DE1266559B - Baumentastungsgeraet - Google Patents
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- A01G23/02—Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-3/08
Nummer: 1266 559
Aktenzeichen: F 45360 m/45 f
Anmeldetag: 26. Februar 1965
Auslegetag: 18. April 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Baumentastungsgerät
zum Entasten lebender Bäume, bestehend aus einem den Baumstamm klammerartig umfassenden
Gestell, das den Antriebsmotor, das Schnittwerkzeug und die Vorschubeinrichtung trägt, wobei die Vorschubeinrichtung,
welche dem Entastungsgerät eine Auf- und Abwärtsbewegung am Baumstamm entlang einer Schraubenlinie erteilt, über ein Getriebe mit
dem Antriebsmotor verbunden ist.
Bei den bekannten Baumentastungsgeräten wird als Schnittwerkzeug eine Ketten- oder Kreissäge verwendet.
Da das Schnittwerkzeug während des Sägevorganges schraubenförmig auf einer zum Baumstamm
konzentrischen Zylinderoberfläche bewegt wird, entsteht in Abhängigkeit von der vorliegenden Baumund
Aststärke eine mehr oder weniger stark gekrümmte Schnittfläche. Dem steht die Führungstendenz
einer ebenen Schneidvorrichtung entgegen, so daß der Schnittverlauf unter Zwang erfolgt. Bei
Baumstämmen mit relativ kleinem Durchmesser und starken Ästen, d. h. bei großen Schnittiefen besteht
folglich die Gefahr, daß ζ. B. bei einer Kettensäge die Kette und das Kettenschwert eingeklemmt werden,
was etwa ein Abspringen der Sägekette oder ein Stekkenbleiben des Gerätes zur Folge haben kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Baumentastungsgerät zu schaffen, das sich durch ein
günstiges Betriebsverhalten auszeichnet und Störungen der genannten Art vermeidet.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Schnittwerkzeug am Getriebegehäuse
elastisch angelenkt und in der Arbeitsebene schwenkbar ist, wobei das Schnittwerkzeug über Ausrückmittel
mit einer in der Vorschubeinrichtung enthaltenen Kupplung verbunden ist, so daß diese beim
Beginn des Schnittvorganges durch die Verschwenkung des Schnittwerkzeuges über die genannten Mittel
ausgekuppelt und damit die Vorschubbewegung des Gerätes für die Dauer des Schnittvorganges unterbrochen
wird. Da erfindungsgemäß die schraubenförmige Kletterbewegung des Gerätes während des
Schnittvorganges unterbrochen wird, erfolgt das Abschneiden des Astes nicht in einer gekrümmten, sondern
in einer nahezu ebenen Schnittfläche, so daß ein Verklemmen des Schnittwerkzeuges mit den sich hieraus
möglicherweise ergebenden Folgen, wie Abspringen der Sägekette und Steckenbleiben des Gerätes,
nicht auftreten kann.
Die Betriebssicherheit des Gerätes wird, wenn gemäß einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung die
Vorschubeinrichtung eine über die Ausrückmittel der Kupplung betätigbare Bremsvorrichtung umfaßt, er-Baumentastungsgerät
Anmelder:
Fichtel & Sachs A. G., 8720 Schweinfurt
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Gerd Otterbach, 8724 Hausen;
Reinhard Kessler, 8720 Schweinfurt
höht, da diese eine Abwärtsbewegung des Gerätes bei gelöster Kupplung verhindert. Beim Fehlen einer
Bremse nämlich besteht die Gefahr, daß sich das Gerät nach dem Ausrücken der Kupplung infolge
seines Gewichtes so weit in Abwärtsrichtung bewegt, bis das elastisch angelenkte Schnittwerkzeug in seine
Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, so daß eine erneute Aufwärtsbewegung des Gerätes einsetzt. Diese
pendelnde Arbeitsweise des Gerätes wird durch die Anordnung einer Bremse mit Sicherheit vermieden.
Wird als Schnittwerkzeug eine Kettensäge verwendet, so ist gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung
das Schwert der Kettensäge über einen zur Schwertebene senkrecht stehenden Zentrieransatzes auf einem
entsprechenden Bund des Getriebegehäuses gelagert und mittels eines in einem bogenförmigen Langloch
angeordneten, mit einem Ansatz versehenen Haltebolzens am Getriebegehäuse schwenkbar befestigt und
geführt. Hierdurch wird mit einfachen Mitteln eine verschwenkbare Anordnung der Kettensäge erreicht.
