DE1602197A1 - Walzwerk oder Walzgeruest zum Walzen mit konstanter Dicke - Google Patents
Walzwerk oder Walzgeruest zum Walzen mit konstanter DickeInfo
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Description
UNITED ENGINEERING & FOTOJDRY CO.. Pittsburgh. Pa. 15 222/USA
Walzwerk oder Walzgerüst zum Walzen mit konstanter Dicke
Die hier vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Walzgerüst
oder Walzwerk, welches konstruktionsmäßig derart ausgelegt ist, daß mit Ihm ein Werkstück mit konstanter Dicke,
z.B. Metallband, ausgewalzt werden kann. Dieses Walzwerk oder Walzgerüst ist mit einer Kolben-Zylinder-Konstruktion
versehen, welche auf eine erste Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen,
-z.B. auf die einer der Walzen zugeordneten Walzeneinbaustücke,
eine der Walzspaltüberwachung oder Walzspaltkontrolle dienende Kraft zu übertragen hat, und zwar in
- einer Richtung, welche der Walzkraft des Walzgerüstes entgegenwirkt.
Der Zylinder ist derart konstruiert und angeordnet, daß die aus Gesamtkraft und Walzkraft resultierende
Differenzkraft auf eine zweite Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen
zu der Zugglieder oder Druckglieder - auf Zug oder auf Druck beanspruchte Konstruktionselemente - gehören
können, übertragen wird. Bei dieser Gerüstkonstruktion ist nur ein Teil des Walzenständers des Walzgerüstes der Walzkraft
unterworfen.
Bei einer Ausführungsform des Erflndungsgegenstandes ist in
einem Walzwerk oder Walzgerüst - dieses Walzgerüst bestehend aus einem Walzenständer mit länglichem Ständerfenster, einem
Walzenpaar, zwischen dessen Walzen sich die Walzkraft aufbaut, aus den einer jeden Walze zugeordneten und im bereits
erwähnten Ständerfenster des vorgenannten Walzenständers untergebrachten oder eingebauten Walzen-Einbaustücke, wobei
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00981370923 ~"v "E2"
28.8.I967
bh.bi
- E 2 -
ein Teil des die Walzen-Einbaustücke aufnehmenden Walzenständers sowie die vorerwähnten Walzen-Einbaustücke selber
nur die Walzkraft des Gerüstes aufzunehmen haben, eine Vorrichtung, welche bei dem vorerwähnten Walzenständer an dem
einen Ende des bereits erwähnten 3tänderfensters sowie
zwischen einer, der V.'alzeneinbaustücke und dem Walzens tänder
angeordnet ist, danit auf eine erste Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen,
zu der das eine der vorgenannten V/alzeneinbaustücke
gehört, ein wesentlicher Anteil der zur Walzspalt-Überwachung erforderlichen Kraft, und zwar gegen die Richtung
der Walzkraft des Gerüstes, übertrafen werden kann. Die Kraftübertragungsvorrichtung ist dabei so konstruiert
und angeordnet, daß die aus der C-esamtkraft und der Walzkraft
resultierende Differenzkraft auf eine zweite Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen, welche zumindest das bereits erwähnte
andere Walzeneinbaustück ausschließt, übertragen wird; wobei die Dehnungseigenschaften der vorerwähnten beiden
Gruppen des Walzgerüstes in einem vorgegebenen und bestimmten Verhältnis zueinander stehen.
Dieses Walzwerk oder Walzgerüst kann in Verbindung mit einer Steuerungs- und Regelungsvorrichtung Verwendung finden,
welche die auf die erste oder die zweite Gruppe der Walzgerüst übertragene Kraft mißt und die weiterzuleitende Kraft
proportional zur Änderung der auf die bereits erwähnte erste oder zweite Gruppe des Walzgerüstes übertragenen Kraft verändert
oder nachführt, und zwar derart, daß zwischen irgendeiner dieser Kräfte und der aufgegebenen Kraft ein bestimmtes
Verhältnis eingehalten wird.
Eine andere Ausführung des in den Rahmen der hier vorlie-
· wenden Erfindung fallenden Erfindungsgegenstandes sieht vor,
daß In einem Walzwerk oder Walzgerüst oder einer ähnlichen
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PATtNlINGENItUFE F.V.. H[I.' Mf t I CH · GFRC It D I I E K · D. G R O S S E 21 2?3
DÜSSELDORF VO -HOMECEGfK STRASSE 5 „η O A ryCt
2o. ο. lyo/
bh.bi
-S3·
Vorrichtung - dieses Walzjrerüst mit einem Walzenständer,
einem "Walzenpaar, zwischen dessen Walzen sich die Walzkraft
aufbaut, einschließlich einer an einer Seite des vorerwähnten Gehäuses angeordneten Vorrichtung, welche einen
wesentlichen Anteil der der Walzspaltüberwachunn: dienenden
Kraft auf eine erste Gruppe der Walzgerüst-Bauelemente,'zu der die bereits erwähnten Walzeneinbaustücke gehören, wobei
die der Walzspaltüberwachung dienende Kraft in einer der Walzkraft entgerenresetzten Richtung übertragen wird - die
IC Kraftübertragung vorrichtung derart konstruiert und angeordnet
ist, daß die aus der Gesaintkraft und der Walzkraft
resultierende Differenzkraft auf eine zweite Gruppe der Walzgerüst-Bauelemente, welche zumindest eines der bereits erwähnten
Walzen-Sinbaustücke ausschließt, übertragen wird;
i~ wobei die elastischen Eigenschaften der vorerwähnten beiden
Gerüstbauelementfe-'vrnen in einem bestimmten Verhältnis zueinander
stehen. Weiterhin ist vorgesehen eine von der bereits
genannten Kraftübertragungsvorrichtung, welche auf der dieser Kraftübertragungsvorrichtung gegenüberliegenden Seite
2f." des Walzenständers angeordnet ist und der Justierung des ihr
zugeordneten Walzen-Einbaustückes und damit auch deren Walze
dient 3 damit die Walze unabhängig von der vorerwähnten Kraft-.
übertragungsvorrichtung angestellt oder eingestellt v/erden
.. ^ , kann.
. 25... Dieses Walzwerk oder Walzgerüst kann in Verbindung mit einer
Steuerung^- und Regelungsvorrichtung Verwendung finden,
welche die auf die erste oder zweite'Bauelementgruppe übertragene
Kraft mißt und die weiterzuleitehde Kraft proportional zur Änderung der auf die bereits erwähnte erste oder zweite
.. Gruppe der Walzgerüst-Bauelemente übertragenen Kraft verändert
oder nachführt, und zwar derart',"'"daß" zwischen Jeder
dieser Kräfte und der übertragenen'Kraft ein bestimmtes
Verhältnis eingehalten wird.
