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DE1296508B - Fotografische Kamera mit einer selbsttaetigen Belichtungssteuervorrichtung - Google Patents

Fotografische Kamera mit einer selbsttaetigen Belichtungssteuervorrichtung

Info

Publication number
DE1296508B
DE1296508B DEA48393A DEA0048393A DE1296508B DE 1296508 B DE1296508 B DE 1296508B DE A48393 A DEA48393 A DE A48393A DE A0048393 A DEA0048393 A DE A0048393A DE 1296508 B DE1296508 B DE 1296508B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
stop
adjuster
control
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA48393A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerd
Kiper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DEA48393A priority Critical patent/DE1296508B/de
Priority to US525876A priority patent/US3447431A/en
Priority to GB5672/66A priority patent/GB1103626A/en
Publication of DE1296508B publication Critical patent/DE1296508B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungssteuervorrichtung, die eine Abtastvorrichtung für ein bewegliches Glied des Belichtungsmeßwerks, eine an die Abtastvorrichtung angeschlossene, einen am Verschluß gelagerten Steuerring einstellende übertragungsgetriebekette sowie eine Anschlagkupplung zwischen dem Steuerring und mindestens einem federnd in der Ausgangsstellung gehaltenen Stellring für Belichtungszeit und/ oder Blende umfaßt.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, eine einfach aufgebaute Kamera dieser Gattung zu schaffen, bei der ein Korrekturfaktor, beispielsweise zur Durchführung von Aufnahmen mit Gegenlicht oder geringen Kontrasten, bei der selbsttätigen Einstellung eines Belichtungswerts berücksichtigt werden kann. Hierbei soll gleichzeitig vermieden werden, daß die Ausgangsstellung des oder der Stellringe für Belichtungszeit und/oder Blende zur Korrekturwerteingabe verändert werden muß. Weiterhin soll die Möglichkeit bestehen, die Korrekturfaktoren unabhängig von der Einstellung der Filmempfindlichkeit, die in an sich bekannter Weise, z. B. durch Drehen des Meßwerks, Abdecken des lichtempfindlichen Empfängers oder Einschalten von Widerständen, erfolgen kann, einstellen zu können, so daß eine automatische Eingabe der Filmempfindlichkeit mit einer Steuermarke einer Filmpatrone oder -kassette möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Stellring oder der Steuerring einen zur Änderung des Drehwegs des Steuerrings bis zur Herstellung der Anschlagkupplung mit dem Stellring bewegbaren Anschlag trägt und der Anschlag mittels eines Einstellers zur Berücksichtigung eines Korrekturfaktors einstellbar ist.
  • Vorteilhaft ist der Anschlag als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen einer Arm die Anschlagfläche bildet und dessen anderer Arm mit einer Steuerkurve des Einstellers zusammenwirkt.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Anschlag mittels eines Summengetriebes in Abhängigkeit von zwei oder mehr die Belichtung beeinflussenden Faktoren einstellbar. Hierzu besteht zweckmäßig der Einsteller aus zwei in unterschiedlichen Lagen zur Berücksichtigung mindestens eines weiteren, die Belichtung beeinflussenden Wertes gegeneinander verriegelbaren Ringen, wobei der erste Ring nach einer festen Skala oder Marke und der zweite Ring nach einer auf den ersten Ring aufgetragenen Skala oder Marke einstellbar ist.
  • Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Einsteller gleichzeitig als Umschalter zur An-und Abschaltung der Belichtungssteuervorrichtung ausgebildet ist. Vorteilhaft kann der Einsteller zusätzlich als Handeinsteller für Belichtungszeit- und/oder Blendenwerte ausgebildet sein.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist die Steuerkurve des Einstellers neben dem zur Eingabe des Korrekturfaktors dienenden Abschnitt noch mindestens einen weiteren, einem Handeinstellbereich zugeordneten Abschnitt auf, mit dem der Anschlaghebel in einer zur Herstellung einer Anschlagkupplung mit dem Stellring ungeeigneten Lage gehalten ist. Vorteilhaft trägt der Einsteller im Handeinstellbereich wirksame Mitnehmer zur Mitnahme mindestens eines Stellrings für die Belichtungszeit und/oder Blende.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Darstellung, F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel in einer Ansicht und F i g. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel wieder in einer der F i g. 1 entsprechenden Wiedergabe.
