DE1291914B - Vergleichsphotometer - Google Patents
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft ein Vergleichsphotometer als In diesem Zusammenhang ist es bekannt, daß ein
Belichtungsmeßgerät für photographische Zwecke derartiges, mit Mittelung der Helligkeit über das Genach
dem Hauptpatent 1 260 179, bei dem die Hellig- sichtsfeld arbeitendes Belichtungsmeßgerät dann zukeiten
zweier Lichtquellen in einem gemeinsamen Ge- treffende Belichtungen ergibt, wenn das wesentliche
sichtsfeld verglichen werden, das zwei fest vorgege- 5 Aufnahmeobjekt gleichförmig beleuchtet und der
bene Strukturmuster in gegenseitiger Verflechtung übrige Teil des Aufnahmegesichtsfeldes, insbesondere
aufweist, deren jedes jeweils gesondert vom Licht der Aufnahmehintergrund, ungefähr gleich hell wie
einer der beiden Lichtquellen beleuchtet wird und die das Ausnahmeobjekt ist; hingegen kommt es zu Fehlüberlagert
ein zusammengesetztes Muster definieren, belichtungen, wenn die Helligkeit, d. h. die Beleuchdessen
jeweilige Konfiguration in Abhängigkeit von io rung des wesentlichen Aufnahmeobjekts, stärker
den Helligkeiten der beiden Lichtquellen veränder- von der vom Photometer gemessenen mittleren
Hch ist, und wobei Vorrichtungen zur Änderung der Szenenhelligkeit abweicht, d. h. wenn größere Berelativen
Helligkeiten der beiden Lichtquellen vor- reiche des Aufnahmegesichtsfeldes, beispielsweise der
gesehen sind und jedes der beiden Muster eine solche Hintergrund, in der Helligkeit stark von der Hellig-Struktur
besitzt, daß bei einem vorgegebenen Ver- 15 keit des wesentlichen Aufnahmeobjekts unterschieden
hältnis der Helligkeiten der beiden Lichtquellen (Ab- sind. Falls beispielsweise der Hintergrund einen ergleich)
in Überlagerung ein deutlich erkennbares heblichen Teil des Photometergesichtsfeldes ausmacht
Symbol auf einem gleichmäßig hellen Hintergrund und wesentlich heller als das interessierende Aufauftritt,
während bei Abweichung von dem vorgege- nahmeobjekt ist (Rücklicht bzw. Gegenlicht), so führt
benen Verhältnis infolge einer verwirrenden Über- ao die Kameraeinstellung nach der von dem Photometer
lagerungsstruktur das Symbol nicht erkennbar ist. gemessenen mittleren Szenenhelligkeit in bekannter
Durch diese Ausbildung des Vergleichsphotometers Weise zu einer Unterbelichtung des wesentlichen Aufgemäß dem Hauptpatent wird erreicht, daß als An- nahmegegenstands. Umgekehrt führt ein wesentlich
zeige für das Erreichen eines vorgegebenen Verhält- dunklerer Hintergrund bei Einstellung der Kameranisse
der beiden zu vergleichenden Helligkeiten, d. h. 25 belichtung auf die von dem Photometer gemessene
für den Abgleich, ein für den Benutzer erkennbares mittlere Szenenhelligkeit zu Überbelichtung, bei
Symbol sinnfällig in Erscheinung tritt, daß sich so- welcher der wesentliche Aufnahmegegenstand ausgemit
das Erreichen des Photometerabgleichs für den waschen erscheint.
Benutzer durch einen positiv hervortretenden Effekt Auf Grund dieser Zusammenhänge ist es bekannt,
in Gestalt des erkennbar werdenden Symbols aus- 30 daß, allgemein gesehen, ein Aufnahmeobjekt, das
zeichnet. Dies stellt einen wesentlichen Vorteil gegen- dem Betrachter dunkel gegen einen hellen Hinterüber
den bekannten Vergleichsphotometern dar, bei grand erscheint, dann richtig belichtet wird, wenn die
welchen letztlich stets auf das Verschwinden bzw. auf Belichtung (zur Aufhellung des wesentlichen Aufmöglichst geringe Erkennbarkeit einer durch die nahmeobjekts) um etwa eine halbe Stufe gegenüber
unterschiedlichen Helligkeiten gegebenen Überlage- 35 dem Wert erhöht wird, der auf der integrierten mittrungsstruktur
abgestellt wird. leren Szenenhelligkeit beruht, und daß entsprechend
Als Belichtungsmeßgerät für photographische ein Aufnahmeobjekt, das dem Betrachter hell gegen
Zwecke läßt sich ein derartiges Vergleichsphotometer einen dunklen Hintergrand erscheint, dann richtig
in der Weise verwenden, daß man von der zu photo- belichtet wird, wenn die Belichtung (zur Abdunkgraphierenden
Szene (als der einen Vergleichslicht- 40 lung des wesentlichen Aufnahmeobjekts) um etwa
quelle) kommendes Licht bis zum photometrischen eine halbe Stufe gegenüber dem auf der mittleren
Abgleich mit einer Standardlichtquelle (als der Szenenhelligkeit beruhenden Belichtungswert verrinanderen
Vergleichslichtquelle) bekannter, gleichblei- gert wird.
