DE1597199C - Projektor für kinematographischen Film - Google Patents
Projektor für kinematographischen FilmInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Projektor für kinematographischen
Film, insbesondere für Kodemarkierungen aufweisenden Film, dessen Kodemarkierungen
Filmbildern zugeordnet sind, die in Stehbildprojektion vorgeführt werden sollen, mit einem für periodisch
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erfolgenden Eingriff in die Filmperforation vorge- vische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines ersehenen,
durch eine Nockensteuerung betätigbaren findungsgemäßen Projektors,
Filmfortschaltgreifer sowie mit einer den wahlweisen Fig. 2 eine teilweise geschnitten und abgebrochen
Betrieb des Projektors in einer von mehreren Betriebs- dargestellte Draufsicht· auf das Beispiel gemäß
arten ermöglichenden Betriebssteuerung. 5 Fig. 1,
Ziel der Erfindung ist es, einen Projektor der Fig. 3 eine verkleinert gezeichnete Teilhinteran-
erwähnten Art zu schaffen, der besonders gut für sieht eines Einzelteils des Ausführungsbeispiels,
ferngesteuerten Betrieb geeignet ist. F i g. 4 eine vergrößert gezeichnete Draufsicht auf
Ausgehend von einem Projektor der eingangs ge- einen Filmabschnitt,
nannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß io Fig. 5 eine vergrößert und abgebrochen darge-
dadurch gelöst, daß die Betriebsartsteuerung ein stellte Teilvorderansicht der Filmbühne des Ausfüh-
erstes elektromechanisches Schaltelement aufweist, rungsbeispiels von F i g. 1 und 2,
dessen mechanischer Teil durch Erregung des elek- F i g. 6 eine vergrößert und abgebrochen darge- ■
irischen Teils betätigbar ist, der durch ein vom stellte Teilseitenansicht der Filmbühne,
Betriebswählschalter her zugeführtes elektrisches 15 Fig. 7 ein Schaltbild der elektrischen Schaltung
Signal oder durch ein von einer Abtastvorrichtung des Ausführungsbeispiels,
erzeugtes Signal erregbar ist, die auf die Kodemarkie- F i g. 8 a bis 8 d schematisch vereinfacht gezeich-
rungen des Films anspricht, daß der mechanische nete Darstellungen eines Schalters aus der elektrischen
Teil des ersten elektromechanischen Schaltelements Schaltung gemäß F i g. 7 in verschiedenen Schalter-
zum Umschalten des Projektors zwischen Laufbild- 20 Stellungen und
projektion und Stehbildprojektion mit dem Filmfort- Fig. 9 eine graphische Darstellung des Bewegungsschaltgreifer
zusammenwirkt, um bei Betätigung die ablaufs eines Filmdurchzugsgreifers des Projektors
wirksame Eingreifbewegung desselben in die Film- gemäß F i g. 1 und 2.
perforation anzuhalten, daß die Zufuhr der elektri- ^j1 A u · l λ λ, λ r>
· 1 ♦
sehen Signale zum elektromechanischen Schaltelement ,5 Grundlegender mechanischer Aufbau des Projektors über eine diesem vorgeschaltete, mit der Nocken- In der Zeichnung und in der nachfolgenden Besteuerung des Fortschaltgreifers gekoppelte elektro- Schreibung ist die Erfindung an Hand eines Ausfühmechanische Synchronisiereinrichtung steuerbar ist rungsbeispiels eines fünematographischen Projektors und daß ein zweites elektromechanisches Schaltele- derart erläutert, wie ihn die USA.-Patentschrift ment vorgesehen ist, dessen mechanischer Teil mit 30 3 261 654 zeigt. Es versteht sich jedoch, daß der einer Stelleinrichtung einer Getriebeeinrichtung zum Fachmann die Erfindung auch bei andersartigen Pro-Umschalten der Tätigkeit des Filmfortschaltgreifers jektoren verwirklichen kann.
sehen Signale zum elektromechanischen Schaltelement ,5 Grundlegender mechanischer Aufbau des Projektors über eine diesem vorgeschaltete, mit der Nocken- In der Zeichnung und in der nachfolgenden Besteuerung des Fortschaltgreifers gekoppelte elektro- Schreibung ist die Erfindung an Hand eines Ausfühmechanische Synchronisiereinrichtung steuerbar ist rungsbeispiels eines fünematographischen Projektors und daß ein zweites elektromechanisches Schaltele- derart erläutert, wie ihn die USA.-Patentschrift ment vorgesehen ist, dessen mechanischer Teil mit 30 3 261 654 zeigt. Es versteht sich jedoch, daß der einer Stelleinrichtung einer Getriebeeinrichtung zum Fachmann die Erfindung auch bei andersartigen Pro-Umschalten der Tätigkeit des Filmfortschaltgreifers jektoren verwirklichen kann.
zwischen Vorwärtsbetrieb und Rückwärtsbetrieb ge- Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Projektor,
koppelt ist und dessen elektrischer Teil über den dessen grundlegender mechanischer Aufbau, wie er-
Betriebsartwählschalter steuerbar ist. Dadurch, daß 35 wähnt, dem durch die USA.-Patentschrift 3 261 654
beim erfindungsgemäßen Projektor das Wirksam- bekannten Projektor entspricht, weist eine Filmbühne
werden des elektrischen Signals für die Betätigung 10 mit einer Projektionsöffnung 12 auf. Kinemato-
des ersten elektromechanischen Schaltelements durch graphischer Film F wird mittels einer Projektions-
die diesem vorgeschaltete Synchronisiereinrichtung lampe 14 und eines Objektivs 16 projiziert. Ein Elek-
zeitlich so mit der Tätigkeit des Filmfortschaltgreifers 40 tromotor M, der eine Antriebsriemenscheibe 18 treibt,
koordiniert ist, daß beim Umschalten auf Stehbild- ist über einen Riemen 20 mit einer Riemenscheibe 22
projektion das gewünschte zu projizierende Einzelbild gekuppelt, die an einer Hauptantriebswelle 24 be-
des Films eine genau definierte Lage relativ zur Film- festigt ist. Diese ist in Lagern 86 und 88 drehbar und
bühne hat, läßt sich auf einfachste Weise eine be- verschiebbar gelagert. Zur absatzweisen Bewegung
triebssichere Fernsteuerung durch einfaches Erzeugen 45 des Films ist ein Filmfortschaltgreifer 36 vorgesehen,
elektrischer Steuersignale erreichen. Durch die er- Eine Kugel 54 dient als Nockentaster für die Steue-
haltene Synchronisierung ist es auch möglich, das rung der senkrecht zur Ebene des zu projizierenden
Umschalten zwischen Laufbild- und Stehbildprojek- Films verlaufenden Bewegung des Greifers 36. Die
tion in Abhängigkeit von Signalen vorzunehmen, die senkrecht zu der durch die Kugel 54 gesteuerte Be-
von einer Abtastvorrichtung erzeugt und von Kode- 50 wegung verlaufende Bewegung des Greifers 36 wird
markierungen des Films hervorgerufen werden. Es durch einen Fortschaltnocken 58 gesteuert, der auf
ist bei der erfindungsgemäß vorgesehenen Synchroni- der Welle 24 befestigt ist.
sierung nämlich nicht erforderlich, daß die Kode- Eine Kurvenscheibe 64 mit einem an ihr befestigten
markierungen des Films mit äußerster Genauigkeit Zahnkranz 66 wird von einem Ritzel 68 angetrieben,
unter Einhaltung ganz enger Toleranzen relativ zu 55 das drehbar und verschiebbar auf der Antriebswelle
dem betreffenden, als Stehbild vorzuführenden Einzel- 24 gelagert ist und das mit dieser über eine Kuppbild
des Films angebracht werden, was praktisch lungseinrichtung kuppelbar ist. Die nach vorn gekaum
durchführbar wäre. Trotzdem ist durch die richtete Seite der Kurvenscheibe 64 weist mehrere
erfindungsgemäß gegebene Synchronisierung sicher- Mulden 70, 70' und 70" auf, die im Abstand vongestellt,
daß beim Umschalten von Laufbild- auf 60 einander am Umfang der Vorderseite der Kurven-Stehbildprojektion
das gewünschte Einzelbild des scheibe 64 angeordnet sind. Diese Mulden bilden Films in genau definierter Lage in der Filmbühne Steuerflächen, die in Zusammenwirkung mit der nicht
zum Stillstand kommt. vertieften Vorderseite der Kurvenscheibe 64 eine Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Reihe von konzentrischen Nockenbahnen bilden,
in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiels 65 deren Profil über die Kugel 54 die entsprechende
im einzelnen erläutert. Es zeigt Bewegung des Greifers 36 steuert. In radialer Rich-F
i g. 1 eine schematisch vereinfacht; teils abge- tung erstrecken sich die Mulden verschieden weit,
brochen und aufgebrochen gezeichnete perspekti- so daß, wenn die Kugel 54 radial über die Vorder-
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seite der Kurvenscheibe bewegt wird, diese bei einer Ritzel 68 um 180 Winkelgrad zurückbleiben, bis sein
Umdrehung der Kurvenscheibe 64 verschieden oft Rückwärtsanschlag 102 in Berührung mit dem Mit-
ausgelenkt wird, so daß bei gleichbleibender Dreh- nehmer 90 kommt,
zahl der Kurvenscheibe 64 der Greifer 36 mit mehr -
oder weniger großer Frequenz senkrecht zur Film- 5 Fernsteuerung Vorlauf-Rucklauf
ebene hin- und herbewegt wird, je nachdem, welche Die Fernsteuerung zwischen Vorlauf und Rückradiale Stellung die Kugel 54 einnimmt. lauf wird durch einen Elektromagnet 120 bewirkt,
ebene hin- und herbewegt wird, je nachdem, welche Die Fernsteuerung zwischen Vorlauf und Rückradiale Stellung die Kugel 54 einnimmt. lauf wird durch einen Elektromagnet 120 bewirkt,
Das Untersetzungsverhältnis zwischen dem Ritzel der dazu dient, den Hebel 94 unabhängig von der
68 und dem Zahnkranz 66 der Kurvenscheibe 64 Stellung des Knopfes 74 zu schwenken. Ein Tauchbeträgt
9:1. Da die äußerste Nockenbahn der io kern 121 des Elektromagneten 120 ist mittels eines
Kurvenscheibe 9 Mulden aufweist, ergibt sich, wenn Stiftes 123 am Hebel 94 angelerikt.
