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DE1184053B - Vorrichtung zum Verhueten des Pendelns der Last - Google Patents

Vorrichtung zum Verhueten des Pendelns der Last

Info

Publication number
DE1184053B
DE1184053B DED27859A DED0027859A DE1184053B DE 1184053 B DE1184053 B DE 1184053B DE D27859 A DED27859 A DE D27859A DE D0027859 A DED0027859 A DE D0027859A DE 1184053 B DE1184053 B DE 1184053B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
clutch
spring
safety device
prevent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27859A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Buehne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Zug GmbH
Original Assignee
Demag Zug GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Zug GmbH filed Critical Demag Zug GmbH
Priority to DED27859A priority Critical patent/DE1184053B/de
Publication of DE1184053B publication Critical patent/DE1184053B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/06Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for minimising or preventing longitudinal or transverse swinging of loads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verhüten des Pendelns der Last Es ist bekannt, bei einem Laufkran, insbesondere bei der Laufkatze für einen Elektroflaschenzug, zwischen den Antriebsmotor und die anzutreibenden Laufräder eine Rutschkupplung zu schalten, um bei Verwendung von Kurzschlußläufermotoren ein zu schnelles Anfahren des Kranes zu verhindern, wodurch die Last häufig zu stark ins Pendeln kommen würde.
  • Eine solche Maßnahme befriedigt dort noch nicht ganz, wo Lasten erheblich unterschiedlichen Gewichtes befördert werden müssen, weil von einer großen Last das Kupplungsmoment der Reibungskupplung leichter überwunden wird als von einer geringen Last. Dies hat zur Folge, daß bei unterschiedlichen Lasten auch die Beschleunigungen sehr verschieden sind.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe durch eine Maßnahme, mittels der das Kupplungsmoment der Kupplung der jeweiligen Last angepaßt wird. Dann ist die Beschleunigung des Fahrzeuges bei jeder Last praktisch die gleiche. Die Erfindung erreicht dieses Ziel in der Weise, daß am Ende des an der Laufkatze angeschlagenen Lastseiles eine mit einer Feder versehene Lastwaage angeordnet ist, deren Federweg über übertragungsmittel auf eine Anlaufkupplung im Sinne einer Vergrößerung des Kupplungsmomentes bei zunehmender Last einwirkt.
  • Als übertragungsmittel von der Lastmeßeinrichtung zur Kupplung kann in diesem Fall ein mechanisches oder hydraulisches Gestänge dienen. Man kann aber auch eine Magnetpulverkupplung benutzen. In diesem Fall ist es zweckmäßig, unter Anwendung einer Druckmeßdose für die Feststellung des Gewichtes deren Widerstandsänderungen zur Steuerung der Kupplung zu verwenden.
  • Es ist an sich bekannt, das Kupplungsmoment zu benutzen, um eine Kupplung zu lösen, wenn das Moment eine zulässige Größe überschreitet. Auch hat man vorgeschlagen, das Kupplungsmoment von Hand zu steuern. Schließlich hat man auch schon die Größe einer Last vermittels einer auf das Hubseil aufgesetzten Fühlrolle gemessen und auf die Einstellvorrichtung einer Kupplung übertragen, um die Überlastung der Triebwerke zu verhindern.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat demgegenüber den Vorteil der Einfachheit und Betriebssicherheit. Auch bedingt die Fühlrolle eine Umlenkrolle für das Lastseil mit allen ihren Nachteilen, während gemäß der Erfindung ein gewöhnlicher Elektroflaschenzug mit nur senkrecht geführten Seilen benutzt werden kann. Nicht erkannt ist bei der vorbekannten Vorrichtung der Gedanke, die Beschleunigung unabhängig von der Last nahezu konstant halten zu können und damit eine Begrenzung des Lastpendelns zu erreichen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung einer mechanisch wirksamen Reibungskupplung wiedergegeben.
  • Die an der Winde angeschlossene Einrichtung 1 für das Messen der Last besteht aus einem um den Punkt 2 schwingbaren Hebel 3, an dem das feststehende Ende des Lastseiles 4 angreift. Dieser Hebel vermag eine vorgespannte Feder 5 zu beeinflussen, die je nach der Größe der Last mehr oder weniger weit zusammengedrückt wird. Der Hebelbewegung folgt ein unter dem Einfuß der Feder 6 stehender Anschlag 7, dessen vertikale Verlagerung durch ein Zug- und Druckkräfte übertragendes biegsames Mittel 8 auf ein Drucklager 9 übertragen wird. Dieses beeinfiußt die Feder 10, von der Kupplungsscheiben 11 und 12 in Reibungsschluß gehalten werden. Die vom Fahrwerksmotor 13 über die Kupplung 11 und 12 und das Getriebe 14 auf die nicht dargestellten Laufräder übertragenen Momente ändern sich mit der Kraft der Feder 10, die je nach der Belastung des Lasthakens 15 verschieden ist..

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verhüten des Pendelns der Last für durch Kurzschlußläufermotore betriebene Elektroflaschenzüge an Laufkatzen, d a -durch gekennzeichnet, daß am Ende des an der Laufkatze angeschlgenen Lastseiles eine mit einer Feder versehene Lastwaage angeordnet ist, deren Federweg über Übertragungs= mittel auf eine Auflaufkupplung im Sinne einer Vergrößerung des Kupplungsmomentes bei zunehmender Last einwirkt.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung einer mechanisch wirksamen Rutschkupplung (11, 12) das beim Reibungsschluß der Kupplung bewirkende Mittel (10) unter dem Einfiuß eines hydraulischen oder mechanischen Gestänges (8) steht, das von einem mit der Last seine Lage änderndem Glied (3) der Lastmeßeinrichtung beeinflußt wird.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung einer Magnetpulverkupplung die Last eine Druckmeßdose beeinflußt, die als Steuermittel für die Kupplung dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 558 611, 668 475, 810 259, 972151, 860 541, 906 273, 800 033; Lehrbuch »Bremsvorrichtungen an Kranen« von B o g d a n o w und P e t u c h o w, VEB-Verlag Technik, Berlin, 1955, S. 35 bis 37; Zeitschrift »Fördern und Heben«, 1953, S. 448 bis 450; Demag-Druckschrift »Beschleunigungsregler« DZ 132I2.
DED27859A 1958-04-14 1958-04-14 Vorrichtung zum Verhueten des Pendelns der Last Pending DE1184053B (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE558611C (de) * 1929-01-23 1932-09-09 Werke Kiel Akt Ges Deutsche Selbsttaetig ausrueckende Kupplung, insbesondere fuer Schiffshilfsmaschinen
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