bender Intensität schwächt; diese Schwächung des In diesem Zusammenhang ist es bei einem mit
von der photographischen Szene kommenden Lichts 45 Zeigeranzeige arbeitenden Belichtungsgerät auch bekann
mittels einer verstellbaren Photometeröffnung reits bekannt, den richtigen Gebrauch des Belicherfolgen,
wobei beim direkten Einbau eines der- tungsmessers im Hinblick auf die vorstehend erwähnartigen
Belichtungsmeßgerätes in die Kamera die ten Fehlbelichtungserscheinungen durch entsprechend
Verstellung der Photometeröffnung mit einer Beiich- gestaltete Korrekturmarken zu erleichtern, wobei
tungswertsteuerang der Kamera, beispielsweise mit 50 diese Korrekturmarken den Benutzer zwar nicht der
der Blendensteuerung einer mit fester Verschlußzeit Notwendigkeit entheben, das Erfordernis einer Korarbeitenden
Kamera, direkt oder über Übertragungs- rektur zu beurteilen, ihm jedoch beim Vorliegen eines
glieder gekuppelt sein kann. Korrekturbedürfnisses sinnfällig einen Hinweis ver-
Bei derartigen Belichtungsmeßgeräten für photo- mitteln, in welcher Richtung und in welchem Ausmaß
graphische Zwecke, sei es als selbständige Beiich- 55 zu korrigieren ist.
tungsmesser oder eingebaut in die Kamera, ist es üb- Entsprechend liegt der vorliegenden Erfindung als
lieh, das von der zu photographierenden Szene korn- Aufgabe zugrunde, ein Vergleichsphotometer gemäß
mende Licht durch die (gegebenenfalls in der er- dem Hauptpatent bei Verwendung als Belichtungswähnten
Weise einstellbar veränderliche) Photometer- meßgerät für photographische Zwecke so auszuöffnung
auf einen Diffusor fallen zu lassen, welcher 60 bilden, daß dem Benutzer — sobald er das Erforderseinerseits
als relativ gleichförmige helle Sekundär- nis einer Belichtungskorrektur infolge einer stark un-Flächenlichtquelle
für das Photometer wirkt. Der einheitlichen Beleuchtung von Aufnahmeobjekt und
Diffusor bewirkt eine Mittelung über die unter- Hintergrund erkennt — eine sinnfällige Anleitung für
schiedlichen Helligkeitsbeiträge der einzelnen Be- die Richtung, in welcher die Einstellkorrektur vorzureiche
des Photometergesichtsfeldes, derart, daß die 65 nehmen ist, sowie über den Betrag der Einstellkorrekrelativ
gleichförmige Helligkeit des Diffusors von der tür vermittelt wird.
durchschnittlichen Helligkeit der im Gesichtsfeld der Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung bei
Photometeröffnung liegenden Szene abhängt. einem Vergleichsphotometer nach dem Hauptpatent
3 4
vorgesehen, daß in der Überlagerungsebene mehrere Uberdeckung mit den fest vorgegebenen, kontrast-Anzeigesymbole
in Ausrichtung auf eine ent- armen drei Indexsymbolen ein lichtdurchlässiger Träsprechende
Anzahl von Zonen des zusammengesetzten ger vorgesehen ist, welcher mit einem eine Vielzahl
Musters vorgesehen sind und daß diese den einzelnen durchlässiger Zwischenräume aufweisenden Muster
Indexsymbolen zugeordneten Zonen des zusammen- 5 aus einem lichtreflektierenden Material versehen ist
gesetzten Musters von der einen der beiden zu ver- und von der dem Betrachter abgewandten Seite her
gleichenden Lichtquellen verschieden stark beleuch- mit Licht von der einen Lichtquelle durchleuchtet
tet sind. und von der Betrachterseite her mit Licht von der
Durch diese Ausbildung gemäß der Erfindung wird anderen Lichtquelle beleuchtet ist.
bei entsprechender Abstufung der Beleuchtung der io Die abgestufte Beleuchtung der einzelnen Zonen den einzelnen Indexsymbolen zugeordneten Zonen des zusammengesetzten Musters kann auf versehiedes zusammengesetzten Musters mit dem Licht der dene Weise verwirklicht werden; nach einer zweckeinen Lichtquelle gewährleistet, daß die einzelnen mäßigen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß Indexsymbole für jeweils voneinander verschiedene zur Erzeugung der unterschiedlichen Beleuchtung der Werte des Verhältnisses der beiden zu vergleichenden 15 den Indexsymbolen zugeordneten Zonen des reflek-Helligkeiten für den Benutzer deutlich erkennbar tierenden Musters als Vergleichslichtquelle eine werden, während sie für alle jeweils von diesen vor- Punktlichtquelle in seitlicher Anordnung bezüglich gegebenen ausgezeichneten Zuständen abweichenden des reflektierenden Musters vorgesehen ist. Nach Werte des Verhältnisses der Helligkeiten durch die einer abgewandelten Ausführungsform kann vorgedann in der betreffenden Zone hervortretende verwir- 20 sehen sein, daß zur unterschiedlichen Beleuchtung rende Überlagerungsstruktur nicht erkennbar sind. der den einzelnen Indexsymbolen zugeordneten Zweckmäßig ist die Anordnung dabei so getroffen, Zonen des reflektierenden Musters eine den gedaß die Beleuchtung der den verschiedenen Anzeige- wünschten Zonen entsprechende Schwärzungsstruksymbolen zugeordneten Zonen mit dem Licht der tür vorgesehen ist, durch welche hindurch das reflekeinen Lichtquelle so abgestuft ist, daß von den drei 25 tierende Muster mit dem Licht der einen Lichtquelle in der Überlagerungsebene vorgesehenen Anzeige- beleuchtet wird.
