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Flaschenkorb mit in einer Reihe nebeneinander angeordneten zylindrischen
Blechzellen für Flaschenbehandlungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen
Flaschenkorb. bestehend aus einem Träger und Flaschenzellen, wie er für Flaschenbehandlungsmaschinen,
insbesondere für Flaschenreinigungsmaschinen, benötigt wird.
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Die zu reinigenden Flaschen gelangen in bekannter Weise über eine
Aufgabevorrichtung reihenweise in die Flaschenkörbe und durchwandern in diesen die
verschiedenen Zonen der Reinigungsmaschine. Nach Beendigung der Behandlung werden
die Flaschen an der Flaschenabgabe der Maschine wieder abgegeben und können dann
weiterverarbeitet, zum Beispiel gefüllt werden. Innerhalb der Behandlungsmaschine
werden die Haschenkörbe entweder einzeln und unabhängig von den übrigen Flaschenkörben
weiterbewegt, oder alle Flaschenkörbe sind an gemeinsamen, endlosen Ketten befestigt
und werden im Rhythmus der Maschine weiterbefördert.
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Bekannte Flaschenkörbe bestehen aus geschweißten Drahtzellen, die
in einem Träger starr angeordnet sind. Es ist auch bereits bekannt, Flaschenzellen
aus dünnem Blech entweder von quadratischem oder kreisrundem Querschnitt in einem
Träger, vorzugsweise U-Profil-Träger, in Reihen nebeneinander anzuordnen und fest
mit dem Träger zu einem Flaschenkorb zu verbinden. Die Blechzellen weisen üblicherweise
kegelige Spitzen auf, und die kegelige Spitze jeder Zelle kann einen Schlitz oder
sonstige öffnungen enthalten, durch die die Spritzbehandlung mit Wasser ermöglicht
wird. Außerdem erfolgt durch die Kegelspitze eine Zentrierung der Flaschenmündung,
und üblicherweise ist auch in der Kegelspitze ein Absatz vorgesehen, auf dem die
Flaschenmündung glatt und zentrisch aufliegt.
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Die Herstellung solcher Flaschenkörbe unter Verwendung von Draht-
oder Blechzellen bekannter Art ist verhältnismäßig teuer und kompliziert, weil die
Draht- bzw. Blechzellen zunächst unter sich mit zahlreichen Schweißnähten verbunden
und dann in die Ausschnitte des Flaschenträg .,ers eingesetzt und mit diesen ebenfalls
starr verbunden werden müssen. Der Träger muß hierbei verhältnismäßig schwer und
stabil ausgeführt werden, denn er allein hat die Biegebeanspruchung in beiden Symmetrieebenen
aufzunehmen, so daß schwere Konstruktionen mit stabilen Seitenstegen gewählt werden
müssen, die in ihrer Fertigung und im Einbau nicht nur teuer und umständlich sind,
sondern auch den Wärmehaushalt der Behandlungsmaschine wegen ihres eigenen, verhältnismäßig
hohen Wännespeichervermögens ungünstig beeinflussen.
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Um diese Nachteile zu vermeiden, wird ein Flaschenkorb mit in einer
Reihe nebeneinander angeordneten zylindrischen Blechzellen, die jeweils eine kegelige
Spitze aufweisen, vorgeschlagen, bei dem gemäß der Erfindung die kegeligen Spitzen
der Blechzellen flossenartige Diametralfalten aufweisen und diese Diametralfalten
in Korbachse fluchtend ausgerichtet sind und benachbarte Falten benachbarter Zellen
miteinander starr verbunden sein können. Durch eine solche Konstruktion werden die
Blechzellen, weil sie unter sich starr verschweißt sind, selbst zum starren Träger,
so daß die Trägerkonstruktion für die Flaschenzellenreihe leichter und einfacher
gehalten werden kann.
