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DE1239444B - Giesspfannen-Kippvorrichtung - Google Patents

Giesspfannen-Kippvorrichtung

Info

Publication number
DE1239444B
DE1239444B DE1963K0049056 DEK0049056A DE1239444B DE 1239444 B DE1239444 B DE 1239444B DE 1963K0049056 DE1963K0049056 DE 1963K0049056 DE K0049056 A DEK0049056 A DE K0049056A DE 1239444 B DE1239444 B DE 1239444B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pan
pin
tilting
levers
ladle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963K0049056
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Brueckner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DE1963K0049056 priority Critical patent/DE1239444B/de
Publication of DE1239444B publication Critical patent/DE1239444B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/06Equipment for tilting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

DEUTSCHES WWTTGSSSS PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutschem.: 31 b2-41/06
Nummer: 1239 444
Aktenzeichen: K49056VIa/31b2
1 239 444 Anmeldetag: 26.Februar 1963
Auslegetag: 27. April 1967
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gießpfannen-Kippvorrichtung mit einem kippbar gelagerten Pfannenstuhl, an dem ein Sicherheitsglied gelagert ist, das vor dem Beginn des Kippens in eine Sperrstellung gebracht wird, in der es die Tragzapfen der Pfanne gegen Absturz sichert.
Bei einer derartigen bekannten Gießpfannen-Kippvorrichtung dienen als Sicherheitsglieder zwei Paare von Hebeln, die an den beiden Schenkeln einer U-förmigen Kippwiege gelagert sind und die, bevor die eine Gießpfanne tragende Kippwiege gekippt wird, durch zwei an der Kippwiege sitzende Verstellgeräte so verschwenkt werden, daß sie mit hakenförmigen Deckelteilen über Naben an dem Gehänge der Gießpfannen angreifen. Erst danach wird die Kippbewegung der Kippwiege mit der Pfanne durch einen Motor und ein Getriebe eingeleitet, das an einem der Schildzapfen der Kippwiege angreift. Hierbei ist es der Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes überlassen, dafür zu sorgen, daß rechtzeitig ao vor dem Einleiten der Kippbewegung die erwähnten Verstellgeräte so betätigt werden, daß die hakenförmigen Deckelteile der von den Verstellgeräten verschwenkten Hebel über die Gehängenaben greifen und so die Gießpfanne in ihrer Lage auf der Kippwiege sichern. Es ist daher nicht die erforderliche Betriebssicherheit erzielt.
Es ist zwar auch bekannt, daß eine Gießpfanne beim Kippen mittels eines Kipptragringes durch hakenförmige Greifer gegen ein Abrutschen von dem Kipptragring gesichert wird. Doch sind diese Greifer an den Tragzapfen der Pfanne pendelnd gelagert, damit sie beim Kippen des Kipptragringes selbsttätig über an diesem sitzende Zapfen greifen. Es ist aber unter den rauhen Betriebsbedingungen damit zu rechnen, daß sich die Greifer verklemmen und daher beim Kippen des Kipptragringes ihre Wirklagen nicht erreichen, die Pfanne also ungesichert bleibt.