bei entsprechender Abstufung der Beleuchtung der io Die abgestufte Beleuchtung der einzelnen Zonen den einzelnen Indexsymbolen zugeordneten Zonen des zusammengesetzten Musters kann auf versehiedes zusammengesetzten Musters mit dem Licht der dene Weise verwirklicht werden; nach einer zweckeinen Lichtquelle gewährleistet, daß die einzelnen mäßigen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß Indexsymbole für jeweils voneinander verschiedene zur Erzeugung der unterschiedlichen Beleuchtung der Werte des Verhältnisses der beiden zu vergleichenden 15 den Indexsymbolen zugeordneten Zonen des reflek-Helligkeiten für den Benutzer deutlich erkennbar tierenden Musters als Vergleichslichtquelle eine werden, während sie für alle jeweils von diesen vor- Punktlichtquelle in seitlicher Anordnung bezüglich gegebenen ausgezeichneten Zuständen abweichenden des reflektierenden Musters vorgesehen ist. Nach Werte des Verhältnisses der Helligkeiten durch die einer abgewandelten Ausführungsform kann vorgedann in der betreffenden Zone hervortretende verwir- 20 sehen sein, daß zur unterschiedlichen Beleuchtung rende Überlagerungsstruktur nicht erkennbar sind. der den einzelnen Indexsymbolen zugeordneten Zweckmäßig ist die Anordnung dabei so getroffen, Zonen des reflektierenden Musters eine den gedaß die Beleuchtung der den verschiedenen Anzeige- wünschten Zonen entsprechende Schwärzungsstruksymbolen zugeordneten Zonen mit dem Licht der tür vorgesehen ist, durch welche hindurch das reflekeinen Lichtquelle so abgestuft ist, daß von den drei 25 tierende Muster mit dem Licht der einen Lichtquelle in der Überlagerungsebene vorgesehenen Anzeige- beleuchtet wird.
Symbolen das eine ausschließlich im Zustand des Besonders vorteilhaft ist die Verwendung eines
Photometerabgleichs und die beiden anderen jeweils erfindungsgemäßen Vergleichsphotometers im eingeausschließlich
für in entgegengesetzter Richtung vom bauten Zustand in einer photographischen Kamera
Abgleichzustand um vorgegebene, vorzugsweise 30 zur Belichtungswertsteuerung. Besonders vorteilhaft
gleiche, einer halben Stufe der photographischen Be- ist die Verwendung in einer Kamera mit fester Verlichtungsskala
entsprechende Beträge abweichende Schlußgeschwindigkeit, bei welcher der Belichtungs-Werte
des Verhältnisses der zu vergleichenden HeI- wert durch eine einstellbare Blende gesteuert wird;
ligkeiten in Erscheinung treten. hierbei kann vorgesehen sein, daß ein und dieselbe
Die Benutzung und die Wirkungsweise des Ver- 35 Blende sowohl die Belichtungsöffnung des Kameragleichsphotometers
gemäß der Erfindung als photo- Objektivs als auch die Photometeröffnung begrenzt,
graphisches Belichtungsmeßgerät verläuft in der derart, daß bei einer Verstellung der Blende sich
Weise: Vorauszusetzen ist, daß dem Benutzer be- beide Öffnungen gleichzeitig und im gleichen Verkannt
ist, daß er bei starker Abweichung der Hellig- hältnis vergrößern bzw. verkleinern,
keit des wesentlichen Aufnahmeobjekts vom übrigen 40 Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der ErGesichtsfeld, insbesondere vom Hintergrund, Korrek- findung an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieturen vorzunehmen hat, und zwar daß er bei relativ ser zeigt
keit des wesentlichen Aufnahmeobjekts vom übrigen 40 Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der ErGesichtsfeld, insbesondere vom Hintergrund, Korrek- findung an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieturen vorzunehmen hat, und zwar daß er bei relativ ser zeigt
dunklem Aufnahmeobjekt vor hellem Hintergrund Fig. 1 ein Blockschema einer Kamera mit einem
»aufhellen«, bei relativ hellem Aufnahmeobjekt vor Vergleichsphotometer gemäß einer Ausführungsform
dunklem Hintergrund hingegen »abdunkeln« muß, 45 der Erfindung als Belichtungsmeßgerät,
während bei im wesentlichen gleichmäßiger Beleuch- F i g. 2 eine perspektivische schematische Ansicht
tung des Aufnahmeobjekts und des Hintergrunds eines Vergleichsphotometers gemäß einer Ausfüh-
keine Korrektur erforderlich ist. Von dieser Voraus- rungsform der Erfindung zur Belichtungswertsteue-
setzung ausgehend hat der Benutzer sodann nach rung einer Kamera,
entsprechender Beurteilung der Aufnahmeszene die 50 Fig. 3(ä), (b) und (c) Darstellungen dessen,
Einstellung so vorzunehmen, daß im Photometer was der Benutzer bei den drei verschiedenen mög-
eines von den drei Indexsymbolen klar erkennbar ist, liehen Beleuchtungsbedingungen der Aufnahmeszene
welche den obenerwähnten Möglichkeiten entspre- erblickt,
chen; d. h., er hat auf einen der drei möglichen Fälle Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer wei-
