DE1291928B - Waehleinrichtung fuer Musikautomaten - Google Patents
Waehleinrichtung fuer MusikautomatenInfo
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Description
I 291 928
1 2
Die Erfindung betrifft eine Wähleinrichtung für weist, der mit dem Geber 32 durch ein ein einfaches
Musikautomaten, um einen Tonträger aus einer An- Dreileiterkabel 35 elektrisch verbunden ist. F i g. 2
zahl von gruppenweise zusammengefaßten Tonträgern zeigt die wahlweise betätigbare Steuervorrichtung im
mittels Schrittschaltwerken auszuwählen. Ein wesent- Wandgehäuse 31 mit einer Tragplatte oder einem
liches Problem bei der Fernschaltung von Musik- 5 Tragrahmen (nicht dargestellt), der aus einem Stück
automaten liegt darin, daß bei möglichst einfacher mit einer nach vorn gerichteten Fußplatte 37 besteht
Übertragung eine absolut betriebssichere Betätigung und der einen Deckel 38 aufweist, der in diesem Rahder
Wähleinrichtung auch bei sehr großer Anzahl der men verschiebbar gelagert ist. Der Deckel 38 enthält
wählbaren Tonträger, wie Schallplatten, bei möglichst ein in der Mitte gelegenes und nach vorn vorsteheneinfacher
Konstruktion sichergestellt ist. io des gebogenes Fenster 39, durch das hindurch Be-
Es sind derartige Wähleinrichtungen bekannt, bei zeichnungen 41 leicht gesehen werden können, und
denen den gruppenweise angeordneten Tonträgern enthält ferner zwei parallele Reihen Öffnungen, die
jeweils ein Kontakt von zwei Kontaktgruppen ent- wahlweise betätigbare Wähltasten 42 aufnehmen, von
sprechend der Lage innerhalb der Gruppe und ein denen je zehn Tasten in jeder Reihe angeordnet sind,
weiterer Kontakt einer zweiten Kontaktgruppe ent- 15 Die Tasten sind also jeder Kante zugeordnet und sind
sprechend der Gruppe, in der der Tonträger enthalten mit je einer Bezeichnung 41 sichtbar ausgerichtet,
ist, zugeordnet ist. Die Auswahl erfolgt bei diesen Jede Wähltaste 42 betätigt beim Drücken einen
bekannten Anordnungen durch getrennte Betätigung Doppelschalter (nicht dargestellt) bekannter Ausfühder
Kontakte beider Kontaktgruppen, so daß eine rung. Das Wandgehäuse 31 enthält auch den übrelativ
große Anzahl von Übertragungswegen vom 20 liehen Münzeneinwurfschlitz 45 und eine Lampe 46.
Wählorgan zum Impulsaufnehmer und eine ent- Jede Bezeichnung 41 liegt in senkrechter Richtung
sprechend große Anzahl von Wählschaltungen vorge- zwei benachbarten Wähltasten 42 gegenüber und trägt
sehen sein müssen. Das Bestreben, die Anzahl der zwei Sätze Kennziffern, von denen jeder Satz in
Impulswege durch entsprechende elektrische Schal- waagerechter Richtung mit einer der Wähltasten 42
tungen und entsprechende Verschlüsselung zu ver- 25 ausgerichtet ist. Beim Steuern eines Musikautomaten
meiden, hat eine komplizierte Schaltanordnung und erleichtert diese Anordnung wesentlich den Plattendamit
eine insbesondere bei den an den üblichen Auf- wechsel, da die Kennziffer für die auf beiden Seiten
stellorten von Musikautomaten schwierigen klima- jeder Platte vorhandenen Einzelstücke in eine einzige
tischen Verhältnissen große Störungsanfälligkeit zur Bezeichnungsmarke eingeschrieben werden können.
