DE1121964B - Zweiteiliges Rettungsschwimmgeraet - Google Patents
Zweiteiliges RettungsschwimmgeraetInfo
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- DE1121964B DE1121964B DEB48430A DEB0048430A DE1121964B DE 1121964 B DE1121964 B DE 1121964B DE B48430 A DEB48430 A DE B48430A DE B0048430 A DEB0048430 A DE B0048430A DE 1121964 B DE1121964 B DE 1121964B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/08—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
- B63C9/11—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like covering the torso, e.g. harnesses
- B63C9/115—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like covering the torso, e.g. harnesses using solid buoyant material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
- Zweiteiliges Rettungsschwimmgerät Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Rettungsschwimmgerät mit schwimmfähigen Einlagen, das aus einem den Hals des Trägers kragenartig umschließenden, nach vom offenen, den Kopf seitlich abstützenden Schwimmkörper, der mit einem zweiten, im Bereich der Brustpartie angeordneten, verschiebbaren Schwimmkörper mittels zweier Gurte gelenkig, aber mit Spielraum, verbunden ist, besteht.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Rettungsschwimmgerät dieser Bauart derart auszubilden, daß es sowohl ein seitliches Neigen als auch vor allem das Vornüberfallen des Kopfes seines Trägers verhindert, wenn dieser sich im Wasser befindet, während es außerhalb des Wassers dem Kopf und insbesondere dem Kinn die freie Bewegungsmöglichkeit gewähren soll. Die bekannten Ausführungen eines Gerätes der oben umrissenen Bauart erfüllen diese Aufgabe nicht, weil sie entweder überhaupt keine oder allenfalls eine beschränkte Beweglichkeit des Brustschwimmkörpers ermöglichen und es dabei überdies erforderlich machen, daß der Träger selbst den Brustschwimmkörper in die obere Lage verschiebt.
- Demgegenüber löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Brustschwimmkörper auf einem Führungsgurt, der in einer Führung nahe dem unteren Ende des Brustschwimmkörpers geführt ist, mit geringer - durch die Auftriebskraft zu überwindender - Reibung frei verschiebbar ist und daß die beiden Verbindungsgurte zwischen Kopf- und Brustschwimmkörper von solcher Länge sind, daß die obere Fläche des im Wasser in seiner oberen Lage befindlichen Brustschwimmkörpers das Kinn des Trägers stützt.
- Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung des Rettungsschwimmgerätes kann der Brustschwimmkörper von selbst eine untere bzw. eine obere Lage einnehmen, je nachdem, ob sich sein Träger auf dem Trockenen oder im Wasser befindet; im letzteren Falle hebt der Auftrieb den Brustschwimmkörper an und schiebt ihn ohne Zutun oder Mithilfe des Trägers in seine obere Lage. In dieser Lage schließt er die vordere Öffnung des Kopfschwimmkörpers, in dessen Kragenforin der Kopf seitlich und nach hinten festliegt, und greift mit seiner Stimfläche unter das Kinn des Trägers, wodurch er der z. B. bei Bewußtlosigkeit auftretenden Neigung des Kopfes zum Vornübersinken entgegenwirkt und damit auch unter derartigen Umständen die Atmungsöffnungen mit Sicherheit oberhalb des Wasserspiegels hält.
- In der unteren Lage läßt der Brustschwimmkörper das Kinn frei und gibt damit dem Kopf die notwendige Beweglichkeit, wenn der Träger sich außerhalb des Wassers befindet. Außerdem ermöglicht der Brustschwimmkörper in der unteren Lage dem Träger im Wasser das Brustschwimmen, da er in diesem Falle durch den Wasserwiderstand in dieser Lage gehalten wird.
- Das Gerät nach der Erfindung kann symmetrisch zu den Längsmittelebenen der Schwimmkörper ausgebildet werden, so daß es wahlweise mit der Ober-oder der Unterseite an den Körper des Trägers angelegt werden kann. überdies ist das Gerät infolge seiner erfindungsgemäßen Ausbildung ohne Abänderung oder Abstufung seiner Abmessungen für jede Körpergröße, selbst für Kinder, geeignet.
- Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Erläuterung eines Ausführungsbeispieles hervor, das in der Zeichnung in Abb. 1 in Seitenansicht und in Abb. 2 in gestreckter Vorderansicht dargestellt ist. Die Hauptteile des Gerätes sind ein den Hals seines Trägers mit der aus Abb. 2 ersichtlichen Kragenform umschließender Schwimmkörper 1, dessen Auftrieb den Kopf des Trägers aus dem Wasser hält, wobei der rückwärtige Kragenteil den Nacken unterstützr, sowie ein vor der Brust des Trägers angeordneter zweiter Schwimnikörper 2, der zweiteilig ausgebildet ist und insbesondere gemäß Abb. 2 aus spiegelbildlichen Hälften besteht, die sich nach unten keilförmig verjüngen und durch einen Spalt a voneinander und durch einen Spielraum b von der Unterseite des Kopfschwimmkörpers 1 getrennt angeordnet sind. Zur Verbindung der Schwimmkörper 1 und 2 dienen zwei den Spielraum b überbrückende und sein Ausmaß bestimmende Gurtstücke 3.
- Auf der hufeisenförmig verlaufenden Innenwand 4 des Kopfschwimmkörpers ist im vorderen Teil je ein Gurt 5 befestigt; beide Gurte 5 laufen V-förmig in den Spalt a und sind hier zu einem Gurtstrang 6 vereinigt, der durch einen am unteren Ende beider Teile des Brustschwimmkörpers mit kurzen Bändern befestigten Ring 7 hindurch zu einer Öse 8 geführt ist, mit der das untere Ende eines zweiten Gurtstranges 9 verknotet wird, der durch den Schritt des Trägers hindurch zu dem Kopfschwimmkörper 1 geführt ist. Hier greift der Strang 9 an einer Schlaufe 10 an, die den Nackenteil des Kopfschwimmkörpers 1 lose umschlingt, so daß die Angriffsstelle wahlweise auf jede Flachseite des Schwimmkörpers geschoben werden kann. Statt des Stranges 9 kann man auch einen den Träger über den Hüften umschließenden Leibgurt vorsehen und an ihm die Öse 8 zum Verknoten des Gurtes 6 befestigen. Ebenso kann man diese Befestigung an der Kleidung oder durch Umschlingen eines Oberschenkels vornehmen.
- Das Anlegen des Gerätes geschieht in einfacher Weise dadurch, daß man es von oben über den Kopf zieht. Die dazu erforderliche Spreizung ist auch bei einem Kopfschwimmkörper mit fester Füllung durch die Nachgiebigkeit seiner U-Form gewährleistet, während sich die beiden Teile des Brustschwimmkörpers infolge ihrer unstarren Verbindungen miteinander und mit dem Kopfschwimmkörper leicht weit genug spreizen lassen. Nach dem Anlegen des Gerätes verbindet man die beiden Teile des Brustschwimmkörpers mittels eines Haken- und ösenverschlusses 11. Sodann legt man das Gerät mittels der Gurtverbindung durch Verknoten des Gurtes 6 im Ring 8 am Körper fest.
- Wie Abb. 1 zeigt, sind die Schwimmkörper symmetrisch zu ihrer Längsmittelebene x-x bzw. y-y gestaltet; der Verschluß 11 der Brustschwimmkörperhälften ist auf beiden Seiten vorgesehen, und die Schlaufe 10 kann gemäß Doppelpfeil c so auf dem Kopfschwimmkörper verschoben werden, daß der Angriffspunkt des Gurtes 9 wahlweise auf der einen oder der anderen Seite liegen kann. Durch diese Ausbildung ist die beidseitige Anlegbarkeit des Gerätes gewährleistet. - An der Schlaufe 10 kann man zusätzlich ein Gurtstück 12 als Griff für das Herausheben des Geräteträgers aus dem Wasser anbringen, der dabei völlig sicher in der Gurtung 5, 6, 8, 9 hängt.
- Die Keilform des Brustschwimmkörpers 2 läßt auch bei schnellem Inswassergehen den Auftrieb allmählich wirksam werden, so daß ihn die Auftriebskräfte entsprechend verzögert in seine strichpunktiert gezeichnete obere Lage anheben. Dieser Vorgang wird durch die gleitende Führung der Hälften 2 auf dem Gurt 6 mittels des Ringes 7 ermöglicht. Wie die Zeichnung erkennen läßt, schließt der Brustschwimnikörper in seiner Auftriebslage infolge entsprechender Längenbemessung der Gurtstücke 3 die öffnung des Kopfschwimmkörpers und bildet (s. insbesondere Abb. 1) eine Stütze für das Kinn des Trägers, die das Vomüberfallen des Kopfes verhindert.
