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DE1126493B - Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren

Info

Publication number
DE1126493B
DE1126493B DEL30341A DEL0030341A DE1126493B DE 1126493 B DE1126493 B DE 1126493B DE L30341 A DEL30341 A DE L30341A DE L0030341 A DEL0030341 A DE L0030341A DE 1126493 B DE1126493 B DE 1126493B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
winding
excitation
magnetic
exciter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30341A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Junior
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30341A priority Critical patent/DE1126493B/de
Publication of DE1126493B publication Critical patent/DE1126493B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/32Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using magnetic devices with controllable degree of saturation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren Bei Wechselstromgeneratoren mittlerer Leistung erfolgt die Spannungsregelung vielfach in der Weise, daß in den Felderregerkreis einer als Nebenschlußgenerator geschalteten Gleichstrom-Erregermaschine eine Zusatzspannung eingeführt wird. Diese Zusatzspannung, die von einer fremderregten Hilfse:rregermaschine geliefert wird, ist nach Betrag und Richtung abhängig von der Regelabweichung. Durch Einschaltung eines entsprechend bemessenen ohmschen Widerstandes in den Felderregerkreis der Haupterregermaschine ist dafür Sorge getragen, daß die Widerstandsgerade des Erregerkreises der Haupterregermaschine sich mit dem linearen Teil der Magnetisierungskennlinie dieser Maschine deckt. Dieser Zustand gilt für den Fall, daß die Hilfserregermaschine nicht erregt ist. Ein eindeutiger Schnittpunkt beider Kurven und damit eindeutige Erregungsverhältnisse und ein stabiler Betriebszustand ergeben sich erst, wenn die Hilfserregermaschine erregt wird. Bei Spannungsabsenkungen am Generator ist es erforderlich, daß die Hilfserregermaschine im Sinne der Einspeisung einer in bezug auf die Erregerspannung positiven Zusatzspannung erregt wird (Auferregung); umgekehrt ist es erforderlich, daß die Zusatzspannung negativ, der Erregerstrom der Hilfserregermaschine also umgepolt wird, wenn die Generatorspannung ihren Sollwert überschreitet. Die Haupterregermaschine wird in diesem Fall dann umgepolt (Gegenerregung), so daß die Generatorspannung wieder auf ihren Sollwert abfällt. Die Steuerung der entsprechend erforderlichen Erreger-Feldstärke der Hilfserregermaschine kann dabei durch die an sich bekannten Schnellregler, wie Kontaktregler, Wälzregler oder Regler mit Magnetverstärkern, erfolgen. Bei der Verwendung von Magnetverstärkern als Regler ist es beispielsweise bekannt, die Hilfserregermaschine mit einer einzigen Erregerwicklung zu versehen und diese von zwei Magnetverstärkern in Gegentaktschaltung zu speisen. Hierbei sind die Ausgänge der beiden magnetischen Teilverstärker einander antiparallel geschaltet, so daß die Einschaltung von Vorwiderständen erforderlich wird, damit der über die Verstärker fließende Kurzschlußstrom begrenzt wird. Diese Vorwid'erstände verzehren einen erheblichen Teil der Leistung. Der Wirkungsgrad, der mit einer solchen Schaltung erreicht werden kann, liegt bei nur etwa 15%. Einen etwas besseren Wirkungsgrad erreicht man bei anderen bekannten Schaltungen, bei denen die Hilfserregermaschine mit zwei Erregerwicklungen ausgestattet ist. Hierbei wird in einem Fall die eine Erregerwicklung über einen Magnetverstärker mit einem veränderlichen Strom gleicher Richtung gespeist und die zweite Wicklung von einem konstanten Strom, der wenigstens halb so groß sein muß wie der maximale Ausgangsstrom des Magnetverstärkers. In einem zweiten Fall werden zwei Magnetverstärker verwendet, die im Gegentakt die beiden getrennten Wicklungen erregen. Die letztere Lösung hat gegenüber der vorherigen den Vorteil, daß die Erreger-Verlustleistung etwas geringer ist. Bei beiden letzterwähnten Ausführungsarten kann aber gegenüber der zuerst erwähnten Lösung ein besserer Wirkungsgrad nur dadurch erreicht werden, daß eine zusätzliche Erregerwicklung auf der Hilfserregermaschine vorgesehen wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren mit einem Gleichstrom-Nebenschlußgenerator als Haupterregermaschine und einer in deren Erregerkreis eingeschalteten, über eine Feldwicklung fremderregten Hilfserregermaschine, deren Spannung durch Feldstärkenänderung mit Hilfe eines magnetischen Gegentaktverstärkers nach Maßgabe der Regelabweichung gesteuert wird. Erfindungsgemäß ist die Feldwicklung der Hilfserregermaschine in die einander parallel geschalteten Diagonalzweige zweier Brückenschaltungen der beiden magnetischen Teilverstärker eingeschaltet, wobei jede Brückenschaltung aus je zwei Arbeitshalbwicklungen jedes der beiden Teilverstärker und je einem mit jeder Arbeitshalbwicklung in Reihe geschalteten Selbstsättigungsgleichrichter besteht und wobei die Polung der Gleichrichter in beiden Brückenschaltungen derart gewählt ist, daß die Feldwicklung während der positiven Halbwelle des speisenden Wechselstromes nur über die eine und während der negativen Halbwelle nur über die andere Brückenschaltung erregt werden kann. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß ein optimaler Wirkungsgrad erreicht wird, der ein Mehrfaches des bisher üblichen beträgt, wobei eine sonst zur Verbesserung des Wirkungsgrades erforderliche zweite Erregerwicklung auf der Hilfserregermaschine vollkommen entfällt.
