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DE1188544B - Vierwalzen-Ringwalzwerk mit selbsttaetig nachstellbaren Axialwalzen - Google Patents

Vierwalzen-Ringwalzwerk mit selbsttaetig nachstellbaren Axialwalzen

Info

Publication number
DE1188544B
DE1188544B DEW31340A DEW0031340A DE1188544B DE 1188544 B DE1188544 B DE 1188544B DE W31340 A DEW31340 A DE W31340A DE W0031340 A DEW0031340 A DE W0031340A DE 1188544 B DE1188544 B DE 1188544B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
rollers
roller
pair
rolling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW31340A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ulrych
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh filed Critical Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Priority to DEW31340A priority Critical patent/DE1188544B/de
Priority to US245601A priority patent/US3186202A/en
Publication of DE1188544B publication Critical patent/DE1188544B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Vierwalzen-Ringwalzwerk mit selbsttätig nachstellbaren Axialwalzen Die Erfindung betrifft ein Ringwalzwerk mit einem die beiden gekrümmten Ringflächen bearbeitenden Walzenpaar und einem die Ringstirnflächen bearbeitenden Kegelwalzenpaar.
  • Derartige Vierwalzen-Ringwalzwerke dienen dazu, unter einer Presse oder einem Hammer aus Blöcken durch Stauchen, Lochen und eventuellen Vorweiten hergestellte Ringrohlinge durch radiales Aufweiten zu Ringen mit rechteckigem oder auch profiliertem Querschnitt auszuwalzen. Hierbei wird die radiale Aufweitung des Ringes durch ein die beiden gekrümmten Ringflächen bearbeitendes kadialwalzenpaar bewirkt, von dem die sogenannte Tellerwalze angetrieben und der sogenannte Walzdorn zur Ausübung der Walzkraft gegen die Tellerwalze verschiebbar ist. Die auf die Ringstirnfiächen wirkenden Axialwalzen dienen dazu, den Ring in der Höhe, d. h. in axialer Richtung, zu kalibrieren und die beim Walzenprozeß auftretende Einschnürung der Ringstirnflächen zu beseitigen. Der Ringrohling muß hierbei also unter der Presse etwa bis auf die Höhe des fertigen Ringes niedergestaucht werden, was einen entsprechend langwierigen Arbeitsgang auf der Presse und eine hierfür ausreichende Pressenkapazität erfordert. Um die Wirtschaftlichkeit der Ringfertigung durch Verringerung der auf der Presse zu leistenden Arbeit zu erhöhen, wurde immer wieder versucht, durch die Axialwalzen des Ringwalzwerkes auch eine wesentliche Verringerung der axialen Ringhöhe, also eine starke axiale Abwalzung, zu erreichen. Diese Versuche hatten jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen einen gewissen Erfolg. Das liegt daran, daß die Differenz zwischen Ringaußendurchmesser und Ringinnendurchmesser mit den entsprechend unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten einen so starken Schlupf an den Axialwalzen ergibt, daß die Ausübung einer erheblichen Walzkraft mit diesen Walzen wirtschaftlich einerseits im Hinblick auf Antriebsleistung und Walzenverschleiß, andererseits mit Rücksicht auf die erheblichen, den Ring zu einem unrunden Gebilde verformenden Reibungskräfte normalerweise nicht möglich ist.
  • Man mußte sich daher beim Versuch axialer Abwalzung entweder auf Ringe geringer Wanddicke und auf eine geringe Axialwalzkraft beschränken, oder man konnte sehr formsteife Ringe mit sehr hoher Antriebsleistung walzen, wobei Ringe und Antriebsmotoren mit den nachteiligen Auswirkungen des starken Walzenschlupfes fertig werden mußten und man den hohen Walzenverschleiß notgedrungen in Kauf nahm. In der Praxis wurde eine axiale Mitverwalzung geringen Umfanges durch die Axialwalzung geringen Umfanges durch die Axialwalzen nur bei sogenannten Vorwalzwerken angewendet. Derartige Vorwalzwerke dienen dazu, den gelochten Rohling in seinem Durchmesser so weit zu vergrößern, daß er auf einem Fertigwalzwerk mit einem entsprechend dickeren Walzdorn zu Ende gewalzt werden kann. Bei diesen Vorwalzwerken ist keine hohe Präzision in bezug auf die Maßgenauigkeit des vorgewalzten Ringes erforderlich. Außerdem wird der Rohling nur so weit aufgewalzt, daß der Ring am Ende der Vorwalzung noch eine erhebliche radiale Dicke und damit Formfestigkeit besitzt.
  • Es ist bei Ringwalzwerken mit zylindrischen Axialwalzen bekanntgeworden, das die Axialwalzen tragende Walzgerüst in Abhängigkeit von einem die Ringaußenfläche abtastenden Taster selbsttätig entsprechend der Durchmesservergrößerung des Ringes während des Walzprozesses zu verschieben. Diese selbsttätigen Steuerungen haben die Aufgabe, die zylindrischen Axialwalzen während des Walzprozesses in Verbindung mit den Ringstirnflächen zu halten. Eine Verbesserung der Schlupfverhältnisse können sie, da zylindrische Axialwalzen verwendet werden, nicht bewirken. Diese Walzwerke lassen sich daher nur mit den obenerwähnten Einschränkungen verwenden. Die wirtschaftliche Bearbeitung universeller Walzprogramme, bei denen Ringrohlinge bei gleichzeitiger erheblicher Doppelverwalzung in radialer und axialer Richtung in einem Arbeitsgang bis zu den Endabmessungen mit engen Toleranzen ausgewalzt werden sollen, ist mit derartigen Walzwerken nicht möglich.
