell wird zweckmäßig mindestens einen aufrechtstehenden, mit Netzwerk o. dgl. bespannten Rahmen aufweisen, der von einem Fuß getragen wird. Der Rahmen kann auf dem Fuß versetzbar oder drehbar gelagert sein. Der Gestellrahmen kann weiterhin in einer strengen Rechteckform gehalten sein, wobei beispielsweise oberhalb des Rahmens sich noch ein weiterer kleinerer Rahmen befindet, der ebenfalls mit dem Netzwerk bespannt sein kann. Die Größe der Maschen des Netzwerkes hängt zweckmäßig von der Größe des Verkaufsständers an sich ab.
- Man kann aber auch für große Verkaufsständer verhältnis-. mäßig kleinmaschige Netzwerke nehmen. Das Netzwerk an sich muß jedoch so stabil sein, daß es sich beim Anhängen der Warenkörbe nach der anderen Seite nicht ausbaucht.
- Vorteilhaft ist ein-Netzwerk aus Draht. Man kann aber auch Gitterwerke oder Netzwerke aus Kunststoff bzw. geschlitzte oder gelochte Bleche verwenden. Das Netzwerk oder Geflecht soll an und für sich als starre Wand wirken. Der Gestellrahmen kann ferner jeden beliebigen asymmetrischen Verlauf haben. Das Netzwerk läßt sich in der Kontur diesem Verlauf in jeder Weise gut anpassen.
- So leicht, wie man die Lage der Warenkörbe an dem Netzwerk verändern kann, ebenso leicht lassen sich die an dem Netzwerk angebrachten Werbeelemente umhängen und auswechseln. Man kann dadurch, ähnlich wie bei einer Litfaßsäule den Blickfang für bestimmte Werbeelemente
laufend abändern und wechseln, ohne daß dadurch ein anderer Aufbau des Verkaufsständers notwendig wäre. - Die Warenkörbe selbst können eine beliebige Gestaltung haben, z. B. im Grundriß viereckig, oval, rund, dreieckförmig o. dgl. sein. Die Körbe erhalten einen oder zwei Halter, deren Ende abgebogen ist, so daß sie an einer beliebigen Stelle des Netzwerkes leicht in dieses eingehängt werden können. Man kann die Fläche zwischen diesen Haltern, sofern die Halter etwas länger sind, ebenfalls durch ein Netzwerk verbinden, so daß hierbei zusätzlich Werbefläche gewonnen wird.
- Für den Aufbau des Gestells des Verkaufsständers kann jedes geeignete Material verwendet werden, z. B. Rohr mit Kreis-, Quadrat-oder Rechteckquerschnitt. Man kann den Rahmen auch aus mehr oder weniger starkem Draht bilden. Die Befestigung des Netzwerkes mit den Rahmenteilen wird in zweckmäßiger Weise durch Schweißen vorgenommen. Die Befestigung kann aber auch auf jedem anderen
geeigneten Wege, z. B. rein mechanisch erfolgen, beispiels- - Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
- Fig. 1 zeigt einen Verkaufsständer gemäß der Erfindung im Schaubild.
- In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform des Verkaufsständers gemäß der Erfindung in Vorderansicht dargestellt.
Fig. 3 illustriert ein anderes Ausführungsbeispiel des - Fig. 4 und 5 zeigen weitere Gestaltungen.
- Der Verkaufsständer gemäß der Erfindung besteht aus einem Gestell 1, in dessen Rahmen 2 ein Gitterwerk, Netzwerk oder ein Geflecht 3 angeordnet ist. An beliebigen Stellen des Netzwerkes 3 können Warenkörbe 4, 5, 6 in beliebiger Größe und Gestaltung angehängt werden. Die freibleibenden Flächen des Netzwerkes können mit Werbeelementen 7,8,9 u. dgl. in Form von Schildern, Plakaten, Zetteln u. dgl. besetzt werden. Die Warenkörbe oder Kästen sind in Höhenrichtung und quer dazu beliebig ve. rt, eilbar. Entsprechend kann das zugehörige Werbeelement gestaltet und an dem Netzwerk angebracht werden. Der Rahmen 2 kann mit einem Aufsatz 10 versehen werden. Die Fläche des Aufsatzes ist zweckmäßig ebenfalls mit einem Netzwerk 11 bespannt, so daß man eine zusätzliche mit Werbeelementen zu besetzende bzw. zu beklebende Fläche erhält. Die Maschen des Netzwerkes können in Höhen-und Breitenrichtung regelmäßig lang sein. Das Netzwerk kann aber auch Maschen haben, die in horizontaler Richtung enger sind als in vertikaler Richtung. Vorzugsweise ist der Rahmen 2 als Rohrrahmen ausgeführt.
- Der Rohrrahmen weist Löcher zum Einhängen des Netzwerkes auf.
- Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist der Rahmen 2 auf einem Fußgestell 12, und zwar auf Zapfen 14a, aufsteckbar. Der Verkaufsständer kann durch Rollen 13 fahrbar gemacht werden. Wenn der Verkaufsständer zum Hinstellen an eine Wand bestimmt ist, können an dem Fußgestell 12 Zapfen 14 angeordnet werden, auf die der Rahmen 2 gesteckt werden kann, so daß sich der Rahmen mit dem Netzwerk in geringerem Abstand parallel zur Wand befindet. Bei dieser dann nur einseitig benutzbaren Verkaufs-und Werbefläche wird durch das Verlagern des Rahmens von der Mitte des Fußgestells zum Zapfen 14 vermieden, daß der Gesamtständer infolge der gefüllten Körbe kopflastig wird bzw. nach vorn umkippt. Durch die mittels Zapfen 14 zurückgesetzte Verkaufswand können
die vorn freiwerdenden Auflageflächen des Fußgestells 12 - Bei dem Verkaufsständer der Fig. 2 ist ein ovaler Rahmen 15 vorgesehen, in dessen innerer Fläche ein Netzwerk 16 gespannt ist. Das Gestell 15 kann ein Dreibein 17 als Fuß erhalten. Der Rahmen 15 kann auf einem Zapfen ruhen, so daß er gegenüber dem Fuß 17 drehbar ist.
- Fig. 3 zeigt ein Gestell eines Verkaufsständers mit einem asymmetrischen Verlauf des Rahmens 18, wobei wiederum die ganze Rahmenfläche mit einem Netzwerk 19 bespannt ist. Der Rahmen 18 ruht auf einem Fuß 20, der beliebig gestaltet sein kann. An einer geeigneten Stelle befindet sich noch ein Aufsatzschild 21, dessen Fläche ebenfalls Netzwerk sein kann. Man kann aber auch als Schild ein Blechschild verwenden. Der am Rohrrahmen befestigte, nach beiden Seiten frei überstehende Rohrstab 22 ermöglicht die Befestigung von Werbefahnen o. dgl. mittels Rohrschellen oder Rohrtüllen.
- Bei den dargestellten Ausführungsformen verlaufen die Rahmen in zweidimensionaler Richtung. Der Verkaufsständer gemäß der Erfindung kann aber auch Rahmen aufweisen, die sich in dreidimensionaler Richtung erstrecken, beispielsweise indem der Grundriß sternförmig oder auch quadratisch oder rechteckig ist. Bei einem Grundriß eines Sternes mit drei Schenkeln ergeben sich drei Netzwerkflächen, die an der Vorder-und Rückseite zum Anhängen
von Warenkörben o. dgl. und als Werbefläche benutzt werden können. Zweckmäßig ist ein solcher Verkaufsstän- Es ist hierbei unter Umständen nicht notwendig, daß die Ecken zusätzliche Rahmenteile ausweisen. Bei genügend
Claims (1)
-
Ansprüche 1. Verkaufsständer bestehend aus einem Gestell, an dem 2. Verkaufsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischen den Gestellteilen gespannte Gitter-oder Netzwerk Maschen aufweist, die in horizontaler Richtung enger sind als in vertikaler Richtung, und daß die Maschen rechteckige Gestaltung haben.3. Verkaufsständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mindestens einen aufrechtstehenden, mit Netzwerk c. dgl. bespannten Rahmen aufweist, der von einem Fuß (12, 17, 20) getragen wird.4. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) auf dem Fuß (12) versetzbar angeordnet ist.5. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk an dem Gestellrahmen an einer Seite anliegt und durch Schweißen, oder durch Einhängen der Drahtenden des Netzwerkes in die gelochten Rahmenholme mit den Rahmunholmen verbunden ist.6. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 7. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzwerkfläche und der Rahmen im wesentlichen rechteckige Gestaltung aufweisen.. 8. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzwerkfläche und der Rahmen die Form eines Ovals o. dgl. aufweisen.9. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzwerkfläche und der Rahmen mit einem asymmetrischen Konturenverlauf versehen sind.10. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen mit der Netzwerkfläche auf dem Fuß drehbar gelagert ist.11. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallellaufende Bügelteile als Fuß (12) dienen.12. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dreibein o. dgl. als Fuß dient.13. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell im Grundriß sternförmig mit einer belibigen Anzahl von Flügeln ausgebildet ist (Fig. 4).14. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Netzwerk 15. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Anhängekörben zwischen den Anhängeteilen, z. B. langen Haken, ein Netzwerk vorgesehen ist.16. Verkaufsständer nach einem der Ansprüche 1 bis 159 dadurch gekennzeichnet, daß der Anhängekorb an der dem Netzwerk zugekehrten Fläche mit nach unten geführten Verlängerungen, z. B. Stiften (6a), Flächenteilen o. dgl. versehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW26065U DE1839754U (de) | 1961-04-22 | 1961-04-22 | Verkaufsstaender. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW26065U DE1839754U (de) | 1961-04-22 | 1961-04-22 | Verkaufsstaender. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1839754U true DE1839754U (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=33014799
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW26065U Expired DE1839754U (de) | 1961-04-22 | 1961-04-22 | Verkaufsstaender. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1839754U (de) |
-
1961
- 1961-04-22 DE DEW26065U patent/DE1839754U/de not_active Expired
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