Diese Unsicherheit sollte durch eine weitere bekannte Bauart beseitigt werden. Danach sind an dem die Gießpfanne aufnehmenden Kipptragring beiderseits Sperriegel drehbar gelagert, die beim Beginn der Kippbewegung mit Hilfe von Rollen, die dabei auf die Innenflächen von ortsfesten Laufringen auflaufen, so verschwenkt werden, daß sie über die Pfannenzapfen greifen und so die Pfanne gegen Herausrutschen aus dem Kipptragring sichern. Auch hierbei werden somit die Sicherheitsglieder nicht schon vor dem Beginn des Kippens in die Sperrstellung gebracht. Diese Bauart hat ferner den Nachteil, daß sie ziemlich umständlich ist und daß beim Kippen das Übergewicht der Pfanne mittels der erwähnten Rollen Gießpfannen-Kippvorrichtung
Anmelder:
Beteiligungs- und Patentverwaltungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung,
Essen, Altendorfer Str. 103
Als Erfinder benannt:
Alfred Brückner, Wilhelmshaven
aufgenommen werden muß und daher die die Rollen tragenden Zapfen großen Scherkräften und Biegemomenten ausgesetzt sind. Es besteht daher die Gefahr, daß die Rollenzapfen unter der großen Belastung beim Kippen der Gießpfanne brechen und daher die Pfanne aus dem Kipptragrahmen herausrutscht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gießpfannen-Kippvorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die genannten Nachteile der erwähnten Vorrichtungen vermieden werden. Das wird in erster Linie dadurch erreicht, daß das Kippwerk direkt an dem Sicherheitshebel angreift, der an dem Pfannenstuhl so gelagert ist, daß er sich bei Betätigung des Kippwerkes zunächst relativ zu dem stillstehenden Pfannenstuhl in die durch Anschlagen an einem Widerlager bestimmte Sperrstellung bewegt und erst dann das Kippmoment auf den Pfannenstuhl überträgt.
Die Erfindung bringt den Fortschritt, daß die Kippbewegung des Pfannenstuhles und der Gießpfanne mit Sicherheit erst dann eingeleitet wird, wenn das Sicherheitsglied in die Sperrstellung gebracht, also die Pfanne in ihrer Lage auf dem Pfannenstuhl gesichert ist. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, daß dies mit einfachsten Mitteln, insbesondere ohne hochbelastete Führungsrollen, erzielt wird.
Das Sicherheitsglied kann bei einer Vorrichtung nach der Erfindung z. B. in an sich bekannter Weise aus einem einerseits an dem Pfannenstuhl schwenkbar gelagerten und andererseits einen Haken bildenden Hebel bestehen. Vorzugsweise sind zwei solche, das Sicherheitsglied bildende Hebel an dem Pfannenstuhl in tiefer als dessen Boden liegenden Gelenken befestigt, und sie erstrecken sich in der Ausgangsstellung von dort aus nach oben hin an den Pfannen-
709 577/285