einzustellen: keine Gefahr von Fehlbelichtung (»Ja«), 55 tere Ausführungsform eines Photometers gemäß der
Gefahr von Überbelichtung (»Abdunkeln«) bzw. Ge- Erfindung,
fahr von Unterbelichtung (»Aufhellen«). In F i g. 1 weist das als Ganzes mit 10 bezeichnete
Durch die Ausbildung des Photometers gemäß der System eine Blendenvorrichtung 11 mit einer Belich-
Erfindung wird somit gewährleistet, daß die Korrek- tungsöffnung, die mit einem Verschluß 12 konstanter
tür der Belichtungswerteinstellung in der richtigen 60 Geschwindigkeit ausgerichtet ist, sowie mit einer
Richtung und im richtigen Ausmaß erfolgt. Photometeröffnung, welche mit einem Vergleichs-
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfin- photometer 13 ausgerichtet ist, auf, derart, daß das
dung, welche von der Ausbildung des Vergleichs- von der auf dem Film 15 zu photographierenden
photometers nach Anspruch 3 des Hauptpatents aus- Szene 14 ausgehende Licht sowohl in den Verschluß
geht, bei welchem das zusammengesetzte Muster als 65 als auch in das Photometer gelangt. Der Beobachter
Hintergrund für ein gesondert fest vorgegebenes bei 16 sieht von der Aufnahmeszene kommendes
Indexsymbol in der Überlagerungsebene dient, kann Licht und von der Standard- bzw. Bezugslampe 17
vorgesehen sein, daß in der Überlagerungsebene in kommendes Licht in einem gemeinsamen Blickfeld
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und betätigt eine Blendensteuerung 18, was zur Folge Oberfläche 48 des Trägers 46 ist mit einem durchhat,
daß die Belichtungs- und die Photometeröffnung sichtige Zwischenräume aufweisenden Muster 49 aus
gleichzeitig und um den gleichen Betrag vergrößert einem lichtreflektierenden Material versehen, das sich
oder verkleinert werden, bis das den jeweiligen Licht- „ ^ über die gesamte Oberfläche 48 erstreckt. Die Gestalt
bedingungen der Szene zugeordnete Indexsymbol ein- 5 bzw. Konfiguration des Musters ist im einzelnen ohne
deutig wahrnehmbar wird. Hierbei ergibt sich eine Bedeutung, wesentlich ist, daß es, außer unter den
solche Fläche der Belichtungsörlnung, die zusammen noch im einzelnen zu beschreibenden Bedingungen,
mit dem auf eine feste Verschlußzeit eingestellten die Wahrnehmbarkeit von auf dem durchsichtigen
Verschluß die richtige Belichtung der Aufnahmeszene Träger 47 in einer geringen Schwärzungstönung wiegewährleistet.
Ist diese Einstellung erreicht, so be- ίο dergegebenen Indexsymbolen unterbindet. Der Trätätigt
der Benutzer 16 den Verschlußhebel 19, wo- ger 47 ist übereinanderliegend mit dem Träger 46
durch der Verschluß ausgelöst und der Film 15 be- zwischen diesem und dem Okular 45 angeordnet. Der
lichtet wird. durch die Einblicköffnung 45 blickende Betrachter
Fig. 2 zeigt in perspektivischer schematischer Dar- sieht daher in einem gemeinsamen Blickfeld die auf
stellung den Aufbau eines als Belichtungsmeßgerät in 15 dem Träger 47 angeordneten Anzeigesymbole in
eine Kamera eingebauten Vergleichsphotometers ge- Überlagerung mit dem Muster 49 auf dem Träger 46.
maß einer Ausführungsform der Erfindung. Die ein- Die Anzeigesymbole und das Muster erscheinen
zelnen Teile des Photometers sind entlang der von gegen einen einheitlich beleuchteten Hintergrund^
der Aufnahmeszene 14 zum Okular 45 des Photo- welcher durch das von dem Diffusor 42 auf die Zwi-
meters führenden optischen Photometerachse B-B an- 20 schenräume des Musters auffallende Licht gebildet
geordnet, die in der Kamera beispielsweise oberhalb wird. An einer Stelle längs einer von der Mitte des
der bei A-A angedeuteten optischen Achse des Ab- Trägers 47 schräg gegen dessen Ebene verlaufenden
bildungsteils der Kamera liegen kann. Die Photo- Geraden ist eine Standard- bzw. Bezugslampe 17 an-
meteröffnung 26, welche das Gesichtsfeld des Ver- geordnet, die in Reihe mit einer Batterie und einem
gleichsphotometers begrenzt, wird durch eine bei- 25 Schalter liegt, derart, daß die Lampe bei geschlosse-
spielsweise zweiflügelige Blendenanordnung 11 defi- nem Schalter wenigstens das Muster 49 beleuchtet,
niert, weiche gleichzeitig die Blendenöffnung 25 im Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Abbüdungsstrahlengang A-A der Kamera definiert. Erfindung enthält der Träger 47 die Worte »Abdun-
Die Blendenanordnung 11 ist über eine Nockensteue- kein«, »Ja« und »Aufhellen« in vertikaler Anordnung
rung mittels des Ernstellorgans 18 von Hand einstell- 30 übereinander mit dem Wort »Ja« in der Mitte. Jedes
bar, an welchem somit der Photometerabgleich (und dieser drei verschiedenen und räumlich getrennten
in Verbindung damit die Belichtungssteuerung der Indexsymbole kann so mit einem der drei möglichen
Kamera) vorgenommen wird. Fälle der Lichtverhältnisse, wie sie für den durch-