Erfindungsgemäß ist das Schwert der Kettensäge sowohl mit den genannten Ausrückmitteln als auch
mit einer Rückholfeder verbunden, wobei die Rückholfeder dazu dient, den begonnenen Schneidvorgang
bei unterbrochener Vorschubbewegung des Gerätes weiterzuführen.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung kann als Ausrückmittel ein im Getriebegehäuse drehbar gelagerter
Schwenkhebel verwendet werden, dessen einer Arm in eine Aussparung des Kettenschwertes
eingreift und dessen anderer Arm mit der Kupplung der Vorschubeinrichtung verbunden ist.
Die Kupplung der Vorschubeinrichtung kann erfindungsgemäß aus einer axial verschiebbar auf der
Antriebswelle angeordneten, aber drehfest mit ihr verbundenen Büchse bestehen, die einen konusförmigen
Ansatz aufweist, der mit einer entsprechend ausgebildeten, etwa mit einem Reibbelag versehenen Gegenfläche
eines lose drehbar auf der Antriebswelle sitzen-
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den Kettenrades des Getriebes kuppelbar ist, wobei sparung 18 des Kettenschwertes 9 eingreifenden
der kupplungsseitige Ausrückhebel eine Kulisse auf- Hebel 15 und an seinem kupplungsseitigen Ende eine
weist, in der der Zapfen einer in einer Ringnut der Exzenterscheibe 16 trägt (vgl. Fig. 3). Die Exzenter-Kupplungsbüchse
gelagerten Gabel geführt ist und scheibe 16 ist mit einer Kulisse 19 versehen, in der
mindestens eine Feder vorhanden ist, die die Kupp- 5 der Zapfen 20 einer in einer Ringnut 22 der Kupplungsbüchse
gegen das Kettenrad preßt. Eine der- lungshülse 23 gelagerten Gabel 21 geführt ist.
artige Kupplung und Betätigungseinrichtung ist sehr Das zu dem nicht näher dargestellten Wendeeinfach im Aufbau, zumal ein Teil der Kupplung mit getriebe 5 der Vorschubeinrichtung 6 gehörende Keteinem bereits vorhandenen Bauteil vereinigt ist, näm- tenrad 29 ist außerdem mit einem scheibenförmigen lieh mit dem Kettenrad der Vorschubeinrichtung bzw. io Ansatz 30 versehen, der zusammen mit dem im gedes Getriebes. häusefesten Teil 32 verschiebbar gelagerten Brems-
artige Kupplung und Betätigungseinrichtung ist sehr Das zu dem nicht näher dargestellten Wendeeinfach im Aufbau, zumal ein Teil der Kupplung mit getriebe 5 der Vorschubeinrichtung 6 gehörende Keteinem bereits vorhandenen Bauteil vereinigt ist, näm- tenrad 29 ist außerdem mit einem scheibenförmigen lieh mit dem Kettenrad der Vorschubeinrichtung bzw. io Ansatz 30 versehen, der zusammen mit dem im gedes Getriebes. häusefesten Teil 32 verschiebbar gelagerten Brems-
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin- klotz 31 eine Bremse bildet. Da der Bremsklotz 31
dung ergibt sich, wenn das vorgenannte Kettenrad mit seinem Ende 33 an der Exzenterscheibe 16 anzusätzlich
mit einer Bremsscheibe versehen ist, der liegt, wird beim Verdrehen des Exzenters, d. h. bei
ein gehäusefestes Teil zugeordnet ist, das durch den 15 der durch die Verschwenkung des Kettenschwertes 9
zu diesem Zweck exzenterförmig ausgebildeten Kupp- bewirkten Kupplungsbetätigung der Bremsklotz 31
lungsausrückhebel gegen die Bremsscheibe gepreßt gegen den scheibenförmigen Ansatz 30 gepreßt und
werden kann, so daß mit dem Lüften der Kupplung damit folglich gleichzeitig die Bremse eingeschaltet,
gleichzeitig eine Betätigung der Bremse erfolgt. Der Voraussetzung hierbei ist lediglich, daß die Lage der
äußerst einfache und platzsparende Aufbau ist der 20 Kulisse 19 und die Lage des Bremsklotzes aufeinan-Vorteil
einer derartigen Ausführung. der abgestimmt sind.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung er- Die elastische Befestigung des Kettenschwertes 9
geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der kann entweder über eine nicht dargestellte, am
Figuren. In den Figuren ist eine beispielsweise Aus- Schwert 9 und beispielsweise am Getriebegehäuse 7
führungsform des erfindungsgemäßen Baument- 25 befestigte Zug- oder Druckfeder erreicht werden. Die
astungsgerätes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Auslenkfederkraft kann aber auch z.B. durch die
Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Ge- über die Kupplungsbetätigungseinrichtung am
rätes, Schwert 9 wirksame Kupplungsdruckfeder 35 auf-
F i g. 2 einen teilweisen Längsschnitt ΙΙ-Π entspre- gebracht werden.