Folge. 30 Links liegende und rechts liegende ortsfeste Blattsei-
Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Auf- ten sind auf der Tragplatte gelagert, wobei eine Seite
gäbe, mit einfachster Schaltungsanordnung und sehr bzw. beide Seiten mehrere lotrecht auf Abstand
robuster betriebssicherer Konstruktion mit dem Min- stehende Bezeichnungen 41 tragen, die mit den eindestmaß
an Schaltverbindungen zwischen den Wähl- zelnen Wähltasten 42 ausgerichtet sind.
Organen und den Schrittschaltwerken arbeitende 35 Ein Programmhalter weist mehrere unklappbare
Wähleinrichtung zu schaffen. Blattseiten auf, die gemeinsam oder einzeln unab-
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Gruppe hängig voneinander in die links liegende Stellung oder
von durch eine erste Impulsreihe synchron betätig- die rechts liegende Stellung gewendet werden können,
baren Schrittschaltern mit Kontaktarmen, je einer für in der sie übereinander bzw. über der linken Hälfte
jede Gruppe von Tonträgern, deren jeder eine der 40 oder der rechten Hälfte des Untergestelles liegen.
Anzahl der Tonträger in der Gruppe entsprechende Jede Vorderfläche und jede Hinterfläche dieser umAnzahl
von Kontakten aufweist, und durch einen schlagbaren oder umdrehbaren Seiten trägt Bezeichzweiten,
durch eine zweite Impulsreihe betätigbaren nungen 41, so daß die Seiten auf diese Weise ein
Schrittschalter mit Kontaktarm, dessen Kontakte Buch aus sich gegenüberliegenden Seiten bilden. Der
wahlweise jeweils mit einem der Schrittschalter aus 45 Programmhalter gibt wahlweise eine beliebige Gruppe
der Gruppe in Reihe schaltbar sind. der Bezeichnungen 41 zur Ansicht frei.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung ist also Als Teil des Programmhalters ist auch eine Ein-
nur ein Impulsweg erforderlich, wobei die erste Im- richtung vorhanden, die die drehbaren Blätter
pulsreihe alle den einzelnen Tonträgern in jeder federnd nachgiebig in der einen oder in der anderen
Gruppe zugeordneten Schrittschalter synchron ent- 50 Linksstellung oder Rechtsstellung hält, so daß jede
sprechend der gewählten Ordnungszahl des Ton- Möglichkeit eines Irrtums, welche Auswahl das
trägers in der Gruppe weiterschaltet, während eine Drücken einer bestimmten Wähltaste 42 ergibt, ausüber
den gleichen Impulsweg abgegebene zweite Im- geschlossen ist. Der Deckel 38 hat vorzugsweise eine
pulsreihe die ausgewählte Gruppe an dem zweiten waagerechte Ausnehmung 82, die die das Blatt be-Schrittschalter
in den Steuerstromkreis einschaltet. 55 tätigenden Finger 78 aufnimmt und den Zugang zu
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der diesen Fingern ermöglicht.
Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher er- Steuervorrichtungen sind vorhanden, die von den
läutert. In den Zeichnungen zeigt drehbaren Blattseiten selbsttätig betätigt werden, um
F i g. 1 ein Blockschema eines Musikautomaten Gruppenauswahlen oder eine selbsttätige Auswahl
mit Fernbedienung, 60 derjenigen Gruppe der Steuervorrichtungen zu be-
F i g. 2 schematisch eine Draufsicht auf die Aus- wirken, die von der jeweils sichtbaren Gruppe der
wähleinheit und Bezeichnungen 41 gekennzeichnet wird.
