DE1261928B - Hochspannungs-Vakuumschalter - Google Patents
Hochspannungs-VakuumschalterInfo
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- DE1261928B DE1261928B DEE30837A DEE0030837A DE1261928B DE 1261928 B DE1261928 B DE 1261928B DE E30837 A DEE30837 A DE E30837A DE E0030837 A DEE0030837 A DE E0030837A DE 1261928 B DE1261928 B DE 1261928B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/20—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/60—Switches wherein the means for extinguishing or preventing the arc do not include separate means for obtaining or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/66—Vacuum switches
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
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- Electromagnetism (AREA)
- High-Tension Arc-Extinguishing Switches Without Spraying Means (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
HOIh
Deutsche Kl.: 21c-35/09
Nummer: 1261928
Aktenzeichen: E 30837 VIII d/21 c
Anmeldetag: 14. Januar 1966
Auslegetag: 29. Februar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungs-Vakuumschalter
mit zwei gegeneinander verschiebbaren zylindrischen, ferromagnetischen Kernen,
die in einer Vakuum-Funkenlöschkammer innerhalb eines steuernden Solenoids angeordnet sind.
Aus der deutschen Patentschrift 819 270 ist ein Hochspannungs-Vakuumschalter dieser Art bekannt,
bei dem die beiden Kontaktplatten tragenden ferromagnetischen Kerne innerhalb eines Isolierrohres gleitend
angeordnet sind und durch eine Spulenanordnung in Einschaltstellung aufeinander zu- und durch
zwei weitere Spulenanordnungen in Ausschaltstellung voneinander wegbewegt werden.
Wegen der unvermeidlichen Reibung, die noch durch die ständige Vibration der Kerne im Magnetfeld
verstärkt wird, sind für das öffnen und Schließen der Kontakte verhältnismäßig hohe Kräfte und somit
für die Spulenanordnungen verhältnismäßig hohe Ströme erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen so elektrisch stabilen, vibrationsfesten und betriebssicheren
Hochspannungs-Vakuumschalter mit einem günstigen dynamischen Verhalten zu schaffen, bei
dem die ferromagnetischen Kerne schon bei einem verhältnismäßig geringen Magnetfeld der Steuerspulen as
eine hohe Zugkraft aufeinander auszuüben in der Lage sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufabe dadurch gelöst, daß jeder der beiden Kerne hohl ist und schwebend
an den Enden der Funkenlöschkammer mittels zweier Spiralfedern, die innerhalb der Kerne angeordnet
sind, über einen starren Draht befestigt ist und daß die Spannungen der Federn gegeneinander
gerichtet und ausgeglichen sind, wenn auf den Kern keine äußeren Kräfte einwirken.
Die Federn können zylindrisch ausgebildet sein, sind jedoch vorzugsweise konisch ausgebildet und
mit ihren engeren Teilen an dem Ende des starren Drahtes befestigt, der seinerseits an dem Ende der
Funkenlöschkammer befestigt ist.
Vorteilhaft dienen die Stirnflächen der Kerne gleichzeitig als Arbeitskontakte.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Funkenlöschkammer im Bereich des Kontaktzwischenraumes
durch einen Ringraum erweitert, der von einem dritten koaxialen Isolationsrohr mit
einem größeren Durchmesser als die Funkenlöschkammer gebildet wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichsteuernd
geschaltete Spulen auf trichterförmigen Einsätzen symmetrisch zu der Funkenlöschkammer an-Hochspannungs-Vakuumschalter
Anmelder:
Valentin Viktorovich Efremov,
Lev Alexandrovich Poznyak, Moskau
Vertreter:
Dipl.-Chem. L. Zellentin, Patentanwalt,
6700 Ludwigshafen, Rubensstr. 30
6700 Ludwigshafen, Rubensstr. 30
Als Erfinder benannt:
Valentin Viktorovich Efremov,
Lev Alexandrovich Poznyak, Moskau
geordnet sind und gegenüber der Funkenlöschkammer mittels einer nahtlosen Umhüllung isoliert sind, die
mit konzentrischen Rippen versehen ist.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert, die einen erfindungsgemäßen Hochspannungs-Vakuumschalter im Längsschnitt darstellt.
Eine Magnetbrücke 1 des Schalters wird nach außen von einer Schicht aus einem elastischen Dielektrikum
2 abgeschirmt, die eine zylindrische Hülle darstellt. Zwei trichterförmige magnetische Einsätze
3 sind mittels zweier elastischer Gehäuse 4 isoliert, die konzentrische Ringrippen aufweisen. Der
Schalter enthält weiter Magnetspulen 5 und zwei bewegliche hohle ferromagnetische Kerne 6, die in der
Funkenlöschkammer 7 angeordnet sind. Die Löschkammer kann als Glaskolben ausgeführt sein.
Der Kerne 6 sind an den Enden der Eingänge 8 mittels zweier konisch ausgebildeter Spiralfedern 9
befestigt. Außerhalb der Funkenlöschkammer 7 sind an den Eingängen 8 Stromzuleitungen 10 angeschlossen,
die eine Isolation 11 aufweisen und die mit isolierenden Anschlußeinsätzen 12 versehen sind. Der
Schalter besitzt außerdem einen Anschlußflansch 13, der vom Magnetsystem isoliert ist.
Die Arbeitsweise des Schalters ist folgende: Wenn an die Magnetspulen 5 eine Spannung angelegt wird,
so werden die Kerne 6, deren Stirnteile als Pole ausgebildet sind und zugleich als Arbeitskontakte dienen,
aneinandergezogen. Die Entregung der Magnetspulen 5 ruft eine Trennung der Arbeitskontakte hervor.
