DE1795389A1 - In Emulsion durchgefuehrtes Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen - Google Patents
In Emulsion durchgefuehrtes Verfahren zur Herstellung von OrganosiloxanenInfo
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Description
München, den 19·» September 1968
^r.Pass, Rechisanw?!* Dr.Ru/Ni
in Gen. VoIIm. (HL-Mr. 52/64} 4*
dar Fa. DOW CORNlMG Corp /C
DC 1474/880
Merkaptoorganosiloxane werden in Emulsion mit olefinischen Verbindungen umgesetzt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
von Organosiloxane^ dadurch gekennzeichnet, daß in Emulsion
befindliche Siloxane, enthaltend mindestens ein Gewichtsprozent Einheiten der allgemeinen Formel
33~n ♦
worin A ein Alkylen- oder Arylenrest, R der Methyl- oder
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■■■'.- _ 2 -
Phenylrest und η O, 1 oder 2 ist, mit olefinischen Verbindungen
mittels freier Radikale umgesetzt werden.
Vorzugsweise handelt es sich bei den erfindungsgemäß eingesetzten Organosiloxan-Emulsionen um wäßrige Emulsionen.
Beispiele für Alkylen- bzw. Arylenreste A sind Reste der Formeln: -GH2-, -CH2CH2-, -(CH2J3-, -(CH2)^, -(CH2I6-,
-(CH2)12-, -CH2CH(CH5)CH2-, -CH2CH(C2H5)CH2CH2CH2Ch2-,
-(CH2)2q-, -CgH^-, -CgH^CgH.- und -C10Hg-. Vorzugsweise
enthalten die Reste A 1 bis 12, insbesondere 2 bis 6 Kohlenstoffatome.
Vorzugsweise hat η den Wert 0.
Sind die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten olefinischen Verbindungen unter den jeweils und meist bei
der Polymerisation mittels freier Radikale angewandten Reaktionsbedingungen nicht-polymerisierbar, d.h. sind sie
z.B. Kohlenwasserstoffe, die nur olefinisch ungesättigte, aliphatische nicht-konjugierte Mehrfachbindüngen enthalten,
so entstehen durch Anlagerung der olefinisch ungesättigten Verbindungen an die HS-Gruppe Verbindungen der allgemeinen
Formel
R-SASiEnO, n
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— 3 —
worin E, A und η die oben dafür angegebene Bedeutung haben
und R' ein gegebenenfalls substituierter Kohlenwasserstoffrest
ist, der sich von der "nicht-polymerisierbaren" Olefinverbindung
ableitet. Beispiele für Reste R-1 und olefinische
Verbindungen, von denen sich diese Reste R1 jeweils ableiten,
sind:
"nieht-polymerisierbare"
olefinische Verbindungen | Reste R· |
CH2=CH2 | CH3OH2- |
pit π tr—π ττ Xf X1-» OΠ— Kj Ilrj ftTT OTT QTT. , OTTOTT \y XX^■ V/XXi"v wXl"*" w XX WXl<7 |
CH^ G Hp CHp- CH3CHgGHgGH(CH3)- |
CH2CH2CH=CH | CHpCHp CHp CH- |
"CH2GH2CHgCHgCH=CH | CHgCH2 CH2 GH2 CHg CH- |
Cv-H^ ^ CHpGH=CHp | G6H11CH2CH2GH- |
CHgCHgCH(GH3)CHgCH=CH CHgCH2CH(CH5)CHgCHgCH-
: ■ ' :.'": ■■■■■ .:. i
Sind die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten olefinischen Verbindungen dagegen unter den jeweils und meist
bei der Polymerisation mittels freier Radikale angewandten Reaktionsbedingungen polymerisierbar, d.h.'enthalten sie z.B.