die Kugel 54 auf der äußersten Nockenbahn der Bei Erregung des Magneten 120 verschiebt der. Kurvenscheibe 64 aufliegt, für jede Umdrehung des Kern 121 den Hebel 94 ebenso weit, daß sich ein Nockens 58 eine senkrecht zur Filmebene ver- Übergang vom Vorlauf in den Rücklauf auf die belaufende Einwärts-Auswärts-Schwenkbewegung des 15 reits oben beschriebene Art und Weise ergibt. Die· Greifers 36. Pro Umdrehung des Nockens 58 wird Erregung des Magneten 120 wird durch eine nachdaher der Film F in diesem Falle um eine Bildbreite folgend beschriebene Steuerschaltung gesteuert und fortgeschaltet, d. h., es ergibt sich eine Bildwechsel- erfolgt synchronisiert mit der Arbeitsstellung des frequenz von 54 Hz, wenn sich die Welle 24 mit Filrnfortschaltmechanismus in der Weise, daß das einer Drehzahl von 54 Umdrehungen pro Sekunde 20 Umkehren der Laufrichtung nur erfolgen kann, wenn dreht. ein bestimmter Arbeitspunkt des Fortschaltarbeits-
die Kugel 54 auf der äußersten Nockenbahn der Bei Erregung des Magneten 120 verschiebt der. Kurvenscheibe 64 aufliegt, für jede Umdrehung des Kern 121 den Hebel 94 ebenso weit, daß sich ein Nockens 58 eine senkrecht zur Filmebene ver- Übergang vom Vorlauf in den Rücklauf auf die belaufende Einwärts-Auswärts-Schwenkbewegung des 15 reits oben beschriebene Art und Weise ergibt. Die· Greifers 36. Pro Umdrehung des Nockens 58 wird Erregung des Magneten 120 wird durch eine nachdaher der Film F in diesem Falle um eine Bildbreite folgend beschriebene Steuerschaltung gesteuert und fortgeschaltet, d. h., es ergibt sich eine Bildwechsel- erfolgt synchronisiert mit der Arbeitsstellung des frequenz von 54 Hz, wenn sich die Welle 24 mit Filrnfortschaltmechanismus in der Weise, daß das einer Drehzahl von 54 Umdrehungen pro Sekunde 20 Umkehren der Laufrichtung nur erfolgen kann, wenn dreht. ein bestimmter Arbeitspunkt des Fortschaltarbeits-
Wird die Kugel 54 auf der Kurvenscheibe 64 radial Spieles des Fortschaltmechanismus erreicht ist.
einwärts bewegt, so ergeben sich entsprechend der „ ^ T ., .., Oi ,, .., ...
Anzahl der durchlaufenden Mulden geringere Bild- Fernsteuerung Laufbild-Stehbüdprojeküon
Wechselfrequenzen. Wird die Kugel so weit radial 25 Um wahlweise eine Fernsteuerung zwischen Laufeinwärts bewegt, daß sie auf der innersten Nocken- bild-Stehbildprojektion vorzunehmen, sind Einrichbahn läuft, die keine Mulden aufweist, dann ist der tungen vorgesehen, um die Kugel 54 in Abhängigkeit Greifer 36 außer Eingriff - mit dem Film F. Diese von einem Steuersignal in einen unwirksamen Zustellung der Kugel 54 bewirkt-also Stehbildprojektion. stand hinsichtlich ihres Zusammenwirkens mit den
einwärts bewegt, so ergeben sich entsprechend der „ ^ T ., .., Oi ,, .., ...
Anzahl der durchlaufenden Mulden geringere Bild- Fernsteuerung Laufbild-Stehbüdprojeküon
Wechselfrequenzen. Wird die Kugel so weit radial 25 Um wahlweise eine Fernsteuerung zwischen Laufeinwärts bewegt, daß sie auf der innersten Nocken- bild-Stehbildprojektion vorzunehmen, sind Einrichbahn läuft, die keine Mulden aufweist, dann ist der tungen vorgesehen, um die Kugel 54 in Abhängigkeit Greifer 36 außer Eingriff - mit dem Film F. Diese von einem Steuersignal in einen unwirksamen Zustellung der Kugel 54 bewirkt-also Stehbildprojektion. stand hinsichtlich ihres Zusammenwirkens mit den
Die Kugel 54 sitzt in einer Öffnung 51 in einem 30 Mulden 70, 70', 70" zu versetzen, die die Steuer-Schubhebel
72, der vorwärts und rückwärts ver- nocken für die Einwärts-Auswärts-Schwenkbewegung
schoben werden kann, um die jeweilige Bildwechsel- bilden. Wie aus Fig. 1 und insbesondere aus Fig. 2
frequenz einzustellen. Der Schubhebel 72 kann mit- ersichtlich ist, ist hierfür ein Elektromagnet 122 vortels
eines Bedienungsknopfs 74 verstellt werden, der gesehen, der vor der Kurvenscheibe 64 am Projektorvor-und
rückwärts drehbar gelagert ist und um etwas 35 gehäuse befestigt ist und der einen Tauchkern 124
mehr als 180 Winkelgrad gedreht werden kann·. Wird aufweist, der durch eine Feder 126 in die in Fi g. 2
er von einer äußersten Drehstellung zur anderen dargestellte Lage gedrückt wird. Der Elektromagnet
äußersten Drehstellung gedreht, dann wird die Kugel 122 dient zum wahlweisen Einstellen eines Betäti-54
von der radialen Stellung, in der sie die äußerste gungshebels 128 in eine von seinen beiden Stellungen.
Nockenbahn der Kurvenscheibe berührt (54 Hz) bis 40 Ein Ende des Hebels 128 ist mit dem Kern 124 in
zur innersten Nockenbahn (Stehbildprojektion) ver- Verbindung, und zwar wird es durch die Feder 126
schoben und dann anschließend wieder bis zur äußer- in Anlage an einem Bund 130 des Kerns 124 gesten
Nockenbahn hin verschoben (54 Hz). halten. Der Betätigungshebel 128 erstreckt sich längs
Um den Projektor von Vorwärtsbetrieb auf Rück- einer Stirnseite der Kurvenscheibe 64 mit einem
wärtsbetrieb umstellen zu können, ohne die Welle 24 45 Hebelarm 132 gegen den Greifer 36 hin. Der Arm
anhalten zu müssen oder die Drehrichtung des Motors 132 verläuft parallel zu der Stirnseite der Kurvenumkehren
zu müssen, kann die Stellung des Nockens scheibe 64. Im entregten Zustand des Magneten 122
58 bezüglich der Stellung der Kurvenscheibe 64 ver- (Laufbildprojektion) werden der Hebel 128 und der
ändert werden. Die Welle 24, die immer im selben Kern 124 in die in Fi g. 2 dargestellte Lage gedrückt.
Drehsinn umläuft, ist verschiebbar in Lagern 86 und 50 In erregtem Zustand des Magneten 122 (Stehbild-
88 gelagert, und das Ritzel 68 ist drehbar und ver- projektion) ist der Hebel 128 verschoben, wodurch
schiebbar auf der Welle 24 gelagert. Wenn der Pro- der Arm 132 in die Stellung bewegt wird, die in
jektor im Vorwärtsbetrieb ist, dann nimmt ein am Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellt ist.
