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DE1271440B - Nadeldruckwerk fuer Schnelldrucker - Google Patents

Nadeldruckwerk fuer Schnelldrucker

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Publication number
DE1271440B
DE1271440B DE19651271440 DE1271440A DE1271440B DE 1271440 B DE1271440 B DE 1271440B DE 19651271440 DE19651271440 DE 19651271440 DE 1271440 A DE1271440 A DE 1271440A DE 1271440 B DE1271440 B DE 1271440B
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DE
Germany
Prior art keywords
needle
needles
magnets
matrix
printing unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651271440
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Klemt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19651271440 priority Critical patent/DE1271440B/de
Publication of DE1271440B publication Critical patent/DE1271440B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of impact or pressure on a printing material or impression-transfer material
    • B41J2/23Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of impact or pressure on a printing material or impression-transfer material using print wires
    • B41J2/27Actuators for print wires
    • B41J2/275Actuators for print wires of clapper type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of impact or pressure on a printing material or impression-transfer material
    • B41J2/23Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of impact or pressure on a printing material or impression-transfer material using print wires
    • B41J2/235Print head assemblies
    • B41J2/25Print wires
    • B41J2/26Connection of print wire and actuator

Landscapes

  • Impact Printers (AREA)

Description

  • Nadeldruckwerk für Schnelldrucker In vielen Bereichen der Technik besteht die Aufgabe, alphanumerische Zeichen, wie Buchstaben, Ziffern u. dgl., mit möglichst hoher Geschwindigkeit zu drucken, beispielsweise bei Druckwerken für elektronische Datenverarbeitungsanlagen, Recheneinrichtungen u. dgl. Die Geschwindigkeit des Zeichendrucks ist von maßgeblicher Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage, da gewöhnlich der Fluß der ankommenden Informationen rascher ist, als diese in alphanumerische Zeichen umgewandelt werden können.
  • Für den Schnelldruck werden vielfach sogenannte Parallel- oder Zeilendrucker verwendet, die gleichzeitig in einem Arbeitsvorgang mehrere oder sogar eine ganze Zeile von alphanumerischen Zeichen abdrucken. Bei einer typischen Ausführungsform ist beispielsweise ein Druckzylinder vorgesehen, der die ganze Länge einer Druckzeile überragt und praktisch eine Zusammenfassung einer ganzen Reihe zusammengeschweißter Typenräder darstellt. Dieser Typenzylinder rotiert mit einer konstanten hohen Geschwindigkeit. Hinter dem Papier sind in jeder Druckposition Hämmer angebracht, und es werden jeweils sämtliche gleichen Zeichen einer Druckzeile durch gleichzeitige Betätigung der entsprechenden Hämmer zugleich gedruckt. Derartige Zeilen- oder Paralleldrucker können mehr Informationswerte pro Zeiteinheit drucken als eine Schreibmaschine, der Gewinn an Schnelligkeit wird aber durch Anordnung komplizierter Hilfseinrichtungen erkauft. Diese Geräte erfordern eine Serienparallelumformung von nacheinander ankommenden Informationen und den Einsatz von verhältnismäßig komplizierten Puffern oder Speichern, weil ohne diese die Serienparallelumformung nicht vollzogen werden kann. Der apparative Aufwand und die Kosten derartiger Druckwerke sind daher hoch.
  • Häufig besteht die Forderung, alphanumerische Zeichen einzeln in der Folge des Informationsflusses zu drucken. Für diesen Zweck können schreibmaschinenartige Einrichtungen verwendet werden, etwa einfache Schreibmaschinen mit Typenhebeln oder Schreibmaschinen mit Kugelkopf. Derartige Schreibvorrichtungen haben jedoch den schwerwiegenden Nachteil, daß die Schreibgeschwindigkeit recht begrenzt ist, insbesondere durch die mechanische Trägheit der Typen oder der Einstellorgane für den Kugelkopf. Die praktisch erreichbare Grenze der Schreibgeschwindigkeit liegt derzeit bei etwa 15 Zeichen pro Sekunde. Bei anderen Ausführungsformen, die eine höhere Schreibgeschwindigkeit zulassen, ist der Druck mit einer starken und störenden Geräuschentwicklung verbunden. Weiter ist es in verschiedenen Ausbildungsformen bekannt, bei Druckwerken eine Nadelmatrix zu verwenden, um damit jedes einzelne alphanumerische Zeichen zu bilden. Das gedruckte Zeichen setzt sich aus einer Mehrzahl von Einzelabdrucken oder Punkten zusammen. Eine gebräuchliche Matrix besteht beispielsweise aus 35 Nadeln, die in sieben Reihen von je fünf Nadeln angeordnet sind und die Darstellung praktisch aller alphanumerischer Zeichen gestatten.
