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DE1422687C - Filmvorführgerät - Google Patents

Filmvorführgerät

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Publication number
DE1422687C
DE1422687C DE1422687C DE 1422687 C DE1422687 C DE 1422687C DE 1422687 C DE1422687 C DE 1422687C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
projector
point
magazines
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Cherian, Gabriel Boutros, Engle wood, NJ (V St A )
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft ein Filmvorführgerät, bei welchem mehrere nebeneinander vor dem Projektor gelegene, jeweils einen auf einer Ablauf- bzw. Autlautspule befindlichen Film enthaltende Magazine tlerart parallel verschiebbar oder drehbar angeordnet sind, daß das den jeweils ausgewählten Film enthaltende Magazin in die Projektionsebene rückbar ist.
Bei den bisherigen Filmvorführgeräten wird jede ein/eine Filmspule, z. B. eines ganzen abendfüllenden Films, an die entsprechende Stelle in ilen Projektionsapparat eingesetzt, anschließend wird der Filmanfaiii: von Hand durch die Filmlaufbahn über diverse Rollen hindurchgezogen, kommt auf der anderen Seite wieder heraus und wird an der leeren Aufwickelspule angebracht. Wenn der Film dann durchgelaufen ist, muli man ihn entweder direkt zurückspulen und dann die beiden Spulen abmontieren und durch andere Spulen, und zwar eine volle Abwickelspule und eine leere Aufwickelspule ersetzen, was eine relativ hohe Zeit in Anspruch nimmt, oder man muß beide Spulen von dem Projektor, gleich nachdem der Film durchgelaufen ist, abmontieren und die anderen Spulen mit dem neuen Filmstreifen auf den Projektor aufmontieren und den ersten Filmstreifen erst später zuriickspulen.
lis sind bereits automatische Filmeinführungsvornelilnngen einwickelt worden, die das Filmeinlegeii durch den Antriebsmechanismus hindurch erleichtern, bei denen aber der Film immer noch am Anfang des jo automatischen I ilmcinlegens von Hand eingeführt und auch anschließend von Hand auf tier leeren Aufwickelspulc angebracht werden muß. Auch das Abmontieren der Abwiekel- und Aufwickelspule kann dabei nicht erspait werden. jr,
Bekannt Ut eine Vorrichtung zum Umspulen von Filmen in einem Apparat zur wahlweisen Vorfiih-1 iing mehrerer Filme, welche von Spulenpaareii getragen sind, die ihrerseits an einem bewegbaren Trägersystem befestigt sind, das den Filmwechsel erniÖL'lichl. Dabei ist die Anordnung so gestaltet, daß ein Auswechseln ganzer Filmmagazine praktisch nicht niOL'lich ist.
Durch den Aulbau und die Konstruktion der bekannten I1UnIUhIiUIg bedingt muß der Film zwischen 1;, din beiden Plallen hindiirchlaufcn, um die Schlaufen zu bilden. Um in Verbindung mit ilen verschiedensten /alinlrommeln /11 kommen, müssen die Platten so zusammen verbunden sein, daß ihre Bewegung gleichzeitig erfolgt. Die Übertragung der Bewegungsvor- 0» gauge erfolgt über einen Motor über besondere Teile und Seile. Duieh diese Konstruktion bedingt ist ein Finfaliicii eines anderen Magazins sowie ein Auswechseln des MaiM/ins derart erschwert, daß es praktisch während des Betriebes nicht in Frage kommt, Man r,i al .0 gr/swmgcn, immer nur ein und dasselbe Magazin zn beiiul/en.
Bei einem bekannien Tonfilm-Projektionsgerät ist jeder einzelne I ihn in I in/elmagazinen untergebracht, und mil Hill·: uinri Wähleinrichtung wird das ge- ο» wiihlii: I iii/i ImaiM/in aus einer VVaitestellimg in die l'iuj.. kiiwiiv.li Him)' belöiderl, die Piojcklion und anschließend die Riii.kspiilung ties Films wird bewirkt, und scliließlii Ii wird das Magazin in die Wartestellung /tiiiickf.'cl'iiliil. Nachteilig bei dieser bekannien Fin fij iicliliing ist, daß «lort die ganzen Finzclmagazine in dir !'injektion , .U 1HiIIi); gebracht werden müssen. Das liiliit da/u, daß der betreffende Film in der Projektionsstellung selbst zurückgespult werden muß, ehe ein neuer Film gewählt werden kann. Ferner ist bei der bekannten Einrichtung nachteilig, daß dort jedes Einzelmagazin außer der Abgabespule und der Aufnahmespule, die ja immer erforderlich sind, noch zusätzlich ein Antriebsglied, einen Übertrager mit Freilaufwirkung, ferner Treibriemen, Zahnräder, einen mit einem Greifer versehenen Mechanismus zum Vorschub des Films sowie eine Druckplatte aufweist. Eis wiederholen sich bei der bekannten Einrichtung alle diese aufgeführten Teile für jeden Film -— ein Aufwand, der zweifellos als sehr nachteilig bezeichnet werden muß. Jedes Einzelmagazin braucht eine eigens dazu vorgesehene Einrichtung, die unter anderem aus dem Halter, der Achse, dem Motor, der Schnecke, dem Zahnsektor usw. besteht, um das Einzelmagazin von seiner Wartestellung zur Projektionsstellung zu bringen. Allein daß für jeden Film ein extra Motor vorgesehen werden muß, bedingt Kosten, die diese Einrichtung praktisch undiskutabel machen. Nach dem Ablauf des Films muß, wie gesagt, das Einzelmagazin weiter in seiner Stellung am Projektor bleiben, bis diellückspulung restlos beendet ist; erst dann kann das Magazin in seine Anfangsstellung zurückgeführt weiden. Die ganze Zeit vom Ende der Filmvorführung bis zu diesem Zeitpunkt ist der Projektor belegt, und man kann die Zeit nicht zur Vorführung eines anderen Films ausnutzen.
Bei einem weiterhin vorgeschlagenen Filmvorführgerät ist gleichfalls ein Filmmagazin mit nebeneinander angeordneten Spulen vorgesehen, welche dabej auf einer Stange in Längsrichtung verschoben werden können, um den gewünschten Film in Betriebsstellung in die Projektionsebene zu bringen. Auch bei dieser bekannten Einrichtung ist man der ganzen Konstruktion nach auf ein einziges Magazin mit einer relativ geringen Anzahl von Filmen beschränkt. Die Lagerung weiterer Magazine in der Box und das Auswechseln der Magazine ist nicht möglich. Genauso ist es recht schwierig, einen einzelnen Film auszuwechseln und durch einen anderen zu ersetzen. Audi ist bei dieser bekannten Einrichtung der Aufwand verhältnismäßig groß, da zu jeder Spule beispielsweise besondere Getrieberäder vorgesehen sein müssen sowie für jede Magazinkammer ein Elektromagnet oder' ein Relais sowie ein Schalter vorhanden sein muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Filmvorführgerät zu schaffen, bei dem eine große Anzahl.von Filmen derart auswahlbereit gespeichert werden kann, daß der erwünschte Film in kürzester Zeit ausgewählt, vor die Projektionseinrichtung gebracht sowie in die Tonwiedergabeeinrichtung eingeführt und mit der Filmvorschubeinrichtung verbunden werden kann, ohne daß der Film von Hand eingefädelt werden muß. Es ist auch Aufgabe der Erfindung, die Anordnung so zu gestalten, daß die die Filme enthaltenden Filmspiilen nicht mit Vorschubeiiniihtiingeii ausgestattet zu sein brauchen und eine denkbar'einfache Bauart aufweisen können, daß die auf den !''umspulen befindlichen Filme denkbar leicht ausgewechselt werden können und daß das Rückspulen des abgespielten Films nicht gleich nach Durchlauf ties Films erfolgen muß, sondern zu einein späteren Zeitpunkt vorgenommen werden kann.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß aus mehreien nebeneinanderliegentlen Einzelinagazinen besiehende Sammelmagazine als einheitliches Ganzes in
zwei Koo'rSinateneinrichtungen verschiebbar sind und gleichzeitig Bestandteil eines zumindest in einer der Koordinateneinrichtungen als einheitliches 'Ganz.··; verschiebbaren Sammelmagazinsatzes sind, daß die jeweils von den Ablauf- zu den Auflaufspulen verlaufenden Filmstreifen aller Einzelmagazine sich in Wartestellung sowie während des Verschiebevorganges zwischen den Spulen gradlinig und frei von jeglicher Berührung mit anderen Teilen erstrecken, daß eine einzige für den Filmvorschub der Filme aller Magazine dienende Filmvorschubeinrichtung mit dem Projektor verbunden ist und daß ein den von der Ablauf- zur Auflaufspule verlaufender Filmstreifen des ausgewählten Filmes aufnehmender und in den Filmkanal der Projektionseinrichtung sowie in die mit dieser verbundene Filmvorschubeinrichtung einführender Filmaufnehmer vorgesehen ist.
