DE1774025U - Kappenverschluss, insbesondere schraubkappenverschluss, fuer flaschen. - Google Patents
Kappenverschluss, insbesondere schraubkappenverschluss, fuer flaschen.Info
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- DE1774025U DE1774025U DEM28709U DEM0028709U DE1774025U DE 1774025 U DE1774025 U DE 1774025U DE M28709 U DEM28709 U DE M28709U DE M0028709 U DEM0028709 U DE M0028709U DE 1774025 U DE1774025 U DE 1774025U
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Kappenverschluß insbesondere Schraubkappenverschluß für Flaschen Die Neuerung bezieht sich auf einen Xappenverschluß, insbe- sondereauf einen Soh1"aubkappenverschluß : tUr Flaschen. der eine aus elastisch nachgiebigem Material bestehende Dichtungseinlage aufweist, die ein Auftrag-oder Entnahmegerätt z. B. ein Tropf- - Kappenverschlüsse dieser Art werden beispielsweise zum Verschließen von solchen Flaschen benutzt, denen mit dem erwähnten Gerät nur eine geringe Menge des jeweiligen Inhaltes entnommen
wird* Dabei dient die Kappe gleichzeitig als bequem in der Hand - Die scheibenförmige Dichtungseinlage wird in einem solchen Fall durch einen dünnen, beim Eindrücken der Dichtungseinlage in die Verschlußkappe sich umlegenden Flansch festgelegte Bei klebenden Flüssigkeiten, beispielsweise bei Nagellack, ist diese Art des Festlegen der Dichtungseinlage jedoch unzureichend, da bei einem kaum zu vermeidenden Ankleben der Dichtungseinlage an der Flaschenmündung das öffnen des Verschlusses ein unbeabsichtigtes Lösen der Verschlußkappe von dem jeweiligen Entnahme-oder Auftraggerät, bzw. von der das Gerät tragenden Dichtungseinlage zur Folge hat.
- Die Neuerung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile ; sie besteht ihrem Wesen nach darin, daß die das Auftrag- oder Entnahmegerät tragende Dichtungseinlage in der jeweiligen Kappe durch eine Zapfenloch-Verbindung festgelegt ist, die aus einer mit achsparallelen Zähnen ausgestatteten, am Boden der Schraubkappe vorgesehenen besonderen Halterung und einem mit der elastischon Dichtungseinlage einstückig hergestellten Gegenstück besteht, dessen elastisches Material beim axialen Zusammenschieben und/oder Verdrehen der einzelnen Teile der Halterung zwischen die erwähnten Zähne eindringt und zumindest in, der einen Richtung ein Verdrehen der einzelnen Teile gegeneinander verhindert.
- Dieser neuartige Kappenverschluß hat vor allem den Vorteil, daß er selbst bei stark klebenden Flüssigkeiten verwendbar ist, da durch die Anordnung der Zähne beim Abschrauben der Kappe auf jeden Fall eine so große Kraft auf die Dichtungseinlage übertragen wird, daß die Klebeverbindung reißt und die Kappe mitsamt der Einlage und dem Entnahme- oder Auftraggerät von der jeweiligen Flasche abgenommen werden kann. Die Fertigung der Zähne bereitet keinerlei Schwierigkeiten, da die Kappen gepreßt oder ge-
spritzt werden, also durch Arbeitsvorgänge entstehen, die von - Die Formschlußverbindung zwischen der mit achsparallelen Zähnen ausgeführten Haltering am Boden der Schraubkappe und dem mit elastischem Formschluß an dem Halteteil anliegenden Gegenstück der Dichtungseinlage kann gemäß der Neuerung dadurch
verbessertwerden, wenn man die Zähne als sägezahaformige Sperr- zähneausführt, die in der dem Abschraubsinn entsprechenden Dreh- richtung geneigt verlaufen. Dadurch drücken sie nämlich beim Abschrauben der Kappe die Zähne mit ihren scharfen Zahnkanten und steilen Zahnflanken in das elastische Gegenstück der - Die Halterung für die Dichtungseinlage kann neuerungsgemäß von einem an den Kappenboden angeformten Zapfen gebildet sein, der auf seiner Mantelfläche die achsparallelen Sperrzlhne trägt und in einen Hohlzylinder der Dichtungseinlage eingreift. Anstatt einens Zapfens kann aber im Boden der jeweiligen Kappe auch eine mit achsparallelen Zähnen ausgestattete Bohrung vorgesehen werder in die ein Zylinderfortsatz der Dichtungseinlage eingedrückt wird* Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung weist die Dichtungseinlage einen ringartigen und verhältnismäßig dünnen Teil auf, der mit einem Abstand gegenüber der Bodenfläche der jeweiligen Kappe abgestützt ist, wobei die Abstützung so an den Rändern erfolgt, daß zwischen Einlage bzw. ihrem Ringteile
undBoden im Querschnitt drei-oder viereckige Hohlräume ent- - Für den Fall, daß diese an und für sich schon gute Abdichtung noch weiter verbessert werden soll, empfiehlt es sich nach \ der Neuerung, die Dichtungseinlagen vor den ringartigen Dichtungsteilen mit zentrisahen Mittelteilen auszustatten, die den jeweiligen Flaschenmündungen angepaßt sind und daher als abdichtende Stopfen wirken.
