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Technisches Fachgebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Komplexzusammensetzung, eine
polymere Komplexverbindung und eine polymere lichtemittierende Vorrichtung
(kann nachstehend als Polymer-LED bezeichnet werden).
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Stand der Technik
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Es
war bekannt, dass eine Vorrichtung unter Verwendung eines Metallkomplexes,
der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt (kann
nachstehend als lichtemittierender Triplettkomplex bezeichnet sein),
als lichtemittierendes Material für eine lichtemittierende Schicht
der lichtemittierenden Vorrichtung einen hohen Wirkungsgrad der
Lichtemission aufweist.
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Als
lichtemittierender Triplettkomplex sind zum Beispiel Tri(2-phenylpyridin)iridium-Komplex Ir(ppy)3 (Appl.Phys.Lett., 75, 4 (1999)), 2,3,7,8,12,13,17,18-Octaethyl-21H,23H-Pt(II)-porphin, PtOEP
(Nature, 395, 151 (1998)) usw. bekannt.
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Um
die Eigenschaften der Vorrichtung zu verbessern, ist offenbart,
dass ein lichtemittierendes Triplettmaterial für eine lichtemittierende Schicht
verwendet wird, wobei das lichtemittierende Triplettmaterial eine
Zusammensetzung ist, in der durch die nachstehende Formel gezeigtes
Poly(N-phenylcarbazol), das als sich wiederholende Einheit eine
Carbazoldiylgruppe mit einer Phenylgruppe am Stickstoffatom enthält, zum
vorstehenden lichtemittierenden Triplettkomplex (Ir(ppy)3 oder PtOEP) gegeben wird. (JP-A-2003-7467).
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Jedoch,
wenn ein Filmbilden der lichtemittierenden Schicht unter Verwendung
des vorstehenden lichtemittierenden Triplettmaterials durchgeführt wurde,
gab es dahingehend Probleme, dass die erwartete Eigenschaft in Bezug
auf die Leuchtdichte, den Wirkungsgrad der Lichtemission, die Betriebsspannung
usw. der lichtemittierenden Vorrichtung nicht stabil erreicht werden
konnte.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein lichtemittierendes Triplettmaterial
mit einer Carbazoldiylgruppe als sich wiederholende Einheit bereitzustellen
und, wenn eine lichtemittierende Schicht einer lichtemittierenden
Vorrichtung unter Verwendung des lichtemittierenden Materials gebildet
wird, kann die Vorrichtung die erwartete Eigenschaft stabil zeigen.
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Als
Ergebnis umfassender Untersuchungen zum Lösen der vorstehenden Probleme
haben die Erfinder festgestellt, dass, wenn eine lichtemittierende
Schicht einer lichtemittierenden Vorrichtung unter Verwendung von:
- [1] einer Komplexzusammensetzung, umfassend
eine Polymerverbindung und einen lichtemittierenden Triplettkomplex,
wobei die Polymerverbindung eine substituierte Carbazoldiylgruppe
als sich wiederholende Einheit enthält, die eine Phenylgruppe oder
einen heterocyclischen Rest am Stickstoffatom und einen Substituenten
an ihren Ringen aufweist, oder
- [2] einer polymeren Komplexverbindung, die die vorstehende substituierte
Carbazoldiylgruppe als sich wiederholende Einheit und eine lichtemitierende
Triplettkomplexstruktur enthält,
gebildet
wird, die lichtemittierende Vorrichtung die erwarteten Eigenschaften
stabil zeigen kann, und gelangten zur vorliegenden Erfindung.
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Genauer
betrifft die vorliegende Erfindung eine Komplexzusammensetzung,
umfassend eine Polymerverbindung, die die durch die nachstehende
Formel (1) gezeigte sich wiederholende Einheit enthält und einen Metallkomplex,
der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt.
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Wobei
Ar1 und Ar2 jeweils
unabhängig
einen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen
dreiwertigen heterocyclischen Rest darstellen. Ar3 stellt
einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest oder einen heterocyclischen
Rest dar und am Ring weist Ar3 einen Rest
auf, ausgewählt
aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest,
Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest,
Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, Arylaminorest, einem einwertigen
heterocyclischen Rest und einer Cyanogruppe. X stellt eine Einfachbindung
oder eine verbindende Gruppe dar.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch eine polymere Komplexverbindung,
die eine sich wiederholende Einheit der Formel (1) enthält, und
eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten
Triplettzustand zeigt, und sichtbare Lichtemssion im festen Zustand
zeigt.
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Kurze Erklärung der
Zeichnungen
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1 ist
ein Dünnschicht-PL-Spektrum
der erfindungsgemäßen Komplexzusammensetzung
1.
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2 ist
ein Dünnschicht-PL-Spektrum
der erfindungsgemäßen Komplexzusammensetzung
3.
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3 ist
ein Dünnschicht-PL-Spektrum
der erfindungsgemäßen Komplexzusammensetzung
4.
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4 ist
eine Vorrichtungsstruktur von Beispiel 3 der vorliegenden Erfindung.
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5 zeigt
die Stromdichte-externe Quantenausbeute-Charakteristik der Beispiele
3 und 4 der vorliegenden Erfindung.
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6 zeigt
die Stromdichte-externe Quantenausbeute-Charakteristik des Beispiels
5 der vorliegenden Erfindung.
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7 zeigt
die Stromdichte-externe Quantenausbeute-Charakteristik des Beispiels
6 der vorliegenden Erfindung.
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Beste Ausführungsweise
der Erfindung
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Die
erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung
umfasst eine Polymerverbindung, die die durch die Formel (1) gezeigte
sich wiederholende Einheit enthält,
und einen Metallkomplex, der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt.
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In
der Formel (1) stellen Ar1 und Ar2 jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest
dar.
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Der
dreiwertige aromatische Kohlenwasserstoffrest bedeutet eine Atomgruppierung,
in der drei Wasserstoffatome von einem Benzolring oder kondensierten
Ring abgespalten sind, und Beispiele der dreiwertigen aromatischen
Kohlenwasserstoffreste schließen
die folgenden Reste ein.
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Der
vorstehende dreiwertige aromatische Kohlenwasserstoffrest kann einen
oder mehrere Substituenten am aromatischen Ring aufweisen. Als Substituent
werden veranschaulicht: Halogenatom, Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest,
Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest,
Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest,
Acylrest, Acyloxyrest, Amidgruppe, Iminogruppe, substituierter Silylrest,
substituierter Silyloxyrest, substituierter Silylthiorest, substituierter
Silylaminorest, einwertiger heterocyclischer Rest, Arylalkenykest,
Arylethinylrest oder Cyanogruppe.
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Die
Zahl der Kohlenstoffatome, die den Ring des dreiwertigen aromatischen
Kohlenwasserstoffrests bilden, beträgt üblicherweise 6 – 60 und
vorzugsweise 6 – 20.
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Der
dreiwertige heterocyclische Rest bedeutet eine Atomgruppierung,
in der drei Wasserstoffatome von einer heterocyclischen Verbindung
abgespalten sind.
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Die
heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit
einer cyclischen Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie
Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor usw., in der cyclischen Struktur
als von Kohlenstoffatomen verschiedenes Element enthalten ist.
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Beispiele
des dreiwertigen heterocyclischen Rests schließen folgende ein.
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Der
vorstehende dreiwertige heterocyclische Rest kann einen oder mehrere
Substituenten am Ring aufweisen. Als Substituent werden veranschaulicht:
Halogenatom, Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest,
Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylalkykest,
Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Acylrest,
Acyloxyrest, Amidgruppe, Iminogruppe, substituierter Silylrest,
substituierter Silyloxyrest, substituierter Silylthiorest, substituierter
Silylaminorest, einwertiger heterocyclischer Rest, Arylalkenylrest, Arylethinylrest
oder Cyanogruppe.
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Die
Zahl der Kohlenstoffatome, die den Ring des dreiwertigen aromatischen
heterocyclischen Rests bilden, beträgt üblicherweise 4 – 60 und
vorzugsweise 4 – 20.
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In
der vorstehenden Formel stellt R' jeweils
unabhängig
ein Wasserstoffatom, Halogenatom (zum Beispiel Chlor, Brom, Iod),
einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Arylrest,
Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest,
Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Acyloxyrest, eine Amidgruppe,
einen Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, einwertigen heterocyclischen
Rest oder eine Cyanogruppe dar.
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R'' stellt jeweils unabhängig ein
Wasserstoffatom, einen Alkylrest, Arylrest, Aralkylrest, einen substituierten
Silylrest, Acylrest oder einen einwertigen heterocyclischen Rest
dar.
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Der
Alkylrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und
kann einen oder mehrere Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstoffatome
beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 20 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe, i-Propylgruppe, Butylgruppe, i-Butylgruppe,
t-Butylgruppe, Pentylgruppe, Isoamylgruppe, Hexylgruppe, Cyclohexylgruppe,
Heptylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Nonylgruppe, Decylgruppe,
3,7-Dimethyloctylgruppe, Laurylgruppe usw. ein; und eine Pentylgruppe,
Isoamylgruppe, Hexylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe, Decylgruppe
und 3,7-Dimethyloctylgruppe sind bevorzugt.
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Der
Alkoxyrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein und
kann einen oder mehrere Substituenten aufweisen. Die Zahl der Kohlenstoffatome
beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 20 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propyloxygruppe, i-Propyloxygruppe,
Butoxygruppe, i-Butoxygruppe, t-Butoxygruppe, Pentyloxygruppe, Isoamyloxygruppe,
Hexyloxygruppe, Cyclohexyloxygruppe, Heptyloxygruppe, Octyloxygruppe,
2-Ethylhexyloxygruppe, Nonyloxygruppe, Decyloxygruppe, 3,7-Dimethyloctyloxygruppe,
Lauryloxygruppe usw. ein; und eine Pentyloxygruppe, Isoamyloxygruppe,
Hexyloxygruppe, Octyloxygruppe, 2-Ethylhexyloxygruppe, Decyloxygruppe
und 3,7-Dimethyloctyloxygruppe sind bevorzugt.
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Der
Alkylthiorest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein
und kann einen oder mehrere Substituenten aufweisen. Die Zahl der
Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 20 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Methylthiogruppe, Ethylthiogruppe, Propylthiogruppe, i-Propylthiogruppe,
Butylthiogruppe, i-Butylthiogruppe, t-Butylthiogruppe, Pentylthiogruppe,
Hexylthiogruppe, Cyclohexylthiogruppe, Heptylthiogruppe, Octylthiogruppe,
2-Ethylhexylthiogruppe, Nonylthiogruppe, Decylthiogruppe, 3,7-Dimethyloctylthiogruppe,
Laurylthiogruppe usw. ein; und eine Pentylthiogruppe, Hexylthiogruppe,
Octylthiogruppe, 2-Ethylhexylthiogruppe, Decylthiogruppe und 3,7-Dimethyloctylthiogruppe
sind bevorzugt.
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Der
Alkylsilylrest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein
und kann einen oder mehrere Substituenten aufweisen. Die Zahl der
Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 60 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Methylsilylgruppe, Ethylsilylgruppe, Propylsilylgruppe, i-Propylsilylgruppe,
Butylsilylgruppe, i-Butylsilylgruppe, t-Butylsilylgruppe, Pentylsilylgruppe,
Hexylsilylgruppe, Cyclohexylsilylgruppe, Heptylsilylgruppe, Octylsilylgruppe,
2-Ethylhexylsilylgruppe, Nonylsilylgruppe, Decylsilylgruppe, 3,7-Dimethyloctylsilylgruppe,
Laurylsilylgruppe, Trimethylsilylgruppe, Ethyldimethylsilylgruppe,
Propyldimethylsilylgruppe, i-Propyldimethylsilylgruppe, Butyldimethylsilylgruppe,
t-Butyldimethylsilylgruppe, Pentyldimethylsilylgruppe, Hexyldimethylsilylgruppe,
Heptyldimethylsilylgruppe, Octyldimethylsilylgruppe, 2-Ethylhexyldimethylsilylgruppe,
Nonyldimethylsilylgruppe, Decyldimethylsilylgruppe, 3,7-Dimethyloctyldimethylsilylgruppe,
Lauryldimethylsilylgruppe usw. ein; und eine Pentylsilylgruppe,
Hexylsilylgruppe, Octylsilylgruppe, 2-Ethylhexylsilylgruppe, Decylsilylgruppe,
3,7-Dimethyloctylsilylgruppe, Pentyldimethylsilylgruppe, Hexyldimethylsilylgruppe,
Octyldimethylsilylgruppe, 2-Ethylhexyldimethylsilylgruppe, Decyldimethylsilylgruppe
und 3,7-Dimethyloctyldimethylsilylgruppe sind bevorzugt.
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Der
Alkylaminorest kann jeder lineare, verzweigte oder cyclische sein
und kann ein Monoalkylaminorest oder Dialkylaminorest sein. Die
Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 40 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Methylaminogruppe, Dimethylaminogruppe, Ethylaminogruppe, Diethylaminogruppe,
Propylaminogruppe, i-Propylaminogruppe, Butylaminogruppe, i-Butylaminogruppe,
t-Butylaminogruppe,
Pentylaminogruppe, Hexylaminogruppe, Cyclohexylaminogruppe, Heptylaminogruppe,
Octylaminogruppe, 2-Ethylhexylaminogruppe, Nonylaminogruppe, Decylaminogruppe,
3,7-Dimethyloctylaminogruppe, Laurylaminogruppe usw. ein; und eine
Pentylaminogruppe, Hexylaminogruppe, Octylaminogruppe, 2-Ethylhexylaminogruppe,
Decylaminogruppe und 3,7-Dimethyloctylaminogruppe sind bevorzugt.
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Der
Arylrest weist üblicherweise
etwa 6 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Phenylgruppe und einen C1-C12-Alkoxyphenylrest
(C1-C12 stellt die
Zahl der Kohlenstoffatome 1 – 12
dar. Nachstehend genauso), C1-C12-Alkylphenylrest,
eine 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenylrest
und C1-C12-Alkylphenylrest
sind bevorzugt.