  • Zur Verringerung des Walzenschlupfes ist es bekannt, kegelige Axialwalzen zu verwenden, doch ließen sich erhebliche axiale Abwalzungen mit derartigen Walzwerken bisher ebenfalls nicht bewirken. Bei einer bekannten Konstruktion wirken kegelige Axialwalzen in der gleichen Ebene wie die Radialwalzen auf den Werkstückquerschnitt ein. Dieses Walzwerk bewirkt also einen Walzprozeß im geschlossenen Kaliber, wobei eine axiale Abwalzung des Ringes weder nötig noch möglich ist.
  • Bei einem bekannten Walzwerk für Radfelgen wurden zwei konische Führungsrollen vorgesehen. Diese sind am Verformungsvorgang nicht beteiligt und dementsprechend weder antreibbar noch zustellbar. Sie haben lediglich führende Funktion.
  • Zum Stande der Technik gehört ferner ein Ringwalzwerk mit vier kegeligen Axialwalzen. Diese dienen dazu, beim Walzen sehr niedriger Ringe Verwerfungen der Ringstirnflächen durch Ausübung entsprechender Biegemomente zu vermeiden.
  • Es ist eine weitere Konstruktion eines Ringwalzwerkes mit vier kegeligen Axialwalzen bekanntgeworden, bei welcher zwischen den Radialwalzen und zwei der kegeligen Axialwalzen eine Verwalzung des Ringes im geschlossenen Kaliber stattfindet, während die beiden anderen kegeligen Axialwalzen zur Beseitigung des an der Walzdornseite des Kalibers bildenden Grates dienen.
  • Bei einem anderen bekannten Ringwalzwerk, bei dem die radiale Verwalzung nicht durch Zustellung eines Walzdornes gegen eine Tellerwalze bewirkt wird, sondern durch die axiale Verschiebung eines konischen Walzdornes, welcher mit mehreren konzentrisch zu ihm angeordneten Radialwalzen zusammenarbeitet, sind mehrere kegelige Axialwalzen vorgesehen. Diese stützen den Ring gegen die axiale Verschiebung des Walzdornes ab, bewirken den Antrieb des Ringes und dienen außerdem zur Profilierung der einen Ringstirnfläche. Dieses Walzwerk ist wegen seiner Konstruktion nur für verhältnismäßig kleine Ringe und geringe Walzkräfte geeignet.
  • Bei Scheibenwalzwerken ist es üblich, kegelige Axialwalzen zu verwenden, deren Bewegung radial zur Scheibe in Abhängigkeit von der Durchmesservergrößerung gesteuert wird. Walzdorn und Tellerwalze, d. h. das Radialkaliber, fehlen bei solchen Walzwerken, und der gesamte Walzprozeß wird durch die Steuerung der in axialer Richtung einwirkenden Walzen vorgenommen. Die axialen Walzen rufen also die Durchmesservergrößerung der Scheiben unter gleichzeitiger Verringerung der axialen Höhe bzw. Scheibendicke hervor. Die für die Ringfertigung erforderlichen starken Verformungen - im allgemeinen eine Vergrößerung des Durchmessers auf ein Mehrfaches des Ausgangsdurchmessers - können auf diese Art nicht vorgenommen werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ringwalzwerk zu schaffen, mit dem Ringe verschiedener Abmessungen bei erheblicher walzender Verformung des Werkstückes in radialer und insbesondere in axialer Richtung gewalzt werden können. Die Erfindung ermöglicht die wirtschaftliche Bearbeitung universeller Walzprogramme bei gleichzeitiger erheblicher Verwalzung in axialer und radialer Richtung bei hoher Maßgenauigkeit und Formgüte des gewalzten Ringes. Die praktisch während des ganzen Walzprozesses mögliche und damit sehr erhebliche Reduzierung der axialen Ringhöhe verringert nicht nur die Gesamtbearbeitungszeit durch Abkürzung der Arbeitszeit unter der Presse, sondern sie gestattet außerdem den Einsatz von Rohlingspressen wesentlich geringerer Preßkraft, weil relativ hohe, im Durchmesser kleine Ringrohlinge verwendet werden können. Außerdem ermöglicht es die Erfindung, die Antriebe für die angetriebenen Walzen der Biegewalzenpaare erheblich billiger zu gestalten. Während bisher zum Ausgleich der durch Walzenschlupf und Formfehler der Ringrohlinge hervorgerufenen unkontrollierbaren Verschiebungen der Leistungsverteilung zwischen Radial- und Axialwalzen stark überdimensionierte, normalerweise gekuppelte Antriebe verwendet werden mußten, ist jetzt der Einsatz preisgünstiger und wirtschaftlicher Einzelmotoren für jede angetriebene Walze möglich. Schließlich ermöglichen die zur Erfindung erforderlichen konstruktiven Maßnahmen mit geringem zusätzlichen Aufwand eine weitgehende Automatisierung des gesamten Arbeitsablaufes, so daß durch vereinfachte Bedienung und damit Einsparung von Personalkosten sowie Verringerung der Ausschußgefahr die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert wird.
  • Dabei liegt der Erfindung die neue Erkenntnis zugrunde, daß es für den kleinstmöglichen Walzenschlupf der Axialwalzen während des gesamten Walzprozesses nicht ausreicht, die Axialwalzen kegelig auszubilden und durch eine Steuerung dafür zu sorgen, daß die Axialwalzen überhaupt in Kontakt mit der Ringstirnfläche bleiben, sondern daß es darüber hinaus erforderlich ist, die Verschiebung der Axialwalzen radial zum Ring so zu steuern, daß die relative Lage der Axialwalzen zum Ringaußendurchmesser während des ganzer. Walzprozesses mit ausreichender Genauigkeit unverändert bleibt.
