DE1152125B - Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften - Google Patents
Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von SkiliftenInfo
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- DE1152125B DE1152125B DER27321A DER0027321A DE1152125B DE 1152125 B DE1152125 B DE 1152125B DE R27321 A DER27321 A DE R27321A DE R0027321 A DER0027321 A DE R0027321A DE 1152125 B DE1152125 B DE 1152125B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B11/00—Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only
- B61B11/004—Means connecting load and cable
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/04—Devices for damping vibrations
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften Die Erfindung bezieht sich auf eine Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften, die eine abbremsbare Aufspulvorrichtung für das Schleppseil aufweist. Derartige Vorrichtungen sollen den beim Anfahren entstehenden und auf den Fahrgast wirksamen Stoß mindern.
- Es sind Einziehvorrichtungen bekannt, die eine abbremsbare Aufspulvorrichtung für das Schleppseil haben, die ein kompliziertes Getriebe erfordert, das durch den Abspulvorgang des Schleppseiles angetrieben wird. Solche Einrichtungen sind kostspielig und genügen infolge ihrer Kompliziertheit den Anforderungen der Praxis in bezug auf einfache Wartung und Unabhängigkeit von Witterungseinflüssen nicht. Es ist ferner bekannt, das Schleppseil spiralförmig auf eine entsprechend geformte Schleppseilrolle aufzuwickeln, wodurch beim Abspulvorgang die Schleppseilrolle immer mehr beschleunigt wird und diese Beschleunigung über Fliehgewichte zum Abbremsen benutzt wird. Derartige Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß der Abbremsvorgang von der Länge des abgespulten Schleppseiles abhängig ist, daß er also nicht abhängig ist von der Kraft, mit der der Fahrgast beschleunigt wird, d. h. vom Anfahrstoß.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe. zugrunde, die geschilderten Nachteile zu beseitigen und eine Einziehvorrichtung zu schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist.
- Die Erfindung besteht darin, daß das Schleppseil durch eine an der Aufspulvorrichtung angebrachte Pendelführung läuft, die den beim Anfahrvorgang entstehenden Pendelausschlag mittels eines Gestänges auf eine mit der Abspulvorrichtung verbundene Bremse überträgt.
- Hierbei wird die Verkleinerung des Winkels zwischen Schleppseil und Förderseil beim Anfahren zur Betätigung einer Bremse benutzt, die die Umfangsgeschwindigkeit der Schleppseiltrommel verkleinert. Mit abnehmendem Winkel vergrößert sich die Bremskraft an der Trommel, die durch den Abspulvorgang in Drehung versetzt wird. Wird das Schleppseil nicht durch eine Trommel, sondern mittels einer anderen Vorrichtung, z. B. mittels eines Flaschenzuges, eingezogen, so kann diese Vorrichtung in gleicher Weise abgebremst werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die eine Seitenansicht der Einziehvorrichtung nach der Erfindung und Abb. 2 den Anfahrvorgang in schematischer Dar- ; stellung.
- In Abb. 1 ist ein vollständiges Schlepporgan dargestellt. Dieses Schlepporgan besteht aus einer Klemme 1, die am Förderseil. 2 aasgeklemmt ist. Die Klemme trägt mittels einer Schleppgehängetragstange 3, die in bekannter Art gelenkig mit der Klemme verbunden ist, die Seiltrommel 4. Der mögliche maximale Ausschlag der Schleppgehängetragstange 3 beträgt üblicherweise 30° talwärts und 45° bergwärts. Anschläge 5 begrenzen den Pendelausschlag der Schleppgehängetragstange 3 in bekannter Weise. Im Leerzustand hat die Schleppseiltrommel4 das Schleppseil 6 mittels der Spiralfeder 7 aufgespult. Erfindungsgemäß läuft das Schleppseil durch eine Pendelführung 8, die durch ein Gelenk 9 mit dem Trommelgehäuse 10 in einer Ebene pendelbar verbunden ist. Die Seiltrommel trägt eine Bremstrommel 11, durch die sie mittels einer an sich bekannten Bremse (Seilbremse, Backenbremse usw.) abgebremst werden kann. In Abb. 1 ist beispielsweise eine Bandbremse 12 dargestellt. Das beispielsweise dargestellte Bremsband wird durch einen Bremshebel 13, der um einen Drehpunkt 14 im Gehäuse schwenkbar gelagert ist, angezogen. Der Hebel 13 ist mit einem Schraubgestänge 15 verbunden, das seinerseits an der Pendelführung 8 aasgelenkt ist. Am Schleppseil 6 hängt der Schleppbügel 16.
