DE1565891A1 - Lichtbogenofen - Google Patents
LichtbogenofenInfo
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Description
PATE NTANWALT DIPL.-1N Q. Q ERHARD SCHWAN 1 56 5 8 9
8 MÜNCHEN 8 · QOERZER STWASSE 15 - . " .
UNION CARBIDE CORPORATION -27O9 Park Avanue, Hem York, M.V. 10017, U.S.A.
Lichtbogenofen
Die Erfindung befaßt sich mit Lichtbogenofen und betrifft insbesondere Öfen* bei denen Lichtbogenbrenner
verwendet werden, mittala deren richtungsstabile Lichtbogenplaamen
erzeugt werden können.
Bsi jedem Elektroofen, hei dem das Chargenmaterial unter Bildung eines Schmelzbads heruntergsschfliolzen werden
soll, kommt es darauf an, eine möglichst große
Schnrelzgeschßiindigkeit zu erzielen. In letzter Zeit wur
den Verbesserungen gegenüber herkömmlichen Elektroöfen entwickelt, bei denen ein offener Lichtbogen mit Hilfe
v/on Graphitölaktroden erzeugt wird» Edit offenem Lichtbogen arbeitende Öfen sind technischen Beschränkungen
untaruiorfen, die die dem öfen zugeführte Leistung und
damit die Schtnelzgeschutindigkeit begrenzen. Ein im Rahmen
dieser Beschränkungen wichtiger Faktor ist die mangelnde
Stabilität des offenen Lichtbogens selbst. Es
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uiurde gefunden, daß richtungsstabile LichJfcbogenplasmsn
sich hervorragend in Verbindung mit Hoehlelstungs-Elektroöfen
verwanden lassen, fllittsla tferairtiger Bogenplasmen
kann konstant Wärme hoher Intensität erzeugt werden, weil sich das UJarineerzeugungsvaymSgaji solcher
Plasmen durch Einstellung der Lichtbogenlänge und/oder durch tUahl der Atmosphäre steuern IaOt9 innerhalb deren
das Bogenplasma gebildet uiird*
Ein richtungsstabiles Boganplasraa kann als elektrische
Lichtbogensäule definiert merden, bei der die mit dem
Stromfluß zusammenfallende Längsachse unabhängig von der umgebenden Atmosphäre und der Stellung das Branners
selbst hinsichtlich ihrer Richtung unverändert bleibt.
Bislang sind herkömmliche Elektroöfen In allgemeinen mit
einer abnehmbaren Ofendecke versehen, durch die hindurch
eine mehrzahl von Graphitelektrodan reicht. Die Elektroden
morden dabei stets durch die Ofendecke hindurch in den Ofen eingeführt, weil das Gewicht, dia Blasse und die
Festigkeit der Elektroden eine anders geartete Anordnung nicht zulassen. Um das Schmelzgut in einen derartigen
Ofen einzubringen, müssen die Elektroden aus dem Ofen herausgehoben werden, worauf die Ofendecke abgenommen
wird. Dies ist zeitraubend, unbequem und bedingt, daß
die Lichtbogen gelöscht werden,während zusätzliches
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BAD ©RJ6INÄI'
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Auch bei dem Aufkommen von Brennarn, dia ein sichtungestabiles
Bogenplasma erzeugen, wurde die Praxis» die
:Brenner durch die Ofendecke hindurch in den Ofen einzuführen,
beibehalten. Oieeee Vorgehen ist unter anderen
dadurch alt Nachteilen verbunden, daß die Brenner selbst,
tvehn sie in der erforderlichen Uioisa von der Ofendecke
weit in die Ofenetmosphäre hineinreichen, einen erheblichen
Teil der lüfirme absorbieren, der sndernfalia ale
Schmelzanergie an das Schmelzgut abgegeben würde·
Ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung iat dementsprechend
die Schaffung eines Elektroofens mit verbesserter
Ulärmeausbeuts·
Ein weiteres Ziel der Erfindung iat die Schaffung eines
Elektroofens, bei dem das Schmelzgut in den Ofen von oben
her eingeführt »erden kann, wahrend die Stromzufuhr eingeschaltet let.