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- E 4 - ι
4DOSSELDORFIO-HOMBERGERSrRASSES
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Bei einer wiederum anderen Ausführung des in den Rahmen der hler vorliegenden Erfindung fallenden Erflndungsgegenstandes
besteht die zweite Gruppe der Walzgerüst-Bauelemente aus einem oder mehreren Zugstäben, welche der niedrigsten
Walzenkonstruktion oder Walzenbaugruppe des Walzgerüstes zugeordnet sind. Diese Zugstäbe werden von der bereits erwähnten
KraftübertragungsVorrichtung auf Zur beansprucht,
wobei der auf diesen Zugstab wirkende Zug mittels einer Kraftmeßvorrichtung gemessen wird. In bestimmten Fällen
kann zusammen mit den Zugstäben auch eine Feder oder eine ähnliche Vorrichtung verwendet werden. Diese Feder wird
dann von den vorgenannten Zugstangen zusammengedrückt und läßt das System noch flexibler werden.
Eine in den Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallende
weitere Ausführung des Erfindungsgegenstandes sieht eine Kraftmeßvorrichtung vor, die entweder den Zugstäben oder
mit dem Walzenständer verbunden ist, der den von der Walzengruppe ausgehenden Walzdruck aufzunehmen hat.
Die hier vorliegende Erfindung zielt weiterhin darauf ab, daß in einem Walzwerk oder Walzgerüst der zuvonbeschriebenen
Konstruktion eine leicht dehnbare Vorrichtung in den Walzenständern
des Walzwerkes öder Walzgerüstes angeordnet ist und so mit der Kraftübertragungsvorrichtuns verbunden ist, daß
sie einer Druckkraft ausgesetzt ist* Bei einer Ausführungsform
sind die Walzenständer mit Auskragungen versehen, welche Aussparungen, in denen sich eine Reihe· von Federn befinden,
aufweisen. Mit dem anderen Ende stehen die Federn mit einem der Walzeneinbaustücke der Walzenbaugruppe in Verbindung,
Beim Arbeiten der Kraftübertragungsvorrichtung werden die Federn zusammengedrückt, wobei sich die vorerwähnten Aus-
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4DOSSELDQRFlO-HOMBERGERSrRASSES
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■ ■ - E 5 -
kragungen des Ständers in der Nähe der Arbeitswalzen des
V/alzwerkes oder Walz-rerüstes befinden.
Bei einer anderen Ausführungsform befinden sich die Auskragungen
unten am Walzwerk oder Walzgerüst, wobei die Federn mit einem der bereits erwähnten Kraftübertragungsvorrichtung zugeordneten Bauelement zusammenwirken, welches
bei einer Bewegung der Kraftübertragungsvorrichtung zusammengedrückt
wird.
Bei einer anderen Ausführung des Erfindungsgegenstandes
ist die dehnbare Vorrichtung zwischen Anstellspindel und einer Traverse, auf die die Druckkraft wirkt, angeordnet.
Bei einer wiederum anderen Ausführung des in den Rahmen der
hier vorliegenden Erfindung fallenden Erfindungsgegenstandes
sind oben und unten am Walzgerüst ein Paar im wesentlichen parallelgeführte Hebel angebracht, welche mit einem der
Walzen-Einbaustücke in Verbindung stehen und durch den Walzenständer oder längs den Walzenständer geführt sind, an
welcher Stelle sie dann auch mit einem Querhaupt in Verbindung stehen. Auch ist eine Vorrichtung vorgesehen, mit der das
Querhaupt im Hinblick auf die Walzebene eingestellt oder verstellt wird. Wird bei dieser Konstruktion von der Kraftübertragungsvorrichtung eine Kraft auf das Walzen-Sinbaustück
übertragen, mit der die Hebel in Verbindung stehen, dann werden diese Hebel einer Zugbelastung durch eine Zugkraft
unterworfen, von der ein Teil in das Querhaupt und in den Walzenständer gelangt.
Die hier vorliegende Erfindung befaßt sich, wie schon zuvor
erwähnt, mit einem Walzwerk oder ifalzgerüst, das eine Walzgut,
z.B. Metallband mit konstanter Dicke, genauer mit
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konstanter Dicke in Längsrichtung, auszuwalzen hat. Während vieler Jahre 1st erkannt worden, daß bei einem Walzwerk oder
Walzgerüst der Genauigkeitscrad von der Steifigkeit des
Walzwerkes oder Walzgerüstes abhängig ist, d.h. der Genauigkeltsgrad
ist abhängig von dem Widerstand, den das Gerüst der beim Walzen des ?4aterials unter der Walzbelastung entstehenden
Dehnung entgegensetzt. Was diesen Punkt betrifft, so versuchte man im Walzwerksbau früher den Walzwerk dadurch
eine zusätzliche Steifigkeit zu geben, daß den Arbeitswalzen eine oder mehrere Stützwalzen beigegeben wurden. Die bekannteste Ausführung eines derartigen Walzwerkes oder Walzgerüstes
ist das allgemein bekannte und universell verwendete Quartowalzwerk oder °.uar*togerüst, Wenn auch das
Mehrwalzengerüst die Steifigkeit der Walzen verbesserte und damit auch die Steifigkeit des Walzgerüstes bei gleichförmigeren
Walzerzeugnissen verbesserte, so ließ es doch noch viel zu vriinschen übrig, weil sich trotz der durch die
Stützwalzen gewährleisteten zusätzlichen Steifigkeit die Walzen und der Walzenständer sowie andere Bauelemente unter
der Walzbelastung beträchtlich dehnen, wobei sich die Dehnung mit der Walzbelastung verändert und zu einem Walzerzeugnis
mit ungleichmäßiger Dicke führt.
Weil nun der Walzenständer selber einen beträchtlichen Anteil der Dehnung des Walzwerkes oder Walzgerüstes darstellt,
wurde bei den früheren Anläufen versucht, den Walzenständer als Paktor bei der Erreichung einer kontinuierlichen Dicke
dadurch zu eliminieren, daß eine "Vorspannungsvorrichtung" eingebaut wurde. Als Beispiel dafür kann das US-Patent Nr.
581.078 genannt werden, das P« Henne am 20. April 1897 er teilt wurde. Auch dieses Patent war eine Verbesserung auf
dem Wege zu einer gleichförmigen tfaterlalcticke · Weil aber
BAD GSi
- E 7 -009813/0933
^DOSSELDOR.FIC-HÖMBEEGERSTRASSES . p QQ
bh!bi
, das darin beschriebene Walzwerk oder Walzgerüst die
; . ■- elastische Verformung der anderen Gerüst-Bauelemente,
z.B. der Durchbiegung von Walzenballen und Walzenzapfen,
der Durchbiegung der Walzeneinbaustücke, der Stauchung der
.Anstellspindel, die Abflachung der Walzen - diese überschritten
insgesamt die elastische Einflußnahme des Walzenständers
bei weitem - nicht kompensiert wurde, kam es dazu, daß bei dem mit diesem-Patent beschriebenen .Walzwerk nicht
hinzunehmende Dickenabweichungen beobachtet wurden.