  • Die Erfindung richtet sich auf ein derartiges Nadeldruckwerk für Schnelldrucker, bei dem die Nadeln in Form einer Matrix angeordnet sind, jede Nadel durch eine mechanische Einrichtung mit einem zugehörigen Magneten für die Betätigung der Nadel verbunden ist und die Magnete in ein und demselben Block mit den Nadeln und der Halterung der Nadelmatrix gruppenweise in mehreren Ebenen angebracht sind.
  • Es ist ein Drahtdrucker der vorbezeichneten Art zum gleichzeitigen Drucken einer Schreibzeile, bei dem die einzelnen Zeichen zeilenweise bzw. spaltenweise aus einer bestimmten Anzahl von Punkten aufgebaut werden und die Schreibstifte von individuellen Schreibmagneten betätigt werden, beschrieben worden (deutsches Gebrauchsmuster 1831637), welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß so viele Druckstifte und damit Betätigungsmagneten zu einer Einheit zusammengefaßt sind, als sich Druckstifte auf der Längsausdehnung eines Betätigungsmagneten längs der Schreibzeile nebeneinander anordnen lassen. Die Betätigungsmagneten können auf zwei Kreisbögen in einer Ebene senkrecht zur Druckebene und senkrecht zur Schreibzeile derart angeordnet werden, daß die Druckstifte der hinteren Reihe jeweils zwischen zwei Elektromagneten der vorderen Reihe hindurchführen, wobei die Schreibdrähte so geführt sind, daß ihre Enden in der Druckebene in der Zeilenrichtung nebeneinander liegen.
  • Bei diesem bekannten Drahtdrucker sind die Schreibdrähte nicht in Form einer Matrix für ein ganzes Zeichen angeordnet, sondern sie enden alle nebeneinander in einer Reihe, die mehrere Zeichen einer Zeile überspannt. Die vollständigen Zeichen werden nacheinander aus derartigen Reihen aufgebaut. Für den gleichzeitigen Druck eines ganzen Zeichens, d. h. aller für ein ganzes Zeichen erforderlichen Nadeln, ist dieses Druckwerk nicht geeignet. Weiterhin liegen die Magneten immer in Nadelrichtung hinter den Nadeln, so daß sich eine verhältnismäßig große Längenausdehnung der Kombination von Nadeln und Magneten ergibt. Außer bei den direkt in der Mitte liegenden Magneten erfolgt der Ankerdruck nicht direkt in Richtung der zugehörigen Nadeln, sondern es ist eine Umlenkung bei der Kraftübertragung erforderlich, was zu einem Kraftverschleiß führt und Schwierigkeiten bei der Justierung mit sich bringen kann. Bei der bekannten Anordnung sind, insbesondere wenn eine zu starke Umlenkung bei der Kraftübertragung vermieden werden soll, verhältnismäßig lange Verbindungen zwischen der Schreibstelle und dem Magneten erforderlich, was für Schnelldrucker ungünstig ist.
  • Weiter ist eine Vorschubeinrichtung für die Aufzeichnungsträger bei Nadeldruckern beschrieben worden (deutsche Patentschrift 1129 507), die es gestattet, einen zweiten Aufzeichnungsträger mit einer anderen Geschwindigkeit zu bewegen, als den ersten Aufzeichnungsträger. Das Nadeldruckwerk selbst weist wiederum keine Nadelmatrix mit einer rasterförmigen Anordnung der Nadeln auf, sondern eine Reihe von gebogenen Druckdrähten, die im Kopf zu einer Punktzeile auslaufen. Die Betätigungsmagnete sind, bezogen auf die Längsrichtung der Druckdrähte, ebenfalls hinter den Druckdrähten angeordnet, mit einer gewissen fächerförmigen Aufgliederung infolge des Platzbedarfs der Magneten. Die Kraftübertragung erfolgt nicht geradlinig, ausgenommen die direkt in der Mitte befindlichen Magneten, sondern es ist eine Umlenkung bei der Kraftübertragung erforderlich. Hierzu sind die Druckdrähte nach Art von Bowdenzügen ausgebildet. Bei Bowdenzügen müssen zur Kraft- und Bewegungsübertragung vergleichsweise große Massen bewegt werden, was für die Schreibgeschwindigkeit ungünstig ist, und derartige Ausbildungen führen bei rasterförmiger Anordnung der Druckpunkte leicht zu Schwierigkeiten bei der Justierung, Ungenauigkeiten des gedruckten Zeichens, Störanfälligkeit u. dgl.