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Der
Aryloxyrest weist üblicherweise
etwa 6 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
eine Phenoxygruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenoxyrest,
C1-C12-Alkylphenoxyrest,
eine 1-Naphthyloxygruppe, 2-Naphthyloxygruppe usw. ein; und ein
C1-C12-Alkoxyphenoxyrest
und C1-C12-Alkylphenoxyrest sind
bevorzugt.
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Der
Arylalkylrest weist üblicherweise
etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
einen Phenyl-C1-C12-alkylrest,
C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest, C1-C12-Alkylphenylalkylrest,
1-Naphthyl-C1-C12-alkylrest,
2-Naphthyl-C1-C12-alkylrest usw. ein;
und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkylrest und
C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkylrest sind bevorzugt.
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Der
Arylalkoxyrest weist üblicherweise
etwa 7 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
einen Phenyl-C1-C12-alkoxyrest,
C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest, C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest,
1-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest,
2-Naphthyl-C1-C12-alkoxyrest
usw. ein; und ein C1-C12-Alkoxyphenyl-C1-C12-alkoxyrest
und C1-C12-Alkylphenyl-C1-C12-alkoxyrest
sind bevorzugt.
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Der
Arylalkenylrest weist üblicherweise
etwa 8 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
einen cis-Phenylalkenylrest, trans-Phenylalkenylrest, cis-Tolylalkenylrest,
trans-Tolylalkenylrest, cis-1-Naphthylalkenylrest, trans-1-Naphthylalkenylrest,
cis-2-Naphthylalkenylrest, trans-2-Naphthylalkenylrest usw. ein.
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Der
Arylalkinylrest weist üblicherweise
etwa 8 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
eine Phenylalkinylgruppe, Tolylalkinylgruppe, 1-Naphthylalkinylgruppe,
2-Naphthylalkinylgruppe usw. ein.
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Der
Arylaminorest weist üblicherweise
etwa 6 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon
schließen
eine Phenylaminogruppe, Diphenylaminogruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylaminorest, Di-(C1-C12-alkoxyphenyl)aminorest,
Di-(C1-C12-alkylphenyl)aminorest,
eine 1-Naphthylaminogruppe, 2-Naphthylaminogruppe usw. ein; und
ein C1-C12-Alkylphenylaminorest
und Di-(C1-C12-alkylphenyl)aminorest
sind bevorzugt.
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Der
einwertige heterocyclische Rest bedeutet einet Atomgruppierung,
in der ein Wasserstoffatom von einer heterocyclischen Verbindung
abgespalten ist. Die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 4 bis 60 und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Thienylgruppe, einen C1-C12-Alkylthienylrest,
eine Pyrrolylgruppe, Furylgruppe, Pyridylgruppe, einen C1-C12-Alkylpyridylrest
usw. ein; und eine Thienylgruppe, ein C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyridylgruppe und
ein C1-C12-Alkylpyridylrest
sind bevorzugt.
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Zum
Verbessern der Löslichkeit
in einem Lösungsmittel
ist bevorzugt, dass Ar1 und Ar2 einen
Substituenten aufweisen, und einer oder mehrere davon einen Alkylrest
mit cyclischer oder langer Kette enthalten, und Beispiele davon
schließen
eine Cyclopentylgruppe, Cyclohexylgruppe, Pentylgruppe, Isoamylgruppe,
Hexylgruppe, Octylgruppe, 2-Ethylhexylgruppe,
Decylgruppe, 3,7-Dimethyloctylgruppe ein.
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Zwei
Substituenten können
unter Bildung eines Rings verbunden werden. Außerdem kann ein Teil der Kohlenstoffatome
in der Alkylkette durch einen Rest mit einem Heteroatom ersetzt
werden und Beispiele des Heteroatoms schließen ein Sauerstoffatom, ein
Schwefelatom, ein Stickstoffatom usw. ein.
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Außerdem können der
Arylrest und der heterocyclische Rest einen oder mehrere Substituenten
aufweisen.
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Vorzugsweise
sind sowohl Ar1 als auch Ar2 dreiwertige
aromatische Kohlenwasserstoffreste und stärker bevorzugt sind beide monocyclische
dreiwertige aromatische Kohlenwasserstoffreste.
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Außerdem sind
von den monocyclischen dreiwertigen aromatischen Kohlenwasserstoffresten
Reste der nachstehenden Formeln bevorzugt.
[in der Formel stellen R
11, R
12 und R
13 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, Halogenatom,
einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylaminorest, Arylrest,
Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest,
Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest, Acylrest, Acyloxyrest, eine
Amidgruppe, Iminogruppe, einen substituierten Silylrest, substituierten
Silyloxyrest, substituierten Silylthiorest, substituierten Silylaminorest,
einwertigen heterocyclischen Rest, Arylalkenylrest, Arylethinylrest
oder eine Cyanogruppe dar.
stellt
eine Bindung zu N oder X dar.]
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Reste
der nachstehenden Formel sind stärker
bevorzugt.
[in der Formel weisen R
11, R
12 und R
13 jeweils unabhängig die gleiche Bedeutung
wie vorstehend auf, * stellt eine Bindung zu X dar und • stellt
eine Bindung zu N dar.]
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Reste
der nachstehenden Formel sind weiter bevorzugt
[in der Formel weisen R
11, R
12 und R
13 jeweils unabhängig die gleiche Bedeutung
wie vorstehend auf. * und • weisen
die gleiche Bedeutung wie vorstehend auf.]
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Hier
sind die Definition des Halogenatoms in R11,
R12 und R13 und
der jeweiligen Reste und die bestimmten Beispiele die gleichen wie
die der Reste, die im vorstehenden Ar1 enthalten
sein können.
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In
der Formel (1) stellt Ar3 einen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest oder einen heterocyclischen Rest dar und Ar3 weist am Ring einen Rest, ausgewählt aus
einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest,
Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkykest, Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest,
Arylalkinylrest, Arylaminorest, einwertigen heterocyclischen Rest
und einer Cyanogruppe, auf. Bei diesen Resten sind zum Verbessern
der Löslichkeit
in einem organischen Lösungsmittel,
das zum Filmbilden verwendet wird, ein Alkylrest und Alkoxyrest
bevorzugt. Definitionen jedes dieser Reste, die im Ring von Ar3 enthalten sind, und die bestimmten Beispiele
sind die gleichen wie jene der Reste, die im vorstehenden Ar1 enthalten sein können.
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Der
aromatische Kohlenwasserstoffrest weist üblicherweise etwa 6 bis 60
Kohlenstoffatome, vorzugsweise 6 bis 20, auf und bestimmte Beispiele
davon schließen
eine Phenylgruppe, Naphthylgruppe usw. ein, die die vorstehenden
Reste an ihrem Ring aufweisen.
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Vorzugsweise
ist der aromatische Kohlenwasserstoffrest ein Rest der nachstehenden
Formel
[in der Formel stellen R
14, R
15, R
16, R
17 und R
18 jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen
Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest,
Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest,
Arylalkinylrest, Arylaminorest, einwertigen heterocyclischen Rest
oder eine Cyanogruppe dar, aber mindestens einer von R
14,
R
15, R
16 und R
17 ist kein Wasserstoffatom.]
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Hier
sind die Definition jedes der Reste R14,
R15, R16, R17 und R18 und die
bestimmten Beispiele die gleichen wie jene der Reste, die im vorstehenden
Ar1 enthalten sein können.
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Insbesondere
werden jene der nachstehenden Formeln veranschaulicht.
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Der
heterocyclische Rest weist üblicherweise
etwa 4 bis 60 Kohlenstoffatome auf, vorzugsweise 4 bis 20, und bestimmte
Beispiele davon schließen
eine Thienylgruppe, Pyrrolylgruppe, Furylgruppe und Pyridylgruppe
ein, die einen der vorstehenden Reste am Ring enthalten.
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Insbesondere
werden jene der nachstehenden Formeln veranschaulicht.
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In
der vorstehenden Formel (1) stellt X eine Einfachbindung oder eine
verbindende Gruppe dar.
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Hier
schließen
Beispiele der verbindenden Gruppen jene der nachstehenden Formeln
ein.
(in der
Formel stellt R
1 jeweils unabhängig ein
Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest,
Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylthiorest, Arylaminorest
Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkylthiorest, Arylalkylaminorest,
Acyloxyrest, eine Amidgruppe, einen Arylalkenylrest, Arylalkinylrest,
einwertigen heterocyclischen Rest oder eine Cyanogruppe dar.)
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Hier
sind die Definition des Halogenatoms und der jeweiligen Reste in
R1 und die bestimmten Beispiele die gleichen
wie jene der Reste, die im vorstehenden Ar1 enthalten
sein können.
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Als
X sind eine Einfachbindung, -O- und -S- bevorzugt und ist eine Einfachbindung
stärker
bevorzugt.
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Wenn
eine Folie für
eine lichtemittierende Schicht der lichtemittierenden Vorrichtung
unter Verwendung der Polymerverbindung mit der sich wiederholenden
Einheit der Formel (1) gebildet wird, kann die Vorrichtung stabil
die erwarteten Eigenschaften, wie Leuchtdichte, Wirkungsgrad der
Lichtemission und Betriebsspannung, zeigen.
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Wenn
ein Beschichtungsverfahren als Verfahren zum Filmbilden verwendet
wird, können
die erwarteten Eigenschaften besonders stabil gezeigt werden und
ausgezeichnete Filmbildungseigenschaften, zum Beispiel eine lichtemittierende
Schicht, die gleichförmig
ist und wenig Oberflächenrauheit
aufweist, können
leicht erhalten werden, was bevorzugt ist.
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Bezüglich der
Polymerverbindung, die für
die erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung
verwendet wird, ist bevorzugt, dass die sich wiederholende Einheit
der Formel (5) zusätzlich
zu der sich wiederholenden Einheit der Formel (1) eingeschlossen
ist.
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Ar4 in der vorstehenden Formel (5) ist ein
Arylenrest oder ein zweiwertiger heterocyclischer Rest. Ar4 kann Substituenten aufweisen, wie einen
Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest, Alkylaminorest, Arylrest,
Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest,
Arylaminorest, einwertigen heterocyclischen Rest und eine Cyanogruppe.
Vorzugsweise hemmt Ar4 nicht die Triplettlumineszenz.
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Die
Definition der vorstehenden Substituenten und die bestimmten Beispiele
sind die gleichen wie jene der Reste, die im vorstehenden Ar1 enthalten sein können.
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Als
Ar
4 kann ein Arylenrest oder ein zweiwertiger
heterocyclischer Rest, der in allen als EL-Lumineszenzmaterial verwendeten Materialien
von den früheren
enthalten ist, verwendet werden, und vorzugsweise hemmt das Monomer
nicht die Triplettlumineszenz. Solche Materialien sind zum Beispiel
in WO 99/12989, WO 00/55927, WO 01/49769A1, WO 01/49768A2 und WO
98/06773,
US 5,777,070 ,
WO 99/54385, WO 00/46321,
US
6,169,163B1 offenbart.
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Der
Arylenrest schließt
jene ein, die einen Benzolring, einen kondensierten Ring und zwei
oder mehrere unabhängige
Benzolringe oder kondensierte Ringe, gebunden durch einen Rest,
wie eine direkte Bindung, eine Vinylengruppe oder dgl., enthalten.
Beispiele davon schließen
eine Phenylengruppe (zum Beispiel folgende Formeln 1 – 3), Naphthalindiylgruppe
(folgende Formeln 4 – 13),
Anthracenylengruppe (folgende Formeln 14 – 19), Biphenylengruppe (folgende
Formeln 20 – 25),
Triphenylengruppe (folgende Formeln 26 – 28), kondensierte Ringverbindungsgruppe
(folgende Formeln 29 – 38)
usw. ein.
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Die
Zahl der Kohlenstoffatome, die den Ring bilden, beträgt üblicherweise
etwa 6 bis 60 und vorzugsweise 6 bis 20.
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Der
zweiwertige heterocyclische Rest bedeutet einer Atomgruppierung,
in der zwei Wasserstoffatome von einer heterocyclischen Verbindung
abgespalten sind, und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 4 bis 60, vorzugsweise 4 bis 20. Hier wird die Zahl der Kohlenstoffatome
des Substituenten nicht als Zahl der Kohlenstoffatome des zweiwertigen
heterocyclischen Rests gezählt.
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Die
heterocyclische Verbindung bedeutet eine organische Verbindung mit
cyclischer Struktur, in der mindestens ein Heteroatom, wie Sauerstoff,
Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Bor usw., in der cyclischen Struktur
als von Kohlenstoffatomen verschiedenes Element enthalten ist.
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Beispiele
des zweiwertigen heterocyclischen Rests schließen die folgenden ein.
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Zweiwertige
heterocyclische Reste, die Stickstoff als Heteroatom enthalten;
Pyridindiylgruppe (folgende Formeln 39 – 44), Diazaphenylengruppe
(folgende Formeln 45 – 48),
Chinolindiylgruppe (folgende Formeln 49 – 63), Chinoxalindiylgruppe
(folgende Formeln 64 – 68),
Acridindiylgruppe (folgende Formeln 69 – 72), Bipyridyldiylgruppe
(folgende Formeln 73 – 75),
Phenanthrolindiylgruppe (folgende Formeln 76 – 78) usw.
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Reste
mit einer Fluorenstruktur, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen
usw. als Heteroatom enthalten (folgende Formeln 79 – 93). Es
ist bevorzugt, ein aromatisches Aminmonomer, das ein Stickstoffatom
enthält, wie
Carbazol der Formeln 82 – 84
oder eine Triphenylamindiylgruppe, im Hinblick auf den Wirkungsgrad
der Lichtemission, zu haben.