  • Erreicht wird dies bei einem Ringwalzwerk mit einem die beiden gekrümmten Ringflächen bearbeitenden Walzenpaar und einem die Ringstirnflächen bearbeitenden, in bezug auf den Ring radial verschiebbaren zweiten Walzenpaar, bei dem eine Walze jedes Walzenpaares gegen die andere in ihrem radialen Abstand verstellbar, wenigstens eine Walze jedes Walzenpaares antreibbar und das zweite Walzenpaar selbsttätig in Abhängigkeit von der Vergrößerung des Ringaußendurchmessers als Folge der Auslenkung einer dieser Durchmesser im Bereich des Walzenpaares abtastenden Tastrolle od. dgl. derartig verschiebbar ist, daß es stets auf die Ringstirnfläche einwirkt durch kegelige Walzen des zweiten Walzenpaares und durch den Verschiebeantrieb des Walzenpaares, der im Sinne einer Wiederherstellung der ursprünglichen Relativlage zwischen den kegeligen Walzen und dem Ringaußendurchmesser mittels der Tastrolle od. dgl. steuerbar ist.
  • Obwohl zur Abtastung des Ringaußendurchmessers an sich alle bekannten Abtastmittel. z. B. mechanischer, optischer pneumatischer Art. verwendet werden können, schlägt die Erfindung im Interesse einer einfachen, billigen und betriebssicheren Bauart vor, daß im die radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares bewirkenden Lagergerüst eine in an sich bekannter Weise gegen die Wirkung einer Feder radial bewegbar gelagerte, den Ringaußendurchmesser abtastende Tastrolle od. dgl. zur Auslösung von lageabhängigen, durch die Betätigung von Endschaltern od. dgl. bewirkten Schaltimpulsen ausgebildet ist.
  • Um einerseits eine genügend feinfühlige, wenig träge radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares zu erzielen, andererseits unerwünschte Pendelungen der Verschiebebewegung zu vermeiden, soll der Ver- Schiebeantrieb für die radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares auf mindestens zwei verschiedene Verschiebegeschwindigkeiten umschaltbar sein. Dazu wird weiter vorgeschlagen, daß durch die radiale Bewegung der Tastrolle nacheinanderfolgend mindestens zwei Schaltimpulse zur Steuerung des Verschiebeantriebs für die radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares auslösbar sind, wobei durch den bei Bewegung der Tastrolle zum Lagergerüst hin ersten Schaltimpuls dieAuswärtsbewegung desKegelwalzenpaares mit der geringeren Geschwindigkeit und durch jeden nachfolgenden Schaltimpuls eine höhere Geschwindigkeit einschaltbar ist. Die Verstellung des gegenseitigen Abstandes der Kegelwalzen im Sinne der Ausübung einer axialen EValzl;_aft würde starken Schlupf der Walzen und damit Cberlastungen des Antriebs od. dgl. zur Folge haben, wenn das Lagergerüst des Kegelwalzeapaares z. B. bei Walzbeginn nicht die richtige Lage in bezug auf den Ringaußendurchmesser hätte. Zur sicheren Vermeidung derartiger Störungen wird vorgeschlagen, daß durch die radiale Bewegung der Tastrolie od. dgl. Endschalter od. dgl. betätigt werden, durch welche Schaltimpulse zur Steuerung des die Verstellung des gegenseitigen Abstandes der Kegelwalzen bewirkenden Antriebs auslösbar sind.
  • Der technologisch richtige Zeitpunkt für :las Einsetzen der axialen Walzkraft wird dabei dadurch gewährieistet, daß bei Bewegung der Tastrolle zum Lagergerüst hin vor der Impulsgabe für die AuswärtsverschiebUng des Kegelwalzenpaares ein die Verringerung des gegenseitigen Abstandes der Kegelwalzen und damit die Ausübun` einer axialen Walzkraft bewirkender Schaltimpuls auslösbar ist.
  • Um dem Walzwerk einen ?röghchst großen Arbeitsbereich zu sichern, d. h. um auch Ringrohlipge stark unterschiedlicher Durchmesser unter gleich günstigen Bedingungen verwalten zu können, wird weiter vorgeschlagen, daß die Tastrolle od. dgl. gegenüber den die Schaltimpulse bewirkenden Schaltnocken od.dgl. durch Verschiebung des die Tastrolle tragenden Elementes gegenüber dem die Schaltnocken tragenden Element einstellbar und die Antriebsdrehzahl einer der angetriebenen Walzen veränderbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß z. B. bei Ringrohlingen kleiner Durchiresser der vordere, schlankere Teil der mit entsprechend höherer Drehzahl angetriebenen Kegelwalzen auf der Stirnfläche des Ringes aufliegt, so daß auch bei derartigenWerkstücken die Kegelspitzen der Kegelwalzen auf der Achse des Ringrohlings liegen können, was bei Walzbeginn völlig schlupffreies Walzen ergibt. Ohne diese Maßnahmen müßten bei verschiedenen Rinarohlingsdurchniessern Kegelwalzen verschiedener Kegelnei(Tni.@- verwendet werden, was teuer und zeitraubend wäre, oder man müßte bei Ringrohiingsdurchmessern, die nicht genau den gewählten Kegeln entsprechen, die Kegelwalzen zum Walzbeginn so verschieben, daß die Spitzen der Kegelwalzen außerhalb der Rohlings- liegen. Der hieraus folgende Schlupf wäre gerade bei Walzbeginn, wo eine starke axiale Walzkraft technologisch zweckmäßig und wünschenswert ist, sehr nachteilig.
