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DE1154578B - Verfahren zur Nutzbarmachung von Waermeenergie aus exothermen Kernreaktionen - Google Patents

Verfahren zur Nutzbarmachung von Waermeenergie aus exothermen Kernreaktionen

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Publication number
DE1154578B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cavity
water
steam
explosion
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE17146A
Other languages
English (en)
Inventor
William P Drews
Hampton G Corneil
Andrew D Suttle Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Exxon Research and Engineering Co filed Critical Exxon Research and Engineering Co
Publication of DE1154578B publication Critical patent/DE1154578B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21JNUCLEAR EXPLOSIVES; APPLICATIONS THEREOF
    • G21J3/00Peaceful applications of nuclear explosive devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zur Nutzbarmachung von Wärmeenergie aus exothermen Kernreaktionen Die Erfindung betrifft ein technisch brauchbares und wirtschaftliches Verfahren zur Nutzbarmachung der durch Kernreaktionen frei werdenden Energie in der Weise, daß man die Energie von Kernspaltungs-oder Verschmelzungseinrichtungen (Bomben) dadurch fesseln kann, daß man sie unterirdisch zur Explosion bringt. Hierbei dient die Masse der die Explosionsstelle umgebenden Erde zur Aufnahme des Explosionsdruckes.
  • Eine der Schwierigkeiten bei solchen Explosionen ist die dabei auftretende sehr starke Stoßwelle. Die meisten Kernreaktionen machen Energie frei, die etwa dem 2- bis 3fachen eines größeren Erdbebens entspricht, und man hat geschätzt, daß sich etwa 5011/o dieser Energie in der Stoßwelle ausbreiten. Ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen kann diese Stoßwelle eine Bewegung der Erdoberfläche von 0,9 bis 6 m zur Folge haben. Eine solche Störung der Erdkruste macht es erforderlich, daß Anlagen zum Nutzbarmachen der Wärmeenergie bei solchen Explosionen durch Erwärmung von Flüssigkeiten oder Gasen entweder Hohlräume von äußerst massiver Bauart für die genannte Explosion enthalten müssen, damit diese Räume der Stoßwelle widerstehen, oder aber daß die eigentliche Energieumsetzunganlage ein großes Stück, z. B. 32 km. von der Explosionsstelle entfernt untergebracht werden muß. Eine Verlegung dieser Anlagen von der Explosionsstelle weg ist aber höchst unerwünscht, da sie große Kosten für Rohrleitungen usw. erfordert und mit erheblichen Verlusten an Energie der erhitzten gasförmigen oder flüssigen Übertragungsmedien verbunden ist.
  • Eine andere Schwierigkeit liegt darin, einen zweckmäßigen und wirtschaftlichen Weg zum Nutzbarmachen der ganz plötzlich frei werdenden Energie bei der Explosion der Bomben zu finden, der eine stetige Freigabe der Energie über längere Zeiten hinweg ermöglicht. Ohne besondere Anordnungen wird ein Großteil der plötzlich entstehenden Energie nutzlos vergeudet.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung verlegt man die. explosionsartigen Kernreaktionen unter die Erde. Hierbei wird die entstehende Wärme in der Tiefe der Erdkruste gespeichert und dann durch einen Wärmeträger an die Erdoberfläche geleitet. Das Besondere liegt dabei darin, daß die Kernreaktionseinrichtung in einem teilweise mit Wasser gefüllten Hohlraum, der in einer thermisch isolierenden Gesteinsschicht liegt, zur Explosion gebracht wird und daß nach dieser Explosion wenigstens ein Teil des erhitzten Wassers oder des entstehenden Wasserdampfes an die Erdoberfläche gebracht wird. Diese Art der Nutzbarmachung der frei werdenden Energie beseitigt alle obengenannten und noch andere Schwierigkeiten. Man kann auf diese Weise Kernenergie in praktisch gut verwendbarer Form gewinnen, wobei die Kosten weit niedriger als bei der Energiegewinnung aus üblichen Brennstoffen liegen.
  • Es ist zwar bereits ein Verfahren zum Nutzbarmachen von Kernenergie bekanntgeworden, jedoch arbeitet man bei diesem bekannten Verfahren mit einem unter langsamer Kernumwandlung wirkenden Kernreaktor, bei dem mindestens ein Teil der anfallenden Wärme dem gewachsenen Erdbogen zugeführt wird, dem sie später nach Bedarf wieder zum Gebrauch entnommen wird. Bei dieser Arbeitsweise wird also eine kontrollierte Reaktion für die Wärmegewinnung ausgenutzt, während bei dem vorliegenden Verfahren eine unkontrollierte Explosion durch Verlegung in große Erdtiefen unter Speicherung der plötzlich entstehenden Wärme ungefährlich gemacht wird. Außerdem wird das bekanntgewordene Verfahren in einem trockenen Raum ausgeführt, wohingegen im vorliegenden Fall die Anwesenheit von Wasser ein wesentliches Merkmal darstellt. Man kann sogar nach dem vorliegenden Verfahren nach der Explosion noch zusätzlich Wasser in den Hohlraum einführen. Wesentlich ist jedenfalls, daß die Explosion in einem unterirdischen Hohlraum einer kompakten und genügend dicken geologischen Schicht abläuft, wobei die plötzlich frei werdende Energie praktisch vollständig in nächster Nähe der Explosionszone zurückgehalten wird, so daß das Wasser hoch erhitzt oder in mehr oder weniger gespannten Dampf umgewandelt wird. Das Wasser wird sodann in bekannter Weise einer beliebigen Verwendung zugeführt, z. B. in einer Heizanlage, für ein Kraftwerk, zur ölgewinnung, für chemische Reaktionen oder in ähnlicher Weise.
  • Praktisch geht man hierbei so vor, daß man den Hohlraum für die Explosion durch einen Schacht mit der Oberfläche verbindet, der während der Explosion geschlossen wird, und daß man dann das erhitzte Wasser oder den Dampf durch diesen Schacht an die Oberfläche treten läßt und dort nutzbar macht.
  • Für die Explosion selbst ist es zu empfehlen, daß sich der Hohlraum in einer solchen. Tiefe unterhalb der Erdoberfläche befindet, die nach folgender Gleichung berechnet wird: D = KE°t in der D den Abstand in m - 0,3, K eine Konstante in Höhe von 2000 bis 4000, E die Energie der Reaktionseinrichtung in Megatonnen und n einen Exponenten in Höhe von 0,1 bis 0,5 bedeutet.
  • Der Hohlraum kann einen Durchmesser von 9 bis 60 m sowie eine Länge haben, die dem 30- bis 100fachen seines Durchmessers entspricht.
  • Die Kernreaktion selbst kann sowohl eine Kernspaltung wie auch eine Kernverschmelzung sein. Die hierbei auftretende, im voraus zu berechnende Energieleistung soll möglichst ausreichen, um alles in dem Hohlraum vorhandene Wasser in Dampf umzuwandeln.
  • Um das Verfahren der Erfindung möglichst vorteilhaft kontinuierlich ausführen zu können, ist es ratsam, im Abstand voneinander mehrere Schächte oder Löcher in die unterirdische Schicht zu bohren, unter jeden der Schächte einen Hohlraum auszubilden, den ersten Hohlraum durch einen mit ihm in Verbindung stehenden ersten Schacht mindestens teilweise mit Wasser zu füllen und unterhalb des Schachtes eine Kernreaktionseinrichtung in diesen ersten Hohlraum einzuführen, bei dessen Explosion genügend Energie frei wird, um das Wasser in Dampf umzuwandeln. Dann schließt man den Schacht gegen die Atmosphäre ab und bringt die Kernreaktionseinrichtung zur Explosion. Danach zapft man den Hohlraum an, zieht mindestens einen Teil des Dampfes ab und verwertet seine nutzbare Energie, wobei sich der Dampf abkühlt und kondensiert. Das Kondenswasser führt man dann zweckmäßig in einen zweiten Hohlraum ein, bis der erste Hohlraum keinen genügend nutzbaren Dampf mehr enthält. Anschließend führt man eine zweite Kernreaktionseinrichtung in den zweiten Hohlraum ein, bringt sie dort zur Explosion und wandelt dadurch das Kondenswasser erneut in Dampf um, zieht einen Teil dieses Dampfes aus dem zweiten Hohlraum ab, entzieht ihm die nutzbare Energie und führt das dabei kondensierte Wasser in einen anderen Hohlraum, z. B. in den ersten. Auf diese Weise ist eine ständige Lieferung von Dampf durch die Energie der Explosion gewährleistet.
