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DE1795389A1 - In Emulsion durchgefuehrtes Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen - Google Patents

In Emulsion durchgefuehrtes Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen

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DE1795389A1
DE1795389A1 DE19681795389 DE1795389A DE1795389A1 DE 1795389 A1 DE1795389 A1 DE 1795389A1 DE 19681795389 DE19681795389 DE 19681795389 DE 1795389 A DE1795389 A DE 1795389A DE 1795389 A1 DE1795389 A1 DE 1795389A1
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DE
Germany
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sio
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DE19681795389
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DE1795389C3 (de
DE1795389B2 (de
Inventor
Joseph Cekada Jun
Weyenberg Donald Richard
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Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
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Publication date
Application filed by Dow Corning Corp filed Critical Dow Corning Corp
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Publication of DE1795389B2 publication Critical patent/DE1795389B2/de
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Publication of DE1795389C3 publication Critical patent/DE1795389C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/22Polysiloxanes containing silicon bound to organic groups containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen
    • C08G77/28Polysiloxanes containing silicon bound to organic groups containing atoms other than carbon, hydrogen and oxygen sulfur-containing groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
    • C08G77/04Polysiloxanes
    • C08G77/38Polysiloxanes modified by chemical after-treatment
    • C08G77/382Polysiloxanes modified by chemical after-treatment containing atoms other than carbon, hydrogen, oxygen or silicon
    • C08G77/392Polysiloxanes modified by chemical after-treatment containing atoms other than carbon, hydrogen, oxygen or silicon containing sulfur

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  • Silicon Polymers (AREA)

