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DE1277799B - Verfahren zum Bleichen von ganz oder teilweise aus Polyacrylfasern bestehenden Textilerzeugnissen - Google Patents

Verfahren zum Bleichen von ganz oder teilweise aus Polyacrylfasern bestehenden Textilerzeugnissen

Info

Publication number
DE1277799B
DE1277799B DEC19309A DEC0019309A DE1277799B DE 1277799 B DE1277799 B DE 1277799B DE C19309 A DEC19309 A DE C19309A DE C0019309 A DEC0019309 A DE C0019309A DE 1277799 B DE1277799 B DE 1277799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
acid
steam
white
fibers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19309A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Eugene Bujadoux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crylor SA
Original Assignee
Crylor SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crylor SA filed Critical Crylor SA
Publication of DE1277799B publication Critical patent/DE1277799B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/70Material containing nitrile groups
    • D06P3/76Material containing nitrile groups using basic dyes
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/0024Dyeing and bleaching in one process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 42Z7VWS PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D061
Deutsche Kl.: 8 i - 2
P 12 77 799.0-43 (C 19309)
29.Juni 1959
19. September 1968
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von weißen Gegenständen aus PoIyacrylfasern.
. Man versteht unter Polyacrylfasern diejenigen Fasern, die aus Polymeren, Copolymeren oder Gemischen von Polymeren mit einem Gehalt von 85 bis 100% Acrylnitril im Molekül und von 15 bis 0% mindestens einer copolymerisierbaren Äthylenverbindung erhalten werden.
Es ist bereits bekannt, Polyacrylfasern mit Hilfe verschiedener Verbindungen, wie beispielsweise Salden der unterchlorigen Säure, chlorigen Säure oder Übermangansäure, sowie mittels Wasserstoffperoxyd einzeln oder in Mischungen untereinander oder mit anderen Verbindungen, insbesondere Säuren, sowie auch durch Behandlung mit solchen Verbindungen und anschließender Durchführung einer sauren Behandlung als zweiten Arbeitsgang zu bleichen.
So ist aus der britischen Patentschrift 605 771 bekannt, Polyacrylfasern in trockenem Zustand mit einer wäßrigen Lösung von unterchloriger Säure bei erhöhter Temperatur und unter Druck zu behandeln. Aus der belgischen Patentschrift 545 537 ist es weiterhin bekannt, Polyacrylfasern zu bleichen, indem sie zuerst mit einer Lösung einer starken Mineralsäure bei erhöhter Temperatur und dann mit einer Natriumchloritlösung, ebenfalls bei erhöhter Temperatur, behandelt werden. Diese beiden Verfahren eignen sich zwar zum Bleichen von Polyarcylfasern im Ausziehverfahren, jedoch wird der durch diese bekannten Verfahren erzielte Weißeffekt bei einer etwa erfolgenden nachträglichen Dampfbehandlung wieder zunichte gemacht.
Es wurde nun gefunden, daß man ganz oder teilweise aus Polycrylfasern bestehende Textilerzeugnisse mit einem sehr befriedigenden Weißgehalt erhalten kann, wenn man sie mit einer wäßrigen Lösung, die 3 oder bis zu 200 g/l eines Chlorats und 3 bis 300 g/l einer starken Säure oder eines sauren Salzes einer solchen Säure oder eines zur Hydrolyse befähigten Salzes einer solchen Säure enthält, imprägniert und einer Dampfbehandlung unterwirft.
Es ist im allgemeinen vorteilhaft, das imprägnierte Gewebe vor der Dampfbehandlung abzupressen und bei wenig erhöhter Temperatur zu trocknen.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, die Imprägnierung bei gewöhnlicher oder wenig erhöhter Temperatur und die Trocknung bei einer wenig erhöhten Temperatur, beispielsweise in der Größenordnung von 20 bis 60° C, vorzugsweise bei etwa 40° C, durchzuführen, doch kann gewünschtenfalls jede andere Temperatur angewandt werden. Die Dampf-Verfahren zum Bleichen von ganz oder teilweise aus Polyacrylfasern bestehenden
Textilerzeugnissen
Anmelder:
Fa. Crylor, Paris
Vertreter:
Dr. F. Zumstein, Dr. E. Assmann
und Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte,
8000 München 2, Bräuhausstr. 4
Als Erfinder benannt:
