DE1537703C - Sprachgesteuerte Wechselsprechanlage - Google Patents
Sprachgesteuerte WechselsprechanlageInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- Vertauschung seiner Anschlüsse mittels zweier Um-
anordnung zur Sprachsteuerung für eine Wechsel- schalter umschaltbar sein.
sprechanlage. Sie weist eine automatisch wirkende Der Aufbau der Schaltungsanordnung gemäß der
Steuereinrichtung auf, di$ in Abhängigkeit von der Erfindung sowie der der zugehörigen Vergleicher-Gesprächsrichtung
arbeitet und auf mindestens einen 5 schaltung und die Einfügung dieser Anordnungen in
Kanalverstärker einwirkt. eine Wechselsprechanlage werden an Hand einiger
Es ist bereits eine derartige Schaltungsanordnung Figuren nachfolgend im einzelnen erläutert,
bekannt (s. deutsche Auslegeschrift 1 129 543). Bei F i g. 1 zeigt in Blockschaltung ein Beispiel für eine
dieser Schaltungsanordnung sind zwei einander ent- Wechselsprechanlage, bei der die Schaltungsanordnung
gegengesetzt gerichtete Übertragungskanäle vorhan- io gemäß der Erfindung eingefügt ist.
den. Die Steuereinrichtung ist dort an zwei Punkte F i g. 2 zeigt im einzelnen ein Beispiel für die Ein-
des wirksamen Übertragungskanals angeschlossen, fügung des Dämpfungsgliedes und den Aufbau einer
wobei der eine Punkt vor und der andere Punkt hinter Vergleicherschaltimg.
dem geregelten Kanalverstärker liegt. Fig. 3 und 4 zeigen zwei Varianten für die Ein-
Es ist auch eine sprachgesteuerte Wechselsprech- 15 schaltung von Kanalverstärkern in den für beide Ge-
anlage (s. deutsche Auslegeschrift 1 086 753) bekannt, sprächsrichtungen gemeinsamen Übertragungskanal,
bei der ein für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamer Wie bereits erwähnt, ist in F i g. 1 ein Block-
Übertragungskanal vorgesehen ist. Dort sind den mit schaltbild für eine Wechselsprechanlage gezeigt. An
Gabelschaltungen ausgerüsteten Teilnehmerstationen den dort vorgesehenen für beide Gesprächsrichtungen
individuell Regeleinrichtungen zugeordnet. Diese wir- 20 gemeinsamen Übertragungskanal sind einerseits in
ken auf den Teilnehmerstationen ebenfalls individuell Vielfachschältung Telefon-Lautsprecher angeschlossen,
zugeordnete regelbare Dämpfungsglieder ein und brin- von denen der Telefon-Lautsprecher TL gezeigt ist.
gen dadurch die beabsichtigte Sprachsteuerung der An der anderen Seite des Übertragungskanals ist die
Übertragungsrichtung zustande. Vermittlung A angeschlossen, an die ihrerseits mit
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie eine Schal- 25 Gabelschaltungen ausgerüstete Fernsprechstationen
tungsanordnung zur Sprachsteuerung für eine Wechsel- angeschlossen sind, von denen die Fernsprechstation
Sprechanlage aufgebaut werden kann, die anstatt ST gezeigt ist. Die Telefon-Lautsprecher können z. B.
