DE117364C - Karburator insbesondere fuer explosionskraftmaschinen - Google Patents
Karburator insbesondere fuer explosionskraftmaschinenInfo
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- DE117364C DE117364C DE1899117364D DE117364DA DE117364C DE 117364 C DE117364 C DE 117364C DE 1899117364 D DE1899117364 D DE 1899117364D DE 117364D A DE117364D A DE 117364DA DE 117364 C DE117364 C DE 117364C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M17/00—Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
- F02M17/18—Other surface carburettors
- F02M17/20—Other surface carburettors with fuel bath
- F02M17/22—Other surface carburettors with fuel bath with air bubbling through bath
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
— ΛΙ117364
KLASSE
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein, insbesondere für den Betrieb von Explosionskraftmaschinen bestimmter Karburator derjenigen
Klasse, bei welcher die zu karburirende Luft durch die beständig auf gleicher Höhe erhaltene
Oberfläche der Karburirungsflüssigkeit hindurch- bezw. über diese hinweggetrieben wird.
Bei den bisher bekannten Karburatoren dieser Art, welche zum Betriebe von Explosionskraftmaschinen
benutzt wurden, wurde die Luft durch den Motor bei jedem Saughub stets stofsweise
durch den Karburator hindurchgesaugl und hatte daher in dem Augenblick, in welchem
sie die Oberflächenschicht der Karburirungsflüssigkeit passirte, eine sehr grofse Geschwindigkeit.
Die Karburirungsflüssigkeit wird hierbei zum gröfsten Theile nicht verdampft, sondern
in kleineren oder gröfseren Tröpfchen mitgerissen, welche trotz besonderer Abscheidungsvorrichtungen
wegen der grofsen Geschwindigkeit der mit Flüssigkeit gesättigten Luft theilweise
mit in den Arbeitscylinder gelangen. Infolge der grofsen Geschwindigkeit, mit welcher
sich die Explosion und Expansion des Gemisches vollzieht, gelangen dann diese Flüssigkeitströpfchen, nur theilweise verbrannt,
mit den Auspuffgasen ins Freie und veranlassen so einen üblen Geruch der Abgase; aufserdem
ist natürlich der Brennstoffverbrauch der von solchen Karburatoren gespeisten Motoren ein
gröfserer, da ein Theil des Brennstoffes nicht ausgenutzt wird.
Um diese Uebelstände zu vermeiden, ist nach vorliegender Erfindung die Einrichtung getroffen,
dafs die durch den Karburator strömende Luft in dem Augenblicke, in welchem sie die Oberflächenschicht der Karburirungsflüssigkeit
passirt, eine möglichst geringe, überall gleichmäfsige Geschwindigkeit besitzt, welche
darauf erst allmählich wieder überall gröfser wird, wodurch eine Nachverdampfung bezw.
Abscheidung von etwa noch mitgerissenen Flüssigkeitströpfchen stattfinden kann, so dafs
keine Flüssigkeitströpfchen in den Arbeits-' cylinder gelangen können.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dafs die zu karburirende Luft im Karburator durch den
Raum zwischen zwei Hohlkegeln von dem kleineren Ringquerschnitt nach dem gröfseren
Ringquerschnitt zu strömt, woselbst der innere Kegel in die Flüssigkeit taucht. Von dort
gelangt die Luft in den inneren der beiden Hohlkegel und strömt von dem weiteren nach
dem engeren Theil des letzteren. Der Eintrittsquerschnitt für die Luft vergröfsert sich ganz
gleichmäfsig bis zum Flüssigkeitsspiegel, so dafs die Geschwindigkeit an der Berührungsstelle
mit der Flüssigkeit am geringsten ist und nirgends Luftstrahlen mit gröfserer Geschwindigkeit
durchschiefsen können. Der Austrittskanal verengt sich nur ganz allmählich, so dafs in
demselben zur Nachverdampfung und Abscheidung von ■ mitgerissenen Flüssigkeitströpfchen
genügend Zeit bleibt.
