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Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Überwachung des Verbindungsaufbaus
in einer Fernsprechvermittlungsanlage mit mehreren, über Fernleitungen miteinander
in Reihe, aufeinanderfolgend verbundenen Vermittlungsämtern Die Erfindung betrifft
eine Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Überwachung des Verbindungsaufbaues in
einer Fernsprechvermittlungsanlage mit mehreren über Fernleitungen miteinander in
Reihe aufeinanderfolgend verbundenen Vermittlungsämtern (Anfangs-, Durchgangs- und
Endämtern), mit Teilnehmern und ankommenden und abgehenden Fernleitungsübertragungen,
mit jeweils wenigstens einem zentralen Markierer zur Steuerung von Kopplern, welche
jede ankommende Übertragung durch das Amt hindurch zu einer abgehenden Übertragung
bzw. zu einem Teilnehmer wahlweise durchschalten, weiterhin mit an die abgehenden
Übertragungen vom benutzten Markierer gesteuert anschaltbaren Wahlsendern zur Übertragung
von Verbindungsaufbausignalen oder Wahlinformationen, mit Arutskennungsgebern und
.enipfängem und mit einem Aufzeichner für Gebührenberechnungsinformatiönen, welche
die Kennungen des rufenden Teilnehmers und des Bestimmungsortes der Verbindung und
deren Dauer beinhalten, und schließlich mit einem Speicher für die Kennungen derjenigen
ankommenden Übertragung, derjenigen abgehenden Übertragung, des Markierers, desjenigen
Wählsenders und anderer Steuerschaltglieder des Amtes, welche bei der Steuerung
einer Verbindungsherstellung durch das Amt benutzt werden, Bei einer bekannten derartigen
Schaltungsanordnung für Vermittlungsanlagen mit mehreren in Reihe ge-,schalteten
Ämtern wird in jedem der aufeinanderfolgenden Ämter durch deren Markierer gesteuert
eine Verbindung durchgeschaltet. Die dabei in jedem Durchgangsamt jeweils miteinander
zu verbindenden ankommenden und abgehenden Fernleitungsübertragungen werdendurch
einen Markierer des Durchgangsamtes an Hand von Wahlinformationen be-
stimmt,
die vom rufenden Teilnehmer ausgehen und durch Wahlsender in den vorhergehenden
Ämtern weiter übertragen werden. In jedem Amt ist ein Aufzeichner vorgesehen, der
Gebührenberechnungsinformationen für Verbindungen aufzeichnet, die von Teilnehmern
des jeweiligen Amtes ausgehen. Diese Gebührenberechnungsinformationen enthalten
die Kennungen des rufenden Teilnehmers, des Bestim-Inungsortes der Verbindung und
-deren Dauer. Jedes Amt hat schließlich einen Speicher für die Kennungen der ankommenden
Übertragung, der abgehenden Übertragung, des Markierers, des Wahlsenders und anderer
Steuerschaltglieder des Amtes, welche bei der Steuerung einer Verbind-ungsherstellung
durch das Amt benutzt werden.
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Eine vollständige Aufzeichnung der für die Durchschaltung einer über
mehrere Ämter führenden Verbindung benutzten Verbindungswege oder Schalte glieder
ist in mehreren Fällen von besonderem Interesse. Einmal handelt es sich dabei um
die Wartung der verschiedenen Schaltglieder und die Gewinnung einer Information
hinsichtlich der Belegung der Fernleitungen für den Fall, daß verschiedene Verbindungswege
über unterschiedliche Kombinationen von Ämtern zur Verbindung derselben Teilnehmer
benutzt werden können. Dann ist es vorteilhaft, eine Aufzeichnung zu gewinnen, die
angibt, wie oft jede der zur Merfügung stehenden Fernleitungen zur Erreichung eines
speziellen Bestimmungsortes benutzt worden ist. Diese Aufzeichnung dient als Grundlage
für die Festlegung der Zahl von Fernleitungen, die zwischen den verschiedenen Ämtern
der Fernsprechvermittlungsanlage vorgesehen sein sollten.
