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DE1831659U - Giessharzendverschluss. - Google Patents

Giessharzendverschluss.

Info

Publication number
DE1831659U
DE1831659U DE1961R0022024 DER0022024U DE1831659U DE 1831659 U DE1831659 U DE 1831659U DE 1961R0022024 DE1961R0022024 DE 1961R0022024 DE R0022024 U DER0022024 U DE R0022024U DE 1831659 U DE1831659 U DE 1831659U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cast resin
cables
radiation
terminations
polyvinyl chloride
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961R0022024
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Draht & Kabelwerke
Original Assignee
Rheinische Draht & Kabelwerke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Draht & Kabelwerke filed Critical Rheinische Draht & Kabelwerke
Priority to DE1961R0022024 priority Critical patent/DE1831659U/de
Publication of DE1831659U publication Critical patent/DE1831659U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/02Cable terminations

Landscapes

  • Insulating Bodies (AREA)

Description

  • Gießharzendvers ohluß Bei dem Einbau von Kabel und Leitungen werden neuerdings für die Endenherrichtung vielfach Gießharzendverschlüsse benützt. Dies hat Gültigkeit sowohl für festverlegte als auch für bewegliche Kabel und Leitungen. Es ist auch zum Beispiel üblich, bei beweglichen Kabeln und Leitungen an den Kabellängen bereits im Herstellerwerk die Endverschlüsse in Form von Gießharzendverschlüssen fertig zu montieren.
  • Insbesondere in letzteren Fällen ist es nicht zu vermeiden, daß die Endverschlüsse sowohl beim Transport zur Verbraucherstelle als auch im späteren Betrieb mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind.. : t die Herstellung dieser Kabeltypen finden bis zu gewissen Spannungen heute vorzugsweise, sowohl für die Isolierungen als auch für die Schutzmäntel, Gummi beziehungsweise Kunststoffe Verwendung. Bei mechanischen Beanspruchungen besteht die Gefahr der Verletzung an den Stellen, an denen die Isolierungen beziehungsweise die Schutzmäntel der Kabel und Leitungen aus der Gießharzmuffe austreten, denn die Gießharzkeulen sind bekanntlich viel härter als beispielsweise die Isolierungen und Schutzmäntel.
  • Um die Gefahr der Beschädigung der Isolierungen an den Austrittsstellen aus den Gießharzkeulen zu beseitigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, vor der Montage, das heißt vor dem Vergießen der Gießharzkeule, schlauchförmige Tüllen aus Weich-Polyvinylchlorid über die Aderisolierung zu schieben. Die Tülle aus Weich-Polyvinylchlorid wirkt als Polster bei mechanischen Beanspruchungen, beispielsweise bei Biegungen der Adern, sodaß die Aderisolation vor Beschädigung geschützt ist.
  • Bei Kabel und Leitungen für höhere Spannungen werden üblicherweise in Gießharzendverschlüssen Strahlungstrichter aus Kupfer oder Aluminium zur Steuerung des elektrischen Feldes eingegossen. Bei dem Vergießen von Gießharzendverschlüssen treten in der Regel Erwärmungen auf, die zu Temperaturerhöhungen bis etwa 90 oe führen. Bei der Aushärtung und dem Temperaturabfall auf Zimmertemperatur treten Kontraktionen im Gießharzkörper auf, wobei die metallenen Strahlungstrichter deren Aufbaustoffe andere Ausdehnungskoeffizienten haben wie das Gießharz, zu erheblichen Spannungen in der Gießharzkeule führen, die zu Sprüngen führen können, die oft irrtümlicherweise als Wärme sprünge bezeichnet werden.
  • Um diesen Gefahren auszuweichen, werden bekannterweise bei der Herstellung von Endvdrschlüssen an Kabel und Leitungen für höhere Spannungen und insbesondere bei Endverschlüssen mit großen Abmessungen vorgefertigte Gießharzkeulen verwendet, die auf die einzelnen Adern aufgeschoben werden. Die in der Regel verbleibenden schmalen Spalten zwischen Gießharzkeule und Adern werden dann mit Gießharz ausgegossen und im übrigen der untere Teil der Gießharzkeule mit einem Drahtbund abgewickelt. Bei der Herstellung von Endverschlüssen nach dieser Methode ist daher ein erheblicher Mehraufwand erforderlich. Im übrigen ist die Lagerhaltung der vorgeformten Gießharzkeulen sehr groß, da für jeden Querschnitt und praktisch für jede Spannung die Gießharzkeulen andere Abmessungen haben müssen.
