DE1816227B2 - Reaktionsbehälter - Google Patents
ReaktionsbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reaktionsbehälter mit einem unteren Abschnitt, der wenigstens zwei getrennte
Beimischkammern für die Beimischung der in diesen Abschnitt eingefüllten Stoffe enthält, mit
einem oberen Abschnitt, der fest mit dem unteren Abschnitt verbunden ist und wenigstens eine Aufbewahrungskammer
für Reagenzien angrenzend an jede Beimischkammer besitzt, und mit einer Abdeckschicht
zur Verhinderung eines vorzeitigen Herausfallens der vorverpackten Reagenzien aus den Aufbewahrungskammern.
Die Durchführung von Reihenuntersuchungen erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand durch Laborpersonal,
wodurch derartige Reihenuntersuchungen äußerst konstspielig sind. Aus diesem Grunde
und um die erhaltenen Meßergebnisse soweit wie
ίο möglich von Beeinflussungen durch die Untersuchungsperson
freizuhalten, wurde bereits in einer nichtvorveröffentlichten Anmeldung von der Anmelderin
vorgeschlagen, ein System zur Durchführung von automatischen chemischen Analysen vorzusehen.
Bei einem derartigen System sollen auswechselbare bzw. Einweg-Reaktionsbehälter verwandt werden,
und es soll ein Magazin zur Speicherung mehrerer verschiedener Reaktionsbehälter vorgesehen werden.
Die Reaktionsbehälter sollen automatisch aus dem Magazin entnommen, so dann einer Station zugeführt
werden, in der das Probenmaterial in den Reaktionsbehälter eingefüllt wird, worauf der Reaktionsbehälter
durch eine Misch- und Inkubationsstation geführt wird, in der die Reaktionsmischung in
dem Reaktionsbehälter während einer ausreichenden Zeitdauer gehalten wird, um die gewünschte chemische
Reaktion maximal ablaufen zu lassen, und sodann wird der Reaktionsbehälter automatisch in eine
Meßstation geführt, in der die gewünschten analyti-
sehen Daten dadurch erhalten werden, daß eine oder mehrere physikalische Eigenschaften der Reaktionsmischung festgestellt werden. In einer abschließenden
Ausgabestation werden die verbrauchten Reaktionsbehälter sodann aus dem System entfernt. Ein
wichtiges Element eines solchen automatischen Analysesystems bildet der Reaktionsbehälter, der geeignet
billig herstellbar sein soll und dennoch für die betreffende gewünschte Untersuchung, die durchgeführt
werden soll, geeignet sein muß. Die Messungen an diesen Reaktionsbehältern können dabei auf verschiedene
Weise ausgeführt werden, etwa in der Art, daß die Reaktionsbehälter durchsichtig ausgebildet
sind, so daß Lichtmessungen durch die Wandlungen des Reaktionsbehälters hindurch vorgenommen werden
können, oder daß etwa ein Sonderphotometer verwandt wird, wie es etwa in der USA.-Patentschrift
3 164 663 beschrieben ist.
Aus der USA.-Patentschrift 3 326 363 ist bereits ein Behälter etwa in Form einer Kaffeetasse bekannt,
der mit einem Deckel versehen ist, in dessen Oberfläche mehrere in sich abgeschlossene Taschen bzw.
Kammern ausgebildet sind, in denen verschiedene Stoffe, wie etwa Zucker oder Milch, eingeschlossen
sind. Die Taschen können dadurch auf der zu dem Behälter weisenden Seite zerrissen werden, daß auf
eine Tasche ein Druck ausgeübt wird, so daß das in einer Tasche befindliche Material in den darunterliegenden
Behälter fällt.
In der USA.-Patentschrift 3 036 894 ist bereits ein Reaktionsbehälter beschrieben, der aus zwei entlang
den Rändern, verschließbaren Folien besteht, zwischen denen eine Untersuchungssubstanz und gegebenenfalls
Reaktionssubstanzen in Form von Taschen eingeschlossen werden. Die Untersuchungssubstanz
und die Reaktionssubstanzen sind jeweils durch schwache Verschlußlinien voneinander getrennt, die
bei Ausübung eines Druckes auf eine der an diese Verschlußlinie angrenzenden Taschen geöffnet wer-
den kann, so daß sich die Substanzen dieser beiden aneinandergrenzenden Taschen miteinander vermischen
können, während die Mischung weiterhin zwischen den beiden Folien eingeschlossen gehalten
wird.