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Eine Aufzeichnung ist weiter auch dann von Interesse, wenn eine Störung
beim Aufbau einer über mehrere Ämter führenden Verbindung innerhalb eines Amtes
auftritt, das nicht dasjenige ist, von dem die Verbindung ausgeht. Bestimmte Störungen
treten nämlich möglicherweise nur dann auf, wenn bestimmte Steuerschaltglieder in
verschiedenenÄmtem zusammen
arbeitend benutzt werden.
Dann ist es von Vorteil, eine Einzelaufzeichnung aller Steuerschaltglieder
in jedem Amt zu besitzen, die bei dem Versuch, eine über mehrere Ämter führende
Verbindung durchzuschalten, benutzt worden sind.
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Darüber hinaus ist eine Aufzeichnung der Ämter, über welche eine Verbindung
durchgeschaltet wurde, dann wünschenswert, wenn spezielle Gebührenaufzeichnungen
erforderlich sind, um den rufenden Teilnehmer für die Benutzung von Fernleitungen
zwischen bestimmten Ämtern zu belasten, dagegen aber nicht für die Benutzung von
Fernleitungen zwischen anderen Ämtern. Dies ist beispielsweise beim sogenannten
Überlaufen von Verbindungen in ein anderes Netz wichtig. In diesem Fall ist eine
zentrale Aufzeichnung von Gebührenberechnungsinformationen vorteilhaft, welche die
Kennung des rufenden Teilnehmers zu-sammen mit der Kennung derjenigen Ämter
enthalten, die zur Durchschaltung der Verbindung in Reihe geschaltet waren.
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Ein durch die schweizerische Patentschrift 336 098
(USA.-Patentschrift
2 873 321) bekanntes Verfahren zur Feststellung der jeweiligen Ämter und
Schaltglieder, über die eine Verbindung geführt wurde, besteht darin, einen Ton
über den aufgebauten Verbindungsweg zu -übertragen und dann alle möglichen Verbindungen
bzw. Schaltglieder in den verschiedenen Ämtern abwechselnd nacheinander so lange
abzutasten, bis der Ton festgestellt ist. Auch in dem Fall, daß eine Verbindung
auf Grund eines Fehlers in dem Übertragungsweg selbst innerhalb eines bestimmten
Amtes unterbrochen ist, hat man den Ort des Fehlers durch Feststellung delienigen
Stelle der aufgebauten Verbindungbestirnmt,- an der der übertragene Ton aufhört.
Die Abtastung in den verschiedenen Ämtern, mit deren Hilfe der übertragene Ton festgestellt
wird, wird dabei über eine neben dem gesuchten VerbindungsweggetrenntaufgebauteVerbindung
gesteuert.
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Bei diesem Verfahren handelt es sich also auch um eine Schaltungsanordnung
zur selbsttätigen Überwachung des Verbindungsaufbaues und zur selbsttätigen Anzeige
der Art und Stelle von Fehlern in einer Fernsprechvermittlungsanlage mit mehreren
über Fernleitungen miteinander gegebenenfalls in Reihe aufeinanderfolgend verbundenen
Ämtern, deren jedes zur Steuerung seiner Durchschaltenetzwerke einen gemeinsamen
Markierer aufweist sowie ebenfalls einen vorzugsweise frequenzselektiven Empfänger
und einen Geber für selbsttätig ermittelte Kennungen der bei einem Verbindungsaufbau
im jeweils nachgeordneten Amt erreichten Schaltglieder aufweist, die vom jeweiligen
Anfangsamt angezeigt werden.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Schaltungsanordnung
zur vollständigen Aufzeichnung der für die Durchschaltung einer über mehrere Ämter
führenden Verbindung benutzten Verbindungswege und Schaltglieder zu schaffen, ohne
daß dazu ein gesonderter Verbindungsweg aufgebaut werden muß. Diese Aufgabe wird
durch die im Patentanspruch 1
gekennzeichnete Erfindung gelöst.
