DE1134649B - Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster Tuben - Google Patents
Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster TubenInfo
- Publication number
- DE1134649B DE1134649B DESCH26244A DESC026244A DE1134649B DE 1134649 B DE1134649 B DE 1134649B DE SCH26244 A DESCH26244 A DE SCH26244A DE SC026244 A DESC026244 A DE SC026244A DE 1134649 B DE1134649 B DE 1134649B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- workpiece
- punch
- force
- extruded tubes
- tilting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES OR PROFILES, OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C35/00—Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels
- B21C35/02—Removing or drawing-off work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Punching Or Piercing (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Sch 26244 Ib/7b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 16. AUGUST 1962
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 16. AUGUST 1962
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablegevorrichtung an einer Fließdruckpresse.
Das Fließpressen von Tuben und Bechern erfolgt in Form des sogenannten Rückwärtsfließpressens.
Hierbei wird eine Platine in die Matrize eingelegt und mittels des Stempels der Platinenwerkstoff aus dem
Ringspalt zwischen dem Umfang des Stempels und der Matrizenöffnung entgegen der Stempelbewegungsrichtung
herausgepreßt, wobei er den Stempel entlangfließt. Das Werkstück bleibt an dem Stempel
haften und wird bei dessen Rückgang von einem Abstreifer abgestreift.
Die Werkstücke sind aus verschiedenen Gründen nicht immer an jeder Stelle des Umfanges gleich lang.
Wenn daher der Rand des offenen Werkstückendes an dem Abstreifer zur Anlage kommt und dadurch
das Werkstück vom Stempel abgestreift wird, wirkt auf das Werkstück ein Moment, das von der Anlage
des längsten Randteils an dem Abstreifer herrührt. Dieses Moment kann eine beachtliche Größe annehmen,
weil das Werkstück ziemlich fest auf dem Stempel haftet. Es ist dem Zufall überlassen, an welchem
Randteil das Werkstück am längsten ist und in welcher Richtung es beim Abstreifen springt. Daher ist
es sehr schwierig, Ablegevorrichtungen vorzusehen, die das Werkstück trotz des Springens sicher einfangen
und in einer bestimmten Orientierung ablegen und weitertransportieren.
Bekannte Schaltsterne befördern zwar die fließgepreßten Werkstücke zwangläufig aus dem Stempelbereich,
verhindern jedoch nicht das Springen der Teile. Tuben werden, falls sie beim Springen in die
Matrize einhaken, durch den Schaltstern zerstört. Da im übrigen der Schaltstern nach einer Seite geöffnet
ist, ist das Werkstück nach dieser Seite hin sich selbst überlassen, so daß kurze Werkstücke sich überschlagen
oder sich quer in den Schaltstern legen können. Der Schaltstern hat außerdem den Nachteil, daß bei
jedem Hub einer seiner Flügel durch den Stempelbereich hindurchbewegt werden muß.
An Maschinen zum Herstellen von Hülsen oder Zargen od. dgl. ist ein Kippmechanismus mit einem
um eine Achse schwenkbaren, angetriebenen Glied vorgesehen, das die Hülsen an einem Ende außen erfaßt
und um einen magnetischen Anschlag herum quer zur Hülsenachse um 180° dreht. Das Schwenkglied
greift während des ganzen Drehens der Hülse dauernd an ihr an. Die Hülse steht nachher auf ihrem
anderen Endteil und wird in dieser Lage weiterbeiördert.
Demgegenüber beruht die Erfindung auf dem Gedanken, die fließgepreßten Tuben, Becher usw. nicht,
Vorrichtung zum Wegfördern
fließgepreßter Tuben
fließgepreßter Tuben
Anmelder:
L. Schuler A. G., Göppingen
L. Schuler A. G., Göppingen
Ludwig Schwahn, Göppingen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wie bisher, mit den Hülsenwänden an- und nebeneinanderliegend
auf einer Förderbahn abzulagern, die quer zur Preßachse durch den Arbeitsbereich verläuft,
sondern sie in Achsrichtung der Werkstücke hintereinanderliegend in einem Kanal aufzufangen
und weiterzubefördern, in den sie beim Abstreifen hineinfallen können.
Ausgehend von diesem Gedanken besteht die Erfindung mit Bezug auf eine Vorrichtung zum Wegfördern
fließgepreßter Tuben od. dgl. nach ihrem Freikommen vom Abstreifer eines waagerecht oder
geneigt arbeitenden Stempels in einem Kippmechanismus, durch den mindestens während des Freikommens
des Werkstückes auf dessen eines Ende von oben eine elastisch angreifende Kraft im Zusammenwirken
mit einem eng unter dem anderen Werkstückende angeordneten Anschlag ausgeübt wird, unter
dem ein Auffangtrichter und an ihm anschließend ein dem Werkstückumfang angepaßter Abführkanal angeordnet
sind.