  • Die geologische Schicht für die Explosionshohlräume ist zweckmäßig eine Salzschicht. Derartige Salzschichten sind meistens nach oben hin durch Barüberliegende wasserundurchlässige Sedimentschichten gegen Wasserzutritt geschützt und haben eine ziemlich homogene chemische Zusammensetzung. Vielfach haben diese Salzschichten die Gestalt eines sogenannten Salzdomes, d. h. einer unter dem Gebirgsdruck nach oben geschobenen Aufwölbung, deren Höhe ziemlich bedeutend sein kann.
  • Meist bestehen diese Salzschichten und Salzdome aus Verbindungen, die sich namentlich bei hohen Temperaturen und Drücken, wie sie als Folge der Kernreaktionen auftreten, von selbst regenerieren, d. h., die radiolytischen Zerfallprodukte des Salzes vereinigen sich nach der Kernumwandlung in getrenntem Zustand ziemlich leicht wieder, sogar in Gegenwart fremder Stoffe. Außerdem besteht mindestens ein großer Teil der Bestandteile der Salzschichten aus wasserlöslichen Verbindungen.
  • Die Salzdome haben im allgemeinen eine kegelstumpfartige Form und reichen von ihrem Scheitel bis in Tiefen von etwa 1000 m. Ihre Durchmesser liegen zwischen etwa 750 und bis zu mehr als 6000 m. Sie enthalten meist über 901/o Natriumchlorid, während die anderen Bestandteile der Schichtung Kaliumchlorid, Calciumchlorid und okkludiertes Calciumsulfat sowie Calcium- oder Magnesiumcarbonat sind. Das Salz in den Domen ist von trockener Beschaffenheit; die Dome sind auch praktisch frei von natürlichen Hohlräumen. Das Kochsalz hat eine niedrige Wärmeleitfähigkeit und einen Schmelzpunkt von weniger als etwa 815° C; es wirkt ferner als gute Wärme-Isolierschicht für die Explosion. Ferner ergeben Natrium und Chlor unter dem Einfluß von Neutronenstrahlungen radioaktive Isotope mit verhältnismäßig kurzen Halbzeiten oder auch mit außerordentlich langen Halbzeiten; z. B. beträgt die Halbzeit des Isotops Na°-4 nur Stunden; das gleiche gilt für Chlor, von dem z. B. das Isotop C138 eine Halbzeit hat, die nur nach Minuten zu messen ist, während die Halbzeit von C136 Hunderttausende von Jahren beträgt.
  • Vorteilhaft bei den Salzdomen ist auch, daß sich die Barüberliegenden Sedimentschichten leicht durchbohren lassen, so daß die Anlage der Schächte oder Bohrlöcher von der Oberfläche aus gut möglich ist, und daß man die Schächte auch in der Salzschicht bis in jede gewünschte Tiefe vortreiben kann. Vorteilhaft bei den Salzschichten ist ferner, daß man in ihnen die Hohlräume besonders einfach durch Auslaugen mit Wasser herstellen kann.
  • Natürlich kann man auch andere geologische Schichten zur Herstellung der Hohlräume benutzen, z. B. ausreichend mächtige Kalksteinschichten, aber auch andere Sedimentschichten oder vulkanische und metamorphe Schichten, wobei man sich auch anderer Mittel bedienen kann, z. B. bei Kalksteinschichten einer chemischen Auflösung mit Säure oder in anderen Fällen einer mechanischen Bearbeitung oder der Einwirkung von Explosionen von abgestufter Stärke.
  • Bei der Vorbereitung der Hohlräume für die Kernexplosionen füllt man diese Räume mit Wasser bis zu 25 bis 75% ihres Fassungsvermögens, während der Rest mit einem Gas von niedriger Dichte, z. B. mit Luft, ausgefüllt ist. Zum Einbringen der Kernreaktionseinrichtung dienen entweder zentrale, etwa senkrecht niedergebrachte Schächte, wobei sich die Kernreaktionseinrichtung etwa im mittleren Drittel der Hohlräume befindet, im allgemeinen mindestens 60m unterhalb der Wasseroberfläche, oder auch im Anfang seitlich von dem Hohlraum verlaufende Schächte und Bohrungen.
  • Befinden sich die Hohlräume in einem Salzdom und sind sie durch Auslaugen mit Wasser darin hergestellt, so kann es auch zweckmäßig sein, vor der Explosion 1.5 bis 251/o des Hohlraumvolumens mit stückigen Feststoffen auszufüllen, nachdem man so viel von der beim Auslaugen entstehenden Salzlösung aus dem Hohlraum abgezogen hat, daß mindestens 60 °./o des Hohlraumvolumens frei bleiben.
  • Bei der Anlegung der Hohlräume in Salzschichten. in die man von oben mit einem Schacht vordringt, ist es zu empfehlen, daß die Hohlräume unterhalb des Schachtes eine längliche senkrechte Form haben. Wenn die Kernreaktionseinrichtung in mittlerer Höhe des Hohlraumes zur Explosion gebracht wird, kann man die Stärke dieser Explosion derart bemessen, daß das Salz in der Explosionszone zerfließt und sich ein Sumpf aus dem geschmolzenen Salz am Boden des Hohlraumes bildet. Hierauf bringt man unter Umständen weiteres flüssiges Wasser in Berührung mit dieser Salzschmelze, wodurch es in Dampf umgewandelt wird, der dann laufend aus dem Hohlraum abgezogen und einer Anlage zur Nutzung der Wärmeenergie zugeleitet wird.
  • Man kann auch von der Erdoberfläche aus einen zweiten Schacht bohren, z. B. seitlich des am oberen Hohlraumende mündenden ersten Schachtes. Dieser zweite Schacht mündet dann etwa am unteren Ende des Hohlraumes und dient dazu, nach der Explosion weiteres Wasser in den Hohlraum einzuspritzen, worauf von dem entstehenden Dampf mindestens ein Teil durch den ersten Schacht an die Erdob; rfläche abgezogen wird. Man kann aber auch noch einen dritten Schacht von der Erdoberfläche aus in solcher Weise in den Hohlraum bohren, daß er am oberen Ende des Hohlrrumes oberhalb des ersten Schachtes (der in diesem Fall nicht den Scheitel des Hohlraumes getroffen hat) in den Hohlraum mündet. Nach der Explosion wird dann Wasser durch den ersten Schacht in den unteren Teil des Hohlraumes und durch den zweiten Schacht in den oberen Teil davon mit solchen Geschwindigkeiten eingeführt, daß das unten eingeführte Wasser ausreichend erwärmt wird, um laufend überhitzten Dampf zu bilden, worauf man gegebenenfalls diesen überhitzten Dampf durch direkten Wärmeaustausch mit demjenigen Wasser abkühlt, das durch den dritten Schacht eintritt.
  • Das an die Erdoberfläche geführte Wärmeübertragungsmedium, also Wasser oder der Wasserdampf, kann in eine Krafterzeugungsanlage geführt werden, z. B. in ein mit Dampfturbinen betriebenes Kraftwerk. Das Kondenswasser oder den nach Durchgang durch die Turbinen energieärmer gewordenen Dampf kann man zur Speicherung in einen zweiten unterirdischen Hohlraum leiten, sofern ein solcher vorgesehen ist. Nach Ansammlung einer genügenden Menge der Flüssigkeit oder des Gases dort kann man dann, wie oben dargelegt, eine Explosion in dem zweiten Hohlraum veranlassen. Wenn man danach die Energie dieser zweiten Explosion nutzbar gemacht hat, leitet man das energieärmere Wasser oder den Dampf wieder in den ersten Hohlraum zurück und wiederholt den ganzen Vorgang. Man kann auf diese Weise im Kreislauf immer von neuem Energie erzeugen, die in einer oder mehreren gemeinsam betriebenen Verwertungsanlagen ausgenutzt wird. Auf diese Weise wird die stoßweise auftretende Explosionsenergie kontinuierlich nutzbar gemacht.
  • Einzelheiten des Verfahrens sollen nun nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, die einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung behandeln.
  • Fig. 1. zeigt eine schematische Ansicht einer Anlage zur Ausführung des Verfahrens; Fig. 2 zeigt einen größeren Aufriß und Schnitt durch einen Teil der schematischen Ansicht der Fig. 1, der die Erschließung eines unterirdischen Hohlraumes erläutert; Fig. 3 und 4 sind schematische Schnittzeichnungen, die eine andere Ausführungsform der Erfindung erläutern; Fig. 5 zeigt eine Anordnung mit zwei Hohlräumen, die abwechselnd als Explosionskammern und zur Speicherung der verbrauchten Flüssigkeit oder des Dampfes dienen.