Raymond Eugene Bujadoux, Lyon (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 7. Juli 1958 (769 668)
behandlung kann bei jeder gewünschten Temperatur durchgeführt werden, doch ist es im allgemeinen vorzuziehen, sie bei einer Temperatur oberhalb 100° C und insbesondere bei einer Temperatur von mindestens 120° C vorzunehmen.
Als saure Verbindung werden vorzugsweise Verbindungen gewählt, die zu der Gruppe der starken Säuren gehören, wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, Sulfammsäure und Sulfonsäuren, den sauren Salzen dieser Säuren, wie beispielsweise Natriumbisulfat, und den zur Hydrolyse befähigten Derivaten dieser Säuren, wie beispielsweise Aluminiumsulfat und Äthylsulfat.
Als Salz der Chlorsäure kann jegliches in dem verwendeten Medium lösliche Salz verwendet werden. Als Beispiele seien die Chlorate der Alkalimetalle, Erdalkalimetalle, des Aluminiums, Cadmiums, Kobalts, Kupfers und Zinks genannt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zum Bleichen bzw. Aufhellen von rohen Gegenständen oder zur Beseitigung der bekannten Neigung von Gegenständen aus Polyacryltextilien, im Verlauf von Dampfbehandlungen zu vergilben, die häufig bei diesen Gegenständen, insbesondere im Verlauf der Sattdampf-Fixierung vor oder nach dem Färben oder Bedrucken, zur Anwendung gelangen. Die bis jetzt bekannten Verfahren sind in ihrer Anwendung sehr schwierig oder im Verlauf von Dampfbehandlungen
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unwirksam, insbesondere auf Grund der Entwick- Der gleiche Druck führt bei Aufbringen auf ein
lung schädigender Dämpfe. Wenn man sie vor der nicht zuvor imprägniertes Gewebe oder selbst wenn
Dampfbehandlung durchführt, bleibt der erzielte das Gewebe zuvor nach einem bis jetzt bekannten
Weißgehalt nicht erhalten. Verfahren gebleicht worden war zu einem Grund von
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird nun 5 unbefriedigendem Weißgehalt,
die Möglichkeit geschaffen, einen dauernden Bleichoder Weißeffekt zu erzielen. Dies ist dann besonders Beispiel 2
wichtig, wenn Gewebe auf weißem Grund bedruckt
werden sollen; in diesem Fall sind die erwähnten Ein weißes Gewebe aus einem Gemisch von Polybekannten Verfahren völlig ungeeignet. Das erfin- io esterfasern und Polyacrylfasern wird mit einer Lödungsgemäße Verfahren weist demnach entschei- sung imprägniert, die je Liter 10 g Natriumchlorat dende Vorteile auf. und 10 g Aluminiumsulfat enthält. Man preßt das
Die erfindungsgemäß verwendeten Mengen an Gewebe bis auf 70% seines Feuchtigkeitsgehalts ab
Chlorat und saurer Verbindung können in weiten und trocknet bei 20° C. Dann führt man eine Satt-
Grenzen schwanken. So können sie beispielsweise 15 dampf-Fixierung während einer halben Stunde bei
von 3 bis 20 g Chlorat je Liter und von 3 bis 40 g 125° C durch und spült mit kaltem Wasser,
der sauren Verbindung je Liter betragen, wenn es Das so erhaltene Gewebe ist ebenso weiß wie das
sich darum handelt, das Vergilben eines bereits ursprüngliche Gewebe trotz der Dampfbehandlung,
weißen Artikels bei der Dampfbehandlung zu verhin- was nicht der Fall ist, wenn man die Sattdampf-
dern. Die Mengen können jedoch auch sehr viel ao Fixierung ohne vorhergehende Imprägnierung durch-
größer sein und beispielsweise in der Größenordnung ■ führt.
von 100 bis 200g Chlorat je Liter und von 20 bis Beispiel 3
300 g der sauren Verbindung je Liter liegen, wenn es
sich darum handelt, einen rohen Gegenstand zu Ein Rohgewebe aus Polyacrylfasern wird mit einer
bleichen. Diese Mengenangaben dienen zur Erläute- 25 wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 150 g
rung und stellen keine Beschränkung dar. Außerdem Aluminiumchlorat und 50 ecm Schwefelsäure von
ist es leicht, unter Berücksichtigung des Grades der 660Be enthält. Man preßt das Gewebe bis auf 80%
durchgeführten Auspressung diejenigen Mengen zu seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei
ermitteln, die in jedem besonderen Fall die geeignet- 35° C. Dann führt man eine Dampfbehandlung bei
sten sind. 30 120° C 15 Minuten lang durch und spült das Gewebe
Falls man das Vergilben bei der Dampfbehandlung mit kaltem Wasser.