chend Fig. 1, der Einzelheiten über die Befestigung 30 Im folgenden wird die Wirkungsweise des erfin-
des Kettenschwertes der Ausbildung des Ausrück- dungsgemäßen Baumentastüngsgerätes beschrieben,
hebeis und der auf der Antriebswelle vorgesehenen Das den Baumstamm 1 klammerartig umfassende
Kupplung und Bremseinrichtung wiedergibt, Gerät wird durch die in einem Winkel von etwa
Fig. 3 einen Längsschnitt ΠΙ-ΠΙ durch das kupp- 25° zur Horizontalen angestellten Laufrollen der Vor-
lungsseitige Ende des Ausrückhebels. 35 schubeinrichtung 6 schraubenförmig den Baumstamm
Der Aufbau des erfindungsgemäßen Baument- hinaufbewegt. Kommt die Kettensäge 4 an einem der
astungsgerätes ist nur rein schematisch angedeutet. abzusägenden Äste zur Anlage, so beginnt der Schnitt-Das
in F i g. 1 dargestellte Gerät besteht aus dem den Vorgang. Eilt hierbei die schraubenförmige Kletter-Baumstamm
1 klammerartig umfassenden Gestell 2, bewegung des Gerätes dem Schnittvorgang voraus, so
das den Antriebsmotor 3, die Kettensäge 4, das 4° erfährt die Kettensäge 4 gegen die Kraft einer Feder
Wendegetriebe 5 und die Vorschubeinrichtung 6 trägt. eine Auslenkung. Die hierbei eintretende Verschwen-Der
Antriebsmotor 3 dient sowohl zum Antrieb der kung des Kettenschwertes 9 ist in F i g. 1 gestrichelt
Kettensäge 4 als auch zum Antrieb der aus Lauf- angedeutet. Die Verschwenkung des Kettenschwerrollen
gebildeten Vorschubeinrichtung 6. Die über das tes 9 wird durch das Hebelsystem 15,16,17 zur BeWendegetriebe
angetriebenen Laufrollen sind hierbei 45 tätigung der in der Vorschubeinrichtung vorgesehenen
derart angeordnet, daß sie dem Gerät eine Auf- bzw. Konuskupplung 23, 26, 27 und 29 benutzt. Als Folge
Abwärtsbewegung am Baumstamm 1 entlang einer der Verschwenkung wird die Kupplungsbüchse 23
Schraubenlinie erteilen. entgegen der Kraft der Kupplungsfeder 35 nach links
Bei dem erfindungsgemäßen Baumentastungsgerät verschoben und die Kupplung damit gelöst, so daß
ist das Schwert 9 der Kettensäge 4 über einen zur 50 die Vorschubbewegung des Gerätes unterbrochen
Schwertebene senkrecht stehenden Zentrieransatz 10 wird. Beim Ausrücken der Kupplung wird gleichauf
einem entsprechenden Bund 11 des Getriebe- zeitig die mit dem Kettenrad 29 verbundene Scheigehäuses
7 gelagert und mittels eines in einem bogen- benbremse 30, 31, 32 betätigt, so daß sich das Gerät
förmigen Langloch 12 angeordneten, mit einem An- bei gelöster Kupplung nicht in Abwärtsrichtung besatz
13 versehenen Haltebolzens 14 am Getriebe- 55 wegen kann. Während bei den bisher bekanntgehäuse
7 schwenkbar befestigt und geführt. Auf der gewordenen Baumentastungsgeräten die Kettensäge 4
mit dem Antriebsmotor verbundenen Antriebswelle 8 während des Sägevorganges auf einer Zylinderoberist
eine schaltbare Kupplung vorgesehen, die aus der fläche konzentrisch zum Baum bewegt wird, was eine
axial verschiebbaren, aber etwa über einen Keil 25 gekrümmte Schnittfläche zur Folge hatte, wird gedrehfest
mit der Antriebswelle 8 verbundenen Büchse 60 maß der Erfindung der begonnene Schnittvorgang
23 besteht, die durch die Kupplungsfeder 35 gegen das unter der Auslenkfederkraft in einer konstanten
lose auf der Antriebswelle 8 sitzende Kettenrad 29 Ebene weitergeführt. Die Weiterbewegung des Gegepreßt
wird. Die Kupplungsflächen 26 und 27 der rätes setzt ein, sobald der Ast durchgesägt ist und sich
beiden Teile sind konusförmig ausgebildet und die somit das Kettenschwert 9 wieder in seiner Ausgangs-Konusfläche
27 mit einem Reibbelag 28 versehen. 65 stellung befindet. Dies bedeutet, daß die Kupplungs-
Die Kupplungsbetätigungseinrichtung besteht aus büchse 23 eingerückt und das Kettenrad 29 drehfest
dem im Getriebegehäuse 7 gelagerten Schwenkbol- mit der Antriebswelle 8 verbunden ist und außerdem
zen 17, der an seinem einen Ende den in eine Aus- die Scheibenbremse gelöst ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestelle
Ausführungsbeispiel. Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind vielmehr eine Reihe von konstruktiven
Lösungen möglich. So kann z. B. die Schwenkbewegung des Kettenschwertes auch über
einen Bowdenzug oder ein Gestänge zur Steuerung einer beliebig ausgestalteten Kupplung verwendet
werden.
