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DE1760252B1 - Vorrichtung zum Bereitstellen von Naehetiketten - Google Patents

Vorrichtung zum Bereitstellen von Naehetiketten

Info

Publication number
DE1760252B1
DE1760252B1 DE19681760252 DE1760252A DE1760252B1 DE 1760252 B1 DE1760252 B1 DE 1760252B1 DE 19681760252 DE19681760252 DE 19681760252 DE 1760252 A DE1760252 A DE 1760252A DE 1760252 B1 DE1760252 B1 DE 1760252B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
label
folding
channel
gripping jaws
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681760252
Other languages
English (en)
Inventor
Ramsey Willard A
Coln Aaron G
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HER MAJESTY IND Inc
Original Assignee
HER MAJESTY IND Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HER MAJESTY IND Inc filed Critical HER MAJESTY IND Inc
Priority to DE19681760252 priority Critical patent/DE1760252B1/de
Publication of DE1760252B1 publication Critical patent/DE1760252B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40Controls; Safety devices
    • B65C9/42Label feed control

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Nähetiketten und geht aus von einer Etikettenschneid- und -faltmaschine mit einer Einrichtung zum registerhaltigen, taktweisen Vorschieben des Etikettenbandes, mit einem fotoelektrischen Taster zum Feststellen von registerhaltig auf dem Etikettenband angeordneten Markierungen, mit einer Steuereinrichtung zum Unterbrechen des Antriebs nach jeder Förderung eines Etiketts, mit einem Messer zum Abtrennen des jeweils vordersten Etiketts und mit Faltwerkzeugen zum Falten des Etiketts, wie sie durch die USA.-Patentschrift 1 984657 bekanntgeworden ist. Auch zeigt das USA.-Patent 2279 843 bereits einen vertikalen Führungskanal für das abgetrennte Etikett.
  • Im Stand der Technik ist es üblich gewesen, daß die Näherin jedes Etikett, das sie an einem Kleidungsstück anbringt, zunächst am losen Ende der bedruckten oder gewobenen endlosen Rolle von Etiketten ergreift und das Etikett in der Mitte des Bereiches der bedruckten Angabe faltet, so daß Teile der Angaben auf der Vorder- und der Hinterseite der gefalteten Etiketten liegen. Das Etikett wird von Hand von der Rolle der Etiketten abgetrennt, und seine Enden werden in den Saum eines Kleidungsstückes eingefügt und durch die Nähmaschine darin festgenäht. Das lose Ende des Bandes auf der Rolle wird dann fallen gelassen und muß von Hand wieder ergriffen werden, wenn ein anderes Etikett gebildet und an einem Kleidungsstück angebracht werden soll. Die obigen Schritte sind ziemlich umständlich und zeitraubend, und der Arbeitsgang des Anbringens der Etiketten war von jeher von geringem Wirkungsgrad und kostspielig.
  • Es sind Maschinen nach dem Stand der Technik bekannt, um Material zum Herstellen von Etiketten zur allgemeinen Anbringung und zum Falten der geschnittenen Kanten der Etiketten zuzuführen und abzuschneiden. In der früheren Technik sind auch fotoelektrische Abfühleinrichtungen bekannt, die im Zusammenhang mit der Abgabe und dem Abschneiden von Etiketten verwendet werden. Aber keine dieser Lehren nach dem Stand der Technik eignet sich, um die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe zu lösen, nämlich automatisches Zuführen, Abschneiden, Falten und einzelnes Darbieten der Etiketten für eine Näherin zu erzielen, wobei die gedruckten Angaben darauf in der richtigen Lage angeordnet sind.
  • Nach der Erfindung wird nun das Etikett am Ende der Faltklinge im Bereich des Tastschalters bereitgestellt, so daß die Faltklinge gleichzeitig mehrere Funktionen ausübt: 1. Faltung des Etiketts, 2. Transport des Etiketts, 3. lagengenaue Bereithaltung des Etiketts und 4. Betätigung des Tastschalters.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß einem vertikalen Führungskanal ein horizontaler, an seinem vorderen Ende mit Greifbacken versehener Faltkanal nachgeschaltet ist, in welchem eine hin-und hergehende Faltklinge geführt ist, welche jedes abgetrennte Etikett durch den Faltkanal führt und gleichzeitig in im wesentlichen gleiche Halbabschuitte um ihre Vorderkante faltet und zwischen die Greifbacken führt, so daß das gefaltete Etikett mit seiner Faltlinie über das vordere Ende des Faltkanals hin- ausragt und daß am vorderen Ende des Faltkanals ein in den Faltkanal ragender Tastfinger eines Schalters angeordnet ist, dergestalt, daß durch die Abnahme von Hand des mit seinen gefalteten Enden im Bereich der Greifbacken und des Tastfingers bereitgestellten Etiketts der Schalter betätigt und in bekannter Weise der Antrieb zur Förderung des Folgeetiketts eingeschaltet wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der schematischen Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und anschließend näher erläutert.