den Teilnehmerstationen individuell zugeordneten zu Autobahnrufsäulen gehören, wie sie längs Auto-Steuereinrichtungen
eine einzige in Abhängigkeit bahnen aufgestellt sind. Jeder Telefon-Lautsprecher
von der Gesprächsrichtung arbeitende und auf 30 kann in bekannter Weise sowohl zur Aufnahme als
mindestens einen zentralen Kanalverstärker einwir- auch zur Wiedergabe des Gesprächs dienen. Die
kende Steuereinrichtung aufweist und die außerdem Fernsprechstationen können an einer Nebenstellenstatt
zwei einander entgegengesetzt gerichteten Über- anlage oder an einer öffentlichen Vermittlung angetragungskanälen
einen für beide Gesprächsrichtungen schlossen sein. In den Übertragungskanal ist die Steuergemeinsamen
Übertragungskanal aufweist. Dabei ist 35 einrichtung F eingefügt. Das von ihr gelieferte Steueres
auch möglich, bei Teilnehmerstationen Gabel- signal wird zunächst vom Steuerverstärker S verstärkt
Schaltungen vorzusehen. Die Schaltungsanordnung und dann dem Kanalverstärker Z zugeführt, der in
gemäß der Erfindung weist demgemäß gegenüber dem Abhängigkeit vom zugeführten Steuersignal als Ver-Bekannten
den Vorteil auf, daß sie einen geringeren stärker für die von den Telefonlautsprechern zu den
Aufwand hat. 40 Fernsprechstationen führende Gesprächsrichtung oder
Die Erfindung betrifft also eine Schaltungs- für die umgekehrte Gesprächsrichtung arbeitet. Das
anordnung zur Sprachsteuerung für eine Wechsel- Steuersignal dient hier für die Verstärkungsum-
sprechanlage mit einer einzigen in Abhängigkeit von schaltung, durch die die Verstärkung jeweils für die
der Gesprächsrichtung arbeitenden und auf minde- eine oder andere Übertragungsrichtung wirksam wird,
stens einen zentralen Kanalverstärker einwirkenden 45 Wie es erreicht wird, daß dabei die Übertragung in
Steuereinrichtung. einer vorgegebenen Übertragungsrichtung durch Wirk-
Diese Schaltungsanordnung ist dadurch gekenn- samwerden der Verstärkung für diese vorgegebene
zeichnet, daß in den für beide Gesprächsrichtungen Übertragungsrichtung jeweils zustande kommt, wird
gemeinsamen Übertragungskanal ein zentrales Dämp- nun an Hand des in F i g. 2 gezeigten Aufbaues der
fungsglied eingefügt ist, an dem bei der Übertragung 5° Steuereinrichtung Ferläutert. Zur Steuereinrichtung F
ein von der Intensität und der Richtung der Über- gehört zunächst das in den Übertragungskanal ein-
tragung abhängiger Spannungsabfall auftritt, daß an gefügte zentrale Dämpfungsglied aus den Widerstän-
die beiden Seiten des Dämpfungsgliedes eine Ver- den/?, Ri und R2. An diesem Dämpfungsbad tritt
gleicherschaltung angeschlossen ist, die beim Über- sowohl bei einer Übertragung in der einen als auch
wiegen des für die Übertragung in einer vorgegebenen 55 in der anderen Gesprächsrichtung ein Spannungs-
Übertragungsrichtung auftretenden Spannungsabfalls abfall wegen der damit verknüpften Ströme und
ein Steuersignal für eine. Verstärkungsumschaltung Spannungen auf."Dieser Spannungsabfall ist zunächst
liefert, durch die die Verstärkung nunmehr fi'u von der Richtung der Übertragung abhängig, da auf
die vorgegebene Übertragungsrichtung wirksam der der Gesprächsquelle zugewendeten Seite des
wird. 60 Dämpfiingsgliedes jeweils die größere Spannung auf-
Zweckmäßigerweise wird das Dämpfungsglied derart tritt. Hierdurch wird also die Richtung des Spannungs-
in den Übertragungskanal eingefügt, daß es im Zuge abfalles bestimmt. Die Größe des Spaniumgsabfalles
der vorgegebenen Übertragungsrichtung vor den um- ist von der Intensität der Übertragung abhängig, da er
zuschaltenden Verstärkern liegt. offensichtlich um so größer ist, je größer die während
In den Übertragungskanal kann entweder mittels 65 der Übertragung des Gesprächs auftretenden Stromeines
Umschalters jeweils einer von zwei antiparallel- und Spannimgsamplituden sind. An die beiden Seiten
liegenden Kanalverstärkern eingeschaltet werden oder des Dämpfiingsgliedes ist nun die aus den Graetzes
kann der einzige vorgesehene Kanalverstärker durch Gleichrichtern (H und G'2, dem Kondensator C und
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den Widerständen IR und 2R bestehende Vergleicher- richtung zum Telefon-Lautsprecher wirksam wird,
schaltung angekoppelt, an deren Kondensator C das also in umgekehrter Übertragungsrichtung als vorher.