Fortschaltnocken 58 angebrachter Mitnehmer 90 Das freie Ende des Armes 132 weist einen abeinen Vorwärtsanschlag 92 des Ritzels 68 mit. Ein 55 gebogenen Endteil 134 auf, der mit dem Greifer 36 Verschiebehebel 94 wird normalerweise durch eine in Berührung kommen kann und dessen Bewegung Feder 98 im Uhrzeigersinn so geschwenkt, daß das verhindern kann, wenn der Magnet 122 erregt ist. Ende eines mit dem Hebel94 zusammenhängenden Wie in Fig. 2 gezeigt, nimmt der Greifer 36 die mit Fingers 100, der für das Zusammenwirken mit der ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung ein, freien Seite der Riemenscheibe 22 vorgesehen ist, 60 wenn die Kugel 54 auf dem Grund einer der Mulden diese bei Vorwärtsbetrieb nicht berührt. 70, 70' und 70" eingefallen ist. Die mit gestrichelten
Fortschaltnocken 58 angebrachter Mitnehmer 90 Das freie Ende des Armes 132 weist einen abeinen Vorwärtsanschlag 92 des Ritzels 68 mit. Ein 55 gebogenen Endteil 134 auf, der mit dem Greifer 36 Verschiebehebel 94 wird normalerweise durch eine in Berührung kommen kann und dessen Bewegung Feder 98 im Uhrzeigersinn so geschwenkt, daß das verhindern kann, wenn der Magnet 122 erregt ist. Ende eines mit dem Hebel94 zusammenhängenden Wie in Fig. 2 gezeigt, nimmt der Greifer 36 die mit Fingers 100, der für das Zusammenwirken mit der ausgezogenen Linien eingezeichnete Stellung ein, freien Seite der Riemenscheibe 22 vorgesehen ist, 60 wenn die Kugel 54 auf dem Grund einer der Mulden diese bei Vorwärtsbetrieb nicht berührt. 70, 70' und 70" eingefallen ist. Die mit gestrichelten
Um die Laufrichtung des Projektors umzukehren, Linien eingezeichnete Lage hat der Greifer 36, wenn
wird der Hebel 94 entgegen dem Uhrzeigersinn ge- die Kugel 54 die hochliegende Stirnfläche der Kurvenschwenkt,
so daß der Finger 100 die Riemenscheibe scheibe 64 berührt. Im entregten Zustand des Ma-
22 beaufschlagt und die Welle 24 axial nach links 65 gneten 122 (Laufbildprojektion) kann der Greifer 36
verschiebt. In dieser nicht dargestellten neuen Lage sich frei zwischen den beiden in F i g. 2 angedeuteten
der Welle 24 gleitet der Mitnehmer 90 am Vorwärts- Lagen bewegen, um die Einwärts-Auswärts-Schwenkanschlag
92 des Ritzels 68 vorbei. Dadurch kann das bewegung seiner Zähne 50 in der oben beschriebenen
Weise zu bewirken. Wenn.jedoch der Magnet 122 erregt wird,, dann kommt durch die nach unten gerichtete
Bewegung des Hebelarms 132 dessen umgebogener Endteil 134 in Eingriff zwischen den
Greifer 36 und die Kurvenscheibe 64, wie dies in Fig. 2 mit gestrichelten Linien dargestellt ist, wodurch
eine Bewegung des Greifers 36 verhindert wird, wenn eine der Mulden 70, 70' und 70" in Deckung
mit der Kugel 54 kommt. Es ist daher ersichtlich, daß durch die Erregung des Magneten 122 in der
beschriebenen Weise unverzüglich der Greifer 36 in den unwirksamen Zustand versetzt wird, in der er
kein Fortschalten des Filmes durch die Filmbühne 10 hindurch bewirken kann.
Um einen weichen Übergang von Stehbildprojektion·
auf Laufbildprojektion und umgekehrt zu erhalten, ist die Anordnung so getroffen, daß die Erregung
und Entregung des Magneten 122 mit der Stellung des Greifers 36 synchronisiert erfolgt. Hierfür
ist ein mechanischer Kommutator vorgesehen, der elektrische Schaltfunktionen ausübende Teile
aufweist, die mit einer Seite der Kurvenscheibe 64 zusammenwirken, und der einen Erregerstromkreis
für den Magneten'122 lediglich während eines bestimmten
Bereichs von Winkelstellungen der Kurvenscheibe 64 freigibt, nämlich dann, wenn die Zähne
50 außer Eingriff mit dem Film sind und der Greifer 36 die in F i g. 2 mit gestrichelten Linien dargestellte
Stellung inne hat.
Wie aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich ist, weist der mechanische Kommutator mehrere Nocken vorspränge
138 a (beim Ausführungsbeispiel drei Stück) auf. Die Vorsprünge 138 α sind auf gleichem Radius liegend,
gegeneinander versetzt auf der den Mulden 70, 70', 70" gegenüberliegenden Stirnseite der Kurvenscheibe
64 angeordnet. Ein längerer Nockenvorsprung 138 b ist auf derselben Stirnseite wie die Vorsprünge
138 a, jedoch in einem größeren radialen Abstand vom Kurvenscheibenmittelpunkt angeordnet.
Die Nockenvorsprünge 138 a dienen zum absatzweisen Schließen der Kontaktstücke eines Schalters
139, der auf zwei biegsamen Kontaktarmen 140,142 normalerweise offene, einander gegenüberliegende
Kontaktstücke aufweist. Die Arme 140,142 sind in einem Isolierblock 148 gehalten, der am Gehäuse des
Magneten 122 befestigt ist. Der Arm 140 weist einen Nockentasterstift 150 auf, der zum Auflaufen auf die
Vorsprünge 138 a vorgesehen ist, um den Schalter dreimal während jeder Umdrehung der Kurvenscheibe
64 zu schließen. Die Vorsprünge 138 α und die Kontaktarme 140 und 142 sind relativ zu den
Mulden 70, 70' und 70" in bestimmter Lage an der Rückseite der Kurvenscheibe 64 angeordnet, um zu
bewirken, daß das Schließen der Schalter lediglich während eines vorbestimmten Teils des Fortschaltarbeitsspieles
des Greifers 36 stattfindet, wodurch verhindert wird, daß der Magnet 122 erregt wird,
wenn die Zähne 50 mit dem Film im Eingriff sind. Hierauf wird nachfolgend noch näher eingegangen.
Der Vorsprung 138 b dient dazu, um absatzweise die Kontaktstücke eines zweiten Schalters 151 zu öffnen,
der zwei biegsame Schaltarme 152 und 154 aufweist, die ebenfalls im Isolierblock 148 gehalten sind und
zwei normalerweise geschlossene Kontaktstücke tragen. Der Kontaktarm 152 weist einen Nockentasterstift
160 auf, der für die Zusammenwirkung mit dem Vorsprung'138 ö vorgesehen ist, um ein' kurzzeitiges
Öffnen des Schalters 151 zu bewirken, um die Entregung eines Haltekreises für den Magneten 122 zu
steuern, wie nachfolgend näher erläutert werden wird. Die Vorsprünge 138 a und 138 b können an der
Kurvenscheibe 64 in den Lagen relativ zu den MuI-den 70, 70' und 70" angeordnet sein, wie dies in der
Zeichnung angedeutet ist, und können auch die in der Zeichnung angedeuteten Längen haben. Die genauen
Anbringstellen und Längen der Vorsprünge 138 α und 138 b hängen von den Zeitkonstanten verschiedener
Elemente des ganzen Projektorsystems ab.
Ein dritter Schalter 162 weist zwei normalerweise
offene Kontaktstücke 168 und 170 auf, die in einem Isolierblock 172 gehalten sind, der dem Hebel 128
benachbart angeordnet ist, so daß der Schalter 162 auf die von diesem jeweils innegehabte Stellung anspricht.
Die Kontaktstücke .168 und 170 sind durch eine nicht dargestellte Feder normalerweise auseinandergehalten
und können durch eine Axialbewegung eines Stiftes 174 miteinander in Berührung gebracht
werden, der sich mit einem Ende am Hebel 128 abstützt. Wenn der Hebel 128 durch die Erregung des
Magneten 122 verschoben wird, dann wird der Stift 174 so axial verschoben, daß die Kontaktstücke 168,
170 schließen.
Fernsteuerung — Laufbildscharfstellung — Stehbildscharfstellung
Um eine Fernsteuermöglichkeit für die Scharfstellung
für Laufbildprojektion und Stehbildprojektion zu bewirken, ist das Objektiv 16 so ausgebildet,
daß sein optisches System wahlweise zwischen zwei Einstellagen verschoben werden kann, die der Laufbildprojektion
bzw. der Stehbildprojektion zugeordnet sind und wobei diese Verschiebung durch einen
Betätigungshebel 180 vorgenommen werden kann. Durch die zwischen Laufbildprojektion und Stehbildprojektion
vorgenommene Objektivverstellung wird der Tatsache Rechnung getragen, daß das gerade
projizierte Filmband sich bei Laufbildprojektion in einer etwas anderen Stellung als bei Stehbildprojektion
befindet, da sich durch die größere Wärmebelastung des Filmbildes bei Stehbildprojektion der Film
etwas auswölbt. Der Hebel 180 ist beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel so angeordnet, daß er in
Abhängigkeit von der Erregung des Elektromagneten 122 bewegt wird, um das Objektiv 16 auf Stehbildprojektion
scharf zu stellen. Zu diesem Zweck ist ein Hebel 182 an einem Träger 184 schwenkbar gelagert.
Ein Ende des Hebels 182 greift in eine Aussparung im Hebelarm 132 und das andere Ende ist an einem
Ende eines langen Hebels 186 angelenkt, dessen anderes Ende wiederum mit dem Betätigungshebel
180 verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß, wenn der Hebel 128 durch Erregen des Elektromagneten verschoben
wird, der Hebel 182 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, was eine Verschiebung
des Hebels 186 und damit eine Verschiebung des Betätigungshebels 180 zur Folge hat, so daß. das Objektiv
16 auf Stehbildprojektiön scharf gestellt wird.
Beim Entregen des Magneten .122 werden die Teile in entgegengesetzter Richtung bewegt, so daß das
optische System des Objektivs. 16, auf das hier nicht näher eingegangen wird, wieder so verstellt wird, daß
sich Scharfstellung für Laufbildprojektion ergibt. .