  • Daher wird zur Behebung dieser genannten Nachteile erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei Kabel und Leitungen für Spannungen bis 20 KV Strahlungsringe aus Leitgummi, bei darüber liegenden Spannungen Strahlungstrichter aus Weich-Polyvinylchlorid, die oberflächlich mit einer Leitschicht belegt sind, in die Gießharzkeule einzuordnen. Dabei wird dafür Sorge getragen, daß die Strahlungsringe aus Leitgummi beziehungsweise die Strahlungstrichter aus Yfeich-Polyvinylchlorid mit leitender Schicht, mit der Leitschicht des Kabels gut leitend verbunden sind, beispielsweise durch Bestreichen der Übergangsstellen von Strahlungsringen und Strahlungstrichter zur Leitschicht des Kabels mit einem leitenden Lack oder ähnlichem. Beim Ausgießen der so vorbereiteten Bndverschlüsse mit Gießharz können nunmehr Spannungsrisse deswegen nicht mehr auftreten, weil die für die Strahlungs ringe beziehungsweise die Strahlungstrichter verwendeten Stoffe, wie Leitgummi und Weich-Polyvinylchlorid praktisch gleiche Ausdehnungskoeffizienten wie die Gießharzkeulen haben. Es ist nämlich ohne weiteres möglich, für die Herstellung der Strahlungsringe beziehungsweise der Strahlungstrichter Leitgummi beziehungsweise Polyvinylchlorid-Mischungen herzustellen, deren Ausdehnungskoeffizient praktisch gleich dem der Gießharzkeulen ist.
  • In der Abbildung ist ein Einleiterendverschluß als Beispiel für den erfindungsgemäßen Vorschlag dargestellt.
  • Auf der Ader (1),. die im vorliegenden Falle mit einem Folienband abgewickelt ist, befindet sich an der Stelle, an der die Ader aus dem Gießharzkörper austritt, eine Tülle (2) aus Weich-Polyvinylchlorid oder einer geeigneten Gummimischung. Ein Strahlungsring (3) aus Leitgummi ist unmittelbar auf die Leitschicht (4) der Ader aufgebracht. Der Strahlungsring aus Leitgummi ist mit der Leitschicht durch Bestreichen mit einem leitenden Lack an den Übergangsstellen gut leitend verbunden. Ein Schirm (5) ist über einen Erdungsbolzen (6) aus der Gießharzkeule (7) herausgeführt. aber der Gießharzkeule (7) befindet sich die Gießform (8), die das Gießen der Gießharzkeule ermöglicht.'Jber dem Schirm (5) befindet sich der Außenmantel (9).
  • Der erfindungsgemäße Vorschlag ist nicht auf dieses Beispiel eines Einleiterendverschlusses beschränkt. Er gilt in gleicher Weise beispielsweise auch für Endverschlüsse von Mehrleiterkabeln. Bei Kabeln für Spannungen über 20 KV treten erfindungsgemäß an die Stelle von Strahlungsringen aus Leitgummi Strahlungstrichter aus Weich-Polyvinylchlorid, deren Oberflächen mit leitenden Schichten belegt sind.
    Schutzansprüche :
    1) Gießharzendverschluß für Kabel oder Leitungen insbesondere für Kabel deren Isolierungen und Schutzmäntel aus Gummi oder Kunststoffen, wie zum Beispiel Polyvinylchlorid, Polyäthylen oder ähnlichen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aderisolierungen an den Stellen, an denen die Adern aus dem Gießharzkörper austreten, durch über die Isolierungen geschobene Schlauchtüllen aus Gummi oder Weich-Polyvinylchlorid gegen Beschädigung durch mechanische Beanspruchungen zusätzlich geschützt sind, daß in dem Gießharzkörper zum Zwecke der Feldsteuerung aus nichtmetallischen Stoffen bestehende Strahlungsringe oder Strahlungstrichter angeordnet sind, die entweder selbst leitend oder deren Oberflächen mit gut leitenden Schichten versehen sind und die mit den Leitschichten der Kabel oder der Leitungen gut leitend verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2) Gießharzendverschluß für Kabel und Leitungen gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß bei Kabel für Spannungen bis 20 KV in die Gießharzendverschlüsse Strahlungsringe aus Leitgummi eingebaut sind.
    3) Gießharzendverschluß für Kabel und Leitungen gemäß Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß bei Kabel für Spannungen über 20 KV Strahlungstrichter aus Weich-Polyvinylchlorid, deren Oberflächen mit leitenden Schichten belegt sind, eingebaut sind.
DE1961R0022024 1961-03-25 1961-03-25 Giessharzendverschluss. Expired DE1831659U (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE1831659U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2802565A1 (de) * 1978-01-21 1979-07-26 Kerpenwerk Gmbh Endverschlusskeule an einer schweren kunststoffleitung fuer untertagebetrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2802565A1 (de) * 1978-01-21 1979-07-26 Kerpenwerk Gmbh Endverschlusskeule an einer schweren kunststoffleitung fuer untertagebetrieb

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