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DE1138909B - Stossdaempfer fuer Greiferwinden - Google Patents

Stossdaempfer fuer Greiferwinden

Info

Publication number
DE1138909B
DE1138909B DED32828A DED0032828A DE1138909B DE 1138909 B DE1138909 B DE 1138909B DE D32828 A DED32828 A DE D32828A DE D0032828 A DED0032828 A DE D0032828A DE 1138909 B DE1138909 B DE 1138909B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winches
spring
axis
rollers
gripper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32828A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Kemna
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED32828A priority Critical patent/DE1138909B/de
Publication of DE1138909B publication Critical patent/DE1138909B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/64Jibs
    • B66C23/66Outer or upper end constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/02Hoists or accessories for hoists
    • B66D2700/026Pulleys, sheaves, pulley blocks or their mounting
    • B66D2700/028Pulley blocks with multiple sheaves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Stoßdämpfer für Greiferwinden Es ist bekannt, bei Greiferwinden in gleicher Weise wie bei einfachen Hubwinden überlastsicherungen zu verwenden, die das Hubwerk bei überschreitung einer bestimmten Lastgröße selbsttätig abschalten. Beim. Greiferbetrieb können aber zusätzliche Stoßbeanspruchungen auftreten, ohne daß der Kran dabei eine überlast anhebt.
  • Diese Stoßbeanspruchungen entstehen einmal, wenn der Greifer beim Schließvorgang von einem grobstückigen Gut plötzlich blockiert wird. Die Schließbewegung des Schließwerkes geht dann in eine Hubbewegung über, d. h. der Greifer wird vom Schließmotor ruckartig angehoben. Wenn das Hindernis zu groß ist, kann auch der Schließmotor abgedrosselt werden. In beiden Fällen entsteht eine überbeanspruchung des mechanischen Antriebes und der Tragkonstruktion, die durch einen überlastschalter nicht vermieden werden kann.
  • Eine weitere überbeanspruchung tritt auf, wenn das Entleeren des gefüllten Greifers bei schlaffen Halteseilen erfolgt. Dann fällt die Last in die schlaffen Halteseile. Auch gegen diese überbeansprachung kann die überlastsicherung nicht schützen. Aufgabe der Erfindung ist deshalb eine Einrichtung, durch die diese Stoßbeanspruchungen weitgehend herabgesetzt werden, ohne daß dabei der Betrieb durch den überlastschalter unterbrochen wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist für einen Stoßdämpfer für Greiferwinden, deren Hubseil über wenigstens eine am Traggerüst des Hebezeuges gelagerte Umlenkrolle geführt wird, die erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß die Achse dieser Umlenkrolle oder bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen bzw. Rollensätze die Achse einer dieser Umlenkrollen bzw. Rollensätze sich in bei überlastsicherungen bekannter Weise entgegen der Kraft einer Feder zu verlagern vermag, wobei diese Feder so bemessen ist, daß bei stoßartiger Belastung des Seiles die Verlagerung der Achse erfolgt, bevor die zulässige Lastgrenze erreicht und die überlastsicherung wirksam wird.
  • Vorzugsweise geschieht dies mit der Umlenkrollenachse, die der Last am nächsten liegt und am Traggertist des Hebezeuges gelagert ist.
  • Die Federung kann mit einer Dämpfungseinrichtung versehen werden, z. B. durch Verwendung eines Reibungsfedersatzes oder eines hydraulischen oder pneumatischen Stoßdämpfers, um schädliche Lastschwingungen zu vermeiden.
  • Der Vorteil einer solchen Einrichtung ist, daß bei zusätzlichen Stoßbeanspruchungen, z. B. bei ruckartigem Anheben des Greifers, nicht sofort die überlastsicherung einfällt, sondern erst bei längerem Anhalten einer überbeansprachung.
