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DE1525067C - Rollenlenkkranz fur drehzapfenlose Drehgestelle schienengebundener Fahrzeuge - Google Patents

Rollenlenkkranz fur drehzapfenlose Drehgestelle schienengebundener Fahrzeuge

Info

Publication number
DE1525067C
DE1525067C DE1525067C DE 1525067 C DE1525067 C DE 1525067C DE 1525067 C DE1525067 C DE 1525067C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
travel
sectors
roller steering
axial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 4600 Dortmund B601 Grolman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoesch AG
Original Assignee
Hoesch AG
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollenlenk- werden, um ein Querstellen dieser Rollen während kranz für drehzapfenlose Drehgestelle schienen- des Betriebes zu vermeiden. Die·durch die Zwischengebundener Fahrzeuge mit durch Zwischenstücke in stücke bedingte Wälzkörperteilung ist immer noch gegenseitigem Abstand gehaltenen Rollen für kleiner, als wenn Kreuzrollen angeordnet wären. Schwenkbewegungen von wenigen Graden. 5 Unterhalb der Rollenreihe ist innerhalb der Trenn-
Es sind bei Schienenfahrzeugen nur mit Kugeln fuge der Tragringe eine Haltekugelreihe oder ein
bestückte Lenkkränze bekannt, welche gegenüber Haltedraht angeordnet, wodurch die Ringe axial
Lenkkränzen, die mit Rollen als Wälzkörpern aus- fixiert sind.
gestattet sind, nur eine geringere Tragfähigkeit zu- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den lassen. Die außerdem bekannten Kreuzrollenlager, io Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt
bei denen über den ganzen Umfang des Laufkreises F i g. 1 die Draufsicht auf einen Rollenlenkkranz abwechselnd je eine Axialrolle und eine Radialrolle gemäß der Erfindung, wobei bei der Darstellung die in steter Folge angeordnet sind, lassen bei über den die Rollen überdeckenden Teile der Tragringe wegganzen Umfang gleichmäßig einwirkender Belastung gelassen wurden,
gegenüber dem vorgenannten Kugellenkkranz auf 15 F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der
Grund der größeren Tragbereitschaft der Rolle eine Fig. 1,
höhere Belastbarkeit zu. Da aber die Auflagefläche F i g. 3 einen Querschnitt nach der Linie IH-III
des Unterringes bei Schienenfahrzeugdrehgestellen der Fig. 1.
nur einen Bruchteil des Umfanges beträgt, kann In den Fig. 1 bis 3 ist der äußere Tragring oder
wegen des großen Teilungsabstandes der Axialrollen 20 Unterring mit 1, der innere Tragring oder Oberring
nur eine geringe Zahl von Wälzkörpern für die mit 2 bezeichnet. Zwischen den beiden Tragringen
Kraftübertragung herangezogen werden. rollen die Axialrollen 3 und die Radialrollen 4, 5 ab.
Es sind ferner Drehgestelle mit Drehzapfen be- Bei schienengebundenen Fahrzeugen werden die
kannt, bei denen die eingesetzten Rollen ausschließ- senkrechten Kräfte auf das Drehgestell über zwei
lieh Axialkräfte aufnehmen und in Verbindung mit 25 quer zur Fahrtrichtung IV auf der Wiege ange-
dem Mittenlager die an sich bekannte Drehpfanne ordnete Auflagersektoren A und B übertragen. Der
bzw. die seitlichen Gleitstücke ersetzen, um die Lenkkranz ist an der oberen Auflagefläche seines
Reibung in diesen Abstützungen möglichst gering zu Oberringes 2 über seinen ganzen Umfang mit dem
halten. Wagenkasten fest verbunden. Der Unterring 1 des
Eine andere bekannte Bauform enthält Rollen in 30 Lenkkranzes liegt mit seiner Unterseite auf der Verbindung mit Druckfedern zu dem Zweck, im Wiege auf. Hierbei werden die axialen Kräfte nur Sinne einer Geradführung eine begrenzte Hin- und von den in den Bereichen der beiden quer zur Fahrt-Herbewegung zu ermöglichen. Die Radialkräfte wer- richtung IV liegenden Auflagersektoren A und B beden hierbei über Federn übertragen, während die findlichen Wälzkörpern übertragen. Die sich aus den Drehbewegung ausschließlich über den Drehzapfen 35 Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgängen ererfolgt. Die Rollen nehmen lediglich Axialkräfte auf gebenden Horizontalkräfte in Fahrtrichtung IV wer- und sind im Bereich der Federelastizität in Fahrt- den von den Wälzkörpern aufgenommen, welche in richtung geradlinig . verschiebbar. Hier liegt somit beiden in Fahrtrichtung IV liegenden Bereichen der eine völlig andere Funktion der Rollen vor als im Sektoren C und D angeordnet sind, wobei der Untervorliegenden Fall. Bekannt sind ferner Zwischen- 40 ring 1 des Lenkkranzes in diesen Bereichen ohne stücke, die beliebig geformte Wälzkörper in Abstand Auflageschultern frei liegt- Es werden die sich aus halten. der in Fahrtrichtung IV wirksamen Beschleunigung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ergebenden Kräfte von der Wiege aus über die