Um das Betriebsverhalten oder die Arbeitsweise eines Walzwerkes
im Hinblick auf das Erreichen einer konstanten Dicke
noch weiter zu verbessern, wurde dann von Fachleuten eine
automatische Dickenregelung entwickelt,.bei der mit der
Änderung in der Walzkraft oder Walzbelastung die Walzenanstellung zum Zwc "^ der Kompensation der Änderung in der
Walzkraft oder Walzbe^istung geändert oder nachgeführt wurde.
Dieses Prinzip wurde mit dem US-Patent Nr. 2.680.978, welches
am 15. Juni 1954 W.C1Ij1. Hessenberg et al erteilt wurde,
beschrieben. Interessant ist festzustellen, daß das Hessenberg-Patent auf noch andere Versuche einer automatischen
Dickenregelung verweist, die sich als nicht erfolgreich erwiesen
hatten.
■ Der jüngste Anlauf.in Richtung auf eine automatische Dicken-.-:-■
· regelung war die· Kombination des "Vorspannungsprinzips"
- mit dem Prinzip der. automatischen Dickenregelung,, bei der
, auch bei Veränderung der Walzbelastung ,oder, der Walzkraft
der Abstand zwischen den beiden Walzen, konstant gehalten
. ._: wurde. Zu diesem Anlauf sind zwel·-Wege .beachrijtteix; worden;
. einer dieser Wege wird mit dem, British Patent^ Nr.»,955.
. "Improvements in-,and relating to .RQll^ij^.Jiil^
- E 8 00 9 813/ 09 3 3 ßAD 0Riginal
28.8.1967 bh.bl
- E 8 -
an und Im Zusammenhanc mit Walzwerken oder Walzgerüsten)"
beschrieben, welches am 15. April 196*1 erteilt wurde. Den
andern Wep; beschreibt das am 28. Februar 1956 für P. Blain
erteilte US-Patent Nr. 2.736.217 "Adjusting Device in Rolling Mills (Anstellvorrichtungen bei Walzwerken oder Walzgerüsten)
.
Beim ersten Patent wurde versucht, den Abstand zwischen den Achsen der Stützwalzen oder zwischen den Stützwalzen-Einbaustücken
eines Quartogerüstes konstant zu halten. Wenn bei dieser Konstruktion eine entsprechende Korrektur nicht
durchgeführt wird, dann wird durch eine Änderung in der Walzbelastung oder der Walzkraft auch der Abstand zwischen
den Achsen der Stützwalzen verändert. Dieses Patent ist somit ein Lehrbeispiel dafür, daß eine entsprechende Korrektur
durchgeführt werden muß. Nach dem zweiten Patent wird der Abstand zwischen den Arbeitswalzen eines Quartogerüstes
gemessen; dann, wenn es sich herausgestellt hat, daß der gemessene Abstand sich vom vorgegebenen Abstand entfernt
hat, werden die Walzen kontinuierlich nachgestellt oder nachreführt. Aus dem ersten Fall ist zu erkennen, daß,
wenn auch diese Erfindung nicht nur das Gehäuse, sondern auch die Stützwalzen-Einbaustücke unwirksam gemacht hat,
immer noch mit den aus der Walzendurchbiegung, der Walzenabflachung
und der Walzenstauchung resultierenden elastischen Eigenschaften gerechnet werden muß. Dies aber sind -wesentliche
Faktoren, welche nicht übersehen werden dürfen. Das mit dem anderen Patent vorgebrachte Prinzip, nach dem der
wirkliche oder tatsächlich vorhandene Abstand zwischen den ■ Achsen der Arbeitswalzen gemessen wird, hat sich als unannehmbar
erwiesen, denn es arbeitet unzuverlässig und schwerfällig. Hinzu kommt noch,, daß es im Hinblick auf den
Betrieb des Walzgerüstes, z.B.. hinsichtlich des ■Walzenwechsels Einschränkungen geltend macht.
BAD OriK-UNAL
00981 3/0933 -Gl-
4DOSSEtDOR-FTO-HOMBERGEItSTRASSES ~ O O
2o«o bb.bi
-Gl-
Nun soll die Aufmerksamkeit auf die hier vorliegende Erfindung,
welche gegenüber den früheren zur Erzielung einer konstanten Dicke ausgeführten Walzwerken oder Walzgerüsten eine
beträchtliche Verbesserung einführt, gezogen werden; dabei sollten die vorhergehenden Ausführungen aber nicht vergessen
werden. Pur einige Ausführungsformen liegen dieser Patentschrift
Zeichnungen bei, im einzelnen ist
Figur 1 eine teilweise in Schnittdarstellung wiedergegebene Seitenansicht eines Quartofterüstes, das die in den
Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden Eigenschaften aufweist..
Figur 2 eine ähnliche Darstellung einer zweiten in den
Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden Ausführung des Erfindungsgegenstandes".
Figur 3 eine weitere Ausführung des Erfindungsrtecenstandes
nach Art von Figur 2.
Figur 4 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht
einer wiederum anderen in den Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
Figur 5 noch eine andere Ausführung des in den Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden Erfindungsgegenstandes,
Figur 6 ein typischer Regelkreis für die mit Figur 1 bis 5
wiedergegebenen Walzwerke oder Walzgerüste,
003813/0933
BAD OBKs'NAL^ ?
COPV
AQ
PATENTINGENIEURE F. W. HE M MERIGH- GESD M O t f E It · B. GROSSE 21 223
DOSSEIDORF 10 · HOMBERGER STRASSES _ _ „
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bh.bi - G 2 -
Mit Figur 1 wird einer der Walzenständer 10 eines Quarto-Walzgerüstes
gezeigt; es sollte klar sein, daß entsprechend der üblichen Walzgerüstkonstruktion ein ähnlicher Walzenständer
für die andere Walzgerüstseite vorgesehen ist, wobei dieser Walzenständer auch alle Bauelenente des in der
Zeichnung wiedergegebenen Walzenständers aufweist. In den
Walzenständer 10 ist ein Ständerfenster 11 eingearbeitet, in dem sich die der drehbaren Lagerung der Stützwalzen 15
dienenden Walzen-Einbaustücke 13 und 14 befinden. Die Stützwalzen-Einbaustücke
sind mit Aussparungen versehen, in welche die der drehbaren Lagerung der Arbeitswalzen 19 und 21 dienenden Arbeitswalzen-Einbaust'"t~ke 17 und 18 eingesetzt sind.