F i g. 3 ein Schaltschema der erfindungsgemäßen Die Wählergruppe, die aktiv gemacht worden ist,
Wähleinrichtung. oder die Gruppe der Bezeichnungen 41, die von dem
In Fig. 1 ist ein Musikautomat mit Fernsteuerung 65 Benutzer ausgewählt oder sichtbar gemacht worden
dargestellt, für die im Wandgehäuse 31 ein Geber 32 ist, und zwar durch Umschlagen der drehbaren Seivorgesehen
ist. Über den Geber 32 ist ein Platten- ten, bestimmt den Charakter der zweiten Impulsspieler
33 betätigbar, der einen Empfänger 34 auf- reihe. Der Charakter der ersten Impulsreihe hängt in
jedem Falle allein davon ab, welche Wähltaste 42 ge- 173 und 174 und einen Arbeitskontakt 175 auf. Diedrückt
worden ist, so daß die erste Impulsreihe ser Arbeitskontakt 175 liegt in Reihe mit dem Ruheimmer
die gleiche ist beim Drücken einer bestimmten kontakt 169 des Zeitverzögerungsrelais 166 zwischen
Wähltaste, ohne Rücksicht darauf, welche Gruppe der Zuführleitung 138 der Wechselstromquelle (unten
von Bezeichnungen 41 dem Blick frei liegt. Die jewei- 5 links in F i g. 3) und einem Rückstellrelais 176 sowie
lige dem Blick freigegebene Gruppe von Bezeich- dem Kontaktarm 177 eines Gruppenschrittschalters.
nungen 41 bestimmt den Charakter der zweiten Im- Der letztere berührt für gewöhnlich den Kontakt
pulsreihe automatisch auf Grund der jeweiligen Stel- Nr. 0 einer Schrittschalterkontaktscheibe 178, die
lung der Seiten. In der ersten Stellung werden nach mehrere numerierte Kontakte enthält, ist ferner
der ersten Impulsreihe keine Impulse übertragen. io schrittweise in Gegenzeigerrichtung bei Erregen der
Wird eine andere Gurppe von Bezeichnungen 41 ge- Spule 159 beweglich und wird bei Erregen der Auswählt,
dann besteht die zweite Impulsreihe aus einem lösespule 161 in Zeigerrichtung in die in F i g. 3 dareinzigen
Impuls. Wird eine dritte Gruppe Bezeich- gestellte Nullstellung zurückgeführt. Die Kontakte
nungen gewählt, dann besteht die zweite Impulsreihe Nr. 0, Nr. 1, Nr. 2 bis 5 auf der Kontaktscheibe 178
aus zwei Impulsen. Zwischen der ersten Impulsreihe 15 sind mit den Leitungen 179, 181 und 182 verbunden,
und der zweiten Impulsreihe muß ein gleichbleiben- die ihrerseits jeweils mit den Kontaktarmen 183, 184
des Intervall aufrechterhalten werden, um die Im- und 185 eines mehrarmigen Schrittschalters in Verpulse
im Empfänger 34 richtig auszuwerten. Das bindung stehen, die in Gegenzeigerrichtung durch
Intervall zwischen dem letzten Impuls der ersten Im- Erregen der Ziflernwertschaltspule 158 beweglich
pulsreihe und dem ersten Impuls der zweiten Impuls- 20 sind, um sich nacheinander an die Kontakte 186 diereihe
muß, wenn ein solches Intervall vorhanden ist, ses Schalters anzulegen. Diese Kontakte 186 sind in
stets gleich sein. Das Intervall beträgt in der bevor- gleicher Weise wie die Bezeichnungen 41 numeriert
zugten Ausführung etwa Vs Sekunde. Andererseits und sind über Leiter 187 mit den getrennten Konbeträgt
das Intervall zwischen den Impulsen der takten 188 der Fassungen G und R verbunden. Einer
ersten Impulsreihe etwa V25 Sekunde. Dieses gleiche 25 dieser Kontakte 188 jeder Fassung ist über eine Lei-Intervall
wird auch zwischen den Impulsen der zwei- tung 189 mit der gemeinsamen Erdleitung 141 verten
Impulsreihe aufrechterhalten. bunden, während ein anderer Kontakt 188 mit der
Der Empfänger 34, dessen Schaltbild in F i g. 3 Netzleitung 138 in Verbindung steht. Geeignete Leidargestellt
ist, zählt die in den beiden Impulsreihen tungen mit Steckern, die in die Fassungen G und R
von der Impulsleitung 139 zugeführten und in der 30 eingesetzt werden, verbinden so die Kontakte 186 mit
vorstehend beschriebenen Weise geregelten Impulse, den Wählerspulen des Plattenspielers 33. Die Konum
