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DE1214012B - Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fliessfaehigen Mediums nacheinem Blocktarif - Google Patents

Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fliessfaehigen Mediums nacheinem Blocktarif

Info

Publication number
DE1214012B
DE1214012B DEL40399A DEL0040399A DE1214012B DE 1214012 B DE1214012 B DE 1214012B DE L40399 A DEL40399 A DE L40399A DE L0040399 A DEL0040399 A DE L0040399A DE 1214012 B DE1214012 B DE 1214012B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
measuring mechanism
gear
counter
gears
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40399A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Winiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1214012B publication Critical patent/DE1214012B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/07Integration to give total flow, e.g. using mechanically-operated integrating mechanism
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fließfähigen Mediums nach einem Blocktarif Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fließfähigen Mediums - wie z. B. von Gas, Flüssigkeit, elektrischer Energie - nach einem Blocktarif, welcher die in einem bestimmten Zeitintervall insgesamt verbrauchte Menge durch mindestens eine fest vorgegebene Mengengrenze in zwei oder mehrere Teilmengen (Verbrauchsmengenblö cke) mit unterschiedlichen Preisen je Einheit unterteilt.
  • In seiner Grundform weist ein solcher Blocktarif eine oder mehrere fest vorgegebene Grenzen für die in einem bestimmten Zeitraum, der Meßperiode, verbrauchte Menge auf, bei deren Überschreitung die darüber hinaus verbrauchte Menge zu einem anderen, im allgemeinen niedrigeren Preis je Mengeneinheit berechnet wird als die unterhalb der betreffenden Grenze liegende Verbrauchsmenge. Der mögliche Verbrauch innerhalb der Meßperiode wird, mit anderen Worten, in zwei oder mehr aufeinanderfolgende Verbrauchsmengenblöcke aufgeteilt, innerhalb deren unterschiedliche Preise für die Mengeneinheit gelten. Auf diese Weise wird im allgemeinen derjenige Verbraucher, der während der Meßperiode eine größere Menge verbraucht hat, gegenüber dem Verbraucher einer geringeren Menge preislich bevorzugt.
  • Zur näheren Erläuterung sei nachstehend als Beispiel der Aufbau eines Blocktarifs für elektrische Energie mit vier Blöcken und einer Meßperiode von 1 Monat angegeben. Nach diesem Tarif werden die in die einzelnen Blöcke fallenden Teilmengen der während der Meßperiode insgesamt entnommenen elektrischen Energie wie folgt verrechnet: Block I: die ersten 10 kWh zu 25 Pf/kWh, Block II: die nächsten 40 kWh zu 18 Pf/kWh, Block III: weitere 100 kWh zu 11 Pf/kWh, Block IV: alle weiteren kWh zu 8 Pf/kWh.
  • Wenn die Verrechnung der entnommenen Menge jeweils am Ende einer Meßperiode auf Grund der Ablesung eines der Anlage des Abnehmers vorgeschalteten Mengenzählers erfolgt, dessen Zählwerk, wie üblich, nur die insgesamt entnommene Menge als solche, z. B. in Kilowattstunden oder in Kubikmetern, anzeigt, so macht sich der Umstand lästig bemerkbar, daß der zu zahlende Preis der von dem Zählwerk angezeigten Menge nicht mehr proportional ist, sondern auf Grund des Blocktarifs in einzelnen Abschnitten errechnet werden muß. Für die mit der Ablesung beauftragten Bediensteten des Versorgungsunternehmens wird diese Schwierigkeit meist dadurch vermindert, daß man ihnen eine Tabelle in die Hand gibt, in der die Verbrauchsmengen und die zugehörigen Preise direkt nebeneinandergestellt sind.
  • Die Benutzung einer solchen Tabelle ist aber auch nur dann nicht allzu umständlich, wenn die Abrechnung bei allen Abnehmern nach ein und demselben Blocktarif erfolgt. Für den Abnehmer selbst macht es jedoch meist erhebliche Schwierigkeiten, wenn er auf Grund des jeweiligen Zählerstandes feststellen will, wieviel er dem Versorgungsunternehmen im Augenblick schuldet.