Filmmarkierung und Abtastung
Die Erfindung ermöglicht .es, eine wahlweise Vorführung
von einzelnen Bildern des Filmes in Steh-
ΟΛΟ CI "7 /1 ΟΛ
9 10
bildprojektion durch Anbringen von Kodemarkierun- jektionsöffnung 12 ausgerichtet ist. Ist dies der Fall,
gen auf dem Film vorzuprogrammieren. Die Steuer- dann wird ein elektrisches Signal erzeugt,
schaltung, die nachfolgend beschrieben werden wird, Um die Kodemarkierung festzustellen, ist eine
schaltung, die nachfolgend beschrieben werden wird, Um die Kodemarkierung festzustellen, ist eine
spricht auf das Vorhandensein der Kodemarkierun- Lampe 206 vorgesehen, die auf die Öffnung 204 aus-
gen an, so daß selbsttätig Stehbild- oder Laufbild- 5 gerichtet ist, sowie eine Photozelle 208, die an der
projektion auf Grund der Kodemarkierungen bewirkt Andrückplatte 202 oder dieser benachbart mittels
wird. eines Halters so befestigt ist, daß sie die Öffnung 204
In F i g. 4 ist gezeigt, daß der Film F aufeinander- überdeckt. Beim Fehlen einer Kodemarkierung C
folgende Einzelbilder a', b', c', d' usw. aufweist. Jedes wird durch die Undurchlässigkeit des Filmrandes
Einzelbild hat ein Filmfortschaltloch neben sich, das io eine Beleuchtung der Photozelle mittels der Lampe
auf die Bildmitte des Einzelbildes ausgerichtet dem 206 verhindert. Wenn jedoch eine Markierung C in
Filmrand benachbart angeordnet ist. Kodemarkierun- Deckung mit der Öffnung 204 kommt, dann wird die .
gen können beispielsweise an dem die Fortschalt- Zelle 208 durch den Lichtdurchgang durch den die '
löcher tragenden Filmrand zwischen diesen vor- Markierung bildenden lichtdurchlässigen Bereich begesehen
sein. In F i g. 4 ist eine derartige mit C be- 15 leuchtet, wodurch ein elektrisches Ausgangssignal er-.
zeichnete Markierung dargestellt. Vorzugsweise wird zeugt wird. Die später beschriebene Steuerschaltung
die Markierung C auf dem Film durch die nach- spricht auf das Ausgangssignal der Photozelle 208,
folgend beschriebene Einrichtung durch Abtastung wenn eine Markierung C mit der Öffnung 204 in Dek-·
festgestellt, um den Projektor von Laufbildprojektion kung ist, an, wodurch Stehbildprojektion des auf die
auf Stehbildprojektion umzuschalten, wie nachfolgend 20 öffnung 12 ausgerichteten Einzelbildes bewirkt wird,
bei der Erläuterung der Wirkungsweise der Steuerschaltung noch näher ausgeführt werden wird. steuerschaltung
Vorzugsweise ist die Kodemarkierung C am Film In F i g. 7 ist eine Steuerschaltung gemäß einem
um IV2 Einzelbilder versetzt gegenüber dem Einzel- Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, um
bild angeordnet, das in Stehbildprojektion gezeigt 25 wahlweise die Erregung der Elektromagneten 120.
werden soll. und 122 zu bewirken und damit wahlweise eine
Die in F i g. 4 gezeigte Markierung C ist vorgese- Fernsteuerung von Vorlauf- und Rücklaufbetrieb sohen,
um Stehbildprojektion des Einzelbildes d zu be- wie Laufbild.- oder Stehbildprojektion zu ermögwirken.
Es liegt für den Fachmann auf der Hand, liehen. Die Schaltung spricht ebenfalls auf ein Ausdaß
andere Abstände zwischen dem zugeordneten 30 gangssignal der Photozelle 208 während des Betriebs
Einzelbild und der Markierung vorgesehen werden in Laufbildprojektion an, um eine Stehbildprojektion
können und daß der IV2 Einzelbilder betragende, ausgewählter Einzelbilder in Abhängigkeit von einem
hier gezeigte Abstand nur beispielsweise gewählt ist. auf dem Film vorhandenen Kodeprogramm durch-Es
könnte, wie auf der Hand liegt, auch ein klarer zuführen. Die Steuerschaltung weist ein Gleichspan-Filmrand
mit undurchsichtigen Markierungen ange- 35 nungsteil 209 auf mit Eingangsanschlüssen 210 und
wendet werden. 212, die mit Leitungen Ll und L 2 eines Wechsel-
Beim Ausführungsbeispiel ist ein Film F vorge- Stromnetzes verbunden sind. Der Netzteil 209 weist
sehen, der einen undurchsichtigen Filmrand aufweist. zwei Gleichspannungs-Ausgangsanschlüsse 214 und
Die Kodemarkierung C kann dadurch gebildet 216 auf. Der Netzteil 209 hat beim dargestellten
sein, daß der Film im Bereich der Markierung be- 4° Ausführungsbeispiel eine Gleichrichterdiode 218, die
lichtet wurde, so daß nach dem Entwickeln des in Reihe zwischen den Anschluß 210 und den AusFilms sich ein durchsichtiger Fleck ergibt. Die Kode- gangsanschluß 214 geschaltet ist, sowie einen Siebmarkierung
könnte auch auf dem Film dadurch her- kondensator 220, der die Ausgangsanschlüsse 214
gestellt werden, daß man nach der Entwicklung ein- und 216 überbrückt. Die Gleichrichterdiode 218 und
fach die Emulsionsschicht an der betreffenden Stelle 45 der Siebkondensator 220 bewirken eine verhältniswegkratzt.
Derart durch Aufbelichten oder Kratzen mäßig glatte Halbwellengleichrichtung des aus dem
gebildete Markierungen können wieder gelöscht wer- Wechselspannungsnetz entnommenen Wechselstroms
den, indem man den lichtdurchlässigen Fleck mit in einer dem Fachmann bekannten Weise, so daß ein
lichtundurchlässiger Farbe abdeckt. näheres Eingehen hierauf nicht erforderlich scheint.
Das Feststellen der nach Wahl am Film ange- 5° Die Schaltung von F i g, 7 weist außerdem ein
brachten Kodemarkierungen wird durch eine der Niederspannungsnetzteil 222 auf mit Eingangs-
Filmbühne zugeordnete Abtasteinrichtung vorgenom- anschlüssen 224 und '226, die mit den Leitungen Ll,
men. Wie in den Fig. 1, 5 und 6 gezeigt ist, weist Ll verbunden sind. Ausgangsanschlüsse 228 und
die Filmbühne 10 eine die Öffnung 12 bildende Trag- 230 geben Gleichstrom verhältnismäßig niedriger
platte 200 und eine Filmandrückplatte 202 auf, zwi- 55 Spannung ab. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sehen denen der Film durch die Filmfortschaltein- ist der Netzteil 222 in Form eines Motorumformers
richtung, wie oben beschrieben wurde, hindurch- ausgebildet, der dadurch gebildet ist, daß der Wech-
bewegt wird, um eine Beleuchtung der einzelnen selstromantriebsmotor M des Projektors mit einer
Bilder des Filmes durch die Lampe 14 in der dem Ausgangswindung W0 versehen ist, die induktiv mit
Fachmann bekannten Art zu bewirken. 60 der Eingangswindung PF1 des Motors M gekoppelt
Die Tragplatte 200 und die Andrückplatte 202 ist, wie dies in Fig. 7 angedeutet ist. Das untere Ende
weisen Durchbrüche auf, die eine Abtastöffnung 204 der Wicklung W2 ist elektrisch mit dem Ausgangsbilden,
die in der Filmbühne 10, deren Seitenrand anschluß 230 verbunden. Eine Gleichrichterdiode232
benachbart, an einer solchen Stelle angebracht ist, und ein Widerstand 234 sind in Reihe zwischen das
die um IV2 Bildschritte gegenüber der Öffnung 12 65 obere Ende der Wicklung W2 und dem Ausgangsversetzt
ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß die anschluß 228 geschaltet. Ein" Kondensator 236 ist
Kodemarkierung C des Filmes F auf die Öffnung 204 elektrisch zwischen das untere Ende der Wicklung W2
ausgerichtet ist, wenn das Einzelbild α' auf die Pro- und die gemeinsame Verbindungsstelle zwischen.der
Diode 232 und dem Widerstand 234 geschaltet. Eine Zenerdiode 238 überbrückt die Ausgangsanschlüsse
228 und 230, um eine Regelung der Ausgangsspannung zu bewirken. Motorumformer sind der Fachwelt
bekannt. Der Netzteil 222 stellt daher eine dem Fachmann an sich bekannte Einrichtung dar, so daß eine
nähere Erläuterung seiner Wirkungsweise hier nicht erforderlich erscheint. Im Rahmen des in F i g. 7 dargestellten
Ausführungsbeispiels der Schaltung dient der Netzteil 222 dazu, am Anschluß 228 ein geregeltes
Potential von —18 Volt gegenüber dem Anschluß 230 zu erzeugen.
Der Netzteil 209 bildet eine Erregerspannungsquelle für den als Umkehrmagnet dienenden Elektromagnet
120 und den als Stoppmagnet dienenden Magnet 122. Genauer gesagt ist der Umkehrmagnet
120 in Reihe mit normalerweise offenen Kontaktstücken R1 eines Umkehrrelais R geschaltet. Diese
Reihenschaltung liegt den Anschlüssen 214 und 216 des Netzteils 209 parallel. Der Stoppmagnet 122 liegt
in einem hierzu parallelgeschalteten Kreis in Reihe mit normalerweise offenen Kontaktstücken S1 eines
Stopprelais S. Der normalerweise geschlossene, durch den Nockenvorsprung 138 b betätigte Schalter 151
liegt in Reihe zu einem Strombegrenzerwiderstand 240. Diese Reihenschaltung bildet einen Nebenkreis
zum Überbrücken der Kontaktstücke S1, um einen Haltekreis für das Relais S zu bilden, der periodisch
für einen Zweck, der später eingehender erläutert werden wird, unterbrochen wird.
Die sich an die Ausgangsanschlüsse des Netzteils 222 anschließende Schaltung weist einen Betriebsart-Wählschalter
242 auf, der eine Vielzahl von Kontaktstücken, im Ausführungsbeispiel acht fest angeordnete
Kontaktstücke a, b, c, d, e, f, g und h aufweist, die wahlweise von zwei Gleitkontaktstücken
244 und 246 berührt werden können, die mechanisch, wie dies in F i g. 7 dargestellt ist, zu einer Einheit
miteinander verbunden sind und relativ zu den fest angeordneten Kontaktstücken als eine Einheit
miteinander verschoben werden können. Die Gleitkontaktstücke 244 und 246 haben vier Steuerstellungen
relativ zu den fest angeordneten Kontaktstücken. Diese vier Steuerstellungen sind schematisiert in den
F i g. 8 bis 8 d dargestellt und bewirken folgende Betriebsarten: Laufbild vorwärts, · Stehbild vorwärts,
Stehbild rückwärts und Laufbild rückwärts.