Im Hinblick auf die Walzeben,. inn das obere Stützwalzen-Einbaustück
13 mittels einer konventionellen "falzen-Ans tellspindel,
welche durch eine mit dem Walzenständer verbundene Mutter 23 geführt ist, verstellt werden« Der zum Ant:^b der
Spindel erforderliche "otor, desgleichen das zum Antrieb der
Spindel erforderliche Getriebe, sind, weil sie in konventioneller Konstruktion gehalten sind, nicht dargestellt. Wie
später noch zu erkennen ist, kann zwischen dem oberen Walzeneinbaustück
13 und der Anstellspindel 22 - in einer anderen Ausführung des Erfindungsgegenstandes - eine Druckmeßdose
24 vorgesehen werden, welche dann die Walzkraft bzw. den Walzdruck oder den die Walzen auseinandertreibende Kraft im
Walzgerüst zu messen hat. In Übereinstimmung mit den üblichen
Walzgerüstkonstruktionen werden die Walzeneinbaustücke der Stützwalzen und der Arbeitswalzen mittels den Ausgleichszylinder-Konstruktionen
25 und 26 auseinandergetrieben.
Nun sollte die Aufmerksamkeit auf das untere Walzen-Einbaustück
Ik gezogen werden. Es ist zv. erkannen, daß unmittelbar
unter dem Walzen-Einbausttt^k «si ώ in öste eines sich ver-
BAD OR'GINAL
- G 3 -009313/0333
ATENl INGENIEURE F.W. HEMMERICH - GERD MDItER- D. GROSSE 21 223
DOS SELDOR F IC -HOMBERGER STRASSE 5 ^O O An^ ww
2o,ö,19d7 bh.bi
- G 3 -
ändernden Dehnstückes ausgeführter Block vorgesehen ist, und unter diesem Block eine Traverse 27. Auf die Unterseite dieser
Traverse wirkt der Kolben 28 einer Kolben-Zylinder-Konstruktion 29» welche zwischen dem Boden des Walzenständers
und der Traverse angeordnet ist, ein. Der Zylinder ist derart ausgelegt, daß er mit einem sich verändernden Druck beaufschlagt
wird, welcher zu allen Zeiten entweder gleich dem die Walzen auseinandertreibenden Druck, dem Walzdruck, oder
größer als dieser Walzdruck ist. Die beiden einander gegenüberliegenden
Seiten der Traverse sind jeweils mit einer Zugstange 31 verbunden, welche sich entweder durch den Walzenständer
hindurch oder seitlich am Walzenständer vorbei nach unten hin erstreckt und mit ihren unteren Enden von den FedertelJu..rn
32 und den darin angeordneten Druckfedern 33 aufge-
15' nonssen werden. An ihren unteren Enden, welche durch die Federteller
hindurchgeführt sind, sind die Zugstangen entweder mit
verbreiterten Köpfen versehen oder mit einem der Aufnahme der Mutter 3^ dienenden Gewinde; zwischen der unteren Federtellerfläche
und der Mutter sind jeweils die Druckr.eßdosen 35 untergebracht oder angeordnet. Die Druckmeßdosen 35 können
statt der Druckmeßdosen 2*1 Verwendung finden, sie sind derart konstruiert, daß sie die auf die Zugstangen 31 übertragene
Zugkraft messen; wenn dies gewünscht wird, könnten sie auch die Form eines Dehnungsmessers haben.
Wie schon zuvor bemerkt, ist die Kolben-Zylinder-Konstruktion
so ausgelegt, daß sie auf die untere Walze 15 eine als F zu kennzeichnende Kraft überträgt. Es sei darauf hingewiesen,
daß während des Walzvorganges die Kraft F in zwei Komponenten
zerlegt wird, dabei wird die eine Komponente (die Walzkraft) mit P gekennzeichnet und die andere Komponente (die Nebenkraftkomponente)
mit Q - diese Kraft wird auf die Zugstangen 31 übertragen und eventuell auf den Walzenständer weiterge-
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/ι
«DOSSELDORFIO-HOMBERGERSTRASSES -o q ,.(.,
20,0,1907 bh.bi
-GH-
leitet, dieser Kraft wird mittels der Reaktionskraft des
Zylinders entgegengewirkt. Damit aber wird bei dem darge
stellten Walzwerk oder Walzgerüst
F = P + Q
(Gleichung Nr, 1)
Während des Walzwerks- oder Walzgerüstbetriebes wird die
Anfangsbedingung, des mit h gekennzeichneten Walzspaltzustandes
der unbelasteten Waisen dursh die Anstellspindel
22 eingestellt, während die von der· Keiuen-Zyllnder-Konstruktion
29 ausgehende Kraft derart; wi£*kts daß sie dies
Zugstangen 31 dehnt, die Trawrse Zi biegt und die Federn
33 zusammendrückt. Die- h^ös=a«l£.s0he Anfangskraft kann dabei
mit F_ beseiehnet werden9 etics auf öle Zugstangen wirkende
~ J?€ ΐί£ϊ?ά& -usli P s die
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PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH. GEED MDLlER. D. GROSSE 21 223
DDSS E L D O RF 10 · H O MB£ RGER S TR A 5 S E S · g - . ,.
bhlbi ■85-
Unter Berücksichtigung der vorhergehenden Bemerkungen soll
nun überlegt werden, was passiert, wenn das In den Walzspalt
eintretende Band eine schwere und harte Stelle aufweist. Das Resultat wird eine Abweichung in der Austrittsdicke des
Bandes sein, und zwar dargestellt durch eine Änderung in der Kraft P und G, weil eine Änderung von h durch Bewegen
der Anstellspindel nicht stattfindet. Es wird dann
t - At- - η + LjAl Q +Aq
ττ~ηο MM " Mg (Gleichung Nr. 3)
Wird Gleichung (2) von Gleichung (3) subtrahiert, dann
' kann die Abweichung in der Dicke mit nachstehender Formel nachgewiesen werden: .
At-A? 4jj>
-4q (^) - (Gleichung Nr. k)
Für Gleichung (1O kann die Beziehung der Änderung in der
Walzkraft (P) und der Federkraft (Q) zur Zylinderkraft (F) in den Formelzeichen von Gleichung (1) wie folgt ausgedrückt
werden:
(F +Δρ) .a (P +Δρ) + (Q +Δα) (Gleichung Nr. 5)
aus der nach Subtraktion der Gleichung (1) von Gleichung (5)
die nachstehend gegebene Formel abgeleitet wird:
4P = Al + Oq (Gleichung Nr, 6)
Bs ist deshalb das höchste Ziel der hier yorliegeisden Erfindung,
eine Walzw&rkssteuerung oder Walzwerksregelung zu
qder
patentingenieure f. w. hemmerich . gerd mdller- d.grosse 21 223 '
4ddsseldorf10-hombergerstrasse5 _o o λ _,-_
2c5.ö.19o7 bh.bi
-GS-
gehalten wird, ausgenommen solch kleinere Paktoren, wie z.B. die Exzentrizitäten der Walzen.
Dieses Ziel wird durch die hier vorliegende Erfindung dadurch erreicht, daß die mit Gleichung 4 errechnete DickenabwelchungAt
gleich Null gesetzt wird, d.h. es wird
At =0 (Gleichung Nr. 7).
Um dies zu erreichen, so folgt aus den Gleichungen (4) und (7), daß die nachstehend gegebene Bedingung eingehalten
werden mu:
( Ms )
^Q=/ BJJ j Ap (Gleichung Nr. 8).