  • Diese Schwierigkeiten werden nun durch die Erfindung beseitigt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, wonach zwischen dem Meßwerk des Verbrauchsmessers und einem Zählwerk - wie bei Tarifgeräten bekannt - zwei oder mehrere, jeweils nach Überschreitung einer Blockgrenze durch das Meßwerk gesteuerte und das Übersetzungsverhältnis zum Zählwerk entsprechend der für die betreffende Blockgrenze festgesetzten Tarifänderung ändernde Umschaltorgane sowie Differentialgetriebe und Kupplungen anzuordnen sind, wird nun erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gesamtübersetzung zwischen dem Meßwerk und dem Zählwerk so unterteilt ist, daß die über Differentialgetriebe und über je einem der vorgesehenen Verbrauchsmengenblöcke zugeordneten Zahnräder auf das Zählwerk übertragenen Drehbewegungen proportional der Drehbewegung des Meßwerkes und damit dem Gesamtpreis der verbrauchten Menge sind, und daß ein Zahnrad über ein Getriebe mit einem dem niedrigsten Tarif proportionalen Übersetzungsverhältnis dauernd mit dem Meßwerk verbunden ist, während die weiteren Zahnräder je über ein Getriebe und eine durch das Meßwerk betätigbare Kupplung der Reihe nach mit dem Meßwerk verbunden werden können und das Übersetzungsverhältnis dieser Getriebe der Differenz zwischen den Mengeneinheitspreisen des zugeordneten Verbrauchsmengenblockes und des in der Blockreihe nachfolgenden entspricht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und nachstehend beschrieben.
  • Es ist dabei angenommen, daß es sich um die Verrechnung von elektrischer Energie nach einem 4-Block-Tarif mit von Block zu Block abnehmenden Preis je Kilowattstunde handelt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Verrechnungseinrichtung gemäß der Erfindung und F i g. 2 eine Seitenansicht einer in der F i g. 1 gezeigten Sperrhebeleinrichtung.
  • In der F i g. 1 ist mit 1 die Triebwerkscheibe eines sonst nicht weiter dargestellten Meßsystems für elektrische Arbeit bezeichnet. Diese Triebwerkscheibe 1 treibt über eine Schnecke 2 und ein Schneckenrad 3 eine Welle 4 und weiterhin über ein Zahnräderpaar 5, 6 eine Welle 7 an, deren Drehzahl somit der von dem Meßwerk gemessenen, verbrauchten elektrischen Energie proportional ist. Auf der Welle 7 sitzt ein Zahnrad 8 fest, das die Drehbewegung der Welle 7 über miteinander verbundene Zahnräder 9, 10 und die ebenfalls miteinander verbundenen Zahnräder 11, 12 auf ein Zahnrad 13 überträgt. Die Zahnräder 9, 10 sind auf einer Achse 14, die Zahnräder 11, 12 auf einer Achse 15 drehbeweglich gelagert.
  • Das Zahnrad 13 ist mit dem rechten Sonnenrad eines Differentialgetriebes 16 fest verbunden. Ebenso ist mit dem Linien Sonnenrad des Differentialgetriebes 16 ein Zahnrad 17 verbunden. Auf der zugehörigen Planetenradwelle 18 sitzt das rechte Sonnenrad 19 eines weiteren Differentialgetriebes 20, dessen linkes Sonnenrad 21 auf der Planetenradwelle 22 eines dritten Differentialgetriebes 23 sitzt. Die Sonnenräder des Differentialgetriebes 23 sind mit den Zahnrädern 24 bzw. 25 fest verbunden. Da die Drehzahl der Planetenradwelle eines Differentialgetriebes gleich der halben Summe der Drehzahlen seiner Sonnenräder ist, ist die Drehzahl des Zahnkranzes 26, in dem die Planetenräder 27 des mittleren Differentialgetriebes 20 drehbar gelagert sind, der Summe der Drehzahlen der Zahnräder 13, 17, 24, 25 proportional, genauer gesagt, gleich einem Viertel dieser Summe.
  • Der Zahnkranz 26 des mittleren Differentialgetriebes 20 befindet sich nun mit einem Zahnrad 28 auf der Antriebswelle eines Trommelzählwerkes 29 im Eingriff. Denkt man sich zunächst die Zahnräder 24, 25 und 17 bei laufender Triebwerkscheibe 1 stillstehend, so wird auf das Zählwerk 29 ausschließlich die Drehbewegung des Zahnrades 13 übertragen.
