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DE1208274B - Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Wuerze bzw. zum Laeutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Fluessigkeitsreste aus den Trebern - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Wuerze bzw. zum Laeutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Fluessigkeitsreste aus den Trebern

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Publication number
DE1208274B
DE1208274B DEH45380A DEH0045380A DE1208274B DE 1208274 B DE1208274 B DE 1208274B DE H45380 A DEH45380 A DE H45380A DE H0045380 A DEH0045380 A DE H0045380A DE 1208274 B DE1208274 B DE 1208274B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wort
water
compartment
screw
spent grains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH45380A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Huppmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HUPPMANN DR
Original Assignee
FRITZ HUPPMANN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ HUPPMANN DR filed Critical FRITZ HUPPMANN DR
Priority to DEH45380A priority Critical patent/DE1208274B/de
Publication of DE1208274B publication Critical patent/DE1208274B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
    • C12C7/163Lautering, i.e. clarifying wort by straining with transport of the mash by or relative to a filtering surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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    • C12C7/00Preparation of wort
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  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Würze bzw. zum Läutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Flüssigkeitsreste aus den Trebern I D;e Erfindtin- betrifft eine Vorrichtung zum kon-,#iiii!icrlicliei) Trennen von Hopfen und Würze bzw. zuzii züm Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Flüssigkeitsreste aus den Trebern, Wobei die mittels einer Förderschnecke durch ein #-,clochtes Schneck-cn#,chäuse, das von einem Eilli#,üt)eil ist, bewe-len Treber durch bereits Extrakt enthaltendes überschwänzwasser und vor dem Auspressen durch Frischwasser ausgewaschen Es ist bereits eine Vielzahl von Verfahren und Vorrichttin-en zur kontinuierlichen Trennun- von I C Hopfvii "ind Würze bzw. von Maische Lind Maischetreber bekannt, die mit Förderschnecken zum Be-WC" Mi und Auspressen der Treber arbeiten, welche zusammen mit ihrem meistens als Sieb ausGebildeten Gehäuse in einem Behälter untergebracht sind. Diese bekannten Verfahren bzw. Vorrichtungen sind wegen ihres verhältnismäßig großen baulichen Aufwandes ii-,ichteili", zum anderen sind ihre Leistun-en un-Zureichend. Dies ist bei einer bekannten Vorrichtung der Fall, wo drei Förderschnecken zum Bewe-en und Auspressen der Treber vorgeschlagen sind, die je- weils von einem Auffangbehälter umschlossen sind, wobei zum Auswaschen Heißwasser verwendet wird, das einer Men-enregelung nicht unterworfen ist. Weiii"cr aufwendia ist zwar eine weiterhin vor-(yeschla - mit nur einer Y gene bekannte Vorrichtun,' Förderschnecke, die am Ausstoßende einen Auspreßkonus besitzt. Nachteili- ist bei dieser Vorrichtung, 1- ZD daß die Auswaschun- ledi-lich mit Wasser erfolgt, I C C d. h. die Leistung gering ist, ferner der konstruktive t- z# Aufwand, der sich aus der Anbringung eines Zu-C führtin-srohres für Auswaschwasser an dem entgegen der Schnecke Limlaufenden aeloebten Schnecken--ehäusc eroribt.
  • Das vorstehend Gesagte gilt auch für eine weitere bekannte Vorrichtung, bei welcher die Treber mehrnials durch ein und dieselbe Förder- und Auspreßsclinecke laufen, bis sie in weitgehend trockenem Züistand ab-ef ührt werden. Die kon;sche Schnecke ist an einein Maischbottich an-,eschlossen., von, einem Sieb-#yeliäusc umoelben und mit diesem zusammen in einem Behälter aii,gcor(,liiet, der an seinem tiefsten Punkt über eine Quersclileuder mit der Braupfanne in Verbinciun- steht und eine Treberaustriasöffnune, aufweist, die wahlweise auf eine Abführleitune, bzw. ein Misch- C fäß geschaltv-t z# werden krann, das mit einer Wasserzuführungsloitung ist und über eine Pumpe mit dem Maischbotlich verbindbar ist. Die Vernlischung der jeweils ausgepreßten Treber mit dein ersten Nachguß, die in dem Mischbehälter erfolgen CI C soll, setzt nicht nur den vorgenannteil Behälter, sondern auch voraus, daß der Maischbotlichvöllig entleert ist, sobald der Vorgang des Umpumpens vom Z, CI Mischbottich züm Maischbottich ein-eleitet wird. Die Zufuhr von Auswaschwasser ist hier nicht weiter geregelt.