Das Vergleichsphotometer 13 weist eine Front- schnittlichen Photographen zu gewärtigen sind, in
Gesichtsfeldlinse 40, eine Sammellinse 41, einen in 35 Beziehung gesetzt werden. Das Symbol »Ja« kann
seiner Beleuchtung mittels der Blende 11 steuerbaren dem Fall einer Szene zugeordnet werden, in welcher
Diffusor 42, einen Träger 43, eine Standardlampe 17 das Aufnahmeobjekt gleichmäßig beleuchtet und
und ein Okular bzw. eine Einblicköffnung 45 auf. Das etwa ebenso hell wie der Hintergrund ist, derart, daß
Gesichtsfeld des Photometers wird durch die Linse unter diesen Umständen der Photograph weiß, daß
40 bestimmt, die vorzugsweise in Form eines durch- 40 der Verschluß zur Aufnahme betätigt werden kann,
sichtigen Trägers ausgebildet ist, auf dessen einer wenn das Symbol »Ja« in der Einblicköffnung 45
Oberfläche sich mehrere gekreuzte Zylinderlinsen be- wahrnehmbar ist. Das Symbol »Abdunkeln« kann
finden. Die Linse 40 ist räumlich benachbart dem dem Fall eines hell beleuchteten Aufnahmeobjekts
Objektiv 27 angeordnet und so gewählt, daß ihr Ge- vor einem dunklen Hintergrund zugeordnet werden
sichtsfeld im wesentlichen das gleiche wie das Ge- 45 (denn in diesem Fall muß das Objekt abgedunkelt
sichtsfeld des Kameraobjektivs ist. In der Darstellung werden, um zu vermeiden, daß es ausgewaschen ervon
Fig. 2 sind die Linse 41, der Diffusor 42 und scheint, wie es der Fall wäre, wenn die durchschnittder
Träger 43 in axialer Ausrichtung mit der Öffnung liehe oder mittlere Helligkeit der Gesamtaufnahme-26
und der Linse 40 angeordnet dargestellt; jedoch szene zur Steuerung der Blendenöffnung zugrunde gekann
gegebenenfalls zusätzlicher freier Raum für den 50 legt würde). Der Benutzer ist dahin zu instruieren,
(in Fig. 2 nicht dargestellten) Film 15 geschaffen daß er unter diesen Umständen den Verschluß erst
werden, indem das durch die Linse 40 einfallende auslösen darf, nachdem das Symbol »Abdunkeln«
und durch die Öffnung 26 hindurchtretende Licht wahrnehmbar geworden ist. Schließlich kann das
mittels Spiegeln oder anderweitigen optischen Mitteln Symbol »Aufhellen« einem Objekt mit Rücklicht
von der Achse A-A weggeführt wird, derart, daß das 55 bzw. Gegenlicht zugeordnet werden (da in diesem
Okular 45 räumlich neben der (nicht dargestellten) Fall das Objekt aufgehellt werden muß, um eine
Einblicköffnung des Kamerasuchers angeordnet wer- Unterbelichtung zu vermeiden, wie sie sich ergibt,
den kann, mit welchem der Benutzer den Bildaus- wenn die durchschnittliche oder mittlere Helligkeit
schnitt für die zu photographierende Szene festlegt. der Gesamtaufnahmeszene zur Steuerung der Blen-
Das durch die Photometeröffnung 26 eintretende 60 denöffnung zugrunde gelegt würde). Der Kamerabe-Licht
fällt auf den Diffusor 42; dieser kann beispiels- nutzer ist dabei dahingehend zu instruieren, daß er
weise als durchsichtiger Träger ausgebildet sein, auf unter diesen zuletzt genannten Verhältnissen den
dessen einer Oberfläche gekreuzte Linsenelemente Verschluß erst auslösen darf, nachdem das Symbol
(Linsenraster) vorgesehen sind, deren Periode vor- »Aufhellen« wahrnehmbar geworden ist.
zugsweise einen Wert in der Größenordnung von 65 Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß es für eine etwa 0,025 mm besitzt. Die als Ganzes mit 43 be- Szene mit einer bestimmten durchschnittlichen oder zeichnete Trägervorriehtung weist zwei übereinander- mittleren Helligkeit drei mögliche Werte der Photoliegende durchsichtige Träger 46 und 47 auf. Die meteröffnungsfläche und damit der Blendenöffnung
zugsweise einen Wert in der Größenordnung von 65 Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß es für eine etwa 0,025 mm besitzt. Die als Ganzes mit 43 be- Szene mit einer bestimmten durchschnittlichen oder zeichnete Trägervorriehtung weist zwei übereinander- mittleren Helligkeit drei mögliche Werte der Photoliegende durchsichtige Träger 46 und 47 auf. Die meteröffnungsfläche und damit der Blendenöffnung
25 für die Kamera gibt. Vorzugsweise ist die Nomi- vor einem gleichförmig beleuchteten Hintergrund,
nalöffnung richtig für den Fall einer einheitlich be- wenn die nominelle Photometeröffnung etwas verleuchteten
Szene, während die beiden anderen Öff- kleinert wird. In diesem Fall würde die Musterung in
nungswerte sich von dem Nominalöffnungswert um den Bereichen R0 und Ry hell gegen einen dunklen
den gleichen Betrag, nämlich um eine halbe Beiich- 5 Hintergrund erscheinen und so die beiden anderen
tungswertstufe, in entgegengesetzter Richtung unter- Indexsymbole verwischen, wie in F i g. 3 (c) dargescheiden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung erhält stellt.