Die Anordnung kann vorteilhafterweise so getroilen werden, daß der Filmaufnehmer als in einer parallel zur Projektorachse verlaufenden Ebene schwenkbarer Schwenkarm gestaltet ist, an dessen freiem Ende eine Filmaufnehmerrolle befestigt ist und dessen anderes Ende auf einer Achse sitzt, die sowohl eine Drehbewegung als auch eine Verschiebebewegung in Achsrichtung vollführen kann, und daß die Bewegung der Achse nach einem vorbestimmten Programm über an sich bekannte Steuermittel, beispielsweise Kulissen, steuerbar ist.
Die üblicherweise für den Filmvorschub und für die Schlaufenbildung erforderlichen 'Rollenspanntrommeln oder Führungsrollen können auf einem mit dem Filmaufnehmer zusammenwirkenden schwenkbaren hebelartigen Träger angeordnet sein.
Es kann auch ein den Film in die Tonwiedergabeeinrichtung einführender zweiter Filmaufnehmer vorgesehen sein. . . : .
Vorteilhafterweise kann der Filmaufnehmer derart gesteuert sein, daß er den durchlaufenden Teil zunächst, wieder aus dem Projektor freigibt und der Film erst anschließend rückgespult wird, ohne durch den Projektor hindurchlaufen zu müssen.
Ein eriindungsgemäß aufgebautes Filmvorführgerät kann beispielsweise in Lichtspieltheatern derartig verwendet werden, daß zu Beginn des Betriebes sich jeder Filmstreifen auf der' Abwickelspule befindet, jeder Filmanfang jedoch in kurzer Strecke zur zugehörigen Aufwickelspule hingeführt und dort befestigt ist. In dieser Form ist die Anlage zu Beginn jeder der beispielsweise drei Tagesvorführungen ein und desselben Films betriebsbereit. Bei Beginn der Filmvorführung wird der Filmaufnehmer, sei es durch manuelle, sei es durch automatische Steuerung, zu den zwischen Abwickel- und Aufwickelspule verlaufenden FiImartfang hinbewegt, der erste Filmstreifen oder der erste Akt wird herausgegriffen bzw. aufgenommen, der betrellende Film wird bis zum Projektor hingezogen und in den Filmkanal des Projektors eingelegt. Anschließend läßt man den Film durch den Projektor hindurchlaufen, danach wird der Film zurückgespult, und am Schluß gibt der Filmaufnehmer den Anfangs- Go teil des Films wieder in seine ursprüngliche Lage zurück, nimmt den nächsten Filmstreifen auf, und der Vorgang wiederholt sich. Das Verfahren kann dabei aber auch so durchgeführt werden, daß im Gegensatz zu dem vorstehend Beschriebenen der Filmaufnehmer den durchgelaufenen Film bereits wieder aus dem Projektor herausnimmt und zurückgibt und der Film anschließend zurückgespult wird, ohne durch den Projektor hindurch zurücklaufen zu müssen. Das Filmvorführgerät nach der Erfindung hat den Vorteil, daß während der ganzen Laufdauer des betrellenden Films in dem betreffenden Lichtspieltheater der Anfang jedes Filmstreifens nur einmal in die betreffende zugehörige Leer- oder Aufwickelspille eingesteckt werden muß. Alle übrigen Einführ-, Durchschiebe-, Einsteck- und Befestigungsarbeiten entfallen.
Für den üblichen Betrieb bei Lichtspieltheatern mit zwei Filmprojektoren wird erfindungsgeniüß die Anordnung so getroffen, daß auf dem Filmmagazin des einen Projektors die erste, dritte, fünfte usw. Filmspule und auf dem Filmmagazin des anderen Filmprojektors die zweite, vierte, sechste usw. Filmspule eines abendfüllenden Films angeordnet werden. Dieser Betrieb wirkt sich dann vorteilhafterweise so aus, da'ü während beispielsweise'die zweite Filmspule vorgeführt wird, das erste Vorführgerät die erste Filmspule zurückgespult. Das ganze geht automatisch, und es ist durchaus möglich, unter Benutzung der Gedanken der Erfindung, ohne Vorführperson auszukommen. Dasselbe Verfahren kann mit mehreren Gruppen von je zwei Projektor-Magazin-Einlieiten so weiter ausgebildet werden, daß besondere Zwecke erzielt werden können, z. B. plastische, dreidimensionale Darstellung. .
Erfindungsgemäß können ganz neuartige Anwendungsgebiete für Filme erschlossen werden, beispielsweise »Kinoboxen«, d. h. selbstkassierende Spielautomaten für Filme. Bei einer solchen Anwendung wird nur ein Projektor und eine oder mehrere Sammclniagazineinrichtungen verwendet, die beispielsweise in einem großen Kasten oder Schrank auge-' ordnet und relativ zueinander parallel verschieblich sind. Das Ausmaß dieser Parallelverschiebung wird auf an sich bekannte Weise zur Anzeige gebracht. d. h., der Interessent wählt sich auf einer Art Skala einen ganz bestimmten Film aus. Nach Münzeinwurf durch den Interessenten fördert, motorisch angetrieben, der Filmaufnehmer den betreffenden ausgewählten Film an seine Stelle im Projektor, und der Film läuft ab. Anschließend erfolgt automatisch die Rückspülung, eventuell während bereits andere gewählte Filme laufen.
Nachstehend werden an Hand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt ':'..'■'
Fig. 1 eines der kreisförmig ausgebildeten FiIm-Sammclmagazine, ,
F ig." 2 eines der geradlinig verlaufenden Filni-Samnielmagazine,
Fig. 3 eine Filmbox von vorne gesehen, Fig. 4 die Filmbox nach Fig. 3 im Seitenschnitt,
Fig. 5 die Vorrichtung mit der Filmaufnehinereinrichtuiig in Vorführungsstellung,
Fig. 6 einen Teilausschnitt der Vorrichtung nach F i g. 5 in vergrößertem Maßstab von der Seite gesehen,."'.
