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DE1168298B - Heultonsirene fuer Warnanlagen - Google Patents

Heultonsirene fuer Warnanlagen

Info

Publication number
DE1168298B
DE1168298B DES79161A DES0079161A DE1168298B DE 1168298 B DE1168298 B DE 1168298B DE S79161 A DES79161 A DE S79161A DE S0079161 A DES0079161 A DE S0079161A DE 1168298 B DE1168298 B DE 1168298B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
howling
multivibrator
siren
frequency
transistors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79161A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hirschmann
Werner Schott
Klaus Wetzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79161A priority Critical patent/DE1168298B/de
Publication of DE1168298B publication Critical patent/DE1168298B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/04Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation
    • G10H1/043Continuous modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Heultonsirene für Warnanlagen Warnsirenen erzeugen einen hörbaren Ton, dessen Tonhöhe in einem niederfrequenten Rhythmus schwankt. Ein derartiger frequenzmodulierter Ton ist für Warnzwecke besonders gut geeignet.
  • Es ist bekannt, transistorisierte Schwingschaltungen für diesen Zweck einzusetzen, welche ein in seiner Tonhöhe konstantes Signal liefern, das periodisch unterbrochen wird; weiterhin kann das Signal in seiner Tonhöhe stufenweise durch Änderung der frequenzbestimmenden Elemente der Schwingschaltung bzw. durch Änderung der äußeren Belastung variiert werden.
  • Derartige Schaltungen haben den Nachteil, daß ein kontinuierlich in seiner Tonhöhe schwankendes Warnsignal (d. h. ein frequenzmoduliertes Signal), welches bei Sirenen allgemein gebräuchlich ist, nur durch eine zusätzliche Regelung mit Hilfe eines Potentiometers (im Falle der Änderung der äußeren Belastung) oder durch statische Änderung einer Kapazität (z. B. der frequenzbestimmenden Kapazität eines Multivibrators) erreicht werden kann. Diese Art der Lösung ist aber umständlich, da solche Regelung entweder von Hand oder durch aufwandreiche automatische Regelanordnungen vorgenommen werden muß.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Heultonsirene mit geringem Aufwand anzugeben, die mit niedriger Speisespannung, insbesondere mit der Spannung einer Autobatterie, arbeitet, und die daher für fahrbaren Einsatz; z. B. bei Unwetterkatastrophen, Sturmflutwarnungen usw. besonders gut geeignet ist.
  • Die Heultonsirene für Warnanlagen u. dgl. nach der Erfindung, welche mit Niederspannung z. B. aus einer Autobatterie betrieben wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Lautsprecher aus einer transistorisierten Multivibratorschaltung über einen Verstärker gespeist ist, wobei die Basisvorspannung der Transistoren der Multivibratorschaltung von einem zweiten Multivibrator geliefert ist, der die Tonfrequenz des ersten Multivibrators frequenzmoduliert.
  • Das Heulintervall (Frequenzhub) kann dabei z. B. durch Einstellung der Amplitude der vom zweiten Multivibrator gelieferten Basisvorspannung, beispielsweise mittels eines Potentiometers, justierbar sein. Es kann weiter vorteilhaft sein, daß der zweite Multivibrator, beispielsweise durch unterschiedliche Koppelkondensatoren, unsymmetrisch arbeitet. Zur Erzielung einer ausreichenden Lautstärke wird es im allgemeinen zweckmäßig sein, den Lautsprecher über einen z. B. im Gegentakt geschalteten Transistorverstärker anzuschließen.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltungsbeispiel für die Erzeugung eines Heultones durch zwei Multivibratoren erläutert. Die in der Zeichnung dargestellte Heultansirene besteht aus dem Lautsprecher 1, der über den zweistufigen, im Gegentakt geschalteten Verstärker 2 von dem Multivibrator 3 gespeist wird, wobei die Basisvorspannung der Transistoren 5, 6 der Multivibratorschaltung 3 von einem zweiten astabilen Multivibrator 4 geliefert wird. Die Multivibratoren 3 und 4 besitzen je zwei Transistoren 5, 6 bzw. 7, 8, die in an sich bekannter Weise mittels der Widerstände 9 ... 16 und der Kondensatoren 17 ... 