Description

München, den 19·» September 1968
^r.Pass, Rechisanw?!* Dr.Ru/Ni
in Gen. VoIIm. (HL-Mr. 52/64} 4*
dar Fa. DOW CORNlMG Corp /C
DC 1474/880
Merkaptoorganosiloxane werden in Emulsion mit olefinischen Verbindungen umgesetzt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Organosiloxane^ dadurch gekennzeichnet, daß in Emulsion befindliche Siloxane, enthaltend mindestens ein Gewichtsprozent Einheiten der allgemeinen Formel
33~n
worin A ein Alkylen- oder Arylenrest, R der Methyl- oder
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■■■'.- _ 2 -
Phenylrest und η O, 1 oder 2 ist, mit olefinischen Verbindungen mittels freier Radikale umgesetzt werden.
Vorzugsweise handelt es sich bei den erfindungsgemäß eingesetzten Organosiloxan-Emulsionen um wäßrige Emulsionen. Beispiele für Alkylen- bzw. Arylenreste A sind Reste der Formeln: -GH2-, -CH2CH2-, -(CH2J3-, -(CH2)^, -(CH2I6-, -(CH2)12-, -CH2CH(CH5)CH2-, -CH2CH(C2H5)CH2CH2CH2Ch2-,
-(CH2)2q-, -CgH^-, -CgH^CgH.- und -C10Hg-. Vorzugsweise enthalten die Reste A 1 bis 12, insbesondere 2 bis 6 Kohlenstoffatome. Vorzugsweise hat η den Wert 0.
Sind die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten olefinischen Verbindungen unter den jeweils und meist bei der Polymerisation mittels freier Radikale angewandten Reaktionsbedingungen nicht-polymerisierbar, d.h. sind sie z.B. Kohlenwasserstoffe, die nur olefinisch ungesättigte, aliphatische nicht-konjugierte Mehrfachbindüngen enthalten, so entstehen durch Anlagerung der olefinisch ungesättigten Verbindungen an die HS-Gruppe Verbindungen der allgemeinen Formel
R-SASiEnO, n
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— 3 —
worin E, A und η die oben dafür angegebene Bedeutung haben und R' ein gegebenenfalls substituierter Kohlenwasserstoffrest ist, der sich von der "nicht-polymerisierbaren" Olefinverbindung ableitet. Beispiele für Reste R-1 und olefinische Verbindungen, von denen sich diese Reste R1 jeweils ableiten, sind:
"nieht-polymerisierbare"
olefinische Verbindungen Reste R·
CH2=CH2 CH3OH2-
pit π tr—π ττ
Xf X1-» OΠ— Kj Ilrj
ftTT OTT QTT. , OTTOTT
\y XX^■ V/XXi"v wXl"*" w XX WXl<7
CH^ G Hp CHp-
CH3CHgGHgGH(CH3)-
CH2CH2CH=CH CHpCHp CHp CH-
"CH2GH2CHgCHgCH=CH CHgCH2 CH2 GH2 CHg CH-
Cv-H^ ^ CHpGH=CHp G6H11CH2CH2GH-
CHgCHgCH(GH3)CHgCH=CH CHgCH2CH(CH5)CHgCHgCH-
: ■ ' :.'": ■■■■■ .:. i
Sind die bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten olefinischen Verbindungen dagegen unter den jeweils und meist bei der Polymerisation mittels freier Radikale angewandten Reaktionsbedingungen polymerisierbar, d.h.'enthalten sie z.B. aliphatische, konjugierte Mehrfachbindungen, die leicht polymerisieren, entstehen durch Polymerisation und Anlagerung der olefinisch ungesättigten Verbindungen an die HS-Gruppe
109882/155 3
Verbindungen der allgemeinen Formel
^n
worin R, A und η die oben dafür angegebene Bedeutung haben und Q die sich von der polymerisierbaren olefinischen Verbindung ableitende Polymereinheit und χ eine ganze Zahl größer als 1 ist. Beispiele für Polymereinheiten Q und polymerisierbare olefinische Verbindungen, von denen sich diese Polymereinheiten Q jeweils ableiten, sind:
polymerisierbare
olefinische Verbindungen
Polymereinheiten Q
CHp=CHCH=CHp -CH2CH=CHCH2-
CH2=C(CH3)CH=CH2 -CH2C(CH3)=CHCH2-
N=C-CH=CH2 -CHCH0-
C=N
CH2=CHCCl=CH2 -CH2CH=CClCH2-
C/-H1--CH=CHp -CH-CH2-
CH2=C(CH3)COOCH3 CH3
-CH2CH-
COOCH3
CH2=CHCOOC2H5 -CH2CH-
C00CoHK
CH3COOCH=CH2 -CHpCH
OOCCH,
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5 ->■
Der Index χ ist, wie bereits erwähnt, eine ganze Zahl, die größer als 1 ist, er bezeichnet die Anzahl der Einheiten Q, d.h. den Polymerisationsgrad des Polymerisates aus der polymerisierbaren olefinischen Verbindung,
Der erste Schritt bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Herstellung einer Emulsion eines Siloxane, das mindestens ein Gewichtsprozent der Einheiten der allgemeinen Formel
HSASiEn°3-n *