  • Es ist auch schon bekannt, bei Vorrichtungen zur kontinuierlichen Trennung von Hopfen und Würze bzw. von Treber und Würze der vorstehend beschriebenen Art die Treber nach dem Geg-enstromprinzip derart zu überschwänzen, daß die am meisten aus-,Claugten Treber mit Wasser., die extraktreicheren Treber m;t Nachaüssen und Glattwasser über-M ,geschwänzt werden. Diese bekannten Vorrichtunaen sind aber ebenfalls durch ihren großen konstruktiven Aufwand nachteilig. Für jeden Schwänzabschnitt (Heißwasser, Nachgüsse, Glattwasser) wird nämlich eine eigene Baueinheit aus Schnecke, Pumpe und Auffan,--«lefäß erforderlich. Außerdem ist eine intensive Durchspülung der Treher deswegen nicht sicherestellt, weil e Auswaschflüssigkeit lediglich im di fre;en Fall über die Trelher rinnt, also mir eine ganz ZD geringe Eindringtiefe -erzielt wird.
  • Weiterhin ist ein Apparat zur kontinuierlichen Trennung von 1-lopfzii und Würze bekannt, der im wesen'dichen aus einem oben offenen Behälter, über den der ene Trumm eines Förderbandes anaeordnet ist, zwei Förderschnechen besteht, wobei das zu trennende Geinisch dem erwähnten Trumm des Förderbandes aufgegeben wird und die Würze in L" zz, den Behälter *trop-fen kaiin, während der Hopfen vom Ende die-,CS Trunirrs frei auf die erste querliegende C Schnecke herabfällt, welche den Hopfen der zweiten, entlang einer Seite des Behälters angeordneten Förderschnecke aufgibt, die zum Hopfenausstoßende hin ansteigt und über der ein mit öffnungen versehenes Rohr zum Bespritzen des geförderten Hopfens mit Wasser zum Auswaschen letzter Würzeanteile angeordnet ist. Die zweite Schnecke ist mit einer Siebwanne auf ihrer unteren Hälfte umgeben. Auch dieser Apparat ist aufwendig gebaut und vor allen Dingen mit dem Mangel behaftet, daß eine Regelung des zugeführten Auswaschwassers nicht vorgesehen ist.
  • Dies gilt auch für eine andere ähnliche, ebenfalls bekannte Vorrichtung zum kontinuierlichen Filtrieren von Flüssigkeiten, insbesondere zur Trennung von Hopfen und Würze in Brauereien. Bei dieser Vorrichtung sind wiederum oberhalb eines Würzetanks zwei parallele Wellen angeordnet, auf denen jeweils zwei Schnecken angebracht sind. Die erste Schnecke auf jeder Welle liegt oberhalb eines Siebtroges, der an einer Seite in ein Siebblech ausläuft, auf das das zu trennende Gemisch aufgebracht wird. Durch die öffnungen dieses Siebbleches läuft die Würze in den Tank, während die Hopfenrückstände in den Siebtrog rutschen und von der ersten Förderschnecke in eine Quetschkammer geschoben werden, wo sie eine Auspressung erfahren. Von dort werden sie mittels der zweiten Förderschnecke zum Hopfenaustragsende hingeschoben, wobei sie gleichzeitig mittels Wasser eine Endauswaschung von letzten Würzeanteilen erfahren. Das aufgesprühte Wasser gelangt mit diesen Anteilen durch das Siebgehäuse der zweiten Förderschnecke in den Würzetank.