- In Abb. 2 ist die Funktion der Einziehvorrichtung beim Anfahren dargestellt. Das ständig umlaufende Förderseil bewegt sich mit der Geschwindigkeit V f und führt die eingezogenen Gehänge am Startplatz vorbei. Dabei beträgt der Winkel ß zwischen Schleppgehängetragstange und Schleppbügel etwa 180° und der Winkel a zwischen Förderseil und Schleppgehängetragstange etwa 90°. Ergreift ein Fahrgast den Schlepphügel, verkleinern sich die Winkel a und ß. Der Winkel a mischen Schleppgehängetrag Stange und Förderseil verkleinert -sich bis 60°, dann schlägt die Gehängetragstange am Anschlag der Seilklemme an. Der Winkel ß verkleinert sich weiter, bis das Ende des Schleppseiles erreicht ist. Hierdurch wird die Pendelführung 8 des Schleppseiles nach oben bewegt und zieht mittels des Schraubgestänges 15 die Bandbremse der Seiltrommel an. Die Bremskraft kann dabei mittels des Schraubgestänges 15 eingestellt werden; ihre Größe ist abhängig von dem Abstand zwischen dem Gelenk 9 und der Pendelführung B. Je- größer dieser Abstand ist, der auch verstellbar -ausgeführt werden kann, desto größer ist die Bremskraft, die auf die Bremstrommel einwirkt.
- Die durch allmähliche Verkleinerung des Winkels ß allmählich abgebremste Seiltrommel gibt nur zögernd das Schleppseil frei, wodurch der Fahrgast eine allmählich einsetzende Beschleunigung erhält. Seine Fahrgeschwindigkeit wird so lange beschleunigt, bis sie der Umlaufgeschwindigkeit des Förderseiles gleich ist. Je größer die Massenträgheit des Fahrgastes gegenüber der Beschleunigung ist, desto größer wird die durch die Pendelführung 8 hervorgerufene Bremswirkeng auf die Schleppseiltrommel und desto sanfter wird der Fahrgast auf die Fahrgeschwindigkeit des Förderseiles gebracht.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Einziehvorrichtung mit Anfahrstoßdämpfung für Schleppbügel von Skiliften, die eine abbremsbare Aufspulvorrichtung für das Schleppseil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleppseil durch eine an der AufspulvorrIehtung angebrachte Pendelführung (8) läuft, die den beim Anfahrvorgang entstehenden Pendelausschlag mittels eines Gestänges auf eine mit der AbspuZ vorrichtung verbundene Bremse überträgt.
- 2. Einziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse als an sich bekannte Bandbremse (12) ausgebildet ist, die auf eine Bremstrommel (11) wirkt. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 813 851; schweizerisch Patentschrift Nr. 292 280; österreichische Patentschrift Nr. 201103.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER27321A DE1152125B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften |
DER31791A DE1195790B (de) | 1960-02-11 | 1960-04-25 | Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER27321A DE1152125B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1152125B true DE1152125B (de) | 1963-08-01 |
Family
ID=7402427
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER27321A Pending DE1152125B (de) | 1960-02-11 | 1960-02-11 | Einziehvorrichtung mit Anfahrstossdaempfung fuer Schleppbuegel von Skiliften |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1152125B (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE813851C (de) * | 1947-12-03 | 1951-09-17 | Eisen & Stahlwerke Oehler & Co | Schleppseilbremse fuer Skilift |
CH292280A (de) * | 1950-06-22 | 1953-07-31 | Lienert Xaver | Schleppseilfördereinrichtung mit einer Mitnahmebremse. |
AT201103B (de) * | 1957-10-09 | 1958-12-10 | Josef Burger | Schleppseilgehänge für Schleppseilförderanlagen, insbesondere Skilifte |
-
1960
- 1960-02-11 DE DER27321A patent/DE1152125B/de active Pending
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE813851C (de) * | 1947-12-03 | 1951-09-17 | Eisen & Stahlwerke Oehler & Co | Schleppseilbremse fuer Skilift |
CH292280A (de) * | 1950-06-22 | 1953-07-31 | Lienert Xaver | Schleppseilfördereinrichtung mit einer Mitnahmebremse. |
AT201103B (de) * | 1957-10-09 | 1958-12-10 | Josef Burger | Schleppseilgehänge für Schleppseilförderanlagen, insbesondere Skilifte |
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