enthält. Diese Emulsionshersteilung kann durch Emulgierung eines in einem Lösungsmittel gelösten oder in Abwesenheit von Verdünnungsmitteln vorliegenden Organosiloxane oder direkt nach an sich bekannten Emulsionsverfahren erfolgen. Beispiele für solche Emulsionspolymerisations-Verfahren sind solche, wonach man das Organosiloxan in wäßriger Emulsion mit einem stark sauren oder alkalischen Katalysator, beispielsweise einer Alkylsulfosäure oder einem quaternären Ammoniumhydroxyd in Gegenwart eines Emulgiermittels behandelt oder Alkoxysilane mit Wasser, das Emulgiermittel enthält, umsetzt. Derartige Emulsionspolymerisations-Verfahren sind beispielsweise in der deutschen Patentschrift 1 037 707, der
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- 6 - ■- ■ ■ c
US-Patentschrift 3 294 725 und der französischen Patentschrift 1 460 203 beschrieben.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Organosiloxane können ausschließlich aus den Einheiten der allgemeinen Formel
HSlSiE0O2
d 3—η
aufgebaut sein oder bis zu 99 Gewichtsprozent Einheiten der Formel E11SiO3Z2? R"2 Si0 und/oder E1^SiO1 y2 enthalten, wobei E " jeweils ein gegebenenfalls halogenierter Kohlenwasserstoff rest ist, der vorzugsweise nicht mehr als 12 Kohlenstoffatome enthält. Bis zu 5 Gewichtsprozent der bisher genannten Organo siloxaneinheit en können durch SiO^y2-Einheiten ersetzt sein. Beispiele für erfindungsgemäß verwendbare Siloxane sind: (A) solche aus 100 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HSGH2CH2SiO5Z2, (B) solche aus 100 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO5Z2, (C) solche aus 25 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HSCH2CH(CH5)CH2SiO,y2 und 75 Gewichtsprozent Einheiten der Formel C6H
- 7 -109882/1553
(Ό) solche aus 10 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^2SiO,,2 und 90 Gewichtsprozent Einheiten der Formel ÖEUSiO^/ov' .(E) solche aus 15 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO,/2, aus 10 Gewichtsprozent Einheiten der Formel CF^CH2CH2SiO,/2 und 75 Gewichtsprozent Einheiten der Formel CH,SiO,y2, (F) solche aus 15 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO-,/2 und 85 Gewichtsprozent Einheiten der Formel (CH^)2SiO, (G) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel HS(CH2)^SiO,/2, 2 Gewichtsprozent Einheiten der Formel 'SiO^/p, 3 Gewichtsprozent Einheiten der Formel (CH,)^SiO^/p und 90 Gewichtsprozent Einheiten der Formel C2H1-SiO., /2
(H) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
HSCH2CH2SiO^2,
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
Cl (CHg)5SiO^z2 und
90 Gewichtsprozent Einheiten der Formel CH3(C2H5)SiO
(I) solche aus 75 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
ClgCgH^SiO-, /g und
20 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(J) solche aus 100 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(K) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Fotfmel
und 95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
(L) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Farmel
X1 /p und
(CH^)2
95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
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(M) solche aus 5 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
|D 5
HS(CH2)3SiO und
95 Gewichtsprozent Einheiten der Formel
Die freien Radikale, mittels derer dann die in Emulsion be- A findlichen Organosiloxane mit olefinischen Verbindungen umgesetzt werden, können durch freie Radikale bildende Katalysatoren erzeugt werden. Zu solchen Katalysatoren gehören Diacylperoxyde, wie Acetylperoxyd, Lauroylperocyd und Benzoylperoxyd und andere organische Peroxyde und Hydroperoxyde, wie Di-(tert.butyl-)peroxyd, Dicumylperoxyd und tert.-Butylhydroperoxyd, anorganische peroxydische Verbindungen, wie Wasserstoffperoxyd, Ammoniumpersulfat und Kaliumpersulfat, ferner Azoverbindungen, wie Azobis-(isobuttersäurenitril). Die freien Radikale können aber auch z.B. durch ultraviolettes Licht oder Gamma-Strahlen, z.B. von Kobalt 60, erzeugt werden. Zur Zeit sind anorganische peroxydische Verbindungen als Quelle für die freien Radikale bevorzugt.
Soweit bis jetzt gefunden wurde, ist die Temperatur, bei der das erfindungsganäße Verfahren durchgeführt wird, nicht -entscheidend. Die Temperatur darf selbstverständlich nicht so