  • Die Nachteile der bekannten Vorrichtungen werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art der die Förderschnecke und das Schneckengehäuse enthaltende Behälter durch eine Trennwand in ein Vorderwürzeabteil und ein überschwänzwasserabteil unterteilt ist, ersteres mit einem über den Schneckeneinlauf angeordneten Siebkonus mit tangential einmündender Würze- bzw. Maischezuführungsleitung versehen ist, das Schneckengehäuse im Siebkonusbereich oben ein ungelochtes Blech aufweist und auf seinem übrigen geraden Teil oben offen ist, wobei über diesem offenen Teil zuerst drei Sprühdüsen für bereits Extrakt enthaltendes überschwänzwasser angeordnet sind, deren erste sich im Bereich des erwähnten Vorderwürzeabteils befindet, während die beiden anderen über dem überschwänzwasserabteil vorgesehen sind, und dann eine Sprühdüse für Frischwasser angeordnet ist, die mit einer Frischwasserleitung in Verbindung steht.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in der Frischwasserleitung zur Regelung ihres Querschnittes ein Ventil angeordnet, das mittels eines Gestänges von einem Schwimmer betätigt wird, der sich in dem das überschwänzwasser enthaltenden Abteil befindet. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Frischwasserleitung unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils an die Verteilerleitung für das umgewälzte überschwänzwasser angeschlossen und in dieser ein Absperrventil zwischen der über dem Vorderwürzeabteil angeordneten Düse und den über dem Abteil für das überschwänzwasser befindlichen Düsen vorgesehen ist.
  • Einem weiteren kennzeichnenden Merkmal der Erfindung zufolge ist am Ende der Förderschnecke ein Verschluß mit regelbarem öffnungswiderstand angeordnet, der durch den Druck des Treberstranges geöffnet wird. Dieser Verschluß weist vorteilhafterweise einen konischen Dichtungssitz auf, auf den ein Dichtkonus mit einstellbarer Federbelastung gedrückt ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ragt in die Ausstoßöffnung ein fest eingebauter Kegel hinein, so daß ein ungefähr ringförmiger Austrittsquerschnitt gebildet wird.
  • Schließlich erfährt die Erfindung eine letzte Vervollkommnung dadurch, daß die Förderschnecke zum Ausstoßende hin ansteigt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ein einfach aufgebautes, wirtschaftliches Gerät vermittelt, das eine wirksame, kontinuierliche Trennung von Hopfen und Würze bzw. Treber und Würze, d. h. die vollständige Auslaugung von Hopfen und Treber bewirkt bei geringstem Frischwasserzusatz.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 2 gibt eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach F i g. 1 mit abgenommenem Deckel in Richtung des Pfeiles 11 der F i g. 1 wieder; F i g. 3 stellt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach F i g. 1 entlang der Linie III-111 in F i g. 1 dar, und F i g. 4 zeigt den Schnitt entlang der Linie IV in F i g. 1.
  • In einem Behälter 1 mit Füßen 2, 2' und 3, 3' ist die Förderschnecke 4 drehbar gelagert. Der Behälter 1 ist durch einen Deckel l' abgeschlossen, der um ein Scharnier l"* verschwenkt werden kann. Die Schnecke 4 steigt von der Aufgabeseite des zu trennenden Gemisches zur Ausstoßseite des abgetrennten Feststoffes hin an. Die Schnecke 4 ist an ihrem tiefer gelegenen Ende durch eine Kugellager 5, an ihrem höher gelegenen Ende durch ein Gleitlager 6 gelagert. Zur Aufnahme des Axialdruckes ist das Axiallager 7 am tieferen Ende vorgesehen. Die Schnecke 4 ist durch eine Kupplung 8 mit dem Getriebemotor 9 verbunden, der die Schnecke mit beispielsweise 40 Umdrehungen pro Minute antreibt. Die Schnecke ist von einem aus gelochtem Blech bestehenden Gehäuse 10 umgeben. Dieses Gehäuse ist im Einlaufbereich oben durch ein ungelochtes Blech 11 ergänzt. Ungefähr auf zwei Dritteln der zylindrischen Länge der Schnecke ist das Gehäuse 10 bei 12 nach oben offen. Das konische Auslaufende der Schnecke 4 ist von dem entsprechenden konischen Gehäuseteil 13 umgeben. Zur Reinigung des konischeu Schneckengehäuses 13 sind Handreinigungslöcher 13' vorgesehen.