Ein Lichtbogenofen mit einer durch einen Boden, nach
oben stehende Seitenwände und sine abnehmbare Decke begrenzten - Schnelzka.mmBr. soaie mit mindestens einem Lichtbogsnbrenner,
dar eine innerhalb eines Gaedurchlassee sitzende Stabelektrode aufseist und derart angeordnet
let, daß eine richtungsatahile, stromführende Lichtbogen-
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BAD ORIGINAL"
plaemaetrömung zwischen der Elektrode und einer in dem
Ofen befindlichen» elektrisch leitenden Charge ausgabildet
wird, ist erfindungsganMQ dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Lichtbogenbrenner in einer Seitenwand der Schmelzkammer angeordnet und die LSngaechsa
des Brenners in Richtung auf die Oberfläche des Schmelzgutee
geneigt ist«
!Heitere Merkmale, Vorteile und AnwendungsroBglichkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen! Es zeigern
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemSß
ausgebildeten Elektroofens,
Figur 2 einen senkrechten Querschnitt eines Elektroofens mit seitlich montierten Lichtbogenbrennarn,
Figur 3 eine von oben gesehene Schnittensicht des Ofens
nach Fig· 1,
Figur 4 eine abgewandelte Form der Anordnung der Licht»
bogenbrsnner in der Seitenwand des Ofens,
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Figuren 5, 6 und 7 Teilfrontansichten des Ofen« in Schnitt» die einen Lichtbogenbrsnner in Verbindung mit
-. dar zugehörigen Zündeinrichtung zu verschiedenen
Zeitpunkten dee Zündzyklus veranschauliehen,
und
Figur 8 eine graphische Darstellung der Ulärmevarluste
bei erfindungsgemäS montierten Lichtbogenbrennsrn
im Vergleich zu Itiärmeverlusten bekannter
Öfen·
Bei der Beschreibung der bevorzugten AusfUhrungsform der
Erfindung wird auf einen Lichtbogenbrenner Bezug genommen,
bei dsm eine rohrförmlge Elektrode in axialem Abstand von
einer Auslaßdüse und mit dieser im wesentlichen ausgefluchtet angeordnet ist» Der die Elektrode von der Düse trennende
Raum hat die Form einer erweiterten Zylindsrkanraer,
in die Gas tangential eingeleitet wird, so daß das Gas eine
Wirbelbewegung um einen Lichtbogen aueführt, der zwischen
der rohrförmigen Elektrode und dem im Ofen befindlichen
Schmelzgut brennt· Der srfindungsgeoäß verwendete Brenner
wird im allgemeinen mit Wechselstrom betrieben« Es. kann
jedoch auch Gleichstrom verwandet «erden, wenn sich dies
als wünschenswert oder notwendig erweist·
Zu u/eiteren Einrichtungen, die sich für die Ausbildung der
richtungsstabilen Lichtbogensäule benutzen lassen» gehören
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Brenner mit ainsr nichtabschmelzenden Elektrode» ira allgemainan
aus Wolfram oder wassergekühltem Kupfer, sowie einer Düse mit einem verengten AualaBteil, durch den dar
Lichtbogen zusammen mit einem Lichtbogangea hindurchtritt.
Die Düse stabilisiert den das Gaa enthaltenden
Lichtbogen und erzeugt einen Plaaraaetrom mit hohem UIHrraeinhalt.
Unter dam Bagriff Schraelzgufc soll vorliegend jedes Material
verstanden «erden, das, zumindest in geschmolzenen Zustand, elektrisch leitend ist· Das Schmelzgut kann aus Metallen,
Metallegierungen, geschmolzenen Salzen» »ie Alkali- und
Crdalkallhalogeniden» und Schlacken, beispielsweise Metalloxydan
und Silikaten baatehan.
Entsprechend Fig. 1 lat ein inageaaat mit 1 bezeichneter
Lichtbogenofen vorgesehen, der in grundsätzlich bekannter Ulelsa aufgebaut ist. Der Ofen ist auf Stützen 3 «ontiart,
die mit Schankeinrichtungen 5 versehen sind, um den Ofen
Über die Auagußlipps 7 abzustechen· 0er veranschaulichte
Ofen ist alt einer Ofendecke 9 versehen, die an einer
Stütze 11 angelenkt ist und «eggaschtvenkt werde« kann»
nährend dar Ofen über einen Beschickungskubal 13 von oben
her «it Schnslzgut gefüllt »ird. fflahrere Brenner 15 zur
Erzeugung richtungaetabiler LichtbBgsn sind in entsprechenden
Öffnungen 17 (Flg. 2) dar Seitenvsnd dss Ofens 1 angeordnet.