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Erfindungsgemäß wird erreicht, daß der zwischen zwei Teilnehmern über
gegebenenfalls mehrere Ämter aufgebaute Verbindungsweg auch zur Rückubertragung
von Kennungen benutzt wird, welche die bei der Durchschaltung durchlaufenden Ämter
sowie die benutzten Schaltglieder bezeichnen und eine unmittelbare und selbsttätige
Aufzeichnung ermöglichen. Dazu ist keine zeitraubende Suche nach einem besonderen
Ton erforderlich, die durchgeschaltete Verbindung braucht nicht bestehen zu bleiben,
und es muß auch keine getrennte Verbindung für Steuerzwecke aufgebaut werden.
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F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung; F i
g. 2 zeigt in Blockdarstellung eines der Ämter nach F i g. 1 mit allen
üblicherweise vorhandenen Schaltgliedern und mit den hinzugefügten Schaltgliedern
nach der Erfindung; F i g. 3 zeigt ein privates Netz mit Vermittlungsämtern,
das mit einem öffentlichen Netz verbunden ist. Um die Arbeitsweise der Erfindung
zu erläutern, sind bei einem in F i g. 1 dargestellten speziellen Ausführungsbeispiel
drei Ämter 1, 2 und 3- durch -Fernleitungen 101, 102, 201 und
202 miteinander verbunden. Eine im Amt 1 beginnende und zum Amt
3 gehende Verbindung wird über- das Amt 2 als Durchgangsamt vermittelt. Der
Markierer 103 des Amtes 1 stellt fest, ob eine Aufzeichnung der beim
Verbindungsaufbau benutzten Vermittlungseinrichtungen oder Schaltglieder erforderlich
ist. Der Markierer 103 des Amtes 1
steuert dann die Vermittlungseinrichtungen
in diesem Amt, um einen mehrfrequenten _Empfänger 104 über einen Empfängerkoppler
106 mit der abgehenden Fernleitungsübertragung 105 zu verbinden, die
zur Herstellung des Anfangsteils der Verbindung benutzt wird.
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. Während des weiteren Aufbaus der Verbindung- im Amt 2, also
während der Verbindung der vom Amt 1
ankommenden Fernleitung
203 -mit einer zum Amt 3
abgehenden Fernleitung 204 steuert der Markierer
205
des Amtes 2 dessen Vermittlungseinrichtungen, um einen Amtskennungsgeber
206 über einen Geberkoppler 207 mit der vom Amt 1
ankommenden Fernleitung203 zu verbinden. Der- Markierer205 des Amtes2 erhält
Informationen oder Kennungen, welche die betreffenden Teile der Vermittlungseinrichtungen
kennzeichnen, die im Amt2 zur Herstellung der Verbindung benutzt werden,- und leitet
diese Kennungen -über den Amtskennungsgeber206 weiter zum Empfänger 104 imAmt
1, wo sie gespeichert werden. Wenn mehr als ein Durchgangsamt zur Herstellung
der Verbindung benutzt--wird, gibt jedes entsprechende Kennungen.
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. Die einfachen Pfeile in F i g. 1 geben die Sprechverbindung
an, die von einem rufenden Anschluß 107
im Amt l über das Amt 2 zu einem,
gerufenen Anschluß 301 im Amt 3 hergestellt wird. Die doppelten Pfeile
geben die Stromkreise für die Übertragung der Kennungen vom Amt 2 zum Amt
1 an. Die dreifachen Pfeile geben die Stromkreise für die Übertragung der
Kennungen vom Amt 3 zum Amt 1 an.
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Jedes wesentliche Schaltglied ist in F i -g.--2 mit einer Zahl bezeichnet.