man diese Wirkungsweise, da der Benutzer 16 das Die ungleichförmige Beleuchtung der drei Bereiche
Indexsymbol »Abdunkeln« in Überlagerung auf dem des Musters läßt sich auch in der Weise erzielen, daß
Bereich Rq des Musters 49, das Symbol »Ja« in Über- io man ein neutrales Schwärzungs- bzw. Graufilter mit
lagerung auf dem Bereich Ry des Musters und das diskreten, den einzelnen Bereichen zugeordneten
Symbol »Aufhellen« in Überlagerung auf dem Be- Streifen und eine als Punktquelle wirkende Lichtreich RL des Musters sieht; dabei werden diese ein- quelle verwendet, die einen im wesentlichen gleichzelnen
Bereiche von der Standardlampe 17 verschie- bleibenden Abstand von der Oberfläche 48 des das
den stark beleuchtet, da diese Lampe als eine Punkt- 15 Muster 49 tragenden Trägers 46 besitzt. Eine derlichtquelle
wirkt, welche von den einzelnen Bereichen artige Ausführungsform ist in F ig. 4 dargestellt und
verschiedene Abstände besitzt. Das Muster 49 ist, wie als Ganzes mit 43' bezeichnet. Bei dieser Ausfühbereits
erwähnt, reflektierend, und man erkennt, daß, rungsform sind die Träger 46 und 47 etwas gegen die
bezogen auf die Helligkeit des Musters, im Bereich optische Achse geneigt, derart, daß die Lampe 44 das
RY, wie sie dem Betrachter 16 erscheint, das Muster ao Muster 49 gleichförmig beleuchtet. Das Muster ist
im Bereich R0 demgegenüber heller und im Bereich daher in jedem der Bereiche gleichförmig hell. Je-
RL demgegenüber dunkler ist. Damit das dem Bereich doch ist zwischen dem Träger 46 und dem Diffusor
Ry zugeordnete Muster verschwindet, d. h. mit ande- 42', der aus zwei lichtdurchlässigen Folien aus
ren Worten, daß das Muster in diesem Bereich dem Linsenrasterfilm in solcher gegenseitiger Orientierung,
Betrachter ebenso hell wie die Zwischenräume zwi- as daß die Linsenraster sich rechtwinklig kreuzen, besehen der Musterung in diesem Bereich erscheint, steht, eine neutrale Schwärzungs- bzw. Graufolie 50
muß der Knopf 18 so weit verdreht werden, bis die vorgesehen; diese weist drei bandförmige Schwär-Photometeröffnung
26 eine Fläche besitzt, welche in zungsbereiche auf, welche jeweils die Bereiche R0,
einer vorgegebenen Beziehung zu der durchschnitt- Ry bzw. RL überdecken. Die Schwärzung von dem
liehen oder mittleren Helligkeit der aufzunehmenden 30 Bereich R0 kann beispielsweise Null, die Schwärzung
Szene steht. Dies ist die sogenannte nominelle Öff- vor RY etwa 0,3 und die Schwärzung vor RL etwa
nungsfläche und würde für eine einheitlich ausge- 0,476 betragen, was eine Änderung um ± V2 Belichleuchtete
Szene stimmen. Der Betrachter 16 würde tungswertstufe gegenüber dem Nominalwert ergäbe,
dabei das Indexsymbol »Ja« vor einem einheitlich be- bei welchem das Symbol »Ja« eindeutig wahrnehmleuchteten
Hintergrund sehen. Oberhalb und unter- 35 bar ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Hinterhalb
des Bereichs Ry würde der Betrachter 16 par- grund der drei Bereiche des Musters (der jeweils
allele Streifen des Musters 49 erblicken, welche die durch die Zwischenräume der Musterung definiert ist)
beiden anderen Indexsymbole verwischen, wie in ungleichförmig beleuchtet, die Wirkungsweise ist je-F
i g. 3 (a) dargestellt. Da die Lampe 17 in dem Be- doch im wesentlichen dieselbe, wie oben beschrieben,
reich R0 dem Muster näher steht als in dem Bereich 40 So ist das Symbol »Ja« nur dann eindeutig wahr-
Ry, ist in dem erstgenannten Bereich R0 das Muster nehmbar, wenn der Hintergrund in dem Bereich By
heller als der Hintergrund, welcher durch das von ebenso hell wie das Muster in diesem Bereich ist; die
dem Diffusor 42 kommende und durch die Zwischen- anderen Symbole sind nicht eindeutig wahrnehmbar,
räume des Musters in dem Bereich R0 hindurchtre- da der Hintergrund in dem Bereich R0 heller als das
tende Licht gebildet wird. Der Betrachter sieht daher 45 Muster in diesem Bereich und entsprechend der
die Musterung hell gegen einen dunklen Hintergrund, Hintergrund in dem Bereich RL dunkler als das
und das Indexsymbol »Abdunkeln« ist zwar sichtbar, Muster in diesem Bereich ist, usw.