Steuersignal für eine Verstärkungsumschaltung auf- Diese Verstärkungsumschaltung tritt selbstverständlich
tritt. An dem Kondensator C ist dementsprechend der auch dann auf, wenn alleine bei der Fernsprech-
Steuerverstärker S angeschlossen. Die Vergleicher- 5 station ST gesprochen wird. Wird dort nicht mehr
schaltung ist dabei über die Vorverstärker Vl und Vl gesprochen, so wird die Verstärkung wieder in der
sowie die Übertrager TX und Tl an das Dämpfungs- ursprünglichen Übertragungsrichtung wirksam,
glied aus den WiderständenR, Rl und R2 angekoppelt. Damit die beabsichtigten Effekte eintreten und ins-
Die beabsichtigte Sprachsteuerimg kommt hier z. B. besondere das Überwiegen des betreffenden Spannungsin
folgender Weise zustande. Wenn weder beim TeIfon- io abfalls zustande kommt, ist die Verstärkung des Kanal-Lautsprecher
TL noch bei der Fernsprechstation ST Verstärkers Z richtig einzustellen. Gegebenenfalls kann
gesprochen wird, so ist der Kanalverstärker in den auch durch Einstellung der Verstärkung der Vorver-Übertragungskanal
derart eingeschaltet, daß die Ver- stärker Vl und Vl die richtige Arbeitsweise der
Stärkung für die Übertragungsrichtung vom Telefon- Vergleicherschaltung sichergestellt werden. Wie aus
Lautsprecher TL zur Fernsprechstation ST wirksam 15 F i g. 1 und 2 ersichtlich, ist das Dämpfungsglied
ist. Dieser Zustand bleibt auch erhalten, wenn beim derart in den Übertragungskanal eingefügt, daß es im
Telefon-Lautsprecher TL gesprochen wird. Der dabei Zuge der vorgegebenen Übertragungsrichtung, also in
auftretende Spannungsabfall am Dämpfungsglied R, der Richtung von der Fernsprechstation ST zum
Rl, Rl führt zwar dazu, daß auf der dem Telefon- Telefon-Lautsprecher TL, vor dem Kanalverstärker Z
Lautsprecher zugewendeten Seite des Dämpfungs- 20 liegt. Damit-· hängt es zusammen, daß der Kanalvergliedes
eine größere Wechselspannung als an der stärker zunächst für die von ihm zum Dämpfungsglied
anderen Seite des Dämpfungsgliedes auftritt und daß weisende Übertragungsrichtung wirksam ist und erst
) dementsprechend, sofern die Vorverstärker Vl und Vl beim Überwiegen des betreffenden Spannungsabfalls
den gleichen Verstärkungsfaktor und die Übertrager für die andere Übertragungsrichtung umgeschaltet
Tl und Tl das gleiche Übersetzungsverhältnis haben, 25 wird. Dieses Überwiegen kommt bei dem in der
am Graetz-Gleichrichter Gl und damit auch am dort Anordnung gemäß F i g. 2 benutzten Dämpfungsglied
angeschlossenen Widerstand IR eine größere Gleich- aus den Widerständen R, Rl und Rl in jedem Fall
spannung auftritt als am Widerstand 1R, der am zustande, also auch wenn keine besondere Anpassung
Graetz-Gleichrichter Gl angeschlossen ist. Dies hat bei zwischen der zum Übertragungskanal gehörenden
der gewählten Polarität der Graetz-Gleichrichter zur 30 Leitung und dem dem Dämpfungsglied zugewandten
Folge, daß an der mit dem Kondensator C verbundenen Anschluß des Kanalverstärkers vorgesehen ist. Wenn
Klemme 2 des Steuerverstärkers 5 ein Potential auf- das Dämpfungsglied keinen Quenyiderstand hat, so darf
tritt, das positiv im Vergleich zu dem an der ebenfalls der dem Dämpfungsglied zugewandte Anschluß des
mit dem Kondensator C verbundenen Klemme 1 des Kanalverstärkers keinen unendlich großen Wider-Steuerverstärkers
liegenden Potentials ist. 35 stand haben, da dann am Dämpfungsglied kein Span-
Ein derartiges an den Steuerklemmen 2 und 1 des nungsabfall auftreten würde.
