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DE1792505C - - Google Patents

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Publication number
DE1792505C
DE1792505C DE19681792505 DE1792505A DE1792505C DE 1792505 C DE1792505 C DE 1792505C DE 19681792505 DE19681792505 DE 19681792505 DE 1792505 A DE1792505 A DE 1792505A DE 1792505 C DE1792505 C DE 1792505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barium
oxidation
reaction
air
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681792505
Other languages
English (en)
Other versions
DE1792505A1 (de
DE1792505B2 (de
Inventor
Kemeny Giuho Dr Massa Gaboardi Mario Dr Verona Antrag auf Nichtnennung, (Italien)
Original Assignee
Kali Chemie AG, 3000 Hannover
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Chemie AG, 3000 Hannover filed Critical Kali Chemie AG, 3000 Hannover
Priority claimed from DE19681792505 external-priority patent/DE1792505B2/de
Priority to DE19681792505 priority Critical patent/DE1792505B2/de
Priority to DE19691907209 priority patent/DE1907209C3/de
Priority to CS598969A priority patent/CS149670B2/cs
Priority to GB4466469A priority patent/GB1277046A/en
Priority to FR6930843A priority patent/FR2017811B1/fr
Priority to US857049A priority patent/US3652217A/en
Publication of DE1792505A1 publication Critical patent/DE1792505A1/de
Publication of DE1792505B2 publication Critical patent/DE1792505B2/de
Publication of DE1792505C publication Critical patent/DE1792505C/de
Application granted granted Critical
Granted legal-status Critical Current

Links

Description

T 4
SfSxvdSfnSS ^f EbfnS0 iSt eS müglich' gesäuert- Γη die vorgelegte salzsaure Jodlösung läßt
wirt chafEenΟΛηΣ w '?urchzuföh™n. Aus man aus einer Pipette 50 ml der zu untersuchenden,
Γη tei nth? ^ZrJu ,? Jed0Ch Ci"e Stufe"^h! verdünnten Lösung einlaufen, wobei mit einem Glas-
wM m vie? St sechs Stufef" I "' Vorzu8swe^ stab gerührt wird und titriert nach Zugabe von Stärkerefsne wird unter Γ H Starben*. D"= Anzahl der 5 lösung als Indikator mit n/10 Natriumthiosulfatlösung.
?atsoroduttiön£-Hm T"? ΐ"* ^ gewünschte Die Reaktion sollte abgebrochen werden, wenn der
Sns aunts beerest w Ή d? ?TÖÜ* ^" Reak' Jodtiter' ausgedrückt als Verbrauch in ml n/10 J2-Lo-
iSS ffiSSr durch KÜh'Ung SUn^ml Lau^ nach der Odti inen Wert ergibt
ShreSe ffioSSr g SUn^ml Lau^ nach der Oxydati0n ei g
Die ReittnSSl- " „ der um °·5 bis 3· vorzugsweise 1 bis 3 Einheiten größer
S I f t T '^ ^ gleiche Größe 10 ist ^ ^ Hälfte des Wertes vor der Oxydation. Bei
ΊΤί Unterlchiedlih di Üb Odid
knnnf t T ^ ^ gleiche Größe 10 ist ^ ^ Hälfte des Wertes vor der Oxydation. Bei
saniert sein GlS ΪοΊΤί Unterlchiedlich dimen" Überschreitung des angegebenen Oxydationsgrades
°" dS Siw8?^ Volurnma bed.ngen, daß die treten bevorzugt folgende Reaktionen auf:
der Schwefelbariumlaum in allen Gefä Ren se
Vr ei zeit dS Siw8?^ Volurnma bed.ngen, daß die
\ervveilzeit der Schwefelbariumlaum in allen Gefä Ren
gleich ist. Bei unterschiedlicher DJmensionieruno"der 8^3 + Ba(0H^ + 2έ°2 + BaS8O3 + BaS03 + H
Reaktionsräume wird man für die ersten Stufen klei- 15 BaSAj + Ba(OH)2 + O2 + 2 BaSO3 + H2O
'^JSTT Ve fT"d"n und die Verweilzeit kürzen, d. h. es bilden sich schwer lösliche Schwefel-Barium-
* ZLo n den..foIgenden Stufcn die Verweilzeit in Sauerstoff-Verbindungen, die das ausgefallene Barium-
S^r ,3 w· die,Verrmgerte Reaktionsgeschwindig- hydroxid verunreinigen.