  • In der Zeichnung ist der Schaltplan der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gezeigt.
  • Mit 1 ist ein Drehstromgenerator bezeichnet, der von der Spannung des Gleichstrom-Nebenschlußgenerators 2 erregt wird. Mit der Erregerwicklung 3 der Haupterregermaschine sind der Widerstand 4 und die Hilfserregermäschine 5 in Reihe geschaltet.
  • Der den Regler bildende Gegentakt-Magnetverstärker besteht aus zwei Teilverstärkern mit je vier Arbeitswicklungen halber Windungszahl und je vier Selbstsättigungsgleichrichtern. Dem einen Teilverstärker sind die Arbeitswicklungen 8 bis 11, dem anderen Teilverstärker die Arbeitswicklungen 12 bis 15 zugeordnet. Die Speisung der Magnetverstärkeranordnung erfolgt über einen Transformator 18, der zwei Sekundärwicklungshälften aufweist. Je zwei Arbeitswicklungen der beiden Teilverstärker werden von je einer Sekundärwicklung gespeist. Die den beiden Teilverstärkern zugeordneten Steuerwicklungen 16 und 17 sind gegensinnig geschaltet, so daß der eine Teilverstärker zusteuert, wenn der andere aufgesteuert wird. Die Erregerwicklung 6 der Hilfserre-germaschine 5 ist in den Diagonalzweig der Magnetverstärker-Brückenschaltung eingeschaltet. Wird durch einen Strom ist in Pfeilrichtung der Teilverstärker mit den Arbeitswicklungen 8 bis 11 aufgesteuert, so fließt während beider Halbperioden ein Gleichstrom 1e in Pfeilrichtung über die Erregerwicklung 6. Während der einen Halbperiode fließt dieser Strom von der einen Sekundärwicklung des Transformators über die Arbeitswicklung 8, die Erregerwicklung 6 und die Arbeitswicklung 9, während der anderen Halbperiode von der anderen Sekundärwicklung über die Arbeitswicklung 10, die Erregerwicklung 6 und die Arbeitswicklung 11. Bei Umpolung des Steuerstromes ist fließt der Strom durch die Arbeitswicklungen 12 bis 15 des anderen Teilverstärkers in umgekehrter Richtung über die Erregerwicklung 6, der ein Kondensator 7 parallel geschaltet ist, um durch Siebung eine Leistungsverbesserung zu erhalten.
  • Die Speisespannung des Magnetverstärkers kann wahlweise einem fremden Netz entnommen werden oder dem Drehstromnetz der Synchronmaschine 1. Im letzteren Fall ist es besonders vorteilhaft, die Sekundärwicklungen eines Spannungswandlers 19 und eines Stromwandlers 20 mit Luftspalt hintereinanderzuschalten und die Summenspannung zur Speisung des Transformators 18 zu verwenden. Diese an sich bekannte Maßnahme stellt sicher, daß die Speisespannung des Magnetverstärkers auch im Falle eines Kurzschlusses zur Verfügung steht.
  • Die Steuerung des Magnetverstärkers der Regeleinrichtung erfolgt durch die der Regelabweichung proportionale Größe x, die nach einer beliebigen bekannten Methode mit Hilfe eines nicht näher erläuterten Reglermeßwerkes 21 gewonnen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren mit einem Gleichstrom-Nebenschlußgenerator als Haupterregermaschine und einer in deren Erregerkreis eingeschalteten, über eine Feldwicklung fremderregten Hilfserregermaschine, deren Spannung durch Feldstärkenänderung- mit Hilfe eines magnetischen Gegentaktverstärkers nach Maßgabe der Regelabweichung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Feldwicklung der Hilfserregermaschine in die einander parallel geschalteten Diagonalzweige zweier Brückenschaltungen der beiden magnetischen Teilverstärker eingeschaltet ist, wobei jede Brückenschaltung aus je zwei Arbeitshalbwicklungen jedes der beiden Teilverstärker und je einem mit jeder Arbeitshalbwicklung in Reihe geschalteten Selbstsättigungsgleichrichter besteht und wobei die Polung der Gleichrichter in beiden Brückenschaltungen derart gewählt ist, daß die Feldwicklung während der positiven Halbwelle des speisenden Wechselstromes nur über die eine und während der negativen Halbwelle nur über die andere Brückenschaltung erregt werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Erregerwicklung der Hilfserregermaschine ein Siebkondensator parallel geschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisespannung der Magnetverstärkeranordnung den in Serie geschalteten Sekundärwicklungen eines Spannungswandlers und eines mit Luftspalt versehenen Stromwandlers, die von der Spannung bzw. dem Strom des Generators gespeist sind, entnommen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 709 776; ETZ-A, Bd. 77, Heft 14 vom 11. 7. 1956, S. 492 und 493.
DEL30341A 1958-05-02 1958-05-02 Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren Pending DE1126493B (de)

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Publications (1)

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DE1126493B true DE1126493B (de) 1962-03-29

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DEL30341A Pending DE1126493B (de) 1958-05-02 1958-05-02 Einrichtung zur Regelung der Spannung von Wechselstromgeneratoren

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2709776A (en) * 1953-02-05 1955-05-31 Westinghouse Electric Corp Voltage regulators

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2709776A (en) * 1953-02-05 1955-05-31 Westinghouse Electric Corp Voltage regulators

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