  • Da letzteres, wie oben beschrieben, mit der Triebwerkscheibe 1 ständig umläuft, ändert sich in diesem Fall die Anzeige des Zählwerks 29 proportional mit der von dem Meßwerk gemessenen elektrischen Arbeit.
  • Die Gesamtübersetzung zwischen der Triebwerkscheibe 1 und der Antriebswelle des Zählwerks 29 auf dem über das Zahnrad 13 führenden Übertragungsweg möge dabei so gewählt sein, daß die An- zeige des Zählwerks gleich der mit dem Kilowattstundenpreis für den Block IV multiplizierten Kilowattstundenzahl ist, die das Mengenmeßwerk, dargestellt durch eine entsprechende Anzahl von Umdrehungen der Triebwerkscheibe 1, gemessen hat.
  • In dem oben angegebenen Tarifbeispiel gäbe also das Zählwerk 29 bei stillstehenden Rädern 17, 24, 25 den Preis für die verbrauchte elektrische Energie unter Zugrundelegung eines Mengeneinheitspreises von 8 Rappen je Kilowattstunde an. Das Zählwerk 29 zeigt somit bei wachsender Verbrauchsmenge die Zunahme des Gesamtrechnungsbetrages unter den bisher gemachten Voraussetzungen richtig an, sofern sich die seit Beginn der Meßperiode insgesamt entnommene elektrische Energie bereits oberhalb der unteren Grenze von Block IV befindet, in dem angegebenen Tarifbeispiel also mehr als 150 kWh beträgt.
  • Liegt die seit Beginn der Meßperiode insgesamt entnommene elektrische Arbeit jedoch noch unterhalb des Blocks IV in Block III, d. h. in dem Beispiel zwischen 50 und 150 kWh, so muß in diesem Blockbereich angesichts des dort geltenden, höheren Kilowattstundenpreises bei gegebener Drehzahl der Triebwerkscheibe 1 die Drehzahl der Zählerwefle größer sein als bei einer bereits in Block IV liegenden Gesamtentnahme. Um das zu erreichen, wird auf das Zählwerk 29 eine zusätzliche Drehbewegung übertragen, die der Differenz zwischen den für 1 kWh geltenden Preisen von Block III und Block IV entspricht. Diese Differenz beträgt in dem Zahlenbeispiel 11 - 8=3 Rp/kW, wenn sich der Gesamtverbrauch statt in Block IV erst in Block III befindet, es muß also zusätzlich zu der über das Zahnrad 13 auf das Zählwerk übertragenen Drehbewegung bei gegebener Drehzahl der Triebwerkscheibe 1 auf das Zählwerk 29 noch eine Drehbewegung übertragen werden, die der mit der Preisdifferenz von 3 Rappen multiplizierten Zunahme der verbrauchten Arbeit entspricht.
  • Diese zusätzliche Drehbewegung wird dem Zählwerk 29 über das Zahnrad 17 erteilt, dessen Drehbewegung in dem Differentialgetriebe 16 zu der Drehbewegung des Zahnrades 13 addiert wird. Das Zahnrad 17 wird über Zwischenzahnräder 30, die drehbeweglich auf den Achsen 14 und 15 sitzen, von einem Zahnrad 31 angetrieben, das über eine Rutschkupplung 32 mit der von der Triebwerkscheibe 1 ständig angetriebenen Welle 7 gekuppelt ist.
  • Solange der Verbrauch in dem Verbrauchsmengenblock III liegt, läuft das Zahnrad 31, über die Rutschkupplung 32 von der Welle 7 mitgenommen, genauso schnell um wie das mit der Welle 7 fest verbundene Zahnrad 8. Durch entsprechende Zwischenräder sind die Drehzahlübersetzungen zwischen der Welle 7 und dem Rad 17 bzw. dem Rad 13 so gewählt, daß sich die Drehzahl des Rades 17 zu der des Rades 13 bei gleicher Drehrichtung verhält wie die Differenz zwischen den Kilowattstundenpreisen der Blöcke III und IV zu dem Kilowattstundenpreis des Blocks IV.