aliphatische, konjugierte Mehrfachbindungen, die leicht polymerisieren,
entstehen durch Polymerisation und Anlagerung der olefinisch ungesättigten Verbindungen an die HS-Gruppe
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Verbindungen der allgemeinen Formel
^n
worin R, A und η die oben dafür angegebene Bedeutung haben
und Q die sich von der polymerisierbaren olefinischen Verbindung ableitende Polymereinheit und χ eine ganze Zahl
größer als 1 ist. Beispiele für Polymereinheiten Q und polymerisierbare
olefinische Verbindungen, von denen sich diese Polymereinheiten Q jeweils ableiten, sind:
polymerisierbare olefinische Verbindungen |
Polymereinheiten Q |
CHp=CHCH=CHp | -CH2CH=CHCH2- |
CH2=C(CH3)CH=CH2 | -CH2C(CH3)=CHCH2- |
N=C-CH=CH2 | -CHCH0- C=N |
CH2=CHCCl=CH2 | -CH2CH=CClCH2- |
C/-H1--CH=CHp | -CH-CH2- |
CH2=C(CH3)COOCH3 | CH3 -CH2CH- |
COOCH3 | |
CH2=CHCOOC2H5 | -CH2CH- |
C00CoHK | |
CH3COOCH=CH2 | -CHpCH |
OOCCH,
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5 ->■
Der Index χ ist, wie bereits erwähnt, eine ganze Zahl, die
größer als 1 ist, er bezeichnet die Anzahl der Einheiten Q, d.h. den Polymerisationsgrad des Polymerisates aus der polymerisierbaren
olefinischen Verbindung,
Der erste Schritt bei der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist die Herstellung einer Emulsion eines Siloxane, das mindestens ein Gewichtsprozent der Einheiten der allgemeinen
Formel
HSASiEn°3-n *
enthält. Diese Emulsionshersteilung kann durch Emulgierung
eines in einem Lösungsmittel gelösten oder in Abwesenheit von Verdünnungsmitteln vorliegenden Organosiloxane oder
direkt nach an sich bekannten Emulsionsverfahren erfolgen. Beispiele für solche Emulsionspolymerisations-Verfahren sind
solche, wonach man das Organosiloxan in wäßriger Emulsion mit einem stark sauren oder alkalischen Katalysator, beispielsweise
einer Alkylsulfosäure oder einem quaternären Ammoniumhydroxyd in Gegenwart eines Emulgiermittels behandelt
oder Alkoxysilane mit Wasser, das Emulgiermittel enthält, umsetzt.
Derartige Emulsionspolymerisations-Verfahren sind beispielsweise
in der deutschen Patentschrift 1 037 707, der
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- 6 - ■- ■ ■ c
US-Patentschrift 3 294 725 und der französischen Patentschrift
1 460 203 beschrieben.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Organosiloxane können ausschließlich aus den Einheiten der allgemeinen Formel
HSlSiE0O2 „
d 3—η
d 3—η
aufgebaut sein oder bis zu 99 Gewichtsprozent Einheiten der Formel E11SiO3Z2? R"2 Si0 und/oder E1^SiO1 y2 enthalten,
wobei E " jeweils ein gegebenenfalls halogenierter Kohlenwasserstoff
rest ist, der vorzugsweise nicht mehr als 12 Kohlenstoffatome enthält. Bis zu 5 Gewichtsprozent der bisher
genannten Organo siloxaneinheit en können durch SiO^y2-Einheiten
ersetzt sein. Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Siloxane sind: (A) solche aus 100 Gewichtsprozent
Einheiten der Formel HSGH2CH2SiO5Z2, (B) solche aus 100 Gewichtsprozent
Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO5Z2, (C) solche
aus 25 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HSCH2CH(CH5)CH2SiO,y2 und 75 Gewichtsprozent Einheiten der
Formel C6H
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(Ό) solche aus 10 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^2SiO,,2 und 90 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
ÖEUSiO^/ov' .(E) solche aus 15 Gewichtsprozent Einheiten
der Formel HS(CH2)^SiO,/2, aus 10 Gewichtsprozent Einheiten der Formel CF^CH2CH2SiO,/2 und 75 Gewichtsprozent
Einheiten der Formel CH,SiO,y2, (F) solche aus 15 Gewichtsprozent
Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO-,/2 und 85 Gewichtsprozent Einheiten der Formel (CH^)2SiO, (G) solche aus
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO,/2,
2 Gewichtsprozent Einheiten der Formel 'SiO^/p, 3 Gewichtsprozent Einheiten der Formel (CH,)^SiO^/p und 90 Gewichtsprozent
Einheiten der Formel C2H1-SiO., /2
(H) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
HSCH2CH2SiO^2,
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
Cl (CHg)5SiO^z2 und
90 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
CH3(C2H5)SiO
(I) solche aus 75 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
ClgCgH^SiO-, /g und
20 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
20 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(J) solche aus 100 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(K) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Fotfmel
und 95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(L) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Farmel
X1 /p und
(CH^)2
(CH^)2
95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
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(M) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
|D 5
HS(CH2)3SiO und
95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
Die freien Radikale, mittels derer dann die in Emulsion be- A
findlichen Organosiloxane mit olefinischen Verbindungen umgesetzt werden, können durch freie Radikale bildende Katalysatoren
erzeugt werden. Zu solchen Katalysatoren gehören Diacylperoxyde, wie Acetylperoxyd, Lauroylperocyd und Benzoylperoxyd
und andere organische Peroxyde und Hydroperoxyde, wie Di-(tert.butyl-)peroxyd, Dicumylperoxyd und tert.-Butylhydroperoxyd,
anorganische peroxydische Verbindungen, wie Wasserstoffperoxyd, Ammoniumpersulfat und Kaliumpersulfat,
ferner Azoverbindungen, wie Azobis-(isobuttersäurenitril). Die freien Radikale können aber auch z.B. durch ultraviolettes
Licht oder Gamma-Strahlen, z.B. von Kobalt 60, erzeugt werden.