In der USA.-Patentschrift 2 487 236 ist weiterhin ein Reaktionsbehälter beschrieben, bei dem in einem
ersten zylinderförmigen Gefäß eine e-ste Substanz aufbewahrt wird, wobei die Öffnung des Gefäßes
durch eine zerreißbare Trennschicht abgeschlossen ist. Auf den Behälter ist eine entsprechende zylinderförmige
Kappe aufgesetzt, die teleskopisch verschiebbar auf dem Behälter geführt ist. Zwischen der
Trennschicht und der Kappe ist eine zweite Substanz gespeichert, die durch die Trennschicht von der ersten
Substanz getrennt gehalten wird. Diese Trennschicht kann bei Bedarf dadurch zerrissen werden,
daß eine zwischen der Trennschicht und der Kappe vorgesehene Kugel bei einer Verschiebung der
Kappe gegen den Behälter gegen die Trennschicht gedrückt wird und diese zerreißt. Die beiden Substanzen
können sich sodann vereinigen, während die Kugel gleichzeitig in den unteren Behälter fällt.
Durch die USA.-Patentschrift 2 721 552 ist auch bereits ein Reaktionsbehälter bekanntgeworden, bei
dem in einem Reagenzglas eine erste Substanz gehaltert ist. Das Reagenzglas ist mit Hilfe einer elastischen
Kappe verschlossen, in der eine abgeschlossene Tasche vorgesehen ist, in der eine zweite Substanz
zusammen mit einem scharfkantigen Stößel eingeschlossen ist. Die Tasche wird durch eine zerreißbare
Trennschicht von dem darunterliegenden Reagenzglas getrennt. Bei einem Druck auf die elastische
Kappe wird diese Trennschicht durch den scharfkantigen Stößel zerrissen, so daß die zweite Substanz
sich mit der ersten Substanz in dem Reagenzglas vereinigen kann. Bei dem Entleeren der zweiten Substanz
in das Reagenzglas fällt jedoch auch der Stößel mit in das Reagenzglas hinein.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Reaktionsbehälter anzugeben, mit dem
genaue automatische Analysen ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird bei einem Reaktionsbehälter der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß einer der Beimischkammern wenigstens eine Aufbewahrungskammer mehr als den übrigen
Beimischkammern zugeordnet ist.
Hierdurch wird erreicht, daß zusätzliche Reagenzien, entweder in Pulver- oder Tablettenform, aufbewahrt
werden können, mit denen Normal- bzw. Standardlösungen hergestellt werden können, die eine bekannte
Konzentration aufweisen. Eine automatische Analysevorrichtung kann somit zu Anfang einer Untersuchung
geeicht werden, und die anfängliche Eichung kann später während des kontinuierlichen
oder diskontinuierlichen Betriebes der Vorrichtung nachgeprüft werden. Abweichungen, die während des
Betriebes auftreten, können automatisch nachkorregiert werden, und die Analysevorrichtung bleibt auf
diese Weise im geeichten Zustand, ohne daß bestimmte Reaktionsbehälter, die eine Bezugsgröße angeben,
durch die Analysevorrichtung geleitet werden brauchen. Der erfindungsgemäße Reaktionsbehälter
ist besonders für eine Analysevorrichtung mit einem niedrigen Durchsatz geeignet, d. h. eine Analysevorrichtung,
die pro Stunde ungefähr 12 Untersuchungen ausführt. Würde man die Analysevorrichtung
eichen und sodann fortlaufend überprüfen, ob die Analysevorrichtung noch geeicht ist, so müßte man
viele einzelne Reaktionsbehälter, in denen Normallösungen enthalten sind, durch die Analysevorrichtung
führen, wodurch die Analysevorrichtung völlig unbrauchbar würde. Durch den erfindungsgemäßen
Reaktionsbehälter kann nunmehr die Einstellung und Eichung oder die Überprüfung der Analysevorrichtung
gleichzeitig während j^der Analyse durchgeführt werden.
ίο Weiterhin wird der Vorteil erreicht, daß ein Abgleich
mit jedem Behälter und während jeder Untersuchung durchgeführt werden kann. Dies gilt unabhängig
davon, ob die Analysevorrichtung mit hohem, mittlerem oder niedrigem Durchsatz arbeitet. Es wird
also unnötig, bestimmte Normallesungen oder Normalgrößen zur überprüfung der Analysevorrichtung
herzustellen und durch diese zu führen. Da die Bedienungsperson keine solchen Normallösungen herzustellen
braucht, hängt die Empfindlichkeit der
Messungen weniger von der Bedienungsperson ab, und die Messungen sind deshalb zuverlässiger und
genauer.