Der Wählschalter 242 und die nachfolgend noch zu beschreibenden Schaltereinrichtungen steuern den
Durchlaßzustand eines Transistors 248 mit einer Basiselektrode ba, einer Kollektorelektrode co und
einer Emitterelektrode em. Das Stopprelais S ist zwischen die Kollektorelektrode und den Ausgangsanschluß 228 des Netzteils 222 geschaltet und wird
von einer Gleichrichterdiode 250 überbrückt. Normalerweise offene Kontaktstücke S2 des Relais S sind
mit einem Widerstand 252 in Reihe zwischen die Kollektor- und Emitterelektrode geschaltet und bilden
einen Haltekreis für das Relais S.
Die Vorspannung für den Transistor wird durch einen veränderbaren Widerstand 254 erzeugt, der
zwischen Basis- und Emitterelektrode geschaltet ist. Der normalerweise offene Schalter 162 ist dem
Widerstand 254 parallel geschaltet und schließt Emitter- und Basiselektrode miteinander kurz, wenn
er "geschlossen wird, um den Transistor 248 nichtleitend zu machen, wie unten noch näher erläutert
werden wird.
Zur Komplettierung des Transistorkreises ist die Emitterelektrode ein elektrisch über einen manuell
betätigbaren Rückstellschalter 256 mit dem positiven Ausgangsanschluß 230 des Netzteils 222 verbunden.
Der Schalter 256 weist ein bewegliches Kontaktstück auf, das mit dem Anschluß 230 verbunden ist und
das zwischen zwei fest angeordneten Kontaktstücken hin- und herbewegbar ist, die mit der Emitterelektrode
des Transistors 248 verbunden sind. Beim Verschieben des bewegbaren Kontaktstückes zwischen
den beiden fest angeordneten Kontaktstücken wird der Haltestromkreis für das Stopprelais S kurzzeitig
unterbrochen, wie nachfolgend näher erläutert wird. Ein solches kurz dauerndes Unterbrechen ermöglichende
Schalter sind bekannt und brauchen daher nicht näher beschrieben zu werden.
Wie unten beschrieben wird, wird der Schalter 256 zu dem Zwecke manuell betätigt, um während der
Betriebsart Stehbildprojektion eine Bildfortschaltung zu bewirken. Eine solche Stehbildfortschaltung kann
anstatt manuell auch durch eine Zeitschalteinrichtung T bewirkt werden, die einen zweiten Rückstellschalter
256 a, der dem Rückstellschalter 256 in Reihe geschaltet ist, mechanisch entsprechend einem
gewählten Zeitprogramm der Zeitschalteinrichtung T betätigt. Die Zeitschalteinrichtung T kann über einen
normalerweise offenen Schalter 257 einschaltbar sein, der mechanisch mit dem Schalter 162 gekuppelt ist,
so daß der Schalter 257 geschlossen ist, wenn der Stoppmagnet 122 erregt wird. Der Schalter 257 kann
mit einem manuell betätigbaren Schalter 259 im Rückstellkreis der Zeitschalteinrichtung T in Reihe
geschaltet sein, wie dies in F i g. 7 gezeigt ist. Wenn der Schalter 259 geschlossen ist, dann bewirkt das in
Abhängigkeit vom Stoppmagnet 122 erfolgende Schließen des Schalters 257 ein Einschalten oder
Rückstellen der Zeitschalteinrichtung T, die wiederum den Rückstellschalter 256 α am Ende einer entsprechenden
Verzögerungszeit betätigt, um kurzzeitig den Haltekreis für das Stopprelais S zu unterbrechen, um
ein Fortschalten des Filmes um einen Einzelbildschritt zu bewirken oder um das ganze System aus
der Betriebsart Stehbildprojektion in die Betriebsart Laufbildprojektion umzuschalten, wie dies nachfolgend
näher an Hand der Besprechung der Wirkungsweise des Gesamtsystems erläutert werden wird.
Der Einfluß der Zeitschalteinrichtung T kann ausgeschaltet werden, indem man den Schalter 259 öffnet
und dadurch ein Intätigkeitsetzen der Zeitschalteinrichtung T durch den Schalter 257 verhindert.
Für die Steuerung des Durchlaßzustandes des Transistors 248 sind ein Widerstand 258, ein normalerweise
manuell betätigbarer Druckknopfschalter 260 und der durch die Nockenvorsprünge 138 α betätigbare
Schalter 139 in der angeführten Reihenfolge miteinander in Reihe geschaltet. Diese Reihenschaltung
erstreckt sich zwischen dem Anschluß 228 und der Basiselektrode ba des Transistors 248. Der Spannungsabfall
am Widerstand 258 erzeugt ein negatives Potential an dessen Anschluß 262, durch das der
Transistor in den Durchlaßzustand geschaltet werden kann, wenn der Anschluß 262 über die Schalter 260
und 139 mit der Basiselektrode verbunden ist.
Der Wählschalter 242 bildet eine Umgehung des Schalters 260 bei Einstellung auf Stehbildprojektion,
genauer gesagt ist der Anschluß 262 elektrisch mit dem Kontaktstück c des Wählschalters 242 verbun-
13 14
den. Die Kontaktstücke b und d des Wählschalters in den Sperrzustand gesteuert werden, wodurch eine
242 sind elektrisch miteinander verbunden und Steuerung der Erregung des Stoprelais S bewirkt
außerdem mit einem Anschluß 246 in Verbindung, wird, was eine Steuerung zwischen Laufbild.projek-
der die Schalter 260 und 139 verbindet. Ist die An- tion und Stehbildprojektion zur Folge hat; Der
Ordnung so getroffen, dann wird unter Umgehung 5 Schalter 139 ist mit der Basiselektrode des Tran-
des Schalters 260 eine Verbindung zwischen den An- sistors in Reihe geschaltet, so daß ein Signal dieser
Schlüssen 262 und 264 gebildet, wenn das Gleit- nur zugeführt werden kann, während eines vor-
kontaktstück 246 elektrisch entweder die Kontakt- bestimmten Teils des Fortschalt-Arbeitsspieles des
stücke c und b oder die Kontaktstücke c und d des Greifers 36. Wird der Transistor 248 leitend, dann
Schalters 242 miteinander verbindet.' io ergibt sich ein geschlossener Stromkreis von dem
Der Wählschalter 242 ist außerdem zur Wahl zwi- Ausgangsanschluß 228 des Netzteils 222 über das
sehen Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb vorgesehen. Relais S, den Transistor 248 und den Schalter 256
Zu diesem Zweck ist. der Ausgangsanschluß 228 des zu dem Ausgangsanschluß 230 des Netzteils 222,
Netzteils 222 elektrisch mit dem Kontaktstück g des wodurch eine Erregung des Relais S bewirkt wird.
Schalters 242 verbunden. Die Kontaktstücke/ und h 15 Bei der Erregung des Relais S schließen die'Kon- ■
des Schalters 242 sind miteinander, elektrisch ver- taktstücke S2, wodurch ein Haltekreis für das Relais S
bunden und in Reihe, mit einem Widerstand 266, über den Widerstand 252 gebildet wird. Die Kontakt-
dem Umkehrrelais R und dem Ausgangsanschluß 230 stücke S1 schließen bei der Erregung des Relais S
geschaltet, um einen Erregerstromkreis für das Um- und bewirken eine Erregung des Stopmagneten 122,
kehrrelais R zu bilden. Wenn durch das Gleitkon- 20 der den Hebel 128 so verschiebt, daß der Greifer 36
taktstück 244 eine elektrische Verbindung zwischen in der oben beschriebenen Weise außer Tätigkeit
den Kontaktstücken g und / oder den Kontakt- gesetzt wird. Beim Beginn der Verschiebebewegung
stücken g und h hergestellt wird, dann werden das des Hebels 128 unter Einwirkung der Erregung des
Relais R und der Widerstand 266 in Reihe zu den Magneten 122 schließt der Schalter 162, wodurch
Ausgangsanschlüssen 228, 230 des Netzteils 222 ge- 25 Basis- und Emitterelektroden des Transistors 248 ·
schaltet, was eine Erregung des Relais R zur Folge miteinander kurzgeschlossen werden, so daß dieser
hat, wodurch wiederum die Kontaktstücke R1 ge- in den nichtleitenden Zustand kommt. Das Stop-
schlossen werden, so daß der Umkehrmagnet 120 relais S bleibt -jedoch erregt über den Haltekreis, der
erregt wird. ■ über die Kontaktstücke S0 gebildet ist, was zur Folge
Die Photozelle 208 und die nunmehr zu beschrei- 30 hat, daß der Magnet 122" über die Kontaktstücke S1
bende, mit dieser in Verbindung stehende Schaltung erregt bleibt. Durch diesen Funktionsablauf, der sich
bildet ebenfalls ein Mittel, um den Durchlaßzustand an das Anlegen eines Steuerpotentials an die Basisdes
Transistors 248 zu steuern. Ein Widerstand 268, elektrode des Transistors 248 anschließt, wird daher
ein normalerweise offener Schalter 270 und eine das ganze System aus der Betriebsart Laufbild-Gleichrichterdiode
272 sind miteinander in Reihe 35 projektion auf die Betriebsart Stehbildprojektion
geschaltet und erstrecken sich zwischen dem Aus- umgeschaltet.
gangsanschluß 228 des Netzteils 222 und einem An- Das System kann wieder auf Laufbildprojektion
Schluß 274, der mit der Emitterelektrode ein des zurückgestellt werden, indem man manuell den
Transistors 248 in Verbindung steht. Die Photozelle Rückstellschalter 246 betätigt, so daß kurzzeitig der
208 ist zwischen einen Anschluß 276, der die ge- 4° Haltekreis für das Stoprelais S unterbrochen wird,
meinsame Verbindung zwischen dem Schalter 270 Durch die Entregung des Relais S öffnen die Kontakt-
und der Diode 272 bildet, und einem Anschluß 278 stücke S2 im Haltekreis des Relais S sowie die Kongeschaltet,
der in den Basisstromkreis des Transistors taktstücke S1 im Erregerstromkreis des Stopmagne-248
schaltbar ist. Wenn die Photozelle 208 beleuch- ten 122.
tet wird, wenn, wie vorher beschrieben, eine Kode- 45 Die Entregung des Stopmagneten 122 nach erfolgmarkierung
und die Abtastöffnung 204 ausgerichtet ter Entregung des Stoprelais 5 wird durch den norist,
dann erzeugt die Photozelle eine Spannung, und malerweise geschlossenen Schalter 151 gesteuert, der
es erscheint am Anschluß 278 ein Potential, dessen einmal während jeder Umdrehung der Kurvenscheibe
Betrag so groß ist wie der des Potentials am An- 64 von dem Vorsprung 138 b geöffnet wird, wie dies
Schluß 276 zuzüglich der Photozellenspannung. 50 oben beschrieben wurde. Genauer gesagt, schaltet
Wenn der Schalter 139 schließt, dann steuert das am der Schalter 151, wenn er geschlossen ist, den Halte-Anschluß
278 unter Einwirkung der Beleuchtung der magnet 122 in Reihe mit dem Strombegrenzerwider-Photozelle
208 gebildete Potential den Transistor 248 stand 240, wobei diese Reihenschaltung die Anin
den Durchlaßzustand. Schlüsse 214 und 216 des Netzteils 209 überbrückt.
Die Diode 272 dient der Potentialregulierung am 55 Infolge des Spannungsabfalls am Widerstand 240
Anschluß 276, um Änderungen der Emitter-Basis- entwickelt dieser Kreis nicht genügend Klemmen-Spannung
des Transistors 248 zu kompensieren. Der spannung am Stopmagneten, um ein Anziehen des
Schalter 270 stellt ein Mittel dar, um die Photozelle Magnetankers bewirken zu können, wenn dieser im
208 außerstande zu setzen, den Transistor 248 in den abgefallenen Zustand ist. Die am Magnet 122 ge-Durchlaßzustand
zu steuern. Dies ist beispielsweise 60 bildete Klemmenspannung ist jedoch hoch genug,
dann wünschenswert, wenn bei Laufbildprojektion um den Anker angezogen zu halten, wenn er bereits
kein Ansprechen auf etwa im Film vorhandene anderweitig in den angezogenen Zustand gebracht
Kodemarkierungen erfolgen soll. Das Öffnen des ist. Demgemäß bleibt nach dem Öffnen der Kontakt-Schalters
270 trennt den Anschluß 276 von dem An- stücke S1 der Magnet 122 so lange in dem ein Halten
Schluß 228 des Netzteils und bewirkt dadurch eine 65 des Ankers bewirkenden erregten Zustand, bis der
Öffnung des Photozellenkreises. Schalter 151 durch den Vorsprung 138 b geöffnet
Durch die beschriebene Schaltung kann der Tran- wird. Der Vorsprung 138 b ist so angeordnet, daß
sistor 248 wahlweise in den Durchlaßzustand oder er den Schalter 151 lediglich während eines vor-
15 16
bestimmten Teils des Fortschalt-Arbeitsspiels des elektrode des Transistors 248 geschlossen, wodurch
Greifers 56 und dessen Zähne 50 öffnet. dieser in den leitenden Zustand kommt. Das Stop-Es
sei nun die spezielle Wirkungsweise der Schal- relais S und der Magnet 122 werden, demgemäß in
ter 139 und 151 und die Synchronisierung derselben der oben beschriebenen Weise erregt, ^wodurch Stehmit
der Tätigkeit des Greifers 36 betrachtet. In 5 bildprojektion bewirkt wird. Wenn das Stoprelais S
F i g. 9 ist schematisiert ein Arbeitsspiel des Greifers einmal erregt ist, bleibt es so lange erregt, bis der
36 dargestellt, wie es abläuft, wenn die Kugel 54 Schalter 256 manuell betätigt wird, um den Haltein
solcher radialer Stellung auf der Kurvenscheibe 64 kreis für das Stoprelais S zu unterbrechen. Der Stopangeordnet
ist, daß sie in die Mulden 70' und 70" magnet 122 wird daraufhin dann entregt, sobald der
einlaufen kann, wobei sich eine Bildwechselfrequenz io Vorsprung 1386 vorübergehend den Schalter 151
von 18 Hz ergibt. Vorzugsweise wird diese Bild- öffnet.
Wechselfrequenz, wenn mit Fernbedienung gearbeitet Wenn der Projektor auf Laufbildprojektion vorwird,
nicht überschritten. Bei dem beschriebenen wärts eingestellt ist, geht er auch dann automatisch
Ausführungsbeispiel haben die Vorsprünge 138 a auf Stehbildprojektion über, wenn die Photozelle 208
eine solche Länge und sind relativ zu den Mulden 15 eine Kodemarkierung auf dem Film in der Weise
so angeordnet, daß während eines jeden Arbeitsspiels feststellt, wie dies oben beschrieben wurde. Wenn
des Greifers 36 der Schalter 139 zwischen den in die Photozelle 208 bei Anwesenheit einer Kode-F
i g. 9 mit 1 und 2 bezeichneten Stellen geschlossen markierung in der Öffnung 204 beleuchtet wird, dann
ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Schalter wird ein Stromkreis vom Anschluß 228 über den
139 etwas später schließt, als die Zähne 50 außer 20 Widerstand 268, den Schalter 270, die Photozelle 208
Eingriff mit dem Film gezogen werden, und daß und den Schalter 139 (wenn dieser geschlossen ist)
der Schalter 139 während fast der ganzen Hälfte des zu der Basiselektrode des Transistors 248 gebildet,
darauffolgenden leeren Rückwärtshubes, d. h. Auf- Wie bereits oben beschrieben, schließt der Schalter
wärtshubes, bei dem in erster Linie eine Aufwärts- 139 einmal für jedes Einzelbild, das bei einer Bildbewegung
des Greifers 36 stattfindet, geschlossen 25 Wechselfrequenz von 18 Hz um einen Bildschritt
bleibt. Demgemäß kann der Transistor 248 lediglich vorgeschoben wird, und bestimmt damit den Zeitzwischen
den Stellen 1 und 2 des Fortschaltarbeits- punkt, zu dem der Transistor 248 leitend wird, wenn
spiels bei einer Bildwechselfrequenz von 18 Hz in eine Kodemarkierung festgestellt wird. Das System
den Durchlaßzustand gesteuert werden. Durch die des Projektors wird daher auf Stehbildprojektion in
Anordnung von drei Vorsprüngen 138 α kann der 30 der beschriebenen Weise in Abhängigkeit von einer
Transistor 248 zwischen den Stellen 1 und 2 jedes Kodemarkierung auf dem Film übergeführt und
der drei Fortschaltarbeitsspiele in den Durchlaß- bleibt auf Stehbildprojektion eingestellt, bis der
zustand gesteuert werden, die einem einzigen Umlauf Rückschalter 256 betätigt wird, um das Stoprelais 5
der Kurvenscheibe 64 entsprechen. in der oben beschriebenen Weise zu entregen.
Der einzelne Vorsprung 138 b ist relativ zu den 35 Das Ansprechen des Systems des Projektors auf
Mulden der Kurvenscheibe 64 an bestimmter Stelle Kodemarkierungen des Films kann beseitigt werden,
angeordnet und ist so lang, daß der Schalter 151 indem man den Schalter 270 öffnet, so daß der
zwischen den Stellen 1 und 3 (s. F i g. 3) des Fort- Anschluß 276 von der Spannungszufuhr getrennt
schaltarbeitsspiels geöffnet wird. Bei dem dargestell- wird.