  • Am Ausstoßende der Schnecke, das sich am Ende des konischen Gehäuseteiles 13 befindet, ist ein regelbarer Druckverschluß vorgesehen. Dieser besteht aus einem konisch ausgebildeten Dichtsitz 14, auf den der Dichtkonus 15 durch die Feder 16 gepreßt ist. Die Feder 16 liegt mit ihrem anderen Ende an dem Federteller 17 an, der sich seinerseits an der Nabe eines Handrades 18 abstützt, das auf einer Spindel 19 verschraubbar ist. Durch Drehung des Handrades kann die Feder 16 gespannt und damit der Druck auf den Dichtkonus 15 erhöht werden. In die Ausstoßöffnung ragt der Kegel 20 hinein, der zugleich befestigendes Kopfteil des Spindelschaftes ist. Es ist so ein nur durch Stege unterteilter ringförmiger Ausstoßquerschnitt 21 vorhanden. Das stimseitig geschlossene Einlaufende des Schneckengehäuses 10 ist über den Schneckeneinlauf 22 mit dem Siebkonus 23 verbunden. Dieser ist an seinem Flansch 23' mit dem Flansch 22' des Einlaufs 22 über Kopfschrauben ba onettartig lösbar verbunden, wie insbesondere aus i im F i g. 2 zu erkennen ist. Daraus ist auch ersichtlich, daß der Siebkonus 23 von einer Zuströmleitunc, 24 tangential angeschnitten ist, an deren außerhalb des Behälters 1 liegenden Anschlußflansch 25 die Würze-bzw. Maischeleitung angeschlossen wird.
  • Der Behälter 1 ist durch die Trennwand 26 in zwei Abteile unterteilt. Im Vorderwürzeabteil 27 wird die abgetrennte Würze gesammelt, während sich im überschwänzwasserabteil 28 das überschwänzwasser befindet. Zum Abzug der Würze aus dem Abteil 27 dient der Stutzen 27', an dessen Flansch die Würze weiterleitende Leitung angeschlossen wird.
  • Wie insbesondere aus F i g. 4 zu erkennen ist, kann aus dem Abteil 28 des Behälters 1 überschwänzwasser über den Steckseiher 29 durch die Leitung 30 ab-ezogen werden. Die Leitung 30 ist mit der Saugseite einer Kreiselpumpe 31 verbunden. Die Kreiselpumpe 31 wird durch einen Elektromotor 32 angetrieben. An die Druckseite der Kreiselpumpe 31 ist die Druckleitung 33 angeschlossen. Diese Leitung führt, wie besonders deutlich aus F i g. 1 erkennbar ist, zu der oberhalb der Schnecke 4 angeordneten Verteilerleitung 34, an der sich zwei Düsen 35 und 36 befinden. Die Sprühöffnungen der Düsen 35, 36 befinden sich über dem überschwänzwasserabteil 28. Die Verteilerleitung 34 setzt sich unter Zwischenschaltung eines Absperrventils 37 über die Trennwand 26 hinweg fort. Am äußersten linken Ende der Verteilerleitung 34 ist eine Düse 38 angeordnet, die sich oberhalb des Abteils 27 befindet.