-
5-gliedrige
heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen
usw. als Heteroatom enthalten: (folgende Formeln 94 – 98).
-
Kondensierte
5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel,
Selen usw. als Heteroatom enthalten: (folgende Formeln 99 – 109),
Benzothiadiazol-4,7-diylgruppe, Benzooxadiazol-4,7-diylgruppe usw.
-
5-gliedrige
heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff, Schwefel, Selen
usw. als Heteroatom enthalten, die an der a-Stellung des Heteroatom
verbunden sind, wobei ein Dimer oder ein Oligomer gebildet wird (folgende
Formeln 110 – 118);
und
5-gliedrige heterocyclische Reste, die Silicium, Stickstoff,
Sauerstoff, Schwefel, Selen als Heteroatom enthalten, sind mit einer
Phenylgruppe an der a-Stellung des Heteratoms verbunden (folgende
Formeln 112 – 118).
-
-
-
-
-
Hier
stellt R jeweils unabhängig
einen Rest aus einem Wasserstoffatom, Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest,
Alkylsilylrest, Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest,
Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, Arylaminorest,
einwertigen heterocyclischen Rest und einer Cyanogruppe dar. Zum
Verbessern der Löslichkeit
in einem Lösungsmittel
sind ein Alkylrest und Alkoxyrest bevorzugt und es ist bevorzugt,
dass geringe Symmetrie der Form der sich wiederholenden Einheit,
die den Substituenten einschließt,
vorhanden ist.
-
Hier
sind die Definition jedes Rests im vorstehenden R und die bestimmten
Beispiele die gleichen wie jene der Reste, die im vorstehenden Ar1 enthalten sein können.
-
p
in der vorstehenden Formel (5) ist 0 oder 1.
-
R19 und R20 in der
vorstehenden Formel (5) stellen jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, einen
Alkylrest, Arylrest, einwertigen heterocyclischen Rest oder eine
Cyanogruppe dar.
-
Wenn
R19 und R20 einen
von einem Wasserstoffatom und einer Cyanogruppe verschiedenen Rest
darstellen, kann der Alkylrest ein beliebiger linearer, verzweigter
oder cyclischer sein und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 1 bis 20. Bestimmte Beispiele davon schließen eine Methylgruppe, Ethylgruppe,
Propylgruppe, Butylgruppe, Pentylgruppe, Hexylgruppe, Heptylgruppe,
Octylgruppe, Nonylgruppe, Decylgruppe, Laurylgruppe usw. ein; und
eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Pentylgruppe, Hexylgruppe, Heptylgruppe
und Octylgruppe sind bevorzugt.
-
Der
Arylrest weist üblicherweise
etwa 6 bis 60 Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Phenylgruppe, einen C1-C12-Alkoxyphenylrest
(C1-C12 stellt die
Zahl der Kohlenstoffatome 1 – 12
dar. Nachstehend genauso), C1-C12-Alkylphenylrest,
eine 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe usw. ein; und der C1-C12-Alkoxyphenylrest
und C1-C12-Alkylphenylrest
sind bevorzugt.
-
Der
einwertige heterocyclische Rest weist üblicherweise etwa 4 bis 60
Kohlenstoffatome auf und bestimmte Beispiele davon schließen eine
Thienylgruppe, einen C1-C12-Alkylthienylrest,
eine Pyrrolylgruppe, Furylgruppe, Pyridylgruppe, einen C1-C12-Alkylpyridylrest
usw. ein; und eine Thienylgruppe, ein C1-C12-Alkylthienylrest, eine Pyridylgruppe und
ein C1-C12-Alkylpyridylrest
sind bevorzugt.
-
In
den erfindungsgemäßen Polymerverbindungen
ist eine konjugierte Polymerverbindung bevorzugt. Hier bedeutet
die konjugierte Polymerverbindung eine Polymerverbindung, in der
ein delokalisiertes π-Elektronenpaar
entlang der Hauptkette des Polymers vorkommt, d.h. eine Polymerverbindung,
deren Hauptkette ein konjugiertes Polymer ist. Als delokalisierte
Elektronen kann sich ein nicht gepaartes Elektron oder ein einsames
Elektronenpaar zur Resonanz statt einer Doppelbindung verbinden.
-
Außerdem kann
die Endgruppe der Polymerverbindung auch mit einer stabilen Gruppe
geschützt
werden, da, wenn eine polymerisationsaktive Gruppe intakt bleibt,
die Möglichkeit
der Verschlechterung der lichtemittierenden Eigenschaft und Lebensdauer
beim Herstellen einer Vorrichtung besteht. Jene mit einer konjugierten
Bindung, die sich in einer konjugierten Struktur der Hauptkette
fortsetzt, sind bevorzugt, und veranschaulicht werden Strukturen,
die an einen Arylrest oder eine heterocyclische Verbindung über eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung
verbunden sind. Insbesondere werden als Chemische Formel 1 in JP-A-9-45478
beschriebene Substituenten veranschaulicht.
-
Die
für die
vorliegende Erfindung verwendete Polymerverbindung kann auch ein
statistisches Copolymer, ein Block- oder Pfropfcopolymer oder ein
Polymer mit einer Zwischenstruktur davon, zum Beispiel ein statistisches
Copolymer mit Blockeigenschaft, sein. Im Hinblick auf den Erhalt
einer Polymerverbindung mit hoher Quantenausbeute der Fluoreszenz
sind statistische Copolymere mit Blockeigenschaft und Block- oder
Pfropfcopolymere gegenüber
vollständig
statistischen Copolymeren bevorzugt. Ferner können ein Polymer mit einer verzweigten
Hauptkette und mehr als drei Enden und ein Dendrimer ebenfalls eingeschlossen
sein.
-
Bei
der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Polymerverbindung
beträgt
vorzugsweise das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts
103 – 108.
-
Als
nächstes
wird der Metallkomplex, der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt (lichtemittierender Triplettkomplex), der für die erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung
verwendet wird, erklärt.
Als Metallkomplex, der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt, ist ein Komplex, der Phosphoreszenzemission zeigt, oder ein
Komplex, der Fluoreszenzemission zusätzlich zur Phosphorenzemission
zeigt, ebenfalls eingeschlossen.
-
Die
lichtemittierenden Triplettkomplexe sind jene, die als EL-Material
mit geringem Molekulargewicht verwendet wurden. Solche Materialien
werden zum Beispiel in: Nature, (1998) 395, 151; Appl. Phys. Lett., (1999)
75(1), 4; Proc. SPIE-Int. Soc. Opt. Eng., (2001) 4105; (Organic
Light-Emitting Materials and Devices IV), 119; J. Am. Chem. Soc.,
(2001) 123, 4304; Appl. Phys. Lett., (1997) 71(18), 2596; Syn. Met.,
(1998) 94(1), 103; Syn. Met., (1999) 99(2), 1361; und Adv. Mater.,
(1999), 11 (10), 852 offenbart.
-
Das
zentrale Metall des lichtemittierenden Triplettkomplexes ist üblicherweise
ein Atom mit einer Ordnungszahl von 50 oder mehr, Spin-Bahn-Wechselwirkung
tritt im Komplex auf und ein Zwischensystemübergang zwischen einem Singulettzustand
und einem Triplettzustand kann auftreten.
-
Als
zentrales Metall werden Rhenium, Iridium, Osmium, Scandium, Yttrium,
Platin, Gold; und Lanthaniden, wie Europium, Terbium, Thulium, Dysprosium,
Samarium, Praseodymium, Gadolinium usw., aufgeführt. Iridium, Platin, Gold
und Europium sind bevorzugt; Iridium, Platin und Gold sind inbesondere
bevorzugt und Iridium ist das am stärksten bevorzugteste.
-
Der
Ligand des lichtemittierenden Triplettkomplexes ist üblicherweise
ein organischer Ligand und die Zahl der Kohlenstoffatome beträgt üblicherweise
etwa 4 bis 60.
-
Als
Ligand des lichtemittierenden Triplettkomplexes werden 8-Chinolinol
und Derivate davon; Benzochinolinol und Derivate davon, 2-Phenylpyridin
und Derivate davon, 2-Phenylbenzothiazol
und Derivate davon, 2-Phenylbenzoxazol und Derivate davon, Porphyrinderivate
davon usw. veranschaulicht.
-
Als
lichtemittierender Triplettkomplex werden folgende veranschaulicht
-
Hier
weist R die gleiche Bedeutung wie die vorstehende auf. Die Reste
R stellen jeweils unabhängig einen
Rest, ausgewählt
aus einem Wasserstoffatom, Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest,
Alkylsilylrest, Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest,
Arylalkoxyrest, Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, Arylaminorest,
einem einwertigen heterocyclischen Rest und einer Cyanogruppe, dar.
Zum Verbessern der Löslichkeit
in einem Lösungsmittel
sind ein Alkylrest und Alkoxyrest bevorzugt und vorzugsweise ist
geringe Symmetrie der Form der sich wiederholenden Einheit, die
den Substituenten einschließt,
vorhanden.
-
Die
Menge des lichtemittierenden Triplettkomplexes in der erfindungsgemäßen Komplexzusammensetzung
beträgt üblicherweise
0,01 bis 20 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,1 bis 20 Gew.-Teile, wobei
die Menge der Polymerverbindung 100 Gew.-Teile beträgt.
-
Bezüglich der
erfindungsgemäßen Komplexzusammensetzung
ist im Hinblick auf die Ladungsausgewogenheit bevorzugt, dass die
Menge der Elektronentransportverbindung üblicherweise 1 bis 200 Gew.-Teile, vorzugsweise
20 bis 100 Gew.-Teile beträgt,
wobei die Menge der Polymerverbindung 100 Gew.-Teile beträgt.
-
Als
Elektronentransportverbindungen können bekannte Verbindungen
verwendet werden und veranschaulicht werden Oxadiazolderivate, Anthrachinondimethan
oder Derivate davon, Benzochinon oder Derivate davon, Naphthochinon
oder Derivate davon, Anthrachinon oder Derivate davon, Tetracyanoanthrachinodimethan
oder Derivate davon, Fluorenonderivate, Diphenyldicyanoethylen oder
Derivate davon, Diphenochinonderivate oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin
oder Derivaten davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin
und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon und dgl. Oxadiazolverbindungen
und Triazolverbindungen usw. mit folgenden Strukturen werden veranschaulicht,
ohne darauf beschränkt
zu sein.
-
Insbesondere
werden jene veranschaulicht, die in JP-A-Nr. 63-70257, 63-175860,
2-135359, 2-135361, 2-209988, 3-37992, 3-152184 usw. beschrieben
sind.
-
Unter
ihnen sind Oxadiazolderivate, Benzochinon oder Derivate davon, Anthrachinon
oder Derivate davon oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder
Derivate davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin
und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon bevorzugt und
2-(4-Biphenyl)-5-(4-tert-butylphenyl)-1,3,4-oxadiazol, Benzochinon,
Anthrachinon, Tris(8-chinolinol)aluminium und Polychinolin weiter bevorzugt.
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Als
nächstes
wird die erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung erklärt.
-
Die
erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung umfasst eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, und eine sich wiederholende
Einheit der vorstehenden Formel (1).
-
Die
Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt, kann in der Polymerhauptkette enthalten sein, kann in der
Seitenkette vorkommen oder kann am Ende vorkommen.
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Als
Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt, werden zum Beispiel die durch die nachstehende Formel (3)
gezeigten Strukturen veranschaulicht.
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-
In
der Formel ist M ein Metall, das ein Atom mit einer Ordnungszahl
von 50 oder mehr ist, und ein Zwischensystemübergang zwischen einem Singulettzustand
und einem Triplettzustand kann in diesem Komplex durch Spin-Bahn-Wechselwirkung
auftreten.
-
Beispiele
von M schließen
ein: Rhenium, Iridium, Osmium, Scandium, Yttrium, Platin, Gold;
und Lanthaniden, wie Europium, Terbium, Thulium, Dysprosium, Samarium,
Praseodymium, Gadolinium usw. Iridium, Platin, Gold und Europium
sind bevorzugt und Iridium ist insbesondere bevorzugt.
-
Ar
ist ein Ligand, der sich an M durch eines oder mehrere von Stickstoffatom,
Sauerstoffatom, Kohlenstoffatom, Schwefelatom und Phosphoratom bindet;
und weist 1 oder 2 oder mehr verbindende Bindungen auf, die sich
an die Polymerkette der erfindungsgemäßen polymere Komplexverbindung
an beliebigen Stellungen von Ar binden, die nicht an M binden.
-
Die
Zahl der verbindenden Bindungen beträgt üblicherweise 2, wenn die Metallkomplexstruktur
in einer Polymerhauptkette enthalten ist, und üblicherweise 1, wenn die Struktur
in einer Seitenkette oder an einem Ende vorhanden ist.
-
Ar
schließt
zum Beispiel einen Liganden, aufgebaut durch Verbinden von heterocyclischen
Ringen, wie einen Pyridinring, Thiophenring und einen Benzoxazolring
und Benzolringe, ein. Bestimmte Beispiele davon schließen Phenylpyridin,
2-(Paraphenylphenyl)pyridin, 7-Brombenzo[h]chinolin,
2-(4-Thiophen-2-yl)pyridin, 2-(4-Phenylthiophen-2-yl)pyridin, 2-Phenylbenzoxazol,
2-(Paraphenylphenyl)benzoxazol, 2-Phenylbenzothiazol, 2-(Paraphenylphenyl)benzothiazol,
2-(Benzothiophen-2-yl)pyridin-7,8,12,13,17,18-hexakisethyl-21H,23H-porphyrin usw. ein
und diese können
einen oder mehrere Substituenten aufweisen.
