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DE1750886U - Vorrichtung zur herstellung von fasern aus geschmolzenen silikaten. - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von fasern aus geschmolzenen silikaten.

Info

Publication number
DE1750886U
DE1750886U DE1955A0007113 DEA0007113U DE1750886U DE 1750886 U DE1750886 U DE 1750886U DE 1955A0007113 DE1955A0007113 DE 1955A0007113 DE A0007113 U DEA0007113 U DE A0007113U DE 1750886 U DE1750886 U DE 1750886U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
receiving
electrode
container
molten
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955A0007113
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Auto Union GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Union GmbH filed Critical Auto Union GmbH
Priority to DE1955A0007113 priority Critical patent/DE1750886U/de
Publication of DE1750886U publication Critical patent/DE1750886U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aas geschmolzenen Silikaten
    Vorrichtungen zur Herstellung von Fasern aus geschmolzenen Silikaten, insbesondere aus Glas bei der zur Bildung der Fasern ein zwischen zwei Elektroden aufgebautes elektrostatisches Feld ausgenutzt ist, sind an sich bekannt.
    DieNeuerung bezweckt eine Verbesserung solcher Vorrichtungen
    und-'-sie-'besteht ihrem Sauptmerkmal nach darin, daß. die ewei
    lige Vorrichtung aus einem die geschmolzene Masse aufnehmenden
    und gleichzeitig als negative Elektrode dienenden Behälter und
    einer die fertigen Glasfasern aufnehmenden, als positive Elektrode ausgebildeten oder eine positive Elektrode enthaltenden Aufnahmeeinrichtung sowie einer Zwischenelektrode besteht. wo bei die negative Elektrode von einer waagerecht verlaufenden Überlaufkante des Aufnahmebehälters gebildet ist.
  • Da bei dieser neuen Ausführung die eine Elektrode unmittelbar mit dem Aufnahmebehälter verbunden ist, entsteht eine Vorriehtung, die nur geringe Abmessungen hat, also überall dort verwendet, werden kann, wo beschränkte Raumverhältnisse vorherrschen.
  • Der Zusammenbau der Elektrode mit dem Aufnahmebehälter ist auch deshalb günstig, weil sich dadurch eine übersichtliche d. h. einfache Konstruktion ergibt. Hinzu kommt auch noch, daß man mit der neuen Torrichtung die Glasfaserstärke leicht beeinflussen kann, und zwar dadurch, daß der Flüssigkeitsspiegel der geschmolzenen Masse gehoben oder gesenkt wird. Der Flüssigkeitsspiegel bzw. den Stand der-geschmolzenen Masse in dem Aufnahmehälter kann man am besten dadurch beeinflussen, indem in den Zufluß des Aufnahmebehälters ein Regelorgan z. B. ein feuerfester Schieber cd. dgl. eingebaut wird, Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist die als positive Elektrode wirkende oder die positive Elektrode aufnehmende Aufnahme-Einrichtung ein langgestreckter Trichter oder eine umlaufende Trommel. Ein Aufnahmetrichter ist besonders dann zu empfehlen
    wenn man arze fasern heratellen will da dann die abgekühlten
    fasern leicht mit einem Gebläse abgesaugt werden können. Sollen
    hingegen lange Fasern erzeugt werden. so arscheintes-vorteil-
    hafte eine als Trommel ausgebildete Anfnahmeeinrichtung vorzu-
    sehen,auf die dann die Fasern aufgewickelt werden was jedoch
    nicht ausschließt, daß man die Fasern auch mittels eines Abstreichers von der umlaufenden Trommel abhebt.
  • Schießlich ist nach der Neuerung. noch vorgesehene daß man die Zwischenelektrode in Richtung der Kraftlinien des elektrostatischen Feldes und ggf. auch quer zu dieser Richtung verstellbar anordnet, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß man nicht nur den Kraftlinien und den Fasern eine andere Richtung geben, sondern auch den Arbeitsabstand zwischen den beiden Hauptelektroden in weiten Grenzen verändern kann, was insbesondere für die gewünschte Beschaffenheit (Stärke, Länge usw.) der Fasern entscheidend ins Gewicht fällt. In der Zeichnung ist die Neuerung durch ein Ausführungsbeispiel veranschaulichte zeigen : Abb. 1 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zum Ziehen von Fasern, teilweise geschnitten und Abb. 2 eine geänderte Einzelheit.
  • Die Vorrichtung nach Abb. 1 besteht aus einem gut gegen Wärmeabgabe isolierten behälter 1, der mit geschmolzener Masse, z.B. mit geschmolzenem Glas 2, angefüllt ist, das über eine Leitung 3 zugeführt wird, die einen Drosselschieber 4 aufweist. Auf der einen Seite weist der Behälter 1 einen Spalt 5 auf der oben von dem Deckel 6 des Behälters 1 und unten von einer scharfen Kante 7 begrenzt ist, die als Minuselektrode dient. Der Minuselektrode 7 gegenüber ist die Pluselektrode 8 angeordnet, die in einem Trichter 9 untergebracht ist, der in einen Absaugkanal 10 mündet. Zwischen der Minus-und Pluselektrode 7,8 ist eine weitere Minuselektrode 11 vorgesehen, die sich sowohl in Richtung des Pfeiles 12 als auch in der des Pfeiles 13 verstellen läßt. Ebenso ist
    vorgesehen, daß man den Abstand der Pluselektrode 8 von der Mi-
    nuselektrode 7 ändern kann.
    x
    Nach Abb, 2 ist die Pluselektrode 8 von einer Trommel 14 um-
    geben, auf die die gezogenen Fasern ggf. aufgewickelt werden.
  • Mit 15 ist ein Abstreifen bezeichnete der im Bedarfsfall die Fasern von der Trommel 14 ablöst.

Claims (1)

  1. IeNnsc&he
    1. Torrichtung zur Rerstellung von fasern aus geschmolzenen Silikaten", insbesondere aus Glas,. bei der zur : Bildung der Fasern ein zwischen zwei Elektroden aufgebautes elek- trostatisches Feld ausgenatz ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrlb. tung aus einem, die geschmolzene Masse (2) aufnehmenden und gleichzeitig als negative Elektrode (7} dienenden Behälter (1) und einer die fertigen Glasfasern aufnehmenden, als positive Elektrode (8) ausgebildeten oder eine positive Elektrode (8) enthaltenden Aufnahme- einrichtung (9) sowie einer Zwischenelektrode (11) besteht, wobei die negative Elektrode (7) von einer waagerecht ver- laufenden Oberlaufkante des Aufnehmebehältera (t) geblldeft ist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, das der Zufluß der geschmolzenen Masse (2) in den Aufnahmebe-
    hälter (1), z. B. durch Zwischenschaltung eines feuerfesten Schießers (4) regelbar Ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als poritive Elektrode (8) wirkende Aufnahmeeinrichtung ein langgestreckter Trichter (9) oder eine umlaufende Trommel (14) ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenelektrode (11) in Richtung der Kraftlinien des elektrostatischen Feldes verstellbar ist.
DE1955A0007113 1955-05-11 1955-05-11 Vorrichtung zur herstellung von fasern aus geschmolzenen silikaten. Expired DE1750886U (de)

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Publications (1)

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DE1750886U true DE1750886U (de) 1957-08-22

Family

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DE1955A0007113 Expired DE1750886U (de) 1955-05-11 1955-05-11 Vorrichtung zur herstellung von fasern aus geschmolzenen silikaten.

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