  • Wie insbesondere aus F i g. 2 zu erkennen ist, ist noch eine Frischwasserleitung 39 vorgesehen, die über ein Ventil 40 sowie durch ein schwimmerbetätices Sperrventil 41 mit der Verteilerleitung 34 unter Zwischenschaltuncy eines Rückschlagventils 42 verbunden ist. Zwischen' ' dem Sperrventil 41 und dem Rückschlaaventil 42 ist die Düse 43 für Frischwasser anaeordnet. Die Düse 43 befindet sich oberhalb des Abteils 28. Das Sperrventil 41 wird durch einen Schwimmer 44 über ein Gestänge 45 betätigt.
  • Zur Entleerun,1, des Abteils 28 ist eine Verbindungsleitung 30' vorgesehen, die zum Abflußstutzen 27' führt. Im normalen Betrieb ist die Verbindung zum Abflußstutzen durch einen Hahn 30" ereim schlossen.
  • Die Vorrichtun- arbeitet folgendermaßen: Die Maische bzw. mit Hopfentrebern vermischte Würze wird durch die Leitung 24 in den Siebkonus 23 eingeleitet. Infolge der tangentialen Einmündung der Leitung 24 kreist die Maische bzw. Würze an der Wand des Kontis 23. Dabei wird die Flüssigkeit durch die Löcher des Siebes nach außen geschleudert, fließt in das Vorderwürzeabteil 27 des Behälters 1 ab und wird dort durch den Stutzen 27' ab-eleitet. Von der aus den Löchern austretenden Flüssigkeit kann nichts in das Schneckengehäuse 10 gelangen, da im Bereich des Siebkonus 23 die Schnecke 4 durch das nicht gelochte Blech 11 abgedeckt ist. In die Schnecke treten nun verhältnismäßig flüssigkeitsarme Treber ein. Diese Treber werden durch die Schnecke 4 cefördert und hierbei zunächst von der aus der Düse 38 austretenden Flüssigkeit übersprüht. Diese fließt nach Durchgang durch die Treber in das Vorderwürze-C abteil 27 ein und vermischt sich mit der Würze. Auf dem weiteren Transportweg werden die Treber durch die Düsen 35 und 36 übersprüht. Die aus den Düsen 35, 36 und 38 austretende Flüssigkeit ist überschwänzwasser und wird durch die Pumpe 31 ume -Crewälzt, die das Wasser aus dem überschwänzwasserabteil 28 ansauat und es in die Verteilerleitung 34 drückt, von wo es durch die Düsen 35, 36 und 38 ausgesprüht wird. Die Treber sind aber auch dann noch extrakthaltig. Dieser Extraktgehalt wird durch aus der Düse 43 ausströmendes heißes Frischwasser vollkommen ausgewaschen, so daß nach der Düse 43 sämtliche verwertbaren Stoffe aus den Trebern entfernt sind. Der Frischwasserzusatz wird über das Sperrventil 41 durch den Schwimmer 44, der auf der Flüssigkeit im Abteil 28 schwimmt, so geregelt, daß ein bestimmtes, wählbares Flüssigkeitsniveau im Ab- teil 28 aufrechterhalten wird. Die Frischwasserdüse 43 läßt somit jeweils so viel Frischwasser in das Abteil 28 zuströmen, wie überschwänzwasser durch die Düse 38 in das Abteil 27 geleitet wird. Im Abteil 28 ist ein bestimmtes Flüssigkeitsniveau dadurch wählbar, daß der Schwimmer 44 am Gestängehebel 45 des Sperrventils 41 verstellbar ist.
  • Die nun vollkommen ausgewaschenen Treber werden, da sie noch wasserhaltig sind, in dem konischen Schneckenteil 13 ausgepreßt. Der Grad der Auspressung wird durch entsprechende Einstellung des Handrades 18 bestimmt. Je stärker der Druck der Feder 16 auf den Dichtkonus 15 ist, desto trockener werden die Treber ausgepreßt. Diese Auspressung ist der Beschaffenheit der Treber anzupassen. Insbesondere darf die Auspressung nicht zu hoch gewählt werden, da sonst unerwünschte Bitterstoffe mit in das Bier gelangen können.