^Q=/ BJJ j Ap (Gleichung Nr. 8).
Wird ein anderer Näherungsweg genommen, und zwar über die
Bestimmung der mit der Gerüststeifigkeit gegebenen Betriebsgröße ΔP , dann folgt aus Gleichung (7) und Gleichung
<5t
(8), daß
ir§~ = ° oder ^l— = 0^* (Gleichung Hr. 9)
wird, d.h., daß das Walzwerk oder das Walzgerüst derart
arbeiten würde, als ob es eine unendliche Steifigkeit hätte. Nach Einsetzen von Gleichung (8) in die Gleichung (6) entsteht
dann die nachstehend aufgeführte Gleichung:
Δ P si
(Gleichung Nr, 10)
Andererseits kann die Gleichung (8) so umgeformt werden* daß
sich die nachstehend aufgeführte Gleichung ergibt;
(Gleichung Nr,
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/is-
2α,o.lyo/
■ . bh.bi
-GT-
Diese Gleichung in die Gleichung (6) eingesetzt, ergibt dann *.
Δρ = (1 + -rp- ) Δ Q (Gleichung Nr. 12)
Aus den vorhergehenden Erwägungen ist zu entnehmen, daß,
um At = 0 zu machen,AF geändert werden muß, wenn sichAp
oder ^Q verändern, damit das Verhältnis von ^F und Δρ oder
das Verhältnis von Af undAQ zu allen Zeiten konstant
bleibt. Es muß also.sein
Μς
PL, f (Gleichung Nr. 13)
oder^F s (i * -i— )
¥ie schon fee^sdfts €T-wstet0 ssiSiS €1© Drae&aiieSöosQ 35 -ien U
Δ Q oder die süctes5® Dfüi.-!":ssM©ss 2£i lauter -ä©f
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4DDSSELDORFIO-HOMBERGERSTRASSEs __ s
28.8.I967
bh.bl -G 8 -
Unter Hinwels auf den elektro-hydraulischen zur Lösung der
Gleichung (14) vorgesehenen Regelkreis sei darauf hingewiesen, daß diese Formel auch im Hinblick auf den Wert der
Dickenabweichung oder des Dickenfehlers ausgedrückt werden kann. Diese Formel wird ann wie nachstehend gegeben, aussehen:
e . t .
Γ F 1 1 "^
[ ho * Ίξ| ~ Q ( MjJ" * Ipj" -' (Gleichung Nr. 14)
In dieses? Formel ist t9 gleich der Dicke und e gleich der
Dlckenabtfeiehung oder dem Dicken fehler,, d,h. s ist gleich
der Dlekenabweichung des Walzgutes von der gewünschten oder
Dicke t1
Es ist sis erkennen;, daß die" in Übereinstimmung mit Gleichung
Cl^) öuP0hzuführe.-:-ie Verringerung der Dickenabwelchung sich
auf die mit Gleichung (13) dargelegte Beziehung begründet,
In deF öaF .Verhältnis zwischen ^F und ^P oder zwischen
Δ F und<^k} !constant gehalten wlru^ wenn die Dlekenabweichiing
gleich Mull gesetzt wird*
£0 Der-mit ?lgias? 6 wi'scier'gegsfeene Begsl2s^s:V; ij'y derart aus ge-
legt9 äwM ©σ5 die Gleichung Ci'?) To3t,} ΎΙ^-^'Λά dieses Yor«
gauges "JiZ3S die GrSSe Q tsk -:lsn Ss;iiöli3i#Bi2'?3efi 35 abgeleitet,
die 0poß© F von einem alt ites Syliiidsr 29 v*2"fciindenen Oruck- HbeT>tFSgQF
^JO und äer !fes->
]ϊλΓ. tisk ösii· uslt- d»r Anstellspindel
Ξ5 '/srbim^®siS2i PoteatissQ'öes3 Hi (In Figur 6 wird das Potentlo- .·■
- ' met©!3 "3© dargestellt, als sei @s auf den die Anstellsplnde'l
09813/0933
BAD'GaJSiNAL ■
- G 9 -
PATSNTiMGENIEURE Γ·. W, HEMMERICH · GeRO MOLLES-D. GROSSE 21 223
3 210ORFIO-HOMSESGEIiSTRASSES ->QQ AnCn
- _ - . ■ bhobi
= 53-
22 antreibenden Motor 42 geschaltet). Die gewünschte oder
verlangte Dicke t5 wird bei dem handbetätigtem Potentiometer 43 von Hand eingestellt oder vorgegeben» Elektrische
Signale oder Impulse, welche für h , «— , Q(w~~ * ψ^~)
M M S
und f3 stehen, werden In einer Summiersehaltung HH
so addiert, daß sich ein Fehler- oder Abweichsignal e wird
dann vom Verstärker k5 verstärkt und dann Differenzierschaltung
ή 9 geschaltet. Das Differenz signal wird dann
schlieSlich auf ein Druckregelvent11 51 in der Druefcsuleitung
52 des Zylinders geschaltet, damit das Fehlersignal auf den Wert Null gebracht werden kann,
• Es sei nun auf die anderen in den Rahmen der hler ifqpliegenden
Erfindung fallenden Ausführungen des Erfindungsgegenstandes
hingewiesen. Mit Figur 2 wird ein Walzenständer 55 wiedergegebenj In dessen Ständerfenster die der drehbaren
Lagerung der StützWalzen 57 dienenden Stützwalzen-Einbaustücke 56 angeordnet sind, wobei - es sei darauf hingewiesen,
das untere Walzeneinbaustück mit einer Kolben-Zylinder-Konstruktion
58 in Verbindung steht, welche eine Kraft- die größer als die Walzkraft oder Waizbelastung ist, überträgt.
Das obere Walzeh-Einbaustück 56 steht mit dem unteren Ende
einer Ähstells^findiel· 59 in Verbindung, wobei die Anstellspindel
durch: eine Muster 61/ in der die Anstellspindel in
der üblichen Weise bewegt wird, in den Wälzenätändex·. eingeführt
ist. tri der Ititte zwischen Oberteil und Unterteil Ist
der Walzenständer mit den Auskragungen 62 versehen, so daß
sich ein Ständerfenster mit verringertem Querschnitt bildet,
in das die Walzen-Einbäustücke für die Ärbeltswätlzen 63 und
dlaaät attch die ä£ä Walzwerk bildendeHr Arbelfswälzen €% elnlii W
den S^^z^al^ein-ElniBätistteken und den
waizen-Einb aus tunken sind Köib^r^s^eichsÄylinäer 65 in
PAIENTiNCrNlEURE F.W. HE M-M ERICH - GEtC MDlLEt. D. GROSSE pi
4 D DSS E L D O R f 10 · H O MBERGER S T R A S S E 5
28.8.I967
bh.bi
- G 10 -
üblichen Weise angeordnet, und zwar derart, daß noch vor
Materialeinführung in das Walzwerk oder Walzgerüst ein Walzspalt eingestellt werden kann. In die Unterseite der
Auskragungen 62 des Walzenständers sind die Vertiefungen 66 eingearbeitet, in denen leicht dehnbare Bauelemente,
z.B. die Federn 67 untergebracht sind. Die unteren Enden der Federn stehen dabei mit den vergrößerten Kopfteilen
der mit dem unteren Stützwalzen-Einbaustück 56 verbundenen
Kolben 66 in Verbindung. Die Beziehung der Teile und der
übertragenen Kräfte ist bei diesem Walzwerk oder Walzgerüst ähnlich der für das Gerüst nach Figur 1 gegebenen Beziehung,
Sie kann somit mit der Gleichung F = P + Q wiedergegeben werden, wobei F die Zylinderkraft darstellt, P die Walzkraft
und Q die auf die Feder wirkende Druckkraft. Wie bei der mit Figur ί dargestellten Aus-führung wird ein P-Signal von der
zwischen der Anstellspindel 59 und dem oberen Walzen-TSinbaustüek
59 angeordneten Druckmeßdose 69 erzeugt und weitergeleitet.