Steuerverstärkers S und zugleich am Kondensator C Das Dämpfungsglied hat aber in der Regel min-
auftretendes Signal wirkt hier nicht als Steuersignal, destens einen Querwiderstand und auch mindestens
wenn der Steuerverstärker derart eingerichtet ist, daß einen Längswiderstand. Es kann z. B. als T-Glied,
er nur solche Signale verstärkt, die umgekehrte 40 7T-Glied oder als als Kreuzglied aufgebaut sein.
Polarität haben, bei denen also die Klemme 1 positiv Es ist zweckmäßig, den Vorverstärkern Vl und Vl
gegenüber der Klemme 2 ist. Wenn daher nur beim besondere Eigeschaften zu geben, nämlich solche,
Telefon-Lautsprecher TL gesprochen wird, erfolgt durch die ihr Verstärkungsgrad um so kleiner ist,
j keine Verstärkungsumschaltung. je höher der Eingangspegel ist.
Diese Verstärkungsumschaltung erfolgt erst, wenn 45 Dies kann z. B. in bekannter Weise dadurch erzielt
auch oder wenn nur bei der Fernsprechstation ST werden, daß der Verstärkungsgrad mit Hilfe einer
gesprochen wird. Die hierzu vorgegebene Übertra- amplitudenabhängigen Gegenkopplung geregelt wird,
gungsrichtung führt von der Fernsprechstation ST Die Amplitudenabhängigkeit der Gegenkopplung
zum Telefon-Lautsprecher TL. Wird nämlich zusatz- kann dadurch zustande gebracht werden, daß in den
lieh bei der Fernsprechstation ST gesprochen, so wird 50 Gegenkopplungsweg zwei antiparallelgeschaltete
der bereits beschriebene Spannungsabfall am Dämp- Gleichrichter eingefügt sind, die wegen ihrer Durchfungsglied
i?, i?l, R2 durch einen weiteren Spannungs- lässigkeitsschwelle in Durchlaßrichtung erst durchabfall
überlagert und dementsprechend mehr oder lässig werden, wenn die betreffende anliegende Spanweniger kompensiert oder sogar überkompensiert. nung eine gewisse Größe überschreitet. Bei Verwen-Am
Kondensator C tritt also eine der Differenz der 55 dung derartiger Vorverstärker wird vermieden, daß
am Dämpfungsglied auftretenden Spannungsabfälle beim Auftreten eines hohen Eingangspegels, also bei
entsprechende Gleichspannung auf. Übertragung eines Gespräches mit großer Lautstärke,
Beim Überwiegen des für die Übertragung in der die Vorverstärker übersteuert werden und dann den
vorgegebenen Übertragungsrichtung, also in Richtung an ihnen angeschlossenen Graetz-Gleichrichtern gleich
von der Fernsprechstation ST zum Telefon-Laut- 60 hohe Wechselspannungen zuführen, obwohl an dem
Sprecher TL, auftretenden Spannungsabfalls kehrt sich Dämpfungsglied R, Rl, Rl ein Spannungsabfall
die Polarität der am Kondensator C und zugleich stattfindet und daher die den Vorverstärkern zuge-
an den Klemmen 1 und 2 des Steuerverstärkers führten Spannungen verschieden groß sind. Es wird
auftretenden Spannung um, wodurch nunmehr ein dadurch sichergestellt, daß in jedem Fall, wenn wegen
Steuersignal für eine Verstärkungsumschaltung ge- 65 eines derartigen Spannungsabfalls die Verstärkung
liefert wird. Der Steuerverstärker gibt dieses Steuer- umzuschalten ist, die Vorverstärker Vl und Vl ihren
signal zum Kanalverstärker Z verstärkt weiter, wodurch Graetz-Gleichrichtern tatsächlich verschieden große
dieser nunmehr für die vorgegebene Übertragungs- Spannungen zuführen und dadurch auch wirklich das
erforderliche Steuersignal geliefert wird. Da bei niedrigem Eingangspegel der Verstärkungsgrad der
Vorverstärker höher ist, wird zugleich erreicht, daß die Verstärkungsum schaltung rechtzeitig zustande
kommt.