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Es wird gemäß der Erfindung weiter vorgeschlagen, daß die benachbarten
Falten benachbarter Zellen miteinander direkt oder über einen Steg starr verschweißt
sind und zudem die Berührungsstellen der Ränder der Flascheneinschuböffnungen oder
die Berührungsmantellinien benachbarter Zellen miteinander verschweißt sein können.
Dadurch wird die Stabilität der mittragenden Flaschenzellenreihe weiter vergrößert.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird weiter ein leiterartiger
Träger vorgeschlagen, zwischen dessen Sprossen oder Querstege die Zellen eingelassen
und unter sich und mit dem Träaer verschweißt sind. Auf die leiterartige Ausbildung
des Zellenträgers kann
bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung verzichtet
werden. In diesem Falle wird nur ein rahmenartiger Träger vorgesehen, zwischen den
die Zellen querträgerlos eingelassen und in der angegebenen Weise unter sich und
mit dem Träger verschweißt sind. Der Flaschenkorb gemäß der Erfindung kann
insgesamt
sehr stabil und dazu leichter als die bekannten Flaschenkörbe gebaut werden. Außerdem
ist der Aufwand zu seiner Herstellung geringer, und die Wärmebilanz einer Flaschenbehandlungsmaschine
wird zudem infolge 'des geringeren Wärmespeichervermögens der einzelnen Körbe verbessert.
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In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch
dargestellt. Abb. 1 und 2 zeigen Ausführungsformen des Flaschenträgers in
Ansicht, Abb. 3 und 4 zeigen entsprechende Ausbildungsformen im Grundriß.
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Die einzelnen Flaschenzellen 1, f bestehen jeweils aus dem
zylindrischen Mantel 2 und aus der kegel-oder bimenförmigen Spitze 3, die
jeweils zwei Diametralfalten 4, 4' aufweist. In der Spitze 3 jeder Flaschenzelle
11 befindet sich außerdem ein Behandlungsschlitz 5. Jeweils benachbarte Diametralfalten
4, 4' zweier benachbarter Spitzen 3, 3' sind entweder durch einen Steg
6 (Abb. 1) oder direkt durch Schweißung 7
(Abb. 2) miteinander
verbunden. Die Stege 6 können in stückweise aufgeschlitzte Diametralfalten
benachbarter Zellen eingelassen und sodann durch Punktschweißen mit diesen verbunden
werden. Die Ränder 8, 8' der Einschuböffnungen benachbarter Zellen
1, l'
können ebenfalls an den Berührungsstellen miteinander verschweißt oder,
falls auf Ränder verzichtet wird, können gemäß Abb. 2 die Berührungsmantellinien
9 benachbarter Zellen durch Schweißnähte 7
miteinander verbunden sein.
Als Träger 10 kann ein mit Querstegen 11, 11' versehener Leiterrahmen
Verwendung finden. Zwischen die einzelnen Sprossen 11,
11' werden die
Flaschenzellen 1, l' eingesetzt und unter sich in der zuvor angegebenen Weise
und auch mit den Sprossen 11, 11' und den Rahmenteilen 12, 12' verschweißt.
Soweit quersteglose Rahmenteile 13,
1.3' (Abb. 4) verwendet werden,
können die zusammengeschweißten Flaschenzellen 1, l' unmittelbar zwischen
die Querträger 13, 13' eingesetzt und mit diesen an den Berührungsstellen
verschweißt werden. Da die Flaschenzellenreihe in sich von besonders hoher Stabilität
ist, kann auf Querstege oder leiterartige Sprossen oder U-förmige Träger mit oberen
Ausschnitten zum Einsetzen der Zellen verzichtet werden. Durch diese Ausbildung
wird zudem noch die Selbstreinigung der Körbe beim Durchwandern der Maschine begünstigt,
da weniger tote und unzugängliche Ecken und Räume vorhanden sind.
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Durch den Hauptanspruch wird nur die Kombination der in ihm enthaltenen
Merkmale geschützt.