-
Als
Substituent von Ar werden ein Halogenatom, Alkylrest, Alkenylrest,
Aralkylrest, Arylthiorest, Arylalkenylrest, cyclischer Alkenylrest,
Alkoxyrest, Aryloxyrest, Alkoxycarbonylrest, Aralkyloxycarbonylrest,
Aryloxycarbonylrest, Arylrest und einwertiger heterocyclischer Rest
veranschaulicht und die Definition und die bestimmten Beispiele
sind die gleichen wie die des vorstehenden.
-
Bezüglich M
ist bevorzugt, an mindestens ein Kohlenstoffatom von Ar zu binden.
-
In
der Formel (3) ist bevorzugt, dass Ar ein vierzähniger Ligand ist, der an M
durch eines von 4 Atomen, ausgewählt
aus einem Stickstoffatom, einem Sauerstoffatom, einem Kohlenstoffatom,
einem Schwefelatom und einem Phosphoratom, bindet. Zum Beispiel
wird als Ligand, in dem 4 Pyrrolringe als cyclisch verbunden sind,
7,8,12,13,17,18-Hexakisethyl-21H,23H-porphyrin
insbesondere veranschaulicht.
-
In
der vorstehenden Formel (3) ist bevorzugt, dass Ar ein zweizähniger Ligand
ist, in dem Ar an M bindet, wobei ein 5-gliedriger Ring durch zwei
Atome, ausgewählt
aus einem Stickstoffatom, einem Sauerstoffatom, einem Kohlenstoffatom,
einem Schwefelatom und einem Phosphoratom, gebildet wird. Es ist
stärker
bevorzugt, dass M an mindestens ein Kohlenstoffatom bindet, und
es ist weiter bevorzugt, dass Ar ein zweizähniger Ligand ist, der durch
die nachstehende Formel (4) gezeigt wird.
-
-
In
der Formel stellen R2 bis R9 jeweils
unabhängig
ein Wasserstoffatom, Halogenatom, einen Alkylrest, Alkenylrest,
Aralkylrest, Arylthiorest, Arylalkenylrest, cyclischen Alkenylrest,
Alkoxyrest, Aryloxyrest, Alkoxycarbonylrest, Aralkyloxycarbonylrest,
Aryloxycarbonylrest oder Arylrest dar. Mindestens einer von R2 – R9 ist eine mit einer Polymerkette verbindende
Bindung.
-
In
der Formel ist L ein Wasserstoffatom, Alkylrest, Arylrest, heterocyclischer
Ligand, eine Carboxylgruppe, ein Halogenatom, eine Amidgruppe, Imidgruppe,
ein Alkoxyrest, Alkylmercaptorest, Carbonylligand, Alkenligand,
Alkinligand, Aminligand, Iminligand, Nitrilligand, Isonitrilligand,
Phosphinligand, Phosphinoxidligand, Phosphitligand, Etherligand,
Sulfonligand, Sulfoxidligand oder Sulfidligand, m stellt eine ganze
Zahl von 1 bis 5 dar. o stellt eine ganze Zahl von 0 bis 5 dar.
-
In
L werden als Alkylreste eine Methylgruppe, Ethylgruppe, Propylgruppe,
Butylgruppe, Cyclohexylgruppe usw. veranschaulicht und als Arylreste
werden eine Phenylgruppe, Tolylgruppe, 1-Naphthylgruppe, 2-Naphthylgruppe
usw. veranschaulicht. Der heterocyclische Ligand kann nullwertig
oder einwertig sein und Beispiele des nullwertigen schließen zum
Beispiel 2,2'-Bipyridyl,
1,10-Phenanthrolin, 2-(4-Thiophen-2-yl)pyridin, 2-(Benzothiophen-2-yl)pyridin usw.
ein, Beispiele des einwertigen schließen zum Beispiel Phenylpyridin, 2-(Paraphenylphenyl)pyridin,
7-Brombenzo[h]chinolin, 2-(4-Phenylthiophen-2-yl)pyridin, 2-Phenylbenzoxazol, 2-(Paraphenylphenyl)benzoxazol,
2-Phenylbenzothiazol, 2-(Paraphenylphenyl)benzothiazol usw. ein.
-
Als
Carboxylgruppe wird, obwohl nicht beschränkt, eine Acetoxygruppe, Naphthenatgruppe
oder 2-Ethylhexanoatgruppe veranschaulicht. Als Halogenatom wird,
obwohl nicht beschränkt,
ein Floratom, Chloratom, Bromatom oder Iodatom veranschaulicht.
Als Amidgruppe wird, obwohl nicht beschränkt, eine Dimethylamidgruppe,
Diethylamidgruppe, Diisopropylamidgruppe, Dioctylamidgruppe, Didecylamidgruppe,
Didodecylamidgruppe, Bis(trimethylsilyl)amidgruppe, Diphenylamidgruppe,
N-Methylanilidgruppe oder Anilidgruppe veranschaulicht. Als Imidgruppe
wird, obwohl nicht beschränkt
Benzophenonimid usw. veranschaulicht. Als Alkoxyrest wird, obwohl
nicht beschränkt,
eine Methoxygruppe, Ethoxygruppe, Propoxygruppe, Butoxygruppe oder
Phenoxygruppe veranschaulicht.
-
Als
Alkylmercaptorest wird, obwohl nicht beschränkt, eine Methylmercaptogruppe,
Ethylmercaptogruppe, Propylmercaptogruppe, Butylmercaptogruppe oder
Phenylmercaptogruppe veranschaulicht. Als Carbonylligand werden,
obwohl nicht beschränkt,
veranschaulicht: Ketone, wie Kohlenmonoxid, Aceton, Benzophenon;
Diketone, wie Acetylaceton und Acenaphthochinon; Acetonatligand,
wie Acetylacetonat, Dibenzomethylat und Thenoyltrifluoracetonat
usw.
-
Als
Alkenligand wird, obwohl nicht beschränkt, Ethylen, Propylen, Buten,
Hexen oder Decen veranschaulicht. Als Alkinligand wird, obwohl nicht
beschränkt,
Acetylen, Phenylacetylen oder Diphenylacetylen veranschaulicht.
Als Aminligand wird, obwohl nicht beschränkt, Triethylamin oder Tributylamin
veranschaulicht. Als Iminligand wird, obwohl nicht beschränkt, Benzophenonimin
oder Methylethylketonimin veranschaulicht. Als Nitrilligand wird,
obwohl nicht beschränkt,
Acetonitril oder Benzonitril veranschaulicht.
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Als
Isonitrilligand wird, obwohl nicht beschränkt, tert-Butylisonitril oder
Phenylisonitril veranschaulicht. Als Phosphinligand wird, obwohl
nicht beschränkt,
Triphenylphosphin, Tritolylphosphin, Tricyclohexylphosphin oder
Tributylphosphin veranschaulicht. Als Phosphinoxidligand wird, obwohl
nicht beschränkt,
Tributylphosphinoxid oder Triphenylphosphinoxid veranschaulicht.
Als Phosphitligand wird, obwohl nicht beschränkt, Triphenylphosphit, Tritolylphosphit,
Tributylphosphit oder Triethylphosphit veranschaulicht.
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Als
Etherligand wird, obwohl nicht beschränkt, Dimethylether, Diethylether
oder Tetrahydrofuran veranschaulicht. Als Sulfonligand wird, obwohl
nicht beschränkt,
Dimethylsulfon oder Dibutylsulfon veranschaulicht. Als Sulfoxidligand
wird, obwohl nicht beschränkt,
Dimethylsulfoxid oder Dibutylsulfoxid veranschaulicht. Als Sulfidligand
wird, obwohl nicht beschränkt,
Ethylsulfid oder Butylsulfid veranschaulicht.
-
Als
Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt, wird ein Rest, in dem eine Zahl von Wasserstoffatomen, die
der Zahl der Bindungen an eine Polymerkette entspricht, vom Liganden
des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind, veranschaulicht.
Insbesondere ein Rest, in dem eine Zahl von Resten R, die der Zahl
der Bindungen an eine Polymerkette entspricht, von jedem der konkreten
Beispiele des lichtemittierenden Triplettkomplexes, der durch die
vorstehende Strukturformel gezeigt ist, abgespalten sind.
-
Die
Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigt, kann in der Polymerhauptkette eingeschlossen sein, kann in
der Seitenkette vorkommen oder kann am Ende vorkommen.
-
Im
Fall, dass die Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem
angeregten Triplettzustand zeigt, in der Hauptkette enthalten ist,
wird eine Polymerverbindung veranschaulicht, die eine Struktureinheit
mit zwei verbindenden Bindungen enthält, in der zwei Wasserstoffatome
vom Liganden des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten sind
(insbesondere die Struktureinheit, die ein Rest ist, bei dem zwei
Reste R von jedem der konkreten Beispiele des lichtemittierenden
Triplettkomplexes abgespalten sind).
-
Als
solche Struktureinheit werden folgende veranschaulicht.
-
-
Außerdem ist,
wenn mindestens einer der Liganden, der in der Metallkomplexstruktur
der erfindungsgemäßen Polymerverbindung
enthalten ist, die gleiche Struktur wie die sich wiederholende Einheit
aufweist, die in der Polymerhauptkette enthalten ist, das bevorzugt,
da der Metallgehalt in der Polymerverbindung steuerbar ist. Zum
Beispiel im Verfahren der Komplexbildung nach Herstellung einer
Polymerverbindung ist der Metallgehalt in der Polymerverbindung
durch Ändern
der Menge des Metalls steuerbar, das ist bevorzugt. Insbesondere
werden folgende Strukturen veranschaulicht.
-
-
Beispiele
des Falls, in dem eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, in der Seitenkette existiert,
schließen
den Fall ein, in dem ein Rest mit einer verbindenden Bindung mit
einer Polymerkette verbunden ist durch: eine direkte Bindung, wie
eine Einfachbindung und Doppelbindung; eine Bindung durch ein Atom,
wie Sauerstoffatom, Schwefelatom und Selenatom; oder eine Bindung durch
zweiwertige Bindungsgruppen, wie Methylengruppe, Alkylenrest und
Arylenrest. Der Rest mit einer verbindenden Bindung ist ein Rest,
in dem ein Wasserstoffatom vom Liganden eines lichtemittierenden
Triplettkomplexes abgespalten ist (genauer ein Rest, in dem einer
der Reste R von jedem der Beispiele des lichtemittierenden Triplettkomplexes
abgespalten ist, die durch die vorstehenden Strukturformeln gezeigt
sind).
-
Unter
ihnen sind eine Einfachbindung, Doppelbindung und ein Arylenrest
bevorzugt, der eine Struktur der Konjugation enthält, die
sich zur Metallkomplexstruktur der Seitenketten, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, fortsetzt.
-
Als
Struktureinheit mit einer solchen Seitenkette (sich wiederholende
Einheit) ist zum Beispiel der Substituent von Ar4,
R19 oder R20 in
der sich wiederholenden Einheit der vorstehenden Formel (5) ein
einwertiger Rest mit einer Metallkomplexstruktur, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt. Insbesondere werden folgende
Struktureinheiten veranschaulicht.
-
-
-
In
der Formel ist die Definition von R die gleiche wie die vorstehende.
-
Beispiele
des Falls, in dem eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, am Ende einer Polymerhauptkette
vorkommt, schließen
einen Rest mit einer verbindenden Bindung ein, wobei ein Wasserstoffatom
vom Liganden eines lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten
ist (genauer ein Rest, in dem einer der Reste R von jedem der Beispiele
des lichtemittierenden Triplettkomplexes abgespalten ist, der durch
die vorstehenden Strukturformeln gezeigt ist). Insbesondere werden
die folgenden Reste veranschaulicht.
-
-
Die
erfindungsgemäße Polymerkomplexverbindung
kann zum Beispiel die sich wiederholende Einheit, dargestellt durch
von der sich wiederholenden Einheit der Formel (1) verschiedenen
vorstehenden Formel (5), und eine Metallkomplexstruktur enthalten.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Polymerkomplexverbindung
die sich wiederholende Einheit, dargestellt durch vorstehende Formel
(5), enthält,
ist bevorzugt, dass die sich wiederholende Einheit mit der Metallkomplexstruktur,
die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, 0,01
mol-% bis 10 mol-%, bezogen auf die Summe der sich wiederholenden
Einheiten der allgemeinen Formeln (1) und (5) ausmacht und die Struktureinheit
(sich wiederholende Einheit) mit der Metallkomplexstruktur Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigt.
-
Außerdem ist
eine konjugierte Polymerverbindung unter den erfindungsgemäßen polymeren
Komplexverbindungen bevorzugt.
-
Die
erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung kann zwei oder mehrere Arten von Metallkomplexstrukturen
aufweisen, die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand
zeigen. Genauer kann die erfindungsgemäße polymere Komplexverbindung
zwei oder mehrere Arten von Metallkomplexstrukturen, die Lichtemission
aus dem angeregten Triplettzustand zeigen, in irgendwelchen zwei
oder mehreren von Hauptkette, Seitenkette oder Ende aufweisen. Die
Metallkomplexstrukturen können
jeweils das gleiche Metall aufweisen und können unterschiedliche Metalle
aufweisen. Außerdem
können
die Metallkomplexstrukturen gegenseitig unterschiedliche Lichtemissionsfarbe
aufweisen. Zum Beispiel wird ein Fall veranschaulicht, wobei sowohl
eine Metallkomplexstruktur, die grünes Licht emittiert, als auch
eine Metallkomplexstruktur, die rotes Licht emittiert, in einer
polymeren lichtemittierenden Substanz enthalten sind. In diesem
Fall ist die Lichtemissionsfarbe durch Festlegen, dass eine geeignete
Menge der Metallkomplexstruktur enthalten ist, steuerbar, das ist
bevorzugt.
