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DE114920C - - Google Patents

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Publication number
DE114920C
DE114920C DENDAT114920D DE114920DA DE114920C DE 114920 C DE114920 C DE 114920C DE NDAT114920 D DENDAT114920 D DE NDAT114920D DE 114920D A DE114920D A DE 114920DA DE 114920 C DE114920 C DE 114920C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
point
mirror
ray
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT114920D
Other languages
English (en)
Publication of DE114920C publication Critical patent/DE114920C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/06Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating reflecting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die meisten der bisher gebräuchlichen Einrichtungen zum Photographiren sich bewegender Objecte bzw. Projiciren derartiger Photographien arbeiteten intermittirend. Entweder wurde der Film selbst ruckweise fortbewegt oder aber der Film wurde mit gleichförmiger Geschwindigkeit fortgezogen und durch eine optische Compensationsvorrichtung wurde dafür gesorgt, dafs das auf dem Film bzw. dem Projectionsschirm entworfene Bild sich nicht gleichfalls bewegte, sondern dauernd auf demselben Punkte verharrte.
Dieser optische Ausgleich wurde meistens dadurch erreicht (s. die amerikanischen Patentschriften 588916 und 614366), dafs das Bild von einem oscillirenden Spiegel reflectirt wurde, so dafs trotz der Bewegung des Films das Bild annähernd immer auf derselben Stelle verharrte.
Die schnelle hin- und herschwingende'Bewegung des Spiegels verursachte nun mechanische Schwierigkeiten, auch War der optische Ausgleich nur unvollkommen, weil die Bewe-. gung des Spiegels nicht gleichmiifsig sein konnte, und weil aufserdem bei der Rückwärtsbewegung des Spiegels die Reflexion vollkommen unterbrochen war. ·
Eine ähnliche Ausgleichsvorrichtung wie die soeben geschilderte fand auch bei den sogen.. Praxinoskopen (s. die englische Patentschrift 4244/1877) Verwendung. Bei diesen Apparaten, welche zum Reconstruiren der Bewegung eines Körpers aus einer Reihe von Bildern des bewegten Körpers dienen, wurde eine gröfsere Anzahl '.. ebener Spiegel in einem regulären Polygon, welches um seinen Mittelpunkt drehbar war, angeordnet, während die Bilder auf einen ähnlichen Polygon, welches vom Centrum, doppelt so weit wie die Spiegel entfernt wars sich befanden. Auch bei dieser Ausgleichsvorrichtung blieben nur die Mitten der Bilder unbewegt, während die seitlichen Theile sich für das Auge des Beobachters verschoben. Es wurde deswegen annähernd dieselbe Wirkung erzielt, wie bei den oscillirenden Spiegeln. Im Gegensatz zu den geschilderten Vorrichtungen wird nun bei der vorliegenden Erfindung, welche sich auf eine optische Ausgleichsvorrichtung beim Photographiren auf einen stetig vorwärtsbewegten Film oder beim Projiciren der Bilder von einem solchen bezieht, ein continuirlich sich drehender, ringförmiger Spiegel benutzt, der den optischen Ausgleich durch die eigenartige Gestaltung seiner spiegelnden Fläche bewirkt. '
Da bei dieser Vorrichtung keinerlei oscillirende Bewegung vorkommt, so nehmen auch die xeflectirten Bilder dauernd dieselbe Stelle'ein und werden nicht hin- und hergerückt.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt eines Apparates zum Photographiren mit bewegtem Film bzw. zum Projiciren von bewegtem Film dar. Es sei zur Vereinfachung der Erklärung zuerst die Anwendung des Apparates zur Aufnahme von Photographien auf einen sich bewegenden Film beschrieben.
Eine Welle α, welche durch eine beliebige Vorrichtung in schnelle Umdrehung (beispielsweise 10 bis 20 Umdrehungen in der Secunde) versetzt wird, trägt einen ringförmigen Spiegel b, dessen reflectirende Fläche aus der Ebene

Claims (1)

