DE3247572C2 - Einrichtung zur Herstellung von Stahl - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung von StahlInfo
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Abstract
Bei einer Einrichtung zur Herstellung von Stahl aus festen und/oder flüssigen Einsatzstoffen, wie Roheisen (28), Schwerschrott (29) und Leichtschrott (30), ist in einem feuerfest ausgekleideten Frischgefäß (1) eine heb- und senkbare Heiz-Frisch-Einrichtung (5) sowie gegebenenfalls eine Einrichtung (24) zur Zuführung von weiteren Zuschlagstoffen positioniert. Um einen möglichst hohen Schrottanteil der Einsatzstoffe ohne wesentliche Erhöhung der Zeit bis zum Ende des Frischvorganges je Charge vorsehen zu können, besteht die Heiz-Frisch-Einrichtung (5) aus einem Plasmabrenner (6), einem den Plasmabrenner (6) umgebenden Mantel zur Zuführung von Sauerstoff und einem diesen Mantel umgebenden Kühlmantel, wobei im Boden (20) des Frischgefäßes (1) eine Gegenelektrode (21) angeordnet ist. ichtflächen eine Aussparung gebildet wird. Die Aussparung mündet in jede Seite
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Stahl aus festen und/oder flüssigen Einsatzstoffen,
mit einem feuerfest ausgekleideten Frischgefäß, in dem heb- und senkbar eine Heiz-Frisch-Einrichtung
positioniert ist. Als Einsatzstoffe kommen beispielsweise Roheisen, Schwerschrott und Leichtschrott in Frage.
Es ist bereits bekannt (AT-PS 2 32 531), den Ersatzstoffen
fehlende Wärme mittels Brenner zuzuführen, um die Frischtemperatur zu erreichen oder den Schrottsatz
zu vergrößern, wobei als Heiz-Frisch-Einrichtung ein Blasrohr mit einem Sauerstoffblasrohr und einem
Brennstoffzuführungsrohr vorgesehen ist. Durch das Brennstoffzuführungsrohr wird öl oder Erdgas, also ein
fossiler Brennstoff, in das Frischgefäß geleitet.
Mit dieser bekannten Einrichtung läßt sich zwar der Schrotteinsatz vergrößern, jedoch erhöht sich mit dem
Schrottanteil die benötigte .Chargendauer, da sich die Flamme erst durch den oberhalb des flüssigen Roheisens
vorhandenen eingesetzten Schrott durcharbeiten muß. Der zugeführte Sauerstoff zündet erst, wenn die
Flamme genügend Schrott bis zum Roheisenbadspiegel aufgeschmolzen hat, was relativ lange dauert.
Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Schwierigkeit und stellt sich die Aufgabe, eine Einrichtung
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die es ermöglicht, den Schrottanteil der Einsatzstoffe zu erhöhen,
wobei jedoch die Zeit bis zum Ende des Frischvorganges je Charge nicht wesentlich erhöht wird. Insbesondere
soll es möglich sein, auch stark verunreinigten Leichtschrott, wie beispielsweise Automobilschrott und
oberflächenbeschichtete Dosen etc, einzusetzen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Heiz-Frisch-Einrichtung aus einem Plasmabrenner,
einem den Plasmabrenner unigebenden Mantel zur Zuführung von Sauerstoff und einem diesen Mantel umgebenden
Doppelkühlmantel besteht, wobei im Boden des Frischgefäßes eine Gegenelektrode angeordnet ist
Ein Plasmabrenner, bei dem eine ringförmige Kathode vorgesehen ist, von der ein Lichtbogen ausgeht, und
bei dem zentral zur ringförmigen Kathode Sauerstoff dem Lichtbogen zugeführt wird, ist aus der DE-OS
29 12 843 bekannt Da bei diesem bekannten Plasmabrenner das aktive Gas in das Zentrum des Lichtbogens
eingeführt wird, wäre eine chemische Reaktion mit dem aktiven Plasmagas ebenfalls nur im Zentrum des Strahles
möglich. Die chemische Reaktion wäre daher, wollte man diesen bekannten Plasmabrenner für ein Frischverfahren
verwenden, räumlich eng begrenzt und die Ausbildung einer breiten Schmelzfront wäre behindert Der
vom Plasmagas mantelförmig umhüllte Sauerstoffstrahl kann seine Funktion beim Sauerstoffblasverfahren nicht
erfüllen, da er nur in sehr begrenztem Umfang mit dem Roheisen bzw. dem aufgeschmolzenen Schrott in Reaktionskontak*
tritt Es entsteht keine oder nur eine sehr geringe exotherme Reaktion an der Mantelfläche zwischen
Plasmabogen und Schrott
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist in dem Frischgefäß weiters eine Einrichtung zur Zuführung von
Zuschlagstoffen positioniert, wobei die Einrichtung zur Zuführung von Zuschlagstoffen bevorzugt als ein die
Heiz-Frisch-Einrichtung umgebender Kranz von Lanzen ausgebildet ist. Als geeigneter Zuschlagstoff soll
insbesondere Fe2O3-Staub (LD-Staub) erwähnt werden.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Plasmabrenner eine zentrale stabförmige
Elektrode und einen die Elektrode umgebenden Ringraum für die Zuführung des Plasmagases auf.