-
Außerdem kann
die Endgruppe einer polymeren Komplexverbindung auch mit einer stabilen
Gruppe geschützt
werden, da, wenn eine polymerisationsaktive Gruppe intakt bleibt,
die Möglichkeit
der Verringerung der lichtemittierenden Eigenschaft und Lebensdauer
beim Verarbeiten zu einer Vorrichtung besteht. Jene mit einer konjugierten
Bindung, die sich in eine konjugierte Struktur der Hauptkette fortsetzt,
sind bevorzugt, und es werden Strukturen veranschaulicht, die an
einen Arylrest oder eine heterocyclische Verbindungsgruppe über eine
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung gebunden sind. Insbesondere werden
die als Chemische Formel 10 in JP-A-9-45478 beschriebenen Substituenten
veranschaulicht.
-
Die
erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung kann auch ein statistischesCopolymer, Block- oder
Pfropfcopolymer oder ein Polymer mit einer Zwischenstruktur davon
sein, zum Beispiel ein statistisches Copolymer mit Blockeigenschaft.
Im Hinblick auf den Erhalt einer Polymerverbindung mit hoher Quantenausbeute
der Fluoreszenz sind statistische Copolymere mit Blockeigenschaft
und Block- oder Pfropfcopolymere gegenüber vollständig statistischen Copolymeren
bevorzugt. Ferner können
ein Polymer mit einer verzweigten Hauptkette und mehr als drei Enden
und ein Dendrimer ebenfalls eingeschlossen sein.
-
Die
für die
vorliegende Erfindung verwendete Polymerverbindung weist vorzugsweise
das auf Polystyrol umgerechnete Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 103 – 108 auf.
-
Als
nächstes
werden das Herstellungsverfahren der für die erfindungsgemäße Polymerzusammensetzung
verwendeten Polymerverbindung und die erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung erklärt.
-
Als
Syntheseverfahren der erfindungsgemäßen Polymerverbindung werden
zum Beispiel ein Verfahren der Polymerisation durch Suzuki-Kupplungsreaktion
aus dem entsprechenden Monomer (Chem. Rev. Band 95, Seite 2457 (1995));
ein Verfahren der Polymerisation durch Grignard-Reaktion; ein Verfahren
der Polymerisation durch Yamamoto-Polymerisations verfahren (Prog.
Polym. Sci. Band 17, Seiten 1153 – 1205 (1992); ein Verfahren
der Polymerisation durch ein Oxidationsmittel, wie FeCl3;
ein Verfahren der elektrochemischen Oxidationspolymerisation; ein
Verfahren des Abbaus eines Zwischenpolymers mit einer geeigneten Abgangsgruppe
usw. veranschaulicht. Als statistisches Polymerisationsverfahren
(ein Verfahren das zum Erhalt eines statistischen Copolymers in
der Lage ist) werden ein Yamamoto-Polymerisationsverfahren, ein
Verfahren der Polymerisation durch Grignard-Reaktion, ein Verfahren der Polymerisation
durch Oxidationsmittel, wie FeCl3, ein Verfahren
der elektrochemischen Oxidationspolymerisation veranschaulicht.
Unter ihnen ist besonders bevorzugt, durch das Yamamoto-Polymerisationsverfahren
zu polymerisieren.
-
In
dem Yamamoto-Polymerisationsverfahren wird üblicherweise ein Komplex von
nullwertigem Nickel verwendet und ein Halogenid wird in einem Etherlösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran und 1,4-Dioxan, oder einem aromatischen Kohlenwasserstofflösungsmittel,
wie Toluol, umgesetzt. Als Komplex von nullwertigem Nickel werden
Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0), (Ethylen)bis(triphenylphosphin)nickel(0),
Tetrakis(triphenylphosphin)nickel usw. veranschaulicht und Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0)
ist bevorzugt.
-
In
diesem Fall ist bevorzugt, einen neutralen Liganden im Hinblick
auf die Verbesserung der Ausbeute, Polymerisation mit hohem Molekulargewicht,
zuzugeben.
-
Der
neutrale Ligand ist ein Ligand, der weder ein Anion noch ein Kation
aufweist und veranschaulicht werden: Stickstoff-enthaltende Liganden,
wie 2,2'-Bipyridyl,
1,10-Phenanthrolin,
Methylenbisoxazolin und N,N'-Tetramethylethylendiamin;
und tertiäre
Phosphinliganden, wie Triphenylphosphin, Tritolylphosphin, Tributylphosphin
und Triphenoxyphosphin usw. Der Stickstoff-enthaltende Ligand ist
im Hinblick auf Vielseitigkeit und günstigen Preis bevorzugt, und
2,2'-Bipyridyl ist
im Hinblick auf die hohe Reaktivität und hohe Ausbeute insbesondere
bevorzugt. Bei Verwendung eines neutralen Liganden beträgt im Hinblick
auf Reaktionsausbeute und Kosten die Verwendungsmenge vorzugsweise
etwa 0,5 bis 10 mol, bezogen auf den Komplex von nullwertigem Nickel,
und stärker
bevorzugt 0,8 bis 1,5 mol und weiter bevorzugt 0,9 bis 1,1 mol.
-
Insbesondere
ist zum Erhöhen
des Molekulargewichts des Polymers ein System bevorzugt, in dem 2,2'-Bipyridyl als neutraler
Ligand zu einem System gegeben wird, das Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0) enthält.
-
Die
Menge des Komplexes von nullwertigem Nickel ist nicht besonders
beschränkt,
sofern die Polymerisationsreaktion nicht gehemmt wird. Wenn die
Menge zu gering ist, kann das Molekulargewicht klein werden, und
wenn sie zu groß ist,
kann die Nachbehandlung kompliziert werden. Daher beträgt sie vorzugsweise 0,1
bis 10 mol, bezogen auf ein Mol der Monomere, stärker bevorzugt 1 bis 5 mol
und weiter bevorzugt 2 bis 3,5 mol.
-
Wenn
die erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung als lichtemittierendes Material einer Polymer-LED
verwendet wird, übt
die Reinheit davon einen Einfluß auf
die lichtemittierende Eigenschaft auf, daher ist bevorzugt, dass
ein Monomer vor der Polymerisation mit einem Verfahren, wie Destillation,
Sublimationsreinigung, Umkristallisation und dgl. gereinigt wird,
bevor es polymerisiert wird, und ferner ist bevorzugt, eine Reinigungsbehandlung,
wie Wiederausfällungsreinigung,
chromatographische Trennung und dgl., nach der Synthese durchzuführen. Zusätzlich kann
die erfindungsgemäße Polymerverbindung
nicht nur als lichtemittierendes Material, sondern auch als organisches
Halbleitermaterial, optisches Material und leitendes Material durch
Dotierung verwendet werden.
-
Die
erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung kann durch Umsetzung eines Monomers, dargestellt
durch X1-A-X2 (wobei
X1 und X2 jeweils
unabhängig
ein Halogenatom, einen Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest
darstellen. -A- stellt eine sich wiederholende Einheit mit einer
Metallkomplexstruktur dar, die Lichtemission aus dem angeregten
Triplettzustand zeigt) mit X3-D-X4 (X3 und X4 stellen jeweils unabhängig ein Halogenatom, einen
Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest dar. D stellt eine
sich wiederholende Einheit dar, die keine Metallkomplexstruktur
enthält,
die Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt) in Gegenwart
eines Ni-Katalysators hergestellt werden.
-
Im
Vorstehenden wird, wenn eine polymere Komplexverbindung nur die
durch (1) dargestellte sich wiederholende Einheit im Wesentlichen
zusätzlich
zur Metallkomplexstruktur enthält,
ein Monomer, dessen -D- eine Einheit der vorstehenden Formel (1)
ist, verwendet.
-
Wenn
eine sich wiederholende Einheit, zum Beispiel dargestellt durch
(5), in einer polymeren Komplexverbindung enthalten ist, werden
ein Monomer, dessen -D- eine Einheit der vorstehenden Formel (1)
ist, und ein Monomer, dessen -D- eine Einheit der vorstehenden Formel
(5) ist, verwendet.
-
Im
Vorstehenden wird, wenn -A- insbesondere als Strukturformel veranschaulicht
wird, ein zweiwertiger Rest, in dem beliebige zwei der Reste R des
vorstehenden lichtemittierenden Triplettkomplexes verbindende Bindungen
zu benachbarten sich wiederholenden Einheiten sind, veranschaulicht.
-
Außerdem kann
die erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung durch Umsetzung eines Monomers, dargestellt durch
Y1-A-Y2 (Y1 und Y2 stellen
jeweils unabhängig
eine Borsäuregruppe
oder Borestergruppe dar), mit einem Monomer, dargestellt durch Z1-D-Z2 (Z1 und Z2 stellen
ein Halogenatom, einen Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest
dar. D ist das gleiche wie das des vorstehenden) in Gegenwart eines
Pd-Katalysators hergestellt werden.
-
Außerdem kann
die erfindungsgemäße polymere
Komplexverbindung durch Umsetzung von Y3-D-Y4 (Y3 und Y4 sind jeweils unabhängig eine Borsäuregruppe
oder Borestergruppe. D ist das gleiche wie das des vorstehenden.)
mit einem Monomer, dargestellt durch Z3-A-Z4 (Z3 und Z4 stellen jeweils unabhängig ein Halogenatom, einen
Alkylsulfonyloxyrest oder Arylsulfonyloxyrest dar) in Gegenwart
eines Pd-Katalysators erhalten werden.
-
Im
Vorstehenden ist bevorzugt, dass die Menge des durch X1-A-X2 dargestellten Monomers, des durch Y1-A-Y2 dargestellten
Monomers oder des durch Z3-A-Z4 dargestellten
Monomers 0,01 mol-% bis 10 mol-%, bezogen auf die gesamten Monomere,
beträgt.
-
Außerdem bezüglich des
Verfahrens zur Herstellung der Polymerverbindung, die für die erfindungsgemäße Komplexzusammensetzung
verwendet wird, die keine Metallkomplexstruktur aufweist, die Lichtemission
aus dem Triplettzustand zeigt, kann sie zum Beispiel durch Umsetzung
eines durch X3-D-X4 dargestellten Monomers
in Gegenwart eines Ni-Katalysators
erhalten werden und kann auch durch Umsetzung eines durch Y3-D-Y4 dargestellten
Monomers mit einem durch X3-D-X4 dargestellten
Monomer in Gegenwart eines Pd-Katalysators erhalten werden.
-
Beispiele
der durch X1, X2,
X3, X4, Z1, Z2, Z3 und
Z4 dargestellten Halogenatome schließen Iod,
Brom, Chlor usw. ein. Beispiele der Arylsulfonyloxyreste schließen eine
Pentafluorphenylsulfonyloxygruppe, Paratoluolsulfonyloxygruppe usw.
ein und Beispiele der Alkyl sulfonyloxyreste schließen eine
Methansulfonyloxygruppe, Trifluormethansulfonyloxygruppe usw. ein.
-
Beispiele
der durch Y1, Y2,
Y3 und Y4 dargestellten
Borsäuregruppe
und Borestergruppe schließen
eine Borsäuregruppe,
Dimethylborsäureester,
Ethylenborsäureester,
Trimethylenborsäureester
usw. ein.
-
Als
Beispiel einer Umsetzung in Gegenwart eines Pd-Katalysators wird
die vorstehende Suzuki-Kupplungsreaktion veranschaulicht.
-
Als
Palladiumkatalysator werden Palladiumacetat, Palladium[tetrakis(triphenylphosphin)]-Komplex, Bis(tricyclohexylphosphin)palladium-Komplex
usw. veranschaulicht.
-
Als
nächstes
wird die erfindungsgemäße Polymer-LED
erklärt.
Die erfindungsgemäße Polymer-LED umfasst
eine lichtemittierende Schicht zwischen den Elektroden, bestehend
aus einer Anode und einer Kathode, und die lichtemittierende Schicht
enthält
die Komplexzusammensetzung oder die polymere Komplexverbindung der
vorliegenden Erfindung.
-
Als
erfindungsgemäße Polymer-LED
werden veranschaulicht: eine Polymer-LED mit einer Elektronentransportschicht
zwischen einer Kathode und einer lichtemittierenden Schicht; eine
Polymer-LED mit einer Lochtransportschicht zwischen einer Anode
und einer lichtemittierenden Schicht; und eine Polymer-LED mit einer
Elektronentransportschicht zwischen einer Kathode und einer lichtemittierenden
Schicht und einer Lochtransportschicht zwischen einer Anode und
einer lichtemittierenden Schicht.
-
Ebenfalls
veranschaulicht werden: eine Polymer-LED mit einer Schicht, die
ein leitendes Polymer enthält,
zwischen mindestens einer der Elektroden und einer lichtemittierenden
Schicht benachbart zur Elektrode; und eine Polymer-LED mit einer
Pufferschicht mit einer mittleren Dicke von 2 nm oder weniger zwischen
mindestens einer der Elektroden und einer lichtemittierenden Schicht
benachbart zur Elektrode.
-
Insbesondere
werden die folgenden Strukturen a – d veranschaulicht.
- a) Anode / lichtemittierende Schicht / Kathode
- b) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Kathode
- c) Anode / lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht
/ Kathode
- d) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Elektronentransportschicht / Kathode
(wobei „/" eine benachbarte
Laminierung von Schichten angibt. Nachstehend genauso).
-
Hier
ist die lichtemittierende Schicht eine Schicht mit der Funktion,
Licht zu emittieren, die Lochtransportschicht eine Schicht mit der
Funktion, ein Loch zu transportieren, und die Elektronentransportschicht
eine Schicht mit der Funktion, ein Elektron zu transportieren. Hier
werden die Elektronentransportschicht und die Lochtransportschicht
allgemein Ladungstransportschicht genannt.
-
Die
lichtemittierende Schicht, Lochtransportschicht und Elektronentransportschicht
können
auch jeweils unabhängig
in zwei oder mehreren Schichten verwendet werden.
-
Ladungstransportschichten,
die benachbart zu einer Elektrode angebracht sind, die die Funktion
aufweisen, den Wirkungsgrad der Ladungseinspeisung aus der Elektrode
zu verbessern, und die Wirkung aufweisen, die Betriebsspannung einer
Vorrichtung zu verringern, werden insbesondere manchmal Ladungseinspeisungsschicht
(Locheinspeisungsschicht, Elektroneneinspeisungsschicht) im Allgemeinen
genannt.