  • Um die bei den hohen Antriebsleistungen von Ringwalzwerken sehr teuren Regelmotoren oder stufenlos regelbaren Getriebe zu vermeiden, wird weiter eine durch Rasten od. dgl. fixierte stufenlose Einstellbarkeit der Tastrolle gegenüber den Schaltnocken und ein mit gleicher Stufenzahl versehenes Schaltgetriebe zum Antrieb der angetriebenen Kegelwalzen vorgeschlagen. Weiter wird der Einzelantrieb der angetriebenen Walzen vorgeschlagen, weil die günstige, praktisch schlupffreie Arbeitsweise des Ringwalzwerkes die Voraussetzungen für die Verwendung preisgünstiger, einfacher und hinsichtlich ihrer Leistung genügend definierter Motoren gestattet.
  • Die in Abhängigkeit vom Ringaußendurchmesser bewirkte selbsttätige radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares, die praktisch einer selbsttätigen laufenden Messung des Ripgdurchmcsse:s gleichkommt, eröffnet die Möglichkeit, mit geringem zusätzlichem Aufwand auch die radiale Walzkraft selbsttätig in Abhängigkeit vom Ringdurchmesser zu steuern und damit den Walzprozeß unbeeinflußt von der Geschicklichkeit des Bedienungsmannes zu beenden, sobald der gewünschte Durchmesser erreicht ist. Bewirkt wird das bei einem Walzwerk nach der Erfindung durch eine in Abhängigkeit von der Bewegung der Tastrolle zum Abtastet des Rin-außendurchmessers gegenüber dem Lagergerüst für die Kegelwalzen verschiebbare Schaltstange od. dgl. und einen mit ihr zusammenwirkenden, am ortsfesten Walzwerkrahmen einstellbar befestigten Endschalter od. dgl., durch deren Impulsgabe der Walzdruck des die gekrümmten Ringflächen bearbeitenden Walzenpaares aufhebbar bzw. auf einen einstellbaren Wert reduzierbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den F i g. 1 bis 8 schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht, das Axialwalzgerüst befindet sich in zurückgefahrener Stellung, F i g. 2 eine Draufsicht, F i g. 3 einen Teilabschnitt nach der Schnittlinie A-B der F i g. 2, das Axialwalzgehäuse befindet sich jedoch in vorgefahrener Stellung, F i g. 4 ein Steuerschema der Walzdornverschiebung, F i g. 5 ein Steuerschema der Axialwalzenzustellung, F i g. 6 ein Steuerschema der Axialwalzgerüstverschiebung, F i g. 7 ein Schema des Walzvorganges bei Walzbeginn, F i g. 8 ein Schema des Walzvorganges bei Walzende.
  • Im Walzwerkrahmen 1 ist die Königswelle 2 mit der Tellerwalze 3 drehbar gelagert und über ein Getriebe 4 durch den Elektromotor 5 antreibbar. Im Bereich der Tellerwalze sind Zentrierrollen 6, 7 an im einzelnen nicht dargestellten Schwenkhebelsystemeii 8, 9 drehbar, welche am Walzenwerkrahmen angeordnet und mit einem geeigneten Antrieb versehen sind. Auf Führungen 10, 11 des WaInverkrahmens 1 ist mit Hilfe eines die Tellerwalze 3 rahinenNr tig umgreifenden Schlittens 12 der Walzdorn 1.3 mit seiner unteren La-erung 14 und dem oberen, rahmenförmigen, mit Hilfe eines Hydraulikzylinders 15 hochschwenkbaren Gegenhalter 16 radial zur Tellerwalze 3 verschiebbar. Zur Verschiebung dient ein am Schlitten 12 befestigter doppeltwirkender Hydraulikzylinder 17 (F i g. 4), in den ein am Walzenrahmen 1 befestigter Kolben 18 eintaucht. Die rechte Seite des Kolbens 18 ist durch die Bohrung 19, die linke Seite durch die Bohrung 20 mit Druckflüssigkeit beaufschlagbar. In einer ebenfalls mit Druckflüssigkeit beaufschlagbaren Längsbohrung des Kolbens 18 ist der Vorlaufkolben 21 geführt, dessen linkes Ende sich am linken Boden des Hydraulikzylinders 17 abstützt.
  • Auf der dem Walzdorn 13 in bezug auf die Tellerwalze 3 gegenüberliegenden Seite des Walzwerkrahmens 1 ist das Axialwalzgerüst 22 auf Führungen radial zur Tellerwalze 3 mit Hilfe des am Axialwalzgerüst befestigten Kolbens 23 (F i g. 3) verschiebbar, welcher in den am Walzwerkrahmen 1 befestigten doppeltwirkenden Hydraulikzylinder 24 taucht. Im Axialwalzgerüst ist die untere Kegelwalze 25 drehbar gelagert und von dem Elektromotor 26 über das mehrstufige Schaltgetriebe 27 antreibbar. Elektromotor 26 und Schaltgetriebe 27 sind so ausgelegt, daß bei der niedrigsten einstellbaren Kegelwalzendrehzahl die Umfangsgeschwindigkeit am größten nutzbaren Durchmesser der Kegelwalze 25 geringfügig, d. h. um etwa 6% größer ist als die der Tellerwalze 3 durch den Elektromotor 5 erteilte Umfangsgeschwindigkeit. Die anderen Stufen des Schaltgetriebes 27 erteilen der Kegelwalze 25 entsprechend höhere Drehzahlen, so daß die erwähnte Umfangsgeschwindigkeit am jeweils um den Stufensprung des Getriebes kleineren Durchmesser der Kegelwalze auftritt.