Abgesehen von diesen Unterschieden ist die Ausführung des
Er f Indungs gegenstandes nach Figur 2 ähnlich der Ausführung
nach Figur i.
Mit Figur 3 wird eine weitere Ausführung des Erfindungsgegenstandes und eins zweite Ausführung des mit Figur.2 dargestellten
Prinzips wiedergegeben. Es wird hierbei nur die untere Hälfte des mit Figur 2 dargestellten Walzwerkes oder
Walzgerüstes wiedergegeben und gezeigt, daß die Auskragungen 71 des Gehäuses oder des Wälzenstäriders unten am Walzenständer
angeordnet sind. In diese Auskragungen sind Vertiefungen
72 zur Aufnahme der Federn 73 - dies wie bei Figur
£ - $iir0-^&etti§t£ Mt ihren unteren Enden sitzen* die Federn
BAD OPJGiMAL - G 11 -.
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bh!bi
- G 11 - "
auf den vergrößerten Kopfenden der Kolben 74 auf, wobei
die Kolben auf einer den Kolben einer Zylinder-Kolben-Konstruktion J6 bildenden Traverse aufsitzen. Der Kolben dieser
Zylindereinheit 76 steht mit dem Walzenständer in Verbindung.
Zwischen der Traverse und dem unteren Walzen-Einbaustück
sind die veränderlichen Distanzstücke 77 angeordnet, welche eine Veränderung im Walzendurchmesser aufzunehmen haben.
Abgesehen von dem- konstruktionsmäßigen Unterschied ist die
Arbeitsweise der mit Figur 3 gezeigten Anordnung gleich der mit Figur 2 wiedergegebenen Ausführung des Erfindungsgegenstandes c Nun soll die in den Rahmen der hier vorliegenden
Erfindung fallende Ausführung des Erfindungsgegenständeε
nach Figur h beschrieben werden. Es sei darauf hingewiesen
daß, wenn die hier diskutierte Vorrichtung auch unten am Walzwerk oder Walzgerüst angeordnet ist, sie genau so gut
auch oben am Walz«-. :*k oder Walzgerüst angeordnet v/erden kann.
Wie aus Abbildung k hervorgeht$ ist ein Walzenständer 8l
vorgesehen, mit einem Ständerfenster 82, in dem die zur drehbaren Lagerung der Stützwalzen 8^l dienenden Stützwalzen-Einbaustücke
83 eines Quarto-Walzgerüstes untergebracht sind.
Wie bei der Ausführung nach Figur 1 sind die Walzen-Einbaustücke mit Vertiefungen 85 versehen, in welche die der drehbaren
Lagerung der Arbeitswalzen 87 dienenden Arbeitswaizen-Einbaustücke
86 eingesetzt sind. Die Walzen-Einbaustücke für Stützwalzen und Arbeitswalzen sind mit den üblichen Ausgleichszylinder-Konstruktionen
88 und 89 versehen. Das obere Stützwalzen-Einbaustück ist derart angeordnet, daß es von
einer hier nicht dargestellten und in der üblichen Weise angetriebenen Anstellspindel verstellt oder nachgestellt werden
SO kann. Was das untere Stützwaizen-Einbaustück 83 betrifft» so
sei darauf hingewiesen, daß dieses mit den Auskragungen 91 derart versehen ist^ daß sich eine öffnung zur Aufnahme der
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- G 12 -
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- G 12 -
Enden der Zugstangen 92 bildet, die sich entweder im Walzenständer
oder seitlich längs den Walzenständer nach unten erstrecken und mit einer gemeinsamen Traverse 93 in Verbindung
stehen. Die Traverse selber kann mittels der angetriebenen Spindel 9**, welche mit einem Schneckenrad 95 und einer
Schnecke 96 - der Antrieb selber wird hier nicht dargestellt
- in Verbindung steht, zu den Walzen hin-gefahren und von den Walzen weggefahren wenden· Es ist zu erkennen, daß
die Spindel Sk in den Boden des Walzenständers 8l eingreift.
Die Spindel kann Verwendung finden zur Einstellung der Walz—
ebene, zur Anfangseinstelluag* des Walzspaltes oder zur Veränderung
d^s Walzspaltes während des WalzVorganges. Zwischen
dem unteren Stützwalsen-EIiibausfcück und dem Walzenständer ist
eine Kolben-Zylinder-Kcnstruktion 97 angeordnet, welche
derart ausgelegt ist, daß sie - wie bei den anderen Ausführungen
des Erfindungsgegenstandes - eine Kraft überträgt, die größer ist als die Walzbelastung oder Walzkraft und die
entsprechend der Pome! F = 'P + Q verändert wird,
Wenn auch die hier vorliegende Erfindung und der neuartige
Mechanismus im Hinblick auf die Erlangung eines konstanten Walsspaltes dargestellt und beschrieben worden sind - so
kann - sollte dies aus Irgendeinem Grunde gewünscht werden das
hie? beschriebene Walzwerk oder Walzgerüst auch mit
einem konstanten Zylinderdruck Verwendung finden. Sollte es aueh In Übereinstimmung salt der gegenwärtigen Praxis gewünscht;
werden, das Walzwerk oder Walsggrüsfc derart zu betreiben-, daß die In der Gleiehu&g F s '? + Q ausgewiesene
Kraft Q EsoFiStant --gehalten '»IM g damit aber auch - im Hinblick
-" auf <äas mit Figur 1 gegebene Baispiel - der Abstand zwischen
■ 30 ' den St/Iit3i?alsens kann Öles atiea mit der hier vorliegenden Er-.
fladung -dteehgeführt imrüens und swars abgesehen davon, daß '"
BAD ORieiNAL
009813/0933 - 0 13 -
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH ■ GERO MDUEE ■ D.GSOSSE 21 223
DOSS E IBO R F TO · H O MBE KGER S TR A S S E 5 β Θ
blubi - G 13 -
der mit Figur 6 wiedergegebene Zylinder so zu steuern und zu
regeln ist, daß die Druckmeßdosenanzeige konstant bleibt, ohne irgendwelche Änderungen, Ss ist auch zu erkennen^ daß,
wenn auch - wie mit den Figuren 1 und 5 dargestellt - für eine gegebene Konstruktion es zu wünschen sein mag, leicht
dehnbare Vorrichtungen, z.B. Federn, zur Aufrechterhaltung eines gewünschten Verhältnisses zwischen dem Modul der der
Walzkraft unterworfenen Walzgerüst - Bauelemente und dem Modul der der Kraft Q unterworfenen Bauelemente zu haben,
dies für bestimmte Anwendungsfälle gemäß Darstellung in Figur 4 nicht erforderlich ist.
