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DE174360C - - Google Patents

Info

Publication number
DE174360C
DE174360C DENDAT174360D DE174360DA DE174360C DE 174360 C DE174360 C DE 174360C DE NDAT174360 D DENDAT174360 D DE NDAT174360D DE 174360D A DE174360D A DE 174360DA DE 174360 C DE174360 C DE 174360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
shaft
saddle
section
cross
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT174360D
Other languages
English (en)
Publication of DE174360C publication Critical patent/DE174360C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/005Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces wherein no smelting of the charge occurs, e.g. calcining or sintering furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Neuerung an Schachtofen, insbesondere an solchen mit länglichem Querschnitt, bei welchen das Gas in der Mitte und von der Seite zugeführt wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die in der Schachtwand angeordneten Gaskanäle c oberhalb eines in der längeren Hauptachse des Schachtquerschnittes ίο aufgebauten und mit Gas- und Luftzuführungsöffnungen versehenen Sattels münden, um ein Hängenbleiben des Kalkes an dem Sattel zu verhüten.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht..
Fig. ι stellt dar einen wagerechten Schnitt, welcher durch die Gaseintrittsöffnungen oder Gaskanäle gelegt ist.
Fig. 2 ist der entsprechende senkrechte Schnitt, auf welchem die mittleren und seitlichen Gaszuführungsvorrichtungen im Querschnitt veranschaulicht sind.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, wird die Hauptmenge des zur Beheizung des Ofen-Schachtes notwendigen Gases in bekannter Weise von außen durch Kanäle b, c, welche mit radialen Eintrittsöffnungen in Verbindung stehen, zugeleitet. Ein Teil des Gases, naturgemäß der geringere, welcher die Mitte des Schachtquerschnittes beheizen soll, wird durch den in der längeren Achse des Ofenquerschnittes aufgebauten Sattel zugeleitet. Dieser Sattel enthält einen Gaskanal g, welcher mit dem vom Gaserzeuger abgezweigten Kanal, if in Verbindung steht. Von dem Gaskanal g führen eine Reihe von Öffnungen bezw. Gaspfeifen gl in das Innere des Ofenschachtes.
Von Wichtigkeit ist, daß sich der in dem Schachte aufgebaute Sattel, welcher die mittlere Gaseinführung enthält, in einer gewissen Entfernungj' unterhalb der äußeren Gaseintrittsöffnungen befindet, um ein Anhaften des gebrannten Kalkes am Sattel zu verhindern, denn durch die angegebene Anordnung der Gas- und Luftzuführung wird erreicht, daß 4^ sich nur ein Teil der Brennzone oberhalb des Sattels bildet. Der andere Teil befindet sich in gleicher Höhe mit dem Sattel. Bei dieser Zerlegung der Brennzone bleibt das Weichwerden des Kalkes in der über dem Sattel 5<> liegenden Schicht vermieden, kann also der von dort herabsinkende Kalk nicht am Sattel hängen bleiben.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung befindet sich unterhalb des Gaszuführungskanales g noch ein Luftzuführungskanal /, von welchem durch öffnungen I1 aus, welche den Gasöffnungen gl entsprechen, Luft in das Innere des Ofenschachtes eingeleitet werden kann. Diese Luftzuführung könnte auch wegfallen und es könnte Luft von den Ziehtüren oder den Kanälen e aus dadurch nach dem Inneren des Schachtes geführt werden, daß man oberhalb der Ziehtüren den
Schacht, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist, verengt oder mit einer rings vorspringenden Nase versieht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ..
    Schachtofen mit Gasfeuerung zum Brennen von Kalk, Dolomit, Zement
    u. dgl., bei dem das Gas von der Mitte und von der Seite in das Schachtinnere eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Schachtwand angeordneten Gaskanäle (c) oberhalb eines in der Mitte des Schachtquerschnittes aufgebauten und mit Gas- und Luftöffnungen versehenen Sattels münden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT174360D Active DE174360C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE174360C true DE174360C (de)

Family

ID=439101

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT174360D Active DE174360C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE174360C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3048381A (en) * 1960-11-10 1962-08-07 Bolton L Corson Shaft kiln with orifice controlled combustion
DE2629338A1 (de) * 1976-06-30 1978-01-05 Shell Ag Schachtofen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3048381A (en) * 1960-11-10 1962-08-07 Bolton L Corson Shaft kiln with orifice controlled combustion
DE2629338A1 (de) * 1976-06-30 1978-01-05 Shell Ag Schachtofen

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