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DE1266087B - Hemmwerk mit einer Steuerwalze - Google Patents

Hemmwerk mit einer Steuerwalze

Info

Publication number
DE1266087B
DE1266087B DE1960L0035983 DEL0035983A DE1266087B DE 1266087 B DE1266087 B DE 1266087B DE 1960L0035983 DE1960L0035983 DE 1960L0035983 DE L0035983 A DEL0035983 A DE L0035983A DE 1266087 B DE1266087 B DE 1266087B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control roller
gear
escapement
shaft
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960L0035983
Other languages
English (en)
Inventor
Heino Burmester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1960L0035983 priority Critical patent/DE1266087B/de
Publication of DE1266087B publication Critical patent/DE1266087B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • F16H31/003Step-by-step mechanisms for rotary motion
    • F16H31/004Step-by-step mechanisms for rotary motion with pawls driven by a rotary cam
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/04Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to distance or angle travelled by a member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hemmwerk mit einer Steuerwalze Die Erfindung betrifft ein Hemmwerk mit einer Steuerwalze mit Quernut, in die ein sich drehender #.oppelhebi# Törmiger Körper eingreift.
  • Bei der zentralen Meßwerterfassung begegnet man häufig der Schwierigkeit, daß die an den einzelnen Meßstellen anfallenden Meßeinheiten nicht der Maßeinheit der zu erfassenden Größe entsprechen und unter sich auch noch unterschiedlich sind. Für den Fall, daß die Meßeinheiten an den Meßstellen durch Impulse dargestellt sind, erfordert dies die Umsetzung der Impulse verschiedener Wertigkeit in solche einheitlicher Wertigkeit. Für diesen Zweck sind mit einem Relais ausgerüstete Schaltungsanordnungen bekanntgeworden, mittels deren eine Impulsfolge im Verhältnis 2: 1 untersetzbar ist, d. h. die Wertigkeit eines Impulses verdoppelbar ist. Die Anordnung von n Relaisstufen dieser Art in einer Kette ermöglicht eine Heraufsetzung der Impulswertigkeit auf das 2n-fache der ursprünglichen Wertigkeit.
  • Derartige Anordnungen gestatten ausschließlich die Erhöhung der Impulswertigkeit, jedoch nicht einmal auf beliebig viele ganzzahlige Mehrfache, sondern nur auf das 2-, 4-, 8-.. fache.
  • Größere Variationsmöglichkeit ist bei einer auf mechanischer Grundlage aufgebauten Anordnung gegeben, bei welcher durch die Eingangsimpulse mittels Schrittmotoren od. dgl. eine schrittweise Drehbewegung hervorgerufen wird, die über ein Zwisch#engetriebe auf ein Abtriebsrad bzw. einen Ausgangsimpulsgeber einwirkt. Auswechselbare Getrieberäder gestatten hierbei die Einstellung des Unter- bzw. übersetzungsverhältnisses in weiten Grenzen. Derartige Anordnungen arbeiten üblicherweise so, daß jeder Eingangsimpuls am Abtriebsrad einen Drehschritt um einen bestimmten, normalerweise weit unter 360' liegenden Winkel hervorruft.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung zur Umsetzung einer Impulsfolge in eine schrittweise springende Drehbewegung zu erstellen, die nach n Eingangsimpulsen einen Drehschritt eines Abtriebsrades um z. B. 1801 auslöst.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerwalze mit dem Antrieb verbunden ist und mindestens zwei Quernuten aufweist, in die an der getriebenen Welle elastisch angeordnete Arme eingreifen.
  • An einer in der Zeichnung dargestellten Anordnung zur Umsetzung, der Impulswertigkeit wird ein Ausführun 'gsbeispiel der Erfindung erläutert. In F i g. 1 ist der schematische Aufbau wiedergegeben, während F i g. 2 einen wesentlichen Teil, nämlich das Hemmwerk, im Schnitt zeigt; in F i g. 3 ist ein andersartig ausgebildetes Hemmwerk gezeichnet.
  • In den Figuren entsprechen sich Bauteile mit gleicher Bezeichnung.