aber nicht eindeutig wahrnehmbar. Entsprechend er- Es sei darauf hingewiesen, daß bei den beschriebescheint die Musterung im Bereich RL dunkel gegen nen Einrichtungen die Nominalhelligkeit des Diffueinen hellen Hintergrund, da die Lampe 17 von dem 50 sors 42 (d. h. diejenige Helligkeit, bei welcher das Bereich RL weiter entfernt ist als von dem Bereich Symbol »Ja« eindeutig wahrnehmbar ist) mittels der Ry, und das Indexsymbol »Aufhellen« ist daher nicht Blende stets auf den gleichen Wert eingestellt wird, wahrnehmbar. unabhängig von der durchschnittlichen oder mittleren
aber nicht eindeutig wahrnehmbar. Entsprechend er- Es sei darauf hingewiesen, daß bei den beschriebescheint die Musterung im Bereich RL dunkel gegen nen Einrichtungen die Nominalhelligkeit des Diffueinen hellen Hintergrund, da die Lampe 17 von dem 50 sors 42 (d. h. diejenige Helligkeit, bei welcher das Bereich RL weiter entfernt ist als von dem Bereich Symbol »Ja« eindeutig wahrnehmbar ist) mittels der Ry, und das Indexsymbol »Aufhellen« ist daher nicht Blende stets auf den gleichen Wert eingestellt wird, wahrnehmbar. unabhängig von der durchschnittlichen oder mittleren
Damit die dem Bereich R0 zugeordnete Musterung Szenenhelligkeit (innerhalb des Bereichs, für welchen
verschwindet und das Symbol »Abdunkeln« gegen 55 die Apparatur ausgelegt ist). Mit anderen Worten:
einen gleichförmig beleuchteten Hintergrund er- Für eine hell beleuchtete Außenaufnahme mit einem
scheint, muß die »nominelle« Photometeröffnung Belichtungswert von beispielsweise 20 hatte die
etwas vergrößert werden, bis die Helligkeit des Diffu- Photometeröffnung 26 ihre kleinste Öffnung, damit
sors 42 sich so weit erhöht hat, daß das von dem der Diffusor 42 die gleiche Helligkeit besitzt wie im
Diffusor durch die Zwischenräume der Musterung in 60 Fall einer Szene, deren Belichtungswert vielleicht 10
dem Bereich R0 hindurchtretende Licht gleich hell beträgt, wo die Öffnung 26 ihre größte Fläche hätte,
wie das von der Musterung in diesem Bereich reflek- Die Nominalhelligkeit des Diffusors ist so durch die
tierte Licht ist. In diesem Fall würde die Musterung größte Photometeröffnung festgelegt, und nach dieser
in den Bereichen RL und RY dunkel gegen einen hei- Bedingung bestimmt sich auch der durch die Lampe
len Hintergrund erscheinen und so die beiden ande- 65 44 fließende Strom.
ren Indexsymbole verwischen, wie in F i g. 3 (b) ge- Die Verwendung eines Kreuzlinienrasters für den
zeigt. Diffusor 42 (und 42') an Stelle eines herkömmlichen
Entsprechend erscheint das Symbol »Aufhellen« Mattglasscheibendiffusors ist darin begründet und
909 514/1505
deshalb für die Zwfecke der Erfindung vorzuziehen,
daß der Linsenrasterdiffusor das einfallende Licht innerhalb eines kleineren Raumwinkels streut als der
Mattscheibendiffusor. Dies ist deswegen bedeutsam, weil die Größe der Photometeröffnung 26 innerhalb
weiter Grenzen veränderlich ist (d. h. bis zu zehn Belichtungswertstufen oder einem Flächenverhältnis von
4096); das bedeutet, daß bei dem einen Extrem der Szenenhelligkeit (größte Helligkeit, für weiche die
Vorrichtung ausgelegt ist) nur ein kleiner Bereich in der Mitte des Düfusors beleuchtet wird, während bei
einer Helligkeit am anderen Extrem (geringste Helligkeit, für welche die Vorrichtung ausgelegt ist) eine
wesentlich größere Fläche des Diffusors beleuchtet ist. Würde das auf den Diffusor einfallende Licht
innerhalb eines großen Raumwinkels gestreut, so würde nur ein geringer Teil des bei geringer Szenenhelligkeit
auf den Diffusor auffallenden Lichtes den Beobachter bei 16 erreichen. Dies hätte zur Folge,
daß der Hintergrund, gegen welchen das Muster 49 ao betrachtet wird, weniger hell ist als im Fall einer linearen
Beziehung zwischen der Fläche der Photometeröffnung und der Diffüsorhelligkeit. Und umgekehrt:
Würde das auf den Diffusor einfallende Licht nur innerhalb eines kleinen Winkels gestreut, so wäre der as
Diffusor bei Bedingungen großer Szenenhelligkeit nicht gleichförmig ausgeleuchtet. Ein Kompromiß ist
daher unumgänglich, und als bester Kompromiß erscheint die Verwendung des beschriebenen Kreuzlinsenrasterdiffusors.
