DE1802843C3 - Walzenpresse - Google Patents
WalzenpresseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Walzenpresse mit übereinander liegenden Walzen und hierbei ausweichender
Obcrwal/e und mit einer Zuführungsschurre,
vorzugsweise /um Pressen des Rechengutes von Wasser- und Abwasserrechen.
Auf Wasser- und Abwasser-Reinigungsanlagen werden die gröberen Feststoffe als sogenanntes Rechengut
mit Rechen- und Siebanlagen abgeschieden und. zur Deponie oder Verbrennung abgeführt. Das tropfnaß
entnommene Rechengut kann dabei vorteilhaft mit einer Rechengutpresse entwässert und verdichtet
werden, so daß sein Transportgewicht und Transportraum klein sind.
Das Rechengut besteht aus den unterschiedlichsten Stoffen in stets veränderter Zusammensetzung. Auf
Wasserreinigungsanlagen fallen Holz, Laub, Gras, Fasern und Folien sowie Quallen, Muscheln u. a. an, auf
Abwasserreinigungsanlagen zusätzlich Fäkalien, Spinnstoffe und unterschiedlichste andere Abfälle. Auch
können im Rechengut unversehens Sperrstoffe in Form von unnormal großen Teilen oder auch nicht preßbaren
Teilen, z. B. Steine. Schrott usw.. auftreten.
Fine Rechengutpresse muß daher an dieses heterogene,
für einen Transport weder ausreichend noch überhaupt nicht zusammenhängende Gut besonders
angepaßt sein: Der Preßvorgang muß über eine ausreichende Preßstrecke und in der natürlichen
Entwässerungsrichtung, d.h. nach unten, verlaufen, damit die ausgepreßte Flüssigkeit zunächst aus dem
Rechengut hinausdringen und dann ablaufen kann. Außerdem müssen sich die Preßelementc selbsttätig
einstellen.
Hierzu wurde mit der deutschen Patentanmeldung P 17 52 050.2 bereits eine Presse mit übereinanderliegenden
Walzen, deren obere ausweichen kann, und einer geraden Zuführungsschurrc vorgeschlagen, deren
Zuführungsspalt zwischen Zuführungsschurre und Öberwalze einstellbar ist, um zwischen Schurre und
Walze eine Vorpressung zu erzielen.
Es hat sich gezeigt, daß hierbei die verfügbare Zeil oder Strecke einer anhaltenden Pressung für eine hohe
Entwässerung nicht ausreicht. Eine geringere Walzgeschwindigkeit kann nur durch größere und teurere
Getriebe erkauft werden, eine größere Preßstrecke nur
durch größere und teurere Walzendurchmesser.
Die Erfindungsaufgabe bestand darin, die Preßstrecke
so zu verlängern, daß bei den besonderen Bedingungen der Pressung von Rechengut eine frühzeitige Vorpressung
und damit eine hohe Entwässerung bei störungslosem Rechengutdurchsang erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird eine verlängerte Preßstrecke dadurch erzielt, daß die Zuführungsschurre in Förderrichtung
gekrümmt ist, wodurch sich ein längerer Pressungsweg in einem frühzeitig eingeengten und sich
allmählich verjüngenden Spalt ergibt. Bei einer Walzenpresse mit einer Ober- und Unterwalze kann der
Pressungsweg darübcrhinaus noch dadurch verlängert werden, daß die Unterwal/e von kleinerem Durchmesser
als die Oberwal/e ist und die Zuführungsschurre um ein entsprechendes Maß näher an den Walzspalt
heranreicht. Letztlich hat sich gezeigt, daß durch zwischenzeitliches Entspannen während des Preßvorgangs
ein höherer Gesamtwirkungsgrad erreicht wird. Solche Entspannungsstellen entlang des Pressungsweges
können durch wellenförmige Gestalt der Zuführungsschurre gebildet werden.
Ein Ausführungsbeispiel einer Walzenpresse mit Ober- und Unterwalze ist in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt einer Walzenpresse
mit gekrümmter Zuführungsschurrc.
F i g. 2 einen schematischen Querschnitt einer geteilten,
wellenförmigen Zuführungsschurre.
Fig i einen schematischen Querschnitt einer ungeteilten,
wellenförmigen Schurre.
F i g. 4 einen schematischen Querschnitt der Walzenpresse mit dünner Unterwalze und normaler Oberwalze.