Vorzugsweise werden zwei Beimischkammern vorgesehen, von denen eine eine Normal- oder Ver-
Rleichslösung oder -stoff aufnimmt. In manchen Fällen
hat es sich jedoch auch als zweckmäßig erwiesen, mehrere Beimischkammern vorzusehen, von denen
zwei oder mehrere Beimischkammern verschiedene Normal- bzw. Vergleichslösungen oder -stoffe
aufnehmen können.
Werden zur Herstellung der benötigten Lösung oder der benötigten Mischung in einer Beimischkammer
mehrere Reagenzien benötigt, so kann es sich als zweckmäßig erweisen, mehrere, jeweils einer Beimischkammer
zugeordnete Aufbewahrungskammern vorzusehen. Sollen hierbei die in den einzelnen Aufbewahrungskammern
vorgesehenen Reagenzien etwa nacheinander in die Beimischkammer eingeführt werden,
so ist es vorteilhaft, die Abdeckschicht, die über den Öffnungen der Aufbewahrungskammern angeordnet
ist, aus einer zerreißbaren Schicht von solcher Stärke herzustellen, daß diese zerreißbare
Schicht lediglich unter einer besonderen Aufbewahrungskammer reißt, wenn auf den oberen Teil dieser
Aufbewahrungskammer eine Kraft wirkt, durch die diese Aufbewahrungskammer umgestülpt und durch
die Abdeckschicht gestoßen wird.
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand von in der Zeichnung dargestellten vorzugsweisen
Ausführungsbeispielen erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogne Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführungsform des Reaktionsbehälters,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den in F i g. 1 gezeigten Reaktionsbehälter,
F i g. 3 eine Stirnansicht des in F i g, 1 gezeigten Reaktionsbehälters,
F i g. 4 eine Draufsicht auf den unteren Abschnitt
des in F i g. 1 gezeigten Reaktionsbehälters und
F i g. 5 eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform eines Reaktionsbehälters.
In den F i g. 1 bis 4 ist ein Reaktionsbehälter 10 dargestellt, der einen unteren Abschnitt 12 und einen
oberen Abschnitt 14 besitzt, der mehrere Reagenzaufbewahrungskammern
18, 19, 20, 21 und 22 aufweist. Der untere Abschnitt 12 besitzt zwei getrennte
untere Kammern 24 und 26. Jede untere Kammer
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hat eine Bodenwand 28, äußere Seitenwände 30, 32 schnittes umgibt, ist ebenfalls auf dieser Seite breiter,
und 34 und eine Innenwand 36. Die Wandteile der Somit besitzen die mit leicht abgerundeten Ecken
Kammern 24 und 26 enden in einem horizontalen versehenen Rechtecke, die durch den Flansch 38, der
Flansch 38, der den äußeren Llmfang der beiden den oberen Umfang des unteren Abschnittes 12 umKammern
umgibt und sie als eine bestimmte Einheit 5 gibt, und den Flansch 44 gebildet werden, der den
zusammenhalt. Die Bodenwand 28 verläuft parallel unteren Umfang des oberen Abschnittes 14 umgibt
zu dem horizontalen Flansch 38, während die Wände (und die Abdeckschicht 16, falls eine solche Schicht
30, 32, 34 und 36 senkrecht hierzu verlaufen, so daß verwandt wird) gleiche Größe und Abmessungen, so
durch die fünf Wände somit ein rechteckiges bzw. daß die beiden Glieder geeignet miteinander verbunquaderförmiges
Volumen gebildet wird, das leicht io den werden können, um einen einheitlichen Behälter
abgerundete Kanten und Ecken besitzt. Das quader- zu bilden. Vorzugsweise wird jedes Glied aus einem
förmige Volumen erstreckt sich nicht völlig von der Kunststoff hergestellt, der unter Anwendung von
Bodenwand 28 bis zu dem Flansch 38, sondern endet Wärme mit dem anderen Glied verschweißt werden
zwischen diesen beiden Elementen. Durch die Endli- kann, wodurch eine äußerst feste Verbindung genien
des rechteckigen Körpers entlang jeder Wand 15 schaffen wird, die bei normaler Verwendung nicht
wird eine Ebene aufgespannt, die parallel zu der zerbrochen werden kann.