  • An senkrechten Führungen 28, 29 des Axialwalzgerüstes 22 ist ein Schlitten 30 verschiebbar, in dem die obere Kegelwalze 31 frei drehbar, aber axial unverschiebbar gelagert ist. Im Schlitten 30 ist ein axial unverschiebbares Schneckenrad 32 über eine nicht dargestellte Schnecke durch einen Elektromotor 33 drehbar. Ein Muttergewinde des Schneckenrades 32 steht im Eingriff mit einem Bolzengewinde der Kolbenstange 34, deren Kolben 35 in den doppeltwirkenden Zylinder 36 des Axialwalzgerüstes 22 taucht. Die Kegelwalzen 25, 31 sind so angeordnet und gestaltet, daß die Kegelspitzen bei in linker Endstellung befindlichem Axialwalzgerüst 22 auf der Mittellinie 37 (F i g. 7) des kleinsten durch die Kegelwalzen bearbeitbaren Ringinnendurchmessers liegen. Der Ring, den die Figuren in verschiedenen Stadien der Bearbeitung zeigen, ist mit 38 bezeichnet. Die obere Kegelwalze 31 ist gegenüber der unteren Kegelwalze 25 in Richtung der Ringdrehung seitlich versetzt, um das durch die Walzkraft hervorgerufene Moment auszugleichen.
  • Im Axialwalzgerüst 22 ist ein Meßschieber 39 (F i g. 6) in der durch die Mittellinien der Tellerwalze 3 und des Walzdorns 13 gehenden Ebene (F i g. 4) waagerecht verschiebbar. Sein den Walzen zugekehrtes flanschartiges Ende stützt eine am Axialwalzgerüst 22 anliegende Druckfeder 40 ab, sein anderes Ende weist Schaltnocken 41, 42, 43 zur Betätigung von elektrischen Endschaltern 44, 45, 46 auf. Am Maßschieber 39 ist die Schaltstange 47 mit der frei drehbaren Tastrolle 48 in Längsrichtung verschiebbar und in verschiedenen Lagen befestigbar. Eine Verzahnung 49 der Schaltstange 47 kämmt mit einem Ritzel 50, welches auf einer im Axialwalzgerüst 22 drehbar gelagerten Welle 51 befestigt ist, deren weiteres Ritzel 52 mit der Verzahnung 53 einer im Axialwalzgerüst 22 verschiebbaren Schaltstange 54 kämmt. Ein Schaltnocken der Schaltstange 54 arbeitet mit dem auf einem Maßstab 55 verschieb- und feststellbaren elektrischen Endschalter 56 zusammen. Die Gestaltung und die Anordnung der Schaltnocken 41, 42, 43 werden ebenso wie die verschiedenen Lagenzuordnungen der Schaltstange 47 zum Meßschieber 39 später bei der Beschreibung der Wirkungsweise erläutert.
  • Die Wirkungsweise des Ringwalzwerkes ist folgende: Der Walzdorn 13 und das Axialwalzgerüst 22 befinden sich in rechter Endstellung. Der Schlitten 30 nimmt die Lage ein, die sich aus der unteren Endstellung des Kolbens 35 und der oberen Endstellung des Schneckenrades 32 ergibt. Das Schneckenrad 32 wird durch den Elektromotor 33 in dem Sinne in Drehung versetzt, daß es sich am Gewinde der Kolbenstange 34 nach unten schraubt. Der Schlitten 30 senkt sich dabei durch sein Eigengewicht nach unten ab. Diese Bewegung wird beendet, wenn der Abstand der Kegelwalzen 25 und 31 gleich der gewünschten axialen Breite des fertiggewalzten Ringes ist. Der Steuerschieber 76 wird darauf in Rückzugstellung gebracht, so daß der Schlitten 30 vom Kolben 35 wieder angehoben wird. Die Tellerwalze 3 sowie die untere Kegelwalze 25 sind durch die Elektromotoren 5 bzw. 26 in Umdrehung versetzt. Nach Auflegen eines Ringrohlings 38 und Herunterklappen des Gegenhalters 16 werden nun die Steuerschieber 61 und 85 in Vorlaufstellung gebracht. Der Steuerschieber 61 (F i g. 4) leitet das von der Ölpumpe 58 geförderte Öl in die Vorlaufleitung 63 und beaufschlagt damit den Vorlaufkolben 21, welcher den Hydraulikzylinder 17, den Schlitten 12 und damit den Walzdorn 13 nach links schiebt. Das durch die Bohrung 19 des Kolbens 18 verdrängte Öl fließt über den Steuerschieber 61 in die Abölleitung 65. Das Vorfüllventil67 läßt Öl aus dem unter dem Druck eines Luftkissens stehenden Ölbehälter über die Walzdruckleitung 64 in den links des Kolbens 18 entstehenden Raum des Hydraulikzylinders 17 fließen. Die Vorlaufstellung des Steuerschiebers 85 (F i g. 6) bewirkt, daß die Ölpumpe 83 mit beiden Räumen des Hydraulikzylinders 24 verbunden wird. Da die rechte Fläche des Kolbens 23 größer ist als die linke, wird das Axialwalzgerüst 22 nach links bis in seine durch Anschlag fixierte Endstellung verschoben.