  • In Fig. 1 wird eine isolierte unterirdische, kompakte, beständige geologische Salzschicht, z. B. ein Salzdom 10, gezeigt, der zumindestens oben von anderen Erdschichten, z. B. Sedimentgesteinen, überdeckt ist. Von der Erdoberfläche 12 sind ein und vorzugsweise mehrere Schächte in den Salzdom 10 gebohrt, z. B. 14, 16 und 18. Nach bekannten Verfahren wird Wasser in jeden der Schächte 14 bis 18 eingespritzt, um in dem Salzdom 10 unterirdische Hohlräume von bestimmtem Fassungsvermögen herzustellen, z. B. die Hohlräume 14', 16' und 18'.
  • Fig. 1 zeigt drei Hohlräume, doch versteht es sich von selbst, daß jede gewünschte Zahl von Hohlräumen möglich ist; wenn man eine kontinuierliche Dampferzeugung wünscht, braucht man jedoch mindestens zwei Hohlräume.
  • Jeder der Schächte 14 bis 18 hat Druckreguliereinrichtungen an der Erdoberfläche. Zum Beispiel sind Hochdruckventile 22, 24 und 26 von solcher Bauart vorgesehen, die ohne nachteilige Wirkung einen Druck bis zu etwa 1050 kg/cm22 aushalten.
  • Durch Ventile 38, 4.0 und 42 gesteuerte Zweigleitungen 30, 32 und 34 führen von den Hochdruckventilen 22 bis 26 zu einer Ableitung 4.6 und einem Ventil 45, die mit einer oberirdischen Anlage zur Ausnutzung der in den Hohlräumen 14' bis 18' erzeugten Wärme in Verbindung steht. Beispiele für solche oberirdischen Anlagen sind Heizanlagen, chemische Bearbeitungsanlagen, z. B. Anlagen zur Dampfkrackung von Erdölkohlenwasserstoffen, elektrische Kraftanlagen usw. In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, als Wärmeübertragungsmedium Wasser (d. h., heißes flüssiges Wasser und Dampf) oder einen Teil davon durch eine Wärmeverwertungsanlage 48 zu leiten, deren Bauart weiter unten noch näher beschrieben wird. Hierfür öffnet man ein Ventil 49 in einer Zweigleitung 47 und läßt die gewünschte Menge des erhitzten Wassers der Anlage 48 zufließen. Das Wasser oder der Dampf fließen nach gänzlicher oder teilweiser Abgabe ihrer Energie aus der Anlage 48 durch eine Leitung 50 ab, die zu den durch Ventile 55 und 56 gesteuerten Zweigleitungen 52 und 53 führt.
  • Wird z. B. Wasser innerhalb der Hohlräume 14' bis 18' bis zur ausreichenden Erzeugung von Dampf erwärmt, so kann mindestens ein Teil des Dampfes durch die Leitung 46 zur Erzeugung von Elektrizität abgezogen werden. Der Dampf fließt also dann unmittelbar aus der Leitung 46 durch das geöffnete Ventil 59 in eine Zweigleitung 58, die zu einer Turbine 60 führt, die als Antriebsmaschine für einen Generator 62 zur Erzeugung von Wechsel- oder Gleichstrom dient. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man das Ventil 59 schließt und die Ventile 49 und 56 öffnet, so daß der Dampf aus der Leitung 46 durch die Leitung 47 zu einer Bearbeitungsanlage 48 und von dort durch die Leitungen 50, 53 und 58 zum Generator 60 strömt.
  • Der verbrauchte oder energieärmer gewordene Dampf aus der Turbine 60 kann auf jede gewünschte Weise weiterverwertet werden. Zum Beispiel kann man ihn durch eine Leitung 64 in einen Kondensator 66 leiten, wo er verflüssigt wird, oder man kann ihn durch eine von einem Ventil 73 gesteuerte Leitung 71 ins Freie ablassen. Vorzugsweise wird man das Wasser aber im Kreislauf führen, also von dem Kondensator 66 aus das Wasser und den restlichen Dampf aus der Turbine über eine Leitung 68 dem Sammler 70 zuführen. Alle noch unkondensierten Gase und Dämpfe gelangen aus dem Sammler 70 über eine Leitung 72 in einen Schornstein, der so beschaffen ist, daß darin jede Radioaktivität auf sichere Weise unschädlich gemacht wird. Das Kondenswasser fließt durch eine Leitung 74 mit einer Pumpe 75 in einen unterirdischen Hohlraum zurück. Zu diesem Zweck sind die Zweigleitungen 76, 78 und 80 nach den Schächten 14 bis 18 vorgesehen; die Zweigleitungen 76 bis 80 werden durch Ventile 84, 86 und 88 gesteuert.
  • Als Beispiel sei angenommen, daß der Salzdom 10 in der Waagerechten in mittlerer Höhe der Hohlräume einen Durchnesser von etwa 3,2 km hat. Die Schächte 14 bis 18 sind von der Erdoberfläche 12 her in gewünschter Tiefe in den Salzdom 10 gebohrt und anschließend zu Hohlräumen 14' bis 18' erweitert worden.
  • Nach Fig. 2 ist ein mit 14 bezeichneter Schacht bis in die gewünschte Tiefe in den Salzdom 10 gebohrt. Innerhalb der Schachtbohrung ist mit Zement 105 ein Einsatzrohr 104 eingesetzt. Der Schacht 14 geht unterhalb des Einsatzrohres 104 noch weiter in die Tiefe. Innerhalb des Einsatzrohres 104 ist noch ein Rohr von kleinerem Durchmesser angebracht, das anfangs mit einer Verlängerung 107 (gestrichelt dargestellt) nach unten aus dem Einsatzrohr 104 herausragt. Wasser, das noch nicht mit der auszulaugenden Verbindung (also NaCl) gesättigt ist, pumpt man nun durch das innere Rohr 106 und dessen Verlängerung 107 in das Salz des Domes 10, damit sich dort durch Auflösung das Salzes .ein Hohlraum bildet. Die entstehende Salzlauge zieht man durch den ringförmigen Raum zwischen dem Einsatzrohr 104 und dem Innen rohr 106 ab. Auf diese Weise kann man durch Auflösen einer entsprechenden Salzmenge einen Hohlraum 14' von gewünschter Tiefe und Durchmesser in dem Dom 10 herstellen. Nach Herstellung des Hohlraumes 14' wird das Verlängerungsrohr 107 herausgezogen.
  • Zur Beseitigung der überschüssigen Salzlauge, die von der Herstellung des Hohlraumes 14' durch Auflösung von Salz in dem Dom 10 stammt, kann man in den Hohlraum 14' ein Druckgas einleiten, wobei das Verlängerungsrohr entsprechend tief herabreichen muß, oder man pumpt die Lauge mit Pumpen hoch, die in der Tiefe des Hohlraumes eingesetzt sind.
  • Zur Herstellung des Hohlraumes kann man statt eines einzigen Auslaugeschachtes auch mehrere Schächte vorsehen.
  • Nach Beendigung der Auslaugung füllt man den Hohlraum, wenn nötig, mit gesättigter Salzlauge bis zu der gewünschten Höhe oder läßt die entstandene Lauge in entsprechender Menge darin.
  • Die Größe des Hohlraumes 14' und seiner Tiefe von der Erdoberfläche aus ist von der Größe der Kernreaktionseinrichtung abhängig, ferner von dem Ausmaß, in dem das Wasser erhitzt werden soll, und der Höhe des ständigen Druckes, der im Hohlraum 14' erzeugt werden soll. Da sich die durch eine Kernreaktionseinrichtung von gegebener Bauart frei werdende Energiemenge berechnen läßt und da die zur Erwärmung einer bestimmten Menge Wasser auf bestimmte Temperatur und bestimmten Druck erforderliche Wärmemenge ebenfalls bekannt ist, läßt sich die Größe des Hohlraumes 14' leicht ermitteln.
  • Will man z. B. 370° C warmen Dampf unter etwa 210 kg/cm2 Druck herstellen und dafür eine 1-Megatonnen-Kernreaktionseinrichtung verwenden, so sollte der Hohlraum etwa 0,212 - 108 m3 groß sein. Bei etwa zylindrischer Form des Hohlraumes hat er dann zweckmäßig eine Tiefe von etwa 1260 m und einen durchschnittlichen Durchmesser von etwa 144 m. Ein anderer zylindrischer Hohlraum von 3000 m Tiefe müßte im Durchschnitt einen Durchmesser von etwa 93 m haben.
  • Nach der Erzeugung des Hohlraumes zieht man alle entstandene Salzlauge oder einen Teil davon ab. Zum Beispiel kann die gewünschte Menge Wasser, die in dem Hohlraum verbleiben soll, 0,0144 - 108 m3 =14,4 - 108 hl betragen. In diesem Fall ist der Hohlraum zu etwa 6,719/o mit dem Salzwasser ausgefüllt.