ten Ausführungsbeispiel ist die Stelle 3, zeitmäßig 40 Ein von der Zeitschalteinrichtung T gesteuertes,
betrachtet, von der Stelle 2 so weit entfernt, daß sich während der Betriebsart Laufbildprojektion vorwärts
eine Öffnungszeit ergibt, die lang genug ist, um einen erfolgendes Vorführen von Stehbildern kann durch
sicheren Abfall des Magneten 122 sicherzustellen, Schließen des Schalters 259 hervorgerufen werden,
wenn das Relais S entregt ist. wodurch die Zeitschalteinrichtung T und der mit
Die Wirkungsweise des Transistors 248, des Stop- 45 dieser verbundene Schaltungsteil in den wirksamen
relais S, des Magneten 122 und der Schalter 139 und Zustand versetzt werden. Wenn beispielsweise der
151, wie sie oben beschrieben wurde, ist dieselbe Schalter 260 geschlossen wird, um Stehbildprojektion
während der verschiedenen Betriebsarten, die nach- eines Einzelbildes zu bewirken, dann wird durch
folgend beschrieben werden und die sich hauptsäch- das Schließen des Schalters 257, wenn dieser auf
lieh in der in der Art und Weise und in der Art 50 Grund der Erregung des Stopmagneten geschlossen
der Schaltung zum wahlweisen Steuern des Transi- wird, der Rückstellstromkreis der Zeitschalteinrichstors
248 unterscheiden. tung T vervollständigt. Nach dem Ablauf einer vorWenn
der Wählschalter 242 in der in F i g. 7 ge- bestimmten Verzögerungszeit betätigt die Zeitschaltzeigten
Schaltstellung ist, wie sie deutlicher auch in einrichtung T den Schalter 256 a, wodurch der Hai teder
F i g. 8 a gezeigt ist, dann ist das ganze System 55 kreis für das Stoprelais S unterbrochen wird, worauf
auf die Betriebsart automatische »Laufbildprojektion das System zu Laufbildprojektion zurückgeht,
vorwärts« eingestellt, wobei der Transistor 248 ent- Wenn der Schalter 259 geschlossen ist, dann ist sprechend seiner grundsätzlichen Schaltung nicht- die Zeitschalteinrichtung T auch in ähnlicher Weise leitend ist. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt während dazu in der Lage, Stehbildprojektion, die taktmäßig der Laufbildprojektion kann das System manuell 60 gesteuert ist, von mit Kodemarkierungen bezeichauf Stehbildprojektion umgeschaltet werden, indem neten Einzelbildern vorzunehmen. In diesem Falle man kurzzeitig den Schalter 260 schließt, wodurch wird das System nach dem stehenden Vorführen Vorspannung an die Basiselektrode ba des Transi- eines Einzelbildes auf Laufbildprojektion zurückstors248 angelegt wird. Durch das Schließen des geschaltet, sobald die Stehbildvorführung eine beSchalters 260 wird ein Stromkreis vom Ausgangs- 65 stimmte Zeitdauer angedauert hat. Es liegt auf der anschluß 228 des Netzteils 222 über den Widerstand Hand, daß, wenn eine ganze Reihe von Einzelbildern 258, den Schalter 260 und den Schalter 139 (zu dem für Stehbildprojektion kodiert sind, die Zeitschalt-Zeitpunkt, wenn dieser geschlossen ist) zu der Basis- einrichtung T das System automatisch dazu bringt,
vorwärts« eingestellt, wobei der Transistor 248 ent- Wenn der Schalter 259 geschlossen ist, dann ist sprechend seiner grundsätzlichen Schaltung nicht- die Zeitschalteinrichtung T auch in ähnlicher Weise leitend ist. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt während dazu in der Lage, Stehbildprojektion, die taktmäßig der Laufbildprojektion kann das System manuell 60 gesteuert ist, von mit Kodemarkierungen bezeichauf Stehbildprojektion umgeschaltet werden, indem neten Einzelbildern vorzunehmen. In diesem Falle man kurzzeitig den Schalter 260 schließt, wodurch wird das System nach dem stehenden Vorführen Vorspannung an die Basiselektrode ba des Transi- eines Einzelbildes auf Laufbildprojektion zurückstors248 angelegt wird. Durch das Schließen des geschaltet, sobald die Stehbildvorführung eine beSchalters 260 wird ein Stromkreis vom Ausgangs- 65 stimmte Zeitdauer angedauert hat. Es liegt auf der anschluß 228 des Netzteils 222 über den Widerstand Hand, daß, wenn eine ganze Reihe von Einzelbildern 258, den Schalter 260 und den Schalter 139 (zu dem für Stehbildprojektion kodiert sind, die Zeitschalt-Zeitpunkt, wenn dieser geschlossen ist) zu der Basis- einrichtung T das System automatisch dazu bringt,
17 18
daß die einzelnen kodierten Bilder in einem be- einer vorbestimmten Taktzeit oder Verzögerungszeit
stimmten Zeittakt nacheinander in Stelibildprojektion der Schalter 256« durch die Zeh'jchalleinrichtung T
vorgeführt werden und daß am Ende der Stehbild- betätigt, um den Haltekrcis des Relais S zu unterreihe
das System wieder auf Laufbildprojektion brechen und ein Fortschalten zur Vorführung des
zurückgeschaltet wird. 5 nächsten Einzelbildes zu bewirken, worauf dann
In Fig. 8b ist der Wählschalter 242 in solcher dieses Arbeitsspiel wieder selbsttätig von neuem
Schaltstellung, daß sich Stehbild-Vorwärtsprojekiion beginnt.
ergibt. Die Gleitkontaktstücke 244 und 246 sind um Wenn der Schalter 242 in die in F i g. 8 c gezeigte
eine Schaltstufe nach links aus der in Fig. 8a ge- Schaltstellung gebracht ist, dann arbeitet das System
zeigten Stellung verschoben, so daß das Gleitkontakt- io mit der Betriebsart Stehbild rückwärts. Das Gleitstück
244 elektrisch die Kontaktstücke e und / ver- kontaktstück 246 verbindet in diesem Falle die
bindet und daß das Gleitkontaktstück 246 elektrisch Kontaktstücke c und d des Schalters 242, wodurch,
die Kontaktstücke c und b miteinander verbindet. die Basiselektrode des Transistors vom Anschluß 228
Die neue Stellung des Gleitkontaktstückes 244 bringt über den Widerstand 258, die Kontaktstücke c und d
keinerlei Veränderung in der Schaltung, da das 15 und über den Schalter 139 (wenn dieser geschlossen·
Kontaktstück e nicht mit der Schaltung verbunden ist) Spannung erhält, so daß wieder eine Umgehung
ist. Die neue Stellung des Gleitkontaktstückes 246 des offenen Schalters 260 gebildet ist, wie dies in
vervollständigt nunmehr jedoch einen Stromkreis ähnlicher Weise auch bei der vorher beschriebenen
vom Anschluß 228 über den Widerstand 258, die Betriebsart Stehbild vorwärts der Fall war.
Kontaktstücke c und b des Schalters 242 und den 20 Das Gleitkontaktstück 244 des Schalters 242 ver-Schalterl39 (sobald dieser geschlossen wird) bis zur bindet elektrisch die Kontaktstücke g und / und verBasiselektrode ha des Transistors 248, so daß dieser vollständig! dadurch einen Stromkreis vom Anschluß in den leitenden Zustand kommt. In der in F i g. 8 b 228 über die Kontaktstücke g und /, den Widerstand gezeigten Schaltstellung bildet der Schalter 242 dem- 266 und das Umkehrrelais R zum Anschluß 230 gemäß einen den normalerweise geschlossenen Schal- 25 zurück. Erregung des Umkehrrelais R schließt die ter 260 überbrückenden Zweig, über den die Basis- normalerweise offenen Relaiskontaktstücke Rv was elektrode des Transistors 248 Vorspannung erhält. eine Erregung des Umkehrmagneten 120 und eine
Kontaktstücke c und b des Schalters 242 und den 20 Das Gleitkontaktstück 244 des Schalters 242 ver-Schalterl39 (sobald dieser geschlossen wird) bis zur bindet elektrisch die Kontaktstücke g und / und verBasiselektrode ha des Transistors 248, so daß dieser vollständig! dadurch einen Stromkreis vom Anschluß in den leitenden Zustand kommt. In der in F i g. 8 b 228 über die Kontaktstücke g und /, den Widerstand gezeigten Schaltstellung bildet der Schalter 242 dem- 266 und das Umkehrrelais R zum Anschluß 230 gemäß einen den normalerweise geschlossenen Schal- 25 zurück. Erregung des Umkehrrelais R schließt die ter 260 überbrückenden Zweig, über den die Basis- normalerweise offenen Relaiskontaktstücke Rv was elektrode des Transistors 248 Vorspannung erhält. eine Erregung des Umkehrmagneten 120 und eine
Wenn der Schalter 242 in der in Fig. 8b gezeigten Rücklauftätigkeit des Projektors zur Folge hat, wie
Stellung ist, wird der Transistor 248 leitend, sobald dies oben beschrieben wurde. Das System arbeitet
der Schalter 139 durch Anlaufen des nächstfolgenden 30 in gleicher Weise wie in der Betriebsart Stehbild
Vorsprungs 138 a geschlossen wird, wodurch das vorwärts, abgesehen davon, daß die Betätigung des
Stoprelais S und der Stopmagnet 122 in der oben Schalters 256 oder des Schalters 256 a eine Fortbeschriebenen
Weise erregt werden. Der Schalter 162 schaltung um einen Einzelbildschritt in Rückwärtsschließt
sich und schließt Basis und Emitter des richtung zur Folge hat. Einzelbild für Einzelbild
Transistors 248, wie bereits oben beschrieben, kurz, 35 kann wiederum automatisch mit Zeitsteuerung bewegt
wodurch der Transistor 248 nichtleitend wird. Das werden, wenn man den Schalter 259 schließt, um die
Relais S wird jedoch über die geschlossenen Kontakt- Zeitschalteinrichtung T in der oben beschriebenen
stücke 5., gehalten. Das System ist daher nunmehr Weise in Tätigkeit zu setzen.
auf Stehbildprojektion geschaltet. Der Film kann Die Betriebsart Laufbild rückwärts ergibt sich,
zum nächsten Einzelbild beispielsweise manuell fort- 40 wenn der Wählschalter 242 in die in F i g. 8 d dargeschaltet
werden, indem man den Schalter 256 gestellte Schaltstellung gebracht wird. In dieser
betätigt, um den Haltekreis des Relais S zu unter- Stellung verbindet das Gleitkontaktstück 246 elekbrechen
und eine Entregung des Haltemagnets 122 trisch die Koniaktstücke e und d, und das Gleitinder
oben beschriebenen Weise zu bewirken. Sobald kontaktstück 244 verbindet elektrisch die Kontaktder
Magnet 122 erregt ist, öffnet der Schalter 162, 45 stücke g und /1. Das Umkehrrelais R wird daher
wodurch Basis und Emitter des Transistors nicht erregt über den vom Anschluß 228 über die Kontaktmehr
miteinander kurzgeschlossen sind. Die durch stücke g und h. den Widerstand 266 und das Relais R
den Schalter 242 gebildete Schaltung macht den zum Anschluß 230 des Netzteiles 222 laufenden
Transistor 248 leitend, so daß das Stoorelais S und Schaltungszweig. Der Film wird daher im Rücklauf
der Magnet 122 wieder erregt werden. Die Zeit, die 5° transportiert. In ähnlicher Weise, wie dies auch bei
zwischen der Entregung des Magneten 122 unter der Laufbildprojektion vorwärts der Fall war, ist
Einwirkung des Vorsprungs 138 & und der Wieder- der Transistor 248 normalerweise nichtleitend. Der
erregung des Relais S nach dem Öffnen des Schalters Schalter 260 kann jedoch manuell, wie dies bereits
162 verstreicht, ist genügend lang, um ein Fortschalt- bei der Beschreibung der Betriebsart vorwärts
arbeitsspiel des Greifers 36 zuzulassen. Es ist daher 55 erwähnt wurde, betätigt werden, um Stehbildprojekersichtlich.