Claims (7)
1. Baumentastungsgerät zum Entasten lebender
Bäume, bestehend aus einem den Baumstamm klammerartig umfassenden Gestell, das den Antriebsmotor,
das Schnittwerkzeug und die Vorschubeinrichtung trägt, wobei die Vorschubeinrichtung,
welche dem Entastungsgerät eine Auf- und Abwärtsbewegung am Baumstamm entlang einer Schraubenlinie erteilt, über ein Getriebe mit
dem Antriebsmotor verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schnittwerkzeug
(4) am Getriebegehäuse (7) elastisch angelenkt und in der Arbeitsebene schwenkbar ist, wobei
das Schnittwerkzeug (4) über Ausrückmittel (15, 16,17,18,19, 20 und 21) mit einer in der Vorschubeinrichtung
(6) angeordneten Kupplung (23, 26, 27, 28 und 29) verbunden ist, so daß diese beim Beginn des Schnittvorganges durch die Verschwenkung
des Schnittwerkzeuges (4) über die genannten Mittel ausgekuppelt und damit die Vor-Schubbewegung
des Gerätes für die Dauer des Schnittvorganges unterbrochen wird.
2. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung
(6) eine über die Ausrückmittel der Kupplung (15,16,17,18) betätigbare Bremsvorrichtung
(30, 31, 32, 33) umfaßt.
3. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1 und 2, wobei als Schnittwerkzeug eine Kettensäge
verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (9) der Kettensäge über einen zur
Schwertebene senkrecht stehenden Zentrieransatz (10) auf einem entsprechenden Bund (11) des Getriebegehäuses
(7) gelagert und mittels eines in einem bogenförmigen Langloch (12) angeordneten
und mit einem Ansatz (13) versehenen Haltebolzen (14) am Getriebegehäuse (7) schwenkbar befestigt
und geführt ist.
4. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwert (9) der
Kettensäge sowohl mit den genannten Ausrückmitteln als auch mit einer Rückholfeder verbunden
ist, wobei die Rückholfeder dazu dient, den begonnenen Schneidvorgang bei unterbrochener
Vorschubbewegung des Gerätes weiterzuführen.
5. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausrückmittel
ein im Getriebegehäuse (7) drehbar gelagerter Schwenkhebel (17) verwendet wird, dessen einer
Arm (15) in eine Aussparung (18) des Kettenschwertes (9) eingreift, dessen anderer Arm (16)
mit der Kupplung (23) der Vorschubeinrichtung verbunden ist.
6. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der
Vorschubeinrichtung aus einer axial verschiebbaren, auf der Antriebswelle (8) angeordneten,
drehfest mit ihr verbundenen Büchse (23) besteht, die Büchse (23) einen konusförmigen Ansatz (26)
aufweist, der mit einer entsprechend ausgebildeten Gegenfläche (27) eines lose drehbar auf der
Antriebswelle (8) sitzenden Kettenrades (29) des Getriebes (5) kuppelbar ist, wobei der Ausrückhebel
(16) eine Kulisse (19) aufweist, in der der Zapfen (20) einer in einer Ringnut (22) der Kupplungsbüchse
(23) gelagerten Gabel (21) geführt ist, und mindestens eine Feder (35) vorhanden ist,
die die Kupplungsbüchse (23) gegen das Kettenrad (29) preßt.
7. Baumentastungsgerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenrad (29)
zusätzlich mit einer Bremsscheibe (30) versehen ist, der ein gehäusefestes Teil (31) zugeordnet ist,
das durch den exzenterförmig ausgebildeten Kupplungsausrückhebel (16) gegen die Bremsscheibe
gepreßt werden kann, so daß mit dem Lüften der Kupplung gleichzeitig eine Betätigung
der Bremse erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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