Ebene des horizontalen Flansches 38 verläuft. Von Die Flansche 38 und 44 sind auf ihren breiteren
dieser Ebene aus divergieren die Wände nach oben Teilen 45 so breit, daß eine Codefläche 46 zwischen
und außen hin, wobei die Teile mit 30', 32', 34' und der inneren Verbindung 48 und der äußeren Verbin-
36' bezeichnet sind, bis sie den horizontalen Flansch 20 dung SO vorgesehen werden kann. Auf dieser Code-
38 schneiden, so daß eine rechteckige öffnung unter- fläche kann irgendeine geeignete Art von Codierung
halb der Reagenzaufbewahrungskammern gebildet angebracht werden, um eine beliebige Information
wird, wenn sich der obere Abschnitt 14 in seiner anzuzeigen oder aufzuzeichnen, die während einer
Stellung auf dem Flansch 38 befindet. Wie aus der chemischen Analyse von Interesse sein kann, wie
Zeichnung hervorgeht, enden die Wände 32' in as etwa der tatsächliche Versuch, der in dem besonde-
einem kurzen Steg 32", kurz bevor sie den Flansch ren Reaktionsbehälter angesetzt worden ist, die Pr.-
38 schneiden, wobei der Steg 32" senkrecht zu dem tientennummer, Anweisungen für die zugehörige
Flansch 38 verläuft. Dieser Steg kann gegebenenfalls automatische Analysiervorrichtung und das System,
fortgelassen werden, so daß die Wände 32' von der analytische Ergebnisse usw. Typische Code sind z. B.
Ebene an der Oberseite des rechteckigen Volumens 30 solche, bei denen eine binäre Codierung in der Form
nach oben und außen hin divergieren, bis sie den von hellen und dunklen Flächen verwandt wird, eine
Flansch 38 schneiden. Die Form der öffnung ist magnetische Codierung usw.
nicht kritisch, solange hierdurch nicht die Einfüh- Die Zahl der Aufbewahrungskammern, die in dem
rung der Probe und der Reagenzien in die untere oberen Abschnitt ausgebildet ist, hängt von der in
Kammer behindert wird. Durch die geneigten Wände 35 dem analytischen Versuch benötigten Reagenzien
werden alle Stoffe gegen den Boden der Reaktions- und von ihrer gegenseitigen Verträglichkeit ab. Wenn
kammer hin geführt. Die inneren Wände 36 erstrek- zwei oder mehr Reagenzien so miteinander verträg-
ken sich bis zu der Ebene des horizontalen Flan- Hch sind, daß sie in Berührung miteinander während
sches 38, und sie sind an der Linie 40 miteinander längerer Zeiträume gespeichert werden können, so
verbunden, wodurch eine bestimmte Abgrenzung 4° können sie in einer Kammer aufbewahrt werden,
zwischen den Kammern 24 und 26 geschaffen wird. Wenn die Reagenzien nicht verträglich sind, ist es
Auf dem Flansch 38 und der Grenzlinie 40 ruht notwendig, mehrere Kammern vorzusehen. Die Zahl
ein oberer Aufbewahrungsabschnitt 14, der ein ein- der zusätzlichen Kammern, die der einzelnen Reakheitliches
Glied 42 umfaßt, in dem mehrere Reagenz- tionskammer zugeordnet ist, hängt unter anderem
aufbewahrungskammern 18,19, 20, 21 und 22 in der 45 von der Genauigkeit der Eichung und der gewünsch-Form
von »Zylinderhüten« ausgebildet sind. Wenn ten Überwachung, der Zahl der Punkte, die notwendie
Reagenzien in Pulverform aufbewahrt werden, so dig ist, um die Eichkurve zu erstellen, und wenn Tamuß
eine Zurückhalte- bzw. Abdeckschicht 16 (wie bletten benutzt werden, von der Menge des Bezugssie in gestrichelten Linien gezeigt ist) vorgesehen stoffes ab, die in einer Tablette von geeigneter Größe
werden, um zu verhindern, daß die pulverförmigen 50 zusammengefaßt werden kann, (d.h., es kann not-Reagenzien
vorzeitig in die Reaktionskammer fallen. wendig sein, zwei Tabletten mit 10 Einheiten zu verWenn
die Reagenzien in Tablettenform gespeichert wenden, um eine Konzentration mit 20 Einheiten zu
werden, so können irgendwelche anderen geeigneten erreichen, oder es können vier Tabletten mit 10 EinFormen
von Aufbewahrungskammern verwandt wer- heiten notwendig sein, um eine Konzentration mit 40
den, z. B. solche, wie sie in der deutschen Offenle- 55 Einheiten zu erhalten usw.). Wie aus den F i g. 1 bis 4
gungsschrift 1 816 228 und deutschen Offenlegungs- hervorgeht, besitzt die Reaktionskammer 26 eine zuschrift
1816 226 beschrieben sind. In jedem Fall sätzliche Aufbewahrungskammer 22, die diesem
kann durch die Ausübung von Druck auf das obere Reaktionsraum zugeordnet ist.