von bereits bedruckten Gegenständen verhindern Das so erhaltene Gewebe ist vollständig weiß,
will, kann es in gewissen Fällen, in welchen man besondere oxydationsempfindliche Farbstoffe verwen- Beispiel 4
det, von Vorteil sein, der Druckpaste eine reduzie- 35
rende oder eine die Säure kompensierende Verbin- Ein weißes Gewebe aus Polyacrylfasern wird mit
dung zuzusetzen, um zu verbhindern, daß die auf- einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 10 g
gedruckten Farben durch das Oxydationsvermögen Natriumchlorat und 5 g Sulfaminsäure enthält. Man
der Imprägnierungslösung verändert werden. preßt das Gewebe bis auf 80Vo seines Feuchtigkeits-
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Poly- 40 gehalts ab und trocknet bei 500C. Dann bedruckt
acrylfasern allein oder bei deren Gemischen mit allen man das Gewebe mit der gleichen Paste, wie sie im
anderen Textilien, insbesondere mit Fasern aus Poly- Beispiel 1 beschrieben ist, jedoch unter Verwendung
estern oder Cellulosetriacetat zur Anwendung gelan- des Farbstoffs Colour-Index 48 015, wobei man den
gen. Die Textilien, die der erfindungsgemäßen Be- Grund unbedruckt läßt. Dann behandelt man das
handlung unterworfen werden, können in Form von 45 Gewebe 30 Minuten bei 100° C mit Dampf und
Fasern, Fäden, Filmen, gewebten, gewirkten oder ge- spült.
strickten Stoffen sowie in Form fertiger Gegenstände Das so erhaltene Gewebe weist bedruckte rote
vorliegen. Teile auf, die sich von einem vollständig weiß ge-
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, bliebenen Grund scharf abheben, während der
ohne sie zu beschränken. so gleiche bei demselben Gewebe jedoch ohne vorhergehende Imprägnierung durchgeführte Druck zu
Beispiel 1 einem Gegenstand führt, der einen gelblichen Grund
aufweist.
Ein weißes Gewebe aus endlosen Einzelfäden aus Beispiel 5
Polyacrylnitril wird mit einer wäßrigen Lösung im- 55
prägniert, die 20 g Natriumchlorat je Liter und Ein Rohgewebe aus Polyacrylfasern wird mit einer
10 ecm Phosphorsäure von 53° Be je Liter enthält. wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 200 g
Das Gewebe wird bis auf 50% seines Feuchtigkeits- Natriumchlorat und 100 ecm Phosphorsäure von
gehalts abgepreßt und dann bei 4O0C getrocknet. 530Be enthält. Man preßt bis auf 50% seines
Dann bedruckt man das Gewebe mit einer Paste, die 60 Feuchtigkeitsgehalts ab, trocknet 1 Stunde bei 60° C,
je Kilogramm 20 g Farbstoff Colour-Index 42 535, führt dann 30 Minuten eine Dampfbehandlung bei
10 ecm Essigsäure und 200 g kristallisierten Gummi 120° C durch und spült.
und eine zur Herstellung von 1 kg Paste ausreichende Das so erhaltene Gewebe zeigt einen sehr guten
Menge Wasser enthält. Das bedruckte Gewebe wird Weißgehalt.
1At Stunde bei 130° C mit Dampf behandelt und dann 6g Beispielo
in kaltem Wasser gespült. Man erhält einen sehr
guten violetten Druck, der sich von einem vollständig Ein weißer Trikot aus Polyacrylfasern wird mit
weiß gebliebenen Grund abhebt. einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 10 g
Lithiumchlorat und 2 ecm Schwefelsäure von 66° Be enthält. Man preßt den Trikot bis auf 60% seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei 300C. Dann behandelt man mit Dampf bei 135° C und spült.
Der so erhaltene Trikot ist trotz der Dampfbehandlung vollständig weiß geblieben, während der gleiche, ohne vorhergehende Imprägnierung mit Dampf behandelte Trikot stark vergilbt.
IO
Beispiel 7
Ein stark gelbes Gewebe aus Polyacrylfasern wird mit einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 200 g Natriumchlorat, 100 ecm Schwefelsäure von 66° Βέ und 100 g Natriumsulfat enthält. Man preßt das Gewebe bis auf 60% seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet 1 Stunde bei 60° C. Dann behandelt man 5 Minuten mit Dampf bei 150° C und spült.
Das so erhaltene Gewebe besitzt einen sehr guten ao Weißgehalt.
Beispiel 8
Ein weißer Trikot aus Hochbausch-Polyacrylfasergespinstfäden wird mit einer wäßrigen Lösung im- »5 prägniert, die je Liter 5 g Natriumchlorat und 5 ecm Phosphorsäure von 53° Βέ enthält. Man preßt bis auf 70% seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei 3O0C. Man führt eine übliche Sattdampf-Fixierung bei 130° C durch und spült. Der Trikot bleibt vollständig weiß nach dieser Behandlung, während der gleiche, jedoch vorher nicht mit der obengenannten Lösung imprägnierte Trikot nach der Sattdampf-Fixierung gelb wird.