Zweckmäßig geht der Ringraum zwischen dem Mantel des Plasmabrenners und dem diesen umgebenden Mantel im Bereich der Spitze der Heiz-Frisch-Einrichtung in einen Kranz von spaltförmigen, radialsymmetrischen oder runden Austrittsöffnungen über.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei
Zweckmäßig geht der Ringraum zwischen dem Mantel des Plasmabrenners und dem diesen umgebenden Mantel im Bereich der Spitze der Heiz-Frisch-Einrichtung in einen Kranz von spaltförmigen, radialsymmetrischen oder runden Austrittsöffnungen über.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, wobei
F i g. 1 einen Schnitt durch die Vertikalachse eines Frischgefäßes und
F i g. 2 einen Schnitt durch die in dieses Frischgefäß eingesetzte Lanze zeigen,
Fig.3 ist ein gemäß der Linie III-III der Fig.2 geführter
Schnitt.
Mit 1 ist ein Frischgefäß bezeichnet, welches als kippbarer Konverter ausgebildet ist. Sein metallischer Außenmantel
ist mit 2 und seine feuerfeste Auskleidung mit 3 bezeichnet. In der aufrechten Stellung des Konverters
ragt zentral in das Innere 4 des Frischgefäßes bzw. Konverters eine Heiz-Frisch-Einrichtung 5, die einen
Plasmabrenner 6 beinhaltet. Diese Heiz-Frisch-Einrichtung 5 nach Art einer Blaslanze weist eine zentral
angeordnete stabförmige, als Kathode geschaltete Elektrode 7 auf, die von einem von einem Mantel 9 begrenzten
Ringraum 8 umgeben ist, durch den das Plasmagas, welches aus Ar oder Ne, N2, He, CO, CO2, H2 oder Gemischen
davon gebildet ist, zugeführt wird.
Vorzugsweise soll der Brenner mit Ar oder mit Ar-N2-Mischungen
betrieben werden. Die dabei sich einstellenden Bogenlängen sind durch die elektrische Spannungsversorgung
des Plasmabrenners vorgegeben.
Der Plasmabrenner 6 ist von einem weiteren Mantel 10 umgeben, durch den ein weiterer, den Plasmabrenner
6 umgebender Ringraum 11 für die Zufuhr von technisch
reinem Sauerstoff (Frischsauerstoff) gebildet wird. An der Spitze des Plasmabrenners 6 geht der Ringraum
11, durch den der Sauerstoff zugeführt wird, in sich verjüngend
ausgebildete radialsymmetrische Austrittsöffnungen 12, zweckmäßig Laval-Düsen, des vorteilhaft
aus Kupfer bestehenden Blaslanzenkopfes 13 der Heiz-Frisch-Einrichtung 5 über. Die Austrittsöffuungen 12 für
den Sauerstoff sind parallel zur Achse 14 des Brenners bzw. in einem kleinen spitzen Winkel zur Achse 14 geneigt,
so daß der Sauerstoffstrahl entweder zylinderförmig oder kegelförmig nach außen divergierend aus dem
Ringraum 11 austritt Dies hat den Zweck, daß sich der
Sauerstoff erst in einem möglichst großen Abstand vom Blaslanzenkopf 13 mit dem Plasmabogen 15 vermischt
Dadurch wird die Lebensdauer der Elektrode 7, insbesondere ihrer aus Wolfram-Metall gebildeten Spitze 16,
wesentlich erhöht Die die Elektrode hallenden Isolierangen 17 weisen Durchlaßöffnungen 18 für ein ungestörtes
Durchtreten des Plasmagases auf.