In F i g. 1 ist für eine Walzenpresse mit Oberwalze 13
und Unterwalze 11 der Zuführungsspalt 22 /wischen Oberwalze 13 und Zuführungsschurre 1 dargestellt. Die
obere Schurrenkante 3 reicht durch die Wölbung der Zuführungsschurre 1 nahe an die Oberwalze 13 heran.
In F i g. 2 und 3 sind Ausbildungsformen der Schurre
dargestellt, die außer den beiden äußeren Schurrenabstützungen 7 und 8 weitere, gegebenenfalls längenveränderhche
Abstützungen 24 der Schurre aufweisen, die am Walzgerüst 12 befestigt sind.
Die Schurrenoberfläche ist an den Gelenkstellen 25 beweglich was entweder durch gelenkig verbundene
Schurreneinzelstücke 23. oder durch eine biegsame Schurrenabdeckung 26 erreicht wird.
In F i g. 4 ist gezeigt, wie weit sich der Pressungsweg
dadurch verlängern läßt, daß die Unterkante 2 der Zuführungeschurre 1 noch weiter zum Walzspalt 10 hin
vorgezogen wird, was durch die Wahl einer Unterwalze 11 mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser möglich
ist.
Ein im Verhältnis zur Oberwalze 13 geringer Durchmesser der Unterwalze 11 ist vor allem auch für
den schnellen Abfluß der ausgepreßten Flüssigkeit vor dem Walzspalt 10 vorteilhaft.
Durch die gekrümmte Form der Schurre 1 wird nicht nur deutlich der Pressungsweg verlängert, sondern auch
das Preßgut von der Schurrcnobcrkanle 3 an im Vergleich zu einer geraden Schurre wesentlich verbessert
zum Walzspalt 10 geführt Bei der gefürchteten Brückenbildung des Preßgutes und den stets vorhandenen
Sperrstoffen ist durch die gekrümmte Schurre gewährleistet, daß die fördernden Oberwalzenzähne
das Preßgut mit Sicherheit entlang einer großen DurchlaufstrecVe ergreifen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der in sich gelenkigen Schurre 23, 26 kann nicht nur die Lage
der Schurre zur Oberwalze 13 als ganzes, sondern auch der dazwischenliegende Zuführungsspalt 22 als solcher
in seiner Gestalt verändert werden. Dadurch kann der Walzbetrieb auf verschiedenartigstes Preßgut eingestellt
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Walzenpresse mit übereinanderliegenden WaI-zenjund
hierbei ausweichender Oberwalze und mit einer Zuführungsschurre, vorzugsweise zum Pressen
des Rechenguts von Wasser- und Abwasserrechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsschurre
(1) in Förderrichtung gekrümmt ist.
2. Walzenpresse nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die konstante Schurrenkrümmung
kleiner als die Krümmung der Oberwalze (13) ist.
3. Walzenpresse nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsschurrc (I)
parallel zu der Walzenachse wellenförmig ausgebildet ist.
4. Walzenpresse nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Schurre (1) aus gelenkig (25)
verbundenen, einzeln abgestützten (24) Schurrenstücken
(23) besieht.
5. Walzenpresse nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Schurre aus einem biegsamen
Schurrenblech (26) o. ä. sowie ein/einen Abstützungen (24) besteht.
ö. Walzenpresse nach Anspruch I bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterwal/e (11) von kleinerem Durchmesser als die Oberwalze (13) ist
und daß die Schurre (1) bis nahe an den Walzspalt (10) heranreicht.
Priority Applications (8)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681802843 DE1802843C3 (de) | 1968-10-12 | Walzenpresse | |
CH384269A CH479395A (de) | 1968-03-27 | 1969-03-14 | Walzenpresse, insbesondere für Rechengut |
SE3667/69A SE341813B (de) | 1968-03-27 | 1969-03-17 | |
NL6904419A NL6904419A (de) | 1968-03-27 | 1969-03-21 | |
GB05891/69A GB1268926A (en) | 1968-03-27 | 1969-03-26 | Apparatus for compressing solids |
FR6909221A FR2004885A1 (de) | 1968-03-27 | 1969-03-26 | |
BE730452D BE730452A (de) | 1968-03-27 | 1969-03-26 | |
US811125A US3608477A (en) | 1968-03-27 | 1969-03-27 | Roll press |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19681802843 DE1802843C3 (de) | 1968-10-12 | Walzenpresse |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1802843A1 DE1802843A1 (de) | 1970-07-30 |
DE1802843B2 DE1802843B2 (de) | 1975-12-04 |
DE1802843C3 true DE1802843C3 (de) | 1976-08-05 |
Family
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