- In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen: Fig.1 einen Schraubkappenverschluß für eine Nagellackflasche im senkrechten Längsschnitt ; Fig.2 eine Unteransicht der Schraubkappe des Verschlusses gemäß Fig. 11 ohne die Dichtungseinlage und das Auftraggerät; Fig.3 eine gegenüber den Fig.1 und 2 geänderte Aueführungsform eines Verschlusses für eine Nagellackflasche, ebenfalls im Längsschnitt und
Fig. 4 eine Unteransicht der Schraubkappe nach Fig. 3. Die Schraubkappe 1 gemäß Fig. 1 tragt an ihrer Bcdenflche 2 einen zentrischen, im wesentlichen zylindrinchen Zapfen 3, der an seinem Umfang mit parallel zur Achse des Zapfens 3 verlaufen- - Die Dichtung. einlage 9 besteht aus dem Hohlzylinderteil 10, der übrigens das elastische Gegenstück zu dem Zapfen 3 darstellt, und dem konischen Dichtungsflansch 11, der an den zylindrischen Teil 10 angeformt ist und sich mit seinem Außenrand 12 in die reohtwinkelige Ecke zwischen der Bodenfläche 2 der Schraubkappe 1 und ihrer inneren Zylinderfläche 5 legt. An dem zylindrischen Tei 10 sitzt der als Rohr 13 ausgeführte Stiel für den Pinsel 14, der zum Auftragen des Nagellackes dient.
- Der zylindrische Teil 10 der Dichtungseinlage 9 ist mit seinem AuBendurchmesser derart auf den Durchmesser der zu verschließenden Nagellackflasche abgestimmt, daß er deren Hals
pfropfenartig verschließt. Der konische Flansch 11 legt eich - Durch das Eindrücken den zylindrischen Teiles 10 der Dichtungseinlage 9 in den Flaschenhals wird der Radialdruck, mit dem der zylindrische Teil den gezahnten Zapfen 3 der Schraubkappe 1 umspannt, ganz wesentlich verstärkte so daß eich das elastische Material des zylindrischen Teiles 10 tief in die Zahnlücken zwischen den Sperrzähnen 4 des Zapfens 3 eindrückt, wodurch ein sehr kräftiger Formschluß zwischen dem Zapfen 3 und der Dichtungseinlage 9 zustande kommt.
- Beim Abschrauben der Schraubkappe 1 hält dieser kräftige Formschluß zunächst noch an, solange sich der zylindrische Teil der Dichtungseinlage noch innerhalb des Flaschenhalses befindet.
- Da außerdem das Abschrauben der Schraubkappe 1 in einem durch den Pfeil 15 in Fig. 2 dargestellten Drehsinn erfolgt, drücken sich die Sperrzähne 4 fest in das elastische Material des zylindrischen Teiles 10 hinein und nehmen die gesamte Dichtung einwandfrei mit, sogar dann, wenn z.B. durch leicht angetrockneten zähen Nagellack ungewollt größere Haftkräfte vorhanden ibein sollten.
- Nach den Fig.3 und 4 ist kein Zylinderansatz 3 vorhanden, vielmehr weist die Kappe 1 eine Bohrung 16 auf, die jedoch - ähnlich wie der Zapfen 3 nach den Fig. 1 und 2-mit Zähnen 4 ausgestattet ist. In diese verzahnte Bohrung 16 greift ein zylindrischer Ansatz 17 ein, der einer ebenfalls mit 9 bezeichneten, jedoch gegenüber der bereits erwähnten Einlage 9 etwas geänderten Dichtungseinlage angehürt. Wird nun bei dieser Aus-
führung die Schraubkappe 1 auf eine Flaschenmündung aufge- - Beim weiteren Aufschrauben legt sich dann der Mündungsrand der nicht dargestellten Flasche an einen ringartigen Dichtet-
teil 18, der innen an dem Zylinder 17 und außen durch ein Hohl- zylinderstUok 19 gegenüber dem Kappenboden 2 abgestützt ist. Bei der neuerungsgemäßen Ausführung sindalso praktisch zwei zügliche Abdichtung zustande kommt. Schutzanaprüche !
Claims (1)
- Schutzansprüche
2. Kappenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß d1e'Zähne (4) als 8l1gezehnfõrmige Sperrzähne auegefUhrt sind und in der dem Absohraubainn entsprechenden Drehrichtung (Pfeil 15) geneigt verlaufen. 4* Kappenverschluß nach den Anepriichen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß zur Halterung der Dichtungseinlage (9) im Boden (2) der jeweiligen Kappe (1) eine mit achsparallelen Zähnen (4) 5. Kappen « verschluß nach den Ansprüchen 1 bis 4t dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungseinlage (9) einen ringartigen undverhältnismäßig dünnen Teil (11 oder 18) aufreißt, der mit einem 6. Kappenverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 5. dadurch gekenn- zeichnet, daß die Dichtungseinlage (9) vor den ringartigen Dich- tungsteilen (11 oder 18) einen zentrischen Mittelteil (10) auf-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM28709U DE1774025U (de) | 1958-07-12 | 1958-07-12 | Kappenverschluss, insbesondere schraubkappenverschluss, fuer flaschen. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM28709U DE1774025U (de) | 1958-07-12 | 1958-07-12 | Kappenverschluss, insbesondere schraubkappenverschluss, fuer flaschen. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1774025U true DE1774025U (de) | 1958-09-11 |
Family
ID=32837477
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM28709U Expired DE1774025U (de) | 1958-07-12 | 1958-07-12 | Kappenverschluss, insbesondere schraubkappenverschluss, fuer flaschen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1774025U (de) |
-
1958
- 1958-07-12 DE DEM28709U patent/DE1774025U/de not_active Expired
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