  • Beim Abläutern von Maische ist es zweckmäßig, mehrere der erfindungsgemäßen Vorrichtungen, eventuell unter Zwischenschaltung von Diffusionszellen, hintereinanderzuschalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Würze bzw. zum Läutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Flüssigkeitsreste aus den Trebern, wobei die mittels einer Förderschnecke durch ein gelochtes Schneckengehäuse, das von einem Behälter um-eben ist, bewegten Treber durch bereits Extrakt enthaltendes überschwänzwasser und vor dem Auspressen durch Frischwasser ausgewaschen werden, dadurch gekennz eichnet, daß der die Förderschnecke(4) mit Schneckengehäuse(10) enthaltende Behälter(1) durch eine"Trennwand (26) in ein Vorderwürze-(27) und ein überschwänzwasserabteil (28) unterteilt ist, ersteres (27) mit einem über dem SchneckeneirAauf (22) angeordneten Siebkonus (23) mit tangential einmündender Würzezuführungsleitung (24) versehen ist, das Schneckengehause im Siebkonusbereich oben ein unaeloch-C tes Blech (11) aufweist und auf seinem übrigen geraden Teil oben offen ist, wobei über diesem offenen Teil zuerst drei Sprühdüsen (38, 35, 36) für bereits Extrakt enthaltendes überschwänzwasser angeordnet sind, deren erste (38) sich im Bereich des erwähnten Vorderwürzeabteils (27) befindet, während die beiden anderen über dem überschwänzwasserabteil (28) vorgesehen sind, und dann eine Sprühdüse (43) für Frischwasser angeordnet ist, die mit einer Frischwasserleitung (39) in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Regelung des Querschnitts der Frischwasserleitung (39) ein Ventil (41) in dieser angeordnet ist, das mittels eines Gestänges (45) von einem Schwimmer (44) be- tätigt wird, der sich in dem das überschwänzwasser enthaltenden Abteil (28) befindet. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frischwasserleitung (39) unter Zwischenschaltung eines Rückschlagventils (42) an die Verteilerleitung (34) für das umgewälzte überschwänzwasser angeschlossen und in dieser ein Absperrventil (37) zwischen der über dem Vorderwürzeabteil (27) angeordneten Düse (38) und den über dem Abteil (28) für das überschwänzwasser befindlichen Düsen (35, 36) vorgesehen ist. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Förderschnecke (4) ein Verschluß (14, 15) mit regelbarem öffnungswiderstand an eord-C, 9 net ist, der durch den Druck des Treberstranges geöffnet wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (14, 15) einen konischen Dichtungssitz (14) aufweist, auf den ein Dichtkonus (15) mit einstellbarer Federbelastung (Feder 16, Verstellung 18, 19) gedrückt ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausstoßöffnung ein fest eingebauter Kegel (20) hineinragt, so daß ein ungefähr ringförmiger Austrittsquerschnitt gebildet wird. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (4) zum Ausstoßende (21) hin ansteigt. C In Betracht -ezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 82 077, 304 438, 621576, 879 532; deutsche Patentanmeldung Z 660 IV a/6 b (beel kanntgemacht am 2. 10. 1952); USA.-Patentschriften Nr. 2 146 692, 2 471517.
DEH45380A 1962-04-05 1962-04-05 Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Wuerze bzw. zum Laeutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Fluessigkeitsreste aus den Trebern Pending DE1208274B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE304438C (de) *
DE82077C (de) *
DE621576C (de) * 1933-04-28 1935-11-09 Anton Landgraeder Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz
US2146692A (en) * 1938-06-09 1939-02-07 Wittemann Company Inc Apparatus for straining liquids
US2471517A (en) * 1946-04-15 1949-05-31 Edmund L Chaffee Machine for separating spent hops from wort
DE879532C (de) * 1951-12-25 1953-06-15 Heinrich Landgraeber Kontinuierliche Ablaeuterung heisser Bierwuerzen

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