  • Schließlich ist ein Druckwerk für den Abdruck von Zeichen, die aus Punkten aufgebaut sind, welche durch die Abfühlung von Lochkarten ausgewählt werden, bekanntgeworden- (deutsche Patentschrift 1088 741), welches gekennzeichnet ist durch die Verwendung eines an sich bekannten elektromagnetisch gesteuerten Drahtdruckers, dessen Druckköpfe nicht nur zeilenweise nebeneinander, sondern auch in mehreren Zeilen untereinander angeordnet sind. Bezüglich der hier interessierenden Anordnung und Verbindung von Magneten und Druckstiften gilt im wesentlichen das Gleiche wie für das vorausgehend erörterte Nadeldruckwerk. Auch hier kommen Bowdenzüge u. dgl. für die Kraft- und Bewegungsübertragung von den Magneten auf die Druckstifte zur Anwendung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Nadeldruckwerk für Schnelldrucker zu schaffen, das bei betriebssicherer, geräuscharmer und störunanfälliger Arbeitsweise insgesamt und besonders hinsichtlich der Kraft- und Bewegungsübertragung zwischen den Magneten und den Nadeln einfacher als die bisher bekannten Vorrichtungen ausgebildet ist, keine Umlenkung bei der Kraftübertragung erfordert, geringe bewegte Massen und kurze Kraftübertragungswege aufweist, in gedrungener Gestalt mit geringer Raumbeanspruchung ausgebildet werden kann und leicht und billig zu fertigen, montieren und justieren ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Nadeldruckwerk der angegebenen Art, bei dem die Nadeln in Form einer Matrix angeordnet sind, jede Nadel durch eine mechanische Einrichtung mit einem zugehörigen Magneten für die Betätigung der Nadel verbunden ist und die Magneten in ein und demselben Block mit den Nadeln und der Halterung der Nadelmatrix gruppenweise in mehreren Ebenen angebracht sind, erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Magneten in bezug auf die Längsrichtung der Nadeln seitlich von der Nadelmatrix angeordnet sind, die Köpfe der Nadeln in Ebenen liegen, die den Ebenen der zugehörigen Magneten entsprechen, und die mechanische Verbindung zwischen jeder Nadel und dem zugehörigen Magneten aus einer Verlängerung des Magnetankers besteht, die mit ihrem freien Ende etwa rechtwinklig an der Nadel angreift und durch ein Öhr am Kopf der Nadel reicht.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Magneten gruppenweise in mehreren Ebenen übereinander auf nur zwei Seiten der Nadelmatrix angeordnet. Hierdurch wird eine schmale blockförmige Ausbildung des Nadeldruckwerks von ungewöhnlich geringem Raumbedarf erzielt.
  • Vorzugsweise besteht die Verlängerung des Magnetankers aus einem verbiegbaren Stift, der fest an dem Magnetanker oder einem senkrechten vorspringenden Steg des Magnetankers befestigt ist und durch das Öhr am Kopf der Nadel reicht.
  • Zweckmäßig trägt die Nadel einen aufgesteckten verstärkten Kopf mit einem Öhr, dessen freier Durchmesser größer als der Außendurchmesser der eingreifenden Magnetankerverlängerung ist.
  • Das Nadeldruckwerk gemäß der Erfindung weist gegenüber den bekannten Einrichtungen sehr geringe bewegte Massen, keine Umlenkeinrichtungen der bisher üblichen Art in der mechanischen Verbindung zwischen Magnet und Nadel und kürzeste Kraftübertragungswege auf, so daß Verzögerungen bei der Bewegungsübermittlung weitgehend ausgeschlossen sind und das Druckwerk sehr schnell arbeitet. Die mechanische Verbindung in Form der etwa rechtwinklig an der Nadel angreifenden Ankerverlängerung führt zu einer geringstmöglichen Reibung bei der Kraftübertragung vom Magneten bis zur Nadelspitze und ermöglicht eine sehr bequeme Justierung der Nadeln. Störungsquellen mechanischer Art sind weitgehend ausgeschaltet und infolge der erfindungsgemäßen Anordnung von Magneten, Magnetankerver-1'ängerungen und Nadeln ist der Raumbedarf des Druckwerks ungewöhnlich gering.