  • F i g. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt im wesentlichen durch die Mitte des Gerätes, wobei Teile in Seitenansicht gezeigt sind und wobei die Etikettenschneid- und Falteinrichtung in zurückgezogener oder Ruhestellung steht; Fig. 2 ist eine bruchstückweise Schnittansicht ähnlich der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, wobei die Schneid- und Falteinrichtung in Arbeitsstellung gezeigt ist; Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4 ist eine bruchstückweise Draufsicht von unten, ungefähr nach der Linie 4-4 der F 1 g. 2; Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Gerätes auf die Seite gegenüber der gesehen, die in F i g. 1 gezeigt ist; F i g. 6 ist eine perspektivische Ansicht von mehreren Etiketten vor dem Zertrennen und Falten; F i g. 7 ist eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Etikettes nach dem Zertrennen und Falten, und Fig. 8 ist eine weitere perspektivische Ansicht eines einzelnen Etikettes, das am Saum eines Kleidungsstückes angebracht ist.
  • In den Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen, ist 15 das Rahmengestell oder der Trägeraufbau des Gerätes, das im allgemeinen aus einem Paar im Abstand voneinander liegender gegenüberliegender senkrechter Seitenplatten 16 besteht, die am besten starr etwa durch Querteile 17 miteinander verbunden sind. Wie dargestellt, bildet das Gerät eine schmale senkrecht aufragende mechanische Einheit, die direkt auf der Nähmaschine montiert werden kann, so daß die Etiketten der Näherin zum Abnehmen in einer sehr bequemen Stellung dargeboten werden. Das elektronische, noch zu beschreibende Steuergestell, das die erforderlichen Stromkreise und das Solenoidluftventil aufnimmt, ist unter dem Nähmaschinentisch montiert, um zu vermeiden, daß der Arbeitsbereich versperrt wird.
  • Die mechanische Einheit oder der mechanische Abschnitt des Gerätes weist fernerhin einen oberen waagerechten, engen Führungskanal 18 auf, der von einem Paar Platten 19 und 20 gebildet wird, die fest auf der Oberseite der Seitenplatten 16 montiert sind.
  • Der Führungskanal 18 ist so bemessen, daß er ein kontinuierliches Band oder einen Streifen 21 aus Gewebe aufnimmt und führt, das von einer Vorratsrolle22 zugeführt wird, die frei drehbar auf einer Trägerspindel 23 montiert ist, die in geeigneter Art und Weise über der mechanischen Einheit gehalten wird. Der Führungskanal 18 hält das Band während seines Durchlaufens durch die Führung im wesentlichen flach und glatt.
  • Neben dem Abgabeende des Führungskanals 18 und direkt darunter befindet sich ein Paar Greifertransportrollen 24 und 25, die in geeigneter Art und Weise auf Wellen gehalten werden, die ihrerseits von den Seitenplatten 16 gehalten werden. Die Greifertransportrollen 24 und 25 sind, wie gezeigt, zwischen den Seitenplatten 16 gehalten. Die Achse der Greifertransportrolle 24 ist im Verhältnis zu den Seitenplatten 16 festgelegt, während die Rolle 25 seitlich verschiebbar ist und in Eingriff mit der Transportrolle 24 durch ein Paar verstellbarer Zugfedern 26 gedrückt wird, die mit Stellschrauben 27 verbunden den sind, die auf einem starren Endwandungsteil 28 des Geräterahmens montiert sind. Auf diese Art und Weise kann die Spannung oder der Berührungsdruck zwischen den Transportrollen verändert werden. Wie am besten in Fig. 5 gezeigt, ist die Transportrolle 24 zwangläufig von einer Scheibe 29 auf einem Ende der Welle außerhalb einer Seitenplatte 16 angetrieben. Diese Scheibe wird von einem endlosen Treibriemen 30 von einer anderen Riemenscheibe 31 angetrieben, die von der Ankerwelle eines Motors 32 angetrieben wird, der in geeigneter Art und Weise im Gestell des Gerätes gehalten wird und in einer noch zu beschreibenden Art und Weise intermittierend angetrieben wird. Die Greifertransportrolle 25 ist nicht angetrieben.