kct erhöht wird bei entsprechend größerer Dirnen- Diese Reaktionen treten euch ein, wenn kein PoIy-
SW'lZ^ J" ÄeaktI°nsfume- 20 sulfid in der Schwefelbariumlauge vorhanden ist. Um
. me andere gee.gnete Apparatur zur Durchführung den Anfall dieser Verbindungen möglichst gering zu
fi\™,n ΊΓβ >^l V"fahrens sind Oxydations- halten und ein Optimum bezüglich der Oxydations-
kconnen, die je nach abzuführender Wärmemenge mit .geschwindigkeit zu erzielen, ist es empfehlenswert, daß
' -n'rttni * Γρ u hlung versehen sein müssen das Molverhältnis von Gesamtschwefel zu Mono-
uno in denen durch E.nbau von Schikanen und/oder a5 suiridschwefel in der Bariumsulfid-Ausgangslösung
Frmen fur erne intensive Du.xhmischung der Schwefel- 1,2 bis 2, vorzugsweise 1,6 bis i,8, beträgt.
ba,iumlauge mit Luft gesorgt wird. Letzteres kann Als günstigste Oxydationstemperaturen haben sich
^l"i\-nln genAd.Ur? AVsb»Id.un8 der Kolonne als 45 bis 800C erwiesen, vorzugsweise 50 bis 550C. Die
Rührkolonne. Allerdmgs ist be. Verwendung von Oxy- Oxydationstemperatur hängt im gewissen Grade ab
dauonskolonnen em höherer Luftdruck notwendig. 30 von dem Molverhältnis von Gesamtschwefel zu Mono-
Die uxydationskolonne kann durch Böden in meh- sulfidschwefel in der Ausgangslauge. Bei einem MoI-
rcrc Reaktionsraume unterteilt sein. Der Einbau von verhältnis von 1,2 bis 1,5 sollte die Oxydationstempe-
Boden ist aber nicht unbedingt erforderlich; die ratur 65 bis 8O0C, vorzugsweise 68 bis 750C, betragen
Kolonne ist dann als V.elzahl ineinandergehender und bei einem Molverhältnis von 1,6 bis 1,9 = 45 bis
Rea.u.onsraume aufzufassen. 35 6οχ vorzugsweise 48 bis 53^_
Vorzugsweise werden Luft und Bariumsulfidlösung
im Gegenstrom geführt, so daß die schon weitgehend B e i :ä ρ i e 1
oxydierte Lösung mit der an Sauerstoff reichsten Luft Eine polysulfidhaltige Bariumsulfidlauge mit
in Berührung kommt und die infolge der Oxydations- ,^n n.
reaktion am stärksten an Sauerstoff verarmte Luft zur 40 1^ .'· "**
Oxydation der frisch eintretenden Bariumsulfidlösung WJ0 Bei(OH)2
dient. . 2,2% S (vorwiegend als Polysulfid)
Es versteht sich natürlich, daß anstatt Luft auch ein 80,3% H:!0,
anderes sauerstoffhaltiges Gas oder reiner Sauerstoff d. h. mit einem Verhältnis von Gesamtschwefel zu
zur Oxydation verwendet werden kann. 45 Sulfidschwefel von 1,7 und mit einem Jodtiter von
Eine besondere Schwierigkeit bei der Oxydation be- 23,2 ml n/10 Jodlösung/cm3 Lauge wird nach Zusatz
stand b.sher dann, daß während des Einblasen der von 4,5 g Separan NP 20® (Polyacrylamidpolymeres
Luft eine so starke Schaumbildung auftrat, daß ein der Fa. Dow Chemical) pro m3 Bariumsulfidlösung
rationelles Arbeiten nicht möglich war. Es wurde nun kontinuierlich in die in A b b. 1 dargestellte Oxy-
gefunden daß durch Zusatz von Flockungsmitteln die 50 dationsapparatur eingespeist.