  • Irgendein Hinweis auf eine der Erfindung entsprechende oder ähnliche Ausbildung eines Nadeldruckwerks findet sich in dem bekanntgewordenen Stand der Technik nicht. Andererseits wird hierdurch die zugrunde liegende Aufgabe in vollem Umfang gelöst, was eine Vereinigung einer Mehrzahl vorteilhafter Eigenschaften bei überraschend einfacher Gesamtausbildung des Nadeldruckwerks bedeutet. Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung, in der als Beispiel eine besonders bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist, weiter erläutert.
  • A b b. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Nadeldruckwerk; A b b. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Nadeldruckwerk gemäß A b b. 1.
  • Das Nadeldruckwerk weist eine Mehrzahl von Magneten 1 auf, die zusammen mit Nadeln 2 einer Nadelmatrix 3 und einer Halterung 4 der Nadelmatrix in einem Block oder Gehäuse 5 angeordnet sind. Die Nadelmatrix 3 umfaßt eine Mehrzahl von Nadeln, die sich etwa in der Mitte des Druckwerks befinden und unterschiedliche Längen aufweisen, so daß die unteren Spitzen der Nadeln in gleicher Höhe enden. Sowohl die Magneten als auch die Nadeln sind gruppenweise in verschiedenen Ebenen A, B, C, D, E angeordnet. Jede Nadel 2 ist mit dem zugehörigen Magneten 1 durch eine Verlängerung 6 eines Magnetankers 7 verbunden, die in einen Kopf 8 der zugehörigen Nadel eingreift.
  • Der Magnetanker 7 ist über der Wicklung 9 und dem Magnetkern 10 angeordnet und springt mit seinem freien Ende 11 in Richtung auf die zugeordnete Nadel 2 vor.
  • An dem freien Ende des Magnetankers ist die Verlängerung 6 befestigt, welche die Verbindung mit der zugehörigen Nadel t herstellt. Bei der dargestellten Ausführungsform weist der Magnetanker vorn zwei abwärts gebogene Teile 12, 12 a auf, wobei die vorzugsweise in Form eines Stiftes 13 ausgebildete Verlängerung 6 in entsprechenden Löchern dieser Teile steckt. Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist am freien Ende des Magnetankers ein senkrechter Steg befestigt, etwa aus einem dünnen Blech, das zur Aufnahme und zum Einklemmen des Stiftes 13 an zwei Stellen eingeschnitten und dazwischen etwas ausgebogen ist. Die Befestigung der Verlängerung 6 am Magnetanker 7 kann auch in irgendeiner anderen geeigneten Weise erfolgen, z. B. kann der Stift direkt am Vorderende eines geraden plattenförmigen Ankers angebracht sein, etwa durch Einklemmen, Löten, Schweißen od. dgl.
  • Die Verlängerung 6 des Magnetankers, d. h. bei der dargestellten Ausführungsform der Stift 13, besteht zweckmäßig aus einem biegbaren Material, z. B. aus einem Metalldraht. In dieser Weise kann die Stellung der von dem Stift getragenen Nadel bequem durch leichtes Verbiegen des Stiftes nach allen Richtungen angepaßt werden, was die Einstellung sämtlicher Nadeln auf übereinstimmende Höhe der unteren Nadelspitzen und damit die Justierung des Nadeldruckwerks sehr einfach macht.
  • Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform besteht die Ankerverlängerung aus einem stehenden dünnen Blechstreifen, der zweckmäßig nach vorn hin schmaler wird und eine seitliche Verbiegung gestattet, so daß eine seitliche Justage nicht erforderlich ist. Bei einer besonders einfachen und in der Herstellung billigen Ausführungsform besteht die Ankerverlängerung aus einer nach vorn verjüngten einstückigen Fortsetzung des Magnetankers.