In F i g. 3 ist eine Anordnung gezeigt, bei der in den Übertragungskanal mittels des Umschalters k
jeweils einer der beiden antiparallelliegenden Kanalverstärker Va und Vb eingeschaltet ist, wobei diese
beiden Kanalverstärker zusammen einen umschalt- xo baren Kanalverstärker bilden. Im Ruhezustand des
Umschalters k ist der Kanalverstärker Vb in den Übertragungskanal eingeschaltet, so daß eine Übertragung
in Richtung vom Telefon-Lautsprecher zur Fernsprechstation stattfinden kann. Wenn über die
Steuereinrichtung und den Steuerverstärker S ein Steuersignal geliefert wird, so kommt der Umschalter k
in Arbeitslage, wodurch nunmehr der Kanalverstärker Va in den Übertragungskanal eingeschaltet ist und
eine Übertragung in Richtung von der Fernsprechstation St zum Telefon-Lautsprecher TL stattfinden
kann.
In F i g. 4 ist eine Schaltungsanordnung gezeigt, in der nur der einzige Kanalverstärker Vab vorgesehen
ist. Mittels zweier Umschalter, die jeweils einen Arbeits- und einen Ruhekontakt aufweisen, ist seine
Einschaltung in den Übertragungskanal durch Vertauschung seiner Anschlüsse umschaltbar. Zu dem
einen Umschalter gehören die Kontakte kai und kbl
und zum anderen Umschalter gehören die Kontakte kai und kbl. Im Ruhezustand der Kontakte ist auch
hier der Verstärker derart eingeschaltet, daß eine Übertragung vom Telefon-Lautsprecher TL zur Fernsprechstation
ST stattfinden kann. Es sind in diesem Fall nämlich die Ruhekontakte kbl und kbl geschlossen.
Wenn von der Steuereinrichtung Firn Zusammenwirken mit dem Steuerverstärker S ein Steuersignal
geliefert wird, so werden diese beiden Ruhekontakte geöffnet und stattdessen die Arbeitskontakte kai und
kai geschlossen, wodurch die Anschlüsse des Kanal-Verstärkers
Vab im Übertragungskanal vertauscht werden. Nunmehr ist der Kanalverstärker derart in
den Übertragungskanal eingeschaltet, daß er für die Übertragung von der Fernsprechstation ST zum
Telefon-Lautsprecher TL wirksam ist.
Zweckmäßigerweise wird bei einem Kanalverstärker jeweils eine amplitudenlineare Pegelbegrenzung vorgesehen,
die mit Hilfe eines vom Kanalverstärker selber gesteuerten und ihm vorgeschalteten Dämpfungsgliedes durchgeführt wird.
Dem in der Anordnung gemäß F i g. 4 vorgesehenen einzigen Kanalverstärker Vab ist demgemäß das
Dämpfungsglied Y vorgeschaltet, dem über den Hilfsverstärker
X und einen Gleichrichter eine Regelspannung vom Kanalverstärker Vab geliefert wird.
Der Hilfsverstärker X dient dabei zur Zwischenverstärkung und der Gleichrichter zur Gleichrichtung
der gelieferten Regelspannung.
Um die Verstärkung in den beiden Übertragungsrichtungen an unterschiedliche Eigenschaften der
beteiligten Stationen anpassen zu können, ist noch der regelbare Verstärker Yo vorgesehen, der nur bei der
Übertragung in Richtung von der Fernsprechstation ST zum Telefon-Lautsprecher TL im Übertragungskanal liegt. In entsprechender Weise wie bei der
Anordnung gemäß F i g. 4 kann auch bei der Anordnung gemäß F i g. 3 bei den Kanalverstärkern
jeweils eine amplitudenlineare Pegelbegrenzung vorgesehen sein. Für diesen Zweck sind dort in entsprechender
Weise die Dämpfungsglieder Ya und Yb sowie die Hilfsverstärker Xa und Xb mit jeweils
zugehörigen Gleichrichtern vorgesehen.