  • Beim Ausführungsbeispiel F i g. 1 ist eine Blende mit einem festen Lagerring 1 und einem beweglichen Lagerring 2 vorgesehen. Der feste Lagerring 1 trägt Stifte 3, um die Blendenlamellen 4 schwenkbar gelagert sind. In die Blendenlamellen 4 sind weiterhin Schlitze 5 eingeschnitten, in die Stifte 6 des beweglichen Lagerrings 2 eingreifen. Aus Gründen der besseren Übersicht ist in F i g. 1 lediglich eine Blendenlamelle dargestellt. Am beweglichen Lagerring 2 ist weiterhin eine Zeitsteuerkurve 7 vorgesehen, die mit einem Steuerstift 8 eines nicht dargestellten, an sich bekannten Hemmwerks für den Verschluß zusammen wirken kann. Zur Halterung bzw. Führung der beiden Lagerringe 1, 2 dient ein fester Tubus 9 einer Verschlußplatine 10. Mit der Verschlußplatine 10 ist weiterhin ein Außentubus 11 fest verbunden.
  • Am Außentubus 11 ist drehbar ein Einstellring 12 gelagert. Der Einstellring 12 trägt Fingerauflagen 13 und ist mittels einer Marke 14 nach einer festen Skala 15, auf die Korrekturwerte aufgetragen sind, einstellbar. Der Einstellring 12 weist eine Steuerkurve 16 auf, die mit einem Steuerstift 17 eines Anschlaghebels 18 zusammenwirken kann. Der Anschlaghebel 18 ist um einen Zapfen 19 eines Steuerrings 20 drehbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Stellfeder 21, die den Steuerstift 17 in Anlage an die Steuerkurve 16 hält. Der Anschlaghebel 18 weist eine Anschlagverzahnung 22 auf, die mit einem als abgeflachter Stift ausgebildeten Gegenanschlag 23 zusammenwirken kann. Der Gegenanschlag 23 ist fest auf den beweglichen Lagerring 2 aufgesetzt und durchsetzt eine Aussparung 24 der Verschlußplatine 10. Am beweglichen Lagerring 2 greift eine Rückholfeder 25 an, die den Lagerring 2 in der einen Endstellung zu halten sucht, in der der Gegenanschlag 23 am einen Ende der Aussparung 24 anliegt.
  • Zur selbsttätigen Belichtungswerteinstellung ist ein Abtastschieber 26 vorgesehen. Der Abtastschieber 26 ist mittels gerader Schlitze 27 an festen Stiften 28 geradlinig verschiebbar geführt und weist einen weiteren Schlitz 29 auf, der einen Stift 30 des Steuerrings 20 übergreift. Am Abtastschieber 26 greift eine Antriebsfeder 31 an, die eine Abtastfiäche 32 gegen einen über einem Widerlager 33 spielenden Zeiger 34 eines Drehspulmeßwerks 35 zu führen sucht. Weiterhin ist eine Auslösehandhabe 36 vorgesehen, an der eine stärker als die Antriebsfeder 31 bemessene Rückholfeder 37 angreift. Die Auslösehandhabe 36 weist einen abgewinkelten Arm 38 auf, an dem unter der Wirkung der Antriebsfeder 31 ein Stift 39 des Abtastschiebers 26 anliegt. Hierdurch kann der Abtastschieber 26 in der Ruhestellung gehalten werden, in der die Abtastfläche 32 von dem Zeiger 34 abgehoben ist.