  • Sobald die verbrauchte Energie die Grenze zwischen den Blöcken m und IV überschreitet, muß das dem Block III zugeordnete Zahnrad 17 stillgesetzt werden. Das geschieht dadurch, daß ein in der Fig.2 dargestellter Sperrhebel 33 freigegeben wird, so daß er mit seiner Sperrnase 34 in das Zahnrad 31 einfällt und dieses Zahnrad sowie die ihm nachgeschalteten Zahnräder blockiert. Infolge der Rutschkupplung 32 kann sich aber die Welle 7 trotzdem weiterdrehen.
  • Gesteuert wird das Einfallen des Sperrhebels 33, wie aus der F i g. 2 ersichtlich, durch eine Nockenscheibe 35, die sich in dem angegebenen Pfeilsinn dreht und über deren hintere Kante der Sperrhebel 33 herabfällt, sobald der Verbrauch die obere Grenze des Blocks III überschreitet. Die Nockenscheibe 35 sitzt fest auf einer Nockenwelle 36, die über die Zahnräder 37 bis 40 von der Welle 4 angetrieben wird, die ihrerseits über das Schneckenradgetriebe 2, 3 mit der Triebwerkscheibe 1 gekuppelt ist.
  • In analoger Weise, wie die über Zwischenräder miteinander gekuppelten Zahnräder 31 und 17 dem Verbrauchsmengenblock III zugeordnet sind, sind die Räder 41 und 25 dem Block II und die Räder 42 und 24 dem Block I zugeordnet. Die Zahnräder 41 und 42 sind mit der Welle 7 ebenfalls durch Rutschkupplungen 43 bzw. 44 gekuppelt. Drehbewegungen der Räder 24 und 25 werden in dem Differentialgetriebe 23 addiert; ihre Summe wird über die Planetenradwelle 22 dem Differentialgetriebe 20 zugeführt, und an dem das Zählwerk 29 antreibenden Zahnkranz 26 des letztgenannten Differentialgetriebes erscheint diese Summe mit der Summe der Drehbewegungen der Räder 17 und 13 addiert. Die Ubersetzungsverhältuisse der einmal zwischen den Zahnrädern 42 und 24 und zum anderen zwischen den Zahnrädern 41 und 25 liegenden Getriebe sind nach derselben Regel, wie sie oben für die Übersetzung zwischen den Rädern 31 und 17 beschrieben wurden, so bemessen, daß jedes der Räder 24 und 25, sofern es nicht blockiert ist, in analoger Weise wie Rad 17 mit einer Drehzahl umläuft, die sich zu der Drehzahl des Rades 13 verhält wie die Differenz zwischen den Kilowattstundenpreisen des dem betreffenden Rad zugeordneten und des in der Blockreihenfolge nächstfolgenden Blocks zu dem Kilowattstundenpreis des Blocks IV, der ja für den Block III den nächstfolgenden Block darstellt.
  • Ebenso wie für das dem Block III zugeordnete Zahnrad 31 ist auch für die den Blöcken I und II zugeordneten Zahnräder 42 bzw. 41 je ein in der Zeichnung nicht dargestellter Sperrhebel 33 vorgesehen, der von einer zugehörigen Nockenscheibe 45 bzw. 46 der Nockenwelle 36 zum Sperren freigegeben wird, sobald die gemessene Verbrauchsmenge die Grenze zwischen Block I und II bzw. zwischen Block II und III übersteigt.
  • Jeweils zu Beginn der Meßperiode wird die Nokkenwelle 36 auf eine weiter unten beschriebene Weise in ihre Ausgangsstellung gebracht, in der alle drei Sperrhebel 33 angehoben sind, so daß zunächst alle drei Zahnräder 42, 41 und 31 an der Drehung der Welle 7 teilnehmen und ihre Drehungen mit entsprechenden Übersetzungsverhältnissen auf die Räder 24, 25 und 17 übertragen. Deren Drehungen werden zu der des Rades 13 durch die Differentialgetriebe 23, 20 und 16 addiert und auf das Zählwerk 29 übertragen. Die Drehbewegung aller vier Räder 24, 25, 17, 13 sind der Drehbewegung der Triebwerkscheibe 1 und somit dem gemessenen Verbrauch proportional, aber mit unterschiedlichen Proportionalitätsfaktoren. Während der Proportionalitätsfaktor für Rad 13 dem Mengeneinheitspreis des Blocks IV entspricht, entspricht der für Rad d7 dem Unterschied des Einheitspreises von Block II gegenüber dem von Block IV. Der Proportionalitätsfaktor für Rad 25 entspricht der Einheitspreisdifferenz zwischen Block II und III und der für Rad 24 der Einheitspreisdifferenz zwischen Block I und II.