Dieser ist in der Beschreibung eine Ziffer 1, 2 oder 3 angefügt, welche
das Amt angibt, zu dem das Schaltglied gehört. Zum Beispiel ist der Markierer
501-2 der Markierer im Amt 2. -
Vom Amt 1 abgehende Verbindung-Es
sei angenommen, daß ein Teilnehmer 400-1 vom Amt 1 aus eine Verbindung
so weit aufgebaut hat, daß der Markierer 501-1 eine abgehende Fernleitung
401-1 und- einen Wahlsender 502-1 gewählt und eine Verbindung vom Markierer
501-1 zur abgehenden Fernleitung 401-1 - über den Senderverbinder
5034,
den Wahlsender 502-1 und den Senderkoppler 504T1 -hergestellt
hat-. Wie in der USA.-Patentschrift 2585904
beschrieben ist, stellt
- der Markierer 501-1 -aus den
Informationen über
Dienstart und Teilnehmernummer diejenigen Fernleitungswege fest, die zur Herstellung
der Verbindung benutzt werden können. Gleichzeitig benutzt der Markierer
501-1 diese Information dazu, festzustellen, ob eine vollständige Aufzeichnung
über den Verbindungsaufbau notwendig ist, Wenn die Notwendigkeit für eine derartige
Aufzeichnung festgestellt wird, geht ein Signal »Empfänger anschließen« vom Markierer
501-1 über den Senderverbinder 503-1,
den Wahlsender 502-1 und
den Senderkoppler 504-1 zur abgehenden Fernleitung 401-1.
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Unter dem Einfluß des Signals »Empfänger anschließen« vom Markierer
501-1 wird die abgehende Fernleitung 401-1 über den Empfängerkoppler 402-1
mit einem Amtskennungsempfänger 403-1 verbunden.
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Wie in der genannten USA.-Patentschrift 2 585 904 beschrieben
ist, benachrichtigt der Markierer 501-1
nach Beendigung gewisser Verbindungsprüfungen
den Wahlsender 502-1, daß er die gewählte Rufnummer an das entfernte Amt
senden kann. Der Wahlsender 502-1
wartet dann auf ein Signal vom Amt 2, das
angibt, daß dort ein ankommendes oder Eingangsregister 505-2
mit der zugehörigen
ankommenden Fernleitung 404-2 verbunden ist. Nach Empfang dieses Signals »Register
angeschlossen« beginnt der Wahlsender 502-1 im Amt 1 mit der Abgabe
von Wählimpulsen über die abgehende Fernleitung 401-1 zum Amt 2.
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Wie vorher beschrieben wurde, ist der Amtskennungsempfänger 403-1
mit der abgehenden Fernleitung 401-1 verbunden. Ein Speicher 405-1 in Form einer
Tonaufzeichnungseinrichtung im Empfänger 403-1 wird über den Empfängerkoppler 402-1
mit den Sprechadern der abgehenden Fernleitung 401-1 verbunden. Eine Aufzeichnung
der vom Wahlsender 502-1 übertragenen mehrfrequenten Impulse wird also durch
den Speicher 405-1 durchgeführt, wenn die Wahlimpulse über die Sprechadern der abgehenden
Fernleitung 401-1 zum Amt 2 gegeben werden. Durchgangsverbindung im Amt 2 Die USA.-Patentschrift
2 587 817 beschreibt die Vorgänge beim Aufbau einer Durchgangsverbindung.
Eine ankommende Fernleitungsübertragung 404-2 wird -über einen Koppler
506-2 mit einem Eingangsregister 505-2 verbunden. Dann wird das oben
erwähnte Signal »Register angeschlossen« vom Eingangsregister 505-2 zum Wahlsender
502-1 im Amt 1 zurückgegeben, so daß der Wahlsender 502-1 mit
der Abgabe von Wählimpulsen beginnt.