F'ig! 7 die Vorrichtung nach Fig. 6 von oben gesehen,
Fig. 8 und 9 Einzelheiten für den Antrieb der Bewegung der Sammdmagazine,
Fi g. H) einen aus einer Vielzahl von Sammclinagazinen bestehenden Sammelmagazinsatz,
Fig. Il bis 14 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer durch Kulissen erfolgenden Steuerung,
Fig. 15 ein anderes 'Ausführungsbeispiel . einer
durch Nockensclieiben und Nockenstößel erfolgenden Steuerung im Schnitt,
Fig. 15a eine Seitenansicht gemäß Fig. 15,
Fig. 16 eine Darstellung gemäß Fig. 15 in einer anderen Bewcgungsphase im Schnitt, Fig. 16a eine Seitenansicht gemäß Fig. 16.
Die F i g. 1 zeigt schematisch zwei kreisförmig aus-, gebildete Sammelmagazine, und zwar die obere Sammcimagazinhälfte 11, auf welcher die Ablaufspulen 12 untergebracht sind, und die untere Sanimelmagazinhälfte 13, auf welcher die Auflaufspulen 14 zum Aufwickeln des Films untergebracht sind. Zwischen beiden Sammelmagazinhälflen 11 und 13 ist der Projektor 16 mit dem Objektiv 17 untergebracht. Durch Drehung des Sammclmagazins im Sinne des Pfeils 18 wird der Filmstreifen 15 des gerade ge-■wiinschlcn Films in seine Lage vor das Objektiv 17 gebracht und kann mittels eines weiter unten noch näher zu beschreibenden Filmaufnehmers in seine Betriebslage gezogen werden.
Wie die Bewegung der Magazine beispielsweise vor sich gehen kann, nämlich auf welche Weise die Drehung erfolgt usw., ergibt sich aus den beiden Zeichnungen Fig. 8 und 9. die einen Seitenschnitt und eine Draufsicht innerhalb einer »Kinobox« zeigen. Dabei sind, da es sich um eine besondere Beispielsangabe handelt, auch für Teile, die bereits einmal beschrieben wurden, neue Bezugsziifern.gewählt worden. Die neue Kinobox hat zwei kreisförmige Sammelmagazine 311 und 312, die sich nach oben oder unten, wie durch den Pfeil 501, Fig. 31 angedeutet, bewegen können, wobei sie durch einen elektrischen Motor 313, der an dem Projckton 314 sitzt, und am Schrankkinobox-Gehäuse befestigt ist, angetrieben werden. Der Motor 313 treibt die drei Kettenräder 315.316 und 317 mit Hilfe einer Kette 333 an, die nur andeutungsweise gezeichnet ist. Jedes Kettenrad ist an einer Gewindesäule 318.319,320 angebracht. Jede Gewindesäule geht durch eine von drei Gewindemuttern 321, 322, 323, die an dem Sammelmagazinträger 324 angebracht sind, sowie durch eine von drei Führungen, z. B. 325, die ebenfalls am Magazinträger 324 angebracht sind, wie in Fig. 8 dargestellt. Durch Drehung des Motors in die eine oder andere Richtung drehen alle drei Sätze von Kettenrad und Gewindesäule in dieselbe Richtung wie der Motor, wobei, durch das Gewinde bewirkt, sich der Magazinträger nach oben oder unten, wie durch den Pfeil 501, Fig. 8 angedeutet, bewegt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Projektor, wenn s° der Filmaufnehnier in seiner Ruhestellung ist, die Bewegung der Magazine gar nicht hindert, gleichgültig ob es eine senkrechte, wie durch den Pfeil 501, Fig. 8 angedeutet (von oben nach unten), oder eine Drehbewegung, wie durch den Pfeil 502, F i g. 9 angedeutet (von links nach rechts), ist. Wenn das gewünschte Magazin in der richtigen Höhe vor dem Projektor ankommt, dann wird der Motor 313 durch automatische Schaltvorrichtungen ausgeschaltet und eine elektromagnetische Sperrvorrichtung 328 cingeschaltet, um den Magazinträger in dieser Stelle, solange der Motor ausgeschaltet ist, zu halten. An diesem Zeitpunkt werden weiter der'Elektromotor 329 sowie eine elektromagnetische ' Druckvorrichtung 330 eingeschaltet, wobei 'das ,Antriebsrad 331 gegen den Außenrand 332 des Magazins drückt und durch Reibung das betreffende Magazin in die Richtung des Pfeiles 502, Fig. 9 dreht. Wenn riün der gewünschte Film in die Projektionsebene vor dem Projektor ankommt, wird der Motor 329 wiederum durch automatische Schaltvorrichtungen ausgeschaltet und eine elektromagnetische Sperrvorrichtung 330 eingeschaltet, um das Magazin an dieser Stelle bis zum Ende des Filmspieles zu halten.
Auf ähnliche Weise wie im Beispiel in Fig. 8 und 9 bzw. mit Hilfe von anderen verschiedenen Mechanismen, die nicht vollständig gezeigt sind, können, wie im folgenden nach einem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens die Sammelmagazine so angeordnet werden, wie das schematisch in Fig. 10 dargestellt ist, daß sie ein kettenartig zusammenhängendes Ganzes bilden, das aus einer sehr großen Zahl von Sammelmagazinen besteht. Die Sammelmagazine sind auf Trägern 511 angeordnet, die mittels Gelenken 512 zusammengehalten werden, derart, daß die Träger bzw. Gelenke auf einem oder mehreren kettenradähnlichen Rädern 513 angebracht sind. Wird das Rad 513 in die Richtung des Pfeiles 503 gedreht, so werden die Sammelmagazine 514, 516, 517, 518 usw. in die Richtung der Pfeile 504, 505 und 506 bewegt, so. daß das Sammelmagazin 514, das in Fig. 10 gerade vor der Wiedergabeeinrichtung 515 steht, durch irgendein anderes Sammelmagazin, z. B. 516, ersetzt werden kann.
Durch ein geeignetes Mittel, das hier auch nicht näher dargestellt ist, können sich die Filmsätze, die sich auf dem Sammelmagazin 514 befinden, das sich unmittelbar vor der Wiedergabeeinrichtung 515 befindet, in Richtung des Pfeiles 507 bewegen, so daß der ausgewählte Film genau vor der Wiedergabeeinrichtung in die Wiedergabeebene befördert werden kann.
Durch die Kombination der Bewegungen in mehr als eine Richtung, d. h. in Richtung der Pfeile 501 und 502 im Beispiel in F i g. 8 und 9 oder in Richtung der Pfeile 504 und 507 gemäß dem in Fig. 10 dargestellten Ausführungsbeispiel, kann die Zahl der zur Wahl zur Verfügung stehenden Filme beliebig groß gewählt werden, da die Anordnung der Filme nicht auf ein einziges Sammelmagazin beschränkt ist.
Die zwei Sammelmagazinhälften 21 und 23 in F i g. 2 erstrecken sich geradlinig. Die obere Hälfte 21 enthält die Ablaufspulen 22, von denen sich die Filme abspulen, um auf die Auflaufspulen 24 aufgespult zu werden. Zwischen beiden Sammelmagazinhälften 21 und 23 ist der Projektor 26 mit dem Objektiv 27 angeordnet.
Durch den Antrieb können die Sammelmagazinhälften geradlinig, wie durch den Pfeil 28 angedeutet, hin- und hergeschoben werden, so daß der gewünschte Film vor das Objektiv 27 zu liegen kommt und der Filmstreifen 25 wieder mittels der weiter unten noch zu beschreibenden Filmaufnehmer in seine Betriebslage gebracht werden kann.