Zur Zeit sind anorganische peroxydische Verbindungen als Quelle für die freien Radikale bevorzugt.
Soweit bis jetzt gefunden wurde, ist die Temperatur, bei der das erfindungsganäße Verfahren durchgeführt wird, nicht -entscheidend. Die Temperatur darf selbstverständlich nicht so
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- ίο -
- ίο -
hoch, sein, daß Ausgangs- und Endprodukte dadurch geschädigt
werden. Sie darf auch nicht so niedrig sein, daß die Umsetzung unerwünscht langsam verläuft. Temperaturen von
bis 900O sind bevorzugt.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren unter inerfe
ter Atmosphäre und bei möglichst neutralen pH-Werten durchgeführt, um unerwünschte Nebenreaktionen zu vermeiden.
Das Verhältnis von Organosiloxanen zu olefinischen Verbindungen ist ebenfalls nicht entscheidend. Es sollten jedoch
mindestens stöchiometrische Mengen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Produkte sind für verschiedene
Zwecke brauchbar. So eignen sich z.B. die Umsetzungsprödukte
aus dem Siloxan und Acrylestern als Zusätze für An-Strichmittel zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit und
die Umsetzungsprodukte aus dem Siloxan und Styrol als Formmassen. Die erfindungsgemäß hergestellten Produkte eignen
sich ferner als Zusätze zur Verbesserung der Wärmebeständigkeit und zur Veredelung von Textilien.
In den folgenden Beispielen beziehen sich alle Prozentsätze
auf das Gewicht, soweit nichts anderes angegeben ist. Das
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Ainmoniumpersulfat wurde jeweils in Form einer 1 gewichtsprozentigen wäßrigen lösung verwendet.
Aus den entsprechenden Irimethoxysilanen wird durch Emulsionspolymerisation
eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,92$ eines Organosiloxane, bestehend aus etwa 50$ CH,SiO, /p-
und etwa 50$ HS(CH2),SiO,/g-Einheiten, enthält. Jeweils
200 g dieser Emulsion werden in Kolben A bis D mit verschiedenen
Mengen Octen-1 und verschiedenen Mengen Ammoniumpersulfat
versetzt und unter Stickstoff und Rühren 18 Stunden auf 70°C erwärmt. Dann ergibt sich durch Analyse, daß mindestens
80$ des nicht-polymerisierbaren Olefins an das SiIoxan
angelagert wurden, so daß nunmehr ein Siloxan, enthaltend
Einheiten der lormel C3H1 γδ(CH2J5SiO5Z2 undCH5SiO3Z2-Einheiten,
vorliegt. Die jeweils verwendeten Mengen an Octen-1 und Ammoniumpersulfat sind in der folgenden Tabelle
angegeben.
Kolben: | Octen-1 (β)ί | Ammoniumpersulfat (g): |
A | 3,88 | 0,0116 |
B | 1,94 | 0,0058 |
C | 0,98 | 0,0029 |
D | 5,83 | 0,0175 |
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Aus den enteprechenden Trimethoxysilanen wird durch Emulsionspolymerisation
eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,84$ eines Organosiloxans, bestehend aus etwa 95$ CELSiO, a>~ u*10
etwa 5$ HS(CH2),SiO5^-Einheiten, enthält. 400 g dieser Emulsion
werden in einen 1-1-Dreihalskolben, der mit Rührer,
^ Rückflußkühler, Gaseinleitungsrohr und Temperaturregelungs-Vorrichtung
ausgestattet ist, gegeben. Nachdem 30 Minuten mit Stickstoff gespült wurde, werden in den Kolben 17,6 g
Styrol und 0,0528 g Ammoniumpersulfat gegeben. Die so erhaltene
Mischung wird 17 Stunden auf 700C erwärmt. Es wird eine
durchscheinende Emulsion eines Siloxane mit Einheiten der Formel H(CHCH2)22S(CH2)5SiO„,2 und CH3SiO3/^ Einheit en erhalten.
C6H5
P Die in Beispiel 2 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt
mit der Abänderung, daß anstelle von 17,6 g Styrol 17,6 g Methylmethaurylat verwendet werden. Es wird eine Emulsion,
enthaltend ein Siloxan mit Einheiten der Formel H[CH2OOCC(CH3)CH2]25S(CH2)3SiO3/2 und CH3SiO3^-Einheiten
. erhalten.