daß der Film Einzelbild nach Einzelbild tion zu bewirken.
durch die Filmbühne 10 hindurch durch das manuelle Während der Betriebsart Laufbild rückwärts kann,
Betätigen des Schalters 256 hindurchbewegt werden wie dies auch bei der Betriebsart Laufbild vorwärts
kann. der Fall war, eine Stehbildprojektion in Abhängigkeit
Hierbei kann nun auch Einzelbild für Einzelbild 60 von auf dem Film befindlichen Kodemarkierungen
selbsttätig in einer durch die Zeitschalteinrichtung T selbsttätig vorgenommen werden. Auch die Zeitgesteuerten Taktfolge durch die Filmbühne 10 bewegt schalteinrichtung T kann hinzugezogen werden, um
werden. Dies wird erreicht, wenn man den Schalter hierbei mit Zeittaktsteuerung zu arbeiten.
259 schließt, um die Zeitschalteinrichtung T in Die Schaltungsteile, die in Fig. 7 mit der geTätigkeit zu setzen. Sobald der Schalter 257 nunmehr 65 strichelten Umrißlinie 280 umgeben sind, können in in Abhängigkeit von der Erregung des Magneten 122 einem geeigneten Fernsteuergehäuse untergebracht schließt, ist der Stromkreis der Zeitschalteinrich- sein, das die Bedienungsperson in der Hand hält, tung T vervollständigt, und es wird nach Ablauf Ein geeignetes Verlängerungskabel, in dem die
259 schließt, um die Zeitschalteinrichtung T in Die Schaltungsteile, die in Fig. 7 mit der geTätigkeit zu setzen. Sobald der Schalter 257 nunmehr 65 strichelten Umrißlinie 280 umgeben sind, können in in Abhängigkeit von der Erregung des Magneten 122 einem geeigneten Fernsteuergehäuse untergebracht schließt, ist der Stromkreis der Zeitschalteinrich- sein, das die Bedienungsperson in der Hand hält, tung T vervollständigt, und es wird nach Ablauf Ein geeignetes Verlängerungskabel, in dem die
erforderlichen elektrischen Leitungen zusammengefaßt sind, kann zwischen diesem Steuergehäuse
und dem Projektor angeordnet sein, so daß das tragbare Steuergehäuse in gewissen Grenzen ortsveränderlich
ist.
Es liegt auf der Hand, daß sich bei der in F i g. 7 gezeigten Schaltung eine Fernsteuerbarkeit ergibt,
die es ermöglicht, den Projektor zwischen Laufbild- und Stehbildprojektion und zwischen Vorlauf- und
Rücklaufbetrieb zu schalten. Außerdem können mechanisch noch durch Einstellen der Lage der
Kugel 54 auf der Kurvenscheibe 64 andere BiId-
Wechselfrequenzen ins Spiel gebracht werden. Die Fernsteuerung kann bei jeder der möglichen Bildwechselfrequenzen
(54 Hz, 18 Hz, 6 Hz, jeweils vorwärts oder rückwärts), die durch Einstellen des Knopfes 74 gewählt werden können, in Anwendung
gebracht werden. Da bei einer am Knopf 74 gewählten Bildwechselfrequenz von 54 Hz eine außerordentlich
kurze Ansprechzeit erforderlich ist, ist es vorzuziehen, mit Bildwechselfrequenzen von 18 Hz
ίο oder 6 Hz zu arbeiten, wenn mit Hilfe der Steuerschaltung
Betriebsartübergänge durchgeführt werden sollen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Projektor für kinematographischen Film, insbesondere für Kodemarkierungen aufweisenden
Film, dessen Kodemarkierungen Filmbildern zugeordnet sind, die in Stehbildprojektion vorgeführt
werden sollen, mit einem für periodisch erfolgenden Eingriff in die Filmperforation vorgesehenen,
durch eine Nockensteuerung betätigbaren Filmfortschaltgreifer sowie mit einer den
waMweisen Betrieb des Projektors in einer von mehreren Betriebsarten ermöglichenden Betriebsartsteuerung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsartsteuerung ein erstes electromechanisches
Schaltelement (122) aufweist, dessen mechanischer Teil (134) durch Erregung des elektrischen Teiles betätigbar ist, der durch ein
von einem Betriebsartwahlschalter (242) 'her zugeführtes elektrisches Signal oder durch ein von
einer Abtastvorrichtung (208) erzeugtes Signal erregbar ist, die auf die Kodemarkierungen (C)
des Films (F) anspricht, daß der mechanische Teil (134) des ersten elektromechanischen Schaltelements
(122) zum Umschalten des Projektors zwischen Laufbildprojektion und Stehbildprojektion
mit dem Filmfortschaltgreifer (36) zusammenwirkt, um bei Betätigung die wirksame Eingreifbewegung
desselben in die Filmperforation anzuhalten, daß die Zufuhr der elektrischen Signale
zum elektromechanischen Schaltelement (122) über eine diesem vorgeschaltete, mit der
Nockensteuerung (64, 138 a, 133 b) des Fortschaltgreifers (36) gekoppelte elektromechanische
Synchronisiereinrichtung (139, 151) steuerbar ist und daß ein zweites elektromechanisches Schaltelement
(120) vorgesehen ist, dessen mechanischer Teil (121) mit einer Stelleinrichtung (100, 104)
einer Getriebeeinrichtung (24, 90, 92, 102) zum Umschalten der Tätigkeit des Filmfortschaltgreifers
(36) zwischen Vorwärtsbetrieb und Rückwärtsbetrieb gekoppelt ist und dessen elektrischer
Teil über den Betriebsartwählschalter (242) steuerbar ist.
2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Synchronisiereinrichtung
ein elektromechanischer Kommutator (138 a, 1386, 139, 151) vorgesehen ist, der mit einer
Nockensteuerung (64) des Filmfortschaltgreifers (36) mechanisch zusammenwirkende Schaltkontaktstücke
(139, 151) aufweist, die in der Schaltung angeordnet sind.
3. Projektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes und zweites elektromechanisches
Schaltelement je ein erster und ein zweiter Elektromagnet (122 bzw. 120) vorgesehen
sind.
4. Projektor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltung einen der Steuerung der Erregung des ersten Elektromagneten (122) dienenden Transistor (248) aufweist.
5. Projektor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung
eine Lampe (206) zum Erzeugen von in einem Abtastbereich auf den Film (F) fallendem
Abtastlicht aufweist und daß eine in der Schaltung angeordnete Photozelle (208) vorgesehen
ist, deren Beleuchtung durch die Anwesenheit oder Abwesenheit von Kodemarkierungen
(C) im Abtastbereich beeinflußbar ist.
6. Projektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stelleinrichtung
(180) vorgesehen ist, die zum Verändern der Scharfstellung des Projektionsobjektivs (16)
zwischen Bildschärfe bei der Betriebsart »Laufbildprojektion« und Bildschärfe bei der Betriebsart
»Stehbildprojektionen« ergebenden Einstelllagen bewegbar ist, und daß die Stelleinrichtung
(180) mit dem mechanischen Teil (134, 132) des ersten elektromechanischen Schaltelements :
(122) für die Verstellbewegung mechanisch gekuppelt ist.
7. Projektor nach einem der Ansprüche 1 ' bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und
das zweite elektromechanische Schaltelement (122, 120) über ein Stoprelais (S) bzw. ein Umkehrrelais
(R) steuerbar sind.
8. Projektor nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stoprelais (S)
mittels des Stromes erregbar ist, der bei in leitendem Zustand befindlichen Transistor (248) durch
diesen fließt, und daß ein Haltekreis (228, S2,256,
230) zur Selbsthaltung des erregten Stoprelais (S) vorgesehen ist.
9. Projektor nach Anspruch 8, gekennzeichnet -durch Sch'altereinrichtungen (256, 256 α, Τ und
242, 260, 270) zum Unterbrechen des Haltekreises (S2) des Stoprelais (S) bzw. zum Beeinflussen der
Eigenschaften des mit der Basiselektrode (ba) des Transistors (248) verbundenen Teils der
Schaltung.
10. Projektor nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Zeitschalteinrichtung (T) zum in vorgegebenem
Zeittalct erfolgenden Unterbrechen des Haltekreises (S2, 256, 256 a) des Stoprelais
(S).
11. Projektor nach Anspruch 5 und 9 oder 10, gekennzeichnet durch einen mit einem Anschluß
(276) der Photozelle (208) verbundenen manuell betätigbaren Schalter (270) zum wahlweisen Auftrennen
des Photozellenstromkreises.
12. Projektor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen einen
manuell betätigbaren Betriebsartwählschalter (242) aufweisen, von dem Kontaktstücke (/, g, K)
im Erregerstromkreis des Umkehrrelais (R) angeordnet sind.
13. Projektor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Kodemarkierungen
in Form von lichtdurchlässigen Stellen (C) an einem undurchsichtigen Seitenrand des Films
(F) vorgesehen sind.
14. Projektor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (C) um
IV2 Einzelbildbreiten gegenüber dem zugehörigen Einzelbild (a' bis d') versetzt angeordnet sind.
Family
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