  • Wenn sich der Walzdorn 13 so weit nach links bewegt hat, daß Kraftschluß zwischen dem Walzdorn 13, dem Ringrohling 38 und der Tellerwalze 3 besteht, werden die Steuerschieber 61 und 76 in die Walzdruckstellung gebracht. Die Ölpumpe 58 beaufschlagt über den Steuerschieber 61, die Vorlaufleitung 63 und die Walzdruckleitung 64 sowohl den Vorlaufkolben 21 als auch die linke größere Fläche des Kolbens 18. Der rechte Raum des Hydraulikzylinders 17 bleibt mit der Abölleitung 65 verbunden. Der Walzdorn 13 bewegt sich nun langsam unter Ausübung einer Walzkraft auf den Ring 38 nach links. Ring 38 und Walzdorn 13 drehen sich infolge des Reibungsschlusses mit der angetriebenen Tellerwalze 3, und die Abwalzung des Ringes im Sinne einer Verminderung der radialen Dicke unter gleichzeitiger Durchmesservergrößerung nimmt ihren Lauf.
  • Durch die Verstellung des Steuerschiebers 76 (F i g. 5) in die Walzdruckstellung wird der untere Raum des Zylinders 36 für die Verschiebung der oberen Kegelwalze 31 mit der Abölleitung 77 verbunden. Die Ölpumpe 73 wird zwar auf die in den oberen Zylinderraum führende Axialwalzdruckleitung 78 geschaltet, doch fließt das geförderte 01 über den Magnetschieber 82 in den Ölbehälter zurück. Da das im unteren Raum des Zylinders 36 befindliche Öl über das Drosselrückschlagventil79 abfließen kann, senkt sich der Schieber 30 mit der oberen Kegelwalze 31 langsam nach unten, bis die obere Kegelwalze 31 auf dem Ring 38 aufliegt. Ein Axialwalzdruck wird jedoch infolge der Durchtlußstellung des Magnetschiebers 82 noch nicht ausgeübt.
  • Bei der Durchmesservergrößerung des Ringes 38, die durch den vom Walzdorn 13 ausgeübten Walzdruck hervorgerufen wird, erhält der Ring 38 Berührung mit der Tastrolle 48, die beim weiteren Wachsen des Ringes mit der Schaltstange 47 und dem Meßschieber 39 gegen die Wirkung der Druckfeder 40 gegenüber dem Axialwalzgerüst 22 zurÜckgedrückt wird. Sobald sich der Durchmesser des Ringes 38 so weit vergrößert hat, daß sein Außendurchmesser den größten wirksamen Durchmesser der Kegelwalzen 25 und 31 berührt - die hierzu erforderliche Ringdurchmesservergrößerung ist in F i g. 3 übertrieben groß dargestellt -, betätigt der Schaltnocken 42 des Meßschiebers 39 den Endschalter 45. Hierdurch unterbricht der Magnetschieber 82 die Verbindung der Axialwalzdruckleitung 78 mit dem Ölbehälter, so daß sich im oberen Raum des Zylinders 36 ein Axialwalzdruck aufbaut, der über den Kolben 35, die Kolbenstange 34, das Schneckenrad 32, und den Schieber 30 auf die obere Kegelwalze 31 übertragen wird und eine Verringerung der axialen Breite des Ringes 38 bewirkt. Bei Beginn des Axialwalzdruckes liegen die Kegelspitzen der Kegelwalzen 25 und 31 auf der Mittellinie 37 des Ringes 38 (F i g. 7), so daß über die ganze radiale Ringbreite gleiche Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen Kegelwalze und Ring vorliegen. Infolge der Auslegung des Schaltgetriebes 27 sind allerdings die Umfangsgeschwindigkeiten der Kegelwalzen etwas höher als die des Ringes, so daß geringer Schlupf auftritt. Dieser Schlupf wird bewußt in Kauf genommen, weil er dem im Anfangsstadium der Verwalzung noch sehr stabilen Ring praktisch unschädlich ist, jedoch bei Vergrößerung des Ringdurchmessers, bei der einerseits die Formsteifigkeit des Ringes abnimmt, andererseits die Kegelspitzen sich zunehmend von der Ringmittellinie entfernen, der Schlupf gegenüber den bisher bekannten Bauarten wesentlich verringert wird.
  • Beim weiteren, nur geringen Zurückdrücken der Tastrolle 48 durch den wachsenden Ring 38 betätigt der Schaltnocken 41 des Meßschiebers 39 den Endschalter 44. Hierdurch schaltet der Magnetschieber 90 um, wobei die geringe Fördermenge der Ölpumpe 83, die durch den Kraftüberschuß der Feder 100 des Steuerkolbens 99 gegenüber der Feder 98 des Stehkolbens 97 begrenzt ist, über die Rückzugleitung 93 in den linken Raum des Hydraulikzylinders 24 geleitet wird, während der rechte Zylinderraum Verbindung mit der Abölleitung 94 erhält. Das Axialwalzgerüst 22 bewegt sich hierdurch langsam nach rechts. Entspricht die Verschiebegeschwindigkeit des Axialwalzgerüstes 22 der Wachstumsgeschwindigkeit des Ringdurchmessers, so bleibt die vorhandene Schaltstellung erhalten. Der größte wirksame Durchmesser der Kegelwalzen 25, 31 bleibt also praktisch in Berührung mit dem äußeren Ringdurchmesser. Ist die Geschwindigkeit des Axialwalzgerüstes 22 größer als die Wachstumsgeschwindigkeit des Ringdurchmessers, so verschiebt die Druckfeder 40 bei Entfernung des Axialwalzgerüstes 22 vom Ring den Meßschieber 39 nach links. Der Endschalter 44 wird freigegeben, so daß der Magnetschieber 90 in seine Ruhelage zurückkehrt. Die Ölpumpe 83 arbeitet auf Umlauf, und das Axialwalzgerüst 22 kommt zum Stillstand, bis beim Wachsen des Ringes der Endschalter 44 erneut betätigt wird, worauf das Spiel von neuem beginnt.