20 als astabile Multivibratoren geschaltet sind. Die Basis- und Kollektorwiderstände 13 ... 16 des Multivibrators 4 liegen unmittelbar an dem einen Pol 21 der Speisespannung, während die Emitter an dem anderen Pol 22 der Speisespannung angeschlossen sind. Bei dem Multivibrator 3 sind die Kollektorwiderstände 9 und 12 mit dem Punkt 21 der Speisespannung verbunden, während die Basiswiderstände 10 und 11 über ein Netzwerk 23 an die Ausgangsspannung (Kollektor-Basis-Spannung) des Multivibrators 4 angeschlossen sind. Dieses Netzwerk enthält das an der Speisespannung liegende Potentiometer 24 zur Einstellung der Schwingungsmittellinie sowie ein aus den Widerständen 25, 26 und den Kondensatoren 27 und 28 bestehendes Glättungsglied (Integrierglied). Die Frequenz des Mültivibrators 4 ist vorteilhaft wesentlich kleiner als die Frequenz des Multivibrators 3. Da die Basisvorspannung der Transistoren 5, 6 im Multivibrator 3 sich im Rhythmus der Frequenz des Multivibratots 4 ändert, so wird die vom Multivibrator 3 gelieferte Niederfrequenzspannung im Rhythmus der Frequenz des Multivibrators 4 in der Frequenz moduliert.
  • Der Verstärker 2 besteht aus den beiden im Gegentakt geschalteten Transistoren 30 und 31 als Vorstufe, an welche über den Gegentakttransformator 32 eine Endstufe aus den beiden Transistoren 33 und 34 angeschlossen ist. Die an den Emitterwiderständen 35 und 36 des Multivibrators 3 entstehende frequenzmodulierte Niederfrequenzspannung wird den Basen der Transistoren 30 und 31 im Gegentakt zugeleitet.
  • Die beschriebene Heultonsirene arbeitet nur mit transistorierten Schaltungsgruppen und benötigt daher lediglich eine für Transistorbetrieb erforderliche Niederspannung als Speisequelle.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Heultonsirene für Warnanlagen u. dgl., welche mit Niederspannung, z. B. aus einer Autobatterie, betrieben wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Lautsprecher (1) aus einer transistorisierten Multivibratorschaltung (3) über einen Verstärker (2) gespeist ist, wobei die Basisvorspannung der Transistoren (5, 6) der Multivibratorschaltung (3) von einem zweiten Multivibrator (4) geliefert ist, der die Tonfrequenz des ersten Multivibrators (3) frequenzmoduliert.
  2. 2. Heultonsirene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisvorspannung der Transistoren (5, 6) über ein lntegrierglied (23) geliefert ist.
  3. 3. Heultonsirene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heulintervall (Frequenzhub) durch Einstellung der Amplitude der vom zweiten Multivibrator (4) gelieferten Basisvorspannung der Transistoren (5, 6) justierbar ist, z. B. mittels eines Potentiometers (24).
  4. 4. Heultonsirene nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Multivibrator (4) z. B. durch unterschiedliche Koppelkondensatoren (19, 20) unsymmetrisch arbeitet.
  5. 5. Heultonsirene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Lautsprecher (1) über einen z. B. im Gegentakt geschalteten Transistorverstärker (2) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1124 547, 1126 919; »The electronic musical Instrument Manual« von Alan D o u g1 a s, London, Sir Isaac Pitman & Sons, Ltd, 1957, S. 217.
DES79161A 1962-04-25 1962-04-25 Heultonsirene fuer Warnanlagen Pending DE1168298B (de)

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DE1168298B true DE1168298B (de) 1964-04-16

Family

ID=7507992

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DES79161A Pending DE1168298B (de) 1962-04-25 1962-04-25 Heultonsirene fuer Warnanlagen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2205988A1 (de) * 1971-02-12 1972-08-17 Kockums Mekaniska Verkstads Ab Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung eines akustischen Signals laut einer stufenweise gleitenden Tonleiter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124547B (de) * 1952-11-17 1962-03-01 Otto Schulz Astabile Kippschaltung zur Steuerung von Schaltvorgaengen mit einem Transistor
DE1126919B (de) * 1960-08-29 1962-04-05 Siemens Ag Kippschaltung mit Transistoren nach Art eines Multivibrators

Patent Citations (2)

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