Es sei darauf hingewiesen, daß im Hinblick auf die mit den
Figuren 1 und 4 gegebene Darstellung die Beziehung oder
das Verhältnis der Feder oder der anderen dehnbaren Vorrichtungen,
z.B. der Zugstangen, derart geändert werden kann, daß die Federkraft in der gleichen Wirklinie wie die Zylinderkraft
wirksam wird. Mit Figur5 wird einesolche Anordnung
wiedergegeben, Figur 5 zeigt einen Walzenständer 101 mit
einem Ständerfenster 102, welches die Walzen und Walzen-Einbaustücke
eines Quarto-gerüstes aufzunehmen hat, Das obere
Walzen-Einbaustück steht mit einer Traverse in Verbindung, welche durch die Einwirkung zweier Kraftübertragungszylinder
104 nach unten gedrückt wird. In der Mitte der Traverse ist
zwischen Traverse und einer Spindel 106, welche über einen
motorisch angetriebenen Radsatz angetrieben wird, eine Feder
105 drehbar angeordnet. Bei dieser Anordnung wirken Feder und Zylinder zusammen, dabei wird die Zylinderkraft durch ein
von der Druckmeßdose 108 ausgehendes Signal - dies wie auch
fcei de& anderen Ausführungen des Erfindungsgegenstandes .
gesteuert m& geregelt*
' ■ BAD ORiQIMAL
-G Il -
PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MDLLER- D. GROSSE 21 223
DOSSELDOR FlO-HOMB E RGER STRASSE 5 - Pfl fl 1 Qfi7
bh!bi - G I** -
Gemäß den Vorschriften des Patentgesetzes wurden das Prinzip und die Arbeitsweise der hier vorliegenden Erfindung anhand
der Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben, die für diese Darstellung und Beschreibung als dafür am besten
geeignet gehalten wurden. Es sollte jedoch klar sein, daß innerhalb des Rahmens der dieser Patentschrift beiliegenden
Patentansprüche, die Erfindung auch in anderer Weise realisiert werden kann, als hier beschrieben und dargestellt
worden ist.
-Al-
BAD OR-
00981 37 ÄS 13
Claims (1)
- Patentansprüche1) Für ein Walzwerk/Walzgerüst oder eine ähnliche Vorrichtung, bestehend aus einem Walzenständer mit eingearbeitem länglichen Ständerfenster und einem Walzenpaar, zwischen dessen Walzen sich die Walzkraft aufbaut, einschließlich der in dem vorerwähnten Walzenständerfenster untergebrachten Walzen-Einbaustücke, wobei ein Teil des die Walzen-Einbaustücke aufnehmenden Walzenständers sowie die Walzen-Einbaustücke selber die Walzkmft des Walzwerkes oder Walzgerüstes aufzunehmen 10- eine an einem Emde des StSüdeJpfensters angebrachte unä zwischen einem der tfelseneinbaustücke uma dem Ständer angeordnete Vorrichtung, mittels der ein wesentlicher Anteil der zur Walzspaltüberwachung erforderlichen Kraft auf eine erste Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen, zudenen die bereits erwähnten Walzezi-Einbaustücke gehören, übertragen wird9diese der Walzspaltüberwachung dienende Kraft wird so übertragen» daß sie. entgegen die Wirkungslinie der 2Ö . " Walzkraft des Gerüstes wirksamdie Kraftübertfagösagsvorrichtung dabei derart konstruiert und angeordnet a daß eine aws des? Gesamtkmft und Walzkraft resultierende Differenskraft ansf eine zweite Gruppe wn ifelsgerüst^BatielesnsatesSr, t?©lehe sumiiidest das asdere Walzen-Einbaustflek ausschließt9009813/093 3- A 2 -ItPATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MDLLER-D. GROSSE 21 2234DOSSEIDORFIO-HOMBERGERSTRASSeS 9fl fi 1 9K7bhibi - A 2 -tragen wird, wobei die Elastizitätseigenschaften der vorerwähnten beiden Gruppen von Gerüst-Bauelementen in einem vorbestinunten Verhältnis zueinander stehen.-A3· 0098 13/0933arPATENTfNGENlEURE F. W. HEMMERICH · GERO MÖLLER- D. GROSSE 21 223DDSS E LOO R F 10 - H OMBE RGEJt S TR AS S E 5 «0 P 1967bh!bi - A 3 -2) Für ein Walzwerk/Walzgerüst gemäß Anspruch I9 bei dem die bereits erwähnte zweite Gruppe außerhalb des vorgenannten Ständerfensters und außerhalb der durch die bereits erwähnten Walzen-Einbaustücke definierten Umgebung angeordnet ist und ein Zugglied aufweist, mit dem die bereits erwähnte Differenzkraft zwischen der bereits genannten Kraftübertragungsvorrichtung und dem bereits erwähnten Walzenständer übertragen wird«3) Für ein Walzwerk/Walzgerüst gemäß Anspruch 1 einschließlich einer Steuerungs- und Regelungsvorrichtung zum kontinuierlichen Messen der entweder auf die erste Gruppe oder auf die zweite Gruppe der Walzgerüst-Bauelemente übertragenen Kraft, Mittels der gleichen Vorrichtung wird die zu übertragende Kraft proportioBal zur Änderung der auf die erste Gruppe oder auf diezweite Gruppe der Walzgerüst-Baueleaiente übertragene Kraft verändert^ damit ein vorbestimmtes Verhältnis zwischen einer jeden diesttg» Kräfte und des» übertragenen Kraft beibehalten werden kann.ti} Für ein "Walzwspk/Walsgerüst oder eine ähnliche Vorrichtung mit eiiaem Walzenständer undoiaeiB- Ifel^esapaa^ö s^issSiejs dessen Walzen sich die Issaft SMjflbiMt ©£a@©lii-i@Slich der - Walzen-Einbaustückeiss <äkgs bms'Qi.tm m&wähmten Walsessstäiaiej? und an di@g@© lfeI^eastSiiders assgsordnete Vorgj 2,g OQS= Qisä \s?