Bei diesem AuefQhrungebeiapial sind die Branner
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um 120° gegeneinander versetzt (Fig» 3) und votzugevei.ee
um ungefähr 45° nach unten geneigt, se daß dasBogen-ρ
la »tue auf die Scheeizbödoberf lache trifft (figuren 1 und
3). AuSerdea sind die Lichtbogenbrenner «it Bezug auf
die Rediniebene R (Fig. 3) des Qfens geneigt. In dem
veranschaulichten AuafUhrung&baispial beträgt dieses Winkel
10°. Der Winkel darf nicht ep groß sein, daß der
Lichtbogen die hitzebeständigan UJInde des Ofens beschädigt.
Andererseits sollte der UJinkel einen ausreichenden
Ufert haben, um alndeetena auf die Badoberflache ein
Drehno&ant auszuüben und damit in OberfIMchenbereich
eine Badbauegüng zu bewirken. 3eder Lichtbogenbrenner
let vorzugsweise an eine Phase einer Draiphseen-Ulachssl»
strotaquelle angeschlosean. Statt dessen könnten die Brenner
auch mit einer Gleichstromquelle oder anderen Wechselstromqusllsn
verbunden sein, beispielsweise IMSt sich in
Verbindung alt asche Lichtbogenbrennern eins Sschsphasenanlage
einsetzen. Die Erfindung ist nicht auf eins beet ine te Anzahl der Lichtbogenbrenner oder eine bestlernte
Art dee elektrischen Anschlüsse· dieser Brenner beschränkt.
Jeder Brenner 15 ist mit einer Einrichtung 21 versehen,
mittels deren der Brenner in der zugehörigen GfenSffmmg
17 vor- oder rUckbaeegt werden kann. Davon «ird insbesondere beim Zünden der Brenner Gebrauch gemacht. Um den
Lichtbogen xu zünden» werden die Brenner eo dicht an das Schtsslzgut herangeführt, daß dia Zündsinrichtung einen
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" : ''BAD
Lichtbogen zwischen der Elektrode des Brenners und dem
Schraelzgut ausbilden kann· Entsprechend einer abgewandelten
AusfUhrungsform können die Brenner 15 auch ortsfest
in den Öffnungen 17 engaordnet sein, so daß Probleme
hinsichtlich einer zweckentsprechenden Abdichtung vermieden werden.
Gemäß den Figuren 5, 6 und 7 ist die Zündeinrichtung
jedes Brenners 15 mit einem Motor 23 und einer zugehörigen,
an hinteren Ende 27 jedes Brenners 15 angeordneten Drahtvorschubeinrichtung 2*5 versehen. Ein Draht 29 wird
durch den Brenner hindurch zum hinteren Ende der rohrförmigen Elektrode 31 geführt (Fig. 5). Ist der Ofen zum
Zünden bereit, wird der fllotor eingeschaltet und der Draht
29 über die mit ihm in elektrischem Kontakt stehende
Elektrode 31 und durch die Düse 33 hindurch bis zur Oberfläche 35 des Schmelzguts 37 geschoben (Fig. 6). Bei der
in Fig» 7 gezeigten Arbeitsphaae wurde der Strom zwischen
der Elektrode 31 und dem Schmelzgut 37 eingeschaltet, so daß der Draht abbrennt und zwischen Elektrode und Schmelzgut
ein Lichtbogen ausgebildet vird. Dieses Zündverfehren erlaubt es, den Lichtbogenbrenner bis zu 30 cm entfernt
von der Badoberflache anzuordnen. Wenn der Lichtbogenbrenner,
mie oben beschrieben; eine nichtebachmelzende
Wolframelektrorie oder eins uieesargekühlte Kupferslektrode
aufweist, wird dsr Draht entlang der Elektrode geführt, um einen elektrischen Kontakt mit dieser sicherzustellen.
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640 ^
Der Draht luird dann durch die Düae hindurchgeleitet,
bis er mit dem Schmelzgut in Berührung kommt, während
des elektrische Kontakt mit der nlchtabschmelzenden Elektrode
aufrechterhalten löird. Oar Strom wird eingeschaltet.
Wie zuvor geschildert, uilrd der Draht verdampft« Diase
Art der Zündung trägt erheblich zu dam einwandfreien Betrieb der in den Seitenumnden des Elektroofens angeordneten
Lichtbogenbr anner bei· Bislang uiar ein UTeg für ein
verläßliches Zünden seitlich angeordneter Lichtbogenbrenner nicht bekannt.