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Ein Wandler 412-2 von Schleifen-in-E- und -M-Signalübertragung ist
zwischen die vom Amt 1 ankommende Fernleitung und deren ankommende Fernleitungsübertragung
404-2 im Amt 2 geschaltet, weil beispielsweise die abgehende Fernleitungsübertragung
401-1 für Schleifensignalübertragung ausgebildet ist, während die ankommende Fernleitungsübertragung
404-2 für E- und M-Signalübertragung ausgebildet ist. Signalübertragungswandler
dieser Art sind bekannt.
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Der Ausdruck »E- und M-Signalübertragung« bezieht sich auf Überwachungssignale,
die in Übertragungen als Grenzfläche zwischen einer Leitung und den Ausrüstungen
eines Ortsamtes verwendet werden. Eine E- und M-Signalübertragung weist zwei
Aderngruppen auf. Die eine Gruppe (a- und b-Ader) überträgt die Sprache und die
andere Gruppe (E- und M-Ader) die Zeichen. Die E-Ader ist eine ankommende
Signalader, über die Informationen im Ortsamt von der Übertragung empfangen werden.
Die M-Ader überträgt Informationen vom Ortsamt zur Übertragung. Diese Art der Zeichengabe
betrifft aber nur den Übergang zwischen der Übertragung und dem Ortsamt. Sie bezieht
sich nicht darauf, wie die Zeichen über die Fernleitungen zwischen den Ämtern -übertragen
werden. In einigen Fällen findet die Zeichenübertragung durch Überlagerung der Sprachübertragung
statt. In anderen Fällen werden Ton- oder weitere Verfahren benutzt.
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Nach Empfang der gewählten Rufnummer vom Wahlsender 502-1 im
Amt 1 wird das Eingangsregister 505-2 im Amt 2 mit dem zugeordneten
Markierer 501-2
über den Markiererkoppler 507-2 verbunden. Der Markierer
501-2 erhält Kennungen für den Fernleitungskoppler 406-2, an den die ankommende
Fernleitungsübertragung 404-2 angeschaltet ist, ferner für das Eingangsregister
505-2 und für die ankommende Fernleitungsübertragung 404-2 selbst. Diese
Kennungen werden im Markierer 501-2 gespeichert.
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Der Markierer 501-2 stellt dann an Hand der gewählten Rufnummer
aus dem Eingangsregister 505-2
und anderer Dienstart- und Steuerinformationen
fest, daß im Amt 1 eine vollständige Aufzeichnung über den Aufbau der Verbindung
erforderlich ist. Dann wird ein Signal »Geber anschließen« vom Markierer
501-2 über den Markiererkoppler 507-2, das Eingangsregister 505-2
und den Koppler 506-2 für das Eingangsregister zur ankommenden Fernleitungsübertragung
404-2 gegeben. Auf Grund dieses Signals veranlaßt die Fernleitungsübertragung 404-2
den Geberkoppler 407-2, eine Verbindung mit einem freien Amtskennungsgeber
508-2 herzustellen, der zu demjenigen Fernleitungskoppler 406-2 gehört, an
den die ankommende Fernleitungsübertragung 404-2 angeschaltet ist.
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Der Markierer 501-2 stellt dann unter Benutzung der vorher
gespeicherten Kennung des Fernleitungskopplers 406 eine Verbindung zum Amtskennungsgeber
508-2 über den Geberkoppler 509-2 her. Wie in der genannten USA.-Patentschrift
2 587 817 beschrieben, wählt der Markierer 501-2 nunmehr eine zum
Amt 3 abgehende Fernleitung 401-2 und einen Wahlsender 502-2, der in Verbindung
mit der gewählten abgehenden Fernleitung 401-2 benutzt werden kann.
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Dann werden vom Markierer 501-2 Kennungen für das Eingangsregister
505-2, die ankommende Fernleitungsübertragung 404-2, den Markierer 501-2
selbst, den Wahlsender 502-2 und die abgehende Fernleitungsübertragung 401-2
über den Geberkoppler 509-2 zum Amtskennungsgeber 508-2 übertragen.