Bei all den vorstehend beschriebenen Schaltungsanordnungen gemäß der Erfindung ist vermieden, daß
durch Abweichungen der zu Gabeln gehörenden Nachbildungen vom Sollwert ein Rückfluß auftritt, der die
Steuereinrichtung in unzulässiger Weise beeinflußt und damit die Sprachsteuerung stört. Es ist zugleich auch
ein einwandfreies Arbeiten der Anordnung sichergestellt, wenn große Pegelunterschiede auf den beiden
Seiten des Übertragungskanals vorhanden sind und der Scheinwiderstand der Fernsprechstation von dem
der beschriebenen Anordnung abweicht.
Claims (12)
1. Schaltungsanordnung zur Sprachsteuerung für eine, Wechselsprechanlage mit einer einzigen in
Abhängigkeit von der Gesprächsrichtung arbeitenden und auf mindestens einen zentralen Kanalverstärker
einwirkenden Steuereinrichtung, da- / durch gekennzeichnet, daß in den für
beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen Übertragungskanal ein zentrales Dämpfungsglied (R,
Rl, Rl) eingefügt ist, an dem bei der Übertragung ein von der Intensität und der Richtung der Übertragung
abhängiger Spannungsabfall auftritt, daß an die beiden Seiten des Dämpfungsgliedes (R, Rl,
Rl) eine Vergleicherschaltung (Gl, Gl, IR, IR, C)
angeschlossen ist, die beim Überwiegen des für die Übertragung in einer vorgegebenen Übertragungsrichtung
(von ST nach TL) auftretenden Spannungsabfalls ein Steuersignal für eine Verstärkungsumschaltung
liefert, durch die die Verstärkung nunmehr für die vorgegebene Übertragungsrichtung
wirksam wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied
(R, Rl, Rl) derart in den Übertragungskanal eingefügt ist, daß es im Zuge der vorgegebenen Übertragungsrichtung
vor dem umzuschaltenden Kanalverstärker (Z) liegt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder V 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleicherschaltung
eine an der einen Seite und eine an der anderen Seite des Dämpfungsgliedes (R, Rl, Rl)
angekoppelte Gleichrichterschaltung (Gl, Gl) enthält, daß die Ausgänge der Gleichrichterschaltungen
über einen Kondensator (C) verbunden sind, an dem eine der Differenz der am Dämpfungsglied
auftretenden Spannungsabfälle entsprechende Gleichspannung auftritt, die als Steuersignal ausgenutzt
ist (F i g. 2).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleicherschaltung
(Gl, Gl, C, IR, IR) über Vorverstärker (Vl, Vl)
und Übertrager (Tl, Tl) an das Dämpfungsglied (R, Rl, Rl) angekoppelt ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Vorverstärkern
(Vl, Vl) der Verstärkungsgrad um so kleiner ist, je höher der Eingangspegel ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsgrad
mit Hilfe einer amplitudenabhängigen Gegenkopplung geregelt wird.
7. Schaltungsanordnung nach einem der An-
Sprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal mittels eines Steuerverstärkers (S)
verstärkt wird.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
in den Übertragungskanal mittels eines Umschalters (k) jeweils einer von zwei antiparallelliegenden
Kanalverstärkern ( (Va, Vb) eingeschaltet ist (Fig. 3).
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein
einziger Kanal verstärker (Vab) vorgesehen ist, dessen Einschaltung in den Übertragungskanal
durch Vertauschung seiner Anschlüsse mittels zweier Umschalter (kal-kbl und kal-kbl) umschaltbar
ist (F i g. 4).
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Kanalverstärker
(Va, Vb; Vab) jeweils eine amplituden-
lineare Pegelbegrenzung vorgesehen ist, die mit Hilfe eines vom Kanalverstärker selber gesteuerten
und ihm vorgeschalteten Dämpfungsgliedes (Ya, Yb; Y) durchgeführt wird (F i g. 3; 4).
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das in den für beide Gesprächsrichtungen gemeinsamen Übertragungskanal eingefügte zentrale
Dämpfungsglied mindestens einen Querwiderstand (Rl bzw. Rl) und mindestens einen Längswiderstand
(R) aufweist.
12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Übertragungskanal auf der Verstärkerseite zu den Telefon-Lautsprecheranschlüssen (TL) von
Autobahnrufsäulen und auf der Dämpfungsgliedseite über eine Vermittlung (A) zu mit Gabelschaltungen
ausgerüsteten Fernsprechstationen (ST) führt (F i g. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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