-
Zum
Erhöhen
der Haftung mit einer Elektrode und zur Verbesserung der Ladungseinspeisung
aus einer Elektrode können
die vorstehend beschriebene Ladungseinspeisungsschicht oder Isolationsschicht
mit einer Dicke von 2 nm oder weniger ebenfalls benachbart zu einer
Elektrode bereitgestellt werden, und ferner kann zum Erhöhen der
Haftfähigkeit
der Grenzfläche,
zum Verhindern des Mischens und dgl., eine dünne Pufferschicht ebenfalls
in die Grenzfläche
einer Ladungstransportschicht und lichtemittierenden Schicht eingefügt werden.
-
Die
Reihenfolge und Zahl der laminierten Schichten und die Dicke jeder
Schicht kann unter Erwägen des
lichtemittierenden Wirkungsgrads und der Lebensdauer der Vorrichtung
geeignet angewandt werden.
-
In
der vorliegenden Erfindung werden als Polymer-LED mit einer bereitgestellten
Ladungseinspeisungsschicht (Elektroneneinspeisungsschicht, Locheinspeisungsschicht)
eine Polymer-LED mit einer Ladungseinspeisungsschicht, benachbart
zu einer Kathode bereitgestellt, und eine Polymer-LED mit einer
Ladungseinspeisungsschicht, benachbart zu einer Anode bereitgestellt,
aufgeführt.
-
Zum
Beispiel werden die folgenden Strukturen e) bis p) insbesondere
veranschaulicht.
- e) Anode / Ladungseinspeisungsschicht
/ lichtemittierende Schicht / Kathode
- f) Anode / lichtemittierende Schicht / Ladungseinspeisungsschicht
/ Kathode
- g) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- h) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Kathode
- i) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- j) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- k) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Elektronentransportschicht / Kathode
- l) Anode / lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht
/ Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- m) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- n) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht / Kathode
- o) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- p) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht
/ Kathode
-
Als
bestimmte Beispiele der Ladungseinspeisungsschicht werden Schichten,
die ein leitendes Polymer enthalten, Schichten, die zwischen einer
Anode und einer Lochtransportschicht angeordnet sind und ein Material
mit einem Ionisationspotential zwischen dem Ionisationspotential
eines Anodenmaterials und dem Ionisationspotential eines in der
Lochtransportschicht enthaltenen Lochtransportmaterials aufweisen,
Schichten, die zwischen einer Kathode und einer Elektronentransportschicht
angeordnet sind und ein Material mit einer Elektronenaffinität zwischen
der Elektronenaffinität
eines Kathodenmaterials und der Elektronenaffinität eines in
der Elektronentransportschicht enthaltenen Elektronentransportmaterials
aufweisen, und dgl. veranschaulicht.
-
Wenn
die vorstehend beschriebene Ladungseinspeisungsschicht eine Schicht
ist, die ein leitendes Polymer enthält, beträgt die elektrische Leitfähigkeit
des leitenden Polymers vorzugsweise 10-5 S/cm
oder mehr und 103 S/cm oder weniger, und
zum Verringern des Verluststroms zwischen lichtemittierenden Pixeln stärker bevorzugt
10-5 S/cm oder mehr und 102 S/cm
oder weniger, weiter bevorzugt 10-5 S/cm
oder mehr und 101 S/cm oder weniger.
-
Üblicherweise
werden zum Bereitstellen einer elektrischen Leitfähigkeit
des leitenden Polymers von 10-5 S/cm oder
mehr und 103 S/cm oder weniger eine geeignete
Menge an Ionen in das leitende Polymer dotiert.
-
In
Bezug auf die Art eines dotierten Ions wird ein Anion in einer Locheinspeisungsschicht
verwendet und ein Kation in einer Elektroneneinspeisungsschicht
verwendet. Als Beispiele des Anions werden ein Polystyrolsulfonation,
Alkylbenzolsulfonation, Kampfersulfonation und dgl. veranschaulicht,
und als Beispiele des Kations werden ein Lithiumion, Natriumion,
Kaliumion, Tetrabutylammoniumion und dgl. veranschaulicht.
-
Die
Dicke der Ladungseinspeisungsschicht beträgt zum Beispiel 1 nm bis 100
nm, vorzugsweise 2 nm bis 50 nm.
-
Die
in der Ladungseinspeisungsschicht verwendeten Materialien können im
Hinblick auf die Relation mit den Materialien der Elektrode und
benachbarten Schichten geeignet gewählt werden und veranschaulicht werden
leitende Polymere, wie Polyanilin und Derivate davon, Polythiophen
und Derivate davon, Polypyrrol und Derivate davon, Poly(phenylenvinylen)
und Derivate davon, Poly(thienylenvinylen) und Derivate davon, Polychinolin
und Derivate davon, Polychinoxalin und Derivate davon, Polymere,
die aromatische Aminstrukturen in der Hauptkette oder der Seitenkette
enthalten, und dgl., und Metallphthalocyanin (Kupferphthalocyanin und
dgl.), Kohlenstoff und dgl.
-
Die
Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger weist die
Funktion auf, die Ladungseinspeisung einfach zu machen. Als Material
der vorstehend beschriebenen Isolationsschicht werden Metallfluorid,
Metalloxid, organische Isolationsmaterialien und dgl. aufgeführt. Als
Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm
oder weniger werden Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit
einer Dicke von 2 nm oder weniger, benachbart zu einer Kathode bereitgestellt,
und Polymer-LED mit einer Isolationsschicht mit einer Dicke von
2 nm oder weniger, benachbart zu einer Anode bereitgestellt, aufgeführt.
-
Insbesondere
werden die folgenden Strukturen q) bis ab) zum Beispiel aufgeführt.
- q) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke
von 2 nm oder weniger / lichtemittierende Schicht / Kathode
- r) Anode / lichtemittierende Schicht / Isolationsschicht mit
einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
- s) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ lichtemittierende Schicht / Isolationsschicht mit einer Dicke
von 2 nm oder weniger / Kathode
- t) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht / Kathode
- u) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
- v) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht / Isolationsschicht
mit einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
- w) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht / Kathode
- x) Anode / lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht
/ Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
- y) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht / Isolationsschicht
mit einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
- z) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger
/ Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht
/ Kathode
- aa) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Elektronentransportschicht / Isolationsschicht mit einer Dicke
von 2 nm oder weniger / Kathode
- ab) Anode / Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder
weniger / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht / Elektronentransportschicht
/ Isolationsschicht mit einer Dicke von 2 nm oder weniger / Kathode
-
Eine
Lochverhinderungsschicht ist eine Schicht mit einer Funktion des
Transportierens von Elektronen und Begrenzens der von der Anode
transportierten Löcher,
und die Schicht wird an der Grenzfläche der Kathodenseite der lichtemittierenden
Schicht hergestellt und besteht aus einem Material mit einem größeren Ionisationspotential
als das der lichtemittierenden Schicht, zum Beispiel ein Metallkomplex
von Bathocuproin, 8-Hydroxychinolin oder Derivaten davon.
-
Die
Filmdicke der Lochverhinderungsschicht beträgt zum Beispiel 1 nm bis 100
nm und vorzugsweise 2 nm bis 50 nm.
-
Insbesondere
werden die folgenden Strukturen ac) bis an) zum Beispiel aufgeführt.
- ac) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende
Schicht / Lochverhinderungsschicht / Kathode
- ad) Anode / lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht
/ Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- ae) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Lochverhinderungsschicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- af) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht / Kathode
- ag) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Lochverhinderungsschicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- ah) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht / Ladungseinspeisungsschicht
/ Kathode
- ai) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Lochverhinderungsschicht / Ladungstransportschicht / Kathode
- aj) Anode / lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht
/ Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
- ak) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / lichtemittierende Schicht
/ Lochverhinderungsschicht / Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht
/ Kathode
- al) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht / Ladungstransportschicht
/ Kathode
- am) Anode / Lochtransportschicht / lichtemittierende Schicht
/ Lochverhinderungsschicht / Elektronentransportschicht / Ladungseinspeisungsschicht
/ Kathode
- an) Anode / Ladungseinspeisungsschicht / Lochtransportschicht
/ lichtemittierende Schicht / Lochverhinderungsschicht / Elektronentransportschicht
/ Ladungseinspeisungsschicht / Kathode
-
Bei
der Herstellung einer Polymer-LED ist, wenn ein Film aus einer Lösung unter
Verwendung einer solchen polymeren fluoreszierenden Substanz hergestellt
wird, die in einem organischen Lösungsmittel
löslich ist,
nur die Entfernung des Lösungsmittels
nach Beschichten dieser Lösung
erforderlich und auch im Fall des Mischens eines Ladungstransportmaterials
und eines lichtemittierenden Materials kann das gleiche Verfahren angewandt
werden, was einen extremen Vorteil bei der Herstellung bewirkt.
Als Filmbildungsverfahren aus einer Lösung können Beschichtungsverfahren,
wie ein Schleuderbeschichtungsverfahren, Gießverfahren, Mikrogravurbeschichtungsverfahren,
Gravurbeschichtungsverfahren, Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren,
Drahtrakelbeschichtungsverfahren, Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren,
Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren und
dgl., verwendet werden.
-
In
Bezug auf die Dicke der lichtemittierenden Schicht variiert der
optimale Wert abhängig
vom verwendeten Material und kann geeignet so gewählt werden,
dass die Betriebsspannung und der lichtemittierende Wirkungsgrad
optimale Werte annehmen, und zum Beispiel beträgt sie 1 nm bis 1 μm, vorzugsweise
2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.
-
In
der erfindungsgemäßen Polymer-LED
können
die lichtemittierenden Materialien außer der vorstehend beschriebenen
polymeren fluoreszierenden Substanz auch in eine lichtemittierende
Schicht gemischt werden. Ferner können in der erfindungsgemäßen Polymer-LED
die lichtemittierende Schicht, die lichtemittierende Substanzen
außer
die vorstehend beschriebene polymere fluoreszierende Substanz enthält, auch
mit einer lichtemittierenden Schicht laminiert werden, die die vorstehend
beschriebene polymere fluoreszierende Substanz enthält.
-
Als
lichtemittierendes Material können
bekannte Materialien verwendet werden. Als Verbindung mit geringerem
Molekulargewicht können
zum Beispiel Naphthalinderivate, Anthracen oder Derivate davon,
Perylen oder Derivate davon; Farbstoffe, wie Polymethinfarbstoffe,
Xanthenfarbstoffe, Coumarinfarbstoffe, Cyaninfarbstoffe; Metallkomplexe
von 8-Hydroxychinolin
oder Derivate davon, aromatisches Amin, Tetraphenylcyclopentan oder
Derivate davon oder Tetraphenylbutadien oder Derivate davon und
dgl. verwendet werden.
-
Insbesondere
können
bekannte Verbindungen, wie die in JP-A-Nr. 57-51781, 59-195393 und
dgl. beschriebenen, zum Beispiel verwendet werden.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Polymer-LED
eine Lochtransportschicht aufweist, werden als verwendete Lochtransportmaterialien
Polyvinylcarbazol oder Derivate davon, Polysilan oder Derivate davon,
Polysiloxanderivate mit einem aromatischen Amin in der Seitenkette
oder der Hauptkette, Pyrazolinderivate, Arylaminderivate, Stilbenderivate,
Triphenyldiaminderivate, Polyanilin oder Derivate davon, Polythiophen
oder Derivate davon, Polypyrrol oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen)
oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon
oder dgl. veranschaulicht.
-
Bestimmte
Beispiele des Lochtransportmaterials schließen die in JP-A-Nr. 63-70257,
63-175860, 2-135359,
2-135361, 2-209988, 3-37992 und 3-152184 beschriebenen ein.
-
Unter
ihnen sind als Lochtransportmaterialien, die in der Lochtransportschicht
verwendet werden, bevorzugt Polymerlochtransportmaterialien, wie
Polyvinylcarbazol oder Derivate davon, Polysilan oder Derivate davon,
Polysiloxanderivate mit einer aromatischen Aminverbindungsgruppe
in der Seitenkette oder der Hauptkette, Polyanilin oder Derivate
davon, Polythiophen oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen)
oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon,
oder dgl. und weiter bevorzugt sind Polyvinylcarbazol oder Derivate
davon, Polysilan oder Derivate davon und Polysiloxanderivate mit
einer aromatischen Aminverbindungsgruppe in der Seitenkette oder
der Hauptkette. Im Fall eines Lochtransportmaterials mit geringerem
Molekulargewicht wird es vorzugsweise in einem zu verwendenden Polymerbindemittel
dispergiert.
-
Polyvinylcarbazol
oder Derivate davon werden zum Beispiel durch kationische Polymerisation
oder Radikalpolymerisation aus einem Vinylmonomer erhalten.
-
Als
Polysilan oder Derivate davon werden die in Chem. Rev., 89, 1359
(1989) und in der veröffentlichten
Beschreibung GB 2300196 und dgl. beschriebenen Verbindungen veranschaulicht.
Für die
Synthese können
die darin beschriebenen Verfahren verwendet werden und ein Kipping-Verfahren
kann insbesondere geeignet verwendet werden.
-
Als
Polysiloxan oder Derivate davon können jene mit der Struktur
des vorstehend beschriebenen Lochtransportmaterials mit geringerem
Molekulargewicht in der Seitenkette oder Hauptkette verwendet werden,
da die Siloxangerüststruktur
schlechte Lochtransporteigenschaft aufweist. Insbesondere werden
jene mit einem aromatischen Amin mit Lochtransporteigenschaft in
der Seitenkette oder Hauptkette veranschaulicht.