Claims (9)
1. Vergleichsphotometer als Belichtungsmeßgerät für photographische Zwecke nach dem Hauptpatent
1260179, bei dem die Helligkeiten zweier Lichtquellen in einem gemeinsamen Gesichtsfeld
verglichen werden, das zwei fest vorgegebene Strukturmuster in gegenseitiger Verflechtung aufweist,
deren jedes jeweils gesondert vom Licht einer der beiden Lichtquellen beleuchtet wird und
die überlagert ein zusammengesetztes Muster definieren, dessen jeweilige Konfiguration in Abhängigkeit
von den Helligkeiten der beiden Lichtquellen veränderlich ist, und wobei die Vorrichtungen
zur Änderung der relativen Helligkeiten der beiden Lichtquellen vorgesehen sind und jedes
der beiden Muster eine solche Struktur besitzt, daß bei einem vorgegebenen Verhältnis der HeI-ligkeiten
der beiden Lichtquellen (Abgleich) in Überlagerung ein deutlich erkennbares Symbol
auf einem gleichmäßig hellen Hintergrund auftritt, während bei Abweichung von dem vorgegebenen
Verhältnis infolge einer verwirrenden Überlagerungsstruktur das Symbol nicht erkennbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Überlagerungsebene (43, 47, Fig. 2; 43', 47,
(Fig. 4) mehrere Anzeigesymbole (beispielsweise die drei Anzeigesymbole »Abdunkeln«, »Ja«,
»Aufhellen«) in Ausrichtung auf eine entsprechende Anzahl von Zonen(RD, RY, RL, Fig.2
und 4) des zusammengesetzten Musters (49) vorgesehen sind und daß diese den einzelnen Indexsymbolen
zugeordneten Zonen (RD, RY, RL) des
zusammengesetzten Musters von der einen (17) der beiden zu vergleichenden Lichtquellen verschieden
stark beleuchtet sind.
2. Vergleichsphotometer nach Anspruch 1 in Ausbildung gemäß Anspruch 3 des Hauptpatents
1260179, bei welchem das zusammengesetzte Muster als Hintergrund für ein gesondert fest vorgegebenes
Indexsymbol in der Überlagerungsebene dient, dadurch gekennzeichnet, daß in der Überlagerungsebene(43, Fig.2; 43', Fig.4) in
Überdeckung mit den fest vorgegebenen, kontrastarmen drei Indexsymbolen ein lichtdurchlässiger
Träger (46) vorgesehen ist, welcher mit einem eine Vielzahl durchlässiger Zwischenräume
aufweisenden Muster (49) aus einem lichtreflektierenden Material versehen ist und von der dem
Betrachter (16) abgewandten Seite her mit Licht von der einen Lichtquelle(14, 42, Fig.2; 42',
Fig.4) durchleuchtet und von der Betrachterseite her mit Licht von der anderen Lichtquelle
(17) beleuchtet ist.
3. Vergleichsphotometer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexsymbole
(»Abdunkeln«, »Ja«, »Aufhellen«) in Form einer geringen Schwärzungstönung einer gesonderten
lichtdurchlässigen, dünnen Folie (47) ausgebildet ist, welche an der mit dem Muster (49) aus dem
lichtrefleklierenden Material versehenen Oberfläche des Trägers (46) anliegt.
4. Vergleichsphotometer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung
der unterschiedlichen Beleuchtung der den Indexsymbolen zugeordneten Zonen (RD, RY, RL)
des reflektierenden Musters (49) als Vergleichslichtquelle eine Punktlichtquelle (17), F i g. 2) in
seitlicher Anordnung bezüglich des reflektierenden Musters (49) vorgesehen ist.
5. Vergleichsphotometer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur unterschiedlichen
Beleuchtung der den einzelnen Indexsymbolen zugeordneten Zonen (RD, RY, RL)
des reflektierenden Musters ein den gewünschten Zonen entsprechendes Graufilter (50, F i g. 4) vorgesehen
ist, durch welches hindurch das reflektierende Muster (49) mit dem Licht der einen Lichtquelle
(42', F i g. 4) beleuchtet wird.
6. Vergleichsphotometer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Beleuchtung der den verschiedenen Anzeigesymbolen zugeordneten Zonen
(R0, RY, RL) mit dem Licht der einen Lichtquelle
so abgestuft ist, daß von den in der Überlagerungsebene (43) vorgesehenen Anzeigesymbolen
das eine (»Ja«) ausschließlich im Zustand des Photometerabgleichs und zwei weitere Anzeigesymbole
(»Abdunkeln« bzw. »Aufhellen«) jeweils bei einer Beleuchtung, die einer Abweichung vom
Abgleichzustand um einen halben Blendenwert entspricht, in Erscheinung treten.
7. Vergleichsphotometer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine der beiden Photometerlichtquellen durch einen als Flächenlichtquelle
wirkenden Diffusor (42, Fig.2; 42', Fig.4) gebildet wird, welcher seinerseits durch
eine verstellbare Blendenöffnung (11, 26) steuerbar mit Licht von der zu messenden photographischen
Szene (14) beleuchtet wird.
8. Vergleichsphotometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor (42, 42')
aus zwei lichtdurchlässigen, jeweils an ihrer einen
Oberfläche mit einer Vielzahl longitudinaler Linsenelemente versehenen, zueinander gekreuzten
Linsenrastern besteht.
9. Vergleichsphotometer nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die verstellbare Blendenöffnung (26) des Photometers mit einer verstellbaren
Blendenöffnung (25) einer Kamera zur Belichtungswertsteuerung dieser Kamera gekuppelt
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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US359116A US3323431A (en) | 1964-04-13 | 1964-04-13 | Comparison photometer |
US359115A US3323430A (en) | 1964-04-13 | 1964-04-13 | Nonuniformly illuminated comparison photometer |
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Legal Events
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