Auf der Zeichnung ist ein in dieser Weise eingerichteter Karburator in senkrechtem Schnitt
dargestellt. Bei dieser Anordnung sind die beiden Hohlkegel, welche die Zuströmung und
die Abströmung zu bezw. von dem constanten Spiegel der Karburirungsflüssigkeit leiten, in
das Innere eines kugelförmigen Behälters α eingebaut,
dessen oberer Theil, aufserhalb des
Lsgerexemplar
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äufseren Kegels ρ, als Vorratsbehälter für die
Karburirungsflüssigkeit dient, während der untere Theil desselben, und zwar unterhalb
der weiten unteren Mündung des äufseren Kegels p, als Verdampfungsschale dient, welcher
die Flüssigkeit, beispielsweise mittelst eines Syphonrohres d und eines Lufteintrittsrohres e,
unter Erhaltung des Höhenstandes in bekannter Weise zugeführt wird.
An den Aufsenkegel ρ schliefst sich oben conaxial das Lufteintrittsrohr c an, welches das
sich an das enge obere Ende des Innenkegels η anschliefsende Austrittsrohr b concentrisch umgiebt.
Der Innenkegel η besitzt zweckmäfsig die gleiche Konicität wie der Aufsenkegel p,
so dafs die Wandungen der beiden Kegel überall den gleichen Abstand haben. Der untere Rand des Innenkegels η taucht in die
Oberfläche der Flüssigkeit etwas ein und ist zweckmäfsig ringsherum mit einer oder mehreren
Reihen von Löchern ο versehen, durch welche die Luft unter Berührung bezw. Durchstreichung
der Flüssigkeit in das Innere des Innenkegels mit geringer Geschwindigkeit eintreten
kann.
Im Innern des Innenkegels kann man geeignete, mit gegen einander versetzten Durchgangsöffnungen
versehene Zwischenwände einbauen, um die Gleichmäfsigkeit der Verzögerung
der Luftbewegung zu sichern, und in dem conaxialen Austrittskanal läfst sich ein Glasperlenfilter
m. oder dergl. anordnen, um die etwa noch vorhandenen Flüssigkeitsreste zurückzuhalten.
Statt den Karburator mit dem Vorrathsbehälter zu vereinigen, kann man den letzteren
auch für sich ausbilden und mit dem ersteren in geeigneter Weise durch Rohrleitungen verbinden,
so dafs die Flüssigkeitszufuhr von aufsen bewirkt und geregelt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■
Karburator, insbesondere für Explosionskraftmaschinen, in welchem die zu karburirende Luft durch die beständig auf gleicher Höhe erhaltene Oberfläche der Karburirungsflüssigkeit hindurch- bezw. über diese hinwegstreicht, gekennzeichnet durch zwei in einander conachsjal angeordnete Hohlkegel fnpj, von denen der innere (n) mit seinem unten zweckmäfsig gelochten Rande in die Karburirungsflüssigkeit eintaucht, während in den äufseren Kegel (p) oben die frische Luft eintreten kann, zum Zwecke, die Geschwindigkeit der Luft bis zur Karburirungsstelle gleichmäfsig zu verringern und nachher ebenso zu vergröfsern und hierdurch eine' vollkommene Verdampfung der Karburirungsflüssigkeit zu sichern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE117364T | 1899-12-19 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE117364C true DE117364C (de) | 1901-02-07 |
Family
ID=386632
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1899117364D Expired DE117364C (de) | 1899-12-19 | 1899-12-19 | Karburator insbesondere fuer explosionskraftmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE117364C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2009040128A1 (fr) * | 2007-09-25 | 2009-04-02 | International Key Products S.A.R.L. | Dispositif d'alimentation pour un moteur a combustion interne |
-
1899
- 1899-12-19 DE DE1899117364D patent/DE117364C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2009040128A1 (fr) * | 2007-09-25 | 2009-04-02 | International Key Products S.A.R.L. | Dispositif d'alimentation pour un moteur a combustion interne |
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