  • Das freie Ende der Verlängerung 6 ist mit dem Kopf 8 der zugehörigen Nadel 2 verbunden. Dabei reicht die Verlängerung 6 durch ein Öhr 14 im Kopf der Nadel. Dies erleichtert den Zusammenbau des Druckwerks, die Wartung und einen Austausch von Teilen. Vorzugsweise ist auf jede Nadel ein verstärkter Kopf 15, beispielsweise in Form einer Kappe aus Kunststoff, aufgesteckt, der ein Öhr aufweist, dessen freier Durchmesser größer als der Außendurchmesser der eingreifenden Magnetankerverlängerung, bei der dargestellten Ausführungsform also des Stiftes 13, ist. Bei der Erregung des zugeordneten Magnets kann dann die Ankerverlängerung 6 eine gewisse Anfangsgeschwindigkeit erreichen, bevor sie durch Eingriff mit dem unteren Ende des Öhrs die Nadel abwärts bewegt; dasselbe gilt für die Rückbewegung. In dieser Weise erfolgt die Anfangsphase der Ankerbewegung praktisch ohne jede Reibung gleitender Teile, was die Geschwindigkeit der Nadelbewegung und damit die Schreibgeschwindigkeit des Druckwerks erhöht. Ein Ausschlagen des Öhrs 14 oder des Vorderendes der Magnetankerverlängerung 6 tritt wegen der selbstschmierenden und zähfesten Eigenschaften derartiger Kunststoffe selbst bei den erzielbaren Schreibgeschwindigkeiten, beispielsweise etwa 50 Zeichen pro Sekunde, nicht ein.
  • Ein weiterer Vorteil der Verwendung von verstärkten Köpfen in Verbindung mit Nadeln, die über ihre Länge gleichbleibenden Durchmesser aufweisen, besteht in der Vermeidung von Verzerrungen der gedruckten Zeichen, wie sie bei Anordnung von Nadeln mit über ihre Länge unterschiedlichem Durchmesser häufig auftreten.
  • Die Nadeln sind, wie bereits erwähnt, etwa im Zentrum des Druckwerks in Form einer Matrix angeordnet; bei der in den Abbildungen dargestellten Ausführungsform sind beispielsweise sieben Reihen von je fünf Nadeln vorgesehen, so daß sich ein 35er Raster ergibt. Die Köpfe jeder Nadelgruppe, d. h. hier von je fünf Nadeln, liegen in gleicher Ebene vor der zugeordneten Gruppe von Magneten. Unten sind die Nadeln zweckmäßig in ein oder mehreren durchlochten Platten, z. B. den Platten 16 und 17 geführt. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Nadeln im unteren Bereich in einem mit entsprechenden Löchern versehenen einzigen Kegelstumpf zu führen. Hierdurch wird eine noch bessere Führung und ein bequemeres Einsetzen der Nadeln erreicht.
  • Die Nadeln können ohne Schwierigkeit so angeordnet werden, daß die Köpfe bei Draufsicht auf das Druckwerk in einer Fläche von etwa 2 - 3 cm liegen, während die unteren Nadelspitzen in einer Fläche von etwa der Größe einer Schreibmaschinentype, gewünschtenfalls auch größer oder kleiner, enden. Die Nadeln sind hierzu schräg durch die durchlochten Führungsplatten 16, 17 bzw. den Kegelstumpf geführt. Es ist ersichtlich, daß durch geringe Änderungen des Abstands des Druckwerks bzw. der unteren Nadelspitzen von der zu bedruckenden Unterlage die Größe der gedruckten Zeichen geändert werden kann. Dies ist ein weiterer Vorteil gegenüber Druckwerken mit Schreibmaschinentypen.
  • Die Magnete 1 sind so um die Nadelmatrix 3 angeordnet, daß jede Magnetankerverlängerung 6 auf die zugehörige Nadel 2 gerichtet ist. Dabei greifen die Magnetankerverlängerungen 6 etwa rechtwinklig an den Köpfen der Nadeln an. Hierdurch werden ein maximaler mechanischer Wirkungsgrad und eine Bewegung der Nadeln mit geringstmöglichem Verschleiß sichergestellt.
  • Die Magneten können in verschiedener Art gruppenweise in mehreren Ebenen seitlich von der Nadelmatrix angeordnet sein, beispielsweise in einem Kreis, einem Halbkreis, in Kreissegmenten od. dgl. Bei der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind die Magneten gruppenweise übereinander nur auf zwei Seiten der Nadelmatrix angeordnet. Für eine 35er Matrix sind geeignete Anordnungen, z. B. fünf Gruppen zu je fünf Magneten auf der einen Seite und zwei Gruppen zu je fünf Magneten auf der anderen Seite, wie in den Zeichnungen gezeigt, oder vier derartige Gruppen auf der einen und drei derartige Gruppen auf der anderen Seite. Hierdurch wird eine sehr gedrängte schmale Bauform von ungewöhnlich geringem Platzbedarf erzielt. Bei Anordnung der Magneten rund um die Nadelmatrix ergibt sich ein sehr flaches Nadeldruckwerk. Die Anordnung kann bequem den jeweils vorliegenden Forderungen angepaßt werden. Bei allen Ausführungsformen ist es durch geeignete Anordnung der Nadelköpfe in Ebenen, die den Ebenen der zugehörigen Magnete entsprechen, möglich, sämtliche Magnetanker mit den zugehörigen Nadeln durch im wesentlichen gerade und etwa rechtwinklig angreifende Ankerverlängerungen zu verbinden.