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- ίο -
- ίο -
hoch, sein, daß Ausgangs- und Endprodukte dadurch geschädigt werden. Sie darf auch nicht so niedrig sein, daß die Umsetzung unerwünscht langsam verläuft. Temperaturen von bis 900O sind bevorzugt.
Vorzugsweise wird das erfindungsgemäße Verfahren unter inerfe ter Atmosphäre und bei möglichst neutralen pH-Werten durchgeführt, um unerwünschte Nebenreaktionen zu vermeiden.
Das Verhältnis von Organosiloxanen zu olefinischen Verbindungen ist ebenfalls nicht entscheidend. Es sollten jedoch mindestens stöchiometrische Mengen eingesetzt werden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Produkte sind für verschiedene Zwecke brauchbar. So eignen sich z.B. die Umsetzungsprödukte aus dem Siloxan und Acrylestern als Zusätze für An-Strichmittel zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit und die Umsetzungsprodukte aus dem Siloxan und Styrol als Formmassen. Die erfindungsgemäß hergestellten Produkte eignen sich ferner als Zusätze zur Verbesserung der Wärmebeständigkeit und zur Veredelung von Textilien.
In den folgenden Beispielen beziehen sich alle Prozentsätze auf das Gewicht, soweit nichts anderes angegeben ist. Das
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Ainmoniumpersulfat wurde jeweils in Form einer 1 gewichtsprozentigen wäßrigen lösung verwendet.
Beispiel 1:
Aus den entsprechenden Irimethoxysilanen wird durch Emulsionspolymerisation eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,92$ eines Organosiloxane, bestehend aus etwa 50$ CH,SiO, /p- und etwa 50$ HS(CH2),SiO,/g-Einheiten, enthält. Jeweils 200 g dieser Emulsion werden in Kolben A bis D mit verschiedenen Mengen Octen-1 und verschiedenen Mengen Ammoniumpersulfat versetzt und unter Stickstoff und Rühren 18 Stunden auf 70°C erwärmt. Dann ergibt sich durch Analyse, daß mindestens 80$ des nicht-polymerisierbaren Olefins an das SiIoxan angelagert wurden, so daß nunmehr ein Siloxan, enthaltend Einheiten der lormel C3H1 γδ(CH2J5SiO5Z2 undCH5SiO3Z2-Einheiten, vorliegt. Die jeweils verwendeten Mengen an Octen-1 und Ammoniumpersulfat sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Kolben: Octen-1 (β)ί Ammoniumpersulfat (g):
A 3,88 0,0116
B 1,94 0,0058
C 0,98 0,0029
D 5,83 0,0175
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- 12 -
Beispiel 2:
Aus den enteprechenden Trimethoxysilanen wird durch Emulsionspolymerisation eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,84$ eines Organosiloxans, bestehend aus etwa 95$ CELSiO, a>~ u*10 etwa 5$ HS(CH2),SiO5^-Einheiten, enthält. 400 g dieser Emulsion werden in einen 1-1-Dreihalskolben, der mit Rührer, ^ Rückflußkühler, Gaseinleitungsrohr und Temperaturregelungs-Vorrichtung ausgestattet ist, gegeben. Nachdem 30 Minuten mit Stickstoff gespült wurde, werden in den Kolben 17,6 g Styrol und 0,0528 g Ammoniumpersulfat gegeben. Die so erhaltene Mischung wird 17 Stunden auf 700C erwärmt. Es wird eine durchscheinende Emulsion eines Siloxane mit Einheiten der Formel H(CHCH2)22S(CH2)5SiO„,2 und CH3SiO3/^ Einheit en erhalten. C6H5
Beispiel 5;
P Die in Beispiel 2 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit der Abänderung, daß anstelle von 17,6 g Styrol 17,6 g Methylmethaurylat verwendet werden. Es wird eine Emulsion, enthaltend ein Siloxan mit Einheiten der Formel H[CH2OOCC(CH3)CH2]25S(CH2)3SiO3/2 und CH3SiO3^-Einheiten . erhalten.
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- 15 -
Beispiel 4:
Aus den entsprechenden Trimethoxysilanen wird durch. Emulsionspolymerisation eine wäßrige Emulsion hergestellt, die 4,64$ eines Organosiloxane, bestehend aus etwa 95$ CEzSiO,/p- und etwa 5$ HS(CH5USiO5/2-Einheit en, enthält. 1000 g dieser Emulsion werden in einen 2-1-TJreihalskolben gegeben, der wie in Beispiel 2 beschrieben, ausgestattet ist. ffach dem Spülen mit Stickstoff werden in den Kolben 46,4g Äthylacrylat und 0,139 g Ammoniumpersulfat gegeben.(Zur Entfernung des Polymerisationsinhibitors wurde das Äthylacrylat vorher zweimal mit einer wäßrigen Lösung, die 5$ ITaOH und 20$ NaCl enthielt, und zweimal mit Wasser gewaschen.) Die so erhaltene Mischung wird 24 Stunden auf 700C erwärmt. Es wird eine durchscheinende Emulsion eines Siloxane mit Einheiten der Formel H(C2H5OOCCHCH2)5gS(CH215SiO5 /2 und CH5SiO5^-Einheiten erhalt en.