  1. herausgebdgen ist und annähernd schraubenförmige Gestalt hat, d. h. die Fläche geht von dem höchsten Punkte des Umfanges c stetig und gleichmäfsig nach unten bis zu dem niedrigsten Punkt an derselben Stelle des UmfangeSi Die Steigung bzw. die Höhe eines Schraubenganges, d. h. also die Entfernung der Enden der reflectirenden Fläche bei c, ist abhängig von der. Länge des Bildes auf dem Film und mufs dementsprechend gewählt werden.
    Von der Welle α aus wird mittelst einer Schnecke oder eines anderen passenden Antriebes ein mit Vorsprüngen versehenes Greifrad d angetrieben, welches bei seiner Drehung den Film f von einer Rolle e über passend angeordnete Führungsrollen abrollt, so dafs er sich continuirlich an der Oeffnung g vorbeibewegt.
    In der oberen Wand der Dunkelkammer ist eine Oeffnung, welche durch einen Deckel h geschlossen ist, wenn der Apparat zur Aufnahme von Photographien benutzt wird. In diesem Falle mögen die Lichtstrahlen, von' denen in der Figur nur der Centralstrahl k gezeichnet ist, von einem aufsen befindlichen Object kommen und durch geeignete Objectivlinsen ο auf den Spiegel geworfen werden. Sie werden dann reflectirt, und zwar, wie auf der Figur gezeichnet ist, zuerst von einem höheren Punkte i des Spiegels in der Linie j, so dafs sie auf die rechte Seite der Oeffnung g fallen. Dann wird bei der fortschreitenden Bewegung des Spiegels der Strahl k von immer, tiefer liegenden Punkten der reflectirenden Fläche zurückgeworfen, so dafs der reflectirte Strahl sich nach und nach gleichförmig und stetig fortbewegt, bis er in die init / bezeichnete Linie fällt und so die linke Kante der Oeffnung g streift. Gleichzeitig mit dem Strahl hat sich der Film fortbewegt, so dafs der Strahl andauernd auf dieselbe Stelle des Films trifft. Während sich also der. Film an der Oeffnung g vorbeibewegt, empfängt jeder Punkt desselben stets einen Strahl von demselben Punkte des Objectes. Der so belichtete Film, dessen Bilder alle eng an einander anschliefsen, wird in der üblichen Weise entwickelt und fixirt.
    Um von einem auf diese Welse mit Bildern versehenen Film die Bilder nach aufsen zu projiciren, ist es nur nothwendig, den Deckel h zu entfernen und durch die Oeffnung ein Bündel paralleler Lichtstrahlen von einer beliebigen Quelle aus hindurchzuschicken.
    Dann sendet jeder Punkt des erleuchteten Films zuerst einen Strahl in der Linie j der Figur aus und dieser Strahl kommt schliefslich bei der Vorwärtsbewegung des Films, in die Linie /; da aber gleichzeitig die reflectirende Spiegelfläche sich immer mehr senkt, so wird' der Strahl von irgend einem Punkt des Films andauernd auf das Centrum der Linsen ο geworfen, welche in diesem Falle natürlich für die Projection eingerichtet sind.
    Es wird also trotz der ununterbrochenen Bewegung des Films das Abbild irgend eines Punktes der auf dem Film befindlichen Photographie auf dem Schirm eine feste Stellung beibehalten. .
    Pa ten τ-An Sprüche:
    Serienapparat mit stetig bewegtem Bildband und optischem Ausgleich der Bildwanderung durch, einen in den Strahlengang eingeschalteten Spiegel von ringartiger Gestalt, der um die Ringachse rotirt und aus der" Ringebene so herausgebogen ist, dafs bei der Rotation eine stetige Wanderung des von einer festen Strahlenquelle ausgehenden reflectirten Strahlenbüschels entsteht.
    .Serienapparat der unter i. geschützten Art, bei der die Fläche des Spiegels einen ringartigen Ausschnitt einer Schraubenfläche bildet. -.· . .·· .
    ,"■; Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT114920D Active DE114920C (de)

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