zwischen den beiden Impulsreihen zu unter- taktarme 183, 184 und 185 werden in Zeigerrichtung
scheiden, das zu erregende richtige elektrische EIe- in ihre Ausgangsstellung (F i g. 3) bei Erregung des
ment auszuwählen und dadurch den gewünschten Rückstellrelais 176 in bekannter Weise zurückge-WählVorgang
im Plattenspieler 33 zu bewirken und 35 führt. Das Rückstellrelais 176 enthält auch einen
nach Beendigung der Auswahl oder des Arbeitszyklus Ruhekontakt 191, der bei Erregung des Relais öffnet,
wieder in die Ausgangsstellung zurückzukehren. Wie Der Arbeitskontakt 162 (F i g. 3 links oben) liegt
bereits erwähnt, sind die drei Leitungen 138, 139 in Reihe mit dem Ruhekontakt des Umschalters 172
und 141 mit dem Empfängerstromkreis (F i g. 3, und der Spule des Zeitverzögerungsrelais 164 zwiuntere
linke Ecke) mittels des Dreileiterkabels 35 40 sehen der den Gleichstrom zuführenden Leitung 157
(F i g. 1) verbunden. Die Spule eines Anschaltrelais und der gemeinsamen Erdleitung 141. Die Spule des
154, die einen Teil einer auf Impulse ansprechenden Zeitverzögerungsrelais 164 und die Spule des Zeit-Einrichtung
bildet, ist, von der Netzleitung 138 aus- verzögerungsrelais 166 sowie die Spule des Ubertragehend,
mit der Impulsleitung 139 in Reihe mit einer gungsrelais 171 sind mit Nebenschlußwiderständen
Sicherung, einem Widerstand und einem Gleich- 45 verbunden. Die Arbeitskontakte 172 und 165 sind
richter verbunden, so daß ein Arbeiten bei jedem mit einem Leiter 192 verbunden, der auch mit der
Impuls der Fernsteuerung erfolgt. Zwischen gegen- einen Klemme der Spule des Zeitverzögerungsrelais
überliegenden Klemmen des Anschaltrelais 154 und 166 verbunden ist, deren andere Klemme mit der
der Erdleitung 141 sind Kondensatoren eingeschaltet, gemeinsamen Erdleitung 141 in Verbindung steht,
wie in der unteren linken Ecke der F i g. 3 gezeigt. 50 Der Ruhekontakt 165 liegt in Reihe mit der Zuführ-In
dem oberen Abschnitt dieses Schaltbildes ist ein leitung 157 und mit der einen Klemme des Arbeits-Transformator
155 dargestellt, der mit einer üblichen kontaktes 167. Die andere Klemme des Arbeitskon-Netzleitung
verbunden ist, und ein Vollweggleich- taktes 167 ist über einen Leiter 193 mit der einen
richter 156 ist mit den Auslaßklemmen des Trans- Klemme der Auslösespule 161 des Schrittschalters
formators, der Erdleitung 141 und der Zuführleitung 55 verbunden, deren andere Klemme geerdet ist. Der
157 verbunden, so daß dadurch ein Gleichstrom von Leiter 193 ist außerdem mit dem Arbeitskontakt des
24 V Spannung erzeugt wird, der die beiden Zeitver- Umschalters 173 und dem Ruhekontakt 191 des
zögerungsrelais 164, 166, eine Ziffernwertschaltspule Rückstellrelais 176 verbunden. Dieser letztere Kon-158,
ein Übertragungsrelais 171, eine Schrittschalt- takt ist mit der einen Klemme der Spule des Überspüle
159 für einen Schrittschalter und eine Auslöse- 60 tragungsrelais 171 verbunden, deren andere Klemme
spule 161 für einen Schrittschalter betätigt. mit der gemeinsamen Erdleitung 141 in Verbindung
Außer der bereits beschriebenen Spule des An- steht. Der Arm des Umschalters 173 ist mit der Zuschaltrelais
154 enthält dieses Relais zwei Arbeits- führleitung 157 verbunden, und der Ruhekontakt des
kontakte 162 und 163. Das erste Zeitverzögerungs- Umschalters 173 ist mit dem Arbeitskontakt 162 des
relais 164 weist einen Umschalter 165 auf, während 65 Zeitverzögerungsrelais 166 verbunden. Das letztere
das Zeitverzögerungsrelais 166 einen Arbeitskontakt liegt in Reihe mit einem Arbeitskontakt 194, einem
167 und zwei Ruhekontakte 168 und 169 besitzt. Das Ruhekontakt 195 und der Ziffernschaltspule 158 des
Übertragungsrelais 171 weist drei Umschalter 172, Schrittschalters an der gemeinsamen Erdleitung 141.