  • Zwar kann das in dem Hohlraum 14' verbleibende Salzwasser ein Teil des nach Entstehung der Höhle zurückbleibenden Wassers sein, doch sei hier angenommen, daß das Auslaugewasser praktisch ganz entfernt wird, wobei man einen trockenen Hohlraum erhält, in dem man dann vor und teilweise auch nach der Betätigung der Kernreaktionseinrichtung eine bestimmte Menge frisches Wasser einführt.
  • Wenn hier von Wasser die Rede ist, so ist flüssiges Wasser gemeint, während der Raum oberhalb des flüssigen Wassers Wasserdampf und/oder Luft oder andere gasförmige Stoffe enthält, die das herausgedrückte oder abgezogene Wasser ersetzt haben. Vorzugsweise sollte das flüssige Wasser in dem Hohlraum einen PH-Wert von mindestens etwa 7,5 und vorzugsweise von etwa 8 bis 9 haben. Dem flüssigen Wasser sollte man deshalb vorzugsweise etwa 0,0001 bis 0,01 Gewichtsprozent einer Base, wie Natrium- oder Calciumhydroxyd, zugeben.
  • Es ist üblich, die Größe einer Kernreaktionseinrichtung durch die von ihr gelieferte Energie zu bezeichnen. Eine Kernreaktionseinrichtung z. B., die eine Energiemenge frei macht, die der durch Explosion einer Megatonne TNT. (Trinitrotoluol) erzielten Menge nutzbarer Energie entspricht, wird zweckmäßig als 1-Megatonnen-Bombe bezeichnet und liefert 1-01'' Kalorien. Auf dieser Grundlage sieht man je Tonnenäquivalent der Kernreaktionseinrichtung etwa 7 bis 35 m3 Hohlraum und etwa 71,5 bis 358 hl Wasser vor. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann die erforderliche Wassermenge in den Hohlraum 14' durch eine Pumpe 112 gepumpt werden, die mit dem Schacht 14 durch eine Einrichtung in Verbindung steht, die in der Zeichnung schematisch gezeigt und mit 114 bezeichnet ist. Darauf läßt man die Kernreaktionseinrichtung durch den Schacht 14 in den Hohlraum 14' hinunter und schließt den Schacht 14 gegen die Atmosphäre ab, z. B. durch Verschließen sämtlicher Ventile in der Vorrichtung 114 am oberen Ende des Schachtes. Außerdem kann man einen geeigneten Stopfen oder ein Abdichtungsmittel 116 in das innere Rohr 106 nahe dessen unterem Ende einführen. Hierbei kann der Stopfen 115 am unteren Ende des inneren Rohres 106 befestigt sein und bei entsprechender Rohrlänge bis nahe an das untere Ende des Einsatzrohres 1®4 reichen. Man kann das innere Rohr 106 auch herausziehen und mindestens das untere Ende des Einsatzrohres 104 oberhalb des Stopfens (z. B. die unteren 300 bis 900 m) mit einem festen oder fest werdenden Werk- oder Baustoff ausfüllen, z. B. mit Kies, Zement, Kunststoffen u. dgl.
  • Die Kernreaktionseinrichtung kann in beliebiger Weise in den Hohlraum 14' eingeführt werden, z. B. durch den Stopfen 116 oder vor dessen Einbringung. Sie kann auch an einem (in der Zeichnung nicht gezeigten) Kabel herunterhängen. Außerdem wird man Vorrichtungen zum Zünden der Kernreaktionseinrichtungen zu einem im voraus bestimmten Zeitpunkt vorsehen oder auch ein elektrisches Kabel, das von einem über der Erdoberfläche befindlichen Zündmechanismus ausgeht.
  • Nach dem Zünden der Kernreaktionseinrichtungen sind die dafür benutzten Hohlräume, z. B. 14 ', wieder durch die zugehörigen Schächte 14 oder durch andere (hier nicht gezeigte) Schächte erreichbar, die von der Erdoberfläche unmittelbar in den Hohlraum 14' gebohrt sind.
  • Für die Kernumwandlung dienen solche Einrichtungen, die ihre gesamte verfügbare Energie praktisch innerhalb von nicht mehr als etwa einer Minute nach Erreichung des kritischen Punktes durch die Umwandlung freigegeben.
  • Die Brennstoffe der Kernreaktionseinrichtungen können aus spaltbaren Bestandteilen, aus verschmelzbaren Bestandteilen oder beiden bestehen. Die Brennstoffe sollten möglichst billig sein und möglichst nur Abfallisotope sein. In der folgenden Tabelle sind einige brauchbare Brennstoffe, die daraus erhältlichen Reaktionsprodukte und die frei werdenden Energiemengen Q aufgeführt:
    Verwendbare exotherme Kernreaktionen
    Reaktion Q in meV
    1. P#(n,x)D=.............. 2,230 ± 0,005
    2. D2(n,a)T-;.............. 6,25 ± 0,008
    @. D'-(p,a)He. ............ 5,50 ± 0,03
    4. D=(d,p)T3 ............. 4,030 ± 0,006 **
    5. D2(d,n)He3 . . . . . . . . . . . . 3,265 ± 0,009 @`
    6. T3(p,x)He4 ............ 19,7 ± 0,04**
    7. T3(d,n)Her ............ 17,578 ± 0,030 **
    B. He3(t,p)He: . ........... 11,18 ± 0,07
    9. He3(n.p)T3 ............ 0,766 ± 0,010
    10. He3(d,p)He4 ........... 18,45 ± 0,017
    Bevorzugte Umsetzungen.
    ** Zu den günstigsten Ergebnissen führende Umsetzungen.
    Reaktion Q in MeV
    11. He3(d,a)Lis ........... 16,3 ± 0,2*
    12. He3(He3,p)Lis ......... 10,86 ± 0,15
    13. Lis(n,a)T3 ............. 4,804 ± 0,022 1'
    14. Lis(p,a)He3 ............ 4,023 ± 0,003
    15. Lis(d,a)He4 ............ 22,396 ± 0,012**
    16. Lis(d,p)Li7 ............ 5,028 ± 0,003'`
    17. Lis(d,n)Be7 ............ 3,40 ± 0,05
    18. Lis(t,d)Li7 ........ . ... 0,982 ± 0,007
    19. Lis(He3,p)Bes .......... 16,60 ± z
    20. Li?(p,a)He4 ............ 17,346 ± 0,010
    21. Li%(p.x)Be3 ............ 17,l 1 0,2*
    22. Li7(d,a)He5 ............ 14,2 ± 0,1 *
    23. Li7(d,n)Beg ............ 15,0 ± 0,1*
    24. Li7(t,a)He6 ............ 9,79 ± 0,03
    25. Bes-@ 2a .............. 0,094 ± 0,001
    Bevorzugte Umsetzung.
    "`* Zu den günstigsten Ergebnissen führende Umsetzungen.
    Die Kernverschmelzungsreaktion wird normalerweise durch eine ausreichende Masse eines spaltbaren Elements, z. B. von U233, U235 Pu23s, ausgelöst, das in einen kritischen Zustand und dadurch zur Explosion gebracht wird.
  • Manchmal ist es von Vorteil, wenn man die gewünschte Energiemenge nur aus Kernspaltungsreaktionen gewinnt. Aus wirtschaftlichen Gründen sind jedoch Kernverschmelzungensreaktionen vorzuziehen.
  • Die bei der Kernreaktion frei werdende Energie erwärmt das Wasser in dem Hohlraum bis zur Erzeugung von überhitztem Dampf, meist auf Temperaturen von etwa 425 bis 815° C, unter Drücken von etwa 105 bis 7000 kg/cm2; gleichzeitig entsteht eine große Zahl verschiedener radioaktiver Isotope aus dem Kernbrennstoff. Außerdem kann ein Teil des Salzes verflüssigt und/oder verflüchtigt werden, und es kann molekulares, atomares oder ionisches Chlor oder Natrium usw.,entstehen. Ferner kann eine kleine Menge Wasser in molekularen, atomaren oder ionischen Sauerstoff, molekularen, atomaren oder ionischen Wasserstoff und Wasserstoffsuperoxyd oder in dessen Radiolyseprodukte (z. B. -OH) umgewandelt werden.