Außenseitig ist die Blaslanze von einem Doppelkühlmantel
19 umgeben, in dem in bekannter Weise ein Kühhnitteiuinisuf auf recht erhalten wird.
Im Boden 20 des Frischgefäßes ist ebenfalls zentral eine Gegenelektrode 21 eingesetzt, die einen Verschleißteil
22 aus Stahl und eine wassergekühlte Kupferstromzuführung 23 aufweist
Zur Zugabe von Zuschlagstoffen ist die zentral angeordnete Heiz-Frisch-Einrichtung 5 von zwei oder mehreren
parallel angeordneten Lanzen 24, die radialsymmetrisch zur Heiz-Frisch-Einrichtung 5 angeordnet sind,
umgeben. Durch diese selbstverzehrenden Lanzen 24 können LD-Staub, Feinerz, Kalk oder andere pulverförmige
Zuschlagstoffe zugegeben werden.
Der Plasmabrenner ist vorzugsweise als direkter Gleichstrombogenbrenner ausgebildet Die Versorgung
des Brenners erfolgt über thyristorbestückte Stromrichter 25. Die eleKtrische Ansteuerung ist im Prinzip in
einphasiger Darstellung in F i g. 1 gezeigt
Im Boden 20 d£s Frischgefäßes 1 sind Bodenmanteldüsen
26 zur Zuführung von Sauerstoff (als Mantel) und Kohlenstaub (zentral) Sowie poröse Steine 27 zur Zuführung
von Argon eingesetzt, um eine weitreichende Prozeßsteuerung £i>
ermöglichen.
Die Funktion der Einrichtung ist folgende:
Nach dem Charteren des Frischgefäßes 1 mit Roheisen 28, SchwerscbrOtt 29 und Leichtschrott 30 wird der
Plasmabogen 15 /.wischen der aus Wolfram gefertigten
Spitze 16 der zentralen Elektrode 7 und dem Schrott 29, 30, der sich über das Roheisen 28 in leitender Verbindung
mit der Gegenelektrode 21 befindet, gezündet. Der Plasmabogen 15 schmilzt einen zentralen Kegel in
den Schrott, wodurch günstige Bedingungen für die Re- "
aktion mit dem aus der Heiz-Frisch-Einrichtung 5 strömenden Sauerstoff ermöglicht werden.
Das sich einstellende Schmelzprofil 31 ist in F i g. 1 mit strichlierten Linien dargestellt Es bildet sich — wie
ersichtlich — sofort nach Zünden des Plasmabogens eine trichterförmige Höhlung 32 im Leichtschrott 30, die
allmählich — durch stufenweises oder kontinuierliches Senken der Heiz-Frisch-Einrichtung 5 — immer tiefer
und, in radialer Richtung gesehen, immer breiter wird. Die Wärmeübertragung vom zentralen Plasmabogen
zum Schrott erfolgt ohne bemerkenswerte Absorption durch den ihn umhüllenden Sauerstoffmantel.
Die Temperatur des Plaitnabogens 15 liegt je nach Plasmagas zwischen 5000 und 30 GOO K. Gleichzeitig mit
dem Zünden des Plasmabrenners 6 wird Sauerstoff durch die Heiz-Frisch-Einrichtung zugeführt
Durch die oben beschriebene, parallele bzw. divergierende Zufuhr des Sauerstoffes wird die Zone der maximalen
Wärmeabgabe des Plasmabogens an die Umgebung ausgenützt Der Sauerstoff tritt dort in Reaktionskontakt, wo er in erster Linie benötigt wird: im vom
Plasmabrenner 6 vorerhitzten Leichtschrott 30.