  • Bei Schmiedekränen ist es zum Schutze gegen mechanische überlastung des Kranes beim Schmieden bekannt, das Hubseil über ein Federungsmittel mit der Laufkatze zu verbinden. Die Aufgabe der Federvorrichtungen von Schmiedekranen besteht jedoch darin, die Aufhängevorrichtung für ein Schmiedestück um das Maß zu verlängern, um das das Schmiedestück von dem Preßstempel gestaucht bzw. in das Gesenk hineingedrückt wird. Die federnde Aufhängung der Last dient bei Schmiedekranen folglich dem normalen Betriebsahlauf und nicht der Aufnahme zusätzlicher Stoßbeanspruchungen. Treten solche zusätzlichen Beanspruchungen beim Schmieden auf, so wird sofort und unmittelbar eine überlastsicherung ansprechen. Bei den Federn der Schmiedekrane kommt es ferner auf eine Veränderbarkeit ihrer Kennlinien an, die eine möglichst große Längung bzw. Verkürzung je Lasteinheit ermöglichen. Dahingegen spielt die Federkonstante bei der Erfindung eine untergeordnete Rolle. Da zur Vermeidung schädlicher Lastschwingungen eine Dämpfungseinrichtung vorgesehen wird, ist von vornherein eine Federung mit großer Federkonstante vorzuziehen. Die mit Federn arbeitende Vorrichtung bei Schmiedekranen unterscheidet sich also von der Vorrichtung an Greiferwinden sowohl durch ihre Aufgabe als auch durch ihre Federcharakteristik.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann zugleich als überlastsicherung benutzt werden, wenn sie elektrisch so geschaltet wird, daß sie bei Betätigung des Schließmotors nicht anspricht, oder erst dann, wenn die überlast über eine gewisse Zeitdauer aufrechterhalten bleibt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ausbildung dargestellt.
  • Mit 1 ist die Umlenkrolle, vorzugsweise die Kopfrolle eines Kranes oder einer Drehlaufkatze bezeichnet, über die das Lastseil 2 geführt ist. Die Achse 3 dieser Rolle ist in einem Bügel 4 gelagert, der um eine sich im Traggerüst abstützende Achse 5 in vertikaler Ebene schwenkbar ist. Das Vorderende, des Bügels 4 stützt sich auf einer vom Traggerüst des Hebezeuges getragenen Feder 6 ab, die von Rohren 7 und 8 urnschlossen ist, von denen das letztere um eine Achse 9 schwenkbar am Bügel 4 angeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE.- 1. Stoßdämpfer für Greiferwinden, deren Hubseil über wenigstens eine am Traggerüst des Hebezeuges gelagerte Umlenkrolle geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (3) dieser Umlenkrolle oder bei Anordnung mehrerer Umlenkrollen bzw. Rollensätze die Achse. einer dieser Umlenkrollen bzw. Rollensätze sich in bei überlastsicherungen bekannterWeise entgegender Kraft einer Feder (6) zu verlagern vermag, wobei diese Feder zo bemessen ist, daß bei stoßartiger Belastung des Seiles (2) die Verlagerung der Achse erfolgt, bevor die zulässige Lastgrenze erreicht und die überlastsicherung wirksam wird.
  2. 2. Stoßdämpfer für Greiferwinden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die der Last am nächsten liegende, am Traggerüst des Hebezeuges gelagerte Rollpnachse (3) entgegen der Kraft der Feder (6) verlagerbar angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 915 978; deutsche Auslegeschrift Nr. 1016 003; österreichische Patentschrift Nr. 173 357; britische Patentschriften Nr. 586 438, 385 601.
DED32828A 1960-03-10 1960-03-10 Stossdaempfer fuer Greiferwinden Pending DE1138909B (de)

Priority Applications (1)

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DED32828A DE1138909B (de) 1960-03-10 1960-03-10 Stossdaempfer fuer Greiferwinden

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DE1138909B true DE1138909B (de) 1962-10-31

Family

ID=7041474

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DED32828A Pending DE1138909B (de) 1960-03-10 1960-03-10 Stossdaempfer fuer Greiferwinden

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DE (1) DE1138909B (de)

Cited By (3)

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WO2002030805A1 (en) * 2000-10-13 2002-04-18 Unique Concepts Ltd. Hoist with shock absorbing device for the load
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DE102013003276B4 (de) 2013-02-27 2024-10-02 Liebherr-Werk Biberach Gmbh Kran mit Seilschwingungsdämpfung

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AT173357B (de) * 1951-05-23 1952-12-10 Waagner Biro Ag Vorrichtung zur selbsttätigen Abschaltung von über ein Getriebe wirkenden Motoren, insbesondere von Elektromotoren, zum Antrieb der Windwerke von Kranen, Aufzügen od. dgl. bei Überlastung
DE915978C (de) * 1953-05-20 1954-08-02 Augsburg Nuernberg A G Zweigni UEberlastsicherung, insbesondere fuer Schmiedekrane
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