Die Anbringung der Lichtboganbrennsr in der Seitenwand
des Ofens erlaubt es, UJärmeverluste an die Lichtbogenbrenner kleinetmSglich zu halten. Bei bekannten Öfen
sind, wie eingange erläutert, die Brenner an der Ofendecke
aufgehängt und reichen in die Ofenatmosphäre hinein·
Dabei müssen die Brenner wassergekühlt sein, um ein Abbrennen
derselben innerhalb des Ofens zu verhindern* Es
uturds gefunden, daß ein erheblicher Betrag der im Ofen
entwickelten lärme über das Kühlwasser der Lichtbogenbrenner
aus dsm Ofan abgeführt wurde· Seitlich montierte
Lichtbo^enbrannsr brauchen nicht so lang zu sein wie an
de? Ofendecke angebrachte Brenner und ragen in der Praxis
nur sehr wenig in den Ofen hinein· Dementsprechend sind»
uiis aus den in Fig. 8 In Form von Kurven dargestellten
ftleSesgebnissen zu entnehmen 1st, die Ulärraeverluste an
seitlich montierte Brenner (untere Kurve) erheblich
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BAD ORIGINAL
- ίο -
geringer als diejenigen an an de? Ofendecke angebrachte
Brenner (obere Kurwo)=, Oi-j -auf Grund dar seitlich montierten
brenner erzielte itaiqerung dar Uärmeauebauta
lag zwischen ungefähr 45 % und 75 %. .
Bai der praktischen Anwendung dar Erfindung kann fast
jedes Gas odar jade Gasmiachung ν er tuend at werden, dia
eich mit dem durchzuführenden metallurgischen Prozeß
verträgt. So lass3an sich Gase, mis LuftrC0? und 0« entwedar
allein oder in Komi: Ina ti on anwenden. In diesen Fällen besteht dia Elektrode 31 vorzugsweise aus Kupfer
oder einer Kupfer-Silber-Legierung mit beispielsweise ungefähr 80 % Silber und ungefähr 20 % Kupfer. Ui ei tar a
brauchbare Gase sind CO oder mischungen aus CO und Argon
oder Stickstoff· Auch in diesem Fall besteht die Elektrode vorzugsweise aus Kupfer. IDerden reine Inertgase»
beispielsweise Argon oder Helium, benutzt, uilrd vorzugsweise
sine Elektrode 31 aus Graphit oder aus Kupfer mit einer Kohlenstoff auskleidung
Fig. 4 zeigt sine Abwandlung dar bevorzugten, zuvor be
schriebenen Dreibrenneranordnung, bsi dar dia Brenner nebeneinander gelagert sind.
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Claims (4)
1. Lichtbogenofen mit einer durch einen Boden« nach oben
stehende Seitenwand« und eine abnehmbare Decke begrenzten Schmelzkanner Bouiie mit mindesten» einem
Llchtbogenbrenner, der eine innerhalb eines Gaedurchlasses
sitzende Stabelektrode aufweist und derart angeordnet
ist, daß eine richtungsstabils, stromführende
Lichtbogenplaaroaetröraung zwischen der Elektrode und
einer in dem Ofen befindlichen, elektriech leitenden
Charge ausgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens einer der Lichthagenbrenner in einer Seitenwand
der Schmelzkammer angeordnet und die Längsachse des Brenners in Richtung auf die Oberfläche
dee Schmelzgute geneigt ist.
2. Lichtbogenofen nach Anepruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsachse mindestens eines der Lichtbogen·»
brenner zusätzlich gegen eine Radialebene des Ofens geneigt ist.
3. Lichtbogenofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Lichtbogenbrenner
eine Drahtvorschubeinrichtung aufweist, mittels deren sin entlang der Stabslektrade oder in
Längerichtung durch die Stabslektrode des Brenners
hindurch geführter und damit in elektrischem Kontakt
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mit der Elektrode stehender Draht mit der im Ofen befindlichen
Charge in Berührung zu bringen ist.
4. Lichtbogenofen nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lichtbagonbrenner in einer
Öffnung der Ofenwand verschiebbar angeordnet und mit einer Einrichtung zum Vor- oder RUckbetuegen das Brenners
innerhalb der Öffnung versehen ist.
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