Ende der Kammern der »Zylinderhut« umgestülpt Während des Betriebes wird ein Behälter 10 aus werden, wodurch das Reagenzmaterial in die untere So einem Vorratsmagazin entnommen und in eine ProKammer fällt. benzusatzstation geieitet, in der die geeignete Menge
Ende der Kammern der »Zylinderhut« umgestülpt Während des Betriebes wird ein Behälter 10 aus werden, wodurch das Reagenzmaterial in die untere So einem Vorratsmagazin entnommen und in eine ProKammer fällt. benzusatzstation geieitet, in der die geeignete Menge
Der obere Abschnitt 14 besitzt einen Flansch 44, an Probe, verdünnt mit destilliertem Wasser, in die
der seinen unteren Umfang umgibt. Eine Seite des Kammer 24 eingefüllt wird. Dies geschieht dadurch.
Flansches 44, die sich über die Länge des Reaktions- daß die Probenlösung durch eine Nadel eingespritzi
behälters erstreckt, ist etwas breiter als der Rand, der 65 wird, die durch den oberen Abschnitt 14 eingefühn
den übrigen oberen Aufbewahrungsabschnitt 14 um- worden ist. Der Einstich erfolgt vorzugsweise ar
gibt. Dieser breitere Teil ist mit 45 bezeichnet. Der einem solchen Punkt, daß der aufgesetzte Behältei
Flansch 38, der den oberen Umfang des unteren Ab- nicht unzulässig gedreht wird. Bei einem Behälter
wie er in der Zeichnung dargestellt ist, kann z. B. der Einstich für jede Kammer an einem Punkt annähernd
in der Mitte zwischen den Mitten der Aufbewahrungskammern 18 und 19 erfolgen. Der die
Probe enthaltende Behälter wird sodann zu einer Reagenz-Zusatz-Station geführt, in der durch einen
Stoß auf jede Aufbewahrungskammer das in dieser Kammer aufbewahrte Reagenz in die geeigneten
Kammern entleert wird. Die Reagenzien können, je nachdem wie es für die Durchführung des analytischen
Verfahrens erforderlich ist, in einem Arbeitsgang oder aufeinanderfolgend zugegeben weiden.
Wenn die Reagenzien aufeinanderfolgend zugegeben werden, so kann dies während oder nach der Inkubation
erfolgen. Im wesentlichen können die Reagenzien zu einer beliebigen Zeit vor der abschließenden
Messung zugegeben werden, die durch das besondere, verwandte analytische Verfahren bestimmt
wird. Der Behäler 10 wird in eine Mischstation geführt, wo er während einer genügend langen Zeit
bleibt, so daß sichergestellt ist, daß alle Feststoffe in der in den unteren Kammern enthaltenen Flüssigkeit
gelöst sind. Der Behälter wird sodann in eine Inkubationsstation geleitet, wo die in dem Behälter enthaltenen
Stoffe während einer genügend langen Zeit geeigneten Reaktionsbedingungen unterworfen werden,
um die gewünschte Reaktion durchzuführen, die sodann in einer Meßstation gemessen wird. Es ist
nicht notwendig, daß die Misch- und Inkubationsstationen voneinander getrennte und bestimmte Stationen
sind, da diese Arbeitsgänge in einer einzigen Station durchgeführt werden können.
In einer Meßstation wird Licht mit geeigneter Wellenlänge von einer Lichtquelle aus durch die
Reaktionsmischung zu der Meßeinrichtung hin gestrahlt, die auf der der Lichtquelle gegenüberliegenden
Seite der Reaktionsmischung angeordnet ist. Die bei der Meßwellenlänge durchgelassene Lichtmenge
(oder umgekehrt, absorbierte Lichtmenge) ist ein Maß für die in der Meßlösung enthaltene Menge des
zu analysierenden Bestandteils.
