DE1784379U - Kindersitz. - Google Patents
Kindersitz.Info
- Publication number
- DE1784379U DE1784379U DEF15809U DEF0015809U DE1784379U DE 1784379 U DE1784379 U DE 1784379U DE F15809 U DEF15809 U DE F15809U DE F0015809 U DEF0015809 U DE F0015809U DE 1784379 U DE1784379 U DE 1784379U
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat
- chair
- child seat
- armrests
- seat plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D1/00—Children's chairs
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47D—FURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
- A47D1/00—Children's chairs
- A47D1/002—Children's chairs adjustable
- A47D1/004—Children's chairs adjustable in height
Landscapes
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
- Anmelderin : August Fröscher KG Sitzmöbelfabrik Steinheim/Murr Vertreter : Patentanwalt Dipl.-Ing.Max Bunke Stuttgart S Danneckerstr. 7 Kindersitz Das Gebrauchsmuster stellt einen mit verschiedener Sitzhöhenlage in Verbindung mit Armlehnen aufweisenden Stühlen, besonders Friseurstühlen, verwendbaren Kindersitz dar o Das Neue besteht zunächst darin, daß die zweckmäßig gepolsterte Sitzplatte des Sitzes zum Auflegen auf die Armlehnen eines Stuhles ausgebildet ist. Der Kindersitz läßt sich also in Verbindung mit allen Stühlen9 die Armlehnen haben, in einfacher Weise verwenden. Er ist besonders für die Benutzung in Friseursalons geeignet, da die Friseurstühle in aller Regel Armlehnen aufweisen und überdies selbst hohenverstellbar sind, so daß mit der Höhenverstellung des Stuhles sich zugleich die Höhenlage des Auflagesitzes ändert.
- Bei einer Ausführungsform des neuen Kindersitzes ist die Sitzplatte dadurch zum Auflegen auf die Armlehnen eingerichtet, daß an ihr Arme angebracht sind, die ihrerseits so angeordnet und bemessen sind, daß sie sich auf die Armlehnen eines Stuhles auflegen lassen. Diese Arme sind zweckmäßig bügel= förmig ausgebildet und an den auf die Armlehnen aufzulegenden Stellen mit Gleitschutzmitteln, vorzugsweise mit übergeschobenen Muffen aus Gummi od. dgl. ausgerüstete Eine weitere Ausbildung des erfinderischen Raumformgedankens besteht darin, die Arme als winkelförmige, z.B. aus Rohr gebogene Bügel auszubilden, deren eine Schenkel sich im wesentlichen parallel zur Sitzfläche und deren andere Schenkel sich im wesentlichen rechtwinklig zur Sitzfläche erstrecken. Wenn die Sitzplatte doppelseitig verwendbar gemacht wird, ergibt sich hierbei der Vorteil, daß in der einen Lage, in der die rechtwinklig zur Sitzfläche verlaufenden Bügelabschnitte nach oben weisen, diese Abschnitte Seitenlehnen bilden, wie es besonders für kleinere Kinder zweckmäßig ist, 9 während dieselben Abschnitte bei umgewendeter Sitzplatte nach unten zwischen die Armlehnen des Stuhles fassen, also den Auflagesitz gegen seitliches Verschieben sichern, wie es für größere und lebhaftere Kinder zweckmäßig ist. Die Bügel können jedoch auch Ansätze aufweisen, die eine Sicherung gegen seitliches Verschieben auch bei der ersten erwähnten Stellung aufweisen, in der die rechtwinklig zur Sitzfläche gerichteten Bügelabschnitte nach oben ragen.
- Die zuletzt beschriebene Ausführungsform läßt sich leicht so ausbilden, daß die Sitzplatte einen Abstand von den auf die Stuhlarmlehnen aufzulegenden Flächen hat, so daß sie bei unveränderter Höhenlage der Stuhlarmlehnen höher oder tiefer liegt, je nachdem, ob der Sitz von der einen Seite oder, umgewendet, von der anderen Seite aufgelegt wird. In vorteilhafter und sinngemäßer Weise ist dabei die höhere Lage diejenige, in der die rechtwinklig zur Sitzfläche stehenden Bügelabschnitte seitenlehnenartig nach oben ragen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausfuhrungsbeispiel.
- Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung des Oberteils eines Friseurstuhls, auf dessen Armlehnen ein neuerungsgemäß ausgebildeter Kindersitz aufgelegt isto Fig. 2 und 3 sind schematische Teilvorderansichten bei in zwei verschiedenen Lagen aufgelegtem Sitze Der Oberteil des zweckmäßig höhenverstellbaren Friseurstuhles weist u=ao einen Sitzrahmen 1 auf, auf den ein Sitzpolster 2 aufgelegt ist. Er hat Armlehnen 3 und 4 und eine gepolstert Rückenlehne 250 Auf die Armlehnen 3 und 4 des Stuhles ist der neuerungsgemäß ausgebildete Kindersitz aufgelegte der eine doppelseitig zu verwendende Sitzplatte 5 aufweist, deren eine Sitzfläche durch das Polster 6 und deren andere Sitzfläche durch das Polster 7 gebildet ist.