Beispiel 5:
Zu 1013,9 g der als Ausgangsprodukt gemäß Beispiel 4 verwendeten Organosiloxan-Emulsion werden zunächst 0,139 g Ammoniumpersülfat und dann innerhalb von 30 Minutentropfenweise ein Gemisch aus 23,2 g Methylmethacrylat und 23,2 g Äthylacrylat bei 7O0C und unbar-Stickstoff gegeben, lach 24 Stunden Rühren bei 700O wird eine trübe Emulaion einea Siloxana mit Einheiten
.1 0 9 082/ H5\i
BAD ORIGINAL
-H-
der Formel H[CH5OOCC(CH3)CH2]2O(C2H5OOCHCH2)2oS(CH2)5SiO3y2' und CE5SiO3/2-Einheiten erhalten.
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Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung von Organosiloxanen, dadurch, gekennzeichnet , daß in Emulsion befindliche Siloxane, enthaltend mindestens ein Gewichtsprozent Einheiten der allgemeinen Formel
worin A ein Alkylen- oder Arylenrest, R der Methyl- oder Phenylrest und η 0, 1 oder 2 ist, mit olefinischen Verbindungen mittels freier Radikale umgesetzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß als Organosiloxan-Emulsionen wäßrige Emulsionen eingesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e kennzeichne t , daß als Organosiloxane solche eingesetzt werden, worin die gegebenenfalls neben den Einheiten der Formel
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- 16 -
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vorliegenden Einheiten solehe der Formel R^SiO,/g sind, wobei R!t ein gegebenenfalls halogenierter Kohlenwasserstoff rest ist«-
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e k e η η ζ e i e h η e t , daß das η den Wert 0 hat, A der iropylenrest und R* der Methylrest ist,
·£.. Verf ahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e k eη η ζ eic hn e t t daß als olefinische Verbindungen solehe verwendet werden, die unter den jeweils angewandten Reäktionsbedlngungen nicht-polymerisierbar sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, d ad u r c h g e ken η - ζ e i e h η e t , daß als olefinische Verbindung Oeten-1 verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch g e -
k e η η zeichne t , daß als olefinische Verbindungen solehe verwendet werden, die unter den jeweils angewandten Reaktionsbedingungen polymerisierbar sind. .
8« Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η zeich η et , daß als olefinische Verbindungen Styrol, Hethylmethacrylat und/oder Ithylacrylat verwendet wird*
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DE19681795389 1967-09-25 1968-09-25 Verfahren zur Herstellung von mit Thioäthergruppen substituierten Organosiloxanen Expired DE1795389C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US67039667A 1967-09-25 1967-09-25
US67039667 1967-09-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1795389A1 true DE1795389A1 (de) 1972-01-05
DE1795389B2 DE1795389B2 (de) 1973-03-29
DE1795389C3 DE1795389C3 (de) 1977-03-03

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5079298A (en) * 1985-06-11 1992-01-07 Sunstar Giken Kabushiki Kaisha Silicon-containing polymer having comb-shape structure
US6201093B1 (en) 1998-01-21 2001-03-13 Huels Aktiengesellschaft Amino-functional polyorganosiloxanes, their production and use

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US5079298A (en) * 1985-06-11 1992-01-07 Sunstar Giken Kabushiki Kaisha Silicon-containing polymer having comb-shape structure
US6201093B1 (en) 1998-01-21 2001-03-13 Huels Aktiengesellschaft Amino-functional polyorganosiloxanes, their production and use

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Publication number Publication date
AT284440B (de) 1970-09-10
NL6813648A (de) 1969-03-27
US3532729A (en) 1970-10-06
FR1580752A (de) 1969-09-05
BE721305A (de) 1969-03-24
GB1205836A (en) 1970-09-16
NL139341B (nl) 1973-07-16
DE1795389B2 (de) 1973-03-29

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977