Die »Kinobox« gemäß Fig. 3 und 4 weist oben einen Hauptschrank 30 βμί, an dessen etwas abgeschrägtem Teil 31 die Drucktasten 32 angebracht sind. Darüber in bequemer Sichthöhe befindet sich die Mattscheibe 33, die durch die einspringenden Flächen 34, 35, 36 und 37 gegen störendes Seitenlicht abgeschirmt ist. _ ·
In dem Schrank 30 sind die beiden kreisförmig ausgebildeten Sammelmagazinhälften41 und 43 untergebracht, die die Ablauf- und Auflaufspule^ 42 und 44 tragen. Zwischen beiden ist der Projektor 46 mit dem Objektiv 47 angeordnet. Durch Betätigung einer
der Drucktasten 32 setzen sich die beiden Sammelmagazinhalften 41 und 43 in eine Drehbewegung, und zwar solange, bis der mittels der betreffenden Drucktaste gewählte Film vor das Objektiv kommt. Dann kann wieder mittels eines weiter unten noch zu beschreibenden Filmaufnehmers der Filmstreifen 45 des Films aufgenommen und in seine Betriebslage eingebracht werden. Die aus dem Projektor 46 kommenden Strahlen gelangen, nachdem sie den Film durchsetzt haben, wie mit gestrichelten Linien dargestellt, auf den Spiegel 48, werden dort reflektiert, gelangen, wie gleichfalls mittels gestrichelten Linien dargestellt, auf den Spiegel 49, wo sie wieder reflektiert werden, um auf die Mattscheibe 33 zu fallen. Zur Scharfeinstellung können die beiden Spiegel 48 und 49 parallel verschoben werden, und zwar in Richtung zum Projektor-46 bzw. zur Mattscheibe 33 hin oder davon weg.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Projektors mit einem Filmaufnehmer, und zwar F i g. 5 das Ganze mehr schematisch einschließlich der Filmablaufspule 51 und der Filmauflaufspule 52 und der Tonwiedergabeeinrichtung 54, während F ig. 6 und 7 sich auf die Darstellung der Erfindungsteile und der im wesentlichen damit zusammenhängenden Teile in Seitenansicht und Draufsicht beschränken.
Im Gehäuse 55 ist, wie in F i g. 7 dargestellt, das durch das Gelenk 58 um den Drehpunkt 57 ausschwenkbare Objektiv 56 angebracht. Das Objektiv 56 weist einen zum Einstellen dienenden Rändelring 59 auf. Auf dem Objektiv 56 befindet sich eine Stütze 60, welche mittels eines Gelenkes 61 den Träger 62 hält. Der Träger 62 ist mittels eines gepolsterten Hebels 63, dessen Bewegung sich über die Hebelachse 64 von außen herleitet, nach oben und unten zu bewegen, wobei in seiner untersten Stellung seine Polsterung 65 auf einen Bock 66 aus dem Objektiv 56 ruht. Der Träger trägt zwei Führungsrollen 67, die bei Betrieb mit der ortsfesten, jedoch drehbaren Zahntrommel 68 derart zusammenwirken, daß der Filmstreifen 69, wie dargestellt, hindurchlaufen kann.
Aus Darstellungsgründen ist in F i g. 6 das Objektiv 56 in eingeklapptem Zustand, in F i g. 7 jedoch in einer Zwischenlage im Zuge des Ausklappens, dargestellt. Während des Betriebes läuft der Film durch den Filmkanal (bzw. Vorführbahn) 70 und wird mittels einer Filmandruckplatte 71 gehalten. Der von der oberen Ablaufspule 51 kommende Film läuft dabei an der Leitrolle 72 vorbei.
Ein als Filmaufnehmer 73 wirksamer Schwenkarm trägt eine Filmaufnehmerrolle 74. Er ist an der Achse
75 befestigt, die ihre Bewegung von außen herleitet und eine schiebende Bewegung im Sinne des Pfeils
76 .sowie eine Schwenkbewegung um ihre eigene Achse durchführen kann, wie später noch weiter beschrieben wird, wobei die Achse der Filmaufnehmerrolle 74 sich auf der strichpunktierten Linie
77 bewegt.
Die zuvor beschriebene Einrichtung ist oberhalb und unterhalb des Objektivs 56 im wesentlichen gleich ausgebildet, so daß bezüglich der Ausbildung unterhalb des Objektivs, die in Fig. 6 nicht dargestellt ist, auf die vorstehende Beschreibung der Teile oberhalb des Objektivs sowie auf die schematische Zeichnung der Fig. 5 verwiesen sei.
Das automatische Einlegen des Films, das im folgenden beschrieben wird; geschieht gleichfalls oben und unten mit gleich ausgebildeten l'ilmaufnolinn-rn 73 auf gleiche Weise, so daß eine Beschreibung im Hinblick auf die oberen Teile genügt. .
Nachstehend werden zunächst die einzelnen Bewegungsphasen des Filmaufnehmers 73 übersichtlich dargestellt und anschließend im einzelnen erläutert.
In den einzelnen Bewegungsphasen ist jeweils die Filmaufnehmerrolle 74 gestrichelt angedeutet und mit einer die Phase kennzeichnenden Ziffer versehen.
-Zeitpunkt 1 ■ -
Der Filmstreifen 69 des ausgewählten Films wird in die entsprechende Stelle vor dem Projektor gebracht. Die Filmaufnehmerrolle 74 befindet sich in der Ausgangsstelle 1, wie in Fig. 7 dargestellt. Das Objektiv 56 ist ganz ausgeklappt. Der gepolsterte Hebel 63 ist in seiner untersten Stellung.
Zeitpunkt 2
Die Filmaufnehmerrolle 74 ist durch Schwenkung des Filmaufnehmers 73 um die ganze Achse 75 in die äußerste ausgezogen dargestellte Stellung 2 gebracht worden.
Zeitpunkt 3
Die Filmaufnehmerrolle 74 ist durch schiebende Bewegung der Achse 75 in Richtung des Pfeils 76 in' die in F i g. 7 strichpunktierte und als 3 gekennzeichnete Stellung gebracht worden.jv
Zeitpunkt 4
Die Achse 75 hat eine Schwenkbewegung gemacht, dabei hat die Filmaufnehmerrolle 74 den Filmstreifen 69 mitgenommen bis in die gestrichelt dargestellte * andere Endstellung 4. Der Filmstreifen 69 ist jetzt in den Filmkanal 70 (bzw. Vorführbahn) eingelegt worden.
Zeitpunkt 5
Das Objektiv 56 wird eingeschwenkt und legt dabei den Filmstreifen 69 in den Filmkanal (bzw. Vorführbahn) 70 genau ein. .
Zeitpunkt 6
Der gepolsterte Hebel 63 wird nach oben bewegt, schiebt dabei den Träger 62 mit den Führungsrollen 67 in Eingriff gegen die Zahntrommel 68 bis in die dargestellte Endstellung 6 in F i g. 6. ,
Zeitpunkt 7 .
Der Filmeinlcger 73 dreht sich wieder etwas zurück in die in. F i g. 6 gestrichelte Stellung 7, um die Filmschleife 78 freizulassen.
Zeitpunkt 8 . . ;
Der Filmstreifen 69 läuft durch. Das Lösen des Films erfolgt in genau umgekehrter Reihenfolge.