  • Nach der Explosion hält man den Hohlraum zweckmäßig noch etwa 5 bis 10 Tage verschlossen. Während dieser Zeit zerfallen die kurzlebigen radioaktiven Einheiten. Die reaktionsfähigen Chlor-, Natrium-, Wasserstoff-, Sauerstoffeinheiten usw. reagieren mit sich selbst oder miteinander, so daß dann ein thermodynamischer Gleichgewichtszustand erreicht wird. Diese 5 bis 10 Tage werden nachstehend als »Dampfreinigungs-Wartezeit« bezeichnet. Nach Ablauf dieser Zeit zapft man den Hohlraum an, z. B. durch Wegnahme oder Anbohrung des Stopfens 116.
  • In Zusammenhang mit Fig. 1 sei - nur als Beispiel und zur Erläuterung - angenommen, daß als Energiequelle dafür eine 1,0-Megatonnen-Kernreaktionseinrichtung dient. Es sei ferner angenommen, daß die Turbine 60 eine 300000-Kilowatt-Turbine sei, die bei einer Dampfeintrittstemperatur von etwa 540° C, einem Dampfeintrittsdruck von etwa 84 kg/ cm2 und einem Auslaßdruck von etwa 0,14 kg/cm2 arbeitet. Dann erfordert der Betrieb der Turbine stündlich etwa 1,15610s kg Dampf. Wenn die Hohlräume 14' bis 18' ein Volumen von je etwa 0,213-108 m3 haben und vor jeder Explosion mit etwa 14,45-106 hl flüssigem Wasser gefüllt waren, dann entstehen bei der Explosion der 1,0-Megatonnen-Bombe etwa 1,44-109 kg Dampf von etwa 210 kg/cm2 Druck und etwa 540° C. Bei der angegebenen Dampfaustrittsgeschwindigkeit kann die Turbine 60 etwa 34 Tage lang betrieben werden, bevor der Druck in dem Hohlraum auf etwa 84 kg/cm2 zurückgegangen ist.
  • Im Zusammenhang mit einer Kraftanlage, wie sie soeben beschrieben wurde, sei eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
  • Für einen möglichst leistungsfähigen kontinuierlichen Betrieb einer 300000-Kilowatt-Anlage sieht man mindestens zwei und vorzugsweise sogar drei Hohlräume 14' bis 18' vor. Der Abstand der Hohlräume 14' bis 18' voneinander und von der Erdoberfläche sollte mindestens der Gleichung D = KFn entsprechen, in der D den Abstand in m - 0,3, K eine Konstante in Höhe von 2000 bis 4000, E die Energie der Reaktionseinrichtung in Megatonnen und n einen Exponenten in Höhe von 0,1 bis 0,5 bedeutet.
  • Vorzugsweise ist K etwa 3000 und n etwa 0,3 bis 0,4.
  • Zur Vorbereitung einer Kernreaktion füllt man einen Hohlraum, z. B. 14', mit der gewünschten Menge Wasser, führt dann die Kernreaktionseinrichtung in ihn ein, verschließt den Schacht 14 und zündet die Reaktionseinrichtung, wodurch das Wasser hoch erhitzt und in Dampf umgewandelt wird. Nach Ablauf der Dampfreinigungszeit (mindestens 5 bis 10 Tage) zapft man den Hohlraum 14' an, indem man die Ventile 22 und 38 öffnet, so daß Dampf in die Leitung 46 strömt. Durch öffnen eines Ventils 59 in der Zweigleitung 58 kann man ihn unmittelbar in die Turbine 60 einlassen; hierbei sollte das Ventil 59 von solcher Art sein, daß es den Zutritt des Dampfes nach der Turbine 60 unter praktisch gleichbleibendem Druck hält.
  • Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man das Ventil 59 schließt und die Ventile 49 und 56 öffnet, so daß der Dampf vor seinem Eintritt in die Turbine 60 durch die Wärmeausnutzungs- oder Bearbeitungsanlage 48 strömen muß. Die Anlage 48 wird gewöhnlich dann eingeschaltet, wenn der Hohlraum kurz nach der Explosion angezapft wird, so daß im Dampf noch radioaktive Einheiten enthalten sind, oder auch als Vorsichtsmaßnahme.
  • Die Anlage 48 enthält z. B. eine Schicht aus einem höchst porösen feinkörnigen Adsorptionsmittel, z. B. aus Holzkohle oder aktiver "-Tonerde, durch die der Dampf hindurchtritt. Dadurch werden in dem Dampf mitgerissene feste Teilchen innerhalb der Schicht aus den porösen Medien festgehalten, und außerdem werden gasförmige Verunreinigungen des Dampfes adsorbiert, die schwerer als der Dampf. sind.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung tragen die porösen Stoffe eine darauf abgeschiedene katalytisch wirksame Menge eines Katalysators, z. E. aus Platin, Chromsesquioxyd, Nickeloxyd, um etwa im Dampf vorhandene andere Stoffe, wie H_." 02 oder Wasserstoffsuperoxyd, zu Wasser (d. h. Dampf) umzuwandeln. In ähnlicher Weise können andere unter Umständen reaktionsfähige Bestandteile im Dampfstrom unschädlich gemacht werden. Es versteht sich auch, daß man zum Anzapfen der Hohlräume auch einen besonderen (in der Zeichnung nicht gezeigten) Auslaßschacht für diesen Zweck bohren kann.
  • Den aus der Turbine 60 kommenden Abdampf kann man durch die Leitung 71 ableiten; vorzugsweise jedoch kondensiert man ihn in dem Kondensator 66 und leitet das erhaltene Wasser vor der anschließenden Rückleitung in einen anderen Hohlraum, z. B. nach 16', erst in einen Sammler 70. In diesem Fall ist deshalb das Ventil 40 des Schachtes 16 geschlossen und die Ventile 24 und 86 offen. Etwa zur gleichen Zeit führt man durch den Schacht 18 Wasser in den Hohlraum 18' ein. Bevor nun der Druck des Dampfes innerhalb des Hohlraumes 14' durch die Dampfentnahme auf etwa 84 kg/cm= zurückgegangen ist und vorzugsweise mindestens etwa 5 bis 10 Tage vor dieser Zeit, bringt man eine Kernreaktionseinrichtung in der vorher beschriebenen Weise im Schacht 18' zur Explosion.
  • Ist dann der Druck in dem Hohlraum 14' auf etwa 84 kg/cm2 gesunken, so zapft man den Hohlraum 18' an, schließt das Ventil 38 für den Schacht 14 und öffnet die Ventile 26 und 42 für den Schacht 18, so daß Dampf aus dem Hohlraum 18' in die Leitung 46 fließt. Gleichzeitig wird auch das Ventil 86 in der Rückführleitung 78 nach dem Schacht 16 geschlossen und das Ventil 84 in der Rückführleitung 76 für den Schacht 14 geöffnet, so daß das Kondenswasser aus dem Sammler 70 nun in den Hohlraum 14' fließen kann. Sobald sich später der Druck in dem Hohlraum 18' durch die Dampfentnahme dem Wert 84 kg/cm2 nähert, bringt man in dem Hohlraum 16' eine neue Kernreaktionseinrichtung zur Explosion und stellt danach die Ventile so ein, daß Dampf aus dem Raum 16' abziehen und Kondenswasser aus dem Sammler 70 nach 18' fließen kann. Sobald sich später der Druck des Dampfes in dem Raum 16' 84 kg/cmL nähert, zündet man eine Kernreaktionseinrichtung im Hohlraum 14' und wiederholt diesen Kreislauf beliebig oft.
  • Eine andere Ausführungsform des Verfahrens ist in Fig. 3 und 4 schematisch dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt einen unter der Erdoberfläche liegenden Salzdom 200, der von oben her durch mindestens einen Hauptschacht 202 angebohrt ist. Nach dieser Ausführungsform hat man in dem Salzdom 200 unterhalb des Hauptschachtes 202 einen länglichen Hohlraum 206 hergestellt, der hier zwischen etwa 15 und 60 m Durchmesser und ein Verhältnis von Länge zu Durchmesser mindestens wie etwa 30:1 hat. Vorzugsweise liegt das Länge-Durchmesser-Verhältnis zwischen etwa 50:1 und etwa 100:1. Ein erster Seitenschacht 210 mit einem für die Einführung einer Kemreaktionseinrichtung ausreichenden Durchmesser wird nun so gebohrt, daß er den Hohlraum 206 in mittlerer Höhe trifft, und ein zweiter Seitenschacht 214 so, daß er den Hohlraum 206 unten trifft. Man kann auch noch einen dritten Seitenschacht 218 so bohren, daß er den Hohlraum 206 an seinem oberen Ende trifft. Bei dieser Ausführungsform können etwa die untersten 10 bis 40 % des Hohlraumes (z. B. 206) mit einem stückigen Feststoff gefüllt werden. Zum Beispiel kann der Hohlraum 206 teilweise mit Kies 222 oder einem ähnlichen stückigen Gut gefüllt sein. Als nächsten Schritt bringt man eine Kernreaktionseinrichtung durch den ersten Seitenschacht 210 in einer Stellung seitlich von der Achse des Hohlraumes und vorzugsweise an einer Wand davon etwa in mittlerer Höhe an. Vorzugsweise befindet sich die Vorrichtung oberhalb des Spiegels der Wasser- oder Feststoff-Füllung in dem Hohlraum.