Vorzugsweise wird der in der Zeichnung gezeigte Behälter in Verbindung mit einer Doppelstrahlmeßvorrichtung
verwandt. In einer Kammer ist eine Lösung des Stoffes vorgesehen, die mit den Reagenzien
untersucht wird, durch die die Reaktionsmischung in den für die Analyse gewünschten Zustand gebracht
wird. Die andere Kammer (z. B. die Kammer 26) enthält die Standard- bzw. Normallösung in Gegenwart
von den Reagenzien, durch die die Mischung auf den kolorimetrischen Punkt gebracht wird, in
dem sie optisch zur Eichung oder Überprüfung einer früheren Eichung verwandt werden kann. Wenn
diese Normallösung zur überprüfung verwandt wird, so werden in der Meßeinrichtung Abweichungen von
der früheren Eichung bzw. Einstellung korrigiert, die während des Betriebes auftreten können.
Das Licht von der Lichtquelle und das Licht, das durch die Reaktionsmischung gelaufen ist, kann zu
dem Behälter bzw. zu der Meßeinrichtung durch Lichtleitungen geführt werden, die gegen zwei einander
gegenüberliegende feste Wände gepreßt werden, die einen Teil der unteren Kammer bilden. Bei dieser
Ausführungsform wird der optische Weg durch den Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden
Wänden der unteren Kammer bestimmt, gegen die die Lichtleiter gepreßt werden. Da dieser optische
Weg vorzugsweise während aller gleichen analytischen Verfahren konstant gehalten werden soll, müssen
bei der Herstellung der Behälter, die feste untere Kammerwände aufweisen, strenge Herstellungsanforderungen
eingehalten werden.
Wahlweise kann eine optische Analyse dadurch durchgeführt werden, daß ein Reaktionsbehälter mit
nachgiebigen Wänden für den Reaktionsraum verwandt wird, und eine Lichtquelle und eine Meßeinrichtung
so gegen einander gegenüberliegende
ίο Wände gedrückt werden, daß zwischen der Lichtquelle
und der Meßeinrichtung durch die Reaktionsmischung hindurch ein fester optischer Weg bestimmt
wird. Andererseits kann eine Einrichtung, die einen höheren Druck als Atmosphärendruck erzeugt,
über dem oberen Aufbewahrungsabschnitt derart angeordnet werden, daß ein verhältnismäßig inertes
Gas in die Reaktionskammer durch das Loch eingeführt werden kann, das während der Probenzugabe
in dem oberen Abschnitt entstanden ist. Die dehnbaren Wände bauchen sich sodann nach außen hin aus,
und sie können gegen genau angeordnete Einrichtungen gepreßt werden, die den optischen Weg bestimmen.
Wenn ein fester optischer Weg auf diese Weise bestimmt wird, ist es leichter, den Behälter in der
as Massenproduktion herzustellen, da eine bestimmte
kritische Größe, nämlich der optische Weg, als eine strenge Herstellungsanforderung entfällt. Die Einrichtung,
die den optischen Weg bestimmt, wird nunmehr in die Meßstation eingebaut, und erwartungsgemaß
werden bedeutend weniger Meßstationen als Reaktionsbehälter hergestellt. Da der optische Weg
durch die Meßstation bestimmt wird und für jeden Behälter, der durch diese Station läuft, gleich ist,
können mit diesem System genaue und zuverlässige Daten erhalten werden.
In F i g. 5 ist ein weiterer Reaktionsbehälter dargestellt, der sich von dem in den F i g. 1 bis 4 dargestellten
Behälter dadurch unterscheidet, daß er mehr Reaktionskammern und mehr hiermit verbundene
Aufbewahrungskammern aufweist. Es ist lediglich eine Draufsicht auf den Behälter dargestellt, da der
untere Abschnitt im einzelnen dem unteren Abschnitt ähnlich ist, wie er in den F i g. 1 bis 4 dargestellt
ist, jedoch mit der Ausnahme, daß drei anstatt zwei untere Kammern vorgesehen sind. Natürlich ist
die Fläche, die durch den Flansch umschrieben wird, der den oberen Umfang des unteren Abschnittes umgibt,
gleichfalls vergrößert, ebenso wie die Fläche, die durch den Flansch umschrieben wird, der den
unteren Umfang des oberen Abschnittes umgibt, und ebenso die ZurückhaHeschicht 16, falls eine solche
vorgesehen ist. Der obere Abschnitt 54 weist, wie aus der Zeichnung hervorgeht, vier Aufbewahrungskam-■
.!orn 56, die mit der am weitesten links liegenden
Reaktionskammer in Verbindung stehen, vier Aufbewahrungskammern 58, die mit der mittleren Reaktionskammer
in Verbindung stehen, und sechs Aufbewahrungskammern 60 auf, die mit der am weitesten
rechts liegenden Reaktionskammer in Verbindung stehen.