Die einzelnen Beweguhgsvorgänge werden in an" sich bekannter Weise, wie nachstehend beschrieben, über Zahnräder und Kulissen oder über Noekeii-
scheiben und Nockenstößel gesteuert. r
Wie in Fig. 5 schematisch dargestellt, kann ein weiterer Filmaufnehmer 53 vorgesehen sein, der den Film in die Tonwiedergabeeinrichtung 54 bewegen kann. Die Steuerung des Filmaufnehmers 53 erfolgt
ähnlich wie diejenige des Filinaufnehmeis 73 in einzelnen Zeitphasen, so daß bezüglich Einzelheiten auf die Beschreibung des Filmaufnehniers 73 verwiesen werden kann.
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Nachstehend wird nun eine nach einem ersten Ausführungsbeispiel durch Kulissen erfolgende, in den Fjg. 11 bis 14 dargestellte selbsttätige Steuerung beschrieben. Dabei sind wieder, da es sich um ein besonderes Ausfiihrungsbeispiel handelt, auch für Teile, die bereits einmal beschrieben wurden, neue . Bezugsziffern gewählt worden. Die Figuren zeigen einen Schnitt des Projektors auf derselben Höhe einer Ebene, wo sich eine Kulissenplatte 334 befindet. Die Platte 334 hat einen Schlitz von einer bestimmten Form 51,52, S3, 54, wie in F i g. 11 dargestellt. Auf dieser Platte kann eine Vorrichtung 335, die nachstehend »Haken« genannt wird, gleiten, jedoch ist der Haken 335 an der Führung 336 ortsgebunden, durch die er gleitet. Ebenfalls ist ein Ende 5 des Hakens durch einen Bolzen, der durch den Schlitz
51, 52, 53, 54 hindurchgeht, gezwungen, diesem Schlitz zu folgen. Das andere Ende T des Hakens ist um 90° gebogen, wie in Fig. 11 dargestellt. Der Film 337 verläuft senkrecht zu der Zeichnungsebene bzw. zu der Ebene der Platte 334 vor der Vorführbahn 338. In der Ruhestellung nimmt der Haken die in Fig·. 11 dargestellte Lage ein, wobei das Ende 5 in der Stellung 51 und das Ende T in der Stellung Π ruht. In dieser Stellung Tl ist das Ende des Hakens 1 nicht höher als die Projektorseite 339, d. h., wenn ein Film vor dem Projektor rechts oder links bewegt wird, wird er nicht durch den Haken behindert. V/enn durch Handbetätigung oder durch automatischen Antrieb irgendeiner Art das Ende 5 des Hakens in die Stelle
52, wie in Fig. 12 dargestellt, kommt, wobei es der Kurve 51 bis 52 folgt, dann beschreibt das andere EndeT die Kurve 7' 1 bis Tl, und zwar dadurch, daß der Haken dem Schlitz folgt und in der Führung 336 bleibt. Dadurch ist das Ende T nun auf der anderen Seite des Films 337, d. h. auf der Seite, die entgegen der Betätigungsseite des Hakens liegt, angc-Jcommcn, wobei der Haken den Film gar nicht angerührt hat.
Durch weitere Bewegung des Endes 5 zu der Stelle 53 bewegt sich das Ende T demnach zu Γ3, wie in Fig. 13 dargestellt. Nun war der Film in der Bewegungsbahn (in dem Weg) von Ende T. Der Weg des Endes T kreuzte den Film, der senkrecht zu der Wegebene verlief. Dadurch wird das Ende T erst von T 2 zu dem Film herangezogen und gegen ihn drücken. Wenn das Gleichgewicht der Kräfte es erlaubt, gibt der Film nach und das Ende T des Hakens drückt bzw. zieht den Film in die Richtung von Tl zu T3, bis der Film in die Stellung T3 in der Filmvorführbahn zu liegen kommt.
Wenn an dieser Stelle bzw. zu diesem Zeitpunkt ein anderes Teil des Projektors, sei es das Objektivgchäiue, sei es etwas anderes, auf den Film drückt und ihn in der Filmvorführbahn hält, dann kann der Haken die Stellung V3 verlassen, ohne daß der Film die Filmvorführbahn verlassen wird. Und das ist genau das, was passiert. Das Objektivgehäuse klappt über den Film zu und behält ihn eingekapselt, sozusagen in der Filmvorführbahn, und dann wird das Ende S des Hakens zu der Stellung 54 bewegt, wobei das Ende T zu der Stellung T4 kommt, wie aus Fig. 14 ersichtlich.
. Nach diesem Zeitpunkt kann der Film in der Vorführbahn zum Zwecke der Projektion gleiten. Damit ist im Prinzip erklärt, wie durch eine Kulissensteuerung eine Filmmitnahme erzielt werden kann. Dieses Prinzip kann bei kleinen Projektionsgeräten,
z. B. tragbaren Geräten, angewendet werden, wobei die Bewegung des Endes 5' durch Handbetätigung erzielt wird.
Anschließend wird nun eine nach einem zweiten Ausfiihrungsbeispiel mittels Nockenscheiben und Nockenstößel erfolgende, in den Fig. 15 und 16 dargestellte Steuerung beschrieben. Jede der Figuren zeigt eine Seitenansicht und einen Schnitt, die die Hauptteile des Filmaufnehmers und dessen Antrieb
ίο darstellen. Die Bezifferung der Teile in Fig. 15 und 16 ist unabhängig von irgendwelchen anderen Bezifferungen in den anderen Zeichnungen.
Fig. 15 zeigt die Seitenplatte411 des Projektors teilweise im Schnitt. Durch diese Seitenplatte hindurch ist ein Lager 412 fest angebracht, durch das eine Welle 413 läuft, die so eingebaut ist, daß sie eine rotierende und eine axiale Bewegung vollführen kann. An einem Ende der Welle 413 ist ein als Filmaufnehmer dienender Hebel 414 fest an der Welle
so angebracht, welcher der rotierenden und/oder axialen Bewegung der Welle folgt. Am Ende des Hebels 414 ist ein Stift 415 angebracht, auf dem eine als Aufnehmerrone wirksame Rolle 416 gelagert ist, die sich frei drehen kann. Am anderen Ende der Welle 413 ist eine Druckscheibe 417 angebracht. Ein zweiter Hebel 418 sitzt ferner an der Welle 413 an einer Stelle zwischen dem Lager 412 und der Druckscheibe 417, wie das aus Fig. 15 ersichtlich ist. An einer anderen Stelle in der Projektorseitenplatte 411 ist ein zweites Lager 419 fest angebracht, durch das eine Nockenwelle 420, wie aus Fig. 15 ersichtlich, läuft. Diese Welle ist derart gelagert, daß sie nur eine rotierende Bewegung vollführen kann. Auf dieser Welle sind eine als Nockenscheibe wirksame Kurvenscheibe 421, ein Kettenrad 422 sowie eine als seitliche Nockenfläche wirksame Trommelkurve 423 gelagert. An dem Kettenrad 422 ist ein Schulterbolzen 424 fest angebracht, der sich mit dem Kettenrad bewegen kann und der einen Hebel 425 mitnimmt. Der Hebel 425 ist an einem Ende an dem Kettenrad 422 über den Schulterbolzen 424 angclenkt, während sein anderes Ende durch einen anderen Schulterbolzen 426 an dem zweiten Hebel 418 angelenkt ist. Durch dieses Zusammenwirken bekommt der Hebel 425 die Funktion einer Pleuelstange; die die Aufgabe hat, eine kreisförmige Rotationsbewegung des Kettenrades 422 in eine Hin- und Herbewegung des zweiten Hebels 418 umzuwandeln, wobei die Hin- und Herbewegung nicht geradlinig, wie z. B. die des KoI-bens -im Automotor ist, sondern wiederum kreisförmig ist, mit der Mittelachse der Welle 413 als Mittelpunkt der kreisförmigen Hinundherbewegungsbahn. Der als Pleuelstange wirksame Hebel 425 ist derart ausgebildet und gelagert, daß er während seiner Tätigkeit nicht gegen andere Teile stößt. Weiterhin sind die beiden Schulterbolzen 424 und 426 so lang ausgeführt, daß sie den Hebel 425 in ihrer Stellung in Fig. 15 nicht zu stramm oder zu fest klemmen, sondern genug Spiel lassen, so daß der als Pleuelstange wirksame Hebe| frei und ohne unnötige Reibung bewegt werden kann. .