Schaumbildung unterbunden werden kann. Schon eine In die Reaktoren der Oxydationsbatteiie wird etwa
geringe Menge von etwa 4 bis 5 g/m» Lauge verhindert 30 m3 Luft/m3 Lauge eingeblasen, d. h. 7,5 m3 Luft/m3
die Schaumbildung praktisch vollständig. Natürlich Lauge in jedes Gefäß. Während der Oxydation wird
kann je nach Zusammensetzung der Lauge auch eine durch Kühlung der Reaktionsgefäße die Temperatur
etwas größere Menge an Flockungsmittel erforderlich 55 auf etwa 5J0C gehalten. Die aus dem letzten Reak-
scin.. Mehr als 10 g/m3 dürften jedoch nur in seltenen tionsgefäß austretende Trübe hat folgende Zusammen-
Aiisnahmefallen notwendig sein. Als besonders geeig- Setzung:
net. haben sich Flockungsmittel auf Polyacrylsäure- 030/ BaS
ba-.is. und deren Derivate erwiesen. o'oo/ Ra(OHi
Es ist empfehlenswert, in der letzten Stufe die Oxv- 6o ,'c„',° c/ .a . , _ . ,,.. ..
dation abzubrechen, bevor die Hälfte des^ursprünglich IfJ/ ^ (vo-.egend als Polysulfide vorhegend)
in der Lauge vorhandenen Bariumsulfids zu Barium- 78*6 °/° H O*
hydroxid umgesetzi ist. Ein geeignetes Maß für den '
richtigen Zeitpunkt des Abbruchs der Reaktion ist der *) Diescr Wer' umfaßt neben BaS1O, sämtliche schwerlös-
Jodtiter Er wird wie folet bestimmt· fie lichen Bariurn-schwefel-SauerstofT-Verbindungen, also auch
ιη,ν,ι r ,., u- ,„ α ι ·· ' · . BaSO3, BaSO, u.a.m. und auch BaCO1.
IU ml der zu bestimmenden Losung werden auf
500 ml aufgefüllt. In einem Becherglas werden Die Trübe hatte einen Jodtiter von 12,6 ml n/10 Jod-
ml n/10 Jodlosung mit 5 ml 10%iger Salzsäure an- lösung pro ml Trübe. Zur Abtrennung von BaS,O, und
anderen schwerlöslichen Bariumverbindungen wie BaCO3 und BaSO3 wird sie in einer Klärspitze dekantiert und anschließend auf 15°C abgekühlt; dabei erfolgt die Auskristallisation des Ba(OH)2 · 8 HaO. Dieses wird abfillriert und hat die folgende Zusammensetzung:
80,4% Ba(OH)11 · 8 H2O 0,4% BaS 2,0% BaS8O,
17,2% H1O
Dieses Roh-Barythydrat kann durch Umkristallisation auf den gewünschten Reinheitsgrad gebracht werden.