- Die Sitzplatte 5 ist an aus Rohr gebogenen, winkelförmigen Bügeln befestigt, deren eine Schenkel 8 bzwo 10 sich parallel zu den Sitzflächen erstrecken, während ihre anderen Schenkel 9 bzw. 11 rechtwinklig zur Sitzfläche stehen. Auf diejenigen Abschnitte der sich parallel zu der Sitzfläche erstreckenden Bügelteil 8 und 10, mit denen der Sitz auf die Armlehnen 3 und 4 des Stuhles aufgelegt wird, sind als Gleitschutzmittel Muffen 12 aus Gummi ode dglo aufgebrachte Der Sitz läßt sich so auflegens daß die sich rechtwinklig zur Sitzfläche erstreckenden Bügelteile 9 und 11 zwischen den Armlehnen 3 und 4 des Stuhles nach unten weisen, wie in Bgol und 2 gezeigt, oder so, daß sie nach oben weisen, wie in Fig3 dargestellt ; hierbei ergibt sich, wie zwischen Figo 2 und 3 angezeigt, ein Höhenunterschied h.
- An der als Vorderkante zu benutzenden Sitzkante ist ein Schutzlappen 13 befestigt, der aus Leder Kunstleder, Gummi ; Gummiersatzstoffen, Kunststoffolien od. dgl. bestehen kann und bis unter den Sitzrahmen 1 des Stuhles herabreichto Der Schutzlappen verhindert es daß die auf der Sitzplatte sitzenden Kinder mit ihren Schuhen den Sitzrahmen 1 und das Sitzpolster 2 des Stuhles beschädigen oder beschmutzen. Bei dem in Fig. 1 gezeichneten Beispiel ist der Schutzlappen 13 an der Sitzplatte 5 mit Polsternägeln 14 befestigt. Statt dessen könnte er auch durch eine Leiste gehalten sein. Während er bei der in Fig. 1 gezeichneten Stellung so fällt, daß die Polsternägel t4 sichtbar sind, fällt er bei in die Stellung nach Fig. 3 gebrachtem Sitz über die Polsternägel.
- Bei dem gezeichneten Beispiel ist davon ausgegangen, daß die Sitzplatte mit den Haltebügels fest verbunden ist, z.B. so, daß in die Platte Zapfen eingesetzt sind, die durch in den Bügeln vorgesehene Löcher gehen und bei 15 vernietet sind. Es ist jedoch auch möglich, eine lösbare Verbindung vorzusehen, z.B. so, daß auf den aus den BUgellöchern herausragenden Zapfenenden Flügelmuttern vorgesehen sind und daß mehrere Löcher in verschiedener Höhe vorgesehen sind, so daß die Sitzplatte'in verschieden großen Abständen von den Auflageflächen mit den Bügeln verbunden werden kann.
- Schließlich kann die Verbindung zwischen der Platte und den Bügeln auch stufenlos einstellbar ausgebildet sein, z.B. unter Verwendung von Klemmschellen oder-muffen.
Claims (6)
- Schutzansprüche 1) Mit verschiedener Sitzhöhenlage in Verbindung mit Armlehnen aufweisenden Stühlen besonders Friseurst ! ihlen, verwendbarer Kindersitz, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig gepolsterte Sitzplatte des Sitzes für das Auflegen auf die Armlehnen eines Stuhles ausgebildet ist.
- 2) Kindersitz, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sitzplatte Arme angebracht sind, die so angeordnet und bemessen sind, daß sie sich auf die Armlehne eines Stuhles auflegen lassen.
- 3) Kindersitz nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeichnet, daß die Arme bügelförmig ausgebildet sind.
- 4) Kindersitz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich-
net, daß die Armbügel an den auf die Armlehnen des Stuhles aufzulegenden Stellen mit Gleitschutzmitteln, vorzugsweise mit aufgeschobenen Muffen aus außen geripptem Gummi oodglo - 5) Kindersitz nach Anspruch 1 bis 4y dadurch gekennzeichnet, daß die Armbügel winkelförmige, z.B. aus Rohr gebogene, Bügel sind, deren eine Schenkel sich im wesentlichen parallel zur Sitzfläche und deren andere Schenkel sich im wesentlichen rechtwinklig zur Sitzfläche erstrecken.
- 6) Kindersitz nach Anspruch 1 bis 5c dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte an den sich rechtwinklig zur Sitz-
fläche erstreckenden Bügelabschnitten-gegebenenfalls daß die die aufzulegenden Flächen aufweisenden Teile doppel- 0 ist. 8) Kindersitz nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, da- durch gekennzeichnet daß an einer als Vorderkante zu be-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF15809U DE1784379U (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Kindersitz. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF15809U DE1784379U (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Kindersitz. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1784379U true DE1784379U (de) | 1959-03-05 |
Family
ID=32858696
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF15809U Expired DE1784379U (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Kindersitz. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1784379U (de) |
-
1958
- 1958-11-22 DE DEF15809U patent/DE1784379U/de not_active Expired
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