Claims (3)

zapfen auf der Ausgießseite vorbei bis zu dem nach den Zapfen hin gerichteten Haken3 wobei unterhalb der Pfannenzapfen an den Hebeln Seilscheiben für die Seile des Kippwerkes angeordnet sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes hergestellt, und zwar zeigen F i g. 1 und 2 eine Gießpfannen-Kippvorrichtung in Seitenansicht bei zwei verschiedenen Stellungen, während F i g. 3 eine Seitenansicht aus Blickrichtung A der Aufhängung des Sicherheitshebels widergibt. Die Gießpfanne 1 ruht auf dem Boden 2 eines Pfannenstuhles und ist dort gegen Verschieben durch hochstehende Ränder 3 des Bodens gesichert. Der Pfannenstuhl hat beiderseits zwei Wangen 4, die sich in je einen Arm 5 fortsetzen. Diese Arme sind an einem schräg nach oben gerichteten Teil 6 der Katze eines Schrägaufzuges mit Hilfe von waagerechten Bolzen 7 kippbar gelagert. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß die Kippachse in etwa durch das Auslaufende der Schnauze der Pfanne 1 hindurchgeht. An der Pfanne 1 sitzen beiderseits Zapfen 8, die durch Schlitze 9 in den Wangen 4 des Pfannenstuhles hindurchgreifen. Die Schlitze 9 verlaufen in der Ausgangslage nach F i g. 1 lotrecht und sind nach oben offen. An Augen 10, die von dem Boden 2 des Pfannenstuhles nach unten ragen, sind beiderseits Hebel 11 mit Hilfe von Gelenkbolzen 12 gelagert. Diese Hebel erstrecken sich von ihren Anlenkstellen aus schräg nach oben, und ihre oberen Enden befinden sich bei der Ausgangsstellung nach F i g. 1 mit Abstand vor den Zapfen 8, d. h. auf der Seite der Zapfen, nach der hin das Ausgießen erfolgt. Die Hebel 11 bilden oben nach rückwärts gerichtete Haken 13. Etwa in der Mitte der Hebel 11 sind an diesen Flaschenrollen 14 gelagert, um welche Seile 15 des Kippwerkes geschlungen sind. Jedes Seil 15 ist einerseits nach einer Befestigungsstelle 16 an einer Stütze 17 und andererseits über eine Umlenkrolle 18 am oberen Ende der Stütze 17 geführt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Resultierenden der Seilzüge auf die Hebel 11 ein Moment um den Gelerikbolzen 12 ausüben, das die Hebel nach den Zapfen 8 hin zu schwenken sucht. Die Lagerung der Rolle 14 an jedem Hebel 11 wird durch eine Lasche 19 verstärkt, welche, wie F i g. 3 zeigt, den Lagerbolzen 20 der Rolle 14 mit dem Gelenkbolzen 12 zusätzlich verbindet. Wenn, ausgehend von der Stellung nach F i g. 1, die Pfanne 1 gekippt werden soll, werden die Hebel infolge der Seilkräfte des Kippwerkes zunächst so verschwenkt, daß sie in Anlage an den beiderseits über die Wangen 4 überstehenden Zapfen 8 der Pfanne 1 gelangen und dabei ihre hakenförmigen Enden 13 über die Zapfen 8 greifen. Unter der weiteren Einwirkung des Kippwerkes wird dann der Pfannenstuhl mit der Pfanne 1 in dem Gelenk 7 gekippt, wie es in F i g. 2 veranschaulicht ist. Hierbei ist durch die Zugkraft in den Seilen 15 sichergestellt, daß die Haken 13 immer über die Zapfen 8 greifen und so eine Loslösung der Pfanne 1 von dem Pfannenstuhl verhindern. Patentansprüche:
1. Gießpfannen-Kippvorrichtung mit einem kippbar gelagerten Pfannenstuhl, an dem ein Sicheiheitsglied gelagert ist, das vor dem Beginn des Kippens eine Sperrstellung einnimmt, in der es die Tragzapfen der Pfanne gegen Absturz sichert, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippwerk (14 bis 18) direkt an dem Sicherheitshebel (11) angreift, der bei noch stillstehendem Pfannenstuhl (2, 4, 5) sich in die durch Anschlagen an die Tragzapfen (8) der Pfanne (1) bestimmte Sperrstellung bewegt und erst darm das Kippmoment auf den Pfannenstuhl überträgt.
2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherheitshebel (11) in an sich bekannter Weise an dem Pfannenstuhl (2, 4, 5) schwenkbar gelagert und mit einem Haken (13) versehen ist.
3. Kippvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sicherheitshebel (11) an dem Pfannenstuhl (2, 4) in tiefer als dessen Boden liegenden Gelenken (12) befestigt sind und sich in der Ausgangsstellung von dort aus nach oben hin an den Pfannenzapfen (8) auf der Ausgießseite vorbei bis zu dem nach den Zapfen hin gerichteten Haken (13) erstrecken, wobei unterhalb der Pfannenzapfen (8) an den Hebeln (11) Seilscheiben (14) für die Seile (15) des Kippwerkes angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 825 455;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 076 904,
071902.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 577/285 4.67 © Buiidesdruckerei Berlin
DE1963K0049056 1963-02-26 1963-02-26 Giesspfannen-Kippvorrichtung Pending DE1239444B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3607155A1 (de) * 1986-03-05 1987-09-17 Anneliese Van Erp Industrieanl Kippvorrichtung fuer schwere kippgegenstaende, insbesondere fuer metallurgische kippgefaesse

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825455C (de) * 1949-02-24 1951-12-20 Berlin Anhaltische Maschb A G Giesspfannenlagerung
DE1071902B (de) * 1959-12-24
DE1076904B (de) * 1957-03-15 1960-03-03 Demag Ag Vorrichtung zum Verriegeln der Zapfen von Stahlgiesspfannen od. dgl. Gefaesse, die mittels Tragbuegel in Stuetzboecken drehbar gelagert sind

Patent Citations (3)

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