@s©ntlIe!iSE' Ämt©il der9©lic ;:S^i3Sps!t§feQi?um®tesag ©ssfo^dQSÜeließ teafΐ auf eis©@ §113/0PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH -GERD MÖLLER. D.GROSSE 21 223DÜSSELDORF 10 -HOMBERGER STRASSE 5 - o αZOiSibh.bi -AH-diese Kraft wird dabei so übertragen, daß sie der Wirkungsrichtung der Walzkraft des Gerüstes entgegenwirkt $die Kraftübertragungsvorrichtung dabei so konstruiert und angeordnet, daß sie die aus der Gesamtkraft und der Walzkraft des Gerüstes resultierende Differenzkraft auf eine zweite Gruppe von Waisgerüst-Bauelementens welche zumindest das andere der bereits erwähnten Walzen-Einbaustücke ausschließt, übertragen wird, wobei die Elastizitätseigenschaften der vorerwähnten beiden Gruppen ein vorgegebenes bestimmtes Verhältnis zueinander aeine von der vorerwähnten Kraftübertragungsvorrichtung unabhängige und dsm Walzea»Einbaustück zugeordnete Vorrichtung, welche an der der Kraftübertragungsvor-rdehtung gegenüb&r-lisg-sndan Seite des Walzenständers angsordmet ist und. sriT- J&siieiT&ng des ihr zugeordneten Walaen-Einbaustückes, damit aber auch dessen Walze dient und somit eine von der vorgenannten Kraftübertragusigsvoi?richtung unabhängige Einstellung der WalzeS) Für ein Walsw©rk/felsg©2?fiist gemäß Anspruch f einsetslieÄlicft elnBV Steuenings» und Regelungsvorrichtcasig sum kontiimierlicheK Hessen der entweder auf die bereits erwähnte erste Gruppe oder auf die zweiteGrappe der Walsgeröst-BaaeleBsate übertragenen Krafr.; Mittels der glziehen ¥orricht"ö2ig wird die zu über=» tsmgaa© Kraft -mm-^'TtioumL mss* iMerung der auf d£,&l&3BAD-A52/PATENTINGENIEURE F. W. HE M MERI C H ■ GERD Κ· DLtER- D. GROSSE 21 223* DÜSSELDORF JO · HOMBERGER STRASSE 5 ^_____28.8.1967 bh.bi- A 5 -6) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 1, bei der die bereits erwähnte zweite Gruppe von Walzgerüst-Bauelementen aus einem Zugstab oder aus mehreren Zugstäben besteht, welche mit der untersten Walzen-* Baugruppe des Walzgerüstes verbunden sind. Der vorerwähnte Zugstab wird dabei einer von der bereits erwähnten Kraftübertragungsvorrichtung ausgehenden Zugkraft unterworfen, und die auf den Zugstab wirkende Zugbeanspruchung mittels einer Kraftmeßvorrichtung gemessen.7) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 6, bei dem eine leicht dehnbare Vorrichtung den vorgenannten Zugstäben zugeordnet und derart angeordnet ist, daß sie, um der zweiten Gruppe der Walzgerüste eine zusätzliche Flexibilität zu geben, zusammengedrückt werden können.8) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 6, eine Kraftmeßvorrichtung, welche dem Walzenständer zugeordnet und so angeordnet ist, daß sie die im WaIzspa3,t wirkende und die Walzen auseinandertreibendeKraft aufnimmt und mißt.9) Für ein Walsgerüst oder Walzwerk gemäß Anspruch 1,eise im Malsenständer dieses Gerüstes ηnt@rgebrachte leicht delhaba^e Vorrichtung 9 welche de? Kraftüber-" traguagsTOs^iefetsrag zugeordnet und eirosr1 DruckkraftFÜ3? ©la tinlgifo^k ©der VJaIzgerüst geiiäB Anspruch 98 bei d©a des* Itelsenständer mit Asstaagttsigea Wüd mit in09 813/0933PATENTINGENIEURE F. W. HEMMERICH -GERD MDLLER- D.GROSSE 21 223D D S S.E I D O R F 10 · H O M B E RG ER S T R A S S E 5 o o obh.bi- A 6 -den Auskragungen eingearbeiteten Vertiefungen versehen ist. Diese Aussparungen nehmen eine Reihe von Federn auf, die mit ihrem anderen Ende mit einem der bereits erwähnten Walzen-Einbaustücke der Walzenbaugruppe in Verbindung stehen. Wenn die bereits erwähnte Kraftübertragungsvorrichtung arbeitet, werden diese Federn zusammengedrückt, wobei sich die vorerwähnten Auskragungen des Walzenständers in der Nähe der Arbextswalzen befinden.11) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 1, mit einer drehbaren Spindel, welche einer der bereits erwähnten Walzen zugeordnet ist und zur Anfangseinstellung des Walzspaltes bei der bereits erwähnten Walzen-Baugruppe dient.12) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 9,bei der der bereits erwähnte Walzenständer unten mit Auskragungen versehen ist· In diese Auskragungen sind Vertiefungen eingearbeitet, die der Aufnahme der Federn dienen, wobei die vorerwähnten Federn in ein der vorgenannten Kraftübertragungsvorrichtung zugeordnetes Bauelement eingreifen und bei dessen Bewegung zusammengedrückt werden können.13) Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 1, bestehend aus einem Paar im wesentlichen paralleler Hebel, die mit einem Ende mit den Walzen-Einbauetücken des Walzgerüstes in Verbindung stehen und mit ihrem anderen Ende mit einer Traverse; eine Vorrichtung zur Einstellung der Traverse im Hinblick auf die Walzebene des Gerüstes. Bei dieser Konstruktion wird von der Kraftübertragungsvorrichtung auf die Walzeneinbauetücke0 0 9 8 13/0933 bÄJ ^-·*■ - A 7 -PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH · GERD MDUER- D. GROSSE 21 223DOSSELOORF TO -HOMBERGEK STRASSE 5 λ β βbh.bi - A 7 -eine Kraft übertragen, welche sich auf die dem Walzen-Einbaustück zugeordneten Zugstangen als eine Zugkraft auswirkt. Ein Teil dieser Kraft wird in die Traverse und in den Walzenständer weitergeleitet.1Ό Für ein Walzwerk oder Walzgerüst gemäß Anspruch 1,einschließlich einer in dem bereits erwähnten Ständer* fenster angeordneten, desgleichen zwischen einem Walzen-Einbaustück von einer der bereits erwähnten Walzen und dem,Ständer angeordneten Traverse,die bereits erwähnte Kraftübertragungsvorrxchtungzwischen dem bereits erwähnten Walzenständer und der vorgenannten Traverse angeordnet,eine in den vorerwähnten Walzenständer eingesetzte drehbare Spindel, welche auf der gleichen Seite wie die bereits erwähnte Kraftübertragungsvorrichtung angeordnet ist,sowie eine zwischen dieser Spindel und der bereite erwähnten Traverse angeordneten dehnbaren Vorrichtung.8 13/0933 " Endö "Leerseite
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