Weiterhin ist ein Hebel 427 an einem Ende an einer Welle 428 angelenkt, die wiederum durch Gestänge an dem Projektorgehäuse ortsfest angebracht ist. Der Hebel 427 weist an seinem anderen Ende, wie in Fig. 15 dargestellt, eine als Stößel wirkende . Kugeldruckvorrichtung 429, sowie etwa an der Mitte eine ähnliche, jedoch verstellbare, als Nockenstößel
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wirksame Kugeid rückvorrichtung 430 auf. Eine Zug- worden ist, fängt das Einlegen des Films in den Filmfeder 431 greift mit ihrem einen Ende an der Pro- kanal des Projektors automatisch an, indem ein Mojektorseitenplatte 411 und an ihrem anderen Ende tor durch eine Kette 438 das Kettenrad 422 in die am Hebel 427 an, wie-in Fig. 15 dargestellt ist. Richtung des Pfeiles 439 antreibt. Durch diese Dreh-Durch diese Zugfeder 431 bedingt, wird der Hebel 5 bewegung bewegt sich auch der Schulterbolzen 424 427 ständig gegen die als seitliche Nockenscheibe in derselben Richtung des Pfeiles 439, wobei die wirksame zylindrische Kurve 423 am Punkt F und Bewegung durch den als Pleuelstange wirksamen gegen die Druckscheibe 417 am Punkt »g« gedruckt. Hebel 425 an den Schulterbolzen 426 übertragen Eine Druckfeder 432 ist zwischen dem festen Lager wird, der sich in die Richtung des Pfeiles 440 be-412 und dem Hebel 418 angebracht, die den Hebel io wegt, der wiederum die Bewegung durch die Welle 418 bzw. die ganze Welle 413 und alle daran ange- 413 an den Hebel 414 überträgt, die sich dann in die brachten Teile in die Richtung gegen den Hebel 427 Richtung des Pfeiles 441 bewegen wird. Es ist zu vci- bzw. gegen die Kugeldruckvorrichtung 429 am merken, daß es eine bestimmte Phasenverschiebung Punkt »g« drückt. bzw. den Winkel λ zwischen den beiden Hebeln 418
Die Seitenansicht (Fig. 15a) zeigt diese Teile, 15 und 414 gibt, die immer konstant bleibt, dadurch
wobei-alle drei Teile 414, 418 und 425 mit vollen daß beide Hebel an der Welle 413 fest angebracht
Linien gezeichnet sind, als ob sie z. B. aus Plexiglas sind.
wären, so daß man dem Zusammenhang während Nun wird die Bewegung der verschiedenen Teile des Betriebes, wie er nachfolgend beschrieben wird, in Fig. 16 Schritt für Schritt verfolgt. Wenn der klarer und leichter folgen kann. Ferner ist in der 20 Punkt A von der Stelle Al zur Stelle A 7 wandert, Seitenansicht noch die teilweise gezeichnete Ablauf- wie in Fig. 16 gezeigt, wandert der PunktB von der spule 433 zu sehen, auf der der Film 434 aufgewik- Stelle Bl zur Stelle B7, Punkt C von der Stelle Cl kelt ist. Ein Teil des Filmes ist an der Auflaufspule, zur Stelle C 7," Punkt D von der Stelle D1 zur Stelle die in Fig. 15 nicht zu sehen ist, fest angebracht, so Dl und PunktE von der StelleEl zur Stelle ET. daß der Film ständig zwischen Ablauf- und Auflauf- 25 Ebenfalls dreht die Trommelkurve 423, so daß sich ' spule läuft. Da die Auflaufspule unter der Ablauf- der Berührungspunkt Fl von der Kugeldruckvorspule liegt, nimmt der Film 434 die Stellung, die in richtung entfernt und ein neuer Berührungspunkt F7 Fig. 15 gezeigt ist, ein und verläuft fast senkrecht an dessen Stelle kommt. Da die beiden Punkte Fl von oben nach unten. Die Ebene, in der die beiden und F7 nicht auf derselben Höhe auf der Trommel-Spulen sowie der Film liegen, liegt parallel an der 3° kurve liegen, wird sich die Kugeldruckvorrichtung Seitenansicht und stimmt überein mit der Ebene des und dementsprechend der ganze Hebel 427 in Rich-Filmkanals 435 des Projektors, die nur teilweise an- tung des Pfeiles 442 verschieben, gedeutet ist. Ebenfalls liegen " ein Trommelzahnrad Es ist zu vermerken, daß, obwohl es in der Seiten-436 sowie eine Führungsrolle 437 in derselben oben- ansicht so scheint, als ob der Hebel 414 bzw. die genannten Ebene. Die beiden Spulen mit dem Film 35 Rolle 416 den Film 434 überschneidet, ergibt es sich sind an diese Stellung, d. h. in derselben Ebene des jedoch aus der Draufsicht, daß die Rolle nur neben Filmkanals des Projektors durch die Bewegung bzw. dem Film 434Af, parallel zu der Film- bzw. Film-Drehung der Sammelmagazine gekommen und wer- vorführebene in einem gewissen Abstand dazu vorden in dieser Stellung für die ganze Spielzeit des beigeführt wird. Films fest verriegelt. 40 Nach weiterer Drehung des Kettenrades 422 dreht
Die Mittellinie bzw. der Mittelpunkt der Achse sich auch die Trommelkurve 423, so daß ein neuer
der Rolle 416 ist mit »C«, die des Schulterbolzens Punkt F mit der Kugeldruckvorrichtung 430 in Be-
424 mit »A* und des Schulterbolzens 426 mit »ß« rührung kommt. Da nun alle Punkte F2 bis F7 höher
bezeichnet worden. Der äußerste Punkt der Rolle auf der Trommelkurve als F1 liegen, wird die Kugel-
416, der am nächsten zur Seitenplatte 411 bzw. zur 45 druckvorrichtung 430 durch die. Trommelkurve 423
Filmvorführbahn 435 liegt, ist mit »D« und der in die Richtung des Pfeils 442 gedrückt und gescho-
äußerste Punkt des Hebels 414 ist mit »E« bezeich- ben, und dementsprechend wird sich der ganze Hebel
net worden. '-', " ■ , 427 als Ganzes um die Welle 428 schwenken, wobei
Es ist ferner zu beachten, daß Fi g. 15 die ganzen sich die Zugfeder 431 streckt. Da sich nun die Kugel-Teile des Filmeinlegers und dessen Antrieb in der 50 druckvorrichtung 429 von der Druckscheibe 417 entRuhestellung (bzw. Wartestellung) zeigt, wobei die fernt, rückt diese Druckscheibe zur Ebene G 3, und Rolle 416 außerhalb der Ebene der Filmvorführbahn dementsprechend bewegt sich die ganze Welle 413 liegt. Ebenfalls ist der Punkt X zu vermerken. samt allen daran fest angebrachten Teilen unter dem