Die Kammern 56, 58 und vier der Kammern 60 werden dazu verwandt, die für die Durchführung der
besonderen Analyse notwendigen Reagenzien zu speichern. Zwei der Kammern 60 werden dazu verwandt,
Tabletten rar Herstellung einer Normallösung zu speichern, um Lösungen mit verschiedenen
Konzentrationen herzustellen. Zum Beispiel kann in einer Kammer eine Tablette vorgesehen werden, die
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bei ihrer Lösung eine Normallösung mit 10 Einheiten ergibt. In der anderen Kammer kann eine Tablette
gespeichert werden, die eine Normallösung mit 20 Einheiten erzeugt. Wenn beide Tabletten eingebracht
werden, kann eine Lösung mit 30 Einheiten erhalten werden. Auf diese Weise können, wenn zwei Tabletten
einzeln und sodann zusammen verwandt werden, drei Eichpunkte erhalten werden.
Im Betrieb wird der in F i g. 5 gezeigte Reaktionsbehälter
in ähnlicher Weise verwandt, wie der in den F i g. 1 bis 4 gezeigte Behälter, jedoch mit der Ausnahme,
daß dieser Behälter in einer drei-strahligen Meßvorrichtung verwandt wird. In eine der beiden
am weitesten links liegenden Kammern wird eine Lösung des Stoffes eingefüllt, die mit allen Reagenzien
untersucht wird, die die Reaktionsmischung in den für die Analyse gewünschten Zustand bringen. In der
anderen Kammer wird eine Lösung des zu untersuchenden Stoffes ohne die Gegenwart von Reagenzien
vorgesehen. In gewissen Fällen können ein oder mehrere Reagenzien zu dieser letzteren Lösung zugegeben
werden, vorausgesetzt, daß die Reagenzien nicht die Reaktion ablaufen lassen oder in anderer
Weise die optische Analyse nachteilig beeinflussen. Diese letztere Lösung wird als »kritisch unvollständiger
Blindwert« bezeichnet, und durch sie können die Wirkungen der Probe und der dazu hinzugegebenen
Reagenzien in dem analytischen System ausgeschaltet werden. Die Normallösung befindet sich in der am
weitesten rechts liegenden Kammer zusammen mit den analytischen Reagenzien, die die Reaktionsmischung
auf den kolorimetrischen Punkt bringen, um die Meßvorrichtung zu eichen oder eine frühere
Eichung zu überprüfen. Wie oben bereits erwährt wurde, können mit der Meßvorrichtung irgendwelche
Abweichungen von der früheren Eichung festgestellt und solche Abweichungen kompensiert werden, so
daß das analytische System immer geeicht ist, und man somit genaue und höchst zuverlässige analytische
Daten erhält. Wenn eine genaue Analyse durchgeführt werden soll und jeder mögliche, beeinflussende
Faktor berücksichtigt werden soll, können zusätzliche untere Kammern in dem Behälter ausgebildet
werden, in denen solche Faktoren berücksichtigt werden und ihre Untersuchung durchgeführt wird.
Auf diese Weise vönnen Einstellungen erzielt werden, mit denen die Wirkung kompensiert wird, die
diese Stoffe auf die besondere Analyse haben.
Mit dem Reaktionsbehälter ist gleichfalls eine zusätzliche und begrifflich verschiedene Untersuchungstechnik
anwendbar. Es kann eine kritische Menge des zu untersuchenden Bestandteiles in der
zusätzlichen Kammer angeordnet werden, die mit einer Reaktionskammer in Verbindung steht. Während
der Analyse können durch die Meßeinrichtung die Daten, die von der Probe erhalten werden, mil
dieser kritischen Menge verglichen werden, und wenn die durch die Probe gegebenen Daten die kritische
Menge überschreiten, ertönt ein Warnsummer, odei es wird ein anderer geeigneter Vermerk angebracht,
durch den angezeigt wird, daß der kritische Schwellenwert überschritten wurde.