Da der Amtskennungsgeber 508-2 nur zu einem Fernleitungskoppler 406-2 gehört,
steht dessen Kennung sowie die Kennung des Amtes 2 selbst unmittelbar im Geber
508-2 zur Verfügung und braucht nicht vom Markierer 501-2 übertragen
zu werden.
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Wenn die betreffenden Kennungen im Amtskennungsgeber 508-2
registriert sind, überträgt er sie in Form von Mehrfrequenzimpulsen über die Sprechadern
der ankommenden Fernleitung 404-2 zurück zum Amt 1, wo sie im Speicher 405-1
des Amtskennungsempfängers 403-1 aufgezeichnet werden. Nach Beendigung der Übertragung
sämtlicher Kennungen wird der Amtskennungsgeber 508-2 freigegeben.
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Nicht hergestellte Verbindung Es gibt mehrere Umstände, unter denen
eine Verbindung nicht hergestellt wird. Diese Umstände sind in der genannten USA.-Patentschrift
2 585 904 beschtidben.
Die Koordinatäftschalter-Fernsprechvet#
ihittlutigsanlage igt mit einein Störiiiigsäufzeichner (Empfänger und Register für
Amtskeniluiigen510#2) ausgerüstet, der in der USA.#Patentsüfirift 2 508 052
'beschrieben
ist, und der dutd-h den Markieter501#2 im Fall eittet Störung belegt wird. Wie
in der genaimw ten USA.-Patdntschrift 2 585 904 beschrieben ist# witd,
wenn die Schaltgliedär, welche die Verbindung liet# stellen söllen, belegt sindj
durch dch Markierer 501#2 ein Überlastungszustand festgestellt. Auf Grund eines
Störiiiigszustandes ödet eines Übeflästwigszustandes wird ein Signal Werbitidung
nicht hergestellve vorn Markierer 501-2 zum Aintskehnungsgeber
508-2 überträgen, der daraufhin ein Signal »Störung aufgetreten« kum Speicher
405-1 des Amtskonnüngsempfängürs 403-1 1*LM Aint 1 zurückgibt. Zusätzlich
zu dein Signal »Störung aufgetretene( gibt der Affitskeianiingggebet 508-1 Kennungen
zurück, die er vor dem Auftreten der Störung empfängen und registtieit hat, Der
Geber 508-2 wird jiach Übertragung äller registrierten Kbri# nungen freigegeben.
Aufzeichnung -einer eingeleiteten Verbindung In der USA.-Patüiitschrfft 2
595 358 wird ein Aufzeichner 4084 beschrieben, der zur automatischen Aufzeichnung
der Gebühtenberechnuilgsinformationen für abgehende Verbindungen benutzt wird. Alle
Informationen, die züi Berechnungszwecken benutzt werden sollen, werden auf einem
Lochstreifen aufgezeichnet, uni ihre Behandlung und Zuordnung zu anderen, die Verbindung
betreffenden Berechnungsdäten zu ermdglichen, z. B. den Zeitpunkt der Antwort,
den Zeitpunkt der Trennung und die Nummer des rufenden Teilnehmers.
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In der letztgenannten USA.-Patentschrift wird die Aufzeichnung von
Daten beschrieben, zu denen die Nummer des rufenden Teilnehmers, die Kennung der
abgehenden Fernleitung und weitete zugeordnete Daten gehören. Ferner ist dort die
Datenaufzeichnung beim Antworten des gerufenen Teilnehmers erläutert. .Diese Aufzeichnung
enthält die Kennung det abgehenden Fernleitung, um die Zuordnung der Antwort zu
den erstgenannten Aufzeichnungen zu ermöglichen, und den Zeitpunkt der Antwort.