5 6
Die ZiSernwertschaltspule 158 ist auch über einen vor dem oben beschriebenen Schließen des Arbeits-Leiter
196 mit dem Ruhekontakt des Umschalters 174 kontaktesl75 zur Folge hat, so daß das Rückstelldes
Übertragungsrelais 171 verbunden. Der Arm des relais 176 dadurch nicht erregt wird. Dieses Arbeiten
Umschalters 174 liegt in Reihe mit dem Arbeitskon- des Übertragungsrelais stellt selbsttätig den Emptaktl63,
der, wie in Fig. 3 oben rechts ersichtlich, 5 fänger auf Betätigung durch die folgende zweite Imparallel
mit einem Widerstand und Kondensator pulsreihe ein, wenn irgendwelche Impulse auftreten
liegt. Der Arbeitskontakt des Umschalters 174 liegt sollten. Ferner ist der elektrische Aufbau der Einzelin
Reihe mit der Schrittschaltspule 159 an der Erd- teile so getroffen, daß jeder Impuls der zweiten Imleitung
141. pulsreihe durch den Arbeitskontakt 162 und den Um-
Der Empfänger 34 {Fig. 3) arbeitet in folgender io schalter 172 zeitweilig die Spule des Zeitverzöge-Weise:
Am Ende jedes Arbeitszyklus des Gebers 32 rungsrelais 166 so weit wieder erregt, daß das Relais
nehmen die verschiedenen Teile des Empfängers 34 bis zur Beendigung der zweiten Impulsreihe gehalten
ihre in F i g. 3 dargestellten Normalstellungen ein. wird. In der Zwischenzeit erregt jeder Impuls der
Beim ersten Impuls der ersten Impulsreihe wird das zweiten Impulsreihe infolge des auftretenden so-Anschaltrelais
154 erregt und schließt kurzzeitig die 15 fortigen plötzlichen Schließens des Arbeitskontaktes
Arbeitskontakte 162 und 163. Das Schließen des 163 über den Umschalter 174 die Spule 159 des
Arbeitskontaktes 162 erregt die Spule des Zeitver- Schrittschalters, um den Kontaktarm 177 des Grupzögerungsrelais
164 und betätigt den Umschalter 165 penschrittschalters in Gegenzeigerrichtung an den
des Zeitvrezögerungsrelais 164, so daß der Arbeits- der nächsthöheren Ziffer entsprechenden Kontakt auf
kontakt des Umschalters 165 geschlossen wird. Hier- 20 der Schrittschalterkontaktscheibe 178 anzulegen. Die
durch wird die Spule des Zeitverzögerungsrelais 166 vorhergehende Rückkehr des Umschalters 165 des
erregt, so daß der Arbeitskontakt 167 geschlossen Zeitverzögerungsrelais 164 in seine in F i g. 3 darge-
und die Ruhekontakte 168 und 169 geöffnet werden. stellte Stellung, während der Arbeitskontakt 167 des
Die beiden Zeitverzögerungsrelais werden daher von Zeitverzögerungsrelais 166 geschlossen war, und die
dem ersten Impuls betätigt. Das Zeitverzögerungs- 25 unmittelbar darauffolgende Betätigung des Umschalrelais
164 ist so ausgeführt, daß es in dieser betätigten ters 173 hat die Auslösespule 161 des Schrittschalters
Lage während des Zeitraumes zwischen aufeinander- erregt. Solange diese Auslösespule 161 erregt wird,
folgenden Impulsen der ersten Impulsreihe, die un- bleiben die Kontaktarme 177, 183, 184 und 185 in