  • In F i g. 1 bedeutet 1 ein Schrittschaltwerk, dessen Achse sich bei jedem eintreffenden Impuls um einen definierten Winkel dreht. Auf der Achse dieses Schrittschaltwerkes sitzt ein Ritzel 2, welches für ein nachgeschaltetes Zwischengetriebe als Antriebsrad dient. Dieses Zwischengetriebe besteht aus einem Zahnrad 3, welches mit dem Anriebs-ritzel 2 kämmt, einem Zahnrad 4, welches mit dem Zahnrad 3 mittels einer gemeinsamen Welle fest verbunden ist, und einem Zahnrad 5, welches in das Zahnrad 4 eingreift. Um das übersetzungsverhältnis dieses Zwischengetriebes den speziellen Erfordernissen anpassen zu können, sind die Zahnräder 4 und 5 als Wechselräder ausgeführt. Eine mit dem Zahnrad 5 fest verbundene Welle trägt ein weiteres Zahnrad 9 und außerdem eine als Hemmdrehkörper dienende Steuerwalze 6 mit zwei sowohl in Achsrichtung als auch in Umfangsrichtung, und zwar um 1801 gegeneinander versetzten Quernuten 7 und 8. Das Zahnrad 9 wirkt über ein Zwischenrad 10 auf ein Zahnrad 11 ein, welches frei drehbar auf einer Welle 12 angeordnet ist. Eine als Spiralfeder ausgebildete Triebfeder 13 ist mit ihrem einen Ende am Zahnrad 11 und mit ihrem anderen Ende an der Welle 12 befestigt. Die Welle 12 besitzt zwei in entgegengesetzter Richtung von ihr abstehende Arme 14 und 15 mit einer an die, axiale Lage der Quernuten 7 und 8 angepaßten axialen Versetzung und Anordnung. In der Zeichnung berührt der Arm 14 mit einem gewissen von der Triebfeder 13 her stammenden Druck den Umfang der Steuerwalze 6. Die Arme 14 und 15 stellen außerdem das Betätigungsmittel für einen Kontakt 16 dar. Ist außer der Impulsabgabe eine schrittartige Ausgangsdrehbewegun 'g erwünscht, so kann man auf der Welle 12 ein Abtriebsritzel 17 in fester Verbindung vorsehen.
  • In F i g. 2, die den Schnitt entlang der Linie A-B nach F i g. 1 zeigt, ist die Ausbildung der Nut 8 klar ersichtlich. Der Nutengrund der Nut 7 ist hierin gestrichelt eingezeichnet.
  • Es sei angenommen, daß die Drehsehritte am Schrittschaltwerk 1 bei ankommenden Impulsen die Steuerwalze 1 in der Richtung des Pfeiles in F i g. 2 bewegen. Dreht sich diese Steuerwalze hierbei nur geringfügig weiter, so wird der Arm 14 freigegeben, und die Welle 12 kann sich infolge der Vorspannung der Triebfeder 13 drehen, bis nach einem Drehwinkel von 180' der Arm 15 am Umfang der Steuerwalze 6 anliegt. Dieser Schaltarm kann in der Folge erst nach einer halben Drehung der Steuerwalze in die Nut 7 ausweichen, wobei die inzwischen mittels des Zahnrades 11 erneut gespannte Triebfeder 13 das erforderliche Drehmoment aufbringt. Bei jedem Schritt der Welle 12 betätigt der Arm 14 oder der Arm 15 den Kontakt 16, der als Ausgangsimpulsgeber dient.
  • F i g. 3 zeigt ein Hemmwerk, bei dem die Steuerwalze 6 nach F i g. 1 und 2 durch ein Zahnrad 20 und die Zweiarmanordnung 14 und 15 durch eine zweiannige Klinke 21 ersetzt wurde. Die Drehrichtungen des Zahnrades 20 und der Klinke 21 sind hierbei entgegengesetzt, so daß sich das Zwischenrad 10 erübrigt. Da das Zahnrad 20 mit acht Zähnen versehen ist, wird während einer vollen Drehung desselben die Klinke 21 achtmal freigegeben und kann sich jeweils infolge einer Federkraft so weit drehen, bis nach etwa 1801 der andere Arm der Klinke von dem auf den freigebenden Zahn folgenden Zahn festgehalten wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Hemmwerk mit einer Steuerwalze mit Quernut, in die ein sich drehender doppelhebelförmiger Körper eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwalze(6) mit dem Antrieb verbunden ist und mindestens zwei Quernuten (7, 8) aufweist, in die an der getriebenen Welle elastisch angeordnete Arme (14, 15) eingreifen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 281851, 1039 131; Dipl.-Ing. K.-H. Sieker, Berlin, »Hemmwerke für Zwischenfedern in technischen Uhrwerken«, Zeitschrift »Feinmechanik und Präzision«, 47. Jahrganf# H. 1, S. 7 bis 10.
DE1960L0035983 1960-04-19 1960-04-19 Hemmwerk mit einer Steuerwalze Pending DE1266087B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1960L0035983 DE1266087B (de) 1960-04-19 1960-04-19 Hemmwerk mit einer Steuerwalze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1266087B true DE1266087B (de) 1968-04-11

Family

ID=7267308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1960L0035983 Pending DE1266087B (de) 1960-04-19 1960-04-19 Hemmwerk mit einer Steuerwalze

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281851C (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281851C (de) *

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