Die Kraft, die auf das Ende des Werkstückes wirkt und dieses in Richtung auf die Trichteröffnung kippt,
kann auf verschiedene Weise aufgebracht werden. Sie kann beispielsweise durch eine Feder aufgebracht
werden, die feststeht und gegen das vordere Teil des Werkstückes drückt. Sie kann auch durch ein periodisch
bewegtes Teil ausgeübt werden, das beispielsweise mit dem Stempelantrieb gekoppelt ist und in
dem Augenblick auf das vordere Teil des Werkstükkes einen Kraftimpuls überträgt, in dem der Stempel
gerade ganz aus dem Werkstück herausgezogen ist. Schließlich kann die Kraft auch durch einen Druckluftstrom
aufgebracht werden, der in Angriffsrichtung der Kraft auf das vordere Teil des Werkstückes gerichtet
ist. Auch dieser Luftstrom kann periodisch
209 630/104
gesteuert sein, und er kann zugleich zum Kühlen des Werkstückes dienen.
Vorzugsweise weist die Vorrichtung seitliche Leitwände für das zu kippende Werkstück auf, die seine
Bewegung quer zur Kippebene verhindert.
Der Vorteil der Vorrichtung gemäß der Erfindung liegt darin, daß die einzelnen Werkstücke hintereinanderliegend
in dem Abführkanal auf bequeme Weise an jede gewünschte Stelle befördert werden können.
Der Trichter fängt die Werkstücke' vermöge des zwangläufigen Kippens sicher auf.
Die Werkstücke werden unabhängig von dem das
Springen verursachenden Moment stets in gleiche Lage gekippt und daher sämtlich gleichartig gerichtet
einer Folgemaschine zugeführt.
Gegenüber der bekannten Kippvorrichtung ist diejenige nach der Erfindung einfacher und weist, wenn
die auf das geschlossene Werkstückende wirkende Kraft durch eine Feder oder aber durch Druckluft
ausgeübt wird, keine sich bewegenden Teile auf, so daß sie praktisch nicht störanfällig ist.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der Arbeitsraum von der Ablegevorrichtung
nicht durchkreuzt wird, so daß die Stempelbewegung unabhängig von einem Mechanismus für
die Weiterförderung der Werkstücke ist.
In der Zeichnung sind die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt,
Fig. 1 einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung in Riehtung
des Pfeils II der Fig. 1.
Der Preßstempel ist mit 1 bezeichnet; er tritt durch eine Bohrung 2 des Abstreifers 3 hindurch und trifft
auf die in den Hohlraum 4 der Matrize durch eine (nicht gezeichnete) Vorrichtung eingesetzte Platine
mit einem derart großen Druck auf, daß durch den Spalt zwischen dem Hohlraum 4 und dem Umfang
des Stempels 1 der Platinenwerkstoff austritt und den Stempel entlangfließt. Dadurch bildet sich das becherförmige
Werkstück 5. Dieses Werkstück S haftet verhältnismäßig fest auf dem Stempel 1 und wird von
diesem durch den Abstreifer 3 abgestreift, wenn sich der Stempel 1 durch die genau dem Außendurchmesser
des Stempels 1 entsprechende Bohrung 2 in die gezeigte Stellung zurückbewegt.
An dem Abstreifer 3 ist mittels seitlicher Lappen 6 eine Haube 7 befestigt, die im Querschnitt U-förmig
ist, wobei der Abstand der Haubenschenkel nur wenig größer als der Durchmesser des Werkstückes ist. Am
Steg der U-Form ist eine Blattfeder 8 so befestigt, daß sie bei ausgefahrenem Stempel 1 auf das Werkstück 5
drückt. Unterhalb der Bahn des Werkstückes 5 ist ein Anschlag 9 als die Schenkel der U-Form verbindende
Leiste befestigt. Unterhalb der Haube 7 ist ein Trichter 10 angeordnet, an den sich ein Abfuhrkanal
11 anschließt.
Beim Rückhub des Stempels 1 kommt das Werkstück S an dem Abstreifer 3 zur Anlage und wird vom
Stempel abgestreift, weil das Werkstück 5 nicht durch die Bohrung 2 hindurchtreten kann. Dabei drückt die
Feder 8 auf das bodenseitige Ende des Werkstückes 5. Sobald das Werkstück 5 durch die Rückwärtsbewegung
des Stempels 1 freigegeben wird, kann die Feder 8 das Werkstück 5 nach unten bewegen. Dabei
schlägt jedoch das offene Ende des Werkstückes auf den Anschlag 9 auf, so daß es zwangsweise gekippt,
in dem Trichter 10 gefangen und durch den Abführkanal 11 weitertransportiert wird.
An Stelle der Feder 8 kann auch ein anderes Mittel vorgesehen sein, das entweder dauernd oder aber nur
in dem Augenblick, in dem der Stempel das Werkstück S freigibt, eine Kraft ausübt.
Die Haube 7 besteht zweckmäßig aus durchbrochenem Blech und kann bei Bedarf gegen eine schmalere
oder breitere Haube ausgewechselt werden, wenn schmalere oder breitere Werkstücke fließgepreßt werden.
Im vorstehenden ist eine Ausführungsform beschrieben, bei der die in Richtung des Pfeils 12 wirkende
Kraft am bodenseitigen Ende und. der Anschlag 9 am anderen Ende des Werkstückes angreift.