  • Direkt unter den beiden Transportrollen befindet sich ein hin- und hergehendes Messer 33 und eine damit zusammenwirkende Klinge oder Matrize 34, die von einer Stellplatte 35 mit senkrechten Verstellschlitzen 36 gehalten wird, wodurch die Höhe der Klinge 34 genau eingestellt werden kann. Das hin-und herbewegliche Messer 33 ist fest an einem Kopf 37 auf der Kolbenstange 38 einer ausfahrbaren und einziehbaren Luftzylinder-Kolbeneinheit 39 befestigt, die fest an einer waagerechten Trägerplatte40 der Geräteeinheit zwischen den Seitenplatten 16 befestigt ist. Die Zylinderkolbeneinheit 39 hat eine Lufteinlaßarmatur 41, die mit einem Ende der Einheit verbunden ist und Druckluft von einer Leitung 42 empfängt, die außerhalb von einer Seitenplatte 16 liegt.
  • Die Auslaßarmatur 43 der Zylinder-Kolbeneinheit 39 steht mit einer Auslaßleitung 44 in Verbindung, die außerhalb von der benachbarten Seitenplatte 16 liegt, wie in F i g. 5 gezeigt.
  • Ein sich senkrecht erstreckender, abgeflachter Führungskanal 45 ist direkt unter dem Messer 33 und der damit zusammenwirkenden Klinge 34 angeordnet und wird von einer geeigneten Trägerplatte 46 gehalten.
  • Das obere Ende des Führungskanals 45 ist vorzugsweise trichterförmig erweitert, wie bei 47 gezeigt, so daß das Band 21 ohne weiteres darin eintreten und senkrecht geführt werden kann.
  • Am unteren Ende des Führungskanals 45 befindet sich ein etwa gleichartiger waagerechter Faltkanal 48, der von einem Haltearm 49 gehalten wird. Der Faltkanal 48 hat einen mittigen Schlitz 50 in seiner unteren Wand, der sich in Längsrichtung erstreckt, um einen aufrecht stehenden Ansatz 51 auf der Kolbenstange 52 einer zweiten aus- und einfahrbaren Zylinderkolbeneinheit 53 aufzunehmen, die ebenfalls zwischen den Seitenplatten 16 angeordnet ist und in geeigneter Art und Weise gehalten wird. Der Ansatz 51 trägt eine waagerechte Etikettstcß- und Faltklinge 54, die flach ist, und diese Klinge dringt in den waagerechten Faltkanal 48 während des Betriebes des Gerätes ein, um jedes gefaltete Etikett zu der Näherin vorwärts zu schieben. Der Führungskanal, der von dem Rohr gebildet wird, hat eine solche Größe, daß er die Klinge 54 und das gefaltete Etikett mit nur dem notwendigen Spiel um die Klinge aufnimmt, so daß das Etikett flach und glatt gehalten wird. In zurückgezogener Stellung, F i g. 1, ist die Klinge 54 im wesentlichen durch eine Abdeckung55 cingeschlossen und geschützt.
  • Die Lufteinlaßarmatur 56 der Zylinder-Kolbeneinheit 53 empfängt ihre Preßluft aus der bereits vorher beschriebenen Leitung 42, und es ist ein T-Stück in dieser Leitung vorhanden, das mit einer Druckhauptleitung 58 in Verbindung steht, so daß die beiden Einheiten 39 und 53 Druckluft an ihren hinteren oder Einlaßenden zum richtigen Zeitpunkt erhalten.
  • Die Einheit 53 hat auch eine Auslaßarmatur 59 an ihrem vorderen Ende, die mit einem Auslaßrohr oder einer Leitung 60, Fig. 5, in Verbindung steht, dit mit einem T-Stück 61 in der vorstehend erwähnten Auslaßleitung 44 verbunden ist, wodurch beide Zylinder-Kolbeneinheiten entlüftet werden können.
  • In geeigneter Weise auf der Platte 19 ist eine fotoelektrische Zelle oder ein Detektorelement 62 montiert, das so angeordnet ist, daß es eine Seite des Bandes 21 abtastet, während es durch den Kanal 18 verläuft. Direkt unter dem Kanal auf der Platte 20 ist eine damit zusammenwirkende Lichtquelle 63 vorgesehen, um Licht durch den Kanal 18 und durch das Band 21 zur fotoelektrischen Zelle 62 zu leiten, wobei diese letztere Zelle durch eine Abschirmung 64 abgedeckt ist.