  • Die Kernreaktionseinrichtung wird so bemessen, daß bei ihrer Explosion die frei werdende Energie zur Verflüchtigung und/oder zum Schmelzen des Salzes an den Wandungen der Höhlung ausreicht. Die Verflüchtigung und das Schmelzen sind am Explosionspunkt am ausgeprägtesten, so daß sich die Form des Hohlraumes in der Explosionszone durch Umwandlung des ursprünglich darin enthaltenen festen Salzes in den flüssigen oder dampfförmigen Zustand zu einer kugeligen bis elliptischen Form erweitert. Sobald einige Tage nach der Explosion ein Gleichgewichtszustand erreicht ist, ist mindestens ein Teil des verflüchtigten Salzes in den flüssigen Zustand kondensiert, so daß der untere, unterhalb der elliptischen Zone liegende Teil des Hohlraumes mindestens teilweise mit geschmolzenem Salz gefüllt ist.
  • Fig. 4 zeigt, wie sich der längliche Hohlraum 206 (Fig. 3) in der Mitte zu einem kugeligen bis elliptischen Raum 228 erweitert hat_, entweder durch Verflüssigung des Salzes an der Explosionsstelle oder durch gleichzeitige Verflüchtigung und Schmelzen des Salzes. Das flüssige Salz, dessen Temperatur über dem Schmelzpunkt liegt, sammelt sich im Unterteil des Hohlraumes 206 unterhalb der Erweiterung 228 zu einem Sumpf. Infolge der Explosion kann in gewissem Umfang Salz von den Hohlraumwänden absplittern, doch werden solche Absplitterungen auch alsbald flüssig und sammeln sich mit in dem Sumpf an, dessen Spiegel bei 230 liegt.
  • Das vorhandene Wasser befindet sich im Dampf oberhalb des Sumpfes, zusammen mit Luft oder anderen ursprünglich vorhandenen Gasen, und steht im Gleichgewicht mit dem vorhandenen Salzdampf.
  • Der Durchmesser der kugelförmigen bis elliptischen Hohlraumerweiterung 228 hängt natürlich von der Stärke der vorausgegangenen Explosion ab. War der Hohlraum 206 z. B. anfangs etwa 1500 m lang und etwa 30 m im Durchmesser und ergab die Kernreaktionseinrichtung eine Leistung von 1 Megatonne, so kann die Erweiterung 228 einen Durchmesser von etwa 150 m erreichen.
  • Der nach der Explosion in dem Hohlraum gebildete Dampf kann durch den Hauptschacht 202 abgezogen werden. In diesem Fall kann es vorteilhaft sein, wenn man gleichzeitig Abschreckwasser durch den dritten Seitenschacht 218 am oberen Ende des Hohlraumes 206 einspritzt, um einen unmittelbaren Wärmeaustausch durch Berührung des Dampfes mit Wasser zu erreichen, so daß sich die Temperatur des durch den Hauptschacht 202 entweichenden Dampfes auf die gewünschte Höhe einstellt.
  • Enthält der Hohlraum 206 praktisch kein Wasser mehr, so kann man frisches Wasser zur Umwandlune in Dampf durch die Seitenschächte 210 oder 214 in den Unterteil des Hohlraumes 206 einspritzen. Der entstandene Dampf entweicht aus der Salzschmelze und zieht durch den Hauptschacht 202 ab. Auch hierbei kann Abschreckwasser am oberen Ende des Hohlraumes 206 durch den Schacht 218 eingeführt werden, um die Temperatur des durch den Schacht 202 abströmenden Dampfes zu regulieren.
  • Wenn die durch Explosion einer Kernreaktionseinrichtung in dem Hohlraum 208 erzeugte Wärme durch Abziehen von Dampf praktisch verbraucht ist, läßt man eine ähnliche Einrichtung in einem benachbarten Hohlraum explodieren, und verfährt dabei, wie oben an Hand von Fig. 1 erläutert, so, daß kontinuierlich Dampf geliefert wird.
  • Die in Fig. 3 und 4 gezeigte Ausführungsform der Erfindung bietet verschiedene Vorteile. Zum Beispiel lassen sich längliche schmale Hohlräume in Salzdomen mit Wasser ziemlich billig durch Auslaugung herstellen. Die durch die Explosion entstandene Salzschmelze stellt einen Wärmespeicher dar, so daß man in beliebig großer Menge und zu jedem gewünschten Zeitpunkt nach der Explosion Wasser zwecks Umwandlung in Dampf nachfüllen kann. Außerdem ist, wenn die Schächte 214 und 218 mindestens etwa 30 m Hohlraumdurchmesser von der Explosionsstelle entfernt liegen, die Gefahr von Stoßschäden in diesen Schächten nur sehr gering.
  • Bei der Ausführung nach Fig. 5 stellt man zwei kugelige Hohlräume A und B durch Niederbringen von Bohrlöchern 1 und 2 her, etwa in derselben Weise, wie es für Erdölbohrungen üblich ist. Diese Bohrlöcher haben vorzugsweise Durchmesser von 50 bis 75 cm. Zur Schaffung der Hohlräume A und B erweitert man die Bohrlöcher dann unten durch eine Reihe von immer stärkeren Sprengungen. Wenn auch zur Vermeidung von Explosionsdurchschlägen nach der Erdoberfläche hin das Arbeiten mit mehreren aufeinanderfolgenden Explosionen zweckmäßig ist, so ist es doch zur Vermeidung von Nachbohrungen gut, mit so wenig Sprengungen wie möglich auszukommen. Zum Beispiel kann man für die erste Explosion eine kleine Kernreaktionseinrichtung von etwa 10 Kilotonnen und anschließend für eine zweite Explosion eine Kernverschmelzungsbombe von etwa 1 Megatonne zur Herstellung des endgültigen Hohlraums nehmen. Die so hergestellten Hohlräume sollten sich mindestens 1200 m unter der Erde befinden oder zumindest hinreichend tief unter der Erdoberfläche, um eine Oberflächenzerstörung durch die Explosion zu vermeiden. Die so hergestellten Hohlräume sind annähernd kugelförmig und haben Durchmesser von 240 bis 720 m. Es wurde gesc'@iätzt, daß die Hohlräume auch bei Verwendung einer Bombe, deren Leistung 20 Megatonncn (TNT) entspricht, nur 3300 m unterhaib der Erdoberfläche zu liegen brai:chcn, urn Zersiörungen an ihr zu vermeiden.
  • Einer der Hohlräume, z. B. A, wird dann zu 50 bis 75 % seines Fassungsvermögens mit Wasser oder einer ähnlichen Flüssigkeit 3 gefüllt, während er im übrigen Teil (in Raum 4) ein Gas 4, wie Luft, Dampf, Stickstoff, Wasserstoff, Erdgas usw., vorzugsweise ein Gas von geringer Dichte, enthält. Dieses Gas übt eine Pufferwirkung aus und mildert die Stoßwelle der Explosion stark. Bei der darauffolgenden Einführung der Kernreaktionseinrichtung (6) in den Hohlraum bringt man sie - von oben gesehen - etwa in der Mitte des Hohlraumes und - von der Seite gesehen - im mittleren Drittel unterhalb der Wasseroberfläche an, wie es aus der Zeichnung hervorgeht, und dichtet dann das Bohrloch 1 ab. Dies kann durch Ausfüllen des Bohrloches auf eine bestimmte Höhe, z. B. 600 m, unter Verwendung von üblichem Zement oder einer weichen, leicht ausbohrbaren Masse, z. B. Asphalt, geschehen. Nach der Kernexplosion beträgt die Temperatur in der Höhle etwa 260 bis 1100° C. Der Druck wird durch das Gewicht des Abraums über dem Hohlraum bestimmt. Nach der Explosion treibt man ein weiteres Bohrloch oder eine Leitung 7 zum Abzapfen der erwärmten Übertragungsmedien (Flüssigkeit oder Gase und Dämpfe) in den Hohlraum hinein, das vorzugsweise bis in das untere Achtel des Hohlraumes reicht. Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform der Erfindung steigen die erhitzte Flüssigkeit oder die Gase durch die Leitung 7 in einen Wärmeaustauscher 8 und erwärmen dort eine für Stromversorgungszwecke bestimmte Flüssigkeit oder ein Gas. Zum Beispiel wird hier Wasser in einer Leitung 9 verdampft. Der erhaltene Dampf strömt aus der Leitung 9 einer Kraftanlage 13 zu, z. B. einem mit Dampfturbinen betriebenen Kraftwerk. Die F!üssigkeit oder das Gas aus der Leitung 7 strömt dann nach Abgabe eines Teils seiner Energie in dem Wärmaustauseher 8 durch die Leitung 11 in den zweiten Hohlraum B und wird gespeichert.