gefahr V25 Sekunde Zeitdauer haben, gehalten wird. den Stellungen, in die sie infolge der Erregung der
Bei jedem Impuls der ersten Impulsreihe wird der 30 Spulen 158 und 159 bewegt worden sind. Der Kon-Arbeitskontakt
163 kurzzeitig geschlossen, um die taktarm 177 bleibt natürlich in seiner in F i g. 3 dar-Spule
158 des Ziffernwertschrittschalters zu erregen. gestellten Ausgangsstellung, wenn keine zweite Im-Bei
jeder Erregung der Spule 158 werden die Kon- pulsreihe folgt. Dieser Kontaktarm 177 wird an den
taktarme 183, 184 und 185 um einen Schritt in der Ziffer »1« entsprechenden Kontakt 178 angelegt,
Gegenzeigerrichtung weitergeschaltet. War die Wähl- 35 wenn in der zweiten Impulsreihe nur ein Impuls vortaste
42 mit der Ziffer»!« diejenige Taste, die ge- handen ist. Bringt die zweite Impulsreihe zwei Imdrückt
worden war, um diese Impulse einzuleiten, so pulse, dann wird der Kontaktarm 177 an den der
werden die Kontaktarme 183, 184 und 185 dadurch Ziffer »2« entsprechenden Kontakt 178 angelegt,
in Eingriff mit den den Ziffern »1«, »21« und »41« Ohne Rücksicht auf die besondere Art der zweiten
entsprechenden Wählerspulenkontakten 186 gebracht, 40 Impulsreihe wird das Zeitverzögerungsrelais 166 vor
so daß die entstehende erste Impulsreihe aus drei Im- der Beendigung des Arbeitszyklus der Fernsteuerung
pulsen besteht. freigegeben. Die daraufhin erfolgende Rückkehr des
Nachdem der Empfänger 34 in dieser Weise bei Ruhekontaktes 169 des Zeitverzögerungsrelais 166 in
der ersten Impulsreihe gearbeitet hat, wird infolge seine normale geschlossene Stellung bei noch verdes
längeren Zeitzwischenraums zwischen den Im- 45 riegeltem und geschlossenem Arbeitskontakt 175 des
pulsreihen die Spule des Zeitverzögerungsrelais 164 Übertragungsrelais stellt einen Arbeitsstromkreis von
abgeschaltet. Dieser Zeitzwischenraum zwischen der der Netzleitung 138 über den Kontakt 177 und einen
ersten Impulsreihe und der zweiten Impulsreihe be- der drei Leiter 179, 181 oder 182 und den Leiter
trägt, wie erwähnt, Vs Sekunde, die so groß ist, daß 187 her, um den gewünschten ausgewählten Madas
Zeitverzögerungsrelais 164 abfällt. So schinenvorgang zu erzielen, beispielsweise die Er-
Hierdurch wird der Umschalter 165 in seine in regung einer Wählerspule des selbsttätigen Platten-Fig.
3 dargestellte Lage zurückgeführt. An diesem spielers 33 entsprechend der ausgewählten Bezeich-Zeitpunkt
hält die Spule des Zeitverzögerungsrelais nung41. Im gleichen Zeitpunkt wird das Rückstell-166
noch infolge ihrer Erregung durch den Um- relais 176 erregt, um den Schalter 191 zu öffnen,
schalter 165, bis der letztere in seine in Fig. 3 dar- 55 Hierdurch wird der Stromkreis zum Übertragungsgestellte
Stellung zurückgeführt wird, so daß der relais 171 unterbrochen.