Nach Beginn der Reaktion des Sauerstoffstrahles mit dem Roheisen an der Badoberfläche entstehen zwei
Schmelzzentren für den Schrott, deren Abstand sich während des fortlaufenden Blasbetriebes verringert,
d. h. das Schmelzzentrum des Plasmabogens auf dem Schrott wandert in Richtung Brennfleck 33 (der Reaktionszone
zwischen O2 und dem Roheisen 28) des Sauerstoffaufblasbereiches.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung ist vor allem darin zu sehen, daß die Übertragung der elektrisch
eingebrachten Energie durch Strahlung des Plasmabogens 15 und die Wärmeerzeugung durch exotherme
Reaktion des Roheisens und/oder Schrotts mit reinem Sauerstoff in optimaler Weise kombiniert wird, wobei
durch die Verwendung des Plasmabrenners 6 kürzeste Einschmelzzeiten erreichbar sind.
Durch das Eindüsen von LD-Staub durch die selbstverzehrenden Lanzen 24 gelangt der LD-Staub in den
StrahlungSDereich des Plasmabogens, u. zw. in jenen Bereich der größten CO-Gas-Entwicklung, wodurch auch
die reduzierenden Komponenten ausgenützt werden und der Abbrand durch Sauerstoff verhindert wird. Infolge
der starken, vorwiegend radial nach außen wirkenden Wärmestrahlung des Plasmabogens 15 werden
diese Zuschlagstoffe sehr schnell erwärmt. Bei diesem Reduktionsprozeß dampfen auch metallische Verunreinigungen
des. LD-Staubes, insbesondere Zink, ab, das oberhalb des Tiegels im Bereich der Abhitzeeinrichtung
34 niedergeschlagen werden kann und damit eine Wiederverwertung von verunreinigtem LD-Staub ermöglicht
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern
sie kann in verschiedener Hinsicht modifiziert werden. Beispielsweise ist es möglich, zusätzlich mehrere Brenner
vorzusehen, wobei die Heiz-Frisch-Einrichtung 5 radialsymmetrisch von weiteren Plasmabrennern umgeben
ist Hierdurch erfolgt das Schmelzen des Schrottes in einem etwas größerem Volumsbereich, es verläuft
jedoch grundsätzlich gleich wie oben beschrieben.
Weiters kann die Heiz-Frisch-Einrichtung 5, wie an sich bekannt, am oberen Ende gelenkig aufgehängt sein,
um während des Betriebes eine Kreisbewegung (Präzessionsbewegung) zur Vergrößerung des Brennflecks
33 zu ermöglichen bzw. um eine Badbewegung herbeizuführen.
Anstelle des Kranzes von Austrittsöffnungen 12 im Bereich der Spitze der Heiz-Frisch-Einrichtung 5 kann
als Austrittsöffnung für den Sauerstoff ein Ringspalt vorgesehen sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Einrichtung zur Herstellung von Stahl aus festen
und/oder flüssigen Einsatzstoffen (28, 29, 30), mit einem feuerfest ausgekleideten Frischgefäß (1),
in dem heb- und senkbar eine Heiz-Frisch-Einrichtung (5) positioniert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heiz-Frisch-Einrichtung (S) aus einem Plasmabrenner (6), einem den Plasmabrenner
(6) umgebenden Mantel (10) zur Zuführung von Sauerstoff und einem diesen Mantel (10) umgebenden
Doppelkühlmantel (19) besteht, wobei im Boden (20) des Frischgefäßes (1) eine Gegenelektrode
(21) angeordnet ist
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Frischgefäß (1) weiters eine
Einrichtung (24) zur Zuführung von Zuschlagstoffen positioniert ist
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Zuführung von Zuschlagstoffen
als ein die Heiz-Frisch-Einrichtung (5) umgebender Kranz von Lanzen (24) ausgebildet ist
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Plasmabrenner (6)
eine zentrale stabförmige Elektrode (7) und einen die Elektrode umgebenden Ringraum (8) für die Zuführung
des Plasmagases aufweist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringraum (11) zwischen
dem Mantel (9) des Plasmabrenners (6) und dem Mantel (10) im Bereich der Spitze der Heiz-Frisch-Einrichtung
(5) in einen Kranz von spaltförmigen, radialsymmetrischen oder runden Austrittsöffnungen (12) übergeht.
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