  • In Fig. 6 hat der Streifen oder das Band 21 aus gewobenem Tuch ungefärbte, verhältnismäßig lichtdurchlässige Merkmale mit Ausnahme von verhältnismäßig kleinen geschwärzten, undurchsichtigen Bereichen 65 darauf, die in regelmäßigen Abständen voneinander immer wieder auftreten. Zwischen dem undurchsichtigen Bereich 65 trägt das Band gedruckte oder gewobene Abschnitte 66 mit Angaben und diese Angabenabschnitte liegen auch in einem gleichen Abstand voneinander und in gleichmäßigen Zwischenräumen entlang der Länge des endlosen Bandes 21.
  • Jeder Angabenabschnitt 66 kann am besten in zwei Angabenbereiche 66 a und 66 b aufgeteilt sein, wobei diese Bereiche durch kleine, unbedruckte Bereiche getrennt sind. Wie klar beschrieben wird, erfolgt das Falten eines jeden getrennten Etikettes 68, F i g. 8, an der Faltlinie 67 oder einem unbedruckten Bereich.
  • Infolge dieser Anordnung hat jedes gefaltete Etikett einen der Angabenbereiche 66 a und 65 b auf jeder Seite des Etikettes.
  • Am Abgabeende des waagerechten Faltkanals 48 trägt dieses ein Paar entgegengesetzter, gezahnter etwas elastischer Etikettgreifzwingen oder Backen 69, die durch Reibung an der oberen und unteren Seite eines jeden Etikettes 68 angreifen, wenn dieses von der Stcß- und Faltklinge 54 in Stellung gebracht wird zum Ergreifen und Abnehmen durch die Näherin. Die Greifbacken 69 stören das Abnehmen des Etikettes durch die Finger nicht, aber sie halten das Etikett und verhindern seine verfrühte Verschiebung auf der Etikettführungs- und Faltplatte 54. Ein normalerweise geschlossener Schalter 70 ist auf der unteren Seite des waagerechten Faltkanals 48 montiert und hat einen Tastfinger71, der in den Schlitz 50 eindringen und gegen den Boden des Etikettes 68 drücken kann, wie in F i g. 2 und 4 gezeigt. Das dient dazu, den normalerweise geschlossenen Schalter 70 offen zu halten, bis das Etikett 68 von der Faltklinge 54 abgenommen ist. Eine Kontaktschiene 72 ist auf dem hinteren Ende des Gerätes an einer geeigneten Stelle montiert zur Verbindung mit dem elektronischen Steuergestell unter dem Nähmaschinenrahmen, das nunmehr unter Hinweis auf F i g. 6 beschriebenwird.
  • Wenn dem Apparat Strom zugeleitet wird und kein Band in dem Führungskanal 18 vorhanden ist, oder wenn der lichtübertragende Teil des Bandes sich unter der Fotozelle62 befindet, beleuchtet die Lichtquelle 63 die Fotozelle 62 und liefert dieser Energie, wodurch ein gesteuerter Silizium-Gleichrichter gezündet wird. Der Motor 32 erhält dadurch Strom und läuft so lange weiter, bis die Fotozelle 62 durch einen schwarzen oder undurchsichtigen Bereich 65 verdunkelt wird. Der Motor ist durch den Treibriemen 30 mit der Greifertransportrolle 24 verbunden, wie bereits vorher erläutert wurde.
  • Wenn das Band 21 oder der Streifen in den Führungskanal 18 eingeführt und hindurchgeschoben wird, bis es von den Greifertransportrollen 24 und 25 ergriffen wird, wird das Band abwärts durch den Führungskanal 45 geleitet, bis ein dunkler Bereich 65 von der Fotozelle 62 festgestellt wird. Die dunklen Bereiche 65, die gleichmäßig zwischen den gedruckten Angabenabschnitten 66 in einem Abstand liegen, schaffen eine schrittweise Zufuhrsteuerung und betätigen die Stromkreise, um den Motor 32 anzuhalten, indem das Auslösesignal vom gesteuerten Gleichrichter entfernt wird, und sie setzen ein Solenoidluftventil durch den Spannungsanstieg an der Anode des gesteuerten Gleichrichters unter Strom, wobei die Zuführung durch einen Kondensator zum Gleichrichter erfolgt.