Rollenlenkkranz für die Schwenkbewegung von beiden in Fahrtrichtung IV liegenden Sektoren C
drehzapfenlosen Schienenfahrzeugdrehgestelleri zu 45 und D auf den Unterring 1 des Lenkkranzes und von
schaffen, dessen Laufbahnbestückung mit Wälz- hier über den Lenkkranzabschnitt D auf den mit
körpern weitgehend den auftretenden Kräfte- dem Wagenkasten fest verbundenen Oberring 2 des
einwirkungen angepaßt ist. Lenkkranzes übertragen. Das gleiche gilt sinngemäß
Diese Aufgabe wird bei einem Drehgestell der beim Bremsvorgang für den Lenkkranzabschnitt C. eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß da- so Außerdem wirken auf den Lenkkranz noch die sich durch gelöst, daß in den quer zur Fahrtrichtung aus den Schlingerbewegungen und aus den Kurvenliegenden Auflagersektoren im wesentlichen nur fahrten ergebenden horizontalen Kräfte, welche von Axialrollen und in den in Fahrtrichtung liegenden den in den beiden Lenkkranzabschnitten A und B Sektoren ausschließlich Radialrollen angeordnet sind. quer zur Fahrtrichtung IV angeordneten Wälz-Lediglich in den quer zur Fahrtrichtung liegenden 55 körpern aufgenommen werden.
Auflagersektoren werden im Hinblick auf die gering- Gemäß dem dargestellten Erfindungsbeispiel sind fügigen, quer zur Fahrtrichtung auftretenden in den Bereichen der Auflagersektoren A und B je Horizontalbeanspruchungen bei Schlingern und sieben Axialrollen 3 angeordnet. In den in Fahrt-Kurvenfahrt des Fahrzeuges ■ einige wenige diesen richtung IV liegenden Sektoren C und D sind jeweils Horizontalbeanspruchungen entsprechende Radial- 60 neun Radialrollen 4 eingesetzt. In den Auflagerrollen angeordnet. Sektoren A und B sind zwischen die Axialrollen 3
Die in den beiden in Fahrtrichtung liegenden außerdem je zwei Radialrollen 5 eingeschaltet, die
Sektoren angeordneten Radialrollen können mit zur Aufnahme der quer zur Fahrtrichtung auftreten-
Rücksicht auf die geringen Schwenkbewegungen des den Horizontalkräfte und damit zur Zentrierung der
Lenkkranzes in gleicher Weise wie Kugellenkkränze 65 Tragringe 1 und 2 dienen. Die Axialrollen 3 werden
ohne Zwischenstücke ausgelegt werden. Demgegen- untereinander durch die Zwischenstücke 9 und gegen
über müssen die Axialrollen gegeneinander durch die benachbarten Radialrollen 4 und 5 durch die
Zwischenstücke in gegenseitigem Abstand gehalten Zwischenstücke 8 in Abstand gehalten. Unterhalb
der Rollenreihe ist innerhalb der Trennfuge 6 der Tragringe 1 und 2 eine Reihe Haltekugeln 7 eingesetzt, welche die axiale Fixierung der Tragringe 1 und 2 übernehmen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Laufbahnbestückung des Lenkkranzes mit Wälzkörpern weitgehend den auftretenden Kräfteeinwirkungen angepaßt ist, wodurch sich eine raumsparende und leichtere Bauform bei optimaler Materialausnutzung ergibt.
Anspruch 1 schützt nur die Kombination der in diesem Anspruch enthaltenen, einzeln für sich bekannten Merkmale. Die Ansprüche 4 und 5 werden als echte .Unteransprüche nur in Verbindung mit Anspruch 1 geltend gemacht.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rollenlenkkranz für drehzapfenlose Drehgestelle schienengebundener Fahrzeuge mit durch Zwischenstücke in gegenseitigem Abstand gehaltenen Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß in den quer zur Fahrtrichtung (IV) liegenden Auflagersektoren (A und B) im wesentlichen nur Axialrollen (3) und in den in Fahrtrichtung liegenden Sektoren (C und D) ausschließlich Radialrollen (4) angeordnet sind.
2. Rollenlenkkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialrollen (3) und die Radialrollen (4) in unterschiedlicher Anzahl angeordnet sind.
3. Rollenlenkkränz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den quer zur Fahrtrichtung (IV) liegenden Auflagersektoren (A und B) zwischen den Axialrollen (3) vereinzelte Radialrollen (5) zwischengeschaltet sind.
4. Rollenlenkkranz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialrollen (3) untereinander durch an sich bekannte Zwischenstücke (9) und gegen die benachbarten Radialrollen (4, 5) durch gleichfalls an sich bekannte Zwischenstücke (8) in gegenseitigem Abstand gehalten werden.
5. Rollenlenkkranz nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Radialrollen (4) in den in Fahrtrichtung (IV) liegenden Sektoren (C und D) der Tragringe (1 und 2) ohne Zwischenstücke eingelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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