  • Falls die Verschiebegeschwindigkeit des Axialwalzgerüstes 22 kleiner ist als die Wachstumsgeschwindigkeit des Ringdurchmessers, wird vom Ring über die Tastrolle 48 der Meßschieber 39 nach Betätigung des Endschalters 44 noch weiter nach rechts verschoben, so daß auch der Endschalter 46 durch den zugeordneten Schaltnocken 43 betätigt wird und der Magnetschalter 88 umschaltet. Der in der Reglerleitung 87 herrschende Druck beaufschlagt, durch Drossel und Maximalventil auf geeigneter Höhe gehalten, den Steuerkolben 99. Dieser verschiebt sich gegen den Druck seiner Feder 100 nach oben, so daß die Feder 98 den Kolben 97 des Pumpenreglers 89 auf die größtmögliche, durch den Druck in der Druckleitung 84 bestimmte Fördermenge verstellen kann. Hierdurch wird vom Magnetschieber 90 die volle Fördermenge der Ölpumpe 83 in den linken Raum des Hydraulikzylinders 24 geleitet, so daß das Axialwalzgerüst 22 mit erhöhter Geschwindigkeit nach rechts verschoben wird, bis durch Zurückbleiben des Ringwachstums der Endschalter 46 wieder freigegeben wird.
  • Durch die in Abhängigkeit von der Verschiebung der Tastrolle 48 selbsttätig erfolgende Betätigung der Endschalter 44 und 46 wird erreicht, daß bei der gesamten Durchmesservergrößerung des Ringes 38, d. h. während des ganzen Walzprozesses, die größten wirksamen Durchmesser der Kegelwalzen 25 und 31 selbsttätig praktisch in Berührung mit dem Außendurchmesser des Ringes bleiben, so daß das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen Ring und Kegelwalze am Außendurchmesser des Ringes konstant bleibt. Da sich durch die mit dem Ringwachstum synchrone Verschiebung des Axialwalzgerüstes 22 die Spitzen der Kegelwalzen 25 und 31, wie bereits erwähnt, von der Mittellinie 37 des Ringes entfernen (F i g. 8), verringert sich zum Innendurchmesser des Ringes hin die Umfangsgeschwindigkeit der Kegelwalzen gegenüber den korrespondierenden Geschwindigkeiten des Ringes. Da der durch die Auslegung des Schaltgetriebes 27 gewählte Schlupf von etwa 6% als Folge der zu hohen Drehzahl der unteren Kegelwalze 25 am Außendurchmesser des Ringes während des Walzprozesses konstant bleibt, verringert sich der Schlupf mit dem Wachstum des Ringes zum Innendurchmesser hin. Der Walzprozeß verläuft daher unter bestmöglichen technologischen Voraussetzungen, ohne daß die Antriebsmotoren durch nennenswerte Schlupfverluste belastet werden und für sie dimensioniert werden müssen.
  • Mit zunehmender Vergrößerung des Ringdurchmessers wird der Axialwalzdruck entsprechend der sich verringernden radialen Ringdicke durch manuelle oder selbsttätige Verstellung des Maximalventils 81 herabgesetzt und schließlich durch manuelle Verstellung des Steuerschiebers 76 in die Mittelstellung oder durch Anfahren eines auf die gewünschte Ringhöhe eingestellten Endschalters, welcher die Rückkehr des Magnetschiebers 82 in die dargestellte Ruhelage bewirkt, aufgehoben. Hat der Ring den gewünschten Außendurchmesser erreicht, so betätigt der Schaltnocken der Schaltstange 54, welche durch die Tastrolle 48 mit und gegenüber dem Axialwalzgerüst 22 verschoben wird, den Endschalter 56 des Maßstabes 55. Hierdurch wird der Magnetschieber 68 auf Durchfluß geschaltet, so daß das von der Ölpumpe 58 geförderte Öl aus der Walzdruckleitung 64 über die Drossel 71 in den Ölbehälter abfließt. Die Drossel ist dabei so eingestellt, daß auf der linken Seite des Kolbens 18 ein Preßdruck erhalten bleibt, der genügt, den Ring 38 in Reibungsschluß mit der Tellerwalze 3 zu halten, ohne jedoch eine weitere Abwalzung zu bewirken. Dieser Einstelldruck wird über mehrere Umläufe des Ringes aufrechterhalten und erzielt im Zusammenwirken mit den Drücken der Zentrierrollen 6, 7 eine Rundierung des fertiggewalzten Ringes.
  • Die Betätigung des Endschalters 56 und damit die Abschaltung des Radialwalzendruckes erfolgt, sobald der Ring das am Maßstab 55 eingestellte Durchmessermaß erreicht hat.