35 Beispiel 9
Ein weißes Gewebe aus Polyacrylfasern wird mit einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 20 g Kaliumchlorat und 20 g Aluminiumsulfat enthält. Man preßt bis auf 80% seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei 40° C. Dann bedruckt man mit der gleichen Paste, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, jedoch unter Verwendung des Farbstoffs Colour-Index 52 030. Anschließend behandelt man 45 Minuten bei 125° C mit Dampf und spült dann mit kaltem Wasser.
Das Gewebe weist einen sehr schönen blauen Druck auf einem Grund auf, der ebenso weiß geblieben ist wie vor dem Bedrucken. Ein Stück des gleichen Gewebes, das unter den gleichen Bedingungen, jedoch ohne vorhergehende Imprägnierungsbehandlung bedruckt wurde, weist dagegen nach der Dampfbehandlung einen gelblichen Grund auf.
Beispiel 10
Ein weißes Gewebe aus gemischten Gespinstfäden mit einem Gehalt von 70% Polyacrylfasern und 30% Cellulosetriacetatfasern wird mit einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 10 g Natriumchlorat und 5 ecm Phosphorsäure von 53° Be enthält.
Man preßt das Gewebe bis auf 50 % seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei 40° C. Dann wird das Gewebe 20 Minuten bei 135° C mit Dampf behandelt und anschließend mit Wasser gespült.
Das Gewebe weist einen ebenso hohen Weißgehalt wie zu Beginn auf, während das gleiche, jedoch zuvor nicht imprägnierte Gewebe bei der Dampfbehandlung ausgesprochen vergilbt.
Beispiel 11
Ein weißes Gewebe aus Polyacrylfasern wird mit einer wäßrigen Lösung imprägniert, die je Liter 20 g Kaliumchlorat und 20 ecm Phosphorsäure von 53° Be enthält. Man preßt das Gewebe bis auf 50% seines Feuchtigkeitsgehalts ab und trocknet bei 35° C. Dann wird das Gewebe mit der im Beispiel 1 beschriebenen Paste bedruckt, die jedoch den Farbstoff Colour-Index 48 015 enthält und der Natriumhyposulfit in einer Menge von 20 g je Kilogramm Paste zugesetzt ist. Das Gewebe wird dann 15 Minuten bei 130° C mit Dampf behandelt.
Das so erhaltene Gewebe zeigt einen sehr schönen roten Druck auf einem vollständig weiß gebliebenen Grund, während das gleiche, jedoch zuvor nicht imprägnierte Gewebe nach der Dampfbehandlung einen gelblichen Grund aufweist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Bleichen bzw. zur Verhinderung des Vergilbens von ganz oder teilweise aus Polyacrylfasern bestehenden Textilerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, daß man sie mit einer wäßrigen Lösung, die 3 oder bis zu 200 g/l eines Chlorats und 3 bis 300 g/l einer starken Säure oder eines sauren Salzes einer solchen Säure oder eines zur Hydrolyse befähigten Salzes einer solchen Säure enthält, imprägniert und einer Dampfbehandlung unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Dampfbehandlung bei einer Temperatur von mindestens 120° C durchführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 605 771, 625201;
belgische Patentschrift Nr. 545 537.
DEC19309A 1958-07-07 1959-06-29 Verfahren zum Bleichen von ganz oder teilweise aus Polyacrylfasern bestehenden Textilerzeugnissen Pending DE1277799B (de)

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FR1277799X 1958-07-07

Publications (1)

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DE1277799B true DE1277799B (de) 1968-09-19

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FR (1) FR1203094A (de)
GB (1) GB872281A (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE545537A (de) * 1955-02-28
GB605771A (en) * 1945-01-10 1948-07-29 Du Pont Removal of colour from shaped articles comprising a polymer or copolymer of acylonitrile
GB625201A (en) * 1946-05-25 1949-06-23 Mathieson Alkali Works Improvements in bleaching process

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Also Published As

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FR1203094A (fr) 1960-01-15
BE580271A (de)
GB872281A (en) 1961-07-05

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