Pro Tonne Ausgangslauge wurden 152,3 kg Roh-Barythydrat und 848 kg Mutterlauge folgender Zusammensetzung erhallen:
9,5% BaS 2,7% Ba(OH)2
4,2% S (vorwiegend als Bariumpolysulfide) 83,6% H,0 5
66% der Mutterlauge werden im Kreislauf zum Lösen von frischem Schwefelbarium zurückgefühlt; die restlichen Anteile der Mutterlauge werden aus dem Bariumhydroxid-Prozeß ausgeschleust und für die Her-ίο stellung anderer Bariumverbindungen verwendet. Damit ergibt sich eine Erhöhung der Ausbeute an Bariumhydroxid von 37,4 auf 76,8 %, bezogen auf eingesetztes Barium. Da jedoch auch die restlichen 34% Mutterlauge auf Bariumverbindungen aufgearbeitet werden kann, eine quantitative Aufarbeitung der restlicher 34% Mutterlauge vorausgesetzt, eine etwa i»6%ig< Ausbeute, bezogen auf Barium, erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 Form so lange mit Luft oxydiert wird, bis eine Probe Patenfinsnriirhr- der Reaktionsmasse keine Zunahme der Alkalität ratentansprucne. mehr erkennen |äßt Aus der Reaktionsmasse wird das Bariumhydroxid mit heißem Wasser extrahiert.
1. Verfahren zur Herstellung von Bariumhy- 5 In der deutschen Patentschrift 519 891 wird die droxid durch Oxydation einer bariumpolysulfid- Herstillung von Bariumhydroxid durch partielle Oxyhaltigen Bariumsulfidlauge mit einem sauerstoff- dation von Bariumsulfidlösungen unter gleichzeitiger haltigen Gas bei Temperaturen zwischen 45 und Gewinnung von Bariumpolysulfid bei einer Temperatur 8O0C, dadurch gekennzeichnet, daß von über 50°C beschrieben. In dem dazugehörigen man die Bariumsulfidlösung, kontinuierlich in den iw Zusatzpatent 526 796 wird festgestellt, daß sich die Reaktionsraum einleitet, die Oxydation in mehreren Oxydation auch bei Temperaturen unter 50°C durchhintereinandergeschalteten Stufen durchführt, die führen läßt, sofern in der Bariumsulfidlösung PoIyentstehende trübe Reaktionslösung laufend abläßt sulfid oder gelöster Schwefel vorhanden ist.
und nach Entfernung der Trübstoffe abkühlt und Allen diesen Verfahren ist gemeinsam, daß sie dis-
das auskristallisierte Bariumhydroxid abtrennt. i = kontinuierlich betrieben werden. Sie haben bisher auch
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- keinen Eingang in die Technik gefunden,
zeichnet, c1;Q man die Oxydation in einer Oxy- Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von dationskolonne durchführt, deren Temperatur Bariumhydroxid durch Oxydation einer bariumpolydurch Außen- und/oder Innenkühlung eingestellt sulfidhaltigen Bariumsulfidlauge mit einem sauerstoffwird und in der zur intensiven Durchmischung der ao haltigen Gas bei Temperaturen zwischen 45 und 800C Luft mit der Schwefeibariurnlauge Schikanen und/ gefunden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß rna.i oder Fritten eingebaut sind. die Bariumsulfidlösung kontinuierlich in den Reak-
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- tionsraurn einleitet, die Oxydation in mehreren hinterzeichnet, daß die Oxydation in einer Rührkolonne einandergeschalteten Stufen durchführt, die entstedurchgeführt wird. as hende trübe Reaktionslösung laufend abläßt und nach
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- Entfernung der Trübstoffe abkühlt und das auskristaldurch gekennzeichnet, daß die Oxydation in der Iisierte Bariumhydroxid abtrennt.