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- 15 -
Aus den entsprechenden Trimethoxysilanen wird durch. Emulsionspolymerisation
eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,64$ eines Organosiloxane, bestehend aus etwa 95$ CEzSiO,/p- und
etwa 5$ HS(CH5USiO5/2-Einheit en, enthält. 1000 g dieser
Emulsion werden in einen 2-1-TJreihalskolben gegeben, der wie
in Beispiel 2 beschrieben, ausgestattet ist. ffach dem Spülen
mit Stickstoff werden in den Kolben 46,4g Äthylacrylat und
0,139 g Ammoniumpersulfat gegeben.(Zur Entfernung des Polymerisationsinhibitors wurde das Äthylacrylat vorher zweimal
mit einer wäßrigen Lösung, die 5$ ITaOH und 20$ NaCl enthielt,
und zweimal mit Wasser gewaschen.) Die so erhaltene Mischung wird 24 Stunden auf 700C erwärmt. Es wird eine durchscheinende
Emulsion eines Siloxane mit Einheiten der Formel H(C2H5OOCCHCH2)5gS(CH215SiO5 /2 und CH5SiO5^-Einheiten erhalt
en.
Zu 1013,9 g der als Ausgangsprodukt gemäß Beispiel 4 verwendeten
Organosiloxan-Emulsion werden zunächst 0,139 g Ammoniumpersülfat
und dann innerhalb von 30 Minutentropfenweise ein Gemisch aus 23,2 g Methylmethacrylat und 23,2 g Äthylacrylat
bei 7O0C und unbar-Stickstoff gegeben, lach 24 Stunden Rühren
bei 700O wird eine trübe Emulaion einea Siloxana mit Einheiten
.1 0 9 082/ H5\i
-H-
der Formel H[CH5OOCC(CH3)CH2]2O(C2H5OOCHCH2)2oS(CH2)5SiO3y2'
und CE5SiO3/2-Einheiten erhalten.
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Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen, dadurch, gekennzeichnet , daß in Emulsion
befindliche Siloxane, enthaltend mindestens ein Gewichtsprozent Einheiten der allgemeinen Formel
worin A ein Alkylen- oder Arylenrest, R der Methyl- oder
Phenylrest und η 0, 1 oder 2 ist, mit olefinischen Verbindungen
mittels freier Radikale umgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß als Organosiloxan-Emulsionen wäßrige
Emulsionen eingesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e kennzeichne
t , daß als Organosiloxane solche eingesetzt werden, worin die gegebenenfalls neben den
Einheiten der Formel
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vorliegenden Einheiten solehe der Formel R^SiO,/g sind,
wobei R!t ein gegebenenfalls halogenierter Kohlenwasserstoff
rest ist«-
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e k
e η η ζ e i e h η e t , daß das η den Wert 0 hat,
A der iropylenrest und R* der Methylrest ist,
·£.. Verf ahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k
eη η ζ eic hn e t t daß als olefinische Verbindungen
solehe verwendet werden, die unter den jeweils angewandten
Reäktionsbedlngungen nicht-polymerisierbar sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, d ad u r c h g e ken η -
ζ e i e h η e t , daß als olefinische Verbindung Oeten-1
verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e -
k e η η zeichne t , daß als olefinische Verbindungen
solehe verwendet werden, die unter den jeweils angewandten
Reaktionsbedingungen polymerisierbar sind. .
8« Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η zeich
η et , daß als olefinische Verbindungen Styrol,
Hethylmethacrylat und/oder Ithylacrylat verwendet wird*
109882/1553
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US67039667A | 1967-09-25 | 1967-09-25 | |
US67039667 | 1967-09-25 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1795389A1 true DE1795389A1 (de) | 1972-01-05 |
DE1795389B2 DE1795389B2 (de) | 1973-03-29 |
DE1795389C3 DE1795389C3 (de) | 1977-03-03 |
Family
ID=
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5079298A (en) * | 1985-06-11 | 1992-01-07 | Sunstar Giken Kabushiki Kaisha | Silicon-containing polymer having comb-shape structure |
US6201093B1 (en) | 1998-01-21 | 2001-03-13 | Huels Aktiengesellschaft | Amino-functional polyorganosiloxanes, their production and use |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5079298A (en) * | 1985-06-11 | 1992-01-07 | Sunstar Giken Kabushiki Kaisha | Silicon-containing polymer having comb-shape structure |
US6201093B1 (en) | 1998-01-21 | 2001-03-13 | Huels Aktiengesellschaft | Amino-functional polyorganosiloxanes, their production and use |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
AT284440B (de) | 1970-09-10 |
NL6813648A (de) | 1969-03-27 |
US3532729A (en) | 1970-10-06 |
FR1580752A (de) | 1969-09-05 |
BE721305A (de) | 1969-03-24 |
GB1205836A (en) | 1970-09-16 |
NL139341B (nl) | 1973-07-16 |
DE1795389B2 (de) | 1973-03-29 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |