DE1658870B - Krallenplatte - Google Patents
KrallenplatteInfo
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Description
2. Krallenplatte nach Anspruch 1, dadurch ge· Fig. 5 eine Vorderansicht der Kralle nach Fig. 4,
kennzeichnet, daß die Kanten (51 und 53) an F i g. 6 eine Seitenansicht der Kralle nach F i g. 4,
der Spitze (55) einer unsymmetrischen Kralle (9 a F i g. 7 die Draufsicht auf eine unsymmetrische
bzw. 9 b) unter einem Winkel von etwa 75° zu- Kralle der Platte,
sammenlaufen. as Fig. 8 eine Seitenansicht von zwei Krallen nach
3. Krallenplatte nach Anspruch 1 oder 2, da- Fig. 7,
durch gekennzeichnet, daß die Spitze (55) einer Fig. 9 eine Seitenansicht der Kralle nach Fig. 7,
unsymmetrisch η Kralle (9α bzw. 9 i>) die Breite Fig. 10 eine teilweise Ansicht von Krallen in
der Kralle etwa im Verhältnis ?: 5 aufteilt. einer typischen Stellung nach dem Eintreiben in ein
30 Holzteil.
Nach den Fig. 1 bis 3 besteht die Krallenplatte
aus einer Platte 1 aus Metall, die eine Außenfläche 3
und eine Innenfläche 5 aufweist. Eine Vielzahl von länglichen Krallen ist aus der Platte 1 geschlagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Krallenplatte 35 ode. gestanzt. Die Krallen erstrecken sich in einer
für Holzkonstruktionen, die aus einer dünnen Metall- zu der Platte im allgemeinen senkrechten Richtung,
platte besteht und daraus nach einer Seite heraus- Es sind zwei Arten von Krallen vorhanden, näm-
gebogene, zugespitzte, in mehreren Längsreihen an- lieh symmetrische Krallen 7 sowie unsymmetrische
geordnete Krallen aufweist. Krallen 9 α und 9 b, wobei die letzteren identisch
Bei einer bekannten Krallenplatte dieser Art sind 40 sind, außer daß sie Spiegelbilder voneinander bilden,
symmetrische Krallen angeordnet, was aber keine Jeder Krallenschlag aus der Platte hinterläßt einen
ausreichende Sicherheit gegen das Herausziehen der länglichen Schlitz 11, der der Form der Kralle kon-Krallen
aus dem Holz bietet. Bekannt sind ferner form ist.
Krallenplatten mit unsymmetrisch zugespitzten Kral- Die Krallen sind so aus der Platte 1 geschlagen,
len. Hierbei besteht aber die Gefahr eines schad- 45 daß sie in parallelen, lärigsVeriaüfenden Reihen anlichen
AusV ohlens Und Schwächehs des Holzes. geordnet sind, die in den F i g. 1 und 3 durch die
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gestrichelten Linien L1 bis L12 angedeutet sind. Die
Krallenplatte zu schaffen, bei der ohne das schäd- Krallen sind auch in parallelen Querreihen angeordliche
Aushöhlen und Schwächen des" Holzes Sine net, von denen neun durch die gestrichelten Linien
ausgezeichnete Verbindung hoher Qualität entsteht. 50 Tl bis T 9 bezeichnet sind. Für eine Platte mit den
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Gesamtabmessungen von etwa 76 mm mal 112 mm
bei einer Krallenplatte der eingangs beschriebenen sind zwölf Längsreihen von Krallen und sechzehn
Art Reihen symmetrisch zugespitzter KraÜen und Querreihen vorhanden.
Reihen unsymmetrisch zugespitzter Krallen, deren Die symmetrischen Krallen 7 Sind in den Längs-
Spitze jeweils von einer kurzen Kante und einer lan- 55 reihen L1, L 4, L S, L 8, L 9 und L12 angeordnet,
gen Kante gebildet ist, vorhanden sind, daß die Spit- Die Krallen 7 iri den Längsreihen Ll, L 4, L 9 und
zen der unsymmetrisch zugespitzten Krallen in einer L12 befinden sich in den ungerade bezifferten Querdieser
Reihen einer unmittelbar benachbarten Reihe reihen und die Krallen 7 in äeh Längsreihen LS und
symmetrisch zugespitzter Krallen zugekehrt sind und L 8 in den gerade bezifferten Querreihen. Die Schlitze
daß die Krallen einer Reihe von unsymmetrischen 60 11, die sich aus der Bildung der Krallen 7, 9 α und
Krallen in Längsrichtung gegen die Krallen einer 9 b in den ungerade bezifferten Querreihen ergeben,
unmittelbar benachbarten Reihe von symmetrischen sind nach rechts (Fig. 1) von den Krallen angeord-Krallen
versetzt sind. net, während die Schlitze, die sich aus der Bildung
Die unsymmetrischen Zähne der Krallenplatte von Krallen 7, 9 α und 9 b in den gerade bezifferten
nach der Erfindung arbeiten also mit den symmetri- 65 Querreihen ergeben, links von den Krallen liegen,
sehen Zähnen zusammen, um das Holz zu erfassen Das Muster der Krallen in der unteren Hälfte der
und für einen außergewöhnlich hohen Widerstand Platte (d.h. LängsreihenL7 bis L12) ist das Spiegeg°.n
das Herausziehen der Verbindungsvorrichtung gelbild des Musters der Krallen in der oberen Hälfte
der Platte, und das Muster der Krallen in zwei be- nismäßig lange, gerade Kante 51 und eine kürzere
nachbarten Querreihen wiederholt sich über die Kante53 aufweist, wie in Fig. 8 gezeigt ist, etwas
ganze Länge der Platte. Das Muster der Krallen ist gekrümmt ist. Die Kanten 51 und 53 konvergieren
derart, daß die gezeigte Platte durch Zerschneiden von den Rändern 25 und 27 der Kralle und treffen
derselben längs Linien, die zwischen irgendeiner 5 sich in einer etwas abgerundeten Spitze 55, die von
gerade bezifferten Querreihe und der nächst höheren der Mittellinie der Kralle versetzt ist. Der drrch die
ungerade bezifferten Querreihe liegen, in Segmente Kanten 51 und 53 eingeschlossene Winkel beträgt
geteilt werden kann, um eine Mehrzahl von kleine- etwa 75°, und der durch den Rand 27 und die Kante
ren Platten zu bilden. Normalerweise sind mindestens 51 gebildete Winkel beträgt etwa 150°.
vier Querreihen von Krallen in eine- Krallenplatte xo Zwei der Reihen von unsymmetrischen Krallen
vorgesehen. Die Platte kann zwischen den Längs- sind unmittelbar angrenzend angeordnet. Die Spitzen
reihen L 4 und LS oder zwischen den Längsreihen 55 der Krallen in den beiden Reihen sind vonein-
L 8 und L 9 in Segmente geteilt werden, um Platten ander abgewandL Die Krallen in den zwei Reihen
zu bilden, die vier Längsreihen von Krallen ent- sind in Paaren angeordnet. Es ist eine schmale flache
halten. 15 Oberfläclic 57 an der Innenseite jeder Kralle 9 α
In jeder Längsreihe von Krallen ist der Abstand und 9 b vorhanden, die gegen den diesbezüglichen
zwischen benachbarten Krallen konstant, nämlich Schütz 11 geneigt ist. Außer ihrer Form ist die Ober-
etwa 19,5 mm. Auch ist der Abstand zwischen den fläciie 57 ähnlich der Oberfläche 43 an der vorher
Krallen in irgendeiner Längsreihe der gleiche wie beschriebenen Kralle 7. Dl Spitze 55 teilt die Breite
der Abstand zwischen den Krallen ir allen anderen ao der Kralle etwa im Verhältnis 2:5 auf. Diese An-
Längsreihen. Was den Abstand zwischen benachbar- Ordnung der Spitze sorgt für das gewünschte Ausmaß
ten Krallenlängsreihen betrifft, so ist ein Steg von von Seitenbiegung, die in Verbindung mit Fig. 10
3,6 mm zwischen zwei Längsreihen vorhanden, von beschrieben ist.
denen eine Längsreihe die Krallen 7 und die andere Die Platten 1 sind vorzugsweise aus sehr dünnem
Reihe entweder die Krallen 9 α oder 9 b enthält, es as Metall hergestellt, welches eine Dicke von etwa
ist ein Steg von 2,8 mm zwischen zwei benachbarten 1,3 mm hat. Das Metall ist vorzugsweise in her-
Längsreihen vorhanden, welche die Krallen 9 α und kömmücher Weise mit Zink überzogen. Die Platten
9 b enthalten, und es ist ein Steg von 6,35 mm zwi- können auch aus dünnerem Blech hergestellt sein,
sehen zwei benachbarten Längsreihen von Krallen 7 in welchem Fall Abmessungen und Abstand der
vorhanden. Die Schlitze der äußeren Längsreihen Ll 30 Krallen etwas abgeändert werden nüßten. Die Platte
und L12 sind etwa 2,4 mm von den Seitenkanten kann jede gewünschte Länge oder Breite aufweisen,
der Platte angeordnet. Diese Krallenabstände sind vas von der Größe der Holzteile abhängt, die durch
als zufriedenstellend festgestellt worden, wenn die die Krallenplatte verbunden werden sollen.