Wenn sich die Rolle 416 in die Filmvorführbahn Druck der Druckfeder 432 in die Richtung des Pfeils bewegt, wie es aus Fi g. 16 zu ersehen ist, wird ihre 55 444, d. h., das. Ganze führt eine axiale schiebende Bekreisförmige Bahn,; die in Fig. 15 mit dem Bo- wegung durch. Hat sich der Punkt A in seiner Zwigen C, X bezeichnet ist, den Film 434 am Punkt X schenstellung zur Stelle A 3 und Punkt B zur Stelle kreuzen. Der Schnitt des Films 434 an diesem β 3 bewegt, so hat sich demzufolge auch die Welle PunktX ist in der Draufsicht in der unteren Hälfte 413 um ihre Achse gedreht, d.h., sie hat eine rcitieder F ig.il 5 bei dem Rechteck 434 X angedeutet. Die 60 rende bzw. Drehbewegung durchgeführt· Durch die Kugeldruckvorrichtung 430 befindet sich in Ruhe- Zusammensetzung der beiden Bewegungen wird eine stellung ih Berührung mit der Trommelkurve 423 im komplexe dreidimensionale Bewegung des Film-Punkt F1, wodurch die Druckscheibe 417 gezwun- einlegen erzielt, und es ergibt sich hierbei, daß der gen ist, in der Stellung G1 zu ruhen. Punkt C zur Stelle C 3, der Punkt D der Rolle 416
Nachdem die Sammelmagazine in der Stellung ver- 65 zur Stelle D3 und der Punkt £ des Hebels 414 zur
1 riegelt sind, in der der gewünschte Film 434 bzw. Stelle £3 kommt, wobei die Rolle 416 näher zur
der Film bit den beiden Spulen vor dem Projektor Filmebene rückt, jedoch befindet sie sich nun auf der
in dieselbe Ebene mit dem Filmkanal herangerückt vom Filmkanal 435 abgekehrten Seite des Films 434.
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An der Stelle Γ4. die am Ende einer ansteigenden rungsrolle 437 läuft, da sie sich in seinem Wege be-Kurvc liegt, ist die höchste Stelle auf der Trommel- findet, und weil sie ortsfest an der Projektorseitenkurve 423 erreicht. Bis zu diesem Punkt folgten die platte angebracht ist. Ferner ist eine Druckvorrich-Kiigeldruckvorrichtungen 430 sowie der Hebel 427 tung 449 zum ersten Mal in,der Seitenansicht darge- und die andere Kugeldruckvorrichtung 429 dense!- 5 stellt, da diese Druckvorrichtung 449, erst nachdem ben Bewegungsrichtungen bzw. Pfeilen wie in die Rolle 416 bzw. der Hebel 414 in der Stellung Co Fig. 15 dargestellt. Demzufolge rückt die Druck- ankommen, anfängt, sich zu bewegen, scheibe 417 bis zur Ebene G4. Durch die Bewegung In der in Fig. 16 dargestellten Stellung steht der des Punktes A weiter von A3 zu A4 wird nun der Hebel 414 in seiner äußersten linken Schwenk-End-Punkt B zurückgezogen, weil Punkt B3 der äußerste io stellung, wobei der Film 434 so weit abgezogen ist, Endpunkt der Hinundherbewegung des Hebels 418 daß er jetzt genau im Filmkanal 435 liegt. Zu diesem war. Punkt B bewegt sich also nun in die Gegenrich- Zeitpunkt oder ganz kurz vorher wird das Objektiv tung, d. h. in Gegenrichtung des Pfeils 440, wobei die mit seiner Druckplatte durch einen besonderen AnWelle 413 und alle anderen darangebauten Teile in trieb auf den Film geschwenkt. Dadurch wird der Gegenrichtung des Pfeils 441 drehen; jedoch kann 15 Film sozusagen »eingekapselt«, und zwar zwischen diese Bewegung nicht mehr nur als Drehbewegung der Druckplatte des Objektivs und zwischen dem bezeichnet werden, sondern sie ist jetzt eigentlich Filmkanal 435, jedoch kann er in dem Kanal der eine Schwenk- oder Pendelbewegung. Durch die Zu- Filinvorführbahn senkrecht gleiten, sammcnstellung der beiden Bewegungen der Welle Zum Schluß dreht sich das Kettenrad 422 noch 4!3, d.h. durch die axiale Bewegung FAIGA und «o weiter, bis der Punkt A an der Stelle A 8 ankommt, durch die Schwenkbewegung A AlB 4 ergibt sich am wobei der Schulterbolzen 424 einen Hebel eines Ende des Hebels 414 eine komplexe dreidimensionale elektrischen Dreiwegeschalters drückt, der dann den Bewegung, wobei der Punkt C zur Stelle C4, Punkt D Motor, der den ganzen Filmaufnehmermechanismus zur Stelle DA und Punkt E zur Stelle EA kommen. antreibt, abschaltet, wobei alle Teile dieses Media-Ist nun die Rolle 416 im Punkt EA angelangt, so 25 nismus in ihrer Endstellung bis zum Ende des Filmliegt sie genau in der Film- bzw. Filmvorführbahn- spieles verbleiben, in welcher die Rolle 416 etwas ebene und ist gleichzeitig hinter dem Film 434 A\ wie zurückgezogen ist, und zwar von der Stellung Cl zur in Fig. 16 dargestellt, herangerückt. Stellung CS. In dieser Stellung wird der in Fig. 6 Falls sich der Punkt F an der Stelle F5 befindet, dargestellte, als Klemmvorrichtung wirksame, mit die in derselben Höhe wie F4 liegt, wird sich die 30 Führungsrollen 67 versehene Träger 62 gegen die Kugeldruckvorrichtung 430 nicht bewegen, und dem- Zahntrommel gedrückt, wobei der Film zwischen zufolge bleiben der Hebel 427 sowie die Kugeldruck- dem der Zahntrommel 68 und den Führungsrollen vorrichtung 429 in derselben Stellung; G 4 bleibt in 67 eingeklemmt wird, wobei der Film im vor dem G5-G6 = G7. Dadurch bleibt gleichfalls die Druck- Objektiv 56 befindlichen Filmkanal 70 von der scheibe 417 in dieser Stellung, wobei die Welle 413 35 Filmkanaldruckplatte 71 eingekapselt wird, sobald weiterhin keine axiale Bewegung vollführt, und dem- das Objektiv durch eine nicht dargestellte Nockenzufolge bleibt die Rolle 416 in der Ebene des Film- steuerung um das Gelenk 58 in die Projektionsebene kanals. Kommt der Hebel 414 sowie die Rolle 416 geschwenkt wird, wobei eine frei zwischen den festdiirch weitere Schwenkbewegung von Stelle CS zu geklemmten Teilen hängende Filmschlaufc 78 gebil-Stelle Γ6, so kommt die Rolle 416 mit dem Film 434 40 det wird.
an der Stelle X in Berührung. Wird die Rolle 416 Am Ende der dreidimensional erfolgenden noch weiter in Gegenrichtung des Pfeils 441 bewegt, Schwenkbewegung des Hebels 414 in die Stellung D 8 drückt sie den Film 434 in dieselbe Richtung. Da der ist das automatische Einlegen des Filmstreifens beFilm 434 auf der Abwickelspule 433 angebracht ist. endet.