  • Je nach der Größe der Anlage kann dieses Abzapfen von erhitzter Flüssigkeit oder Dampf aus dem Hohlraum A mehrere Wochen, z. B. 2 bis 50 Wochen, andauern. Schließlich werden etwa 50 bis 100% des ursprünglich in dem HohlraumA enthaltenen Wassers durch die Leitungen 7 und 11 in den Hohlraum B übergeleitet. Bei dieser Ausführungsform, die einen Wärmeaustauscher 8 benötigt, lassen sich etwa 30 bis 80 % der Energie der Kernreaktionseinrichtung 6 in dem Wärmeaustauscher gewinnen.
  • Infolge der Abkühlung der Flüssigkeit in der Leitung 7 auf ihrem Weg durch den Wärmeaustauscher 8 wird sie dichter, so daß sie durch den Dichteunterschied von selbst in der Leitung 11 nach unten in den Hohlraum B sinkt. Die bei dieser Umlaufführung auftretende Kraft beträgt etwa 35 kg/cm2, es sind deshalb keine Förderpumpen nötig.
  • Zwar könnte man die abgekühlte Flüssigkeit aus dem Wärmeaustauscher auch in denselben Hohlraum zurückleiten, aus dem sie gekommen ist, doch würde sie die zurückgebliebene Flüssigkeit usw. in dem Hohlraum abkühlen, so daß die Temperatur allmählich zurückgehen und die thermodynamische Leistung verringert werden würde. Nach der Erfindung wird dies durch Anordnung eines zweiten Hohlraumes vermieden.
  • Zur Erleichterung dieses Umlaufs der Flüssigkeit zwischen den Hohlräumen kann man aus dem Hohlraum B das Gas durch ein Bohrloch 2 nach dem Bohrloch 1 des Hohlraumes A leiten, so daß das ganze System durch die natürlichen Dichteunterschiede der Flüssigkeiten von selbst in Bewegung bleibt. Gegen Ende dieses Umlaufs kann es aber vorkommen, daß die durch die Dichteunterschiede bedingte Kraft nicht mehr ausreicht, um die Strömung in Gang zu halten, so daß man durch Pumpen der Gase zusätzliche Antriebskraft schaffen muß. Hierfür ist z. B. eine Pumpe 12 vorgesehen, die in entsprechender Weise mit den Leitungen 2 und 1 in Verbindung steht.
  • Wenn die Flüssigkeit im Hohlraum A erschöpft ist, hat die kalte Flüssigkeit in dem Hohlraum B etwa die richtige Höhe für die Wiederholung des Kreislaufs. Diese Höhe läßt sich durch Zusatz von Wasser regulieren. Der Hohlraum B ist sodann für die nächste Explosion bereit. Sobald diese erfolgt ist, tauschen die Hohlräume ihre Funktionen, d. h. der Hohlraum B liefert die heiße Flüssigkeit oder die Gase, und der Hohlraum A nimmt die kalte Flüssigkeit auf. Um die Stromerzeugung so einheitlich und gleichbleibend wie nur möglich zu gestalten, können für jedes Kraftwerk mehrere Hohlräume vorhanden sein.
  • Beispiel In einem vulkanischen Gestein bringt man zwei Bohrlöcher von 75 cm Durchmesser bis zu einer Tiefe von 5250 m unterhalb der Erdoberfläche nieder. Diese Bohrlöcher erweitert man an ihren unteren Enden zu kugeligen Hohlräumen von bis zu etwa 600 m Durchmesser durch wiederholte Kernexplosionen von immer größerer Stärke, wobei man von Kernreaktionseinrichtungen mit Leistungen entsprechend 10 Kilotonnen TNT ausgeht.
  • Einen der Hohlräume füllt man dann zu 75% seines Fassungsvermögens mit Wasser aus; im übrigen enthält er Luft.
  • Nun bringt man eine Kernverschmelzungsbombe mit einer Leistung von 20 Megatonnen TNT in die Mitte des so erzeugten Hohlraumes 150 m unterhalb der Wasseroberfläche ein, verstopft das Bohrloch auf eine Höhe von 60 m mit wenig durchlässigem Asphalt und zündet die Bombe.
  • Zum Abzapfen des erhitzten Übertragungsmediums aus dem Hohlraum bohrt man sodann ein zweites Loch von 75 cm Durchmesser und führt dadurch eine entsprechende Rohrleitung bis auf 30 m an den Boden des Hohlraumes ein. Der Druck in dem Hohlraum beträgt zu diesem Zeitpunkt etwa 1540 kg/cm2, die Temperatur des Mediums etwa 650° C.
  • Das heiße Flüssigkeits- und Dampfmedium läßt man nun mit einer Geschwindigkeit von 2700 kg Dampf in der Sekunde unter 1050 kg/cm2 Druck an die Oberfläche steigen. Dieses Medium strömt erst durch einen Wärmeaustauscher und dann, noch 370° C warm, und unter 1680 kg/cm2 Druck an die Erdoberfläche, nach dem zweiten Hohlraum. Diesen Vorgang setzt man etwa 40 Wochen lang fort; am Ende dieser Zeit ist die Fließgeschwindigkeit zwar noch etwa dieselbe, nämlich 2700 kg Dampf in der Sekunde, aber der Druck beträgt nur noch 700 kg/ cm'-' und die Temperatur nur noch 4000 C. Der Kreislauf wird nun abgestoppt, und der andere Hohlraum wird für die nächste Explosion vorbereitet.
  • Auf diese Weise werden bei einem Leistungsgrad von etwa 18 %, bezogen auf die bei der Kernumwandlung frei gewordene Energie, .etwa 4 - 109 Kilowattstunden Elektrizität erzeugt.
  • Zwar ist für das vorliegende Verfahren jede bekannte Kernreaktionseinrichtung brauchbar; doch soll zur Erreichung möglichst hoher Leistungen die Kernreaktionseinrichtung vorzugsweise eine Stärke von etwa 1 bis 20 Megatonnen haben.
  • Anstatt eine fertige Kernverschmelzungsbombe durch das Bohrloch in den Hohlraum einzuführen, kann man sie auch unter der Erde zusammensetzen. Hierzu kann man einen blasenartigen Behälter aus Kupfer verwenden, der zum Einsetzen in das Bohrloch flachgedrückt und gerollt worden ist. Sobald er den Hohlraum erreicht hat, drückt man den Kernbrennstoff in den Behälter ein, um ihn auf die gewünschte Form aufzublähen. Sodann wird der Kernbombenzünder eingesetzt, und die Ladung ist fertig zur Explosion.
  • Durch die Anordnung der Vorrichtung nach der Erfindung pflanzt sich die Stoßwelle leicht durch die Flüssigkeit fort, und der nach unten gerichtete Teil der Welle wird leicht in die umgebende Felsschicht abgeleitet, wie die gestrichelten Pfeile angeben. Der aufwärts gerichtete Teil der Welle hingegen trifft auf die Gasschicht in dem Hohlraum. Da eine übertragung von Stoßenergie von einer dichten Flüssigkeit auf das weniger dichte Gas sehr wenig wirksam ist, wird ein großer Teil der Stoßenergie zurückgeworfen. Die kleine Menge, die sich durch das Gas weiterbewegt, wird wiederum von dem Gas nur wenig auf das darüberliegende Gestein übertragen, so daß der größte Teil der Energie zurückgeworfen wird, wie die gestrichelten Pfeile andeuten. Auf diese Weise setzt sich nur ein sehr kleiner Teil der Ausgangsenergie als Stoßwelle nach der Oberfläche hin fort.
  • Zur weiteren Abschwächung der Stoßwelle kann man noch andere Mittel vorsehen. Zum Beispiel kann die Kernverschmelzungseinrichtung »zwiebelförmig« aufgebaut sein, um die Stoßwelle weniger steil ansteigen zu lassen. Hierbei besteht die Vorrichtung aus konzentrischen Kugelschalen. In der Mitte befindet sich der Zünder, und unmittelbar um ihn herum liegt ein Mantel aus dem Brennstoff, der gerade dick genug ist, um die Kernreaktion zu unterhalten. Um diesen herum liegt eine inerte Schicht, die ausreicht, um die durch die Zentralschmelzung frei werdende Energie auf eine Temperatur abzuschwächen, bei der sie gerade noch fähig ist, eine weitere Verschmelzung einzuleiten. Auf diese Schicht folgt sodann eine weitere Schale aus Brennstoff von kritischer Dicke und auf diese Schale eine weitere inerte Schale zur abermaligen Abschwächung usw. Auf diese Weise können so viele Schichten übereinandergelegt werden, wie zur Erreichung der gewünschten Gesamtstärke der Explosion erforderlich sind.