Krallen 7, 9 α und 9 b etwa 14,3 mm Höhe und etwa Wenn die Krallen 7, 9 a und 9 ft in ein Holzteil
2,8 mm Breite an dem Basisende der Kralle haben. 35 gedrückt werden, treten die Krallen 7 im wesent-
Jede Kralle 7 ist durch einen herausgeschlagenen liehen senkrecht zur Platte 1 ein, und es ist eine sehr
Teil der Platte gebildet und hat einen Schaft 13, der geringe oder keine Deformation oder Biegung der
durch einen Grundteil 15 an seinem unteren Ende Krallen vorhanden. Andererseits erzeugen die un-
mit der Platte verbunden ist. Vorzugsweise ist der symmetrischen Kopfteile 49 der Krallen 9 α und 9 b
Grundteil 15 bogenförmig und, wie in F i g. 6 gezeigt 40 ungleiche Kräfte an den Seiten der unsymmetrischen
ist, übergebogen, um ein Abreißen an der Basis der Krallen, was sie veranlaßt, sich zur Seite zu biegen,
Kralle zu verhindern, wenn die Kralle aus der Platte wenn sie in das Holz eintreten. Dies ist in Fig. 10
herausgeschlagen wird. Das vorstehende Ende der der Zeichnung dargestellt. Die Krallen 9 α und 9 ft
Kralle läuft in eine Spitze 17 aus. Die Spitze hat im sind nicht genügend gebogen worden, damit sie in
allgemeinen gerade Seitenränder 19 und 21, die von 45 Linie mit den Krallen 7 liegen, was das richtige Maß
dem Schaft aus konvergieren und in der Mitte der der Biegung anzeigt. Die seitlich gebogenen Krallen
Kralle in einem Punkt 23 zusammentreffen. Der 9 α und 9 ft wirken mit den aufrechten symmetrischen
Schaft 11 hat gerade Ränder 25 und 27, die unter Krallen 7 zusammen, um Teile der Holzkonstruktion
einem kleinen Winkel von der Spitze 17 zu der In- dazwischen festzuklemmen und die Platte fest gegen
nenfläche 5 der Platte divergieren. Die Ränder 19 5l Abziehen von dem Holzteil zu halten, wodurch ein
und 25 bzw. 21 und 27 der Spitze und de^ Schaftes sehr hoher Herauszugwiderstand geschaffen ist. Es
schneiden sich an Schultern 29 und 31. ist festgestellt worden, daß die Krallenplatte nach
Die Kralle 7 ist längs ihrer Mittellängsachse ge- der Erfindung nicht nur einen sehr hohen Scherknickt,
wodurch sie im Querschnitt V-förmig über widerstand ergib;, wenn die Platte längs einer Linie
die Länge ihres Schaftes und ihrer Spitze ist. Es ent- 55 parallel iv den Längsi einen Ll bis L12 der Krallen
steht so eine konkave Innenoberfläche, die Flächen abgezogen wird, sondern daß im wesentlichen der
33 und 35 enthält, und eine konvexe Außenober- gleiche Scherwiderstand erhalten wird, wenn man
fläche 37, die sich im wesentlichen über die volle unter einem Winkel von 45° dazu zieht. Dies ist
Länge der Kralle erstreckt. wichtig, weil manche Verbindung mit Krallenplatten
Das Ende der Spitze jeder Kralle hat eine Ober- 60 im Gebrauch Belastungen ausgesetzt sind, die unter
fläche 43 (Fig. 5) an der Innenseite der Kralle und einem Winkel zu den Längsreihen L1 bis L12 auseine
gekrümmte Oberfläche 45 auf der anderen Seite. geübt werden.
In den Fig. 1 bis 9 sind die unsymmetrischen Krallenplatten nach der Erfindung sind besonders
Krallen 9 α und 9 ft dargestellt, die identisch sind, wünschenswert bei weichen Hölzern, die zum Zu-
außer daß sie Spiegelbilder voneinander sind. Diese 65 sammenballen an der Vorderseite der Kralle bei
Krallen haben einen Kopfteil, welcher eine verhält- deren Hineintreiben in das Holz neigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Krallenplatte für Holzkonstniktionen, be- Die Kanten an der Spitze einer unsymmetrischen
stehend aus einer dünnen Metallplatte und daraus 5 Kralle können unter einem Winkel von etwa 75°
nach einer Seite herausgebogenen, zugespitzten, zusammenlaufen.
in mehreren Längsreihen angeordneten Krallen, Zweckmäßig teilt die Spitze einer unsymrx.3triscb.en
dadurch gekennzeichnet, daß Reihen Kralle die Breite der Kralle etwa im Verhältnis 2:5
symmetrisch zugespitzter Krallen (7) und Reihen auf.
unsymmetrisch zugespitzter Krallen (9 a und 9 W, io In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines
deren Spitze jeweils Vd3 einer1 kurzen Käute (53) AusführtirJgSbeigpiels näher erläutert. Es zeigt
und einer langen Kante (II) gebildet ist, vorhah- Fig. 1 eine Schrägansicht der mit KraUfen ver-
den sind, daß die Spitzen der unsymmetrisch schenen Seite einer Krallenplatte nach der Erfin-
zugespitzten Krallen in einer dieser Reihen einer dung,
unmittelbar benachbarter! !leihe symmetrisch±ü- 15 Fig. 2 eine teilweise Endansicht der Platte nach
gespitzter Krallen zugekehrt sind und daß die F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
Krallen einer Reihe von unsymmetrischen Kral- Fig. 3 die teilweise Draufsicht in kleinerer Dar-
len in Längsrichtung gegen die Krallen eitler stellung,
unmittelbar benachbarten Reihe von symmetri- Fig. 4 die vergrößerte Draufsicht auf eine sym-
schen Krallen versetzt sind. ao metrische Kralle der Platte,
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