  • Das Drehspulmeßwerk 35 ist als Ganzes um eine Achse 40 drehbar gelagert. Fest mit dem Drehspulmeßwerk 35 ist ein Ritzel 41 verbunden, das mit einer Zahnstange 42 eines Stellglieds 43 zusammenwirken kann. Das Stellglied 43 ist mittels einer Stellfeder 44 gegen eine Steuermarke 45 einer Filmpatrone 46 geführt und kann somit je nach der Ausbildung der Steuermarke mehr oder minder weit in Richtung des Pfeils a verschoben werden und dabei das Drehspulmeßwerk 35 in Richtung des Pfeils b drehen. Die Steuermarken 45 sind so ausgebildet, daß sie bei verschiedenen Filmempfindlichkeiten das Stellglied 43 um unterschiedliche Wege in Richtung des Pfeils a bewegen können. Hierdurch erfolgt die Eingabe der Filmempfindlichkeit in die Belichtungssteuervorrichtung. Das Drehspulmeßwerk 35 steht weiterhin in bekannter Weise über den Leiter 47 mit einem lichtempfindlichen Empfänger 48 in Verbindung.
  • Zur Durchführung einer Aufnahme mit selbsttätiger Belichtungssteuerung wird die Auslösehandhabe 36 in Richtung des Pfeiles c eingedrückt. Hierauf kann sich der Abtastschieber 26 unter der Wirkung der Antriebsfeder 31 so weit in der gleichen Richtung bewegen, bis die Abtastfiäche 32 zur Auflage auf dem Zeiger 34 kommt. Dieser Bewegung folgt über die Stift-Schlitz-Verbindung 29, 30 der Stellring 20. Dabei läuft nach einem kurzen Drehweg in Richtung des Pfeils d die Anschlagverzahnung 22 des Anschlaghebels 18 gegen den Gegenanschlag 23. Dieser tritt zwischen zwei Zähne der Anschlagverzahnung 22 ein und wird bei der weiteren Drehung des Steuerrings 20 ebenfalls in Richtung des Pfeils d mitgenommen. Dieser Bewegung folgt der bewegliche Lagerring 2, so daß einerseits die Blendenlamellen 4 in Richtung des Pfeils l geschwenkt werden und andererseits die Zeitsteuerkurve 7 den Steuerstift 8 des Hemmwerks radial ausstellt. Hierdurch werden die Blendenöffnungen verkleinert und die Belichtungszeiten verkürzt.
  • Zur Eingabe eines Korrekturfaktors wird, wie F i g. 1 zeigt, der Einstellring 12 so weit gedreht, bis eine Marke 14 auf den gewünschten Wert der Skala 15 zeigt. Steht die Skala 14 beispielsweise, wie dargestellt, dem Wert »-l« gegenüber, so nimmt der Anschlaghebel 18 eine Stellung ein, in der nur ein geringer Drehweg in Richtung des Pfeils d zurückzulegen ist, um die Verbindung zwischen der Anschlagverzahnung 22 und dem Gegenanschlag 23 herzustellen. Erfolgt dagegen eine Einstellung der Marke 14 auf den Wert » +1« der Skala 15, so wird der Anschlaghebel 18 in Richtung des Pfeils e geschwenkt. Hierdurch wird der Weg, um den sich der Steuerring 20 drehen muß, bis der Steuerring 22 in Eingriff mit dem Gegenanschlag 23 kommt, verlängert. Je kürzer der Drehweg des Steuerrings 20 bis zum Anlauf der Anschlagverzahnung 22 am Gegenanschlag 23 bemessen ist, desto weiter wird bei konstanter Helligkeit die Blende geschlossen und die Belichtungszeit verkürzt. Die Anordnung gemäß F i g. 2 stimmt im grundsätzlichen Aufbau mit dem ersten Ausführungsbeispiel überein. Der Steuerring 20 steht wiederum über den Stift 30 mit der nicht dargestellten Abtastanordnung in Verbindung und trägt den Anschlaghebel 18, dessen Anschlagverzahnung 22 mit dem Gegenanschlag 23 zusammenwirken kann. Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel greift jedoch hier am beweglichen Blendenlagerring keine Feder an. Diese Feder 25 ist vielmehr durch eine Feder 50 ersetzt, die zwischen dem Gegenanschlag 23 und dem Steuerring 20 gespannt ist. Hierdurch läßt sich eine Verminderung der Stärke der Rückholfeder 37 und damit der vom Benutzer aufzubringenden Fingerkraft zur Auslösung erzielen.