Arbeitskontakt 167 des Zeitverzögerungsrelais 166 Wie erwähnt, werden durch die Erregung der Aus-
noch geschlossen ist, wodurch das Übertragungs- lösespule 161 die Kontaktarme 177,183,184 und 185
relais 171 erregt wird. Die sofortige Folge der Er- in jeder der ihnen gegebenen Stellungen verriegelt,
regung des Relais 171 ist die Betätigung seiner züge- Bo Nach dem Öffnen des Rückstellrelaisschalters 191
hörenden Umschalter 172. 173, 174 und des Arbeits- hält das Übertragungsrelais 171 seine Umschalter 172,
kontaktes 175. Diese Bewegung des Umschalters 173 173, 174 und den Arbeitskontakt 175 kurzzeitig, ehe
(aus seiner Stellung nach Fig. 3) hält das Übertra- die Freigabe erfolgt, damit die Schalter in ihre in
gungsrelais 171 erregt. Die Ausführung dieser ver- Fig. 3 dargestellten Stellungen zurückkehren. Wähschiedenen
Teile ist jedoch so getroffen, daß die Frei- 65 rend dieses kurzen Zeitraumes wird der Rückführgabe
des Zeitverzögerungsrelais 166 infolge der Frei- relaisschalter 191 von dem Arbeitskontakt 175, der
gäbe des Zeitverzögerungsrelais 164 ein Öffnen des den Stromkreis für das Rückstellrelais 176 hält, offen-Ruhekontaktes
169 des Zeitverzögerungsrelais 166 gehalten, und der Umschalter 173 sichert eine weiter
fortgesetzte Erregung der Auslösespule 161. Sobald der Haltezeitraum des Übertragungsrelais 171 beendet
ist, kehren die verschiedenen Schalter in ihre in F i g. 3 dargestellten Ausgangsstellungen zurück.
Dies hat ein Entregen der Auslösespule 161 zur Folge, wodurch die Kontaktarme 177, 183, 184 und
185 in ihre Ausgangsstellungen (F i g. 3) zurückkehren. Auch das Rückkehrrelais 176 wird entregt,
so daß der Rückkehrrelaisschalter 191 geschlossen wird. Alle diese Teile werden daher in ihre in F i g. 3
dargestellten Normalstellungen zurückgeführt, um den Arbeitszyklus des Empfängers zu beenden, währenddessen
die Wähleinrichtung durch die vorhergehende Betätigung der Blattseitenteile gesteuert
wurde, um die gewünschte Gruppe von Bezeichnungen 41 auszuwählen, und ferner durch die Betätigung
der zugehörenden Wähltaste 42 gesteuert wurde, die der innerhalb der ausgewählten Gruppe befindlichen
Bezeichnung zugehörte.
30
Claims (3)
1. Wähleinrichtung für Musikautomaten, um einen Tonträger aus einer Anzahl von gruppenweise
zusammengefaßten Tonträgern mittels »s Schrittschaltwerken auszuwählen, gekennzeichnetdurch
eine Gruppe von durch eine erste Impulsreihe synchron betätigbaren Schrittschaltern
mit Kontaktarmen (183, 184, 185), je einer für jede Gruppe von Tonträgern, deren
jeder eine der Anzahl der Tonträger in der Gruppe entsprechende Anzahl von Kontakten
aufweist, und durch einen zweiten, durch eine zweite Impulsreihe betätigbaren Schrittschalter
mit Kontaktarm (177), dessen Kontakte wahlweise jeweils mit einem der Schrittschalter aus
der Gruppe in Reihe schaltbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rückstellrelais (176), das mit Zeitverzögerung
in bezug auf die zweite Impulsreihe betätigt wird, um den Empfänger (34) auf Ausgangsstellung
zurückzustellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine von einem Anschaltrelais (154) gesteuerte
Kombination von zwei Zeitverzögerungsrelais (164, 166) und durch ein von den Zeitverzögerungsrelais
gesteuertes Übertragungsrelais (171) mit Umschaltern (172,173,174) und einem
Arbeitskontakt (175), die die Kontaktarme (183, 184, 185) beim Einschalten des Anschaltrelais
(154) weiterschalten und unter Steuerung durch die Kombination der Zeitverzögerungsrelais (164,
166) den Kontaktarm (177) des Gruppenschrittschalters weiterschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909514/1219
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