  • Wenn dies geschieht, wird Druckluft in die Zylinder-Kolbeneinheiten 39 und 53 eingeführt, was zum folgenden Ablauf führt. Das Messer 33 bewegt sich im Verhältnis zu der Klinge 34 vorwärts und schneidet das Band oder den Streifen 21, das schrittweise vorwärts geführt und durch die Wirkung des schwarzen Bereiches 65 unter der Fotozelle 62 in Stellung gebracht ist. Die Etikettführungs- und Faltklinge 54 wandert vorwärts und berührt das abgetrennte Etikett 68 an der Faltlinie 67 oder zwischen den Angabenbereichen 66 a und 66 b. Die Klinge 54 führt das abgetrennte Etikett in den flachen Faltkanal 48 und bewirkt dadurch ein Falten des Etiketts im wesentlichen an der Linie 67. Das gefaltete Ende des Etikettes 68 wird über das Ende des Kanals 48, Fig. 2, hinausgeführt und über die Greifbacken 69, wie in F i g. 2 gezeigt.
  • Wenn der Kondensator seine volle Ladung durch einen Widerstand erreicht hat, ist die positive Auslösungsspannung nicht mehr länger an dem gesteuerten Silizium-Gleichrichter angelegt, und das Solenoid-Luftventil wird stromlos und führt die beiden Zylinderkolbeneinheiten 39 und 53 in ihre zurückgezogenen Stellungen zurück, die in F i g. 1 gezeigt sind.
  • So werden beide Einheiten 39 und 53 automatisch gemeinsam während des Betriebes des Gerätes ausgefahren und zurückgezogen.
  • Jedes Etikett 68 wird sicher im gefalteten Zustand gehalten und ragt über das Ende des Kanals 48 durch die Greifelemente 69 hinaus. Jedes Etikett verbleibt in dieser Stellung, bis es von der Näherin benötigt wird, die das Etikett einfach mit ihren Fingern ergreift und es in der gefalteten Stellung abnimmt, um es in den in F i g. 9 gezeigten Saum 88 zu führen.
  • Wie gezeigt, sind die geschnittenen Enden eines jeden Etiketts in den Saum 88 eingenäht, während das gefaltete Ende an seiner Faltlinie 67 von einer Befestigung am Kleidungsstück frei bleibt. Wie in Fig. 2 gezeigt, dient das gefaltete Etikett 68 auch durch Eingreifen mit dem Tastfinger71 dazu, den normalerweise geschlossenen Kontakt des Schalters 70 aufrechtzuerhalten.
  • Wenn die Näherin das Etikett 68 von der ausgefahrenen Etikettführungs- und Faltklinge 54 abnimmt, schließt sich der Kontakt des Schalters 70, F i g. 1.
  • Dadurch läuft der Motor 32, bis der nächste schwarze Bereich 85 von der Fotozelle 62 abgelesen wird, wodurch der Arbeitszyklus neu eingeleitet wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Bereitstellen von Nähetiketten mit einer Einrichtung zum registerhaltigen, taktweisen Vorschieben des Etikettenbandes, mit einem fotoelektrischen Taster zum Feststellen von registerhaltig auf dem Etikettenband angeordneten Markierungen, mit einer Steuereinrichtung zum Unterbrechen des Antriebs nach jeder Förderung eines Etiketts, mit einem Messer zum Abtrennen des jeweils vordersten Etikettes, mit einem Messer zum Abtrennen des jeweils vordersten Etikettes und mit Faltwerkzeugen zum Falten des Etikettes, dadurch gekennzeichn e t, daß einem vertikalen Führungskanal (45) ein horizontaler, an seinem vorderen Ende mit Greifbacken (69) versehener Faltkanal (48, 55) nachgeschaltet ist, in welchem eine hin- und hergehende Faltklinge (54) geführt ist, welche jedes abgetrennte Etikett (68) durch den Faltkanal führt und gleichzeitig in im wesentlichen gleiche Halb abschnitte um ihre Vorderkante faltet und zwischen die Greifbacken (69) führt, so daß das gefaltete Etikett mit seiner Faltlinie (67) über das vordere Ende des Faltkanals hinausragt, und daß am vorderen Ende des Faltkanals ein in den Faltkanal ragender Tastfinger (71) eines Schalters (70) angeordnet ist, dergestalt, daß durch die Abnahme von Hand des mit seinen gefalteten Enden im Bereich der Greifbacken (69) und des Tastfingers (71) bereitgestellten Etiketts (68) der Schalter (70) betätigt und in bekannter Weise der Antrieb zur Förderung des Folgeetiketts eingeschaltet wird.
DE19681760252 1968-04-24 1968-04-24 Vorrichtung zum Bereitstellen von Naehetiketten Withdrawn DE1760252B1 (de)

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