  • Der Anschlaghebel 18 wirkt wiederum über den Stift 17 mit der Steuerkurve 16 des Einstellrings 12 zusammen. Der Einstellring 12 weist jedoch hier lediglich eine Steuermarke 51 und eine Verriegelungsverzahnung 52 auf. Der Marke 51 ist eine Skala 53 mit weiteren die Belichtung beeinflussenden Faktoren, wie beispielsweise Filterfaktoren, gegebenenfalls auch Filmempfindlichkeitswerten, zugeordnet. Die Skala 53 ist auf einem weiteren koaxial zum Ring 12' drehbar gelagerten Einstellring 54 aufgetragen, der mittels Fingerauflagen 55, 56 drehbar ist. Dabei bildet die Fingerauflage 56 einen Teil eines Verriegelungshebels 57, der um einen Zapfen 58 des Einstellrings 54 schwenkbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Verriegelungsfeder 59 steht, die einen Verriegelungsansatz 60 des Hebels 57 im Eingriff mit der Verriegelungsverzahnung 52 zu halten sucht. Der Einstellring 54 ist seinerseits mittels einer Marke 61 nach einer festen Skala 62 mit Korrekturwerten od. dgl. einstellbar. Der Einstellring 12' ist dabei zweckmäßig schwergängig drehbar oder verrastbar gelagert.
  • Bei dieser Anordnung kann der Anschlaghebel 18 somit einerseits durch Einstellen der Marke 51 auf einen Wert der Skala 53 und andererseits durch Einstellen der Marke 61 auf einen Wert der Skala 62 in Abhängigkeit von zwei verschiedenen die Belichtung beeinflussenden Faktoren eingestellt werden. Selbstverständlich kann an Stelle des gezeigten Summengetriebes auch ein anders aufgebautes Summengetriebe Verwendung finden.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 ist die erfindungsgemäße Anordnung bei einer Kamera beschrieben, deren Blende zwei bewegliche Lagerringe 70, 71 aufweist. Der Lagerring 70 trägt Stifte 72, die in Schlitze 73 von Blendenlamellen 74 eingreifen. Die Blendenlamellen 74 sind außerdem mittels Zapfen 75 am Lagerring 71 drehbar angelenkt. Zur besseren Übersicht ist in F i g. 3 wiederum nur eine Blendenlamelle gezeigt. Jeder der beiden Lagerringe 70, 71 steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 76 bzw. 77. Die Rückholfedern 76, 77 halten Ansätze 78, 79 der Lagerringe 70, 71 in Anlage an Anschlagstiften 80, 81. In den Lagerring 70 ist weiterhin eine Zeitsteuerkurve 81 eingeschnitten, die mit einem Steuerstift 82 eines Hemmhebels 83 zusammenwirkt, der um einen Zapfen 84 einer festen Platine 85 schwenkbar gelagert ist und mit einem Masserad 86 kämmt. Dabei greift am Hemmhebel 83 eine Feder 87 an, die den Steuerstift 82 stets in Anlage an der Zeitsteuerkurve 81 zu halten sucht. Der Hemmhebel 83 wirkt in an sich bekannter, nicht näher dargestellter Weise mit einem Antriebsring für die Verschlußsektoren zusammen. Der Blendenlamellenlagerring 70 trägt wiederum einen Gegenanschlag 88, der mit einer Anschlagverzahnung 89 eines Anschlaghebels 90 zusammenwirken kann. Der Anschlaghebel 90 ist um einen Zapfen 91 eines Steuerrings 92 schwenkbar gelagert. Der Steuerring 92 steht über einen Stift 93 und einen Schlitz 94 mit einem Schieber 95 einer übertragungsgetriebekette zur Abtastanordnung in Verbindung. Der Schieber 95 kann beispielsweise ebenso ausgebildet sein wie der Abtastschieber 26 gemäß F i g. 1.