- Die Keilforrn des Brustschwirrunkörpers 2 bewirkt das Aneinanderlegen der beiden Hälften im Wasser auch dann, wenn der Verschluß 11 offengeblieben ist. Außerdem vermeidet.die Keilform eine Behinderung der Armbewegungen z. B. beim Rudern und auch beim Brustschwimmen, das an sich mit dem Gerät durchaus möglich ist.
- Schließlich kann man gemäß der Erfindung die Wirkungsweise des neuen Gerätes noch dadurch besonders günstig gestalten, daß man die beiden Schwirrunkörper in ihrem Auftrieb aufeinander abstimmt, und zwar derart, daß man dem Brustschwimmkörper einen größeren Rauminhalt als dem Kopfschwimmkörper, z. B. das etwa 1,3- bis 2fache gibt. Die damit erzielte Verteilung des gesamten Auftriebes auf die beiden Schwimmkörper sichert mit dem neuen Gerät die als am günstigsten angestrebte Rückenschräglage des Trägers, da der größere Auftrieb des Brustschwimmkörpers beim Hochschieben den Kopf aus einer sonst zu steilen Lage des Kopfschwimmkörpers aufrichtet und in eine schräge Nackenlage bringt, in der die Atmungsöffnungen den besten Schutz gegen Eindringen von Wasser haben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Zweiteiliges Rettungsschwimmgerät mit schwimmfähigen Einlagen, bestehend aus einem den Hals des Trägers kragenartig umschließenden, nach vom offenen, den Kopf seitlich abstützenden Schwimmkörper, der mit einem zweiten, im Bereich der Brustpartie angeordneten, verschiebbaren Schwimmkörper mittels zweier Gurte gelenkig, aber mit Spielraum, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Brustschwimmkörper (2) auf einem Führungsgurt (6), der in einer Führung (7) nahe dem unteren Ende des Brustschwimmkörpers (2) geführt ist, mit geringer - durch die Auftriebskraft zu überwindender - Reibung frei verschiebbar ist und daß die beiden Verbindungsgurte (3) zwischen Kopf- und Brustschwimmkörper von solcher Länge sind, daß die obere Fläche des im Wasser in seiner oberen Lage befindlichen Brustschwimmkörpers das Kinn des Trägers stützt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, bei dem der Brustschwimmkörper aus zwei zur Symmetrieebene des Körpers des Trägers symmetrischen Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (2) durch einen Zwischenraum (a) getrennt und durch die Führung (7) für den in dem Zwischenraum (a) liegenden Führungsgurt (6) verbunden sind. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Brustschwimmkörper (2) führende Gurt (6) aus zwei Strängen (5) gebildet ist, die an der Innenwand (4) des kragenartigen Kopfschwimmkörpers (1) angreifen. 4. Gerät nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hälften des Brustschwimmkörpers (2) im oberen Teil ein lösbarer Verschluß (11) vorgesehen ist. 5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Brustschwimmkörper (2) bzw. seine Hälften nach unten verjüngen. 6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß die beiden Schwin=körper (1, 2) symmetrisch zu ihren Längsmittelebenen (x-x bzw. y-y) ausgebildet sind und die Führung (7) sowie die Befestigung der Gurte (3, 5, 6) in diesen Ebenen liegen. I p.l# 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Nackenteil des Kopfschwimmkörpers (1) ein Gurt (10) verschiebbar umschlingt, an dem die rückseitige Fortsetzung (9) des den Brustschwimmkörper führenden Gurtes (6) und eine Griffschlaufe (12) befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1761497; französische Patentschriften Nr. 987 619, 480 259, 327 187; USA.-Patentschriften Nr. 2 374 580, 1252 842, 1200858.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB48430A DE1121964B (de) | 1958-04-03 | 1958-04-03 | Zweiteiliges Rettungsschwimmgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
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DEB48430A Pending DE1121964B (de) | 1958-04-03 | 1958-04-03 | Zweiteiliges Rettungsschwimmgeraet |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1121964B (de) |
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1958
- 1958-04-03 DE DEB48430A patent/DE1121964B/de active Pending
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