die nur unter einer relativ kleinen Reibungskraft 45 Die Steuerung der Schwenkbewegung des Projek-
dreht, wird der Film durch den Filmaufnehiner bzw. tors kann auf ähnliche Weise durch Schablonen oder
die Rolle 416 mitgenommen bzw. gezogen, wobei der mittels Nockenscheiben und Nockenstößeln in an
Film aus der Abwickclspule 433 abgewickelt wird, sich bekannter Weise durchgeführt werden. Eine
wobei diese Spule sich in der Richtung des Pfeils 448 diesbezügliche genaue beispielhafte Darstellung der
dreht. 50 Steuerung dieser Teile erübrigt sich daher. Das
Wenn man sich vorstellt, daß unterhalb des Ob- gleiche betrifft die Steuerung des Trägers 62. jektivs sich eine ähnliche spiegelbildliche Einlege- Das gesamte Arbeitsspiel kann durch an sich bevorrichtung bzw. Filmaufnehmervorrichtung befin- kannte elektrische Steuereinrichtungen gesteuert werdet, die mit Hilfe eines ähnlichen Antriebsmechanis- den, wobei beim Auswählen des erwünschten Films mus ähnlich und synchroniseh funktioniert, dann 55 die Bewegung der Sammelmagazine als Ganzes bzw. wird die untere Rolle, die der Rolle 416 entspricht, der Magazinträger nach oben oder unten durch einen genau senkrecht unter dieser Rolle 416 liegen, und ersten Antriebsmotor in die erwünschte Stellung gedcmentsprechend wird die Filmstrecke zwischen die- bracht wird und die einzelnen Sammelmagazine, sen beiden Rollen immer senkrecht laufen, d. h. auch nachdem der Magazinträger bzw. die Sammelmagaparallel zur Filmvorführbahn. 60 zinc als Ganzes in einer verriegelten Spielstcllung Zu dem Zeitpunkt, wo die Rolle 416 den Punkt X stehen, durch einen zweiten Motor bewegt werden, passiert, fängt die Filmmitnahme an, die durch die wobei dann das erwünschte Sammelmagazin sich hakenartige Bewegung der Rolle 416 erzielt wird. hierbei innerhalb des verriegelten Magazinträgers auf Wenn das Kettenrad 422 nun weiterdreht, so daß Kugellagern drehen kann (Fig. 8, 9), bis der er-Ptinkt Λ an die Stelle A 6 ankommt, sieht die Lage 65 wünschte Film an der Spielstelle erscheint; d.h. bis der verschiedenen Teile wie in Fig. 16 dargestellt der erwünschte Film mit seinen beiden Filmspulen in aus. Der ein/ige Unterschied zwischen Fig. 15 und die Filmprojektionsebcne zu liegen kommt. Fi μ. 16 ist, daß der Film 434 nun über die Füll- Die Wahllisten dieser elektrischen Steuereiniicli-
tung für die Samnielmugazine sowie für die einzelnen Filme sind in an sich bekannter Weise, wie sie bei mechanischen Addiermaschinen einer Geldeinnahme-Registrierkasse üblicherweise verwendet werden, verriegelt.
Auch das Arbeitsspiel des Filmaufnehmers mit seinen zusammenwirkenden Teilen wird durch einen dritten Motor mittels elektrischer Steuervorrichtungen gesteuert, und das Arbeitsspiel der Tonanlage, der Lichtquelle des Maltheserkreuzes sowie die Abschalteinrichtung zur Beendigung der Vorführung sowie der gesamten Bewegungsvorgänge des Filmaufnehmers rückwärts in Gang setzt, um den Film zurückzugeben.
Auch alle diese Schalteinrichtungen sind gegereinander verriegelt, so daß keine Schaltung außerhalb tier vorgesehenen Zeit ausgelöst werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Filmvorführgerät, bei welchem mehrere nebeneinander vor dem Projektor gelegene, jeweils einen auf einer Ablauf- bzw. Auflaufspule befind-, liehen Film enthaltende Magazine derart parallel verschiebbar oder drehbar angeordnet sind, daß das den jeweils ausgewählten Film enthaltende Magazin in die Projektionsebene rückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus mehreren nebeneinanderliegenden Einzelmagazinen (514) bestehende Sammelmagazine (311,312.516,517, 518. Fig. 8, K)) als einheitliches Ganzes in zwei Koordinatenrichtungen verschiebbar sind und gleichzeitig Bestandteil eines zumindest in einer der Koordinatenrichtungen als einheitliches Ganzes verschiebbaren Sammelmagazinsatzes sind, das die jeweils von den Ablauf- (12. 22, 42. 5!, 433. Fig. 1, 2, 4. 5, 15) zu den Auflaufspulen (14. 24, 44, 52, Fig. 1, 2, 4, 5) verlaufenden Filmstreifen (15, 25", 45, Fig. 1. 2, 4) aller Einzelmagazine sich in Wartestellung sowie während des Verschiebevorganges zwischen den Spulen geradlinig und frei von jeglicher Berührung mit anderen Teilen erstrecken, daß eine einzige für den Filmvorschub der Filme aller Magazine dienende Filmvorschubeinrichtung mit dem Projektor (16. 26, 46, Fig. 1, 2, 4) verbunden M-und daß ein den von der Ablauf- zur Auflaufspule verlautender Filmstreifen des ausgewählten Filmes aufnehmender und in den Fihnkanal (70) der Projektionseinrichtung sowie in die mit dieser verbundene Film vorschubeinrichtung einführender Filmaufnehmer (73, 413. Fig.fi. 7, 15, 16) vorgesehen ist.
2. Filmvorführgerät nach An,pnn.li 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Filinaul'iiehmer (73. 413) als in einer parallel zur Projoktoraehsc serlaufenden Ebene schwenkbarer Schwenkarm i»estaitet jst, an dessen freiem Ende eine Filmaufnehmerrolle (74, 416, Fig. 6, 7, 15. 16) befestig· ist und dessen anderes Ende auf einer Welle (75. 413, Fig. 6. 7, 15, 16) sitzt, die sowohl eine Drehbewegung als auch eine Verschiebebewegung in Achsrichtung vollführen kann, und daß die Bewegung der Welle nach einem vorbestimmten Programm über an sich bekannte Steuermittel, beispielsweise Kulissen oder Nocken, sleuerbar ist.
3. Filmvorführgerät nach. Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die üblicherweise für den Filmvorschub und für die Schlaul'enbil-, dung erforderlichen Rollenzalintrommdn (68. 436, Fig. 6, 15,-16) oder Führungsrollen (67, Fig. 6) auf einem mit dem Filmaufnehmer (73) zusammenwirkenden schwenkbaren hcbelartigen Träger (62, F i g. 6) angeordnet sind.
4. Filmvorführgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet.« daß ein den Film in die Tonwiedergabeeinrichtimg (54) einführender zweiter Filmaufnehmer (53) vorgesehen ist (F i g. 5).
5. Verfahren zur Filmvorführung mit Hilfe des Filmvorführgeräts nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der ,Filmaufnehmer (73) derart steuerbar iit, da!?: er den durchlaufenden Teil zunächst wieder aus dem Projektor freigibt und der Film erst anschließend rückgespult wird, ohne durch den Projektor (16, 26, 314. Fig. 1. 2. 9) hindurchlaufen zu müssen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 109 082*24

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