Bei der Erfindung enthält die Aufzeichnung für die im folgenden beschriebene
Umleitung einer Verbindung ebenfalls die Kennung der abgehenden Fernlicitung, doch
ist die Z-eitangabe dufch eine Kennung des Durchgangsamtes ersetzt, von dein aus
die Verbindung umgeleitet worden ist. Umleitung einer Verbindung Die auch als Überlaufen-
bezeichnete Uhileitung einer Verbindung von einem privaten Wrinittlungs--iietzwerk
in ein öffentliches Vermittlungsnetzwerk, wenn alle privaten Fernleitungen besetzt
sind, ist eine bekannte Erscheinung, ilisbegöüderb im Hinblick auf die belgische
Patentschrift 609 823. F i g. 3 zeigt eine derartige Verbindung. Eine
Verbindung vom Amt 1
zum Amt 3 Wird normalerweise über die private
Fernleitüng 101, -das Amt 2 und über die private Fernleitung201 hergestellt.
Für den Fall, daß alle Fernleitungen 201 bereits belegt sind, wird die Verbindung
über das öffentliche Netzwerk hergestellt. Sie führt Vom Amt 2 über eine Ferüleitung
2001 zum Fernämt A des öffentlichen Netzes, von dort über eine Fernleitung
2002 zum Fernämt B und von diesWi übet eine Fernleitüiig 2003 zurück zum
privaten Netz(amt 3).
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Wie in det genannten belgischen Pätentschrift 609 823 beschrieben
ist, stellt der Märkiefer 5014 in! Amt 2 fest, daß eine FerWeitung von einem
privaten Vermittlungsnetzwerk zu einem öffentlichen Vermitt-Itingsnetzwerk gewählt
ist. Dies wird als Überlaufen bezeichnet; Dann benachrichtigt der Markierer
501-2
den Amtskennuiigsgeber 508-2, daß die Übertragung eines Signals hinsichtlich
der Umleitung der Verbiftdung der Rückübertragung von Kennungen zum Amt
1 vorangehen Solli Der Geber 508-2 ist so eingerichtet, daß die Kehnung
des Amtes 2 unmittelbar nach dem Signal über die Umleitung der Verbindung übertragen
wird; Der Amtskenhungsempfängef 403-1 im Amt 1 ist mit einem Detektor 409-1
für das Signal »Verbindung umgeleitet4 und einem Empfänger und Register 410-1 für
Amtskennungen ausgerüstet. Nach Feststellung eines Signals »Verbindung umgeleitet«
schaltet der Detektor 409-1 die Sprechaderii der abgehenden För-hleitungsübertragung
401-1 zum Empfänger und kegister 4104 füt die Amtskennungen durüh, und die vom Geber
508#2 des Amtes 2 übertfagic:no Kähnung des Amtes 2 W ird gespeichert; -bänach werden
der Empfänger und das Register 410-1 vöfi den Sprechadem der abgehenden Fernleitunggübärtragütig
4014 getrennt. Der Speicher 4054 bleibt jedoch äligeschlossen, uni die Kenilungen
der im Amt 2 beüützten Schaltglieder aufzuzeichnen.
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Auf Grund des Signals »Verbindung umgeleitetz( veranlaßt der Detektor
409-1 im Amt 1 über den Empfängerkoppler 402-1, daß eine Verbindung von der
abgehenden Fernleituügsübertraguhg 4014 --um Aufzeichner 408-1 hergestellt wird,
üm deren Keimung aufzuzeichnen. Die Herstellung dieser Verbindung ist in der genannten
USA.-Patentschrift 2 595 358 bem schrieben. Nach Empfang der Amtskünnung
stellt die Empfänger- und Registerschaltung 410-1 eine Verbindung zum Speicher 411-1
her, der die Amtskennung des Amtes 2 zusammen mit der Kennung der abgehenden Fernleitungsüberträgung401m.1
aufzeichnet. Nach Beendigung det Aufzeichnung wird der Aufzeichner 408-1 freigegeben.