Endstufe abgebrochen wird, bevor die Hälfte des Es wurde nämlich festgestellt, daß die Oxydation in der Bariumsulfidlauge vt handenen Schwefel- zwar am Anfang relativ rasch verläuft, die Reaktionsbariums umpjsetzt ist, vorzugsweise wenn der Jod- 30 geschwindigkeit jedoch mit fortschreitender Reaktion titer der oxydierten Lauge, ausgedrückt in ml n/10 stark abnimmt. Die daraus sich ergebenden Schwierig-J,-Lösung pro ml Bariumsulfidiauge, um 0,5 bis keiten für einen kontinuierlichen Betrieb werden erfin-3 Einheiten, vorzugsweise 1 bis 3, größer ist als die dungsgemäß dadurch behoben, daß die Oxydation in Hälfte des entsprechenden Wertes vor der Oxy- mehreren hintereinandergeschalteten Stufen ausgedation. 35 führt wird. Bei dieser ArbeitsweLe findet der Hauptteil
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- der Reaktion in den ersten Gefäßen bzw. Reaktionsdurch gekennzeichnet, daß der Bariumsulfidlösung räumen statt und wird in den nachfolgenden Stufen zu ein Flockungsmittel zugesetzt wird. Ende geführt.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, da- Eine geeignete Apparatur für die Durchführung des durch gekennzeichnet, daß das Molverhältnis von 40 Verfahrens ist in der beiliegenden A b b. 1 dargestellt. Gesarntschwefei zu Munusuifidschwefei in der Sie besteht aus einer Batterie von 4 hintereinanderge-Bariumsulfid-Ausgangslösung 1,2 bis 2,0, Vorzugs- schalteten Reaktionsgefäßen A, B, C, D, die mit einem weise 1,6 bis 1,8, beträgt. Kühlmantel 12 und einer wirksamen RührvorrichtungS
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, da- versehen sind, dem Luftkompressor 3, dem Durchfluß- durch gekennzeichnet, daß die Oxydation bei einem 45 messer 1 für den Laugenzulauf und den DurchfluD-Molverhältnis von Gesamtschwefel zu Monosulfid- messern la, Ib, Ic und Id für die Regelung der Lufc- schwefel in der Bariumsulfidlösung von 1,2 bis 1,5 menge.
bei Temperaturen von 65 bis 8O0C, vorzugsweise Die Apparatur wird wie folgt betrieben: Diezuoxy-
bei 68 bis 75°C, und bei einem Molverhältnis von dierende Bariumsulfidlösung tritt über den Durchfluß-1,6 bis 1,9 bei Temperaturen von 45 bis 60°C, vor- 50 messer 1 von oben bei 7 in das Reaktionsgefäß A ein. zugsweise bei 48 bis 530C. ausgeführt wird. Gleichzeitig wird Luft vom Kompressor 3 über den
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, Durchfiußmesser la bei 6 über ein Tauchrohr unterdadurch gekennzeichnet, daß die hintereinanderge- halb des Rührers in die Bariumsulfidlösung gedrückt, schalteten Reaktionsgefäße jeweils mit einer Luft- Durch lebhaftes Rühren, beispielsweise mittels eines ruführung, einer Rührvorrichtung und einem 55 Korbrührers, werden Lauge und Luft außerordentlich Kühlmantel versehen sind. intensiv gemischt. Die Lauge fließt über den Austritt 8
zum zweiten, genauso konstruierten Oxydationsgefäß B, in das in gleicher Weise Luft geblasen wird.
Dieser Ablauf wiederholt sich völlig analog im 3. und
60 4. Oxydationsgefäß C und D. Zur Kühlung sind die Oxydationsgefäße mit einem Kühlmantel 12 versehen, in den bei 10 das Kühlwasser eintritt und bei U ab-
Die Gewinnung von Bariumhydroxid durch Hydro- läuft. Die Abluft verläßt die Reaktionsgefäße bei 9. lyse einer Bariurnsulfidlösung unter gleichzeitigem Die fertig oxydierte Lauge verläßt das 4. Oxydations-Einleiten von Luft ist bekannt. «5 gefäß D bei 8 und wird in die nachgeschaltete Kristalli-
So wird in der deutschen Patentschrift 415 897 ein sationsanlage gepumpt.
Verfahren zur Herstellung von Bariumhydroxid be- Es wird betont, daß das erfindungsgemäße Verfahren
»'.'!rieben, bei dem Rohschwefelbarium in hydratischer auch in mehr als vier hintereinandergeschalteten Ge-
DE19681792505 1968-09-11 1968-09-11 Kontinuierliches verfahren zur herstellung von bariumhydroxid Granted DE1792505B2 (de)

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GB4466469A GB1277046A (en) 1968-09-11 1969-09-10 A method of continuously producing barium hydroxide
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