  • Der Anschlaghebel 90 trägt einen Stift 96, der unter der Wirkung einer am Hebel 90 angreifenden Stellfeder 97 an einer Steuerkurve 98 eines Einstellrings 99 anliegt. Der Einstellring 99 weist eine Marke 100 auf, mit der er nach einer Skala 101 einstellbar ist. Die Skala 101 ist in drei Bereiche unterteilt, von denen der mittlere Bereich 101 a zur Einstellung der Kamera für Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungssteuerung sowie zur Berücksichtigung von Korrekturfaktoren für diese Steuerung vorgesehen ist. Die beiden seitlichen Bereiche 101 b und 101 c dienen zur Handeinstellung der Blende bei Blitzlicht- und Ballaufnahmen. Um diese Einstellungen mit dem Einstellring 99 durchführen zu können, trägt dieser einen Mitnehmerstift 105, der wechselweise mit einem der Ansätze 78 oder 79 der beiden beweglichen Lagerringe 70, 71 zusammenwirken kann. Außerdem ist in den Einstellring 99 eine Ballsteuerausnehmung 102 eingeschnitten, in die ein Steuerstift 103 eines an sich bekannten, nur teilweise dargestellten Ballsteuerhebels 104 eingreift.
  • F i g. 3 zeigt die Anordnung in der Einstellage für selbsttätige Belichtungssteuerung unter Berücksichtigung des Korrekturfaktors »-1«. Wird durch Betätigen der Auslösehandhabe der Schieber 95 in Richtung des Pfeils f bewegt und damit der Steuerring 92 in Richtung des Pfeils g gedreht, so läuft nach einem kurzen Drehweg die Anschlagverzahnung 89 gegen den Gegenanschlag 88 und nimmt somit den Lagerring 70 in der gleichen Richtung mit. Hierdurch wird zum einen die freie Blendenöifnung verkleinert, zum anderen wird die Zeitsteuerkurve 81 und das Hemmwerk 82 derart eingestellt, daß die Belichtungszeit verkürzt wird.
  • Auch bei dieser Anordnung kann ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel durch Schwenken des Anschlaghebels 90 der Drehweg des Steuerrings 92 bis zum Anlaufen der Anschlagverzahnung 89 an dem Anschlag 88 verändert werden. Hierdurch kann eine einen Korrekturfaktor berücksichtigende Voreinstellung für die selbsttätige Belichtungssteuerung erzielt werden. Wird weiterhin die Marke 100 des Einstelhings 99 beispielsweise auf einen Wert des Bereichs 101 c der Skala 101 eingestellt, so liegt der Stift 96 nicht mehr an einem Punkt des Abschnitts 98 a, sondern an einem Punkt des Abschnitts 98 c der Steuerkurv 98 an. Der Abschnitt 98 c läßt dabei eine Schwenkung des Anschlaghebels 90 unter der Wirkung seiner Stellfeder 97 um einen solchen Betrag zu, daß bei einer möglichen späteren Drehung des Steuerrings 92 die Anschlagverzahnung 89 nicht mehr in Berührung mit dem Gegenanschlag 88 kommen kann. Die übertragungsgetriebekette zur Abtastanordnung ist daher für die Einstellung der Belichtungszeit und der Blende unwirksam. Durch die Drehung des Einstellrings 99 derart, daß seine Marke 100 einem Wert des Skalenbereichs 101 c gegenübersteht, ist weiterhin der Mitnehmerstift 105 gegen den Ansatz 78 geführt worden und hat dabei den Lagerring 70 in Richtung des Pfeils g mitgenommen. Hierdurch wird die Blende eingestellt. Gleichzeitig gelangt der Stift 103 in den erweiterten Abschnitt 102 a der Ballsteuerausnehmung. Wird nunmehr eine Aufnahme ausgelöst, so kann der Ballsteuerhebel 104 schwenken und dadurch den Verschluß so lange in der Oifenstellung halten, bis der nicht dargestellte Auslösehebel wieder freigegeben wird.