  • Addiert man diese drei Einheitspreisdifferenzen zu dem Einheitspreis von Block IV, so ergibt sich der Einheitspreis für Block I. Die Anzeige des Zählwerkes 29 ändert sich also proportional der mit dem Einheitspreis für Block I multiplizierten Verbrauchsmenge.
  • Überschreitet nach Beginn der Meßperiode der gemessene Verbrauch den Block I, so wird Rad 42 und mit ihm Rad 24 gesperrt. Die Preiskomponente, um die sich der Kilowattstundenpreis des Blocks I von dem des Block II unterscheidet, kommt also auf die Zählwerkanzeige nicht mehr zur Wirkung, und das Zählwerk 29 verrechnet von da an den weiteren Verbrauch zum Einheitspreis des Blocks II, bis bei Überschreitung von Block II auch das Rad 25 stillgesetzt wird und der Zählwerksanzeige nunmehr der Einheitspreis von Block III zugrunde gelegt wird.
  • Bei Sperrung auch des Rades 17 erfolgt schließlich die weitere Verbrauchsberechnung nach dem Einheitspreis von Block IV.
  • Wenn die Meßperiode abgelaufen ist, schließt ein nicht dargestelltes Zeitmeßwerk, z. B. ein Synchronmotor, mittels eines Nockens 47 vorübergehend den Kontakt48, wodurch ein Elektromagnet 49 durch Anziehen seines Ankers 50 einen Umschalthebel 51 entgegen einer Rückholfeder 52 schwenkt und dabei die Räder 39 und 40 außer Eingriff bringt. Die Nokkenwelle 36 ist damit von der Triebwerkscheibe 1 abgekuppelt. Zugleich wird aber Rad 40 mit einem Ritzel 53 zum Eingriff gebracht, das über ein Zahnradgetriebe 54, 55 und eine Rutschkupplung 56 von einem gleichfalls über den Kontakt 48 eingeschalteten Rückstellmotor 57 so angetrieben wird, daß die Nockenwelle 36 wieder bis in die durch Anschläge 58, 59 festgelegte Ausgangsstellung zurückgestellt wird. Nach Wiederöffnen des Kontaktes 48 holt die Feder 52 den Umschalthebel 51 zurück, Rad 40 trennt sich von dem Ritzel 53 und kommt wieder mit dem Ritzel 39 in Eingriff. Die Einrichtung ist damit für die neue Meßperiode vorbereitet.
  • Da das Zählwerk 29 kumulativ wirkt, ist es nicht nötig, daß es am Ende der Meßperiode ebenfalls auf Null zurückgestellt wird. Legt man jedoch Wert darauf, den bis zum Ende einer Meßperiode aufgelaufenen Preis auch nachträglich noch feststellen zu können, so kann man zwei Zählwerke vorsehen, die in aufeinanderfolgenden Meßperioden abwechselnd eingeschaltet werden, wobei die Stellung, die das eingeschaltete Zählwerk am Ende einer Meßperiode erreicht hat, bis zum Ende der darauffolgenden Meßperiode, wo dieses Zählwerk erneut eingeschaltet wird, erhalten bleibt.
  • Die Einrichtung kann gegenüber dem beschriebenen Ausführungsbeispiel in mannigfacher Weise abgewandelt werden. So kann man z. B. die Rutschkupplungen 44, 43 und 32, um die durch sie bedingte mechanische Belastung des Mengenmeßwerks zu vermeiden, durch Ausrückkupplungen ersetzen, welche den von der Welle 7 zu dem entsprechenden Rad der Gruppe 24, 25, 17 führenden Verbindungsweg beim Überschreiten der zugeordneten Blockgruppe auftrennen.