Der kohlenstoff arme elektrotechnische Stahl, aus dem
809 510/245
die Kerne 6 hergestellt sind, kann, wie. es. Versuche gezeigt haben, erfolgreich als Werkstoff für in Vakuum
arbeitende Arbeitskontakte verwendet werden. Die konischen Spiralfedern ermöglichen eine reibungslose
Verschiebung,der Kerne in axialer Richtung und weisen in radialer Richtung eine genügende
Steifigkeit auf.; "v' ; '■■ <■
Wesentliche Vorteile des erfindungsgemäßen Schalters sind eine hqhe. .Verschleißfestigkeit und das Fehlen
sich reibender* Teilö. '
Ferner ist der Schalter weitgehend gegen mechanische Überlastungen (Vibrationen, Stöße und Beschleunigungskräfte)
unempfindlich, wobei die Tatsache bedeutungsvoll ist, daß die Arbeitskontäkte
schwingungslos arbeiten.
Claims (6)
1. Hochspannungs-Vakuumschalter mit zwei gegeneinander verschiebbaren zylindrischen, ao
ferromagnetischen Kerne%dieobj einer Vakuum- ''
Funkenlöschkammer, ,innerhalb eineg,. steuernden
Solenoids1'' angeordnet' shiä,' d adύrch gekennzeichnet,
daß jeder der beiden Kerne (6) hohl, ist und schwebend an ,den Enden~der
FunienlöscHkammet(7).', mittels' zweier Spiral- (ιϊ
federn (9), die innerhalb der Kerne (6) angeordnet sind, über einen, starren Draht befestigt ist und
daß die Spannungen der .Federn; (9). gegeneinander
gerichtet und ausgeglichen" sindy 'wenn* auf den Kern (6) keine äußeren/ Kräfte einwirken. ·''■'
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (9) zylindrisch ausgebildet
sind.
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (9) konisch ausgebildet
und mit ihren engeren Teilen an den Enden der starren Drähte befestigt sind, die seinerseits an
den Enden der Funkenlöschkammer (7) befestigt sind.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der
Kerne (6) gleichzeitig als Arbeitskontakte dienen.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenlöschkammer
(7) im Bereich des Kontaktzwischenraumes durch einen Ringraum erweitert ist, der
von einem dritten koaxialen Isolationsrohr mit
' einem größeren Durchmesser als die Funken-• löschkammer (7) gebildet wird.
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleichsteuernd
': geschaltete Spulen (5) auf trichterförmigen Ein-
r- ' sätzen (3) symmetrisch zu der Funkenlöschkammer
(T) angeordnet sind und gegenüber der Fun-
•r kenlöschkammer (7) mittels einer nahtlosen Um-
; hüllung (4) isoliert sind, die,mit konzentrischen
'Rippen versehen ist.
-■i.:
In Betracht gezogene DrucKschriften:-"
:''Deutsche Patentschriften Nr. 572 083, 699 682,
270,887 530,902 519. ' .
:''Deutsche Patentschriften Nr. 572 083, 699 682,
270,887 530,902 519. ' .
• -ι..' - ■■'.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 510/245 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR42696A FR1460314A (fr) | 1965-12-17 | 1965-12-17 | Interrupteur à haute tension sous vide |
GB1416/66A GB1137102A (en) | 1965-12-17 | 1966-01-12 | High voltage vacuum circuit breaker |
DEE30837A DE1261928B (de) | 1965-12-17 | 1966-01-14 | Hochspannungs-Vakuumschalter |
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR42696A FR1460314A (fr) | 1965-12-17 | 1965-12-17 | Interrupteur à haute tension sous vide |
GB1416/66A GB1137102A (en) | 1965-12-17 | 1966-01-12 | High voltage vacuum circuit breaker |
DEE30837A DE1261928B (de) | 1965-12-17 | 1966-01-14 | Hochspannungs-Vakuumschalter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1261928B true DE1261928B (de) | 1968-02-29 |
Family
ID=25973380
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE30837A Withdrawn DE1261928B (de) | 1965-12-17 | 1966-01-14 | Hochspannungs-Vakuumschalter |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1261928B (de) |
FR (1) | FR1460314A (de) |
GB (1) | GB1137102A (de) |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE572083C (de) * | 1930-12-07 | 1933-03-10 | Bbc Brown Boveri & Cie | Hochspannungs-Hochvakuumschalter |
DE699682C (de) * | 1937-03-18 | 1940-12-04 | Siemens & Halske Akt Ges | Schalteinrichtung oder Vakuumschalter, dessen Kontaktschluss durch eine aeussere magnetische Schaltkraft bewirkt wird |
DE819270C (de) * | 1948-10-02 | 1951-10-31 | Fritz Bertuch | Elektromagnetisch gesteuerter Schalter fuer hoehere Spannungen |
DE887530C (de) * | 1951-01-13 | 1953-08-24 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Elektrischer Schalter |
DE902519C (de) * | 1943-01-20 | 1954-01-25 | Siemens Ag | Vakummschalter oder Vakuumrelais |
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1965
- 1965-12-17 FR FR42696A patent/FR1460314A/fr not_active Expired
-
1966
- 1966-01-12 GB GB1416/66A patent/GB1137102A/en not_active Expired
- 1966-01-14 DE DEE30837A patent/DE1261928B/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE887530C (de) * | 1951-01-13 | 1953-08-24 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Elektrischer Schalter |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR1460314A (fr) | 1966-11-25 |
GB1137102A (en) | 1968-12-18 |
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