Die Lage des Anschlages und des Kraftangriffes kann auch umgekehrt sein, d. h. die Kraft am dem Abstreifer
benachbarten Ende oben angreifen und der Anschlag am bodenseitigen Ende des Werkstückes unter
diesem angeordnet sein.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Wegfördern fließgepreßter Tuben, Becher od. dgl. nach ihrem Freikommen
vom Abstreifer des waagerecht oder geneigt arbeitenden Stempels, gekennzeichnet durch einen
Kippmechanismus, durch den mindestens während des Freikommens des Werkstückes auf dessen
eines Ende von oben eine elastisch angreifende Kraft im Zusammenwirken mit einem eng
unter dem anderen Werkstückende angeordneten Anschlag ausgeübt wird, unter dem ein Auffangtrichter
(10) und an ihn anschließend ein dem Werkstückumfang angepaßter Abführkanal (11)
angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippkraft durch eine dauernd
wirksame Feder (8) ausgeübt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippkraft durch einen
Luftstrom bewirkt wird.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch seitliche Leitwändeteile für
das zu kippende Werkstück.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2499 422;
»technica«, Nr. 15, 18. Juli 1958, S. 890/891.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 209 630/104 8.62
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH26244A DE1134649B (de) | 1959-06-22 | 1959-06-22 | Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster Tuben |
CH7866959A CH372015A (de) | 1959-06-22 | 1959-09-25 | Ablegeeinrichtung an einer Fliessdruckpresse |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH26244A DE1134649B (de) | 1959-06-22 | 1959-06-22 | Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster Tuben |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1134649B true DE1134649B (de) | 1962-08-16 |
Family
ID=7430391
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH26244A Pending DE1134649B (de) | 1959-06-22 | 1959-06-22 | Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster Tuben |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH372015A (de) |
DE (1) | DE1134649B (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2499422A (en) * | 1948-02-20 | 1950-03-07 | American Can Co | Magnetic can turnover mechanism |
-
1959
- 1959-06-22 DE DESCH26244A patent/DE1134649B/de active Pending
- 1959-09-25 CH CH7866959A patent/CH372015A/de unknown
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2499422A (en) * | 1948-02-20 | 1950-03-07 | American Can Co | Magnetic can turnover mechanism |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
CH372015A (de) | 1963-09-30 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1782885B1 (de) | Vorrichtung zum Aufsetzen des Schiebers und der oberen Endglieder auf verkonfektionierte gekuppelte Reissverschluesse | |
EP0758285B1 (de) | Vorrichtung zur verwendung in einer presse zum zuführen von verbindungselementen und zu deren befestigung in werkstücken durch verpressen | |
DD156244A5 (de) | Verpackungsmaschine fuer suessigkeiten,insbesondere bonbons | |
DE20114728U1 (de) | Schmiereinrichtung | |
DE3145411C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen oberer und unterer Begrenzungsteile an einer Reißverschlußkette | |
DE2056523C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen von oberen Endstücken an SchlieBketten von Reißverschlüssen | |
DE19953694B4 (de) | Verschliessvorrichtung für schlauchförmige Verpackungen | |
AT520588A1 (de) | Vorrichtung zum Ablängen einzelner Stäbe von einem in Produktionsrichtung durchlaufenden Draht und zum exakten Positionieren der Enden der Stäbe | |
DE69607116T2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Produkten aus einer Spritzgiessform | |
DE2210983A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Montage von Einfach- und Mehrfach-Antriebsrollenketten | |
DE4422708B4 (de) | Vorrichtung zur Verwendung in einer Presse zum Zuführen von Verbindungselementen und deren Befestigung in Werkstücken durch Verpressen | |
DE1134649B (de) | Vorrichtung zum Wegfoerdern fliessgepresster Tuben | |
DE1652754C3 (de) | Revolverstanze | |
DE69303743T2 (de) | Vorrichtung mit einem Förderer und Greifern | |
EP1315618B1 (de) | Verfahren zum einziehen von mehreren aus einer bahn bildbaren teilbahnen | |
DE102007032953A1 (de) | Setzkopf | |
DE1948744C3 (de) | Zuführvorrichtung für eine Stanzpresse zum Stanzen von zwei konzentrischen Werkstücken aus Blechhalbzeug | |
DE60115666T2 (de) | Verfahren sowie vorrichtung zur entfernung von gestanzten gegenständen aus einer bearbeitungsstation einer mehrfachstanzmaschine | |
DE2365032C3 (de) | Vorrichtung zum Entfernen überschüssigen Materials bei geblasenen Hohlkörpern aus Kunststoff | |
DE1211843B (de) | Futterkuchenpresse | |
DE172571C (de) | ||
DE4410245A1 (de) | Stempel für Vorrichtung zum automatischen Befestigen selbststanzender Muttern | |
DE2555205C3 (de) | Vorrichtung zum Zuführen von Rohlingen an einer Presse | |
DE10338655A1 (de) | Vorrichtung zur Handhabung von Blisterstreifen | |
DE1964027C3 (de) | Ösennietmaschine |