  • Der Abschnitt 98 b der Steuerkurve 98 ist ebenfalls so ausgebildet, daß bei Anlage des Steuerstiftes 96 an diesem Abschnitt der Anschlaghebel 90 eine Lage einnimmt, in der die Anschlagverzahnung 89 bei einer Drehung des Steuerrings 92 nicht mit dem Gegenanschlag 88 in Berührung gebracht werden kann. Durch diese Ausgestaltung läßt sich in einfacher Weise unter Verwendung des an sich vorgesehenen Anschlaghebels 90 eine Abschaltung der Belichtungs. steuervorrichtung für Aufnahmen mit Handeinstellung erzielen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. An Stelle eines Anschlaghebels könnte beispielsweise auch ein Anschlagschieber vorgesehen sein. Weiterhin kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in den Grenzen der Merkmale des Anspruchs 1 auch bei anderen als den gezeigten Verschlüssen und Blenden Anwendung finden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Fotografische Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungssteuervorrichtung, die eine Abtastvorrichtung für ein bewegliches Glied des Belichtungsmeßwerkes, eine an die Abtastvorrichtung angeschlossene, einen am Verschluß gelagerten Steuerring einstellende Übertragungsgetriebekette sowie eine Anschlagkupplung zwischen dem Steuerring und mindestens einem federnd in der Ausgangsstellung gehaltenen Stellring für Belichtungszeit und/oder Blende umfaßt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Stellring (2, 70) oder der Steuerring (20, 92) einen zur Änderung des Drehweges des Steuerringes bis zur Herstellung der Anschlagkupplung mit dem Stellring bewegbaren Anschlag (18, 22, 89, 90) trägt und der Anschlag mittels eines Einstellers (12, 99) zur Berücksichtigung eines Korrekturfaktors einstellbar ist.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (18, 22, 89, 90) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen einer Arm die Anschlagfläche (22, 89) bildet und dessen anderer Arm mit einer Steuerkurve (16, 98) des Einstellers (12, 99) zusammenwirkt.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (18, 22) mittels eines Summengetriebes (12, 54) in Abhängigkeit von zwei oder mehr die Belichtung beeinflussenden Faktoren einstellbar ist.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteller aus zwei in unterschiedlichen Lagen zur Berücksichtigung mindestens eines weiteren, die Belichtung beeinflussenden Faktors gegeneinander verriegelbaren Ringen (12, 54) besteht, wobei der erste Ring (54) nach einer festen Skala (62) oder Marke und der zweite Ring (12) nach einer auf den ersten Ring aufgetragenen Skala oder Marke (51) einstellbar ist.
  5. 5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteller (99) gleichzeitig als Umschalter zur An- und Abschaltung der Belichtungssteuervorrichtung ausgebildet ist.
  6. 6. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteller (99) zusätzlich als Handeinsteller für Belichtungszeit- und/oder Blendenwerte ausgebildet ist.
  7. 7. Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (98) des Einstellers (99) neben dem zur Eingabe des Korrekturfaktors dienenden Abschnitt (98 a) noch mindestens einen weiteren, einem Handeinstellbereich zugeordneten Abschnitt (98 b, 98 e) aufweist, mit dem der Anschlag (89, 90) in einer zur Herstellung einer Anschlagkupplung mit dem Stellring (70) ungeeigneten Lage gehalten ist. B. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteller (98) im Handeinstellbereich wirksame Mitnehmer (105) zur Mitnahme mindestens eines Stellringes (70, 71) für die Belichtungszeit und/oder Blende trägt.
DEA48393A 1965-02-13 1965-02-13 Fotografische Kamera mit einer selbsttaetigen Belichtungssteuervorrichtung Pending DE1296508B (de)

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GB5672/66A GB1103626A (en) 1965-02-13 1966-02-09 Photographic camera with an automatic exposure value setting means

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DEA48393A DE1296508B (de) 1965-02-13 1965-02-13 Fotografische Kamera mit einer selbsttaetigen Belichtungssteuervorrichtung

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