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Der Amtskännungsempfänger403-1 bleibt iüit den Sprechadefft der abgehenden
Ferbleitung#übertragung 401-1 vürbunden und zeichnet im Speichef 405#lgänit-Eche
empfangenen Signale über den Aufbau der Verbindung so lange auf, bis entwedet der
gerufene Teilnehmer 400-3 antwortet, der rufende Teilnehmer 400-1 trennt oder die
übgehende Fehüeitu-ügsübettragu. ng 401-1 infolge einer Störung freigegeben wird,
Die Verwendung eines Lochstreifens als Auf2eich# nungsmittel, für die Information
»Verbindung umgeh leitet« ist insofern vorteilhaft, als die.Allfaügsaufzeichüungeti,
die Antwort und die Trennaufzeichnüngen ebenfalls auf dein Streifen vorliegen-.
Sämtliche zur Berechnung an das private Vermittlungshetzwerk ,erforderlichen Informationen
sind -daher in einer eilizigen Aufzeichnung verfügbar.
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Der Speicher 405-1 im Amtskentlungsempfänger 403-1 des Amtes
1 kann mit Vorteil aus rinem Magnete band-, Magnetdraht- öder einer anderen
Tonaufzeichüungsvorrichtung bestehen-. Die vom Speicher 405-1 aufgezeichneten Signale
stehen dann für örtliche Anälysen oder zur Übertragung zu einer Zentrale zur Verfügung,
die Leitweg- und Stötanalysen vornimmt. Getrännte Aufzeichnungen von Daten über
den Verbindungsaufbau
und von Daten, welche die Berechnung an die
Teilnehmer betreffen, sind insofern be-,sonders vorteilhaft, als dann die Aufzeichnungen
für ihre Hauptfunktionen, nämlich die Störungs- und Verkehrsanalyse einerseits und
die Vorbereitung der Teilnehmerrechnungen andererseits, verwendet werden können,
ohne daß eine zeitlich und technisch schwierige Trennung der beiden Arten von Daten
erforderlich ist. Beim Amt 3 ankommende Verbindung Die Vorgänge bei der Herstellung
einer ankommenden Verbindung sind in der genannten USA.-Patentschrift 2
585 904 beschrieben. Die Verbindung wird in der gleichen Weise wie im Amt
2 aufgebaut mit der Ausnahme, daß der Markierer 501-3 im Amt 3 feststellt,
daß einer seiner Anschlüsse gerufen wird. Wie beim Verbindungsaufbau im Amt 2 stellt
der Markierer 501-3 fest, daß im Amt 1 eine vollständige Aufzeichnung
über den Verbindungsaufbau erforderlich ist. Der Markierer 501-3 gibt dann
ein Signal »Geber anschließen« zur ankommenden Fernleitungsübertragung 404-3, das,
wie oben beschrieben, den Geberkoppler 407-3 veranlaßt, eine Verbindung von der
ankommenden Fernleitungsübertragung 404-3 zu einem Amtskennungsgeber 508-3
herzustellen.
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Wie beschrieben, erhält der Markierer 501-3 Kennungen der benutzten
Schaltglieder und leitet diese zum Geber 508-3, der sie in Form von Mehrfrequenzimpulsen
über die Verbindung zum Amtskennungsempfänger 403-1 im Amt 1 überträgt. Die
übertragenen Kennungen entsprechen den vom Amt 2 kommenden Kennungen mit der Ausnahme,
daß naturgemäß weder Kennungen für einen Wahlsender noch für eine abgehende Fernleitungsübertragung
vorhanden sind.
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Wenn die ankommende Verbindung durchgeschaltet ist und der gerufene
Teilnehmer 400-3 antwortet, wird ein Überwachungssignal zur abgehenden Fernleitungsübertragung
401-1 im Amt 1 zurückgegeben. Das Überwachungssignal leitet unter anderem
die Freigabe des Amtskennungsempfängers 403-1 ein.
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Störungs- und Überlastungszustände im Amt 3 führen wiederum
zur Übertragung eines Signals »Störung aufgetreten% wie es oben mit Bezug auf das
Amt 2 beschrieben worden ist.