  • Bei der Explosion einer solchen »zwiebelartigen« Bombe reagieren die aufeinanderfolgenden Schichten individuell. Sobald eine Brennstoff-Zwischenschicht reagiert, wird ein Teil der Energie nach der Mitte hin zurückgeworfen, und nur ein Bruchteil wird von der sich nach außen fortpflanzenden Stoßwelle mitge= nommen. Zuletzt strahlt natürlich sämtliche Energie nach außen, aber durch die »zwiebelartige« Anordnung wird ein großer Teil der Energie erst hinter der ersten Wellenfront wirksam. Infolgedessen ist die entsprechende Stoßwelle weder so steil noch so hoch, wie sie bei gleichzeitiger Explosion des gesamten Brennstoffes wäre. Eine derartige »ZwiebeIvorrichtung« eignet sich besonders gut für unterirdische Explosionen zur Erzeugung von Strom nach der Erfindung.
  • Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung von Grundwasser muß natürlich möglichst vermieden werden. An sich bietet dies keine ernsten Schwierigkeiten, doch lassen sich diese dadurch beseitigen, daß man die Bedingungen während der Herstellung der Hohlräume so einrichtet, daß deren Wandungen ringsum glasiert werden. Diese »Glasierung« trägt dann außerdem dazu bei, Verluste an dem erwärmten Übertragungsmedium aus dem Hohlraum zu verhindern. Man kann also z. B. durch entsprechende Auswahl der Hohlraumgröße, der Bombengröße und der Menge und Art des Übertragungsmediums, namentlich durch Wahl solcher Mittel von hoher Dichte, die Temperatur- und Druckbedingungen so steuern, daß man die erwähnte »Glasierung« der Hohlraumwandungen erreicht. Diese Glasierung verhütet eine Versickerung des Mediums in dem umgebenden Gestein, das unter den in dem Hohlraum herrschenden Temperatur- und Druckbedingungen porös sein oder werden kann.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Nutzbarmachung von Wärmeenergie aus .exothermen Kernreaktionen, bei dem eine Kernreaktionseinrichtung unterirdisch angeordnet ist, die Wärme im Erdboden gespeichert und durch einen Wärmeträger an die Erdoberfläche geleitet wird, um sie technisch zu nutzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernreaktionseinrichtung in einem teilweise nüt Wasser gefüllten Hohlraum, der in einer thermisch isolierenden Gesteinsschicht liegt, zur Explosion gebracht wird und daß nach dieser Explosion wenigstens ein Teil des erhitzten Wassers oder des entstehenden Wasserdampfes an die Erdoberfläche gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Explosion zusätzliches Wasser in den Hohlraum eingeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum durch einen Schacht-mit der Erdoberfläche verbunden ist, der während der Explosion geschlossen ist und nach der Explosion geöffnet wird, und daß das erhitzte Wasser durch diesen Schacht zur Erdoberfläche befördert wird.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hohlraum in einer Tiefe unterhalb der Erdoberfläche befindet, die nach folgender Gleichung errechnet wird: D = KE@i in der D die Tiefe des Hohlraums in m - 0,3 bedeutet, K eine Konstante mit einem Wert zwischen 2000 und 4000 darstellt, E die Energie der Kernvorrichtung in Megatonnen und n einen Exponenten mit einem Wert zwischen 0,1 und 0,5 bedeutet.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum einen Durchmesser von 9 bis 60 m sowie eine Länge aufweist, die dem 30- bis 100fachen seines Durchmessers entspricht.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kernreaktionseinrichtung eine Kernspaltungseinrichtung oder eine Kernverschmelzungseinrichtung verwendet.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernreaktionseinrichtung eine vorher bestimmte Energieleistung hat, die ausreicht, um das verwendete Wasser in. Dampf umzuwandeln. B. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man im Abstand voneinander mehrere Schächte in einen unterirdischen Salzdom bohrt, unter jedem der Schächte einen Hohlraum im Salzdom ausbildet, den ersten Hohlraum durch einen mit ihm in Verbindung stehenden ersten Schacht mindestens teilweise mit Wasser füllt, durch den Schacht eine Kernreaktionseinrichtung in diesen ersten Hohlraum einführt, bei dessen Explosion genügend Energie frei wird, um das Wasser in Dampf umzuwandeln, den Schacht gegen die Atmosphäre abschließt, die Einrichtung zur Explosion bringt, den ersten Hohlraum anzapft, mindestens einen Teil des Dampfes abzieht und ihm die nutzbare Energie entnimmt, wobei sich der Dampf abkühlt und kondensiert, das Kondenswasser in einen zweiten Hohlraum einführt, bis der erste. Hohlraum keinen nutzbaren Dampf mehr enthält, anschließend eine zweite Kernreaktionseinrichtung in dem zweiten Hohlraum zur Explosion bringt, so daß das Kondenswasser erneut in Dampf umgewandelt wird, danach Dampf aus dem zweiten Hohlraum abzieht, ihm die nutzbare Energie entnimmt und kondensiert und das kondensierte Wasser in einen anderen Hohlraum einführt, so daß eine ständige Lieferung von Dampf gewährleistet wird. 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum durch Auslaugen mit Wasser hergestellt wird, daß vor der Explosion 15 bis 25% des Hohlraumes mit stückigen Feststoffen gefüllt werden und so viel Auswaschwasser aus dem Hohlraum abgezogen wird, daß mindestens 60% des Hohlraumvolumens frei bleiben. 10. Verfahren zur Nutzbarmachung von Wärmeenergie aus exothermen Kernreaktionen, bei dem eine Kernreaktionseinrichtung unterirdisch angeordnet ist, die Wärme im Erdboden gespeichert und durch einen Wärmeträger an die Erdoberfläche geleitet wird, um sie technisch zu nutzen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Salzschicht mit einem Schacht durchbohrt wird, in dieser Schicht unterhalb des Schachtes mit Wasser ein länglicher Hohlraum ausgewaschen wird, das Auswaschwasser aus dem Hohlraum entfernt wird, im mittleren Teil des Hohlraumes eine Kernreaktionseinrichtung zur Explosion gebracht wird, so daß das Salz in der Explosionszone verflüssigt wird und einen Sumpf aus geschmolzenem Salz in dem Hohlraum bildet, daß dann flüssiges Wasser in Berührung mit dem geschmolzenen Salz gebracht wird, so daß das Wasser in Dampf umgewandelt wird, und daß anschließend ein Teil des auf diese Weise erzeugten Dampfes aus dem Hohlraum abgezogen und einer Anlage zur Nutzung der Wärmeenergie zugeleitet wird. 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß 15 bis 25% des Hohlraumvolumens vor der Explosion mit einem stückigen Feststoff gefüllt werden. 12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß von der Erdoberfläche ein zweiter Schacht gebohrt wird, der am unteren Ende in den Hohlraum mündet, daß nach der Explosion Wasser durch diesen zweiten Schacht in den Hohlraum eingespritzt und mindestens ein Teil des Dampfes durch den ersten Schacht an die Erdoberfläche gezogen wird. 13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Schacht von der Erdoberfläche auf solche Weise in. die Salzschicht gebohrt wird, daß er am oberen Ende oberhalb des ersten Schachtes in den Hohlraum mündet, daß nach der Explosion Wasser durch den ersten Schacht in den unteren Teil des Hohlraumes und durch den zweiten Schacht in den oberen Teil des Hohlraumes mit solchen Geschwindigkeiten eingeführt wird, daß das in den unteren Teil des Hohlraumes eingeführte Wasser ausreichend erhitzt wird, um überhitzten Dampf zu bilden, und daß dieser überhitzte Dampf durch direkten Wärmeaustausch mit dem Wasser abgekühlt wird, das durch den zweiten Schacht eingeführt wird. In. Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 252 909; »Nucleonics«, Vol. 16, 1958, Heft 4, S. 21; »Technische Rundschau«, Bd. 50, 1958, Heft 18, S.7.
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CH252909A (de) * 1946-03-14 1948-01-31 Sulzer Ag Verfahren zur Anpassung der aus einem Kernumwandlungsvorgang anfallenden Wärme an den Wärmeverbrauch und Anlage zur Ausführung des Verfahrens.

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