-
Das
Verfahren zum Bilden einer Lochtransportschicht ist nicht beschränkt, und
im Fall einer Lochtransportschicht mit geringerem Molekulargewicht
wird ein Verfahren, in dem die Schicht aus einer gemischten Lösung mit
einem Polymerbindemittel gebildet wird, veranschaulicht.
-
Im
Falle eines polymeren Lochtransportmaterials wird ein Verfahren,
bei dem eine Schicht aus einer Lösung
gebildet wird, veranschaulicht.
-
Das
zum Filmbilden aus einer Lösung
verwendete Lösungsmittel
ist nicht besonders beschränkt,
mit der Maßgabe,
dass es das Lochtransportmaterial lösen kann. Als das Lösungsmittel
werden Chlorlösungsmittel,
wie Chloroform, Dichlormethan, Dichlorethan und dgl., Etherlösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstofflösungsmittel,
wie Toluol, Xylol und dgl., Ketonlösungsmittel, wie Aceton, Methylethylketon
und dgl., und Esterlösungsmittel,
wie Ethylacetat, Butylacetat, Ethylcellosolveacetat und dgl., veranschaulicht.
-
Als
Filmbildungsverfahren aus einer Lösung können Beschichtungsverfahren,
wie ein Schleuderbeschichtungsverfahren, Gießverfahren, Mikrogravurbeschichtungsverfahren,
Gravurbeschichtungsverfahren, Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren,
Drahtrakelbeschichtungsverfahren, Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren,
Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren
und dgl., aus einer Lösung
verwendet werden.
-
Das
zu mischende Polymerbindemittel ist vorzugseise jenes, das einen
Ladungstransport nicht extrem stört,
und jenes, das keine starke Absorption von sichtbarem Licht aufweist,
wird geeigneterweise verwendet. Als solches Polymerbindemittel werden
Polycarbonat, Polyacrylat, Poly(methylacrylat), Poly(methylmethacrylat),
Polystyrol, Poly(vinylchlorid), Polysiloxan und dgl. veranschaulicht.
-
In
Bezug auf die Dicke der Lochtransportschicht variiert der optimale
Wert abhängig
vom verwendeten Material und kann geeignet so gewählt werden,
dass die Betriebsspannung und der Wirkungsgrad der Lichtemission
optimale Werte annehmen, und mindestens eine Dicke, bei der kein
Pinhole gebildet wird, ist erforderlich, und zu große Dicke
ist nicht bevorzugt, da die Betriebsspannung der Vorrichtung zunimmt.
Daher beträgt die
Dicke der Lochtransportschicht zum Beispiel 1 nm bis 1 μm, vorzugsweise
2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Polymer-LED
eine Elektronentransportschicht aufweist, werden bekannte Verbindungen
als Elektronentransportmaterialien verwendet, und veranschaulicht
werden Oxadiazolderivate, Anthrachinondimethan oder Derivate davon,
Benzochinon oder Derivate davon, Naphthochinon oder Derivate davon,
Anthrachinon oder Derivate davon, Tetracyanoanthrachinondimethan
oder Derivate davon, Flurenonderivate, Diphenyldicyanoethylen oder
Derivaten davon, Diphenochinonderivate oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder
Derivate davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin
und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon und dgl.
-
Insbesondere
werden die in JP-A-Nr. 63-70257, 63-175860, 2-135359, 2-135361,
2-209988, 3-37992 und 3-152184 beschriebenen veranschaulicht.
-
Unter
ihnen sind Oxadiazolderivate, Benzochinon oder Derivate davon, Anthrachinon
oder Derivate davon oder Metallkomplexe von 8-Hydroxychinolin oder
Derivaten davon, Polychinolin und Derivate davon, Polychinoxalin
und Derivate davon, Polyfluoren oder Derivate davon bevorzugt und
2-(4-Biphenyl)-5-(4-t-butylphenyl)1,3,4-oxadiazol, Benzochinon,
Anthrachinon, Tris(8-chinolinol)aluminium und Polychinolin sind
weiter bevorzugt.
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Das
Verfahren zum Bilden der Elektronentransportschicht ist nicht besonders
beschränkt
und im Fall eines Elektronentransportmaterials mit geringerem Molelargewicht
wird ein Dampfabscheidungsverfahren aus einem Pulver oder ein Verfahren
des Filmbildens aus einer Lösung
oder einem geschmolzenen Zustand veranschaulicht, bzw. im Fall eines
polymeren Elektronentransportmaterials wird ein Verfahren des Filmbildens aus
einer Lösung
oder einem geschmolzenen Zustand veranschaulicht.
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Das
zum Filmbilden aus einer Lösung
verwendete Lösungsmittel
ist nicht besonders beschränkt,
mit der Maßgabe,
dass es Elektronentransportmaterialien und/oder Polymerbindemittel
lösen kann.
Als das Lösungsmittel
werden Chlorlösungsmittel,
wie Chloroform, Dichlormethan, Dichlorethan und dgl., Etherlösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstofflösungsmittel,
wie Toluol, Xylol und dgl., Ketonlösungsmittel, wie Aceton, Methylethylketon
und dgl., und Esterlösungsmittel,
wie Ethylacetat, Butylacetat, Ethylcellosolveacetat und dgl., veranschaulicht.
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Als
Filmbildungsverfahren aus einer Lösung oder dem geschmolzenen
Zustand können
Beschichtungsverfahren, wie ein Schleuderbeschichtungsverfahren,
Gießverfahren,
Mikrogravurbeschichtungsverfahren, Gravurbeschichtungsverfahren,
Rakelbeschichtungsverfahren, Walzenbeschichtungsverfahren, Drahtrakelbeschichtungsverfahren,
Tauchbeschichtungsverfahren, Sprühbeschichtungsverfahren,
Siebdruckverfahren, Flexodruckverfahren, Offsetdruckverfahren, Tintenstrahldruckverfahren
und dgl., verwendet werden.
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Das
zu mischende Polymerbindemittel ist vorzugsweise jenes, das eine
Ladungstransporteigenschaft nicht extrem stört, und jenes, das keine starke
Absorption von sichtbarem Licht aufweist, wird geeigneterweise verwendet.
Als solches Polymerbindemittel werden Poly(N-vinylcarbazol), Polyanilin
oder Derivate davon, Polythiophen oder Derivate davon, Poly(p-phenylenvinylen)
oder Derivate davon, Poly(2,5-thienylenvinylen) oder Derivate davon,
Polycarbonat, Polyacrylat, Poly(methylacrylat), Poly(methylmethacrylat),
Polystyrol, Poly(vinylchlorid), Polysiloxan und dgl. veranschaulicht.
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In
Bezug auf die Dicke der Elektronentransportschicht variiert der
optimale Wert abhängig
vom verwendeten Material und kann geeigneterweise so gewählt werden,
dass die Betriebsspannung und der Wirkungsgrad der Lichtemission
optimale Werte annehmen, und mindestens eine Dicke, bei der kein
Pinhole gebildet wird, ist erforderlich, und zu große Dicke
ist nicht bevorzugt, da die Betriebsspannung der Vorrichtung zunimmt.
Daher beträgt die
Dicke der Elektronentransportschicht zum Beispiel 1 nm bis 1 μm, vorzugsweise
2 nm bis 500 nm, weiter bevorzugt 5 nm bis 200 nm.
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Das
Substrat, das die erfindungsgemäße Polymer-LED
bildet, kann vorzugsweise jenes sein, das sich beim Bilden einer
Elektrode und von Schichten aus organischen Materialien nicht ändert, und
veranschaulicht werden Glas, Kunststoffe, Polymerfolie, Siliciumsubstrate
und dgl. Im Fall eines undurchsichtigen Substrats ist bevorzugt,
dass die gegenüberliegende
Elektrode transparent oder halbtransparent ist.
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Mindestens
eine der Elektroden, bestehend aus einer Anode und einer Kathode,
ist transparent oder halbtransparent. Vorzugsweise ist die Anode
transparent oder halbtransparent.
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Als
Material dieser Anode werden elektronenleitende Metalloxidfolien,
halbtransparente dünne
Metallfolien und dgl. verwendet. Insbesondere werden Indiumoxid,
Zinkoxid, Zinnoxid und eine Zusammensetzung davon, d.h. Indium/Zinn/Oxid
(ITO) und Folien (NESA und dgl.), hergestellt unter Verwendung eines
elektronenleitenden Glases, bestehend aus Indium/Zink/Oxid und dgl.,
und Gold, Platin, Silber, Kupfer und dgl., verwendet. Unter ihnen
sind ITO, Indium/Zink/Oxid, Zinnoxid bevorzugt. Als Herstellungsverfahren
werden ein Vakuumaufdampfungsverfahren, Sputterverfahren, Ionenplattierungsverfahren,
Plattierungsverfahren und dgl. verwendet. Als Anode können auch
organische transparente leitende Folien, wie Polyanilin oder Derivate
davon, Polythiophen oder Derivate davon und dgl., verwendet werden.
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Die
Dicke der Anode kann geeignet unter Erwägen der Durchlässigkeit
von Licht und elektrischen Leitfähigkeit
gewählt
werden, und zum Beispiel 10 nm bis 10 μm, vorzugsweise 20 nm bis 1 μm, weiter
bevorzugt 50 nm bis 500 nm betragen.
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Ferner
kann für
leichte Ladungseinspeisung auf der Anode eine Schicht, die leitende
Polymere eines Phthalocyaninderivates, Kohlenstoff und dgl. umfasst,
oder eine Schicht mit einer mittleren Filmdicke von 2 nm oder weniger,
die ein Metalloxid, Metallfluorid, organisches isolierendes Material
und dgl. umfasst, bereitgestellt werden.
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Als
Material einer Kathode, die in der erfindungsgemäßen Polymer-LED verwendet wird,
ist jene mit geringerer Austrittsarbeit bevorzugt. Zum Beispiel
werden Metalle, wie Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium,
Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Aluminium, Scandium, Vanadium,
Zink, Yttrium, Indium, Cer, Samarium, Europium, Terbium, Ytterbium
und dgl., oder Legierungen, die zwei oder mehrere davon umfassen,
oder Legierungen, die eines oder mehrere davon mit einem oder mehreren
von Gold, Silber, Platin, Kupfer, Mangan, Titan, Cobalt, Nickel,
Wolfram und Zinn umfassen, Graphit oder Graphiteinlagerungsverbindungen
und dgl. verwendet. Beispiele der Legierungen schließen eine
Magnesium-Silber-Legierung, Magnesium-Indium-Legierung, Magnesium-Aluminium-Legierung, Indium-Silber-Legierung,
Lithium-Aluminium-Legierung, Lithium-Magnesium-Legierung, Lithium-Indium-Legierung,
Calcium-Aluminium-Legierung und dgl. ein. Die Kathode kann zu einer
laminierten Struktur von zwei oder mehreren Schichten geformt werden.
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Die
Dicke der Kathode kann unter Erwägen
der Durchlässigkeit
von Licht und der elektrischen Leitfähigkeit geeignet gewählt werden
und zum Beispiel 10 nm bis 10 μm,
vorzugsweise 20 nm bis 1 μm,
weiter bevorzugt 50 nm bis 500 nm betragen.
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Als
Verfahren zum Herstellen einer Kathode werden ein Vakuumdampfabscheidungsverfahren,
Sputterverfahren, Laminierverfahren, wobei eine dünne Metallfolie
unter Wärme
und Druck aufgebracht wird, und dgl. verwendet. Ferner kann auch
zwischen einer Kathode und einer organischen Schicht eine Schicht,
umfassend ein leitendes Polymer, oder eine Schicht mit einer mittleren
Filmdicke von 2 nm oder weniger, umfassend ein Metalloxid, Metallfluorid,
organisches Isolationsmaterial und dgl., bereitgestellt werden und
nach Herstellen der Kathode kann eine Schutzschicht ebenfalls bereitgestellt
werden, die die Polymer-LED schützt.
Zur stabilen Verwendung der Polymer-LED für einen langen Zeitraum ist
bevorzugt, eine Schutzschicht und/oder Schutzabdeckung zum Schützen der
Vorrichtung bereitzustellen, um eine Beschädigung von Außen zu verhindern.
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Als
Schutzschicht kann eine polymere Verbindung, Metalloxid, Metallfluorid,
Metallborat und dgl. verwendet werden. Als Schutzabdeckung kann
eine Glasplatte, Kunststoffplatte, deren Oberfläche einer Behandlung für geringere
Wasserdurchlässigkeit
unterzogen wurde, und dgl. verwendet werden und es wird geeigneterweise
ein Verfahren verwendet, in dem die Abdeckung mit einem Vorrichtungssubstrat
durch ein wärmehärtendes
Harz oder lichthärtendes
Harz zum Abdichten angeklebt wird. Wenn ein Abstand unter Verwendung
eines Abstandsstücks
gehalten wird, ist es einfach, eine Verletzung der Vorrichtung zu verhindern.
Wenn ein Innengas, wie Stickstoff oder Argon, in diesem Abstand
eingeschlossen wird, ist es möglich,
eine Oxidation der Kathode zu verhindern, und ferner ist es durch
Einbringen eines Trocknungsmittels, wie Bariumoxid und dgl., in
den vorstehend beschriebenen Abstand einfach, die Beschädigung der
Vorrichtung durch im Herstellungsverfahren angehaftete Feuchtigkeit
zu unterdrücken.
Unter ihnen werden eine Maßnahme
oder mehrere vorzugsweise verwendet.
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Die
erfindungsgemäße Polymer-LED
kann für
eine flache Lichtquelle, eine Segmentanzeige, eine Punktmatrixanzeige
und eine Flüssigkristallanzeige
als Hintergrundbeleuchtung usw. verwendet werden.