  • Soll ein Ringrohling mit geringer radialer Dicke abgewalzt werden, so würde bei der beschriebenen Arbeitsweise der Amalwalzdruck erst nach einer erheblichen Durchmesservergrößerung des Ringes beginnen. Für die axiale Abwalzung würde also nur wenig Zeit zur Verfügung stehen, zumal bei derartigen Ringen normalerweise auch der Enddurchmesser, d. h. das Ausmaß der radialen Abwalzung, geringer ist. Um auch bei derartigen Ringen alsbald mit der axialen Abwalzung beginnen zu können, wird am Schaltgetriebe 27 eine höhere Drehzahl für die untere Kegelwalze 25 eingestellt und die Schaltstange 47 mit der Tastrolle 48 an der zugehörigen Stelle des Meßschiebers 39 befestigt. Durch den nun größeren Abstand zwischen Tastrolle 48 und Schaltnocken 42 wird der Axialwalzdruck ausgelöst, wenn der Außendurchmesser des Ringes nicht den größten nutzbaren Durchmesser der Kegelwalzen 25, 31 berührt, sondern denjenigen kleineren Durchmesser, welcher die um den gewählten Faktor - im Beispiel 6"/o - höhere Umfangsgeschwindigkeit hat als die Tellerwalze 3. So können auch derartige kleinere Ringe unter optimalen Bedingungen gewalzt werden. Dabei ist es selbstverständlich je nach dem beabsichtigten Einsatzbereich des Walzwerkes ohne weiteres möglich, anstatt der im Beispiel dargestellten Einstellmöglichkeiten für Getriebe und Tastrolle mehr oder weniger Stufen oder stufenlose Verstellbarkeit zu wählen. Auch können die Elektromotoren 5 und/oder 26 drehzahlregelbar ausgeführt werden, was jedoch die Anlage gegenüber einfachen Drehstrommotoren erheblich verteuert. Ebenso ist es möglich, bei stufenloser Regelbarkeit für die radiale Verschiebegeschwindigkeit des Kegelwalzenpaares durch die radiale Bewegung der Tastrolle anstatt einzelner Schaltimpulse die kontinuierliche Verstellung eines Steuerelementes zu bewirken.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vierwalzen-Ringwalzwerk mit einem die beiden gekrümmten Ringflächen bearbeitenden Walzenpaar und einem die Ringstirnflächen bearbeitenden, in bezug auf den Ring radial verschiebbaren zweiten Walzenpaar, bei dem eine Walze jedes Walzenpaares gegen die andere in ihrem radialen Abstand verstellbar, wenigstens eine Walze jedes Walzenpaares antreibbar und das zweite Walzenpaar selbsttätig in Abhängigkeit von der Vergrößerung des Ringaußendurchmessers als Folge der Auslenkung einer diesen Durchmesser im Bereich des Walzenpaares abtastenden Tastrolle od. dgl. derartig verschiebbar ist, daß es stets auf die Ringstirnfläche einwirkt, gekennzeichnet durch kegelige Walzen (25, 31) des zweiten Walzenpaares und dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeantrieb (23, 24, 83) des Walzenpaares im Sinne einer Wiederherstellung der ursprünglichen Relativlage zwischen den kegeligen Walzen (25, 31) und dem Ringaußendurchmesser mittels der Tastrolle (48) od. dgl. steuerbar ist.
  2. 2. VierwalzenRingwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschiebeantrieb (23, 24, 83) für die radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares (25, 31) auf verschiedene Verschiebegeschwindigkeiten umschaltbar bzw. stufenlos regelbar ist.
  3. 3. Vierwalzen-Ringwalzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die radiale Bewegung der Tastrolle (48) od. dgl. aufeinanderfolgend Endschalter (45) od. dgl. betätigt werden, durch welche Schaltimpulse zur Steuerung des Verschiebeantriebs (73, 35, 36) für die radiale Verschiebung des Kegelwalzenpaares (25, 31) auslösbar sind, wobei durch den bei Bewegung der Tastrolle (48) od. dgl. zum Lagergerüst (22) hin ersten Schaltimpuls (44) die Auswärtsbewegung des Kegelwalzenpaares mit einer geringeren Geschwindigkeit und durch jeden nachfolgenden Schaltimpuls (46) eine höhere Geschwindigkeit einschaltbar ist.
  4. 4. Ringwalzwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegung der Tastrolle (48) od. dgl. zum Lagergerüst (22) hin vor der Impulsgabe für die Auswärtsverschiebung des Kegelwalzenpaares (25, 31) ein die Verringerung des gegenseitigen Abstandes der Kegelwalzen und damit die Ausübung einer axialen Walzkraft bewirkender Schaltimpuls auslösbar ist.
  5. 5. Ringwalzwerk nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastrolle (48) od. dgl. gegenüber den die Schaltimpulse bewirkenden Schaltnocken (41, 42, 43) od. dgl. durch Verschiebung des die Tastrolle tragenden Elementes (47) gegenüber dem die Schaltnocken tragenden Element (39) einstellbar und die Antriebsdrehzahl einer der angetriebenen Walzen veränderbar ist.
  6. 6. Ringwalzwerk nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine durch Rasten od. dgl. fixierte stufenweise Einstellbarkeit der Tastrolle (48) od. dgl. gegenüber den Schaltnocken (41, 42, 43) od. dgl. und ein mit gleicher Stufenzahl versehenes Schaltgetriebe (27) zum Antrieb der angetriebenen Kegelwalze (25).
  7. 7. Ringwalzwerk nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch Einzelantriebe (5, 26) der angetriebenen Walzen (3, 25). B. Ringwalzwerk nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit von der Tastrolle (48) od. dgl. verschiebbare Schaltstange (54) od. dgl. und einen mit ihr zusammenwirkenden, am ortsfesten Walzwerksrahmen (1) einstellbar befestigten Endschalter (56) od. dgl., durch deren Impulsgabe der Walzdruck des die -gekrümmten Ringflächen bearbeitenden Walzenpaares (3, 13) aufhebbar bzw. auf einen einstellbaren Wert reduzierbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 553649, 750407, 812 764, 835146; USA.-Patentschriften Nr. 1781140, 2132 370, 2268330.
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