  • Auch von der dem Ausführungsbeispiel zugrundeliegenden Rechenmethode, den Einheitspreis eines Blocks durch Addition von Einheitspreisdifferenzen zu dem niedrigsten vorkommenden Einheitspreis zu bilden, kann abgegangen werden, indem man z. B. statt von dem niedrigsten von dem höchsten Einheitspreis ausgeht und die Addition von Preisdifferenzen durch eine Subtraktion ersetzt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fiießfähigen Mediums - wie z. B. von Gas, Flüssigkeit, elektrischer Energie - nach einem Blocktarif, welcher die in einem bestimmten Zeitintervall insgesamt verbrauchte Menge durch mindestens eine fest vorgegebene Mengengrenze in zwei oder mehrere Teilmengen (Verbrauchsmengenblöcke) mit unterschiedlichen Preisen je Einheit unterteilt, wobei zwischen dem Meßwerk des Verbrauchsmessers und einem Zählwerk zwei oder mehrere jeweils nach Überschreitung einer Blockgrenze durch das Meßwerk gesteuerte und das hub er setzungsverhältnis zum Zählwerk entsprechend der für die betreffende Blockgrenze festgesetzten Tarifänderung ändernde Umschaltorgane sowie Differentialgetriebe und Kupplungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtübersetzung zwischen dem Meßwerk (1) und dem Zählwerk (29) so unterteilt ist, daß die über Differentialgetriebe (16, 20, 23) und über je einem der vorgesehenen Verbrauchsmengenblöcke (1 bis IV) zugeordnete Zahnräder (24 bzw. 25, 17, 13) auf das Zählwerk (29) übertragenen Drehbewegungen proportional der Drehbewegung des Meßwerkes (1) und damit dem Gesamtpreis der verbrauchten Menge sind, und daß ein Zahnrad (13) über ein Getriebe (2 bis 12) mit einem dem niedrigsten Tarif (Block IV) proportionalen Obersetzungsverhältnis dauernd mit dem Meßwerk (1) verbunden ist, während die weiteren Zahnräder (17 bzw. 25, 24) je über ein Getriebe und eine durch das Meßwerk (1) betätigbare Kupplung (31, 32; 41, 43; 42, 44) der Reihe nach mit dem Meßwerk (1) verbunden werden können und das Übersetzungsverhältnis dieser Getriebe der Differenz zwischen den Mengeneinheitspreisen des zugeordneten Verbrauchsmengenblockes und des in der Blockreihe (IV bis I) nachfolgenden entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, mit auf einer vom Meßwerk angetriebenen Vorlegewelle sitzenden Rutschkupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen Teile (32, 43, 44) der Rutschkupplungen (31, 32; 41, 43; 42, 44) über vom Meßwerk (1) gesteuerte, auf einer gemeinsamen Welle (36) sitzende Nockenscheiben (45, 46, 35) mittels mechanischer Sperren (33, 34) blockierbar sind und die Bahnen der Nockenscheiben den einzelnen Verbrauchsmengenblökken und die Abfallkanten den oberen Blockgrenzen entsprechen.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils nach Ablauf der gesamten, innerhalb einer Meßperiode festgesetzten Teilmengen vorzunehmenden Rückstellung der Nockenwelle (36) in eine durch Anschläge (58, 59) festgelegte Ausgangsstellung mit Hilfe eines Zeitmeßwerkes (47, 48) und der Antrieb der Nockenwelle (36) nach Entkupplung vom Meßwerk (1) über ein Getriebe (53 bis 56) von einem Motor (57) erfolgt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Zählwerk (29) des Verbrauchsmessers ein zweites, den Gesamtpreis der verbrauchten Menge registrierendes Zählwerk angeordnet ist und beide Zählwerke mittels einer Kupplung jeweils für eine Meßperiode abwechselnd mit dem Meßwerk (1) kuppelbar sind. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 855 354; schweizerische Patentschrift Nr. 222 839.
DEL40399A 1961-10-23 1961-11-06 Einrichtung zur Verrechnung der verbrauchten Menge eines fliessfaehigen Mediums nacheinem Blocktarif Pending DE1214012B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH222839A (de) * 1941-01-23 1942-08-15 Hermes Patentverwertungs Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung ausgetauschter Arbeit in Abhängigkeit von Leistungsstaffeln.
DE855354C (de) * 1949-11-22 1952-11-13 Arno Andreas Vorrichtung zum Reinigen staubhaltiger Gase

Patent Citations (2)

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