ίο Wie oben bereits erwähnt wurde, kann ein Magnetrührstab
in der Reaktionskammer vorgesehen werden, um die Stoffe, die in diese eingefüllt werden,
sorgfältig dadurch zu mischen, daß der Magnetrührstab magnetisch mit einer geeignet angeordneten Antriebseinrichtung
gekoppelt wird. Wahlweise kann eine zylindrische Aussparung unterhalb der Bodenwand
28 jeder unteren Kammer und in Verbindung mit jeder Reaktionskanimer zur Lagerung eines solchen
Magnetrohrstabes vorgesehen werden. Die Form der Aufbewahrungsaussparung ist nicht kritisch,
solange der Magnetrührstab leicht in die Aussparung fallen kann, wenn der Stab nicht benutzt
wird. Der Rührstab kann andererseits auch in dem oberen Aufbewahrungsabsehnitt aufbewahrt und in
die Reaktionskammer eingebracht werden, wenn die eingefüllten Stoffe gemischt werden sollen. Wenn die
Reaktionsmischung in die untere Kammer eingefüllt ist, wird der Behälter in eine Mischstation geleitet, in
der z. B. durch einen sich drehenden Magnetstab ein äußeres Magnetfeld angelegt wird. Durch die Drehung
des Magnetstabes in dem Behälter wird ein Wirbel erzeugt, und durch Regelung der Rotationsgeschwindigkeit des Magnetrührstabes können sowohl
alle Reagenzien sorgfältig mit der Probe vermischt werden, als auch die Wände der Reaktionskammer und der Aufbewahrungskammern von ungelösten
Reagenzien freigehalten werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß alle Reagenzien in der Reaktionsmischung
in geeigneten Mengen vorhanden sind.
Nach Beendigung des Mischvorganges legt sich dei Rührstab in seine Aufbewahrungsaussparung und ist
somit nicht bei der optischen Analyse im Wege, die durch die Seitenwände hindurch ausgeführt wird,
durch die das rechteckige Volumen jeder Reaktionskammer gebildet wird. Der Rührstab kann z. B. aus
einem kleinen zylindrischen Abschnitt eines korrosionsbeständigen Stahldrahtes bestehen. Falls das
Magnetmaterial eine nachteilige Wirkung auf den Versuch ausübt, sollte der Rührstab vollständig mit
einem Material überzogen werden, das das analytische Verfahren nicht Ijeeinträchtigt, wie etwa ein
vollständiger Überzug aus Glas oder einem inerten Kunststoff.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Reaktionsbehälter mit einem unteren Abschnitt, der wenigstens zwei getrennte Beimischkammern
für die Beimischung der in diesen Abschnitt eingefüllten Stoffe enthält, mit einem oberen
Abschnitt, der fest mit dem unteren Abschnitt verbunden ist und wenigstens eine Aufbewahrungskammer
für Reagenzien angrenzend an jede Beimischkammer besitzt, und mit einer Abdeckschicht
zur Verhinderung eines vorzeitigen Herausfallens der vorverpackten Reagenzien aus
den Aufbewahrungskammern, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Beimischkamrnern
(24, 26) wenigstens eine Aufbewahrungskammer (22, 60) mehr als den übrigen Beimischkamrneru
(24, 26) zugeordnet ist.
2. Reaktionsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt
(.12) zwei Beimischkammern (24, 26) aufweist (Fig. Ibis 4).
3. Reaktionsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt
drei Beimischkammern aufweist (F i g. 5).
4. Reaktionsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Beimischkammer zwei zusätzliche, dieser Beimischkammer zugeordnete Aufbewahrungskammern (60) besitzt (Fig. 5).
5. Reaktionsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckschicht aus einer zerreißbaren Schicht (16) besteht, die über den öffnungen der Aufbewahrungskammern
(18, 19, 20, 21, 22, 56, 58, 60) angeordnet ist, und daß diese Abdeckschicht
(16) so stark ist, daß sie lediglich unter einer besonderen Aufbewahrungskammer (z. B. 18) reißt,
wenn auf den oberen Teil dieser Aufbewahrungskammer (18) eine Kraft wirkt, durch die. diese
Aufbewahrungskammer (18) umgestülpt und durch die Abdeckschicht (16) gestoßen wird.
6. Reaktionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Aufbewahrungskammer (18, 20, 21, 22, 56, 58, 60) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet
ist.
7. Reaktionsbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Abschnitt (14) aus einer einheitlichen Kunststoff-Folie besteht, die zu den Aufbpwahrungskammern
(18, 19, 20, 21, 22, 56, 58, 60) und der Abdeckschicht (16) verformt worden ist.
8. Reaktionsbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschnitt
(14) und der untere Abschnitt (12) miteinander verschweißt sind.
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