  • Die Magneten der einzelnen Gruppen sind zweckmäßig auf gemeinsamen Tragplatten 18 angeordnet, was eine Vereinfachung der Herstellung und Montage mit sich bringt. Abweichend von der dargestellten Ausführungsform können die Tragplatten aufgebogene Ränder aufweisen, die einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des freien Ankerendes bilden. Zwischen dem Anker und der Tragplatte kann eine Feder angeordnet sein, die nach Beendigung der Magneterregung den Anker und damit die zugeordnete Nadel in die Ruhelage zurückführt.
  • Bei sämtlichen Ausführungsformen des Nadeldruckwerks sind die Magneten mit den Nadeln und der Halterung der Nadelmatrix in einem einzigen Block oder Gehäuse vereinigt. In diesem können auch die erforderlichen oder gewünschten Anschlüsse und Hilfseinrichtungen untergebracht sein, so daß zum Zusammenschluß des Nadeldruckwerks mit der Codiereinrichtung eine Kabelverbindung genügt.
  • Es ist ersichtlich, daß die Betätigungsorgane für die Nadeln nicht notwendigerweise aus Magneten bestehen müssen. Gegebenenfalls können an Stelle der Magneten pneumatisch arbeitende Einrichtungen, z. B. kleine Luftzylinder, vorgesehen werden, die einen beweglichen Teil aufweisen, der eine der Magnetankerverlängerung entsprechende Verlängerung trägt. Magneten werden jedoch bevorzugt.
  • Mit dem Nadeldruckwerk werden - insbesondere wegen der sehr geringen bewegten Massen, der Vermeidung üblicher Umlenkungen bei der Bewegungsübermittlung, der kurzen Kraftübertragungswege und der geringen Reibung bei dem gesamten Bewegungsvorgang - Druckgeschwindigkeiten erzielt, wie sie bisher bei vergleichbaren Druckwerken für den Seriendruck einzelner Zeichen nicht erreicht werden konnten, wobei die Vorrichtung darüber hinaus ungewöhnlich leise und störungsfrei arbeitet und infolge Zusammenfassung der gesamten Mechanik in einem einzigen Block die Herstellung, Wartung und Reparatur damit ausgestatteter Druckeinrichtungen vereinfacht und verbilligt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Nadeldruckwerk für Schnelldrucker, bei dem die Nadeln in Form einer Matrix angeordnet sind, jede Nadel durch eine mechanische Einrichtung mit einem zugehörigen Magneten für die Betätigung der Nadel verbunden ist und die Magneten in ein und demselben Block mit den Nadeln und der Halterung der Nadelmatrix gruppenweise in mehreren Ebenen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Magneten (1) in bezug auf die Längsrichtung der Nadeln (2) seitlich von der Nadelmatrix (3) angeordnet sind, die Köpfe (8) der Nadeln in Ebenen liegen, die den Ebenen (A, B, C ... ) der zugehörigen Magneten entsprechen, und die mechanische Verbindung zwischen jeder Nadel und dem zugehörigen Magneten aus einer Verlängerung (6) des Magnetankers (7) besteht, die mit ihrem freien Ende etwa rechtwinklig an der Nadel angreift und durch ein Öhr (14) am Kopf der Nadel reicht.
  2. 2. Nadeldruckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magneten (1) gruppenweise in mehreren Ebenen übereinander nur auf zwei Seiten der Nadelmatrix (3) angeordnet sind.
  3. 3. Nadeldruckwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (6) des Magnetankers (7) aus einem verbiegbaren Stift (13) besteht, der fest an dem Magnetanker oder einem senkrechten vorspringenden Steg des Magnetankers befestigt ist und durch das Öhr (14) am Kopf (8) der Nadel reicht.
  4. 4. Nadeldruckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel einen aufgesteckten verstärkten Kopf (15) mit einem Öhr aufweist, dessen freier Durchmesser größer als der Außendurchmesser der eingreifenden Magnetankerverlängerung ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1129 507, 1088 741; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1831637.
DE19651271440 1965-09-03 1965-09-03 Nadeldruckwerk fuer Schnelldrucker Pending DE1271440B (de)

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