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Zum
Erhalt von Lichtemission in ebener Form unter Verwendung der erfindungsgemäßen Polymer-LED
können
eine Anode und eine Kathode in ebener Form geeignet so angebracht
werden, dass sie aneinander laminiert sind. Ferner gibt es zum Erhalt
von Lichtemission in Musterform ein Verfahren, in dem eine Maske
mit einem Fenster in Musterform über
die vorstehend beschriebene ebene lichtemittierende Vorrichtung gelegt
wird, ein Verfahren, in dem eine organische Schicht in einem Teil
ohne Lichtemission gebildet wird, wobei extrem große Dicke
erhalten wird, die im Wesentlichen keine Lichtemission bereitstellt,
und ein Verfahren, in dem eine von Anode oder Kathode oder beide
im Muster gebildet werden. Durch Bilden eines Musters mit einem
dieser Verfahren und durch Aufbringen einiger Elektroden, so dass
ein unabhängiges
Ein/Aus möglich ist,
wird eine Anzeigevorrichtung des Segmenttyps erhalten, die Ziffern,
Buchstaben, einfache Markierungen und dgl. anzeigen kann. Ferner
kann es zum Bilden einer Punktmatrix vorteilhaft sein, dass Anoden
und Kathoden in der Form von Streifen gebildet werden und so gelegt
werden, dass sie sich im rechten Winkeln kreuzen. Mit einem Verfahren,
bei dem mehrere Arten von polymeren Verbindungen, die unterschiedliche
Farben von Licht emittieren, getrennt angebracht werden, oder einem
Verfahren, bei dem ein Farbfilter oder ein Lumineszenz umwandelnder
Filter verwendet wird, werden Flächenfarbanzeigen
und Mehrfarbanzeigen erhalten. Eine Punktmatrixanzeige kann durch
passives Betreiben oder durch aktives Betreiben, kombiniert mit
TFT und dgl., betrieben werden. Diese Anzeigevorrichtungen können als
Display eines Computers, Fernsehers, tragbaren Terminals, Mobiltelefons,
Fahrzeugnavigation, Suchers einer Videokamera und dgl. verwendet
werden.
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Ferner
ist die vorstehend beschriebene lichtemittierende Vorrichtung in
ebener Form eine dünne
selbst Licht emittierende und kann geeigneterweise als flache Lichtquelle
für die
Hintergrundbeleuchtung einer Flüssigkristallanzeige
oder als eine flache Lichtquelle zum Beleuchten verwendet werden.
Ferner kann, wenn eine biegsame Platte verwendet wird, sie auch
als gekrümmte
Lichtquelle oder Anzeige verwendet werden.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung im Einzelnen mit Hilfe von Beispielen
erläutert,
aber die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese beschränkt.
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Hier
wurde bezüglich
des Zahlenmittels des Molekulargewichts das auf Polystyrol umgerechnete
Zahlenmittel des Molekulargewichts mit Gelpermeationschromatographie
(GPC: HLC-8220GPC, hergestellt von TOSOH oder SCL-10A, hergestellt
von Shimadzu) unter Verwendung von Chloroform als Lösungsmittel
erhalten.
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Beispiel 1
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<Synthese der Polymerverbindung 1>
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0,62
g (1,3 mmol) der Verbindung A und 0,50 g (3,2 mmol) 2,2'-Bipyridyl wurden
in einen Reaktionsbehälter
eingebracht und das Innere des Reaktionssystems durch Stickstoffgas
ersetzt. Dazu wurden 40 ml Tetrahydrofuran (getrocknetes Lösungsmittel),
entlüftet
unter Durchblasen von Argongas, gegeben. Als nächstes wurde 1,0 g (3,6 mmol)
Bis(1,5-cyclooctadien)nickel(0)
zu dieser gemischten Lösung
gegeben und 3 Stunden bei 60°C
umgesetzt. Hier wurde die Umsetzung in einer Stickstoffgasatmophäre durchgeführt. Nach
der Umsetzung wurde diese Lösung
abgekühlt,
dann in eine gemischte Lösung
von 25 % wässrigem
Ammoniak 10 ml/Methanol 120 ml/ ionenausgetauschtem Wasser 50 ml
gegossen und etwa eine Stunde gerührt. Als nächstes wurde der erhaltene
Niederschlag durch Filtration gesammelt. Nach Waschen mit Methanol
wurde der Niederschlag unter vermindertem Druck 2 Stunden getrocknet.
Als nächstes
wurde der Niederschlag in 30 ml Toluol gelöst, 30 ml 1 N Chlorwasserstoff
zugegeben und 1 Stunde gerührt.
Nach Entfernen der wässrigen Schicht
wurden 30 ml 4 % Ammoniakwasser zur organischen Schicht gegeben
und nach 1 Stunde Rühren
wurde die wässrige
Schicht entfernt. Die organische Schicht wurde in 150 ml Methanol
getropft und 1 Stunde gerührt.
Der abgeschiedene Niederschlag wurde abfiltriert und unter vermindertem
Druck 2 Stunden getrocknet. Die erhaltene Menge der erhaltenen Polymerverbindung
1 betrug 0,14 g.
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Die
mittleren Molekulargewichte der Polymerverbindung 1 betrugen Mn
= 3,3 × 103 und Mw = 7,4 × 103.
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Herstellungsbeispiel 1
-
<Herstellung der Komplexzusammensetzung
1>
-
Polymerverbindung
1 und ein lichtemittierender Triplettkomplex (Iridiumkomplex Ir(ppy)3), 2,7 mg bzw. 0,15 mg, wurden gemischt
und in 0,2 ml 1,2-Dichlorethan gelöst, um Lösung 1 herzustellen.
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Herstellungsbeispiel 2
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<Herstellung der Komplexzusammensetzung
2>
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Polymerverbindung
1, eine Elektronentransportverbindung (PBD) und ein lichtemittierender
Triplettkomplex (Iridiumkomplex Ir(ppy)3),
1,8 mg, 0,9 mg bzw. 0,15 mg, wurden gemischt und in 0,2 ml 1,2-Dichlorethan
gelöst,
um Lösung
2 herzustellen.
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Herstellungsbeispiel 3
-
<Herstellung der Komplexzusammensetzung
3>
-
Polymerverbindung
1 und ein lichtemittierender Triplettkomplex (Iridiumkomplex Btp2Ir(acac)), 2,7 mg bzw. 0,15 mg, wurden gemischt
und in 0,2 ml 1,2-Dichlorethan gelöst, um Lösung 3 herzustellen.
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Herstellungsbeispiel 4
-
<Herstellung der Komplexzusammensetzung
4>
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Polymerverbindung
1 und ein lichtemittierender Triplettkomplex (Iridiumkomplex FIr(pic)),
2,7 mg bzw. 0,15 mg, wurden gemischt und in 0,2 ml 1,2-Dichlorethan
gelöst,
um Lösung
4 herzustellen.
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Beispiel 2
-
<Herstellung des dünnen Films und PL-Spektrum
des dünnen
Films>
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Die
Komplexzusammensetzungen 1, 3 und 4 wurden durch Schleuderbeschichtung
für etwa
40 Sekunden bei 1000 Upm auf Glasplatten aufgebracht. Das im Film
verbliebene Lösungsmittel
wurde durch Trocknen unter vermindertem Druck über Nacht entfernt. Das PL-Spektrum
des dünnen
Films wurde mit einem JASCO FP-6500 Spektrofluorometer gemessen.
Die Spektren sind in den 1 bis 3 gezeigt.
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Beispiel 3
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<Herstellung einer Vorrichtung und Beurteilung
der Eigenschaften der Vorrichtung>
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ITO-Substrat
(kommerzielles Produkt, Plattenwiderstand etwa 40 Ω) wurde
durch Ultraschallwaschen unter Verwendung von einem oberflächenaktiven
Mittel, reinem Wasser, Aceton, 1,2-Dichlorethan und Isopropanol
gereinigt und dann durch Sauerstoffplasmaverarbeitung behandelt.
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Auf
das erhaltenen ITO wurde Baytron P (Produkt von BAYER) durch Schleuderbeschichtung
40 Sekunden bei 1500 UpM aufgebracht und dann auf 200°C auf einer
heißen
Platte erwärmt,
um eine Pufferschicht mit einer Filmdicke von etwa 40 nm zu erhalten.
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Dann
wurde durch Schleuderbeschichtung von Lösung 1 für 40 Sekunden bei 3000 UpM
eine lichtemittierende Schicht mit einer Filmdicke von 70 nm auflaminiert.
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Der
erhaltene Laminatfilm wurde über
Nacht unter vermindertem Druck getrocknet, um das restliche Lösungsmittel
im Film zu entfernen. Außerdem
wurde unter Verwendung einer Vakuumabscheidungsvorrichtung eine
Dampfabscheidung von BCP bei einer Dampfabscheidungsgeschwindigkeit
von 0,4 nm/s bei einem Vakuumgrad von 10
-3 Pa
oder weniger durchgeführt,
um eine Lochverhinderungsschicht mit einer Filmdicke von 20 nm aufzulaminieren,
und eine Dampfabscheidung von Alq
3 bei einer
Dampfabscheidungsgeschwindigkeit von 0,4 nm/s wurde durchgeführt, um
eine Elektronentransportschicht mit einer Filmdicke von 20 nm aufzulaminieren.
Schließlich
wurde ein Metallmaskenmuster auf die erhaltene organische Mehrschichtfolie
gelegt, eine Coabscheidung von Silber und Magnesium in einem Verhältnis von
10:1 durch Dampfabscheidung bei einer Abscheidungsgeschwindigkeit
von 0,55 nm/s und bei einer Filmdicke von 100 nm und weiter unter
Durchführen
einer Dampfabscheidung von Silber in einer Filmdicke von 50 nm bei
einer Dampfabscheidungsgeschwindigkeit von 0,2 nm/s durchgeführt, um
eine Kathode mit einer Fläche
von 0,025 cm
2 zu bilden, die in
4 gezeigte
Vorrichtungsstruktur wurde hergestellt. BCP
-
Durch
Anlegen von Spannung an die erhaltene Vorrichtung wurde eine grüne Lichtemission
mit einem Peak bei 510 nm von der gesamten Elektrodenebene beobachtet.
Die maximale externe Quantenausbeute der Vorrichtung zeigte 2,5
% (5) und zeigte 85 cd/m2 bei
11,8 V und 1 mA/cm2 und 515 cd/m2 bei 13,1 V, 10 mA/cm2 und
1570 cd/m2 bei 15 V, 100 mA/cm2.
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Beispiel 4
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<Herstellung einer Vorrichtung und Beurteilung
der Eigenschaft der Vorrichtung>
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Eine
Vorrichtung wurde wie vorstehend außer der Verwendung von Lösung 2 hergestellt.
Die maximale externe Quantenausbeute der Vorrichtung zeigte 5,5
% (5) und zeigte 175 cd/m2 bei
14,5 V und 1 mA/cm2 und 1730 cd/m2 bei 18,3 V, 10 mA/cm2 und
11500 cd/m2 bei 22,9 V, 100 mA/cm2.
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Beispiel 5
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<Herstellung einer Vorrichtung und Beurteilung
der Eigenschaft der Vorrichtung>
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Eine
Vorrichtung wurde wie vorstehend außer der Verwendung von Lösung 3 hergestellt.
Die maximale externe Quantenausbeute der Vorrichtung zeigte 1,4
% (6) und zeigte 9,8 cd/m2 bei
9 V und 1 mA/cm2 und 72 cd/m2 bei
10,5 V, 10 mA/cm2 und 510 cd/m2 bei
12 V, 100 mA/cm2.
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Beispiel 6
-
<Herstellung einer Vorrichtung und Beurteilung
der Eigenschaft der Vorrichtung>
-
Eine
Vorrichtung wurde wie vorstehend außer der Verwendung von Lösung 4 hergestellt.
Die maximale externe Quantenausbeute der Vorrichtung zeigte 0,09
% (7) und zeigte 2,2 cd/m2 bei
11 V und 1 mA/cm2 und 16 cd/m2 bei
12 V, 10 mA/cm2 und 81 cd/m2 bei
13,5 V, 100 mA/cm2.
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Die
Komplexzusammensetzung und die polymere Komplexverbindung der vorliegenden
Erfindung sind lichtemittierende Triplettmaterialien mit einer Carbazoldiylgruppe
als sich wiederholende Einheit, und wenn eine lichtemittierende
Schicht einer lichtemittierenden Vorrichtung unter Verwendung dieses
lichtemittierenden Materials gebildet wird, kann die Vorrichtung
die erwarteten Eigenschaften stabil zeigen. Daher können die
Komplexzusammensetzung und eine polymere Komplexverbindung der vorliegenden
Erfindung geeigneterweise als ein lichtemittierendes Material einer
Polymer-LED verwendet werden.
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Zusammenfassung
-
Eine
Komplexzusammensetzung, die eine Polymerverbindung und einen Metallkomplex
enthält,
der Lichtemission aus dem angeregten Triplettzustand zeigt, umfassend
die sich wiederholende Einheit der Formel (1), eine polymere Komplexverbindung,
die eine sich wiederholende Einheit der Formel (1) enthält, und
eine Metallkomplexstruktur, die Lichtemission aus dem angeregten
Triplettzustand zeigt, und Emission von sichtbarem Licht im festen
Zustand zeigt.
(wobei Ar
1 und
Ar
2 jeweils unabhängig einen dreiwertigen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest oder einen dreiwertigen heterocyclischen Rest
darstellen, Ar
3 einen aromatischen Kohlenwasserstoffrest
oder einen heterocyclischen Rest darstellt und Ar
3 am
Ring einen Rest, ausgewählt
aus einem Alkylrest, Alkoxyrest, Alkylthiorest, Alkylsilylrest,
Alkylaminorest, Arylrest, Aryloxyrest, Arylalkylrest, Arylalkoxyrest,
Arylalkenylrest, Arylalkinylrest, Arylaminorest, einwertigen heterocyclischen
Rest und einer Cyanogruppe, aufweist, X eine Einfachbindung oder
eine verbindende Gruppe darstellt).